Die "Glückspelze" der Nothilfe für Polarhunde e.V. danken allen, die mitgeholfen
haben, ihnen einen Platz zum Leben zu geben.
Nordische, die im
März 2006 ein neues Zuhause gefunden haben
Domino
|
||
Argus und WendyIn der Station fand sich ein neues "Dream-Team", der
rot-weiße Argus und die bis dahin im Schatten ihrer Schwester stehende
schwarz-weiße Wendy. Die fünfjährige Hündin blüht an der Seite des
souveränen alten Rüdens auf, er gibt ihr Sicherheit, ohne sie zu
dominieren. Und auch Argus profitiert von der Lebensfreude und Bewunderung
der zarten Hündin und kann sich nun im noch etwas ungewohnten
Haushund-Leben ein wenig an ihrem Verhalten orientieren. |
||
Nanuk - Größe und SchönheitDer beeindruckend große Nanuk ging von Schleswig-Holstein aus auf den
langen Weg in sein neues Zuhause. Wir freuen uns, dass er von seinen neuen
Menschen, die wegen Krankheit ihre geliebte Husky-Mix-Hündin (die
ebenfalls von der Nothilfe für Polarhunde e.V. Freudenstadt war) verloren
haben, liebevoll in Empfang genommen wurde. Besonders gut trifft es sich,
dass Nanuk eher ein Männerhund ist und nun das Herrchen (fast) immer für
ihn da ist.
|
||
Sky - für seine Familie uneingeschränkt ein HundetraumDer junge Rüde Sky zog
nun zu einer roten Husky-Dame mit dem bezeichnenden Namen Zora. Diese
war genauso begeistert von ihm wie ihre Menschen und forderte ihn auch
zum Spielen auf, als wenn sie ihn schon immer kennen würde. Im neuen
Zuhause ist immer ein freies Rein- und Rausgehen möglich, die Hunde
haben es schon super, wir sind glücklich, dass Sky einen solchen
„Traumplatz“ bei so netten Menschen gefunden hat.
Ein erster Gruß aus dem
neuen Heim: „Was haben Sie uns da für einen Hundetraum überlassen! Nach
dem Sie sich auf den Heimweg gemacht haben, machten wir einen
ausgiebigen Spaziergang. Am Anfang war Sky sehr hektisch, aber später
nahm er sich Zeit zum Schnuppern und orientierte sich auch schön an Zora.
Wieder zuhause untersuchte er noch einmal genau das ganze Haus mit der
Nase.
Die Chefin auf der Couch und Sky schlummert davor.
Wir sind überrascht, dass Sky so zutraulich und für einen Husky doch recht gehorsam ist. In manchen Situationen ( bei unseren Mahlzeiten oder Arbeiten in der Küche ) müssen wir ihn zwar etwas bremsen, aber ansonsten klappt es schon prima und Sky macht einen immer entspannteren Eindruck. …“
|
||
|
Djego - ein jugendliches Powerpaket
Mit zwei Geschwistern zog Djego in der Auffangstation ein und musste zusehen, wie erst die eine, dann der andere vermittelt wurde. Nur an ihn wollte sich so recht keiner dran trauen, denn hier gab´s jede Menge Hund und entsprechend Power, das Ganze garniert mit recht wenig Erziehung und dem Temperament der Jugend. Jetzt hat es aber endlich geklappt und der Grönland-Mix hielt Einzug in seiner neuen Familie. Wir hatten eigentlich mit einer etwas turbulenten Eingewöhnungsphase gerechnet, aber wieder einmal kam es anders: Djego gliederte sich problemlos in die Familie ein und so haben wir bisher nur das Beste von ihm gehört.
|
||
|
Tina - das Ende einer langen Suche Werden gemischte Pärchen abgegeben, sind es normalerweise
die Hündinnen, die als erstes die Station verlassen. Dass es auch anders
laufen kann, zeigte Tina, deren früherer Lebensgefährte längst vermittelt
ist.
|
||
|
Akena (Czena) – eine Vermittlung mit Hindernissen Als die im März 2003 geborene Malamutin Czena auf der Internetseite in
der Vermittlung online ging, war die Resonanz riesig, denn eine junge
Hündin dieser Rasse, die katzenverträglich ist, ist schon etwas
Besonderes. Czena hatte eine weite Anreise, schlechte Wetterbedingungen
und ein kaputtes Auto sorgten für reichlich Verzögerung, die die
zuständigen Tierschützer vor Ort klug zu nutzen wussten und Czena in einer
Tierklinik nochmals checken ließen. Dieser Um- und Voraussicht verdankt
Czena wahrscheinlich ihr Leben – eine hochgradige und fortgeschrittene
Gebärmutterentzündung machten eine sofortige Kastration erforderlich. Noch
reichlich angeschlagen traf Czena schließlich in der Station ein und war
mega-malamuten-mäßig sauer. Sie wollte weder verträglich mit Rüden sein,
noch überhaupt sich irgendwie von einer netten Seite zeigen. Auch als sie
gesundheitlich längst wieder vollkommen genesen und topfit war, schien
ihre Seele noch zu trauern, der Verlust ihres Menschen wog schwer und noch
war sie nicht willens, etwas neues zu beginnen. Den Besitzern von Malamute Nörre, der ebenfalls über die NfP vermittelt
wurde, gelang es schließlich, Czena für sich zu gewinnen. Die Ruhe und
Geduld, die auch Nörre damals entgegengebracht wurde, zugleich aber auch
die Beharrlichkeit bereiteten den Weg für Czenas Umzug, den Frau Schwartze
selbst begleitete. Ihren dritten Geburtstag am 10 März wird die schöne
Malamutin nun als Akena feiern. „Bei übermäßigem Schneetreiben sind wir gestern losgefahren – in der Schweiz angekommen, war dort kaum Schnee vorhanden – fast Unverständnis, dass wir mit Verspätung angekommen sind. Dann haben wir Akena aus dem Geländewagen herausgeholt, Nörre hat in gebührendem Abstand gewartet und als die Lady ausgestiegen war, schritt sie würdevoll und Schwanz wedelnd auf Nörre zu – kein Brummen kein Knurren. Dann haben wir einen ausgiebigen Spaziergang gemacht, alles lief reibungslos und harmonisch ab. Über den Garten und dann ins Haus – gemeinsam, Seite an Seite, auch da hatten die beiden Riesen kein Problem.
Im Haus gab es dann auch keine Probleme, während Nörre sich wohlig auf dem Rücken wälzte und jeden dazu animierte, ihn zu knuddeln und streicheln, kundschaftete Akena das ganze Haus aus – lief die Treppe rauf – runter – Küche rein, Pfoten natürlich gleich hoch um zu schaun, was später mal auf den Tisch kommt…..dann hat sie sich ab und an zu Nörre gesellt, auch auf den Rücken gedreht, geräkelt und lag mit ihm Po an Po – immer drauf bedacht, dass auch Streicheleinheiten zu ihr rüber gewachsen sind….. Als wir beim Essen saßen, hat sich die Lady wohl gedacht, dass auch was
für sie abfällt, hat sich durch bestimmte Laute bemerkbar gemacht, aber
keiner hat reagiert und nachdem sie jeden am Tisch durch hatte (mit Kopf
auf den Schoß legen und so…..einschmeicheln halt !!) hat sie sich dann
letztendlich auch hingelegt.
Als wir reichlich spät dann den Vertrag machten und anschließend gingen waren Herrchen und Hunde im Garten und Akena hat so getan, als wär' sie schon immer an der Seite von Nörre, ihrem neuen „Lebensgefährten“ dort zu Hause.“
|