Die "Glückspelze" der Nothilfe für Polarhunde e.V. danken allen, die mitgeholfen
haben, ihnen einen Platz zum Leben zu geben.
Nordische, die im
Oktober 2007 ein neues Zuhause gefunden haben
Dakotas
Geschichte wurde so oder so ähnlich schon oft erzählt, Welpe angeschafft
und festgestellt, dass ein Nordischer Junghund seinen Besitzer mehr als
nur ein bisschen fordert, nicht eben selten endet dies wie bei Dakota mit
der Abgabe des Hundes. Ihren Neustart fand die im März geborene Spanierin schließlich in Deutschland, nach einem kurzen Zwischenstopp in der Auffangstation konnte Dakota auch schon weiterziehen, zu husky-erfahrenen Menschen, die alle Voraussetzungen bieten, den "Platz fürs Leben" gefunden zu haben. Eingelebt hat sich die junge Hündin prächtig, wie ihr kleiner Zwischenbericht zeigt: "Hallo liebe Mitarbeiter der Polarhunde-Nothilfe, ich bin Dakota. Vor 3 Wochen (Anfang Oktober ) haben mich meine neuen Frauchen in der Station in Freudenstadt abgeholt und mit nach Köln genommen. Inzwischen habe ich mich hier recht gut eingelebt. Meine neuen Frauchen haben noch zwei weitere Huskies, eine 2,5 Jahre alte Hündin mit Namen Aika. Mit ihr kann ich ganz toll spielen und toben. Außerdem gibt es noch Kimba, einen 14 jährigen Rüden. Er ist leider nicht mehr so ganz gesund und kann nicht mehr mit mir spielen, deshalb weiß ich noch nicht genau was ich von ihm halten soll. Ich habe bereits die Hundeschule kennengelernt, das war sehr aufregend und danach war ich ganz schön müde. Meine Frauchen sind auch schon mit mir und Aika mit dem Fahrrad gefahren. Ich muss noch lernen nicht in jedes Gebüsch zu springen, denn irgendwie findet das Frauchen nicht so toll. Auch auf einem Schlittenhunde-Rennen waren wir schon und haben uns das angeschaut. Soooooo viele Hunde, ich wäre so gerne mitgerannt. :-) Ich glaube ich werde hier noch viele tolle Sachen erleben. Ein Pfotenwink aus Köln Dakota und Frauchen"
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Chaddock hatten wir auf einen Notruf aus einem kleinen Tierheim hin kennen
gelernt, ein mit der Gesamtsituation so gar nicht klar
kommender, fast
schon verzweifelter und sehr gestresster Husky-Mischlingsrüde von ganz
jungen Jahren, wie uns seine strahlend weißen Zähne verrieten.Mit zunehmender Länge des Tierheimaufenthalts wurde sein gesundheitlicher Zustand bedenklicher und so hatten wir ihn als speziellen Notfall online genommen. Manches Mal sind diese Aufrufe erfolgreich und so wendete sich auch für Chaddock alles zum Guten, ein paar so richtig sportliche Menschen aus der Schweiz interessierten sich für ihn, besuchten ihn und nahmen ihn nach einem erneuten Rendezvous schließlich mit. Bei Fundhunden weiß man ja nie viel genaues, aber Chaddock hat das, was wir im Internet-Text vorsichtig angedeutet hatten hinsichtlich Erziehung, Lernfähigkeit und Bindungswillen bei weitem übertroffen, wie die Rückmeldung seiner Menschen zeigt: "Heute war ich mit Chaddock beim Tierarzt und es lief alles bestens; der Gute wiegt mittlerweile 22 kg und hat sich überall anfassen, rumziehen und reinschauen lassen; nur die Leckerchen vom Tierarzt wollte er nicht. Der Tierarzt war rundum zufrieden; Saufen tut er mittlerweile normal, lediglich der Stuhlgang ist noch weich, der Tierarzt meint, dass wir noch abwarten sollen. Ansonsten haben wir mit ihm am Wochenende viel gespielt, mal die "Voralpen gezeigt" (inklusive Bahnfahrt), mein Büro inspiziert und getestet, was er so alles kann. Nach den Voralpen, wo es durch und durch matschig war, wurde dann auch problemlos gebadet. ![]() Was uns bei den ganzen Aktivitäten bzw. insgesamt aufgefallen ist: Chaddock ist extrem gut sozialisiert, d.h. er bettelt nicht (guckt nur), macht Sitz, Platz, gibt Pfote und kommt auf Pfeifen (bei interessanter Umwelt allerdings teilweise sehr verzögert), weiß, dass die Besetzung von Couch, Bett, etc. nicht geht; zerstört (zumindest bis jetzt) nichts und kann auch 3h (länger wurde bisher nicht getestet) problemlos allein bleiben. Anfassen lässt er sich auch überall; Spielzeug kennt er auch und ist ein großer Schmuser... Ansonsten werden wir die Hundeschule ab nächste Woche in Angriff nehmen (die haben sehr viel Huskyerfahrung...) und am Wochenende mit meiner Mutter (auch nicht so gut konditioniert:-), daher "Chaddock-freundlich") wandern gehen."
Und mit den Fotos kamen diese Zeilen mit: Chaddock – unser Glücksgriff
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Wie für einander bestimmt – oder ist es Bestimmung gewesen ??
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Die Meldung, dass Rüde Dustin dringend wegen Trennung abgegeben werden
müsse, war wieder eine jener, die man am liebsten nicht erhält im
Tierschutz. Denn Interessenten für elfjährige Husky-Rüden sind dünn gesät
und wenn die dann auch noch eine zwar leichte, aber immerhin vorhandene
Epilepsie als Grunderkrankung mitbringen, dann braucht es wieder eines
jener kleinen Wunder….
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Bensoki hat es endlich auch geschafft ![]() Wir konnten es kaum glauben – aber da kam ein Nachzügler auf die Ausstrahlung von Hessen 3 für Bensoki. Ein bisschen hat es gedauert, bis ein Besuch stattgefunden hat – bis der richtige Zeitpunkt war, diese liebe Hündin abzuholen. Doch dann kam der Tag . . . . wir waren alle gespannt. Eine resolute und sehr sympathische Dame kam in die Station und nahm den Kontakt zu dem Hundemädel auf. Ein bisschen wird es dauern, bis man sich aneinander gewöhnt hat, doch es sind sehr gute Ansätze vorhanden. Zu lange war die Station der Bensoki ihr Zuhause – zu lange waren die Pfleger die Bezugsperson. Doch dann ist Bensoki problemlos ins Auto gestiegen – ein letzter Blick durchs Heckfenster und ab ging es nach Hessen….wir bedanken uns für den tollen Besuch und die Aufnahme von Bensoki und wünschen beiden Damen ein langes und harmonisches Zusammensein.
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Cheenok![]() -der Eine kommt, der Andere geht- auch im Falle Cheenok war es so. Viel zu schnell hat ihr altes Malamute-Mädel die Augen zugemacht und die Trauer der Menschen war fast unerträglich. Vorsichtig hat man sich auf die Suche nach einem neuen Kameraden gemacht – aber es sollte wieder ein Malamute sein. Da fiel die Wahl auf Cheenok. Die ganze Familie war sich sicher „nur er, sonst keiner“…..und es hat geklappt, Cheenok ist in ein wunderbares Zuhause eingezogen, überbrückt die noch nicht ganz verarbeitete Trauer und taut langsam aber sicher auf. Wir waren uns nicht so ganz sicher, ob es so richtig klappt, zurückhaltend und eher ein bisschen ängstlich – doch die Neugierde des Hundemannes hat dann doch alle Hürden genommen. Cheenok ist nicht nur umgezogen, ja, er ist bei der ganzen Familie super „angekommen“. Und in ein solch schönes Zuhause, na, wer zieht da nicht gerne ein ?? Wir von der Nothilfe waren begeistert…..von der Einstellung, vom Umfeld von der ganzen menschlichen Wärme, die nicht nur auf Cheenok, sondern auch auf uns übergesprungen ist.
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Patrick, der fast noch als Welpe über die aktion tier- menschen für tiere
e.V. in die Vermittlung kam und sich dort, weil eben "nur" ein
Fledermaus-Ohren-Mix, recht schwer tat, hat es endlich geschafft und um die
mittlerweile schon recht groß gewordenen Pfötchen ein paar ganz eigene
Menschen gewickelt. Ihr erster Bericht zeigt, dass er ebenso wie die
anderen Mischlinge auch, einen ganz eigenen Zauber hat und Qualitäten,
die sich nicht an "Rasse" festmachen lassen:
Unseren "Patrick", der nun Pepper heißt, zu fotografieren ist wirklich ein
schwieriges Unterfangen. Wirklich wie ein Gummiball an der Schnur ist er
mal hier mal da. Und alle drei zusammen bekommt man fast nicht aufs Bild.
Höchstens mit Leckerli, und dann hängen sie einem an der Hosentasche die
ja sooo gut duftet. Trotzdem habe ich ein paar Bilder von Diego, Fee und
Pepper.
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Alaska![]() Lange genug hat es gedauert, bis nun für Alaska, den freundlichen, aber etwas unerzogenen und vor allem sehr sportlichen Vierjährigen, die absolut richtigen Menschen in die Station gekommen sind. Lange haben sie sich Zeit genommen und sich mit den Hunden beschäftigt, schließlich waren und sind im Haushalt schon drei Hündinnen, zu denen die Team-Verstärkung passen sollte.
Für uns alle war es ein Glücksfall, dass wir Alaska aus der Station in
Freudenstadt erhalten haben.“
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Akim![]() Als Akim in der Station Süd einzog, war er ein kleiner verunsicherter Welpe mit Schlappöhrchen, der jedoch genau wusste, wie er wirkt und wie er alle um die Pfote wickeln kann. Naja, bei allen hat es nicht funktioniert - potentielle Interessenten erwiesen sich als Akim-Charme-resistent. So ist uns Südlern der kleine gelehrige Schatz sehr ans Herz gewachsen. Aber der kleine Schatz hat gefordert und wollte ausgelastet sein. So viel Auslastung konnte man ihm unter Stationsbedingungen gar nicht geben und den ganzen Tag nur mit Patrick herumtoben war langweilig. Also haben wir kurzerhand beschlossen, ihn ins Nordlicht zu geben, wo er auch Familienanschluss haben sollte. Nunja, den hat er jetzt dann auch. Aus dem kleinen Schlappohr-Akim ist ein imposanter Junghund geworden. Nix mehr mit Schlappohr und nur noch ein kleines bisserl Verunsicherung. Ganz schnell hat er auch im Nordlicht alle Zwei- und Vierbeiner komplett um die kleinen dicken Pfoten gewickelt und seinen Platz behauptet. Und so ist Akim FEST im Nordlicht eingezogen und wir freuen uns, dass so ein ständiger Kontakt mit dem kleinen Rabauken bestehen bleiben kann. ![]()
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Arco![]() aus der "Berliner Schnauze" wurde über einen kurzen Zwischenstopp in einer Pflegestelle im Badischen nun ein waschechter Hesse. Dafür, dass seine Vermittlung sehr schnell über die Bühne ging, hat er selbst sehr viel beigetragen, gleich die erste Gelegenheit für sich ergriffen. Gerne akzeptierte Arco das Angebot, ihn mit einem etwas älteren Hundekumpel, dazu noch einem Rüden, zu vergesellschaften. Es hat super gut geklappt und klappt auch weiterhin. Arco ist jetzt ausgelastet und hat den Umzug von seinem ehemaligen Zuhause mit dem kurzen Zwischenstopp in der Pflegestelle problemlos verkraftet. Das zeigt auch der erste Bericht aus dem neuen Heim: "Liebes Nothilfe-Team,
Ein liebes DANKE an die Pflegestelle für die schnelle Hilfe und großartige
Unterstützung
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Yukon![]() hat eine besondere Odyssee hinter sich. Als 2jähriger Rüde wurde er einmal sehr gut vermittelt, bis seine Besitzerin „abgerutscht“ ist. Yukon kam daher fast zehnjährig wieder in die Vermittlung und musste nun einige Wochen warten, bis er durch einen puren Zufall von einem lieben Ehepaar, das eigentlich nur die Station besuchen wollte, entdeckt wurde. Diese hatten vor knapp einem Jahr aus dem großen Rudel älterer Musher-Hunde eine Hündin aufgenommen, die sie jetzt mit Yukon vergesellschaften wollten, aber der richtige Zeitpunkt war erst Anfang Oktober. Getroffen hat man sich dann mittig und Yukon ging mit auf die Reise, als wenn es für ihn selbstverständlich ist, dass nun ein neues Leben beginnt.
Die Rückmeldung ist positiv und bei solch Husky-erfahrenen Menschen weiß
man auch neben Eileen auch Yukon bestens aufgehoben.
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Chesmu![]() hat einen weiten Weg hinter sich – von der Lüneburger Heide ins schöne Badener Land ist er umgezogen, einen kurzen Zwischenstopp hatte er in der Station gemacht. Er hatte, was nicht verwundert bei einem so jungen, unverdorbenen Husky, viele Interessenten – doch bei einem hat es richtig gefunkt und auch gepasst. Eine hübsche Spielkameradin hat er praktischerweise gleich an der Seite, mit der zusammen er sich nun so richtig austoben kann. Das tut nicht nur der Hundedame, sondern auch Frauchen und Herrchen gut. Wir freuen uns besonders für Chesmu, da seine vorherigen Menschen es sich wirklich nicht leicht mit der Abgabe gemacht haben. Doch Hund ist nun mehr als glücklich.
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Lange musste die im September 2002 geborene Julia auf ihre Chance warten -
das Los vieler Mischlinge. Das Tierheim München diente der gebürtigen
Französin aus dem schönen Elsass als "Sprungbrett" ins Glück - nach mehr
als eineinhalb Jahren Tierheim hat nun auch Julia ihre Familie gefunden.
Und für alle, die sich erinnern, dass es da auch noch einen Romeo gab -
auch ihm konnte das Tierheim München zu seinem ganz eigenen Happyend
verhelfen. |
04.11.2007