Die "Glückspelze" der Nothilfe für Polarhunde e.V. danken allen, die mitgeholfen
haben, ihnen einen Platz zum Leben zu geben.
Nordische, die im
April 2008 ein neues Zuhause gefunden haben
Es
war ein lange Vermittlungszeit für Asgar - sie hatte es aber auch richtig
schwer in einer "Nothilfe für Polarhunde". Denn das einzige, das Asgar mit
einem Nordischen verband, war, dass sie lange Jahre mit einer Husky-Hündin
zusammengelebt hatte. Abgegeben wurden sie gemeinsam und beschlossen in
der Station umgehend getrennter Wege zu gehen, denn eigentlich waren die
beiden Hunde-Charaktere ganz anders "gestrickt" und harmonierten nicht
wirklich miteinander. Sie hatten eine Zweck-Gemeinschaft gelebt, viel sich
selber überlassen in Draussenhaltung. Während die Husky-Hündin eher zurückhaltender Natur war, zeigte sich Asgar als rechte "Krawall-Schachtel", nicht böse, aber mitunter sehr unsicher und dann wild agierend. Sich führen zu lassen war sie nicht gewöhnt und tat sich schwer damit - ihre Menschen, bei denen sie zunächst in Pflege lebte, mussten hart an sich und Aska arbeiten. Ja, der Einfachheit halber schreibt sich Asgar nun kurz Aska - gesprochen bleibt es sich eh gleich. Viele Stunden Training später steht nun fest, Aska wird bleiben - auch wenn noch immer nicht alles so läuft, wie die Zweibeiner sich das wünschen würden. Doch man ist nicht nur jeder für sich gewachsen mit dem Training, sondern auch zusammengewachsen - untrennbar.
Unser Dank geht an Askas
Familie, die sich so unendlich viel Mühe gegeben hat, das Hunde-Mädel in
ihren Alltag zu integrieren und sie mit all ihren Schwächen so sehr liebt.
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Die vierjährige Husky Hündin Fee konnte, noch ehe
sie auf unserer Vermittlungsseite einen Platz gefunden hätte, in ihr neues
Heim umziehen. "Nach nur einer Woche hat sich Fee schon sehr an uns gewöhnt. Jeder
wird mit einem freudigen Jaulen begrüßt und wer es zulässt bekommt auch
ein Küsschen. Da kann es schon mal vorkommen, dass man abends auf dem Sofa
Besuch von Fee bekommt, denn da kann man schließlich am besten kuscheln –
und kuscheln, dass macht sie gern. Nur dass wir sonntags gerne ausschlafen würden hat sie noch nicht so ganz verstanden, da steht sie nämlich bei jedem persönlich vor dem Bett und weckt uns mit einem typischen Fee-Jaulen. Wenn wir spazieren gehen, möchte Fee nicht geknuddelt werden, sie hat nämlich schon viele tierische Freunde bei uns gefunden, mit denen sie immer wieder gerne spielt und tobt. Mit was sie anscheinend weniger zufrieden ist, ist wohl unser Garten, wir konnten sie allerdings noch rechtzeitig daran hindern, ihn vollständig umzugraben. Und da gibt es noch etwas was die wasserscheue Fee stört: der große Pool im Garten. Wenn da mal jemand mit dem Wasser plätschert, ist Fee schneller weg als man aufpassen kann. Am besten kann Fee immer noch betteln, denn wer kann schon ihren treuen Hundeaugen widerstehen? Da lässt man doch gerne ‚aus Versehen’ ein kleines Stück fallen und Fee freut sich sehr darüber. Schnell hat sie spitz gekriegt bei wem sie was abstauben kann. Am liebsten mag sie immer noch ihre eigenen ‚Süßigkeiten’, welche wir ihr auch oft und gern verteilen."
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Yoko - der Sprung ins kalte Wasser oder der erste Eurasier zieht aus….Nach einem Besuch im Nordlicht, um unsere Eurasier kennen zulernen,
schlug das Herz der Interessenten nach der ersten Begegnung gleich für
Yoko.
Schon ängstlich, aber gleichzeitig auch neugierig, machte sie sich mit der neuen Situation vertraut. Um ein eventuelles panisches, ängstliches Entziehen zu vermeiden, hatten wir alle Ecken und Winkel verbaut. Zu unserem Erstaunen kam alles ganz anders: als wir das Türchen der Box öffneten, schoss keine Yoko heraus, sondern untersuchte relativ entspannt ihr neues Heim.
Auch die erste Kontaktaufnahme war für Yoko kein Problem.
Wir hielten uns alle zunächst vollkommen zurück. Yoko kam selbstständig mehr und mehr in unsere Nähe und gesellte sich schließlich unter dem Tisch dazu.
Nach einer Ruhephase für Yoko und einem leckeren Frühstück für uns
Menschen, begannen wir mit dem Anlegen des Halsbandes und des Geschirres.
Nach einer weiteren Erholungsphase, sollte Yoko den Außenbereich kennen
lernen. Für diese Vertrauensarbeit, führte Reiner Yoko an
Reiner hielt sich immer hinter Yoko auf, um eine frontale Begegnung, die Yoko als bedrohlich empfinden hätte, zu vermeiden.
Nach anfänglichen Fluchtversuchen...............
Reiner konnte die Distanz zu ihr schon um einiges verringern.
Zeitweise wurden Ruhephasen eingehalten
Auch Reiner wagte ein kleines Päuschen, das von Yoko akzeptiert wurde und
es war sogar Zeit ein Leckerli anzunehmen.
Ganz herzlich bedanken wir uns bei Yokos neuem Rudel, das sie in ihre
Mitte nahm und keine Scheu hat sie in einen völlig neuen Lebensabschnitt
zu begleiten.
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Akia – wohin mit einer ca. 12 oder 14 Jahre alten Husky-Hündin ??Es ist immer wieder beschämend, wenn solch alte Tiere wie Akia in die Vermittlung müssen – es sind die meist Chancen losen Tiere, die man normalerweise ungern präsentiert. Was soll man auch schreiben? „Abgeschoben“ „vor dem Einschläfern gerettet“? Dem Empfinden nach ist es würdelos, in manchen Fällen bleibt einem nichts anderes übrig. Der Vorbesitzer wollte von dem Tier nichts mehr wissen, der Betreuer, dessen Herz an Akia hing, wurde ein Pflegefall – die Zeit lief der Hündin davon.
Über eine engagierte Tierschützerin wurde uns Akia ans Herz gelegt und fortan wurde nach einer Möglichkeit gesucht, die alte Hundedame direkt aus ihrem Zwinger in ein neues Zuhause zu bringen. Der Zufall brachte uns die Lösung. So haben wir eine stinkende und mit Flöhen übersäte alte Husky-Hündin
in Empfang genommen. Den Tierschützern, die den weiten Weg bis nach
Freudenstadt nicht gescheut haben, war es peinlich und die Tränen standen
in den Augen, als sie Abschied nahmen. Und wir sind gleich losgefahren, um
Akia noch mehr Stress zu ersparen. Liebevoll wurde das Mädel von ihrer
neuen Besitzerin in Empfang genommen. Ein kleiner Spaziergang, auf dem
sich Akia zuerst ein wenig zurückhaltend, doch dann immer lockerer zeigte,
wurde vorgenommen, dann die letzte Fahrt ins neue Zuhause. Dass die alte Hundedame das super große Los gezogen hat, das war uns von vornherein klar – es hat einige Tage gedauert, bis sie sich zurecht fand, in denen sie nicht richtig fressen wollte – aber dann hat sie sich „fallen lassen“. Wie soll man es einem Tier auch klar machen, dass sich, fast am Ende des kleinen Hundelebens, die ganze Situation verändert? Es sind so viele unbekannte neue Situationen, die zu verarbeiten sind, dass man überhaupt keine Erwartungshaltung haben darf. Das zählt aber heute alles nicht mehr – seit fast 4 Wochen ist das Mädel „glücklich“. Verwöhnt und umsorgt, ja das ist es, was sie nun erfahren darf ist viel, viel Liebe und Zuwendung rund um die Uhr und ein warmes Plätzchen hat sie, wo sich die alten Knochen auf einer weichen Decke entspannen können. Von den lieben streichelnden Händen einmal ganz abgesehen. Wir bedanken uns sehr herzlich bei den Koblenzer-Damen, die couragiert
und beherzt die Sache in die Hand genommen haben – und wir bedanken uns
vor allem bei der neuen Familie, die trotz (oder gerade wegen) des Alters
von Akia JA zu ihr gesagt haben.
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Ares konnte vom Tierheim Homburg erfolgreich vermittelt
werden.
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Sky – ein ganz besonderer Hund
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Pootie – ein Handikap-Hund auf dem Weg nach
Niedersachsen ins neue Zuhause
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"Die Umstände waren irgendwie widrig, auf der Fahrt zum Nordlicht
streikte das Auto. Eigentlich wollten wir ja auch nur mal gucken. Und
möglicherweise einem Malamute eine Pflegestelle anbieten, nachdem ein
Vertreter dieser Spezies mich vor mehreren Jahren nachdrücklich verzaubert
hatte. Wie
gesagt: eigentlich.Dann stand da Nanouk. Stolz wie ein König und mit beachtlichem Knurren gegenüber meinem Lebensgefährten. Ich dachte nur: Der ist es! Übers nächste Wochenende durfte er dann probewohnen. Wenig später ist Nanouks Unsicherheit und unser Plan bzgl. Pflegestelle wie weggewischt. Nanouk hat sich im Eiltempo in unseren Herzen eingenistet - und wie man sieht - auch auf unserem Sofa. Letzteres darf er, benimmt er sich sonst doch wie ein wahres Zuckerstück im Haus. Und die gelegentliche Leinenrüpelei beim Zusammentreffen mit anderen Artgenossen werden wir auch noch verarbeiten. So kam neben einem neuem Hobby auch ein gutes Stück neuer Lebensinhalt hinzu, das wir nicht mehr missen möchten. An dieser Stelle Frau Harders vom Nordlicht mein herzliches Dankeschön für die SUPERvermittlung, ihre Engelsgeduld und die individuelle Betreuung!" "Ich dachte nur: Der ist es!" - hinter diesen Worten verbirgt sich so viel mehr.... Denn Nanouk ist oft nicht nur vielen Fremden (wie dem Lebensgefährten) gegenüber misstrauisch, sondern auch bei Hundebegegnungen an der Leine eine "recht harte Nuss". Einer jener Hunde, die sich da so ins Zeug legen können, dass jeder Besitzer eines freilaufenden "der will nur spielen" (gängige Übersetzung: lässt sich nicht zurückrufen) den Eindruck gewinnen muss, hier werde ein vollkommen ungehobelter Hund ausgeführt. Damit umgehen zu können und somit Nanouk auch an der Leine zu handeln, fordert dem Leinenhalter einiges ab. ![]() Für das potentielle Frauchen war Nanouks Verhalten etwas Neues, aber es sollte nicht zwischen ihm und ihr stehen bleiben. Fasziniert von diesem Rüden beschloss sie das Thema anzugehen, das Nordlicht kurzerhand umfunktioniert zum Trainingsort und dann wurde geübt. Wieder und wieder Hundebegegnungen, mehr und mehr stieg die Sicherheit bei Frauchen in diesen Situationen, Handling und Timing wurden immer präziser. Und so ging Nanouk dann in Pflege - mit dem bekannten Resultat: vermittelt! Dass die Zusammenarbeit nicht nur im Nordlicht funktioniert und Nanouks neue Menschen ihm wirklich die Sicherheit geben können, die er braucht, zeigte sein Besuch am Infostand im Wendland, über den wir uns sehr gefreut haben. Viele Artgenossen tummelten sich um ihn herum, doch er ließ sich nicht wirklich aus der Ruhe bringen, selbst das Einspannen des Huskygespanns begleitete er lediglich mit einem leisen Huskygeheul, das uns wohlbekannt aus seiner Zeit im Nordlicht war. Ein riesen Danke an die neue Familie im Namen von Nanouk. Die Liebe zu dem Rüden ließ sein Frauchen über einige Grenzen gehen.
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Bei einem ersten Besuch im Nordlicht stand es für seine neuen Menschen
bereits fest: Charly sollte es sein. Dafür, dass man noch die "Nachzügler"
der Ausstrahlung von "herrchen gesucht" mit Charly und Laika abwarten
wollte, um dieses Dreamteam vielleicht doch noch gemeinsam zu vermitteln,
hatte man Verständnis. Leider ergab sich keine Möglichkeit mehr für unser
Doppelpack und so hatte sich das geduldige Warten auf Charly gelohnt. So unbeschwert wie Charly bei der Fernsehaufzeichung aufs Sitzpolster sprang so ging er seinen Umzug und das Eingewöhnen an, wir bekamen nur Positives zu hören. Er hat sich super eingelebt und genießt das Leben als Einzelhund in seinem neuen Rudel. Danke an seine neuen Menschen, für die Geduld und eine zweite längere Fahrt hinauf, fast bis zum Nordlicht, um ihren Charly abzuholen. "Jetzt
endlich: Neues von Charlie! Eine kleine Reise war es ja doch, als wir Charlie am Donnerstag
abgeholt haben. Dann endlich geht die Tür auf, von meinem Zuhause? Wo kann ich mich denn am besten niederlassen? Leider sind wir schon im Dunkeln angekommen. O.K. nachdem Charlie festgestellt hat, dass man super offene Treppen herunterlaufen kann, aber diese nicht wieder hochkommt, dachte er sich: "Na, dann bleib ich eben unten!!!!!!!!!!!!" Erstmal den Garten genauer betrachten.
Dann war ich auch schon sehr müde, doch jeder Gang zur Tür bedeutet doch raus oder? Am Samstag sind wir wieder viel gelaufen und am Nachmittag war ich
sogar schon in einer Kennlernrunde mit anderen Hunden. Zuhause ist Charlie der Beste, nur mit dem Fressen klappt es noch nicht
so gut.
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