Die "Glückspelze" der Nothilfe für Polarhunde e.V. danken allen, die mitgeholfen
haben, ihnen einen Platz zum Leben zu geben.
Nordische, die im
Februar 2008 ein neues Zuhause gefunden haben
Sein erstes Zuhause verlor Jung-Malamute Balou ganz unverschuldet
wegen einer tatsächlich aufgetretenen Allergie und kam holter-di-polter
auf einer Pflegestelle unter. Dankbar war der schon etwas Pubertierende
dafür aber nicht wirklich, sondern forderte seine Pflegeeltern nach
Kräften – es ist nicht nur bei den Zweibeinern ein anstrengendes Alter,
wenn die Heranwachsenden nach ihren
Grenzen suchen.Dennoch fand sich rasch eine Familie, die von ihm begeistert war und auch die nötige Erfahrung mitbrachte, um den Jungspund auf dem „richtigen Pfad zu halten“. Weit weniger euphorisch nahm die bereits vorhandene Rottweiler-Mischlings-Dame die Idee auf, ihr zukünftiges Leben mit Balou zu teilen. Sie hat es ihm schon ein wenig schwer gemacht, ihre Gunst zu gewinnen und zunächst überdeutlich darauf gepocht, wer in diesem Haushalt das „hündische“ Sagen hat. Geschadet hat es Balou nicht, eher im Gegenteil, denn sein erster pubertärer Höhenflug war damit schnell zu Ende. Dass es sicher nicht sein letzter gewesen sein wird, das wissen seine neuen Besitzer und arbeiten weiterhin zielstrebig darauf hin, dass am Ende aller Wirrungen des Heranwachsens einmal ein souveräner, stolzer Malamute an ihrer Seite sein wird. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Beteiligten, der Pflegestelle und der neuen Familie mit ihrer energischen Hündin.
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Kira jetzt Lea
Lea scheint überhaupt keine Probleme mit der Eingewöhnung zu haben. Sie
akzeptiert ihre Schlafplätze und ist ein kleiner Sonnenschein hier im
Haus. Immer fröhlich und glücklich....das sogar morgens beim Aufstehen
(der Tag beginnt bei uns um 4 Uhr morgens). Sobald wir die Augen öffnen,
erwartet uns ein wedelnder Hund:-)
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Wegen Trennung ihrer Menschen haben Dusty, Quincy, Aika und Trixie
lange versucht, hier ein neues Lebensglück zu finden. Doch es erwies sich
als schwierig, für die vier, die alle durch ihr Vorleben schon mehr oder
minder geprägt zu ihrem abgabewilligen Besitzer kamen, passende Menschen
zu finden. So vergingen die Monate und alle Beteiligten, Menschen wie
Hunde, stellten fest, dass das nun alleinverantwortliche Frauchen den vier
Husky-Senioren durchaus gerecht werden kann. Und so werden sie ihren
Lebensabend genau dort verbringen, wo die meisten von ihnen ihr erstes
richtiges Heim gefunden haben - in ihrem alten, neuen Zuhause.
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Enuk hat sein kleines Rudel verlassen
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| Wir freuen uns über die Vermittlung von
"Fräulein Smilla", ehemals Abril. Die etwa 15 Monate alte Hündin konnte in
ihrem vorherigen Leben so gut wie keine Erfahrungen sammeln. Auf einem
Balkon untergebracht zog das wahre Leben an ihr vorbei. Für Smilla war es ein Riesenglück, dass sie das Herz ihrer neuen Menschen sofort erobern konnte. Wie sie es anstellte? Nun, das berichten ihre Zweibeiner selber: "Fräulein Smilla ehemals Abril entdeckt ihr Gespür für Schnee.... und nicht nur das!! Als wir am 13. Januar die Rettungsstation für Polarhunde
in Hohenlockstedt besuchten, wollten wir eigentlich nur erstmal gucken.
Unser Husky/ Malamut namens "Männlein" verstarb im Sommer nachdem er uns
fast 16 Jahre ein treuer Begleiter gewesen war. In unserem Leben fehlte
nun etwas, besser jemand. Ein glückliches Leben hat sie bisher wohl eher nicht gehabt. Der spanische Tierschutz entdeckte sie auf einem Balkon auf Teneriffa, sicherlich nicht die geeignete Heimstatt für eine lern- und laufbegierige Polarhündin! Dass sie bei uns sehr viel trinkt, verstehe ich als Reaktion einer sich eingeprägten Defiziterfahrung. Instinktiv hat sie wohl gespürt, dass sie es bei uns gut haben wird. Und als sie uns so ansah mit ihren bernsteinfarbenen Augen, ein paar mal mit ihren weißen Wimpern klapperte und vor allem nach einem ersten Spaziergang gar nicht mehr in ihren Freilauf zurückwollte, sondern sich demonstrativ hinter uns versteckte, war es um uns geschehen. Eine Woche später holten wir Fräulein Smilla zu uns nach Hause. Entgegen erster Befürchtungen hat das sehr lebhafte Fräulein die neue
Behausung schnell als die ihre angenommen und hat auch nach ersten
Trainingseinheiten, "wie lang kann ich auch mal alleine bleiben" ihr neues
Zuhause sorgsam behandelt. Die "Spezialbehandlung" an einem afghanischen
Hochzeitspantoffel sei ihr dabei gegönnt ;-)) und völlig normal. So sind sie. Fräulein Smilla bereichert uns und wir sind froh, ihr ein gutes neues Zuhause geben zu können." Wir bedanken uns herzlich für den schönen Bericht
und die Geduld und Sensibilität, Fräulein Smilla an die alltäglichen Dinge
zu gewöhnen.
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Mehr als erschüttert waren wir über das Schicksal des 9jährigen
Shiba-Rüden Chips, der von seinen Besitzern wegen Inkontinenz in ein
Tierheim in der Schweiz abgeschoben worden war. Liebe Freunde in der
Schweiz haben sich sofort auf den Weg gemacht und ihn aus dem Tierheim
geholt. Der gesundheitliche Zustand von Chips war sehr schlecht und es hat
viele Wochen gedauert, bis er sich einigermaßen erholt hatte. Seine
Pflegefamilie hat sich unendlich viel Mühe gemacht, um ihn dann gut
vorbereitet in die Vermittlung zu geben.Für einen Hund mit entsprechendem Vorleben ist es gar nicht so einfach, aus einer liebevollen Pflegestelle in ein neues Zuhause umzuziehen. Da muss es 100% passen. Der erste Versuch einer Vermittlung schlug leider fehl. Das Geschehen erinnerte uns an Inu, den kleinen Rüden, der an einer Brücke angebunden war. Interessenten sind damals über 800 km aus Schleswig-Holstein angereist, um mit ihrer Shiba-Hündin den Kontakt zu Inu aufzunehmen. Aber die Chemie hat nicht gestimmt und die beiden Shibas hatten sich nicht verstanden, es wurde aber anstandslos von beiden Seiten akzeptiert. Wie das Schicksal es so will, meldete sich einen Tag nach dem ersten
Vermittlungs-Versuch eine Interessentin aus der Schweiz, nahe der
Pflegestelle von Chips. Es wurde gleich ein Treffen vereinbart und schon
nach dem ersten Beschnuppern merkte man, dass die Chemie zwischen den
bereits vorhandenen Hunden und Chips stimmte. Der Maßgebende in dem
kleinen Rudelverband, ein Akita-Inu-Rüde, machte keine Anstalten, Chips
anzugehen und darauf kam es letztendlich an. Die beiden Hundedamen
schienen regelrecht ihre Freude zu haben, dass wieder ein neuer Kumpel
einziehen soll. So war es dann auch, Chips hat „seinen Platz gefunden“. Chips fühlt sich in dem kleinen Hunderudel wohl, es ist absolut stimmig. Sein neues Frauchen teilte uns freudig mit, dass er schon aus sich herausgeht, aufblüht und sogar richtig frech geworden ist. Mit Bronko, seinem großen asiatischen Akita-Freund, versteht er sich prächtig – aber souveräne Asiaten sind halt so. Die vier Hunde halten zusammen und sind ein super Team geworden. Darüber freuen wir uns besonders.
An unsere Freunde und die Pflegestelle in der Schweiz ein ganz liebes
DANKE für die wunderbare Betreuung von dem kleinen Hundemann Chips. |
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Scoopy hat nach längerem Probewohnen sein Gastspiel mit Bravour
bestanden. Nachdem der kleine, so gar nicht Nordische von
einer anderen Tierschutz-Orga mit viel Trara und immer voll in Action bei uns eingezogen
war, hat er sich schnell als Bereicherung zwischen all den anderen
Vierbeinern erwiesen - witzig und einfach mal was anderes.Stets war er zur Stelle, immer für ein Spielchen bereit – doch im gleichen Atemzug hat er auch lauthals seine Kumpels im anderen Gehege durch den Zaun angemacht und mit Asgar, der Labi-Münsterländer-Mix-Hündin, oft bis zum Exzess immer um die Wette gekläfft. Nun ist er ausgezogen – aus dem Gasthund wurde ein fester Kamerad. Noch ein bisschen wild, eigensinnig (vielleicht hat er sich das von den Nordischen abgeschaut), aber ganz Frauchens Liebling, ist er voll ins Familienleben integriert und genießt es. „Mein Frauchen“ „mein Sofa“, aufpassen muss man als Besucher schon, dass Scoopy nicht über sich hinauswächst und einen an der Tür zum Umdrehen nötigt. Da ist noch ein wenig Erziehung notwendig, doch wir sind zuversichtlich, dass das Frauchen es schafft, dem Buben weiterhin konsequent die Richtung vorzugeben. Schön zu wissen, dass sich Scoopy schnell und gut eingelebt hat und sagen ein herzliches DANKE für all die Mühe.
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M I K A - vieles im Leben ist Bestimmung. . .
Freudig zog sie wieder in der Geschäftsstelle ein, als wäre nie was
anderes dazwischen gewesen. Mit einer neuen Vermittlung tat man sich
schwer, denn es war nicht einfach einzuschätzen, wo die wirklichen
Bedürfnisse der zurückhaltenden Hündin sind und so lebte sie einfach mit
im kleinen Hunderudel. Irgendwann würden die passenden Menschen gefunden
sein, solche, die ohne Erwartungshaltung an Mika herangehen können. Dann hat das Schicksal ein bisschen nachgeholfen. Von langjährigen
Freunden ist die Husky-Hündin viel zu schnell, viel zu jung an einem
Hirntumor verstorben. Der zurückgebliebene Rüde konnte aber mit dem
Verlust seiner Freundin nicht klar kommen. Und da es fest stand, dass
wieder ein neuer Kumpel einziehen sollte, rief man kurzerhand in der
Geschäftsstelle an und
fragte, ob wohl zufällig ein Shiba-Mädel ein neues Zuhause sucht. Ja, genau
diese Leute hat der Himmel geschickt – da gab es keine Diskussion – es war
genau der Platz, den wir uns für Mika gewünscht haben. Menschen ohne
Erwartungshaltung sind angereist – fanden die Mika einfach nur „klasse“
und nahmen sie am 01.01.2008 mit nach Hause. So souverän, wie die kleine
Maus die Sylvesternacht total relaxt überstanden hatte, so relaxt zog sie
im neuen Zuhause im Badischen ein. Und Probleme?? Nein, die gibt es nicht,
was sollte das wohl sein?
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Alfi – oder wie schleimt man sich in einer Pflegestelle ein ??Viel zu lange hat der liebenswerte Malamute-Rüde Alfi in einem Tierheim
sein Dasein fristen müssen. Seine Besitzer hatten ihn
Aber nicht mit dem Tierheimpersonal. Das hat den Rüden gepäppelt – doch das Röntgenbild des Beinchens sieht dennoch nicht so gut aus, sondern beinahe als sei es einfach so zusammengewachsen. Wer ein wachsames Auge auf den Bewegungsablauf eines Tieres hat, der bemerkt es sofort – ansonsten fällt es nicht besonders auf, dass Alfi da Probleme hat. Und SO wild können die Probleme nicht sein, denn schon am ersten Tag
hat er sich über den Zaun davon gemacht und konnte bei Nachbars
Rottweiler-Hündin am Zaun wieder eingefangen oder eigentlich mehr abgeholt
werden. Wegen der Läufigkeit ? Ja, das dachten wir zuerst. Nun, nachdem
Alfi bald drei Wochen in der Pflegestelle ist, wissen wir es genau. Alfi
ist ein absolutes Rudeltier---- nach seinem Ausbruchversuch startete er
gleich den nächsten, aber nicht zu Nachbars Hündin, sondern zum häuslichen
Rudel – hinein ins Vergnügen, durch die Hundetüre ins Haus und „hier bin
ich und hier bleibe ich“…..liebenswert und mit seinem ganzen Innerliche Kämpfe hat die Pflegestelle gehabt – soll man ihn weiterhin in der Vermittlung belassen oder ....? Es wurde ein klares JA entschieden – JA, Alfi bleibt. So gut, wie er sich eingewöhnt hat – so super, wie er sich im Rudel anpasst und mit den anderen Hunden versteht – die Kumpels, die ihm FAST wichtiger sind als Mensch – nein, das kann man ihm nicht antun. Also – Alfi bleibt und im freien Gehege der Pflegestelle sind zwei neue Kumpels eingezogen. Ein besonders herzliches DANKE an die Pflegestelle, die Alfi ein festes
Zuhause gegeben hat. Und wir drücken die Daumen, dass das Hunderudel
weiterhin so harmonisch bleibt.
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Für den schönen kräftigen cremfarbenen Rüden Hutch haben sich die Richtigen gefunden, ein junges sportliches Paar mit einer schönen weißen Husky-Dame. Diese allerdings galt gemeinhin als "Zicke" und so mussten sich die Zweibeiner ganz schön ins Zeug legen vor der eigentlichen Übernahme, trotz der Entfernung wurden mehrere Besuche mit ausgiebigem Gassigang im Tierheim gemacht - Hutch hat es genossen und die Hundedame schließlich auch überzeugt. Anfang Februar wurde nun das neue Heim bezogen - von allen, denn man hatte extra noch den Umzug abgewartet um dann beide Vierbeiner miteinander durch die neue Haustür zu lotsen.
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Mal
wieder war es so, dass ein Hundemann seine Kameradin verloren hatte und
sich sehr einsam vorkam. Nach einem Anruf und der Frage nach Akyma,
reisten die Interessenten von Hessen an, um mit dem Hundemädel, das erst
kurz vorher aus einem Tierheim gekommen war, Kontakt aufzunehmen. Der
Malamute-Rüde und Akyma haben sich auf Anhieb verstanden, also so etwas
wie Liebe auf den ersten Blick und es musste nicht lange diskutiert werden
– Akyma wurde eingepackt und ging mit auf die Reise nach Norden.Nun ist die Eingewöhnungszeit, die eigentlich keine war, denn Akyma trat ein und war da, vorbei und Akyma fester Bestandteil der Familie geworden. So problemlos wie während des Übernachtens während der Fahrkette hat sich die feine Hundedame, von deren Vorleben wir leider so gut wie nichts wissen, im häuslichen Bereich eingewöhnt, nach nur einem kleinen Malheur war sie stubenrein. Mit ihrem ganzen Charme wurde die komplette Familie um die Pfoten gewickelt und wir sind sicher, dass Akyma den richtigen Platz erhalten hat. Wir bedanken uns ganz herzlich, dass Akyma diese Chance gegeben wurde und wünschen allen einen schönen Urlaub an der Nordsee im nächsten Monat.
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BessyNein, wir haben diese unproblematische siebenjährige Husky-Mix-Hündin
nicht ins Netz gestellt, da es in der Warteschleife schon zu viele
Interessenten gab, die einen Nordischen suchten, der mit Katzen
verträglich ist. Zum Jahreswechsel tauschte Bessy, deren Vorbesitzer
verstorben war, den Tierheimplatz gegen einen Aufenthalt in der
Geschäftsstelle. Da waren die Menschen, die im Herbst ihre geliebte zauberhafte alte
Malamute-Dame Julie verloren hatten. Es waren dort zwei Katerchen
eingezogen, denen man keinen Stress antun konnte und so konnte es nur ein
Hund sein, der absolut mit Katzen verträglich ist - so wie eben Bessy. Obwohl die Erinnerung an die verstorbene Julie, die wir vor rund
zweieinhalb Jahren gebracht hatten, traurig stimmte, war die
Wiedersehensfreude mit den Menschen doch sehr groß. Sogleich wurden erst
die Vierbeiner verwöhnt und dann auch die Zweibeiner fürstlich bewirtet.
Wenngleich der Abschied schwer fiel – nicht nur von Bessy, auch von den Menschen, sind wir doch beruhigt wieder nach Hause gefahren. Hier wissen wir mit Sicherheit, dass es ihr an nichts fehlt. Bessy wird dieselbe Liebe, Fürsorge und Aufmerksamkeit erfahren wie Julie, mit einer solchen Gewissheit und einem mehr als guten Gefühl würde man gerne jeden Hund vermittelt wissen. Ein liebes DANKE an die Menschen (für alles) – und viel Freude mit Bessy.
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Coco
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