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WOLLE ist angekommen

Eigentlich hat die Vermittlung anders aussehen sollen – zuerst Pflege
und dann hätte Wolle ein neues Zuhause in Aussicht gehabt. Doch es kam
einfach anders.
Nachdem ihr alter vierbeiniger Kamerad gestorben war, waren Dana und
Siggi „hundelos“ und die Spaziergänge schienen einsam ohne einen Hund an
der Seite. Man telefonierte und war sich einig, wenn die NfP in Not ist,
dann darf wenigstens mal ein Pflegehund einziehen. Da kam Wolle !! Er
musste sehr schnell aus seinem Zuhause „weg“ und die Interessenten hatten
noch ein zeitliches Problem. Kurzerhand sprangen Dana und Siggi ein und
holten Wolle in Paderborn ab.
Schnell hat man herausgefunden, dass Wolle ein Traumhund ist und all
das verkörpert, was man sich eigentlich mit einem neuen Kameraden
gewünscht hätte…..vor allem, dass er mal – im Gegensatz zu Harrison – ein
paar Stunden alleine bleibt. Und das tut er – aber er tut auch noch mehr.
Er hat sich sehr schnell eingeschmust und eingeschleimt, so dass ein
Wegdenken geschweige denn Weggeben nicht mehr möglich ist. So wurde aus
dem „Pflegehund“ ganz schnell ein neuer und fester Kamerad, der schon nach
den ersten Tagen mit einer Affenliebe an seinen neuen Menschen hing.
Wir freuen uns, dass Wolle bleiben darf – die anderen Interessenten
finden eine andere Alternative. So ist allen geholfen, vor allem aber
Wolle, der der Meinung ist, „seinen Platz gefunden zu haben“ – „hier bin
ich glücklich und hier bleibe ich“ !!! Basta!
Zwischenzeitlich hat Wolle auch einen normalen Rhythmus gefunden, er
schien ziemlich unterfordert. Zum Glück ist er aber an Menschen geraten,
die sich sehr viel mit ihm beschäftigen und üben – und diese Mühe hat
schon Früchte getragen.
Dana und Siggi – nochmals vielen Dank für euren schnellen Einsatz und
eure Hilfe und viel Freude mit Wolle.
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Askans Not-Pflegestelle konnte eine husky-erfahrene
Familie finden, deren Rudel altersbedingt sehr klein geworden war. Hier
lebt Askan nun an der Seite zweier etwas älterer Hundedamen.

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Scottex fand in seiner Heimat Italien ein huskygerechtes
neues Zuhause.

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Immer mal wieder hatte Brendas Interessenten, doch nirgendwo ließ sich
das Optimale finden und das sollte es schon sein, denn eigentlich war
Brendas Zuhause perfekt - wäre da nicht das Thema "Alleine bleiben"
gewesen. Die Monate gingen ins Land und Brenda lernte samt Besitzerin, wie
der Alltag gestaltet werden kann, ohne Brendas Verlassensängste zu
regelrechten Panikattacken ansteigen zu lassen. Und so bleibt nun alles
wie es ist - für Brenda sicherlich die schönste Lösung.
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ARKO
War
als äußerster Notfall in Köln ausgeschrieben, da ihm um ein Haar die
Abgabe im Tierheim gedroht hatte. Sein Vorbesitzer konnte die Zeit für ihn
nicht mehr aufbringen als Selbständiger und Arko war viel zu oft und zu
lange alleine und sich selbst überlassen.
Arko hatte Glück im Unglück, denn eine Tierfreundin vor Ort setzte sich
sofort und vehement für ihn ein. Sie knüpfte den Kontakt zur NfP und
stellte alle Informationen und Fotos zur Verfügung, damit Arko sich sofort
auf der Webseite vorstellen konnte - auch auf die Gefahr hin, dass Ostern
eventuell keine so glückliche Zeit für eine Vermittlung ist.
Aber falsch gedacht. In der Nähe von Berlin war schon längere Zeit eine
Familie auf der Suche nach einem solchen Mix-Rüden, doch irgendwie war man
noch nicht so ganz bereit für die Aufnahme eines neuen Hundes, der Verlust
des vierbeinigen Kameraden schmerzte noch zu sehr. Aber eine Pflegestelle
zur Verfügung stellen - das war denkbar. Das kam uns dann auch für Arko
sehr entgegen – mit Sicherheit die bessere Lösung als jedes Tierheim.
Ausgestattet mit allen dafür nötigen Unterlagen nahm die Kölner
Tierschützerin auch den weiteren Verlauf beherzt in die Hand, soweit
sogar, dass ein Auto gemietet wurde, um den zukünftigen Pflegeeltern bis
Kassel entgegen zu fahren. Vorausgegangen war ein rasch organisierter
Besuch von Tierschützern bei der neuen Familie – angesichts der ganzen
Situation trug jeder sein Möglichstes dazu bei, Arkos Zukunft so günstig
wie möglich zu gestalten.
Das Treffen und Kennen lernen bei Kassel war sehr positiv – Arko ging
spontan mit der neuen Familie, zeigte keinerlei Unsicherheiten.
Daheim angekommen, wurde ihm sein neues Daheim gezeigt und es wurde so
schnell Freundschaft geschlossen, dass schon am zweiten Tag nach der
Übernahme die Nachricht kam: „Nehmen Sie ARKO von der Seite – er ist sooo
toll, er bleibt fest bei uns“. Was für ein Glück für diesen Hund und
welche Freude, dass er nicht nochmals umziehen muss.
An Frau W. aus Köln ein ganz dickes DANKE für die große Mühe, die Sie sich
gegeben haben.
An Arkos neue Familie ebenfalls ein riesiges DANKESCHÖN, dass sie sich auf
das Abenteuer so schnell eingelassen hat und für Arko die zweimal fast 300 km
gefahren ist.
Wir sind sicher, dass es noch eine lange und dicke Freundschaft wird, denn
auch die vorhandene 9jährige Mischlings-Hündin fand in Arko einen tollen
Kameraden zum spielen, toben und kuscheln.

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LEICA
wurde
mal wieder als Notfall und Balkon-Hund aus NRW gemeldet. Besitzer
verstorben, die Hinterbliebenen hatten kein Interesse an der Hündin. Die
Übergabe fand dann auch sehr fragwürdig statt, doch für Leica besser, als
weiterhin auf einem Balkon zu leben.
Leica durfte auf direktem Weg in ihr neues Zuhause umziehen, ohne
Zwischenstation machen zu müssen. Eine liebe und anspruchslose Hündin –
sie hat ein Zuhause bekommen, wo sie nun den Himmel auf Erden hat.
Zurückgeblieben sind starke Verlustängste. Wenn man zur Balkontüre
rausgeht und sie mitnimmt, bekommt sie schon Panik, man könnte sie
ausgesperrt lassen. Das erträgt die kleine Maus nicht. Sie will gerne
immer eingebunden sein ins Familienleben, bleibt jedoch im Haus auch
mehrere Stunden alleine.
Mit anderen Hunden umzugehen, muss Leica noch lernen, denn ein soziales
Verhalten konnte sie durch das Abgeschiedensein nie wirklich erlernen. Da
sind nun die neuen Menschen gefordert, die das Mädel nicht mehr hergeben
möchten, aber auch einen Weg suchen, stressloser für Mensch (und Hund) auf
Spaziergängen und Radtouren unterwegs zu sein. Leica genießt jede Art von
Unternehmungen und saugt sie förmlich in sich auf.
Sie ist „angekommen“ und wir drücken alle Daumen, dass das Arbeiten an
Leicas Defiziten bald Erfolge zeigt.
Ein Danke an unsere aktiven Mitarbeiter in NRW, die Leica abgeholt und
gebracht haben.
Ein Danke, dass es zu einem guten Ende kam, an die Orga
www.dogs-island.de,
die sich beherzt um die arme Hundedame gekümmert hat.
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| Stella und Asco, zwei Malamuten und eigentlich
ein Dream-Team, das wir gerne zusammen vermittelt hätten.

Obwohl es sich schon um zwei gestandene, 5jährige
Hunde handelte, waren sie doch kindisch, alberten den ganzen Tag herum, ob
mit sich selbst oder mit den Zweibeinern, die da ins Gehege kamen. Heimweh
schienen sie keines zu haben, die Umplatzierung gestaltete sich so
problemlos wie kaum einmal.
Für Liebhaber dieser Rasse zwei „Sahnehäubchen“, bei denen die
„Mund-Propaganda“ wieder schneller war als alles andere, ohne im Netz
vorgestellt worden zu sein, hatten beide umgehend Interessenten. Und dann
kam auch das große Glück: Fast zeitgleich durften sowohl Stella als auch
Asco die Station verlassen.
ASCO – jetzt „Akino“
Bei
ihm war es so etwas wie die Liebe auf den ersten Blick. Er ist aber auch
ein besonderes Bärchen, total Menschen bezogen, anhänglich und auch
unproblematisch. Naja, trotzdem mit den typischen Verhaltensweisen der
Malamuten, aber dank der bereits gemachten Erfahrungswerte mit dieser
Rasse haben seine neuen Menschen kein Problem mit ihm und finden ihn
einfach nur „toll“. Und das ist er auch. Gewohnt, fast nur draußen zu
leben, hat er sofort Haus und Garten in Beschlag genommen, fühlt sich
jedoch bei seinem Menschen-Rudel im Haus wesentlich wohler als draußen.
Und die Stubenreinheit war kein Thema – gentelman-like hat er nicht mal
Anstalten gemacht, irgendwo das Bein zu heben. Hat man ja auch nicht
nötig, als neuer und alleiniger Herrscher in diesem schönen Daheim.
Ab und zu betätigt er sich jedoch als Alleinversorger, denn manches
Essbare ist vor ihm so überhaupt nicht sicher. Aber daran wird nun fest
gearbeitet. Das neue Frauchen bringt alle Voraussetzungen mit, sich auch
durchzusetzen, obwohl sie schon dem Charme des Hundemannes verfallen ist.
Aber das eine hat ja mit dem anderen nichts zu tun.
Lange und ausgedehnte Runden und Schnüffelerlebnisse lassen einen
zufriedenen und ausgeglichenen Asco zu Hause auch relaxt herumliegen, denn
die vielen neuen Eindrücke müssen auch verarbeitet werden.
Wir sind glücklich darüber, diesen zauberhaften Rüden in so guten Händen
zu wissen.
STELLA
zog bei einer lieben und Malamute-erfahrenen Familie ein. Durch den
verstorbenen Rüden war die Liebe zu dieser Rasse so gewachsen, dass es
eben auch wieder nur ein solcher sein sollte.
Stella hatte neugierig gemacht und ein paar Fotos später war klar, auf der
nächsten Fahrt in Richtung Nordlicht für Notfelle würde Stella mit an Bord
sein. Nein, nicht um dort einzuziehen, sondern um ihre neuen Menschen
kennen zu lernen und bei gegenseitigem Gefallen gleich einzuziehen. Und es
funkte – Mensch und Hund fanden gleich einen „Draht“ zueinander.
Wie auch schon bei uns in der Station, so hat sich Stella sofort und ohne
Probleme nicht nur in Haus und Garten wohl gefühlt, sondern findet ihre
neuen Menschen auch super klasse. Und wir vermuten stark, dass das
Malamute-Mädel beide Hundeeltern auch schon mächtig um die dicken Pfoten
gewickelt hat. Ein geplanter Urlaub an der See verlief traumhaft für
Stella und sie konnte sich so richtig austoben.
Wir danken Stellas Menschen für das Entgegenkommen und freuen uns, dass
Stella die durch den Vorgänger-Hund entstandene Lücke schließen darf und
nur Freude bereitet.
Das Dreamteam Asco – Stella war schnell vergessen – keiner der beiden
Hunde hat auch nur mit einer Faser dem anderen nachgetrauert. Dank der
nötigen Auslastung der beiden, bestand da auch keine Zeit, um Trauer
aufkommen zu lassen.
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KIMBO – ein kleiner Hundemann geht auf die große Reise….

Morgens um 8 Uhr ist die Welt noch in Ordnung – so schien es für Kimbo.
Seine Pflegemama wartete auf das Nothilfe- Tierschutzauto, in welchem Kimbo
den Weg in sein neues Zuhause antreten sollte. Gut ausgerüstet mit großer
Reisetasche, größer als der kleine Kerl, durfte er bei seiner neuen
Familie einziehen. Diese fand es super, mit wie viel Herzblut Kimbo
ausgestattet war und hat sich sehr über all die Dinge, die da in der
Tasche verstaut waren, gefreut. Ausgepackt hat Kimbo natürlich selbst,
freudig nahm er sogleich den Kontakt zu den Kindern auf und führte sein
Spielzeug vor. Nach einer freundlichen Begrüßung marschierte Kimbo dann
sehr selbstbewusst und eigenständig im Haus herum und schaute sich alles
sehr kritisch an. Es schien ihm zu gefallen und er zeigte keinerlei
Eingewöhnungsschwierigkeiten.
Eine äußerst positive Rückmeldung erhielten wir schon gleich am nächsten
Tag. Warum steht denn keiner morgens früh auf und kümmert sich um seine
Belange? Das war er so aus der Pflegestelle gewöhnt und war der Meinung,
die Familie um 06.15 Uhr mit freudigem Gebell wecken zu müssen.
Die eindeutige Bezugsperson ist die neue Menschen-Mama, hier wird
gekuschelt, gerne, wenn sie auf dem Sofa liegt. Sehnsüchtig wartet er am
Mittag auf die Kinder, ob diese nicht bald von der Schule heimkommen.
Wir freuen uns sehr, dass Kimbo durch die Sendung „Herrchen gesucht“
dieses tolle Zuhause bei diesen verantwortungsbewussten Menschen gefunden
hat und danken für die freundliche Aufnahme von Kimbo und der Zweibeiner,
die ihn gebracht haben.
Ganz herzlich bedanken wir uns bei der Hundeschule Kern, die Kimbo die
Gelegenheit gab, in einer Trainingsgruppe festzustellen, dass kleine, wild
kläffende Vierbeiner nicht nur Menschen auf die Nerven gehen, sondern auch
ihren Artgenossen. Die gut sozialisierten Hunde der Gruppe wiesen ihn hier
angemessen, aber bestimmt in seine Schranken.
Ein DANKE an Yassi für ihre enorme Geduld, denn der kleine Hundemann
konnte sich in der ganzen Zeit in der Pflegestelle nicht mit ihr
anfreunden, obwohl die Husky-Dame immer wieder den Versuch für eine
Freundschaft gestartet hatte.
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KULK – unglaublich, aber wahr
Nach 3 Monaten im Nordlicht für Notfelle schien es fast ausgeschlossen,
den richtigen Platz für Kulk zu finden. Ein Mix aus Karel. Bärenhund und
Husky – oder Ostsib. Leika-Husky – wir werden es nicht mehr erfahren, denn
das Potential hatte er von beiden eingemixten Rassen.
Umso schwerer gestaltete sich seine Vermittlung. Es schien die richtigen
Leute einfach nicht zu geben. Kulk ist ein hochintelligenter 1jähriger
Rüde, der es schon genau wissen möchte und er braucht einen enorm großen
Freiraum für seine Entfaltung. Das ließ er beim Nordlicht wohl alle gut
spüren. Spielen war eigentlich unter seiner Würde, doch Spielzeug selbst
interessierte ihn stark, aber nicht um zu spielen, sondern um es als Beute
anzusehen. Ein intelligenter Hund, der intelligente Menschen suchte, die
ihn noch entsprechend ausbauen und fördern.
Und die hat er dann auch gefunden. Genau das, was wir uns für ihn
vorgestellt haben. Menschen, die sich mit dieser Rasse auskennen, ihm die
richtigen und für ihn notwendigen Aufgaben stellen, damit das Potential,
das in ihm steckt, auch zum Tragen kommt.
Wir freuen uns, dass es diese Familie gibt, die sich sehr freut, diese
Herausforderung annehmen zu dürfen.
Wir wünschen Kulk von Herzen alles Gute – er hat es sooo verdient.
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Akascha - er kam von NRW und er zieht auch in NRW
wieder ein
Zusammen mit seinem Kumpel Chaki zog Akascha vor nicht allzu lange Zeit
bei uns ein. Zwei unproblematische Jungs, die auch noch harmonisch
miteinander umgingen. Auch im Rudel hat es sich gezeigt, dass sie sehr
sozial waren – spielen und toben war angesagt.

Fast zeitgleich durften sie nun die Auffangstation Süd verlassen, zuerst
Chaki und nun Akascha.
Nach einer gelungenen Vorkontrolle musste nur noch ein gemeinsamer Termin
gefunden werden – Karfreitag schien ein guter Tag.
Was keiner jedoch wusste, dass just in der vorausgegangenen Nacht der
Himmel seine Schleusen öffnete und es einen halben Meter Schnee im
Schwarzwald gab. Unbeeindruckt von den Wetterverhältnissen fuhren Akaschas
neue Menschen trotzdem den weiten Weg, um ihren neuen vierbeinigen
Kameraden „endlich“ abholen zu können. Und genauso unproblematisch, wie er
gekommen ist, so ist er wieder ausgezogen.
Es ist schön zu wissen, dass er in ein harmonisches Zuhause kommt, wo alle
Voraussetzungen dafür sprechen, dass er gemeinsam mit seinen Zweibeinern
ein ausgefülltes Hundeleben führen darf.
Die Fotos sprechen für sich: ein stolzer neuer Besitzer – ein stolzer
vierbeiniger Kamerad.
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Unsere kleine Zicke Akea
durfte
ebenfalls endlich umziehen. Nach einem gescheiterten ersten
Vermittlungsversucht zu einem Zweithund war es uns klar, dass Akea einen
Einzelplatz finden musste. Fast ein halbes Jahr hat Akea jetzt auf diese
Chance warten müssen und sie würde vermutlich noch warten, wäre da nicht
eine vierbeinige Vorgängerin gewesen, die im Charakter genau dem
entsprach, was Akea darstellte. Natürlich ein anderes Outfit – aber
ansonsten ziemlich gleich im Wesen. Die Beschreibung von Akea hatte die
Menschen angesprochen, offen ging man beim Kennenlernen auf Akea zu, die
ihre Chance ergriff und sich bei der Abholung von ihrer besten Seite
zeigte.
So hat sie uns doch kurz ziemlich Lügen gestraft und wir können nur
hoffen, dass sich das Mädel nun als Einzelhund auch entsprechend führt.
Zusammen mit ihren Menschen wird sie viel unternehmen und wir sind uns
sicher, dass aus der kleinen Zicke ein angenehmer Familienhund wird.
Ihnen, liebe Familie D. danken wir für Ihr Vertrauen und würden uns
freuen, wenn sie Akea denselben Platz einräumen, wie vor Jahren der von
uns vermittelten Assia. Und wir sind uns sicher, SIE tun das.
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ANORI
Kaum zu glauben, aber wiederholt bei uns zur Vermittlung gemeldete
Alaskan Malamuten finden doch schneller einen Platz, als wir sie ins Netz
stellen können. So auch bei Anori. Nur ein paar Tage vor seiner
Vermittlung wurde uns der 1,5 Jahre alte, hübsche und liebenswerte
Malamute-Rüde gemeldet. Bereits vorhandene Interessenten sahen sein Foto
waren von dem Rüden hellauf begeistert. Was lag näher, als sofort das
Notwendige zu veranlassen und Anori diese Chance zu geben ? Gesagt getan –
mal wieder waren es Menschen, mit dem Malamute-Virus infiziert und nur ein
solcher sollte es auch sein. Die Malamute-Hündin war schnell verstorben
und es gab eine Lücke zu füllen.

Die Ereignisse überstürzten sich förmlich – von einem sehr engagierten
aktiven Mitglied unseres Vereins wurde Anori aus Lippstadt abgeholt und
auf direktem Weg nach Xanten gebracht. Ein wunderbares Zuhause mit
wunderbaren Menschen ohne Erwartungshaltung. Mit mehr als gutem und
beruhigtem Gewissen ließ man Anori in seinem neuen Zuhause. Und
eigenartiger Weise fand Anori sofort an seinem neuen Herrchen solchen
Gefallen, dass er ihm schon kurz nach der Ankunft an den Fersen hing. Also
schien ja auch die Chemie zu stimmen.
Ein DANKE an die vorherigen Besitzer, die sehr souverän gehandelt haben,
denn der junge Anori und der Altrüde mussten wegen plötzlicher
Unverträglichkeit getrennt werden, was auf Dauer kein Zustand war. Um
nicht laufend Stress zu haben, gab man dem jüngeren Rüden, der auch sehr
unkompliziert ist, die Möglichkeit für ein neues Zuhause.
Ein DANKE an unsere Aktiven, die ihren Sonntag geopfert haben.
Ein DANKE an die neuen Menschen für das uns entgegen gebrachte Vertrauen –
wir wünschen viel Spaß mit der Malamute-Schmusebacke.
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| In den Tierschutz war Chaki gekommen, weil er zusammen mit einem fast
gleichalten oder besser gleichjungen Kumpel beim Alleinebleiben nicht gut
tat. Dies bewog den Vermieter (verständlicherweise) dazu, die Genehmigung
zur Hundehaltung zu widerrufen. Seinen kurzen Aufenthalt in der Station
hat er genossen - was ein Abenteuer-Spielplatz!

Doch nun ist die Zeit des "Abhängens" für den Teenie-Husky vorbei,
statt nur Jux und Dollerei sind auch wieder "ernsthafte Dinge" gefragt,
dass er hier auf eine solide und breit angelegte Basis zurückgreifen kann,
zeigen die ersten Zeilen:
"ich/wir sind
soooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo glücklich!!! Freude ohne
Ende, zwei Kilos hab ich schon runter, hihi und Wikata (Chaki) ist einfach
genial, genial und nochmals genial.
neue Bilder folgen...
er kann und macht:
sitz, platz, Pfötchen geben, nicht betteln bei Tisch, beim normal Gassi
gehen immer an der straßenabgewandten Seite laufen, knabbert nix an, ist
stuben- und gartenrein, vom Markieren im Garten mal abgesehen, aber das
ist ja normal....und verschmust, fühlt sich sauwohl, ist gelassen und
ach...schier ohne Worte genial...Ball spielen, mit Aaron oder mir toben
alles kein Thema....
Mei o mei ist es wundervoll wieder auf den Hund gekommen zu sein...seufz"
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Bluff – gemeldet wurde der NfP dieser Alaskan-Malamute-Rüde über
Samojeden-in-Not – abzugeben über „privat“….ansonsten droht das
Einschläfern. Von privat in diesem Falle nicht um die Ecke, sondern in
Madrid. Wie auch immer SIN an die Vermittlung über ihre Verbindungen kam,
wir wollten uns einklinken, vielleicht hat er ja über die vereinseigene
Webseite eine Chance. Sehr schnell haben sich unendlich viele Menschen
gemeldet, die diesen Rüden gerne aufnehmen wollten – selbst auf den Fotos
hatte er „Ausstrahlung“. Sogar eine Spedition wollte die Abholung in
Spanien übernehmen. Aber es kam alles anders.

Nachdem wir die feste Zusage gegeben haben, dass es kontrollierte
Interessenten gibt, die Bluff aufnehmen wollen, war plötzlich für kurze
Zeit „Funkstille“.
Aber nicht lange, denn Samojeden in Not blieb hartnäckig an Bluff dran und
arrangierte alles, was für einen Transport notwendig ist. Und die neuen
Menschen von Bluff warteten geduldig, blieben aber nicht untätig im
Hintergrund. So kam eine völlig neue Situation auf uns zu: wir mussten uns
um überhaupt nichts kümmern, man hat einfach selbst einen Flug nach Madrid
gebucht, um Bluff direkt abzuholen. Schließlich war das lange Warten nicht
mehr auszuhalten. Diese Mitteilung hat uns vollkommen geplättet.
Und am 10.03. – sowieso ein „besonderer Tag“ - machten sich dann zwei
Damen auf den Weg. Mit einer positiven Einstellung und vertraglich
abgesichert, stieg man in den Flieger.
Den schönen langen Bericht, was man oder besser frau erleben kann, wenn
frau einen alten Malamute nach Deutschland begleiten will, finden Sie
hier – es ist kurz zusammengefasst die Geschichte von Pleiten, Pech
und Pannen, mit sportlichen Zwischeneinlagen von Seiten der Zweibeiner,
die viele Nerven lassen mussten. Der einzig allzeit Coole war Bluff, der
das Chaos mit geradezu stoischer Ruhe ertrug.

Seine Menschen hatten den Rückflug über Zeit, sich zu erholen und so kamen
alle gut gelaunt in Deutschland an.
Mit vielem hatte man gerechnet, aber nicht damit, dass Bluff einfach da
war, als wäre er nie irgendwo anders gewesen – da haben die vorhandenen
Katzen schon deutlich mehr am großen, noch etwas zotteligen Neuzugang zu
knabbern.
Bis heute ist diese Vermittlung einzigartig – und das alles für einen
Hund, der schon 9 Jahre alt ist. Aufgeklärt und nach allen Seiten
abgesichert, beginnt nun für seine Menschen ein neuer Lebensabschnitt,
einbezogen der große Malamute-Bär „Bluff“. Und mit dem neuen Start in ein
neues Leben auch ein neuer Name: Jeff – soll er nun heißen.
Denn Jeff ist kein „Bluff“, er ist ein wunderbarer Kamerad, der
hoffentlich noch viele schöne Jahre in diesem Zuhause leben darf.
Wir können nur den Hut ziehen vor so viel Engagement und ein herzliches
DANKE sagen.
Auch an Samojeden in Not DANKESCHÖN – für die tolle Zusammenarbeit – und
hier noch besonders an Diana auf Mallorca „gemeinsam ist man eben stark“.
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NEMO
Über
ein Jahr ist es her, dass der freundliche und zurückhaltende Rüde in die
Vermittlung kam. Viele lange Monate lebte er auf einer Pflegestelle und
weder diese noch wir verstanden, warum keiner sich für den liebenswerten
Kerl mit den strahlend blauen Augen interessierte.
Vor einigen Wochen siedelte Nemo dann in die Station um, wenn er schon
über das Internet niemanden ansprach, vielleicht klappte es ja dann „Auge
in Auge“ mit potentiellen Interessenten. Doch irgendwie – nie wollte der
Funke so recht überspringen, immer waren es andere, meist von der Art „Ranschmeissen-
Überzeugungsschmusen“, die letzten Endes fröhlich ihrem Glück entgegen
liefen.
Doch nun endlich meldeten sich die „richtigen Menschen“ für ihn. Zusammen
mit Ivi, ihrer Husky-Labrador-Mix-Hündin kamen sie in die Station und
wollten erst einmal mit Nemo laufen gehen – beschnuppern, einfach alles,
was dazu gehört, wenn man sich für einen neuen vierbeinigen Kameraden
interessiert.

Beim zweiten Mal durfte Nemo dann mit in Pflege, damit man sicher gehen
kann, dass sich die Hündin, die ja auch im entsprechenden Alter ist, mit
dem Hundemann auch arrangieren kann innerhalb vom häuslichen Bereich. Die
ersten Infos waren mehr als positive – so blieb für uns zu hoffen, dass
der Rest auch noch klappt. Das war dann auch so. Nemo ist in dieser kurzen
Zeit so richtig „angekommen“. Wahrscheinlich hatte er es auch im Gespür,
dass es für ihn nicht nur im neuen Zuhause passt, sondern Zweibeiner und
die vierbeinige Freundin genau auf ihn zugeschnitten waren, man teilt
sogar die Vorliebe für lange Wanderungen.
Da bleibt uns nur noch übrig, diesem Dreamteam von Herzen alles Gute und
viele schöne gemeinsame Jahre zu wünschen.
Ein DANKE an aktion tier – menschen für tiere e.V., Teneriffa, die uns
Nemo vor über einem Jahr anvertraut haben.
Und noch ein herzliches DANKE an die ursprüngliche Pflegestelle, die immer
wieder Pflegehunde so annimmt, wie sie sind, sie aufbaut und solange
begleitet, wie es nötig ist.
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Chyanna und Soma

Wie einfach es doch immer noch für manche Menschen ist, ein Lebewesen
einfach auszusetzen. Anfang Februar wurden sie an einer Autobahnraststätte
an der A81 Singen-Stuttgart gefunden, Chyanna und Soma, zwei kleine
unschuldige Samojeden-Mix-Babys, im Alter von vielleicht 10 Wochen. Einen
gepflegten Eindruck haben sie gemacht, zu gut war der Zustand, als dass
man sagen konnte, sie kommen aus einer verwahrlosten Zucht. Die ganze
Situation war mehr als komisch. Ein bisschen kam der Gedanke auf, hier
bereichert sich jemand, der sich an „Knut“ und „Flocke“ anlehnt und die
letzten zwei weißen Bärchen nicht mehr losgekriegt hat.

Wie
dem auch sei – schnell musste eine Lösung für die beiden umtriebigen und
liebenswerten Hundekinder gefunden werden. Eine Amme hatten wir nicht
mehr. Was lag näher, als genau die Interessenten anzusprechen, die wegen
einem katzenfreundlichen Nordischen in der Warteschleife waren?
Fast zeitgleich kamen die neuen Menschen für Chyanna – eine liebe Familie
mit schon größeren Kindern – wie passend für die kleine Hündin. Sicher
schön zu sehen, wie sie in die harmonische Familie hineinwächst. Und
nichts ist doch schöner, als so ein Hundekind in ein neues Leben zu
begleiten. Viel zu schnell wird die Zeit vergehen, dass sie groß und
erwachsen sind.
Und auf der anderen Seite die Interessenten für Soma, den kleinen
wuscheligen Buben. Mit seinem immer lächelnden Gesicht hat auch er uns
alle verzaubert. Zuerst sollte es jedoch nur in Pflege sein – die anderen
Hunde müssten ja sagen - noch einige Dinge mussten abgeklärt werden. Doch
kaum ein paar Tage später hatte der kleine Mann die komplette Familie
schon um die dicken Pfoten gewickelt. Überglücklich, auch Soma in ein
neues Leben zu begleiten, erhielten wir die Nachricht „er bleibt – und
zwar fest“…..auch Soma war nicht mehr wegzudenken.
So ist die Geschichte für diese beiden Welpen nochmals gut ausgegangen –
wer aber war der Verbrecher, der diese beiden Tiere so gewissenlos einfach
ausgesetzt hat und dann noch an der Autobahn? Verstehen werden wir es
nicht und so etwas ist auch nicht zu verzeihen.
Wir wünschen Chyannas und Somas Menschen viel Spaß und Freude mit den
beiden Schätzchen, die wirklich keinen Schaden davongetragen haben – welch
ein Glück im Unglück.
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Laska,
der in seinem Vorleben wenig Möglichkeiten für Sozialkontakte hatte und
dessen Pubertät schon mehr als nur ein wenig in Gang war, zeigte sich in
der Station als kleiner Rabauke und forderte jeden seiner Kumpels dort
heraus. Und das nicht nur einmal, sondern wieder und wieder – kurz ein
Rüpel-Rabauke, der schon ein besonderes Plätzchen brauchte um nicht
endgültig die „Bodenhaftung“ zu verlieren.
Doch was war der richtige Platz für so einen? Einzel- oder Mehrlingshund
war lange Zeit die offene Frage, beides hielt sich mit Vor- und Nachteilen
die Waage.
Dann bekam Laska die Chance, sich in ein kleines Rudel einzugewöhnen –
sollte man, konnte man? Dass die Zweibeiner die nötige Erfahrung
mitbrachten, das wusste man, aber würden die vorhandenen Hunde souverän
und geduldig genug sein, Sturkopf Laska über einen längeren Zeitraum „zu
Recht zu stutzen“? Andererseits wollte man dem jungen Rüden die
Möglichkeit nicht von vorne weg verbauen und so wurde mit ordentlich
Bauchgrimmen eine erste Zusammenführung gestartet. Das Ergebnis war
verblüffend, es gestaltete sich weit entspannter als man gedacht hatte und
Laska lernte gleich die erste Lektion, nämlich dass hier Rüpel-Rabauken
keinem Respekt abnötigten. In den folgenden Wochen folgten noch einige
Lektionen und schließlich schaffte es Laska, sich in das kleine Rudel zu
integrieren. Jetzt hat er Kumpel zum Toben und kann mit ihnen gemeinsam
ein Team werden, denn sportlich kann er sich hier auch auspowern.

Wir wünschen Laska und seinen neuen Menschen weiterhin alles Gute und
freuen uns, dass sich die „Probezeit“ doch relativ gut gestaltet hat.
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