Sie sind nicht unbedingt der Schreiber von Mehrzeilern fürs Journal für Nordische Hunde? Würden aber dennoch gerne mal ein
paar Worte über den an Sie vermittelten Hund verlieren und ein, zwei Fotos
seiner Entwicklung zeigen? Oder Sie haben DEN Schnappschuss gemacht?
Hier haben Sie Platz dafür! Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen an
gluecksfell@polarhunde-nothilfe.com
SUKI - Wunder auf 4 Pfoten
Einst aus dem scheuen Eurasier-Rudel vom Februar 2008 über eine Pflegestelle vermittelt und leider wegen schwerer Krankheit erneut zum Vermittlungsfall geworden - das ist SUKI.
Das tagelange Suchen blieb völlig ergebnislos. Alle waren verzweifelt und hatten kaum noch Hoffung, dass SUKI nochmals lebend auftauchte, oder überhaupt auftauchte. Doch dann, wir waren inzwischen wirklich am Tiefpunkt angelangt, geschah ein wirkliches, echtes Wunder. Fast 3 ganze, lange Wochen war SUKI wie vom Erdboden verschluckt - und dann stand sie, von einem Augenblick auf den anderen, vor dem heimischen Gartentor und bat um Einlass. Auf Menschenseite war blanke Fassungslosigkeit. War das wirklich die scheue SUKI? So lange weg, so schmerzlich von allen vermisst, die hier zurückgefunden hatte? Jaaaa!! Ein wenig ramponiert war sie, zerzaust und auch sonst „durch den Wind“,
aber sichtlich froh, wieder da zu sein, sichtlich auch sich im Klaren darüber,
“wo“ sie da stand. “Hallo, hier bin ich, hier wollte ich wieder her, hier bin ich
sicher, und nun lasst mich endlich rein“. Nun, nach einem weiteren Jahr, sollte ein Besuch bei SUKI stattfinden. Schon anlässlich der Eurasier-Treffen, im Rudel, außer Haus, hat sich gezeigt, dass alle einstmals scheuen Eurasier enorme Fortschritte gemacht haben. Heute jedoch, am 29.08.2010, eine Suki in ihrem häuslichen Bereich zu erleben, das war schon ein gewaltiger Eindruck.
Empfangen wurden wir mit Gebell. “Wau“, bellte es. “Hier ist Suki. Hier bin ich
daheim. Wer da?“ Die Art und Weise, wie entspannt sich Suki präsentiert hat, war schon
überwältigend. Noch mehr erstaunt waren wir jedoch, sie unterwegs, beim
gemeinsamen Spaziergang beobachten zu können. Sie lief konstant und mit erhobener
Rute, war offen für das, was um sie herum vorging und lief ohne Scheu oder Angst,
völlig ruhig, neben ihren Menschen her. Auch entgegenkommende Menschen brachten
sie nicht aus der Fassung, weder dass sie Unsicherheit zeigte, noch dass sie in
Deckung ging oder flüchten wollte. Es war einfach nur schön zu sehen, dass dieser
Hund, der anfänglich nur auf stur geschaltet hatte, total verwandelt schien. Dass man oft gezweifelt hat, mit Suki klar zu kommen und mit dem Gedanken spielte, sie zurück zu geben, das erfuhren wir erst zum Schluss unseres Besuches – zum Glück. Jetzt, im Nachhinein, da wissen wir, für diese harte Nuss gab es keinen besseren Platz, keine besseren Menschen, die sie hätten „knacken“ können. Beruhigt haben wir uns wieder auf den Heimweg begeben. Ans Auto begleitet wurden wir von Suki und ihren Menschen. Nein, sie wollte nicht wirklich mit uns mitkommen, sie wollte sich nur überzeugen, dass wir wieder gehen, wie wir kamen – nämlich ohne sie. Und so blieb sie dann in gebührendem Abstand wartend stehen - ohne Leine - den Blick immer auf ihre Menschen gerichtet. Dass hier zwischen Mensch und Tier eine wunderbare Beziehung gewachsen ist, konnten wir nicht nur sehen, sondern auch ganz deutlich spüren.
Euch, liebe Helene und lieber Karl, vielen herzlichen Dank für das Durchhaltevermögen und das Verständnis, das ihr dem kleinen Hundekind entgegen gebracht habt. Ihr habt euch, gemeinsam mit SUKI, “durchgebissen“. Wir sind sehr stolz auf euch.
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Hallo alle miteinander, hier ist Lucy!
Erinnert Ihr Euch noch an mich? Ich bin am 1.November 2008 vom Schwarzwald an
den Niederrhein verzogen... Ich freu mich jeden Tag auf unsere Laufrunden - bei Wind und Wetter (naja, bei
starkem Regen mag ich´s nicht so, aber ich muss dann trotzdem mit) und im Winter
bei Eis und Schnee. Letzten Winter hatten wir für Niederrhein-Verhältnisse
ungewöhnlich lange und viel Schnee - der ging mir bis an den Bauch. Und das bei
meinen langen Beinen! Zur Zeit haben wir hier schon ganz viele Stoppelfelder - herrlich zum
Drüber-Rennen (naja, soweit halt ne 5mLeine das zulässt) und zum
Auf-den-Rücken-wälzen. In den Stroh-Haufen kann man toll toben .... und Mäuse gibt
es da - suuper! Mit dem Mäusefangen bin ich schon fast so gut wie Cherry - aber
die schnappt sogar Maulwürfe und zieht sie aus der Erde (ehrlich!) - da muss ich
wohl noch ein bisschen üben. Neulich hätt' ich sogar beinahe einen Rehbock erwischt: frühmorgens in der
Dämmerung zog der durch ein Getreidefeld und wollte nur ein paar Meter vor uns-
also Frauchen, Cherry und mir- den Wirtschaftsweg überqueren und rein ins Maisfeld
auf der anderen Seite. Na, da sind wir Zwei aber hinterher gesprungen! Mist bloß,
die Leine war nicht lang genug und Frauchen wollte uns partout nicht loslassen.
Aber der Bock rannte vielleicht! Tagsüber, wenn unsere Herrschaften ausser Haus sind, haben wir den ganzen
Garten für uns. Da kann man auch schon mal einen ordentlichen Sprint hinlegen,
besonders wenn Nachbarskatzen meinen, unseren Garten als Abkürzung nehmen zu
müssen. Meist schlafen wir aber gern tagsüber.
Ganz liebe Grüße von
Ps Danke für Eure tolle Fürsorge damals in der Station!
Noch´n PS: Grad hab ich gelesen, dass mein damaliger Gehege-Kumpel Aykon auch endlich ein neues Heim gefunden hat.. das find ich suuuper!Klasse! Kann ich ihm flüstern: ne eigene Familie ist schon toll.
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| Liebes Team der Nothilfe,
Die beiden Hundis hatten drei schöne gemeinsame Jahre, bis Bruno vor 2 Jahren
dann 16jährig über die Regenbogenbrücke gehen musste. Schon ein Jahr vorher
gesellte sich die kleine Mell als Wochen-Pflegehündin zu unserem kleinen Rudel und
brachte die beiden älteren Herrschaften ein bisschen auf Trab. Wir möchten den Menschen, die sich vielleicht mit dem Gedanken tragen, einen
älteren Hund in ihre Familie aufzunehmen, Mut machen. Natürlich ist die Zeit, die
man dann mit dem geliebten Vierbeiner verbringen darf, sehr eingeschränkt, doch
empfinde ich, dass gerade dadurch die Intensität des Zusammenlebens zunimmt. Wir grüßen Sie alle ganz herzlich und möchten Ihnen nochmals für die Vermittlung unserer Schönen ganz herzlich danken. Weiterhin alles Liebe und Gute. Ihre Waltraud und Werner mit Berly
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Mika - der Weg der kleinen Schritte
Anfang April 2007 landete das Shibamädchen Mika aus schlechter Haltung in der
Vermittlung. Schon im Juli desselben Jahres fand sich ein neues Zuhause für sie,
welches aber nicht dauerhaft war, da sie dort leider mehrfach entlaufen konnte.
Und so fand Mika sich darum schon im Oktober wieder bei uns ein, als wäre sie nie
weg gewesen. Hunden wie Mika bleibt da nur eines: Warten, bis das, was wir immer wieder
staunend „Fügung“ nennen, eintrifft und Menschen auftauchen, die eine wie Mika mit
offenen Armen empfangen. Und die keine Liste parat haben, die der Hund erfüllen
soll. Über 2 Jahre sind seither vergangen. Noch immer ist Mika ein unauffälliger
Hund, der sich so gar nicht an die Regel hält, die da besagt: gerade die stillen,
zurückhaltenden machen irgendwann Riesenfortschritte. Mika bleibt sich bis heute
treu. Sie setzt einen Fuß vor den anderen, schön säuberlich nacheinander, und geht
so angenehm und würdevoll ihren ganz eigenen Weg der kleinen Schritte.
Mika geht ihren Weg, mutig und sich selbst treu, so wie ein Shiba sein kann - wenn man ihn lässt. Ihre Menschen geleiten sie liebevoll und verständig, und beide Seiten haben Freude aneinander. Wir wünschen Silvia und Ingo, Mika und Yukon noch einen langen, ausgefüllten gemeinsamen Weg und sagen Danke. Danke, dass es Menschen gibt, die erkennen, dass auch kleine Schritte ganz groß sein können.
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Am 04.08.2006 wurde bei der Nothilfe in Süd ein kleines,
verwahrlostes, armseliges Rudel nordischer Hunde aufgenommen, das von seinem
Besitzer schon längere Zeit nicht mehr richtig versorgt wurde. Angebliche
Trennung, Hausverkauf und Arbeitslosigkeit machten es erforderlich, die Hunde
abzugeben. Hallo Nothilfe-Team, Ihr wolltet wissen, wie es Cheyenne nun geht. Cheyenne ist ein sehr sensibler Hund, dem es in der Vergangenheit bestimmt nicht gut gegangen ist. Sie hat zum Eingewöhnen sehr viel Zeit benötigt, hatte Probleme damit, ins Haus zu kommen, war und ist heikel mit dem Futter und reagiert auf ungewohnte Situationen mit Durchfall. Immer, wenn ich sehe, wie dieser sanftmütige, liebe Hund mit seiner Angst kämpft, bin ich froh, dass ich die Vorbesitzer nicht kenne. Cheyenne hat sich viel stärker an ihr Frauchen und ihr Zuhause gebunden, als es meine Hunde vor ihr, Blanca und Cindy, getan haben. Es würde ihr niemals einfallen, auf eigene Faust loszugehen oder unterwegs soweit vorauszulaufen, dass sie mich nicht mehr sieht. Sie geht ungern mit meinem Freund spazieren, nimmt auch kein Futter an. Sie kommt gerne mit zur Arbeit ins Büro, zum Einkaufen, fährt gerne mit im Auto
und liebt lange Spaziergänge. Laufen am Rad mag sie nicht so, es Cheyenne begleitet mich auf meinem Recherchereisen. So waren wir kürzlich auf Helgoland. Dorthin sind wir mit dem Flugzeug gekommen. Cheyenne durfte einen Sitz neben mir Platz nehmen und schaute die ganze Zeit in die Wolken. Ich hätte gerne erfahren, was sie da gedacht hat.
Der lange, kalte Winter war toll für Cheyenne. Sie war begeistert vom vielen
Schnee. Wir waren in der Zeit in Dänemark in Urlaub und dort oft draußen mit ihr
unterwegs. Ich habe ein paar Bilder mitgeschickt. Man sieht es ihr an, wie gut es
ihr gefällt. Strand und Wasser gefallen ihr auch sehr gut. Sie geht gerne schwimmen und ruht
sich danach auf der Picknickdecke im Schatten aus. Ich habe viele der heißen Tage
an der Ostsee mit ihr verbracht. Leider mussten wir im vergangenen Jahr von meinem Mischlingsrüden Tony Abschied nehmen. Er ist 17 Jahre alt geworden. Cheyenne war auch sehr traurig, hat sich inzwischen mit der kleinen Hündin meines Freundes, einer englischen Bulldogge, sehr gut angefreundet.
Ich hoffe, dass Cheyenne noch recht lange bei uns ist, es ist ein toller Hund. Gruß M.K.
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| Da sich die Arbeitszeiten seines vorherigen Besitzers so
geändert hatten, dass eine artgerechte Haltung für Gismo nicht mehr möglich war,
mußte er sich schweren Herzens von Gismo trennen. Allerdings zog Gismo nicht in
die Station ein, sondern konnte bis zur Vermittlung in seinem Zuhause bleiben.
Dann ging für den 12 jährigen Rüden alles ganz schnell. Kaum online gegangen hatte
er die Herzen seiner Interessenten, trotz seines Alters und einer
Schilddrüsenerkrankung, erobert.
Allerdings war eine Übernachtung im Nordlicht
inbegriffen: Als seine Interessenten am nächsten Tag eintrafen war die Freude auf
beiden Seiten groß.
Wir wollten mal wieder etwas von uns hören lassen.
Nunja und kaum im geliebten Heim angekommen, wird dieses sofort verbuddelt.
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| Hallo, ich MUSS Euch ´was erzählen! Ich habe meinen ersten Urlaub mit meinen
neuen Menschen hinter mir. Im Gebirge. Einfach genial, sag’ ich Euch. Aber der
Reihe nach. Angefangen hat alles mit Taschenpacken. Ich dachte, wir würden halt mal wieder in unseren Garten im Allgäu fahren und bin erst kribbelig geworden, als die Taschen ins Auto geräumt wurden. Klar, dann passe ich immer auf und rücke meinem Frauchen nicht mehr von den Fersen. Das scheint zu funktionieren – sie haben jedenfalls noch nie vergessen, mich mitzunehmen. Wir fuhren dann tatsächlich auch in unseren Garten, aber nur über Nacht. Am nächsten Morgen wurden noch ein paar weitere Sachen ins Auto gepackt. Der Rücksitz war bis unters Dach voll, aber der Kofferraum blieb frei – für mich natürlich. Und dann kam – mit mehreren kurzen Unterbrechungen – eine lange Autofahrt. Die Gegend kannte ich noch nicht; also habe ich die meiste Zeit zum Fenster rausgeschaut. Draußen brannte die Sonne, aber im Auto war es angenehm kühl. Und da ich sowieso eine leidenschaftliche Autofahrerin bin (ich würde am liebsten in jeden offen stehenden Kofferraum hüpfen, auch wenn das Auto nicht uns gehört), konnte die Fahrt für mich nicht lang genug sein. Irgendwann am Nachmittag kamen wir an. Wir machten Station bei einer netten
Frau, die gleich total von mir begeistert war. Die Hütte liegt ziemlich hoch in den Bergen, wo es kühler ist als unten im Tal. Wir erkundeten gleich die Umgebung. Rund herum bunte Wiesen und ein Bach. Der war mir aber nicht geheuer; das Wasser versuchte immer, mir die Beine wegzureißen. Da ist mir mein sanft plätscherndes Bächlein zuhause lieber. Die Hütte innen war super: in der Wohnküche hatte ich ein eigenes Sofa; im Schlafzimmer ein eigenes Bett.
Am nächsten Morgen wurden Rucksäcke gepackt, natürlich auch Wasser für mich. Und dann ging’s in die Berge. Ich war total begeistert von all den neuen Eindrücken und Gerüchen.
Zweimal habe ich meinen Menschen einen gehörigen Schrecken eingejagt: Das erste
Mal, als wir zu der bewirtschafteten Hütte in der Nähe Das zweite Mal haben meine Menschen einen gehörigen Schrecken bekommen, als ich
ziemlich am Anfang einer Wanderung, am letzten Tag, schlapp gemacht habe. Ich habe
mich hechelnd hingelegt und wollte nicht weiter. Als ich mich erholt hatte, sind
wir zu unserer Hütte zurückgegangen und haben den Tag dort verbracht. Ich habe
meinen Menschen gesagt, dass sie sich keine Sorgen machen brauchen, dass es an dem
Tag einfach Die Woche in den Bergen war wunderschön. Vor allem genossen habe ich, dass ich 24 Stunden am Tag mit meinen Menschen zusammen war; nie war ich alleine. Und sie hatten immer Zeit für Streicheleinheiten und um mich in den Arm zu nehmen und zu drücken. Ich werde inzwischen übrigens (neben dem üblichen „Maus“, „Häschen“, „Schnecke“, „Süße“) zärtlich „Biene“ oder „Bienchen“ genannt. Wie es dazu kam? Na ja, aus Lupa wurde Lupi, daraus Lupinchen, dann Bienchen/Biene. Meine Menschen haben gesagt, dass wir bald wieder Urlaub machen, dann länger – darauf freue ich mich schon riesig. Für heute liebe Grüße an Euch alle von Lupa & Family
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AKAMI - eine der einstmals scheuen Eurasier von 2008 oder "german next top-model"
Mit viel Liebe, Einfühlungsvermögen und immer wieder neuen Ideen wurde und wird Akami durch das ihr damals so fremde Leben begleitet. So kommen wir von der NfP aus dem Staunen nicht mehr raus.
Auch kaum zu glauben, wie sozial sie sich allen Hunden gegenüber zeigt - egal ob kleiner Westi oder große Dogge - Akami ist immer freundlich und guter Dinge, schlechte Laune gibt es bei ihr nicht. Dafür geht zusätzlich ein besonderes Lob an ihre Menschen, die nie aufgeben, sie auch in den Zeiten zu begleiten, wo mal wieder die Situation entsteht, dass sie für kurze Zeit in eines ihrer alten Verhaltensmuster zu fallen - die Abstände dafür werden aber immer größer. Was wir, von der NfP, dazu sagen können: wir sind schlichtweg begeistert und drücken die Daumen, dass Akami weiterhin so gut drauf ist und letztendlich so viel Vertrauen gefasst hat, dass ihr keiner mehr anmerkt, wo sie einstmals hergekommen ist: aus ganz miserablen und dubiosen Verhältnissen. Ein dickes Lob und DANKE an Akamis Familie, dass sie dieser tollen Hündin ein neues Leben geschenkt haben.
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In der Schweiz ist die Hundeführerscheinprüfung
für jeden Hund Pflicht und Kisho hat diese mit Bravour bestanden.
Super, ich habe es geschafft!!!! Zusammen mit meiner Kollegin Aisha habe ich die Obligatorische Hundeprüfung heute Abend mit Bravour (und erst noch in St. Moritz dem „Top of Europe) gemeistert. Der Kursleiter Guido Picinoni war begeistert von mir. Wie Ihr ja wisst, mich bringt keiner aus der Ruhe! In der romanischen Sprache gibt es ein Wort, welches genau zu mir passt „pachific“ (gemütlich, behäbig, friedfertig, gelassen). Ein wichtiges Detail. Momentan geniessen wir den Garten bei angenehmen Temperaturen. Wenn es uns zu warm wird, gehen wir kurz auf den Albulapass, da hat es noch einige tolle Schneefelder zum Spielen. Langweilig wird es uns nicht. Da es nun Ferienzeit ist, haben ja alle Nachbarn, Bekannte (auch viele Feriengäste!!) viel Zeit und nehmen uns gerne mit auf einen Wanderausflug. Mit meinem neuen Rucksack inmitten von Enzianen.
Habe ich nicht eine tolle Sportlerfigur bekommen?
So sieht der Pool in den Alpen aus (Aisha meine Kollegin)
Liebe Frau Harders, wir sind ein tolles Team und wir gehören einfach zusammen! Es herrscht so viel Zufriedenheit zwischen uns. Meine Familie findet, dass genau ich der fehlende ruhende Pol war, der das Rudel nun komplett gemacht hat. Euer Kisho-Bueb Martina & Andreas
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| Hallo liebe Nohilfler,
Nun es gibt Monate in denen ereignet sich mehr als in Jahren und mehr als einem lieb ist. Aufgrund eines Schnupfens stellte ich auch Banja dem Tierarzt vor. Doch leider halfen weder Antibiotika, Nasenspülungen ect. Die Nase schien gereizt und ab und an hatte sie etwas Nasenbluten. Trotzdem schien sie soweit munter. Am Samstagmorgen vor Weihnachten als ich nach unserem Spaziergang gemütlich frühstücken wollte kam Banja an den Tisch. Wie immer wollte ich sie hinterm Öhrchen kraulen, da sah ich eine Riesenbeule über dem rechten Auge. Ich ließ mein Croissant Croissant sein und machte mich auf den Weg in die Tierklinik.
Sicher wollte ich ihr noch einmal Schnee - ihr Element - bieten. Aber wo fahre ich da hin?? Und die letzten Monate sollte sie es auch sonst so schön wie nur irgendwie möglich haben. Als hätte mich da oben jemand gehört... Wir hatten hier in der doch schneearmen Region dieses Jahr Schnee , Schnee und noch einmal Schnee. Wir brauchten nicht irgendwohin fahren, es gab ihn vor der Haustüre!
Seit Mitte März sind jedoch die Auswirkungen bei Banja deutlicher zu sehen. Auf dem rechten Auge ist sie nun erblindet und der Tumor ist stark angewachsen und zehrt an dem Körper. Abends hat sie einen charmanten Seemansgang . Im März hatte sie ein paar sehr schlechte Tage. Da habe ich es mir angewöhnt unter der Woche im Wohnzimmer auf einer Gästematratze zu schlafen . Eigentlich war es gedacht, dass ich dann zur Not sofort sie packen und in die Klinik fahren könne. Aber irgendwie scheint da nachts ein Kraftzufluss statt zu finden. Jedes Mal , wenn ich bei meinen Hunden nächtigte , stand Banja Tag für Tag natürlich nicht gesund aber fitter auf. Nun ich habe es bis heute beibehalten.
So traurig sich das nun alles anhört... aber ich habe im letzten halben Jahr eine sehr intensive Zeit mit meinen Hunden verbracht. Nicht das ich vorher nicht auch meine hauptsächliche Freizeit mit ihnen verbracht hätte, aber in letzter Zeit frage ich mich häufig muss ich nun wirklich noch das eine oder andere sooo dringend erledigen oder unternehmen ? NEIN, denn die Zeit mit meinen Mädels ist so kostbar und ich möchte mir später nicht vorwerfen , mir die Zeit selbst genommen zu haben, denn trotz allem ist es wunderschön mit den Zweien zusammen zu leben.
Banja & Zora & Anja
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Glück im Unglück oder Okitos UmzügeOkito ist ein alter Hase. Nein, natürlich nicht wirklich. Mit seinen acht
Jahren ist er allerdings auch kein junger Hüpfer mehr. Und ein Hase ist der
Eurasier Rüde natürlich auch nicht. Aber ganz unbekannt war er uns eben nicht, als
er im Juli 2007 aus seinem vertrauten Heim abgeholt werden musste. Dabei hat er
weder übermäßig Schabernack getrieben noch seiner Familie sonst eine unangenehme
Überraschung beschert. Wie so häufig sind es die traurigen Schicksalsschläge des
Lebens, die dazu führen, dass wir immer wieder Hilfe-Anrufe bekommen. Okito ist im Februar 2000, mit gerade einem halben Jahr also, recht angeschlagen bei uns in die Station gekommen. Wir haben ihn dann erst mal gründlich untersuchen lassen und ihn aufgepäppelt. Glücklicherweise hat es gar nicht lange gedauert, denn schon zwei Monate später durfte er bei seiner neuen Familie in Nordrhein-Westfalen einziehen. Und zudem eine recht stattliche Chow- Dame nun seine Freundin nennen. Diese hat sich fürsorglich um ihren „kleinen“ Schützling gekümmert, was dazu führte, dass er sich stark an ihr orientierte und die beiden ein tolles Team wurden. Doch trotz dieser starken vierbeinigen Unterstützung und der liebevollen neuen Umgebung hat Okito seine Ängste, die sich in seiner ersten Lebenszeit bei ihm entwickelt und festgesetzt haben, nie richtig ablegen können. Aber gerade wegen der alten Verhaltensmuster hat seine Familie zu ihm gestanden und gelernt ihn so zu akzeptieren und zu lieben, wie er nun einmal ist. Dann trafen gleich mehrere Schicksalsschläge zusammen und Okito hat gemeinsam
mit seinem Herrchen schmerzlich um den Verlust von Frauchen und seiner treuen
Chow- Gefährtin trauern müssen. Solche Verluste wiegen schwer und haben
dazugeführt, dass Okitos liebevoller Besitzer in der Folge schwer krank wurde und
der Rolle als Herrchen einfach nicht mehr gerecht werden konnte. Schweren Herzens
und unter Tränen gab dieser Okito wieder in die Hände der Nothilfe. Doch anstatt
Okito in die Station zu geben, wurde er in die tierisch-bunte Wohngemeinschaft der
ehemaligen Geschäftstelle in Freudenstadt aufgenommen. Möglich war das aber auch
nur durch das überraschende Auskommen zwischen dem Neuankömmling und den
vorhandenen Katzen. Vier Monate hat Okito hier in liebvoll- häuslicher Pflege zugebracht bevor
seine neue Familie ihn gefunden und aufgenommen hat. Einen neuen Freund hat Okito
dann auch gefunden: einen Eurasier- Rüden namens Bonito. Okito hat nun einen neuen Platz im Herzen der Familie gefunden. Und an dieser Stelle sprechen wir sicher sowohl Okito als auch seiner alten Familie aus dem Herzen wenn wir sagen: DANKE! Danke für die Chance, danke für das Vertrauen und den Schritt, sich für einen Rassehund aus dem Tierschutz zu entscheiden. Wir wünschen Okito und seiner neuen Familie weiterhin alles erdenklich Gute und viel Spaß zusammen und freuen uns auf weitere positive Berichte. Es ist wunderschön zu sehen, wie sich Okito entwickelt und zwischenzeitlich auch gelernt hat, frei und ohne Leine zu laufen – es zeigt uns die intensive Beziehung zu seinen Menschen. Aber so ein Vertrauen muss wachsen und braucht seine Zeit – und die hatte dieser tolle Rüde, man geht gemeinsam durch Dick und Dünn.
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