Sie sind nicht unbedingt der Schreiber von Mehrzeilern fürs Journal für Nordische Hunde? Würden aber dennoch gerne mal ein
paar Worte über den an Sie vermittelten Hund verlieren und ein, zwei Fotos
seiner Entwicklung zeigen? Oder Sie haben DEN Schnappschuss gemacht?
Hier haben Sie Platz dafür! Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen an
gluecksfell@polarhunde-nothilfe.com
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Gut
ein Jahr ist es nun her, dass Nanook in die Vermittlung kam, ein Jungspund
voller Potential und Energie, reichlich pubertär und mitunter sehr von
sich und seiner Unwiderstehlichkeit überzeugt. Kurz einer, der in der
Station manchen vierbeinigen Mitbewohner ein wenig deutlicher werden ließ
und bei dem sich die Suche nach dem passenden Heim ein wenig zog -
glücklicherweise saß er schon lange vor dem Jahresende nicht mehr in der
Station.
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Wie einige ja sicherlich gelesen haben, waren die beiden
ehemaligen Vermittlungshund Parys und Ayla mit ihren Menschen in Schweden
- praktischerweise, denn sie haben da gleich Vorkontrolle für den
ehemaligen Notfall Laika gemacht und somit den Grundstein gelegt, dass
diese alte Hündin nun auch ein Glücksfell ist.
"Es ist einfach klassen, wie Parys
und seiner Ayla miteinander umgehen.
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Erinnern Sie sich noch an Sam, den wir heimlich den "Schafs-Malamuten" nannten, weil er abgegeben werden musste, weil er diese Nachbarstiere "hüten" (nicht fressen) wollte? Sam ist ja nun schon eine Weile "glücklich" und ist nun sogar umgesiedelt in ein Land, das die meisten anderen Nordischen höchstens mal im Urlaub zu sehen bekommen, nach Norwegen.
Sammy ist nun seid gut 4 Wochen ein „Norweger“ und fühlt sich „Husky“-wohl. Ein Traum ihn zu beobachten, wie er von Tag zu Tag immer mehr Ausstrahlung entwickelt. Er ist und bleibt ein Prachtkerl. Sam hat mir 10 Tage vor dem Umzug noch einen super Schreck bereitet, der leicht hätte bös ausgehen können. Warum auch immer, hat sich das Riesenbaby an einem Samstag nach einer wunderschönen Bergtour und dem anschließenden Füttern , eine Magendrehung zugezogen. Es war alles wie immer und von jetzt auf gleich drehte die Welt anders. Wir sind gleich in die nächste Tierklinik, die zum Glück nur 10 Minuten weg liegt und haben den Kerl operieren lassen. Am Sonntag hatte ich meinen Schatz wieder bei mir und musste mir bis Abends sein „Weinen“ anhören, er war fix und fertig. Aber nach zwei Tagen Kampf hat er eingesehen, dass er nur wenig fressen darf (wo er doch so gern futtert) und war ein vorbildlicher Patient, der seine Wunde nahezu in Ruhe lies. Nach 9 Tagen konnten wir Fäden ziehen und ab ging es in den Norden. Mein „Dicker“ hat sich gefreut wie ein Schneekönig über das Leben nun in Familie und beweist uns dass täglich neu, dass er glücklich ist.
Renntiere kennt er nach der gestrigen (2-Tägigen Bergtour) auch und Schneehühner kann man sehr gut „jagen“. Wenn man es nicht weißt, merkt man ihn nicht an, dass er erst vor einem paar Wochen dem „Tod von der Schippe“ gesprungen ist. Nur die Narbe erzählt, was er hatte. Nun hat er Idealgewicht und wird zum Gipfelstürmer des
Jahres ernannt.
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Micha war zehnjährig im Sommer 2006 aus einem
französischen Tierheim zur NfP gekommen, ihr Aufenthalt begann damals mit
einer größeren Operation wegen Mama-Tumoren. In ihre Familie zog sie
zunächst als Pflegehund ein, war schließlich nicht mehr weg zu denken und
blieb.
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So, ihr lieben es ist Zeit, dass mal wieder eine neue Nachricht von Colja kommt.
Heute am 07.07.2008 ist Colja genau 1 Jahr bei uns.
Dennoch Colja lernte schnell, er akzeptiert Befehle
genauso wie sich unterzuordnen. Selbst Situationen, in denen man Herzklopfen
bekommt, lassen unseren Colja kalt.
Nicht zu vergessen seine Lucie, beide verstehen sich sehr gut. Lucie ist
Boss, das steht fest, manchmal gibt's noch Reibereien, aber das gehört
dazu.
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| Enya`s Nordseeurlaub! Hallo - für alle die mich nicht kennen, ich bin Enya (ehem. Sweenja)
Aber ich möchte jetzt nicht über mich quatschen sondern über meinen Urlaub. Es war der zweite Urlaub an der Nordsee und ich kann nur sagen: es ist herrlich wieder am gleichen Ort zu sein in einer mir bekannten Umgebung . Vor allem wenn man Probleme mit dem Alleinsein und dadurch Probleme mit fremden Wohnungen hat. Aber diesmal war alles anders. Wir fuhren also wieder auf den Bauernhof, wo wir letztes Jahr schon waren. Kaum am Ferienziel angekommen, musste ich wie von der Hummel gestochen immer vom Auto zur Ferienwohnung hin und her laufen. In den Kofferraum springen und kontrollieren, ob auch nichts vergessen wird und in der Fewo kontrollieren, ob auch alles da ist. Ja so aufgeregt war ich. Zum einen, weil ich am liebsten bei meinen Leuten bin, zum anderen, weil ich Basko den Hofhund in der Nase hatte. Es war so toll und mein Korb kam wieder genau an die gleiche Stelle wie im Sommer. Wegen der Gewohnheit. Also erst mal alle Koffer auspacken . Mein Koffer war ja schnell leer. Wasser- und Futternapf in die Ecke, Korb auf den Platz, Bürste in den Flur und Futter in die Küche, fertig. Warum die Zweibeiner immer so viel brauchen, weiß ich nicht. Ich nehm ja auch nicht die ganze Hundehütte mit.
Naja alles versorgt, dann kann's ja endlich los gehen, Basko zu suchen.
Gerochen hab ich ihn ja gleich, kein Wunder, er ist ja der Hofhund und
riecht auch so. Aber sich sehen lassen, da hat sich der gnädige Herr Zeit
gelassen.
Ach war dass schön und die Pferde musste ich auch gleich alle zählen, ob
auch keines fehlt. Es war herrlich. Klar bin ich wie selbstverständlich
wieder unter dem Bauch der Pferde durch und zwischen den Hufen umher
gelaufen. Meine Herrchen verstehen dies überhaupt nicht. Da ich ja
zumindest die letzten 4 Jahre keinen Pferdekontakt hatte und warum ich es
mit voller Hingabe genieße, wenn mich die Riesen am Rücken knabbern,
verstehen sie auch nicht. Ob ich dies von früher kenne ? Bleibt wohl für
immer ein Geheimnis.
Da ich mich in der
Wohnung schon etwas auskenne, heule ich auch nicht mehr bei jedem
Alleinsein. Warum ich manchmal nicht heule, steht auch in den Sternen,
aber die Frau vom Hof sagt immer "Wenn man einen Hund auf einem Bauernhof
nicht mehr hören darf, wo denn dann?!" Auf dem Hof fühle ich mich bereits
so wohl, dass ich am ersten Morgen schon meinte, ich müsse um 7.00 Uhr als
allererste den Hofherrn begrüßen. Ja ich hab mich einfach Nachts aus der Fewo geschlichen. Dass das Türschloss sich zwar zudrehen lässt, aber nicht
wirklich schließt, wusste da noch keiner. Außer mir! Also hab ich mich im
Morgengrauen ein bissel auf die
So meine Lieben dies war ein bisschen aus meinem Urlaub. Ich freue mich schon auf die Sommerferien, denn ratet mal, wo ich da wieder bin! Klar auf meinem Hof an der Nordsee. Alles liebe und nur Mut zu uns älteren Vierbeinern in der NfP. Bei Fragen steht Frauchen gerne bereit.
Danke macht weiter so Eure Enya
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Unser kleiner Bär Mori (ehemals Pootie, der blinde Groenendael) hat
sich sehr gut entwickelt. Nur das Kreiseln hat wieder zugenommen.
Vielleicht, weil er sich inzwischen gut eingelebt hat und alles sehr
gewohnt ist, oder weil dieses seine Art der Kommunikation ist, weil er
dabei ja auch bellt und dieses oft im Spiel mit Raya auftritt, wenn er sie
nicht mehr orten kann. Im Hause nervt ihn ab und zu eine Fliege, so dass
er diese natürlich auch verbellen muss. Ansonsten kreiselt er, wenn einer
von uns das Haus verlässt, wir Besuch haben oder er einen anderen
aufregenden Tag erlebt hat. Zu
diesen aufregenden Tagen gehört einmal pro Woche das Degility-Training.
Der Trainer ist von Mori ganz begeistert; Moris Mut und sein Vertrauen zu
Frauchen ist wohl schon sehr auffällig. Am letzten Juni-Wochenende war in
unserer Hundeschule Tag der offenen Tür. Anlässlich der
Degility-Vorführung gehörte Mori zu den drei Hunden, welche die Übungen an
den Geräten zeigten. Die Besucher waren über die Leistungen des blinden
Mori begeistert. Während der Vorführung hatten die Trainer erläutert, wie
schwer dieses für Mori ist und wie viel Vertrauen dazu gehört, mit seiner
Behinderung den Parcours zu bewältigen (z.B. im Labyrinth zu folgen, durch
einen kleinen Reifen zu krabbeln und Slalom durch eng gesteckte Stangen zu
laufen). Das zwischenzeitlich mit Herrchen begonnene Fährtentraining macht Mori viel Spaß; wenn es losgeht ist er schon ganz aufgeregt. Während der Suche ist er dann ganz bei der Sache und hochkonzentriert. Er macht das ganz toll, auch sein Trainer ist sehr zufrieden. Mit seinem Suchgeschirr sieht er aus wie ein Profi (und er fühlt sich wohl auch so, denn er macht dabei einen richtig glücklichen Eindruck). Diese Übungen fordern so stark seine Sinne, dass er den Rest des Tages geschafft aber glücklich vor sich hinschlummert. Viele, die ihn erstmalig sehen, können gar nicht glauben, dass er blind ist, so sicher bewegt er sich auf dem Grundstück. Aber auch in unbekanntem Gelände kann er Hindernisse spüren, wenn er seine übrigen Sinne gebraucht. Nur wenn er übermütig umhertollt, kann es schon mal zu der einen oder anderen Kollision kommen (welche unser kleiner Dickschädel aber erstaunlich gut wegsteckt. Raya amüsiert sich inzwischen prächtig mit Mori, vor allem die Jagdspiele sind für beide Hunde eine Riesenfreude. Ihr ist jedoch immer noch schleierhaft, warum er den Ball nicht nimmt, den sie ihm netterweise zum Spielen hinlegt. Aber sie wird noch lernen, dass sich der Ball bewegen muss, wenn Mori reagieren soll…
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Manchmal
ist es vielleicht von Vorteil, wenn wir während der Vermittlung nicht alle
Talente und Begabungen eines Hundes erkennen - allerdings hätte es Dylan's
neune Besitzer vermutlich kaum geschreckt, hätte er gewusst, welch
talentierten und vor allem fleißigen Tiefbauarbeiter er da aufnimmt, denn
spätestens ab dem zweiten Husky ist die Bezeichnung "schöner Garten"
relativ
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| Hallo Ihr,
Jetzt ist grad mal wieder Ruhe, aber Eva hat ja auch den Zaun immer noch nicht fertig. Wenn der fertig ist, bin ich mal gespannt, wer hier den Laden dann durcheinander bringt und mir meinen Platz im Bett streitig macht, an mein Lekker will oder mich beim Schmusen stört. Aber Eva hat gesagt, ohne mich und meine Hilfe könnte sie mit den Kerlen nicht fertig werden. Also, wenn einer nicht wieder so frech ist wie Akascha, dann kann er kommen.
Dann sehn wir weiter bis
dahin liebe Grüße Kelly
Hallo
Leute hier kommt ganz schnell noch ein kleiner Nachtrag zu meinem Brief
von neulich.
Bis bald mal wieder Kelly
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Als
Kira war sie mit ihren Welpen in die Vermittlung gekommen und wie so oft
im Tierschutz: der Nachwuchs war längst in neuen Familien heimisch
geworden und Kira suchte immer noch, leider sogar noch eine ganze Weile.
Doch dann erhielt sie eine Chance und hat diese genutzt - sie ist ja auch
eine bezaubernde Maus."Lea geht es super und fühlt sich hier
pudel(husky)wohl. Chewie und Lea verstehen sich einfach toll. Sie toben und spielen miteinander. Ab und zu wird sogar gekuschelt...was bei Chewie recht selten ist, da er eher ein "nur wenn ich will" Schmuser ist. Chewie hat seine Stellung als Chef behalten und Lea ist vollstens damit zufrieden und orientiert sich an ihm.
Lea versteht auch so langsam, dass man rohes Fleisch essen kann. Am Anfang kam eher der Blick "wie? Das Zeug ist doch noch roh....das muss doch noch gekocht werden oder???" Jetzt isst sie es und schmeckt ihr wohl auch immer besser. Gemüse mag sie sowieso. Wir sind immernoch so glücklich mit ihr und so begeistert von ihrer
Zuneigung und Fröhlichkeit die sie uns jeden Tag entgegenbringt."
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7. Juni - juhuuuuu! Ich habe Geburtstag!Bei Herrchen und Frauchen habe ich mich schon ganz früh heute Morgen bedankt für wunderschöne eineinhalb Jahre, mit vielen Küsschen im Bett. Natürlich auch danke an alle von der NfP, die trotz der langen Vermittlungszeit, die ich gebraucht habe, an mich geglaubt haben und meine Menschen und mich zusammengebracht haben.
Ich sag’ Euch, Kumpels, das Warten auf DIE EINE RICHTIGE Familie lohnt
sich. Lasst Euch nicht unterkriegen – das Leben kann soooo schön sein. Und
von Euch, Menschen, wünsche ich mir, dass Ihr Euch auch auf so genannte
schwierige oder alte Hunde einlasst (gilt auch für alle anderen
Second-Hand-Vierbeiner); wir werden es Euch danken. Erfüllt Ihr mir diesen
Geburtstagswunsch? Nehmt mich als Beispiel: Ich hatte ja nun wahrlich
nicht den besten Ruf in der Station, galt als „unvermutend und (sc)h(m)erzhaft
zubeißend“, „eigenwillig“, war schon 10 ½ Jahre alt und hatte ein Viertel
meines Lebens in der NfP verbracht, als meine Menschen mich holten. Sie
haben es nicht den Bruchteil einer Sekunde bereut, obwohl ich in fast
allem das totale Gegenteil von meiner Vorgängerin Sarah bin. Sie haben mir
das bisschen Zeit gegeben, das ich gebraucht habe, um „anzukommen“; haben
mich genommen, wie ich eben bin – und jetzt haben sie (Zitat meine
Menschen) „den liebsten, süßesten und besten Hund der Welt“.
Seid alle lieb gegrüßt von |
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