Post von schon lange glücklich vermittelten Hunden

Sie sind nicht unbedingt der Schreiber von Mehrzeilern fürs Journal für Nordische Hunde? Würden aber dennoch gerne mal ein paar Worte über den an Sie vermittelten Hund verlieren und ein, zwei Fotos seiner Entwicklung zeigen? Oder Sie haben DEN Schnappschuss gemacht?
Hier haben Sie Platz dafür! Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen an gluecksfell@polarhunde-nothilfe.com

 

 

 

Hier meldet sich Arthus, ja ich bin´s und seit 30. Januar 2008 stolze 15-Jahre !

Artus, stolze 15 Jahre alt

ArtusHab zwar das eine oder andere kleine Weh-Wehchen, aber wer ist in meinem Alter sonst noch so fit? Brauche halt erst mal morgens ein paar Dehnübungen vorm Aufstehen und muss mich die ersten Meter etwas Einlaufen, aber dann bin ich schon gerne eine schöne Runde unterwegs. Bekomme zweimal täglich ein Medikament, so kann ich mich schmerzfrei bewegen und das futtere ich so aus der Hand, wie andere Hunde normale Leckerlis.

Artus

Frauchen hat nach längerer Zeit wieder mal auf Eure NfP-Internetseite geschaut und diese „Neue-schon lange Glücklich-Seite“ Artusentdeckt und meinte, ich könnte mich nach fast 7-Jahren „glücklich vermittelt“ wieder mal melden + ein paar aktuelle Bilder senden. Die Lady auf den Fotos ist nur ½ -Jahr jünger wie ich und wäre mit ihren damals 12-Jahren fast auch ein Notfall geworden. Es war auch hier nur ein kleiner „Zufall oder Bestimmung“, dass sie unsere Husky-Hündin Teddy noch kennenlernen durfte, bevor wir sie schweren Herzens erlösen mussten. Die kleine Lady hat wohl in dieser Zeit von Teddy einige gute Ratschläge bekommen, da sie sich trotz bisherigem nur Zwingerdaseins sehr schnell und problemlos in unser häusliches Zusammenleben eingefügt hat und deshalb einfach bleiben musste, auch wenn sie Anfangs den Esszimmerteppich mit den Neckarwiesen verwechselte, oder hat sie vielleicht nur die kleinen Malheure der letzten Tage von Teddy erschnuppert, sehr wahrscheinlich!?.

Kleinere Ausflüge machen wir immer noch gerne mit, wenn wir anschließend etwas Leckeres zum schlabbern und ein gemütliches Plätzchen zum schlummern bekommen. Wie letzten Herbst an der Mosel, bleiben wir auch mal für eine Nacht in der Hundehütte des ehemaligen Campingwachhundes, auch wenn ich die erste ½-Stunde den Campingplatz zusammengeheult hab, wie ihr seht fand ich es dann doch ganz toll. Mittlerweile hab ich in meinem neuen Zuhause auch eine Senioren-Luxus-Hundehöhle = doppeltes Matratzenlager mit Überbau + Kuscheldecken + Lichtschutz, natürlich nicht im Garten sondern in der Garage (Anbau mit Fenster + Heizung) (Autos stehen in der Einfahrt, müssen die beiden Zweibeiner eben Eis kratzen, wie sich das gehört). Ich bin ja auch Kavalier, wie ihr auf den Bildern seht und überlasse auch mal den besten Platz der Dame!

Artus

Ach ja, fast hätte ich es vergessen zu berichten, meine Menschen haben es nie bereut gerade mich mit meinen schon 8 ½-Jahren, trotz damaliger schon leichter Arthrose, einem sozial- + absolut rüdenunverträglichen Verhalten usw. oder so ähnlicher Beschreibung genommen zu haben….ich denke mit meinen kleinen Weh-Wehchen kann ich es noch hoffentlich lange hier genießen und es macht auch anderen Menschen Mut einen fast „hoffnungslosen Fall“ wie mir eine Chance zu geben.

Artus


 

Hallo, ich bin Dakota.

Dakota zu Besuch bei Miky

Ich war auf „Urlaub“ bei Vermittlungshund Miky und was soll ich sagen: es tat mal wieder richtig gut, jederzeit einen ebenso rennbegeisterten, spielwütigen Hundekumpel um sich zu haben. Aber ich glaube, die zugehörige Pflegemutter, die Eva, die fand uns ganz schön anstrengend. Die und die auch schon ältere Kelly guckten sich immer so komisch und wissend an, so als würden sie innerlich die Köpfe über uns schütteln.

Schön war’s trotzdem, denn eigentlich bin ich ja grad dabei erwachsen zu werden und alles dafür Nötige zu lernen. Ich geb zu, meine Menschen haben es nicht immer ganz einfach mit mir, so manchmal bin ich schon pubertierend respektlos, aber nur manchmal. Anfangs gab das ja ein paar Probleme mit meinen Menschen, die ja auch kein Dakotisch sprachen und verstanden. Aber meine Menschen haben sich dann einen Übersetzer geholt, damit wir uns verstehen lernen. Nun arbeiten alle miteinander dran und es geht jeden Tag besser. Und daher war ich dann doch froh, als die Zeit mit Miky wieder vorbei war und ich meine Menschen wieder hatte. Und ganz doll gefreut hab ich mich, dass die Kinder mich gar nicht mehr hergeben wollen – null problemo, oder? Fahre ich beim nächsten Mal einfach mit „urlauben“….
 

Dakota


 

Hallo Colja,
die von der NfP meinen zwar, dass trotz vorenthaltenem Vesperbrötchen ein Einsatz des Tierschutzes nicht vonnöten sei, aber MIR tust Du leid. Schau, ich bin erfolgreicher. Nicht immer, aber manchmal, meist bei Herrchen – er kann meinem Blick einfach nicht widerstehen. Frauchen ist härter, aber diesmal hat’s geklappt (vor allem, weil sie ein Foto für diesen Brief an Dich brauchten).

Anais

Du, sag` mal, die zwei schwarzen Flecke auf Deiner Schnauze, die sind mir schon bei Deinem Beitrag im Adventskalender aufgefallen. Du, sag’ mal: sind das Schrammen oder ist das Fellzeichnung? Wenn Schrammen, dann sind sie bestimmt von unserer letzten Rauferei in der Station. Schau, ich hab` auch eine:

Anais

Erinnerst Du Dich? Wir beide im vorletzten Gehege. Ich war bereits „reserviert“, aber meine Menschen konnten mich wegen der Weihnachtsfamilienfeiern noch nicht holen. Frauchen hatte mir für die Wartezeit einen Pulli von sich und ein T-Shirt von Herrchen dagelassen, damit ich sie riechen konnte, auch wenn sie nicht da waren. Du wolltest Dich doch tatsächlich an diesen Pulli ranmachen; da MUSSTE ich einschreiten. Das T-Shirt konnte ich nicht vor Dir retten, aber den Pulli habe ich immer noch. Du warst so neidisch damals, aber ich habe Dir gesagt: „Lass die Pfoten von diesen Menschen; das wird MEINE Familie; jetzt bin ich endlich mal an der Reihe. Deine Menschen kommen auch noch, Du musst nur warten können.“ Und, hatte ich Recht? Klar hatte ich Recht (gib’s zu, ich hatte immer Recht; deshalb steht es auch 1:2 für mich, was die Schrammen auf der Nase angeht). Und das Warten hat sich gelohnt, oder?

Meine Menschen haben geglaubt, die Schramme verliert sich. Aber nein, sie ist immer noch da, als ewige Erinnerung an Dich und die Station. Ansonsten habe ich diese Zeit längst vergessen – Du auch? Und wir benehmen uns auch ganz anders als damals in der Station. Wer hätte gedacht, dass Du `mal bei einem Frauchen auf der Couch oder im Bett kuschelst? Wer hätte gedacht, dass ich mich so knuddeln lasse;

Anais

dass meine Menschen auch nach über einem Jahr des Zusammenlebens noch alle 20 Finger haben; dass ich freundlich und freudig auch auf fremde Menschen zugehe und mich streicheln lasse;

Anais

dass in MEINEM Haushalt diverse Kleintiere (Kaninchen, Igel, Schildkröte) überleben können?

Anais

Ja, wir beide sind wahrlich DIE Glücksfelle 2007!

Anais

Ich drücke allen Kumpels die Daumen, dass sie ihre Menschen finden, egal wie lange es dauert.

Fühl Dich freundschaftlich gestupst von
Anais


 


 

Nanook hatte sich ein wenig selber in die Tierschutz-Vermittlung manövriert, denn seine erste Familie konnte ihn nur deswegen nicht behalten, weil er sich trotz vielen Übens und vorhandener Alt-Hündin „tatenreich und lautstark“ weigerte, auch nur kürzere Zeiten ohne Zweibeiner alleine zu Hause zu bleiben.

Ein wenig schwer tat er sich deswegen und als „nur“ Mix, dazu noch pubertär, in der Vermittlung – letzen Endes kamen aber auch für ihn die Menschen, bei denen er seine guten Eigenschaften zur Geltung bringen kann und das andere nicht zum Tragen kommt:

„Nanook

oder vom pubertierenden Rüpel zum sanften Familienhund

Hallo Frau Schwartze und alle anderen in der Station,

Nanooknun bin ich schon 3 Monate bei meinen neuen Menschen und Ihr kennt mich bestimmt nicht wieder. Alle haben immer behauptet, ich sei ein pubertierender Rüpel und kleiner Macho, aber das stimmt nicht (mehr). Es gibt nichts Schöneres, als mit Herrchen oder Frauchen zu schmusen oder friedlich zusammengerollt auf ihren Füßen zu schlafen.

Mein Herrchen macht tagsüber immer ganz tolle Sachen mit mir, wir fahren nämlich Fahrrad. Aber er macht immer mal wieder eine Pause, denkt wohl, ich sei müde. Dann gähne ich ihn an, was so viel bedeutet wie: Hey, mach nicht schlapp, beweg Dich! Meine Leute wollen mit mir im Sommer mit dem Wohnmobil in den Urlaub fahren, dann werden wir ja sehen, wer wann beim Fahrradfahren schlapp macht.

Wir haben einen schönen großen Garten, den ich – mein Papa ist ein Schäferhund – zusammen mit meinem Freund Paddy, dem Nachbarshund vom Stamme der Jack Russel, bewache. Da kann man außerdem prima toben, nur stören die vielen Büsche. Ich habe da schon zwischen aufgeräumt, was allerdings einen ordentlichen Anpfiff zur Folge hatte. Na ja, hat Frauchen gesagt, ein bisschen vom Rüpel ist wohl doch noch da.Nanook

Als es im Winter mal richtig kalt war, habe ich alle geschockt. Ich bin nämlich bei 5 ° unter Null in die Weser zum Baden gegangen, alle haben dann gesagt, so verrückt kann auch nur ein Husky sein.

Hier im Dorf habe ich ganz viele Freunde, mit denen ich auch mal ohne Leine durch die Gegend toben darf.

Eins weiß ich jedenfalls ganz genau: Ich habe hier ein ganz tolles Zuhause gefunden und meine Menschen werden mich auch nicht wieder los. Dass ich nicht immer auf das erste Wort höre, damit haben sie sich abgefunden. Außerdem haben sie selbst Schuld. Ich habe mal gehört, wie sie einer Frau erzählt haben, dass die Huskies das ab und zu so machen.

Nanook

Wenn mir keiner so richtig glauben will, schaut Euch das Bild an: Können diese Augen lügen? ….
Nanook

Tschüss bis bald.
Euer Nanook“

 


 
BanditoBanditos Geschichte war ein kleiner Tierschutz-Krimi, erst sollte er dringend weg, dann war er angeblich weg, tauchte als Fundhund wieder in einem Tierheim auf, wurde dann abgeholt von den Besitzern und verschwand daraufhin spurlos für Monate. Dann kam er doch – abgemagert bis aufs Skelett und von einer massiven Giardien-Infektion geplagt, der ganze einstmals stolze junge Rüde war ein Bild des Jammers.
Vermittelt hat er sich selber, aber das ist eine andere Geschichte:

„Bereits seit Juli 2007 ist nun der Phil (vormals Bandito) schon wieder bei uns. Es war bei uns beiden wohl so was wie Liebe auf den ersten Blick, denn eigentlich hatte ich in der Auffangstation was ganz anderes vor.
Phil ist ein ganz toller. Obercool und lautlos steht er über allem. Er ist total schlau und einfach nur liebenswert.
Ein Streichelhund ist er allerdings nicht. Er kommt, wenn er etwas braucht, ansonsten sieht und hört man ihn wenig.
Draußen ist er mit Feuereifer bei der Sache, aufgeschlossen für alles, was sich ihm so bietet. Nur bei Katzen, Kleintieren und Wild ist es mit seinem Wissen vorbei. Da wird wohl ein Schalter betätigt, der das Kommando "Jagen" einschaltet. Aber bei seinem Gewicht (Inzwischen wohl so ca. 24 kg) ist das kein Problem.Bandito
Seit er bei uns ist, hat er keinerlei gesundheitliche Probleme, frißt sehr gut und hatte noch nicht einmal Durchfall. Bei seinem Vorleben ja nicht unbedingt zu erwarten gewesen.
Er ist frei von jeglichen Ängsten und weiß sich überall zu benehmen.
Kurzum: wir haben uns wohl gesucht und gefunden.
Im Rudel ist er selbstbewußt, d.h. er läßt sich die Butter nicht vom Brot nehmen.
Falls unser Malamute-Rüpel mal meint, er müßte den Phil ärgern, macht dieser ihm sofort deutlich, daß er das gefälligst bleiben lassen soll, was er dann auch brav einhält.

Das Rudel

So vergingen die Wochen, bis Anfang September ein Anruf aus der Schweiz kam, daß da ein 1-jähriger Huskyrüde als Kettenhund gehalten wird und bis zum Wochenende "weg" muß, da ihm sonst ein unschönes Schicksal droht.
Die Station war natürlich voll (Rüdenüberschuß) und so haben wir uns entschlossen, für den kleinen bis zur Vermittlung einen Pflegeplatz zu bieten. Zwei Tage später stand er dann auch schon vor unserer Haustüre. Leicht verängstigt, ohne irgendwelche Kenntnisse (er kannte nicht einmal seinen Namen) und mit jede Menge Flausen im Kopf.Dylan

Die ruhigen Zeiten waren erstmal vorbei. Er nervte das ganze Rudel, und zwar nicht nur mal eben 5 Minuten, sondern stundenlang, bis entweder ich einschreiten mußte, oder der Boss DeeJay das erledigte. Dylan war da.
Nach zwei Tagen ließ ich ihn erst mal kastrieren, was das ganze allerdings auch nicht einfacher machte, denn jetzt trug er diesen blöden Trichter um den Hals und kam nicht mehr durch die Hundeklappe. Das Ende vom Lied war, daß nach 2 Tagen bereits die 3. Halskrause verschlissen war und wir uns entschieden, es ohne zu versuchen, was auch bestens klappte.
Von dem Ding befreit mußte man natürlich nachholen, was die letzten 2 Tage nicht machbar war: toben, toben, toben.
Also begann ich, mit dem Dylan zu "arbeiten". Erziehung nachholen, fehlende Sozialisierung beibringen, Kopftraining, Lauftraining, Rudelverhalten lernen, Geduld antrainieren, eben alles was notwendig ist, um in ein Rudel integriert werden zu können.
Bereits nach ca. 1 Woche klappte das alles so gut, daß wir uns entschlossen, den Dylan zu behalten. Er hatte sich sehr gut eingelebt und war sichtlich glücklich über sein neues Zuhause. Warum sollten wir ihn dann woanders hin vermitteln? Auf den einen kams nun auch nicht mehr drauf an.Dylan
Nach und nach kamen jedoch sehr tiefsitzende Ängste an die Oberfläche des "Hundekindes" wie ich immer über ihn rede.
So hat er panische Angst vor dunklen Löchern, Kellertreppen, Gullydeckeln etc. Auch auf schnelle Bewegungen reagiert er mit völliger Unterwerfung und Angst. Daß das bei dem noch relativ jungen Buben so tief sitzt, läßt auf keine gute Vergangenheit schließen.
So bin ich seit ca. 3 Monaten daran, diese Ängste erstmal alle hervorzuholen, um sie dann, jede auf seine Weise, abzubauen.
Ist manchmal im Rudel nicht ganz einfach, da diese Ängste ja nur draußen im "bösen Leben" auftreten, aber trotzdem machbar.
Wir haben schon einen großen Schritt in die richtige Richtung getan, bis zur Ideallösung ist allderdings noch ein weiter Weg, zumal ich kein Verfechter der "Leckerlierziehung" bin.
Schickes neues Auto
Kleiner Nebeneffekt dieser beiden unvorhersehbaren Zuwächse: Das Auto war zu klein. So fahren wir nun einen Sprinter mit Hundeboxenausbau. Wird von der Bande gern angenommen und schließlich hat er ja auch eine große Fläche um für den Verein Werbung zu fahren.“

polarhunde-nothilfe.com
 


 
Manchmal, da vermitteln wir auch Nicht-Nordische, auch wenn es für uns als „Rasse-Hilfsorganisation“ etwas schwerer ist die entsprechenden Menschen zu finden. Umso mehr freuen wir uns, wenn wir nach der Platzierung eines solchen Hundes Rückmeldungen erhalten, die zeigen, dass man „die Richtigen“ gefunden hat:

Maia

„der Tessinurlaub dieses Jahr ist gestrichen, wir fahren nach Texel (damit Maia gut rennen kann). Außerdem haben wir uns ein neues Auto gekauft, natürlich wegen Maia. So kann sie auch bequem mit uns reisen und gut ein- und aussteigen. Wir sind schon ein wenig verrückt, aber das ist Liebe!“
 


 

Colja

Einige Jahre beschäftigte Colja die Tierschützer, denn diesen eigenwilligen Nordischen zu platzieren, war nicht ganz einfach und selbst als er in die Vermittlung der NfP kam, dauerte es, bis sich jemand diesen so widersprüchlich (fordernd und abwehrend) scheinenden Vierbeiner zu traute.
Von einem Ausflug nach Österreich, dem Schnee hinterher auf immerhin 2000 Höhenmetern, haben wir ein schönes Foto von Colja bekommen – auch wenn Colja guckt, als wäre er „ein Fall für den Tierschutz“, wir finden nicht, dass das Vorenthalten des Vesperbrötchens hier einen „Einsatz“ erforderlich macht.
 


 
Chiminuk

 

Fangen nicht viele unserer Geschichten an mit „Es war einmal ein nordischer Hund, der im Tierheim abgegeben worden war und dort vor Ort sehr schlechte Vermittlungschancen hatte…….“ Dass mit Chiminuk ein „Traumhund“ für viele Monate „fest saß“, das haben schon frühere Rückmeldungen der neuen Besitzer gezeigt – diesmal gibt es daher vor allem eins: Fotos!

Chiminuk

Chiminuk„Von Chiminuk gibt es nicht viel zu berichten. Er ist einfach toll und macht jeden Tag zu einem besonderen Tag.
Manchmal habe ich fast ein schlechtes Gewissen wenn ich so die alten Bilder von Akula und Jaz ansehe. Aber Chiminuk ist schon etwas Besonderes.

Ich habe erst vor kurzem ein paar Freunde getroffen die auch schon Malis hatten oder noch haben und die sind fast "ausgeflippt". So einen Hund kennen alle nur noch aus Büchern.“

Chiminuk

chiminuk
 


 
AjokiIst wirklich schon so viel Zeit vergangen, seit Ajoki (damals hinten noch mit y, also Ajoky) in der Vermittlung war? Die Erinnerung an den selbstbewussten Rüden ist noch so frisch, vielleicht liegt es an den vielen schönen Fotos und Rückmeldungen der letzten Monate? Oder daran, dass er – obwohl nicht immer ganz einfach – ein sehr beeindruckender Husky-Rüde ist?

Auch für sein Frauchen ist er etwas besonderes, wie man den folgenden Zeilen (wieder einmal) entnehmen kann:

„18. Februar 2008: „Zwei Jahre mit Ajoki“ wurde gefeiert und ich wollte ihm was Gutes tun, so habe ich mir Urlaub genommen und wir sind in die Berge zu einer Schitour aufgebrochen. Es war der 18. Februar 2006 als ich AJOKI bei Ihnen in der Auffangstation geholt habe. Ich werde es natürlich ein Leben lang nicht vergessen.

Unser Ziel an diesem Tag, das GENNERHORN im Salzburgerland. Ein herrlicher Tag bricht an, Sonne und Wärme, einfach wieAjoki bestellt. Keine Sorge, Ajoki haut nicht ab, er will bei mir bleiben und kriegt „Tupferl im Gesicht“, die Augen fangen zu strahlen an, wenn ich mit meinen Schiern umherpacke, da weiß er, jetzt tut sich was, jetzt gibt es wieder ein Abenteuer. Übrigens er ist ein perfekter Tourenbegleiter, weicht den Schifahrern von sich aus aus und bleibt hinter mir wenn ich mit den Schiern abfahre. Natürlich fahr ich so, dass Ajoki kein Problem hat mir nachzukommen und es wird auch immer wieder eine Pause eingelegt.“

 

 

 

 

 


 

Liebe Nordlichter,
2 Tage Schnee für Payokhier bin ich mal wieder mit einer Mail! Ja, ja, ich weiß, ihr habt mich vermisst und ich habe länger nichts von mir hören lassen.
Ich wollte Euch vor meinem Urlaub in Dänemark schreiben, am Samstag geht es los, daß es hier doch noch geschneit hat. Ja wirklich, ohne Quatsch, einen ganzen Tag lang, er hat zwar nur zwei Tage gelegen, aber ich fand es einfach toll. Ich hatte viel Spaß draußen!!!! Das hätte ruhig so weiter gehen können.


Payok

Payok
 

Gut, drinnen finde ich natürlich, wie man auf den Bilder ohne Zweifel erkennen kann, auch immer ein tolles Plätzchen von dem aus ich alles im Blick und unter Kontrolle habe.
Ich fühl' mich pudelwohl, könnte nicht besser sein! Ich liebe meine Freiheit draußen im Garten und die vielen Streicheleinheiten drinnen.

Tja, jetzt muß ich auch schon enden, denn ich muß ja noch für meinen Trip nach Dänemark packen. Ich bin schon ganz gespannt was mich dort erwartet. Ich denke wir werden viel draußen unterwegs sein, laufen, radfahren, am Strand die Dünen rauf und runter sausen. Meine Leute haben mir extra für die lange Fahrt ein neue riesengroße Box gekauft. Ich werde Euch bald mehr berichten.

Liebe Grüße
Euer
Payok
 


 

IsaakSchöne neue Fotos haben wir von Isaak erhalten. Er war noch nicht mal jährig als angehender Problem-Malamuten in einem Tierheim abgegeben worden. Durch die Vermittlung in ein entsprechend rasseerfahrenes Zuhause hat Isaak nun beste Chancen, seine Auffälligkeiten nicht weiter auszubauen, sondern durch alternatives Verhalten zu ersetzen. Den ausführlichen Bericht, der dabei war, haben wir uns natürlich fürs Journal für Nordische Hunde „gekrallt“, aber ein paar Auszüge gibt es auch schon hier:

„Isaak ist jetzt gute vier Wochen bei uns (uns, das sind hauptsächlich meine Mutter & ich) und man sieht natürlich schon, dass er nach den etwas unsicheren, beinahe (aber nur beinahe!) schüchternen ersten zwei Wochen sich jetzt hier sicher fühlt und so ein bisschen „die Sau rauslässt“.... nichts wirklich Schlimmes, da bin ich von seinem Vorgänger, einem wirklich wilden, absolut unerzogenen Malamute, anderes gewöhnt und auch manche der Berichte in Ihrem Magazin übertreffen Isaak’s „Leistungen“ bei weitem, aber der Gute besinnt sich nun doch wieder darauf, wer er eigentlich ist. Man schaut halt, wie weit man bei den neuen Dosenöffnern gehen kann…….
Issak
Was mir momentan zu denken gibt, ist die Tatsache, dass so ein Kerlchen nicht nur körperliche Betätigung braucht, sondern vor allem auch geistige, da ist er ganz eindeutig nicht ausgelastet. Also bin ich am Überlegen, wie wir beide uns sinnvoll beschäftigen können und dabei auch noch etwas lernen, denn der Grundgehorsam ist ja vorhanden, nur vergisst er sich im Eifer des Gefechts manchmal, und es ist fast unmöglich, ihn dann zu bremsen………
Isaak
 

 

 

 

 

 

 

Ich bin nun auf der Suche nach einer geeigneten (!!!) Hundeschule, wo man nicht nur „abrichtet“, sondern auch Verständnis für junge nordische Rüpel hat; für Isaak könnte man, wer weiß, vielleicht eine „Laufbahn“ als Fährtensuchhund in Betracht ziehen; ich denke übrigens, dass viele Nordische sich bei entsprechender Betreuung auch als Trümmer-/ Lawinensuchhunde eignen würden; Beschäftigung brauchen sie allemal, dumm sind nur die allerwenigsten, und warum sie nur körperlich auspowern? Bleibt halt noch der berühmte Sturkopf. „


 


 

Gina

GinaEs ist sehr lange her, schon fast zehn Jahre, dass ein Auto der Nothilfe ein paar Husky-Mädels an Bord nehmen sollte und sich mit einer quicklebendigen, ganz unnordischen Zuladung in Form von Hündin Gina und ihren fünf Welpen konfrontiert sah. Und so kam die Italienerin Gina in den Schwarzwald, wo sie liebevoll ihre Kleinen heranzog, bis diese in eigene Zuhause umsiedeln konnten.
Auch Gina fand ihren Platz fürs Leben, im Journal für Nordische Hunde (6/1998) nannte man es ein Super-Zuhause - wo sie noch immer ist, etwas molliger als damals (was einer gesetzteren Dame ja auch zusteht), aber genauso geliebt wie früher.

"Neulich fiel mir beim Tierarzt ein Prospekt von der Nothilfe für Polarhunde in die Hände und weil darin eine E-mail-Adresse angegeben ist, habe ich gedacht, dass ich mich ja mal wieder bei Ihnen melden könnte.
Erinnern Sie sich noch an Gina? Den Fundhund mit Welpen aus Mailand? Wir haben sie vor ca. 10 Jahren von Ihnen bekommen. Damals haben wir noch in Nehren gewohnt Was ist wohl aus ihren fünf Mädchen geworden?
Gina
Gina geht es jedenfalls gut. Nach der Sterilisation hat sie zwar ein bisschen zugenommen, aber sie ist noch immer sehr fit und vor allem sehr, sehr lieb und anhänglich. Gina ist zum besten Freund meiner Tochter Lilly geworden und ich hoffe, dass sie noch recht lange lebt."
 


 

Nuri

NuriJetzt sind es schon fast zwei Monate, dass Nuri bei uns ist. Wir haben die Entscheidung Nuri zu uns zu holen bis dato zu keinem Zeitpunkt bereut. Nuri ist wirklich ein Spitzenhund und seine Beschreibung aus dem Internet von damals in keinster Weise beschönigt worden.

Er ist ein Schlitzohr und Gentleman. Er weiß wie man Herrchen und Frauchen durchaus um den kleinen Finger wickeln kann, aber weiß sich auch zu jeder Zeit gut zu benehmen. Er wurde wirklich erstklassig von seinen Vorbesitzern erzogen.

Sein Tagesablauf sieht ungefähr wie folgt aus: Morgens fahren wir gemeinsam ca. eine dreiviertel Stunde Fahrrad oder gehen mit  meiner Frau zusammen joggen.. Danach ist er meistens so fertig, dass er unbedingt ein Nickerchen braucht, was auch ganz gut passt, da wir dann zur Arbeit müssen. Unsere Sofia ist mittags meistens die Erste die zuhause ist und geht dann mit ihm ca. eine Stunde spazieren und Ball spielen. Er ist wirklich ein hervorragender Fußballspieler. Abends machen Nuri und ich dann noch meistens einen schönen Spaziergang, bevor Feierabend angesagt ist.Nuri

Nuri hat uns -so scheint es uns- als seine neue Familie akzeptiert und gehorcht auch meistens auf Wort. Wir sind daher übergegangen ihn im freien Feld auch ohne Leine laufen zu lassen und wurden auch noch nicht von ihm enttäuscht. Fahrradfahren liebt er über alles und kann gar nicht genug davon bekommen, auch wenn er anschließend immer sehr fertig ist.

Nuri

Vielen lieben Dank, dass Sie uns so einen tollen Hund vermittelt haben.


 

Sheela

Im Sommer 2007 war wieder einmal ein älteres Hundemädel auf der Suche nach neuem Familienanschluss und konnte überraschend schnell eine Familie für sich gewinnen. Eine Entscheidung mit der sowohl Mensch als auch Hund richtig glücklich wurden:
Sheela
"Seit einem halben Jahr lebe ich mit meiner neuen Familie in der Domstadt am Rhein. Gesundheitlich geht es mir gut (nur habe ich über den Jahreswechsel etwas zugelegt ). Dieses "Problem" wird aber dieses Jahr massiv angegangen! Mein "Herrchen" kennt aber auch kein Mitleid. Ob's stürmt oder schneit (hier recht wenig bis gar nicht), Bewegung muss sein!!

Sheela

Sheela

 

Schön ist es, wenn ich morgens meinen "Freund" treffe: Max, Rottweiler, 60Kilo pure Gutmütigkeit. Den mach ich dann, so gut ich kann, an und Max lässt wirklich alles über sich ergehen. Mit "Weibern" halte ich es nicht so. Denen sage ich gleich, wo es langgeht. Mein Rudel hatte doch tatsächlich eine Retriever Dame in "meinem" Revier für einige Tage zu Gast. Der habe ich aber sofort gesagt, wer hier der Chef ist. War meinem Rudel eine Lehre. Das ist meine Familie!
Bald geht es in die Berge. Die Damen möchten Skifahren und ich werde sicher schöne Wanderungen unternehmen.
So, das war es fürs erste
Bis bald Eure Sheela"


 


 

Borea

Borea

 

Als Kira war sie 2007 in der Vermittlung und machte es sich (und auch den Zweibeinern) nicht so ganz einfach. Denn in ihrem Weltbild hatten eigentlich nur Frauen Platz, Männer fand sie verzichtbar, mitunter sogar beängstigend und wenn es doch einmal einer wagte, ihr auf den "Pelz zu rücken", dann konnte sie auch "kiebig" werden. Ihre sonstigen Qualitäten ließ diese Lebenseinstellung fast ein wenig in den Hintergrund geraten - zu Unrecht, wie diese Zeilen ihrer neuen Besitzerin, die sie in Borea umbenannte (denn Kira heißen sie ja eigentlich alle, oder?) zeigen:

"Hier ein liebes Grüßlein von Borea. Es geht mir sooo gut und alles ist bestens. Anbei ein paar neue Starbilder von mir. Hört, hört, da habe ich ganze zwei Stunden ohne Leine gelaufen, gerannt, gegraben und immer sofort zu Frauchen zurück wenn es gerufen hat. Na ja, es hat ja auch tolle Leckerli bei sich gehabt.
Männer? ich gehe auf sie zu, schnuppere an ihnen und gehe vorbei, interesselos. Frauchen macht sie aber auch immer früh genug darauf aufmerksam, dass sie mich nicht einfach so anfassen sollen.

Ach, und was mein Frauchen mich drückt, und herzt. Ich darf sogar neben ihm auf dem Sofa liegen, wenn es auch dort ist, aber sonst nicht und das akzeptiere ich. Ich will ja mein Privileg schließlich nicht verlieren. die Rüden dürfen das nämlich nicht, der Timber wüsste ja gar nicht wie man sich da zu benehmen hat; im Gegensatz zu mir!
Borea
Kürzlich habe ich aber dann doch mal eine ruhige Minute ausgenutzt und ein Stückchen Käse vom Tisch geholt, das da soo unendlich verführerisch zu mir hinunterduftete. Aber au Backe, da hörte ich dann doch mal, wie scharf die Stimme meines Frauchens auch sein kann. Mir war nachher ganz mulmig. Oder war das am Ende wegen dem Käse? Müsste ich dem doch noch einmal genauer nachgehen?...Borea"
 

 

 

 

 

 


 

SaschaHallo Freunde, kennt ihr mich noch? Ich bin es Sascha, euer ehemaliger „Problemfall“. Seit fast 2 Jahren bin ich nun bei meinen neuen Freunden in Köln und ich muss euch sagen es ist SUPER. Ich habe mit meiner Freundin einen schönen großen Garten jede Menge Menschen um mich rum und viel viel Frieden!!!

Im Sommer hängen meine Menschen immer so ein komisches Blechhaus auf Rädern ans Auto und fahren damit irgendwo hin! Das erste Mal hatte ich Angst das sie mich allein lassen würden, aber für die ist das selbstverständlich das wir (Sira und ich) mitfahren dürfen und auch in dem komischen Ding das sie Wohnwagen nennen mit schlafen.

Um den Wohnwagen ist immer total viel Platz, da dürfen wir zwar dann nur an der Leine liegen aber das macht nichts, ist ja immer einer da und meist sind wir dann eh den ganzen Tag in den Wäldern unterwegs, egal was für ein Wetter gerade ist.Sascha

Sascha

 

 

 

 

 

 

 

 

Aber meistens ist so wie so einer da bei dem ich auf den Schoß kann um mich beschmusen zu lassen, auch wenn das manchmal was komisch aussieht. Meine Menschen sind auch total zufrieden mit mir, ich bemühe mich ja auch redlich lieb zu sein. Außer einem Zerfetzen Bett (toll wie die Federn flogen) und einem kleine Jagdausflug (ehrlich ich war auch ganz schnell zurück weil mein Mensch fürchterlich Angst hatte das mir was passiert) bin ich eigentlich lieb. Wenn meine Menschen morgens zur Arbeit und schule gehen, dann weis ich auch das sie wiederkommen und nur noch ganz ganz selten haben ich dann Angst dass sie mich allein lassen, dann kann es mal passieren, dass ich einen Mülleimer zerlege aus Frust... aber wirklich böse ist mir deshalb keiner. Bei den langenSascha Spaziergängen werde ich auch immer ruhiger.

Nun ja, Ich fühle mich hier Sau---ne Huskywohl und wollte mich nur noch mal bei euch bedanken, dass ihr so lange so gut auf mich aufgepasst habt bis das die Richtigen Menschen für mich da waren, es war schön bei euch ...... aber nicht böse sein hier ist es noch viel viel tollerer Danke noch mal für eure Geduld und Mühe, euch allen und allen in den Pflegestationen ein herzliches Happy New Year ein kräftiges und ein lautes WAU WAU

Euer

Sascha

 

p.s. jetzt wo die Menschen wieder anfangen zu knallen hab ich immer fürchterliche Angst, aber meine Menschenfreundin Ursula hat mir ein tolles Versteck bereitet, wenn ich Angst habe darf ich ganz rauf zu ihr unters Dach, dort hat sie eine schöne enge Höhle für mich in ihrer Dusche gemacht mit Decken und so, da darf ich mich dann verstecken, da hab ich dann gleich viel weniger Angst und sie ist dann bei mir!


 

Ein vierjähriger Husky-Schäferhund-Mischlingsrüde war der erste Gast im Nordlicht für Notfelle, sein damaliger Name war Lucky. Glücklich wurde er wirklich, in einer Familie, die ihn trotz seiner vorhanden Unsicherheiten nahm wie er war und die Dinge anging. Aus Lucky wurde nicht nur Chuck sondern auch ein Rüde, der dem alltäglichen Leben und seinen Anforderungen stand hält.

Chuck

Chuck am Meer"Chuck geht es gut, er war dieses Jahr ganz viel im Urlaub. Neben Hamburg, Ostfriesland und Holland hatten wir ihn auch zwei Wochen in Italien dabei ... - wir brachten es einfach nicht übers Herz, ihn auch nur eine Nacht zu unseren Eltern zu bringen.

Es hat sich super gemacht, ist ein absoluter Schmusebär geworden und ist im Haus immer noch ganz anständig, lieb, brav und folgsam. Dabei hat er seine Eigenschaften als "Wach- und Schutzhund" nicht verloren und gibt uns immer das Gefühl, auf uns aufzupassen. Dabei genießt er es jedoch, wenn wir Besuch haben und er sich von allem und jedem knuddeln lassen kann.

Gegenüber anderen Hunden ist er sehr wählerisch, wobei er kleine Hunde immer noch überhaupt nicht mag. Mit ein paar Großen aus unserer Gegend spielt er jedoch ab- und zu. Wenn wir ihn mal alleine zu hause lassen müssen, dann klappt das ganz hervorragend. Allerdings wird er dann sofort am Arbeitsplatz von meiner Frau und mir vermisst, da die Kollegen ihn auch ganz fest ins Herz geschlossen haben. Und so trabt er gerne durch die Büros oder liegt total brav neben unseren Schreibtischen. Dabei jammert er nie und ist immer ganz geduldig.
Chuck
Chuck ist zu einem ganz wichtigen Familienmitglied bei uns geworden. Er hat die Lücke so großartig geschlossen, dass wir ihn uns gar nicht mehr aus unserem Leben wegdenken können. Er spürt es genauso, wenn es einem von uns mal nicht so gut geht. Dann kommt er immer an und versucht uns zu trösten oder uns aufzumuntern. Auch meinem Vater geht es momentan nicht so gut. Und immer, wenn ich ihn besuche, verbringt Chuck extra Zeit an seinem Bett ...

Chuck

Wir glauben wirklich daran, dass es Bestimmung war, dass Chuck bei uns gelandet ist. Wir haben uns ja ganz viel umgesehen und es kann kein Zufall sein, dass ausgerechnet er es geworden ist.

Meine Frau und ich streiten uns schon darum, wessen Hund er jetzt eigentlich ist. Aber auch da ist er ganz "neutral" und verteilt seine Liebe gleichmäßig unter uns auf.

....Und im neuen Jahr werden wir Sie auf jeden Fall mal besuchen, damit Sie selbst sehen, was für ein schöner, gesunder, selbstbewusster und verschmuster Hund Chuck ist."
Chuck am "Pool"


 

Nascha und Wulf

WulfGut ein Jahr ist es her, dass der große Wulf und die kleine, mitunter etwas ängstliche Nasha, die sich in der Station zu einem "Paar" zusammengefunden hatten, gemeinsam auszogen, das Haus und den Garten ihrer neuen Menschen wieder mit Leben zu erfüllen. Kann man als Bilanz eines Jahres schöneres sagen als dies hier:

"wir haben es nicht bereut, uns um die beiden zu kümmern und erleben jeden neuen Tag sehr bewusst mit großer Freude! Wir hoffen, dass es die beiden genau so empfinden."

Nascha und Wulf


 

Buck

Buck und RoxaneEin wenig mussten wir warten auf die Fotos von Buck, der ja schon länger in seiner Familie ist, und seiner neuen Gefährtin Roxane. Gelohnt hat es sich allemal, denn den Buck hätten wir kaum wieder erkannt - nun verstehen wir auch, warum Roxane sich so um ihn bemüht, ja sogar schon fast um ihn herumschwanzelt ...

Roxane

...ansonsten aber ist Roxane genauso, wie von ihren ehemaligen Besitzern beschrieben, eine liebe und umgängliche Husky-Dame, die mit Feuereifer große Gräben aushebt...
Roxane
 


 

Okito

 

Okito hatte während seiner Vermittlungszeit durch seine Namensgleichheit mit einem vor einigen Jahren verschwundenen Eurasier für so einige Verwirrung bei denen gesorgt, die sich noch an den damaligen Fall erinnerten. Doch Okitos Lebensgeschichte ist belegbar, er wurde zwar nicht in beste Verhältnisse geboren, hatte aber danach viele schöne Jahre bei einem Ehepaar, bis Tod und Krankheit seine Abgabe unumgänglich machten.

Der ältere Hundeherr, der trotz all seiner Vorzüge doch ein wenig länger suchen musste, bis er das passende Ambiente fand, hat sich bestens eingelebt, aber wir wollen nicht vorgreifen:

"Von unserem Glücksfell Okito können wir nur das Beste berichten. Man kann mit jeder Woche zunehmend feststellen wie er immer mehr auftaut und Vertrauen fasst. Immer wieder kommt er unaufgefordert ins obere Stockwerk und verweilt dort auch schon mal eine Weile. Auch gegenüber anderen Hunden ist er schon deutlich mutiger wie am Anfang bei den ersten Spaziergängen.Okito


Bestimmt spielt hierbei auch Bonito's Rückendeckung eine große Rolle. Bonito hat ihn sogar gegenüber seiner besten Freundin 'Lotte' verteidigt und sich einfach zwischen beide gestellt, als diese ihn anbellte.

Zur Unterstreichung der Freundschaft der beiden habe ich Ihnen im Anhang die aktuellsten Fotos von Bonito und Okito eingefügt."
 

 

 

 

 


 

Nadja macht Mittagsruhe

NadjaViele, die einen älteren und / oder vielleicht nicht ganz so einfachen Hund aufgenommen haben, schreiben öfter, allerdings mit ganz konkreten Hintergedanken. Denn sie wollen Mut machen, sich auch auf jene Hunde einzulassen, deren Beschreibung nicht "jung, sportlich, liebenswert" beinhaltet, sondern weniger "ansprechendes" wie beispielsweise bei Hündin Nadja ein Jahrzehnt im Tierschutz und daraus resultierend nicht immer einfache Verhaltensweisen.
Und so wurden auch die folgenden Zeilen von diesem Wunsch begleitet "hoffentlich fühlt sich der eine oder andere dadurch ermutigt, einem älteren Hund sein Herz zu schenken".

Aber nun zum Leben von und mit Nadja, denn das ist ja viel interessanter: "Nachdem Nadja nun seit mehr als einem Monat bei uns ist, können wir uns ein Leben ohne sie gar nicht mehr vorstellen! Selbst während der stressigen Umzugsphase ist sie immer eine angenehme Begleiterin an unserer Seite gewesen.

Wenn wir unsere Schuhe anziehen, zeigt sie große Begeisterung und weiß: Jetzt geht es los und ich darf mit! Wenn das Rudel sich zur Mittags- oder Abendruhe begibt, legt auch Nadja sich zur Ruhe. Vor 8 Uhr morgens brauchen wir allerdings nicht mit ihr zu rechnen, denn die Dame schläft gern lange. Die Hundeklappe ist zwar inzwischen installiert, findet aber noch nicht so großes Interesse bei Nadja; die ist lieber da, wo wir sind.

Vieles, was Nadja im Nordlicht gelernt hat (z.B. "Nadja, schau!" oder "tauschen!?") ist im Alltagsgebrauch hilfreich für uns. Wir ersparen uns dadurch Frustration und Misserfolg auf beiden Seiten!Nadja

Auf unseren täglichen Wanderungen haben wir viele Begegnungen mit anderen Hunden. Nadja hat schon eine sehr gute Selbstsicherheit im Kontakt entwickelt, und es hat noch nie Streit gegeben - auch andere Hündinnen werden gut respektiert (die kleinen Kläffer sollten sich allerdings lieber etwas fernhalten, denn denen gegenüber kann Nadja ein sehr böses Gesicht zeigen...!).

Heute gab`s wieder eine Erfolgsmeldung: Pfoten - abwaschen nach einer mehrstündigen Matschwanderung hat geklappt! Mit Waschlappen und richtigem nassen Wasser (das war echt belohnungswürdig!)."
Nadja geht spazieren


 

Berly

Manche Hunde werden mit den Lebensjahren immer schöner und ausdrucksstarker - eine, für die das auf alle Fälle zutrifft, ist die schwarz-weiße Berly.
Berly 2005 in der Vermittlung

 

Vergleicht man die Fotos aus der Auffangstation vom Dezember 2005, als sie zehnjährig über einen anderen Tierschutzverein, der sie aus schlechter Haltung bekommen hatte, in die Vermittlung kam - es könnten fast zwei verschiedene Hunde sein....
So wie sie aussieht, so geht es ihr auch - bestens und vollauf zufrieden mit ihrem neuen Heim. Und auch ihre Menschen sind glücklich mit der liebenswerten Hündin:

 

"Wir möchten Ihnen mit den beigefügten Bildern eine kleine Weihnachtsfreude machen ...........
Wie Sie an den Bildern erkennen können, geht es den beiden Schätzen sehr gut, zur Zeit ist wieder die kleine Melly-Hündin meiner Tochter zu Besuch, die Kleine ist eine ganz flinke, clevere Hündin und hat sich ganz toll in unser Rudel integriert. Wenn sie ankommt, muss sie beiden erst einmal ordentlich die Schnauze lecken, Bruno ist das manchmal etwas lästig und er dreht den Kopf in allen Richtungen, bis sie endlich aufhört.

Berly und BrunoBerlyAuf den Bildern mit Bruno kann man die innige Verbindung unserer beiden Hundis deutlich erkennen, denn so nahe würde Berly sonst niemanden mit einem Kauknochen im Maul heranlassen. Bruno hofft natürlich, dass von dem angekauten, weiche Knochen für ihn dann noch etwas übrig bleibt. "
BerlyBerly


 

Hallo liebe Nordlichter!
PayokImmer noch sitze bzw. liege ich auf dem Trockenen oder schwimme im Regen, denn ich habe noch nicht eine Flocke Schnee gesehen. Ich finde es wird jetzt endlich Zeit dafür.
Solange mache ich es mir eben drinnen gemütlich, wie man auf den Bilder sehen kann.
Und meine neue Leidenschaft ist der Springsport, wer weiß, vielleicht komme ich damit noch ganz groß raus..."heul freudig"...aber eher wohl nicht. Spaß macht es mir und den Kinder trotzdem.
Tja und im Heulen bin ich jetzt auch große Klasse, gebe jeden Tag Konzerte für meine Leute, manchmal auch mit allen zusammen.
Wie gesagt, nix is mit Schnee, ich schaue jeden Tag zum Himmel hinauf, liege stundenlang draußen in freudiger Erwartung...
...wer weiß, vielleicht zu Weihnachten, ist ja bald... ich jedenfalls habe mein Weihnachtsgeschenk schon...: "ich habe meine neues Zuhause und bin glücklich".
Payok

 

 

 

Ich wünsch Euch allen ein tolles Weihnachtsfest und einen fröhlichen guten Rutsch ins neue Jahr


Liebe Grüße
Euer
Payok
 

 

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