Sie sind nicht unbedingt der Schreiber von Mehrzeilern fürs Journal für Nordische Hunde? Würden aber dennoch gerne mal ein
paar Worte über den an Sie vermittelten Hund verlieren und ein, zwei Fotos
seiner Entwicklung zeigen? Oder Sie haben DEN Schnappschuss gemacht?
Hier haben Sie Platz dafür! Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen an
gluecksfell@polarhunde-nothilfe.com
Eigentlich sollte es ja für Wolf genannt Wolle nur eine Notlösung
werden, als er ganz dringend unterkommen musste – denn
eigentlich
war und ist er ja ein bisserl jünger und ein bisserl größer (und
kräftiger) als es in der Vorstellung seiner Menschen vorgesehen war. Als
„Pflegling“ kam er und stahl sich charmant in Rekordgeschwindigkeit in die
Herzen – kurz er blieb, eine Entscheidung, die sich immer wieder aufs Neue
als richtig erweist:„Mit fast jedem Tag kommt
eine Kleinigkeit mehr hinzu, die Wolle begierig aufsaugt. Langsam fängt er
an auf Spiele zu reagieren. Am besten klappt das am Wasser, da schaut er
sich vieles von anderen Hunden ab. Erstaunt stellten wir beim zweiten
Rheinbesuch fest, dass Wolle nach Stöcken springt und diese wie eine Beute
ans Ufer trägt. Sobald er aus dem Wasser ist wird der Stock wie eine
Trophäe herumgetragen. Dabei wird herum gesprungen und der Stock mehrmals
durch die Luft geworfen und wieder aufgeschnappt. Er entwickelt sich auch
langsam zu einer Wasserratte und scheint mächtig Spaß zu haben im Nass zu
tollen. Ob allein oder mit anderen Hunden macht da nicht viel Unterschied.
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| Ups – da ist doch was in den mails hängengeblieben – eine Rückmeldung
von Chips, dem etwas älteren Shiba Rüden, der sich wegen seiner
anfänglichen Inkontinenz ein wenig länger in der Vermittlung befand als der
gesunde Shiba.
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Gut
zwei Jahre ist es schon her, dass sich der nicht eben kleine Husky-Rüde
Rocky nach einem neuen Heim umsehen musste.
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| Hallo Ihr lieben Nordlichter, dies ist leider mal eine traurige Nachricht von mir an Euch. Ihr könnt Euch doch bestimmt an den liebenswerten und lebenserfahrenen alten Husky Bannuk (im August wäre er 15 Jahre alt geworden) erinnern, der mich unter anderem dazu veranlasst hat meine Zuhause vom Norden Deutschlands in dessen Mitte zu verlegen. Letzte Woche musste er eingeschläfert werden und ist über die Regenbogenbrücke gegangen. Wir haben nicht so viel Zeit miteinander verbracht wie ich es mir gewünscht hätte, und am Anfang unseres Zusammenlebens war er ja wirklich recht knurrig zu mir, aber jetzt fehlt er mir ganz schön!!! Und meiner Familie auch, wir sind alle ganz traurig!!! Ich hoffe, dass er drüber auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke mit seinem Bruder und langjährigen Lebensgefährten, der 3 Jahre zuvor diesen Weg ging, wieder glücklich vereint ist. ![]()
Euer
Im Regelfall sind die Rückmeldungen einstiger
Schützlinge ein Grund zur Freude, doch diesmal mischt sich ein wenig
Wehmut bei, auch wenn wir unseren "sanften Riesen" Payok in besten Händen
wissen.
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| Was uns monatelang nicht so recht gelang,
nämlich wirklich schöne und eindrucksvolle Fotos von Pootie, dem blinden
Groenendael, das entsteht im neuen Zuhause wie von selber. Er ist mehr als
nur glücklich, der Pootie, der nun Mori heißt und wir denken, Sie freuen
sich mit uns über die Ruhe, die Gelassenheit, die Pootie nun ausstrahlt -
ein Hund, der endlich angekommen ist und sich angenommen fühlt.
Zu den Fotos gab es auch Text, der dieses
Ankommen von Pootie ein wenig in Worte zu fassen sucht:
Da er offenbar ein schlechter Futterverwerter ist, hilft auch das beste und hochwertigste Futter nicht richtig weiter, solange wir nicht mehr als die empfohlene Tagesdosis füttern. Somit müssen wir eben die Menge erhöhen (womit unser kleiner „Staubsauger“ verständlicherweise keine Probleme hat). Ansonsten ist er einfach nur glücklich. Er genießt das 15.000 m² große Waldgrundstück und tobt und stöbert querfeldein durch die Botanik. Es ist dabei erstaunlich, wie sicher er inzwischen trotz seiner
Blindheit Brücken und Hindernisse meistert. Manchmal haben wir das Gefühl,
er hat ein Echolot entwickelt. Unsere Raya fängt inzwischen tatsächlich an, sich mit ihm vorsichtig anzufreunden. Die Individualgrenzen verwischen und ab und zu spielen sie miteinander. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber allmählich hat sich Raya an das ungewöhnliche Verhalten von Mori gewöhnt und akzeptiert ihn als vollwertiges Rudelmitglied. Nach einigen Wochen haben wir nun auch keine Zweifel mehr, dass wir uns den größten Dickschädel ins Haus geholt haben, den man sich vorstellen kann J. Mori ist zwar blind, aber nicht blöd, und so nutzt er clever jede Möglichkeit aus, uns an der Nase herumzuführen und seinen eigenen Weg zu gehen. Und da er gleichzeitig der liebenswerteste und verschmuste Dickschädel aller Zeiten ist, dem man überhaupt nicht böse sein kann (welches er tückischerweise weiß), haben wir gutes Stück Arbeit vor uns… Aber bald kommen Aufgaben auf unseren wilden Belgier zu. Wir haben ihn
schon bei einem Fährtenlehrgang angemeldet, so dass er endlich mit der
Arbeit beginnen kann und dabei hoffentlich ordentlich Erfolgserlebnisse
bekommt. Denn es nützt die ganze Bewegung auf unserem Grundstück nichts,
wenn nicht auch sein Kopf arbeiten darf."
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| Hallo zusammen,
hier kommen mal ein paar aktuelle Bilder von unserem Balou, den wir
jetzt seit einem Jahr bei uns haben.
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| Hallo liebe „Nordlichter“!
Nun zu mir: Es geht mir blendend – auch wenn man mich schon
Schneeflocke nennt, denn wenn ich was mache, mache ich es richtig – auch
meinen Fellwechsel (ist auch ganz gut so, denn ich habe meine Menschen
schon munkeln hören, dass ich vielleicht doch etwas schwer geworden sein
könnte (OPTISCH!!!)....kaum sichtbare Tailie und so.....aber jetzt, wo ich
langsam von den Hinterbeinen über die Hüfte – mittlerweile bin ich schon
zur Hälfte im Sommerfell – die dicke Wolle abgeworfen habe, kommt meine
echte Statur zum Vorschein und die ist einfach nur: sportlich!)......aber
am allermeisten an dem Fellgewechsel regt mich auf, dass die frechen
Spatzen hinter mir sitzen und nur darauf warten, bis sie sich wieder
Fellbüschel holen können....diese Halunken. Jedenfalls – wenn jemand
weiße, wohlriechende Haare brauchen kann – kommt gerne vorbei!
Ansonsten kann ich einfach nur sagen, dass ich mich huskywohl fühle.
Wenn ich so die Briefe vom letzten Herbst durchlese, wo ich z.B. morgens
um 5:00 radfahren wollte, kann ich nur noch müde schmunzeln. Ganz
ehrlich – jetzt bin ich die letzte morgens....aber wenn es doch so
gemütlich ist und ich mich so gerne noch mal umdrehe.....einfach
herrlich. Und dann wachgeküsst zu werden.......hmmmmmm Und wir drei Hundemädels verstehen uns mittlerweile auch zu 100%. Ich
hab eingesehen, dass ich nicht immer recht haben kann; obwohl - manchmal
veräppel ich die anderen doch noch und wenn sie es nicht merken, find
ich das toll (aber mit mir machen die das auch, die Süssen), doch wir
hängen schon sehr aneinander, auch wenn unsere Menschen uns manchmal
trennen und dann jeder mal was für sich macht. Aber die schönste Freude
ist die Wiedersehensfreude!
p.s. Hier der Grund, warum „Annie“ wieder los musste......Mittagsschlaf in ihrer „Höhle“
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Chaki war einer jener jungen Huskys, die nicht
ganz ohne eigenes Dazutun den Tierschutz kennenlernen, gemeinsam mit einem
nur wenig älteren Kumpel hatte Klein-Chaki im alten Zuhause das Alleinsein
zu allerlei Dummfug genutzt. Das „Aus“ kam seinerzeit vom Vermieter, man
kann sich also vorstellen, wie die beiden sich ins Zeug gelegt haben…..
Der Aufenthalt in der Station war für die beiden viel zu kurz um etwas
anderes zu sein als klasse – eine ganze Gruppe „Jungvolk“ bevölkerte
seinerzeit ein Gehege und Mangel an Spielpartnern herrschte ebenso wenig
wie Langeweile aufkam. Gegangen sind die beiden damals in verschiedene
Richtungen, einer hat sich nun gemeldet – als Einzelhund ist er zwar nach
wie vor ein Temperamentsbündel, aber wesentlich besser zu handeln:
„yep…ich hab die 6 Richtigen erwischt,
Tja und neulich, da waren wir, Frauchen nennt das Tierarzt, bei so ganz
vielen Pferden, Esel, Hunden, ja mh, die haben wohl nach mir geguckt und
da soll ich jetzt dann demnächst hin, Frauchen sagt immer was vom 11.4.
und das dies gut für mich wäre, na ja…der Tierheilpraktiker, der ist voll
gut, auf den steh ich, der will mich besuchen kommen, alles in allem, hier
ist immer was los und ist mal grad nix los, dann ruhe ich mich einfach
aus….ich bin wohlauf, seelig, mein Fell glänzt, geliebt werde ich ohne
Ende und heut, da hab ich mal das Bett vom Frauchen getestet, ups, das
fand se aber gar nicht gut, ich war so schnell runter von dem Ding, incl.
meinem Spielzeug, schade…versteh gar nicht warum Frauchen das nicht witzig
findet….aber ich probier das sicher nochmals aus, vielleicht kann ich se
ja noch überzeugen. Das Leben ist spannend und ich fühl mich in mir so
richtig „königlich“ gut.
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| Letztes Jahr an Ostern war Aimy noch ein putziges Welpenmädel,
dieses Jahr schaute eine junge Husky-Dame in die Kamera - eine Schönheit ist sie geworden und bereitet ihren Menschen viel Freude.
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| Hallo liebes Team der Nothilfe, diesen Schnappschuss von Nanook musste ich Ihnen unbedingt schicken. Wir mussten so lachen. Nanook bettet seinen Kopf gerne auf etwas Weichem. Aber leider gab es im Garten weit und breit kein Kissen. Und wenn man einen 4-stündigen Marsch hinter sich hat, dann tut es halt auch ein großer Holzknochen...
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Erinnern Sie sich noch an den rötlichen Rüden mit dem etwas
merkwürdigen Namen "Schnüffel"? Vermittelt ist er längst und "Nun sind es schon drei Monate, dass Finn bei uns eingezogen ist. Nach Meinung der Zweibeiner fühlt er sich „huskywohl“ und auch wir Zweibeiner sind glücklich mit unseren zwei Huskys. Finn taute nach ein paar Tagen auf und jetzt ist er immer öfters ein richtiger Kasper. Der Rudelführer wird jeden Tag nach der Arbeit von einem freudigen Empfangskomitee begrüßt. Finn hüpft und jault und bekommt sich gar nicht mehr ein. Jeder will zuerst beim Herrchen sein und seine Streicheleinheiten bekommen. Die Logenplätze im Wohnzimmer hat Finn schnell entdeckt und Acira sucht sich dann eben ein anderes Plätzchen oder versucht neben Finn noch ein Plätzchen zu finden. Hintern an Hintern lässt es sich gut ruhen! Auch im Garten hat Finn so seine Lieblingsplätze gefunden. Egal ob da
Hyazinthen aus der Erde kommen wollen, jetzt liegt unser Finn da und
genießt die Sonne. Das Spielen im Garten klappt noch nicht so ganz. Acira
ist sehr stürmisch in ihren Aufforderungen und Finn weiß gar nicht, was
sie will. Er sucht lieber nach ihren Ziemerverstecken und gräbt diese dann
in einer affenartigen Geschwindigkeit aus. Bei Ziemern und Schweinsohren
hört bei beiden
Unterwegs auf diversen Feld- und Waldrunden klappt es mit beiden problemlos. Mäuse, Enten, Eichhörnchen, Hasen und Rehe sind einfach zum Jagen da und da sind sich auch beide einig. Acira wird nur sauer, wenn Finn vor lauter Jagdeifer zum Bellen anfängt und so die Erfolgsaussichten sehr gering werden. Außer Mäuse haben unsere Hunde noch nichts erlegt. Finn findet bayerische Mäuse auch ganz gut und nimmt so eine „Zwischenmahlzeit“ gerne zu sich. A propos Fressen und Gewicht. Finn wiegt nun fast 20 Kilo und hat ganz
ganz selten Durchfall. Was ihm manchmal auf den Magen schlägt haben wir
noch nicht ganz herausbekommen aber er regelt sein Unwohlsein auf seine
Weise. Er frisst den ganzen Tag nichts außer ein paar Grashalme und am
nächsten Tag ist alles vorbei. Zum Tierarzt mussten wir mit Finn nur, um
seine Antikörper auf Tollwut testen zu lassen. Leider haben sie für
Schweden und Norwegen nicht ausgereicht und Finn musste noch mal gegen
Tollwut geimpft werden. Er ist ein braver Patient! Kurz nach seinem Einzug bei uns hatte er einen totalen Fellwechsel. Er sah jeden Tag noch etwas dünner aus aber jetzt hat er wieder ein schönes Fell und wird von vielen Zweibeinern unterwegs bewundert. Dadurch dass er so schmal ist kommt er viel jünger rüber und so fällt der Altersunterschied von den beiden gar nicht so auf. Ein Besuch in der Hundespielstunde war für Finn anstrengend. So viele Hunde und Acira findet auch noch alle Hunde vor allem Rüden toll und spielt und rennt mit jedem mit. Da musste Finn öfters mal zeigen, dass Acira sein Weiberl ist und manch zu aufdringlichen Rüden ein bisschen anbellen. Ja Rüden muss man auch sonst immer anbellen und zeigen, dass man auch mutig ist. Nach einem kurzen Beschnuppern ist dann alles in Ordnung und Finn geht weiter seiner Wege. Jetzt sind beide Hunde ganz aufgeregt. Morgen geht es in den Ski- bzw. Winterwanderurlaub. Von Lindau aus (dort haben wir eine Ferienwohnung) werden wir verschiedene Skigebiete anfahren. Finn lernt dann auch unser Wohnmobil kennen und vielleicht bleiben wir auch mal vor Ort und übernachten im Wohnmobil. Mal sehen wie es klappt."
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