Post von schon lange glücklich vermittelten Hunden

Sie sind nicht unbedingt der Schreiber von Mehrzeilern fürs Journal für Nordische Hunde? Würden aber dennoch gerne mal ein paar Worte über den an Sie vermittelten Hund verlieren und ein, zwei Fotos seiner Entwicklung zeigen? Oder Sie haben DEN Schnappschuss gemacht?
Hier haben Sie Platz dafür! Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen an gluecksfell@polarhunde-nothilfe.com

 

 

 
Eigentlich sollte es ja für Wolf genannt Wolle nur eine Notlösung werden, als er ganz dringend unterkommen musste – denn Wolle geht's so richtig guteigentlich war und ist er ja ein bisserl jünger und ein bisserl größer (und kräftiger) als es in der Vorstellung seiner Menschen vorgesehen war. Als „Pflegling“ kam er und stahl sich charmant in Rekordgeschwindigkeit in die Herzen – kurz er blieb, eine Entscheidung, die sich immer wieder aufs Neue als richtig erweist:

„Mit fast jedem Tag kommt eine Kleinigkeit mehr hinzu, die Wolle begierig aufsaugt. Langsam fängt er an auf Spiele zu reagieren. Am besten klappt das am Wasser, da schaut er sich vieles von anderen Hunden ab. Erstaunt stellten wir beim zweiten Rheinbesuch fest, dass Wolle nach Stöcken springt und diese wie eine Beute ans Ufer trägt. Sobald er aus dem Wasser ist wird der Stock wie eine Trophäe herumgetragen. Dabei wird herum gesprungen und der Stock mehrmals durch die Luft geworfen und wieder aufgeschnappt. Er entwickelt sich auch langsam zu einer Wasserratte und scheint mächtig Spaß zu haben im Nass zu tollen. Ob allein oder mit anderen Hunden macht da nicht viel Unterschied.
Bei kleineren Hunden müssen wir etwas aufpassen, denn Wolle ist beim Spielen so übermütig, dass er schon ein paar mal mit beiden Vorderpfoten auf einem kleinen Hund stand und erstaunt schaute, warum der beim Anspringen umfiel.Hier kommt Wolles Stock geflogen

Beim Spaziergang wird es auch besser und er schaut immer öfter nach wie weit wir entfernt sind........ oder will er nur wissen wieviel Meter er noch von der Schleppleine ausnutzen kann? Einzige Anstrengung ist nach wie vor: Rennt im Feld ein Hase oder fliegt ein Rebhuhn auf, dann spurtet er los bis ihn die Langlaufleine stoppt. Zu Hause allerdings macht er keine Anstallten unser 4 Rennmäuse jagen. Vielleicht sind sie auch keine Beute, da er die Rennis immer im Käfig vorfindet. Er beäugt sie zwar, scheit aber zu akzeptieren, dass auch sie zum Haushalt gehören.“

und los geht's


 

Ups – da ist doch was in den mails hängengeblieben – eine Rückmeldung von Chips, dem etwas älteren Shiba Rüden, der sich wegen seiner anfänglichen Inkontinenz ein wenig länger in der Vermittlung befand als der gesunde Shiba.

Chips beim Training

Chips„Uns geht es soweit recht gut. Wir genießen noch den Rest der Frühlingsferien – auch wenn es das Wetter noch nicht weiß –brrr! Ist halt typisches Aprilwetter!

Chips geht es soweit auch recht gut. Der letzte Bluttest hat gezeigt, dass die Medis gut eingestellt sind. Er zeigt nur ein paar Altersleiden wie Schnelligkeitsabnahme und viele Ruhepausen durch den Tag. Die Streicheleinheiten holt er sich selbständig, wann er sie will – Asiate halt.
Um seine Denkfähigkeit weiter zu fördern, besuchen wir nach mehreren Einzelstunden nun das Familienhündele einmal pro Woche. An und zu hängt er gegenüber anderen Hunden den Macho raus, aber nur, wenn er fixiert wird. Die Übungen macht er freudig mit – Geschicklichkeitsspiele (meist mit Leckerli), Parcour wie auch Unterordnung.
Aber das Coolste ist, er ist der einzige, den ich im Wald frei laufen lassen kann – da vertraue ich ihm voll. Ab und zu schnüffelt er im Wald (meist, wenn ich ihn zuwenig beachte) kommt aber auf mein Rufen zu mir – in seinem Tempo!

Ich hoffe, dass ich ihn noch lange bei mir haben kann und ihm hoffentlich auch gerecht bin.“

Chips
 


 

Rocky

Rocky mit siener "kleinen Schwester"

 

Gut zwei Jahre ist es schon her, dass sich der nicht eben kleine Husky-Rüde Rocky nach einem neuen Heim umsehen musste.
Optisch hat er sich kaum verändert, ewig lange Beine und schlaksig wie ein Junger, ordentlich gewachsen ist aber seine kleine zweibeinige Freundin. Und wie es scheint, sind die beiden ein gutes Team geworden:

„Unsere Tochter nennt ihn nun auch "ihren großen Bruder", denn sie weiß natürlich auch wie alt Rocky ist (in Menschenjahren).

Rocky geht sehr gut. Nur die Temperaturen machen ihm ein wenig zu schaffen. Es hindert ihn aber nicht daran, seine ungestüme Art auszuleben. Wenn es ihm dann aber doch zu heiß werden sollte, springt er einfach in den See oder in den Fluss. Wasser ist eben auch sein Element und er liebt es über alles (natürlich auch im Winter!!!! - oh ist das kalt!!!).“
 


 

Hallo Ihr lieben Nordlichter,

dies ist leider mal eine traurige Nachricht von mir an Euch.

Ihr könnt Euch doch bestimmt an den liebenswerten und lebenserfahrenen alten Husky Bannuk (im August wäre er 15 Jahre alt geworden) erinnern, der mich unter anderem dazu veranlasst hat meine Zuhause vom Norden Deutschlands in dessen Mitte zu verlegen.
Letzte Woche musste er eingeschläfert werden und ist über die Regenbogenbrücke gegangen.

Wir haben nicht so viel Zeit miteinander verbracht wie ich es mir gewünscht hätte, und am Anfang unseres Zusammenlebens war er ja wirklich recht knurrig zu mir, aber jetzt fehlt er mir ganz schön!!! Und meiner Familie auch, wir sind alle ganz traurig!!!

Ich hoffe, dass er drüber auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke mit seinem Bruder und langjährigen Lebensgefährten, der 3 Jahre zuvor diesen Weg ging, wieder glücklich vereint ist.

Payok lebt nun alleine

 

 

Euer
Payok


 

 

 

 

 

Im Regelfall sind die Rückmeldungen einstiger Schützlinge ein Grund zur Freude, doch diesmal mischt sich ein wenig Wehmut bei, auch wenn wir unseren "sanften Riesen" Payok in besten Händen wissen.
Bannuk haben wir nur vergleichsweise flüchtig von Besuchen und aus den Erzählungen gekannt, doch er war keiner, den man einfach vergisst. Schon als es um Payoks Vermittlung ging war seine schwere und nicht heilbare Erkrankung bekannt, sein Weg vorherbestimmt. Seine Menschen haben diese Tatsache akzeptiert und damit weitergelebt, so normal wie möglich.
Wäre es anders gewesen - wer weiß, wie Payok' s Zukunft sich entwickelt hätte, in anderen Händen? Bannuk war eine wertvolle Orientierungshilfe für Payok in seiner Eingewöhnungszeit, altersweise und lebenserfahren machte er es ihm als Altrüde nicht leicht, aber auch nicht unmöglich. Knurrig und brummig wies er den "Jungen" in die Schranken, stutzte ihm manches Mal die Flügel, kaum dass Federn sprossen, sanft aber bestimmt. Payok hat es nicht geschadet, denn Bannuk war weise, je mehr Payok als Gegeben akzeptierte, desto länger ließ Bannuk " die Zügel" und wurde vom unnahbaren Altrüden zum väterlichen Freund, der in allen Situationen Rückhalt bot und viele Unsicherheiten Payoks schon im Vorfeld abfing. Wie sehr Bannuk fehlt, können wir dennoch nur erahnen.

Bannuk bleibt unvergessen
Bannuk
 


 

Was uns monatelang nicht so recht gelang, nämlich wirklich schöne und eindrucksvolle Fotos von Pootie, dem blinden Groenendael, das entsteht im neuen Zuhause wie von selber. Er ist mehr als nur glücklich, der Pootie, der nun Mori heißt und wir denken, Sie freuen sich mit uns über die Ruhe, die Gelassenheit, die Pootie nun ausstrahlt - ein Hund, der endlich angekommen ist und sich angenommen fühlt.

Pootie heißt jetzt Mori

Zu den Fotos gab es auch Text, der dieses Ankommen von Pootie ein wenig in Worte zu fassen sucht:

"wieder ein kleiner Bericht über Pootie, welcher ja jetzt Mori heißt:

Mori im GlückIn der vergangenen Woche hatte Mori einen wichtigen Tierarzttermin. Aufgrund seiner eher dünnen Statur und seiner – selbst für einen Belgier – eher ungewöhnlich heftigen „Energieausbrüche“ hatten wir schon eine Schilddrüsenfehlfunktion vermutet. Doch das große Blutbild war zum Glück ohne Befund. Er ist kerngesund. Nur der Zahnstein mußte noch entfernt werden, da bereits die ersten Zähne in Mitleidenschaft gezogen wurden. Jetzt kann er wieder kraftvoll zubeißen J…

Da er offenbar ein schlechter Futterverwerter ist, hilft auch das beste und hochwertigste Futter nicht richtig weiter, solange wir nicht mehr als die empfohlene Tagesdosis füttern. Somit müssen wir eben die Menge erhöhen (womit unser kleiner „Staubsauger“ verständlicherweise keine Probleme hat).

Ansonsten ist er einfach nur glücklich. Er genießt das 15.000 m² große Waldgrundstück und tobt und stöbert querfeldein durch die Botanik.

Es ist dabei erstaunlich, wie sicher er inzwischen trotz seiner Blindheit Brücken und Hindernisse meistert. Manchmal haben wir das Gefühl, er hat ein Echolot entwickelt.Mori

Unsere Raya fängt inzwischen tatsächlich an, sich mit ihm vorsichtig anzufreunden. Die Individualgrenzen verwischen und ab und zu spielen sie miteinander. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber allmählich hat sich Raya an das ungewöhnliche Verhalten von Mori gewöhnt und akzeptiert ihn als vollwertiges Rudelmitglied.

Nach einigen Wochen haben wir nun auch keine Zweifel mehr, dass wir uns den größten Dickschädel ins Haus geholt haben, den man sich vorstellen kann J. Mori ist zwar blind, aber nicht blöd, und so nutzt er clever jede Möglichkeit aus, uns an der Nase herumzuführen und seinen eigenen Weg zu gehen. Und da er gleichzeitig der liebenswerteste und verschmuste Dickschädel aller Zeiten ist, dem man überhaupt nicht böse sein kann (welches er tückischerweise weiß), haben wir gutes Stück Arbeit vor uns…

Aber bald kommen Aufgaben auf unseren wilden Belgier zu. Wir haben ihn schon bei einem Fährtenlehrgang angemeldet, so dass er endlich mit der Arbeit beginnen kann und dabei hoffentlich ordentlich Erfolgserlebnisse bekommt. Denn es nützt die ganze Bewegung auf unserem Grundstück nichts, wenn nicht auch sein Kopf arbeiten darf."
 


 

Hallo zusammen,

Balou

 

hier kommen mal ein paar aktuelle Bilder von unserem Balou, den wir jetzt seit einem Jahr bei uns haben.
Wie man sehen kann geht es ihm sehr gut er fühlt sich in seiner Umgebung pudelwohl und hat jetzt auch recht guten Anschluss mit anderen Hunden gefunden!!

Balou

BalouBalou


 

Hallo liebe „Nordlichter“!

Anita

 



Wir waren gerade auf Eurer Homepage stöbern und da habe ich mich daran erinnert, dass Ihr von mir schon lange keine Post mehr bekommen habt. Echt traurig macht mich die Geschichte von Laika. Ich drücke jedenfalls ganz fest die Pfoten dass sich für Laika schnell ein guter Ausweg aus ihrem Leiden findet – leider hätte sie bei uns drei verrückten Mädels nicht den Platz, den sie verdient hat.

Nun zu mir: Es geht mir blendend – auch wenn man mich schon Schneeflocke nennt, denn wenn ich was mache, mache ich es richtig – auch meinen Fellwechsel (ist auch ganz gut so, denn ich habe meine Menschen schon munkeln hören, dass ich vielleicht doch etwas schwer geworden sein könnte (OPTISCH!!!)....kaum sichtbare Tailie und so.....aber jetzt, wo ich langsam von den Hinterbeinen über die Hüfte – mittlerweile bin ich schon zur Hälfte im Sommerfell – die dicke Wolle abgeworfen habe, kommt meine echte Statur zum Vorschein und die ist einfach nur: sportlich!)......aber am allermeisten an dem Fellgewechsel regt mich auf, dass die frechen Spatzen hinter mir sitzen und nur darauf warten, bis sie sich wieder Fellbüschel holen können....diese Halunken. Jedenfalls – wenn jemand weiße, wohlriechende Haare brauchen kann – kommt gerne vorbei!
 

Anita Anita bei ihrer liebsten Lieblingsbeschäftigung:
Klettern!!
(es steckt also außer Eisbär noch ein bisschen Gemse mit drin......)

 

Ansonsten kann ich einfach nur sagen, dass ich mich huskywohl fühle. Wenn ich so die Briefe vom letzten Herbst durchlese, wo ich z.B. morgens um 5:00 radfahren wollte, kann ich nur noch müde schmunzeln. Ganz ehrlich – jetzt bin ich die letzte morgens....aber wenn es doch so gemütlich ist und ich mich so gerne noch mal umdrehe.....einfach herrlich. Und dann wachgeküsst zu werden.......hmmmmmmAnita

Und wir drei Hundemädels verstehen uns mittlerweile auch zu 100%. Ich hab eingesehen, dass ich nicht immer recht haben kann; obwohl - manchmal veräppel ich die anderen doch noch und wenn sie es nicht merken, find ich das toll (aber mit mir machen die das auch, die Süssen), doch wir hängen schon sehr aneinander, auch wenn unsere Menschen uns manchmal trennen und dann jeder mal was für sich macht. Aber die schönste Freude ist die Wiedersehensfreude!

Apropos Wiedersehen – ich muß mal wieder los, bis bald,
ich grüße Euch alle ganz lieb,

Eure Senorita Anita
 

Anita

p.s. Hier der Grund, warum „Annie“ wieder los musste......Mittagsschlaf in ihrer „Höhle“


 

 Nemo

NemoMehr als ein Jahr suchte Nemo nach einem Zuhause, er war halt einfach kein Ranschleimer, der sich bei den potentiellen Interessenten anbiederte. Dass er auch kein großer Schwätzer ist, zeigt seine Rückmeldung aus dem neuen Heim, er hat sich eingelebt und fühlt sich wohl, ganz nach dem Motto "lasst Bilder sprechen".

Nemo


 

WikataWikata

Chaki war einer jener jungen Huskys, die nicht ganz ohne eigenes Dazutun den Tierschutz kennenlernen, gemeinsam mit einem nur wenig älteren Kumpel hatte Klein-Chaki im alten Zuhause das Alleinsein zu allerlei Dummfug genutzt. Das „Aus“ kam seinerzeit vom Vermieter, man kann sich also vorstellen, wie die beiden sich ins Zeug gelegt haben….. Der Aufenthalt in der Station war für die beiden viel zu kurz um etwas anderes zu sein als klasse – eine ganze Gruppe „Jungvolk“ bevölkerte seinerzeit ein Gehege und Mangel an Spielpartnern herrschte ebenso wenig wie Langeweile aufkam. Gegangen sind die beiden damals in verschiedene Richtungen, einer hat sich nun gemeldet – als Einzelhund ist er zwar nach wie vor ein Temperamentsbündel, aber wesentlich besser zu handeln:
Wikata
 

 

 

 

„yep…ich hab die 6 Richtigen erwischt,
ich bin Chaki und jetzt Wikata oder auch „Süsser, Schnuppelpups oder Fetz“ genannt!

Seit 17. März bin ich bei meinem jetzigen Frauchen, boar hey, voll gut…Futter von Schecker, echt lecker, Aaron mein „großer“ Bruder macht voll den coolen Fetz mit mir, wir toben durch das Haus, Trepp auf und ab und durch den Garten.

ALLE finden mich süüüüss, lieb, nett, toll und gut und das tut mir gut J ich bin aber auch clever, denn das will ich mir ja nicht versauen…ich bin brav, mach sitz, platz, gebe Pfötchen, bettele nicht bei Tisch und darf jeden Morgen meinen kleinen Bruder wecken.
Wikata auf der Heimfahrt
Wir gehen die Dorftour des Morgens, da schnüffel ich mich überall durch, bekomme immer wieder volle Aufmerksamkeit, weil ich doch so ein Schöööööööner bin, mit Rüden leg ich mich klar gerne an, denn ich bin ja ein GROSSER und von den zickigen Hündinnen lass ich mich gern frech anmachen.

Mittags sind wir im Wald, boar ist das toll oder am Bach oder wir fahren mit dem Auto, das liebe ich. Neulich, da waren so viele Menschen bei uns, Frauchen nennt das Familienaufstellungen, da war der ganze Eingangsbereich voll mit Schuhen, hähä und ich war ganz brav, denn da darf ich ja nicht mitmachen und so sind se alle zu mir gekommen, im Laufe des Tages, zum kraulen, Leckerlis geben und ich hab mich natürlich bewundern lassen.
Wikata
 

 

Tja und neulich, da waren wir, Frauchen nennt das Tierarzt, bei so ganz vielen Pferden, Esel, Hunden, ja mh, die haben wohl nach mir geguckt und da soll ich jetzt dann demnächst hin, Frauchen sagt immer was vom 11.4. und das dies gut für mich wäre, na ja…der Tierheilpraktiker, der ist voll gut, auf den steh ich, der will mich besuchen kommen, alles in allem, hier ist immer was los und ist mal grad nix los, dann ruhe ich mich einfach aus….ich bin wohlauf, seelig, mein Fell glänzt, geliebt werde ich ohne Ende und heut, da hab ich mal das Bett vom Frauchen getestet, ups, das fand se aber gar nicht gut, ich war so schnell runter von dem Ding, incl. meinem Spielzeug, schade…versteh gar nicht warum Frauchen das nicht witzig findet….aber ich probier das sicher nochmals aus, vielleicht kann ich se ja noch überzeugen. Das Leben ist spannend und ich fühl mich in mir so richtig „königlich“ gut.Wikata
Wikata
Anmerkung von mir, dem Frauchen: Er ist ein Schlitzohr, aber wirklich lieb, hört hervorragend an der Leine, im Haus und Garten, ist lernwillig und immer interessiert an allem Neuen.“

Wikata
 


 

Letztes Jahr an Ostern war Aimy noch ein putziges Welpenmädel,

Aimy als Welpe

dieses Jahr schaute eine junge Husky-Dame in die Kamera - eine Schönheit ist sie geworden und bereitet ihren Menschen viel Freude.

Aimy, ein Jahr alt


 

Hallo liebes Team der Nothilfe,

diesen Schnappschuss von Nanook musste ich Ihnen unbedingt schicken. Wir mussten so lachen. Nanook bettet seinen Kopf gerne auf etwas Weichem. Aber leider gab es im Garten weit und breit kein Kissen. Und wenn man einen 4-stündigen Marsch hinter sich hat, dann tut es halt auch ein großer Holzknochen...

Nanook


 

Finn, ehemals Schnüffel

Erinnern Sie sich noch an den rötlichen Rüden mit dem etwas merkwürdigen Namen "Schnüffel"? Vermittelt ist er längst undHusky und Mensch fühlen sich wohl umgetauft auch, als Finn hat er sich zu Ostern gemeldet:

"Nun sind es schon drei Monate, dass Finn bei uns eingezogen ist. Nach Meinung der Zweibeiner fühlt er sich „huskywohl“ und auch wir Zweibeiner sind glücklich mit unseren zwei Huskys.

Finn taute nach ein paar Tagen auf und jetzt ist er immer öfters ein richtiger Kasper. Der Rudelführer wird jeden Tag nach der Arbeit von einem freudigen Empfangskomitee begrüßt. Finn hüpft und jault und bekommt sich gar nicht mehr ein. Jeder will zuerst beim Herrchen sein und seine Streicheleinheiten bekommen. Die Logenplätze im Wohnzimmer hat Finn schnell entdeckt und Acira sucht sich dann eben ein anderes Plätzchen oder versucht neben Finn noch ein Plätzchen zu finden. Hintern an Hintern lässt es sich gut ruhen!

Auch im Garten hat Finn so seine Lieblingsplätze gefunden. Egal ob da Hyazinthen aus der Erde kommen wollen, jetzt liegt unser Finn da und genießt die Sonne. Das Spielen im Garten klappt noch nicht so ganz. Acira ist sehr stürmisch in ihren Aufforderungen und Finn weiß gar nicht, was sie will. Er sucht lieber nach ihren Ziemerverstecken und gräbt diese dann in einer affenartigen Geschwindigkeit aus. Bei Ziemern und Schweinsohren hört bei beiden FinnHuskys die Freundschaft auf. Der hört man schon mal ein tiefes Brummeln von Finn, wenn Acira ihm bzw. dem Ziemer zu nahe kommt. Mit Argusaugen bewacht Finn seinen Ziemer, nur der Chef des Rudels darf ihn wegräumen. Je länger der Abend, so sorgloser Finn und das ist die Gelegenheit für Acira. Blitzschnell schnappt sie sich den Ziemer und verschwindet durch die Hundeklappe in den Garten. Die Hundeklappe wird von Finn nicht benützt. Traurig steht er entweder im Wohnzimmer und will in den Garten oder umgekehrt. Acira nimmt er sich leider nicht zum Vorbild. Mitleidig bellt er und wartet auf einen Zweibeiner, der die Balkontür öffnet. Es funktioniert ja auch und warum soll man sich da anderweitig anstrengen.

Unterwegs auf diversen Feld- und Waldrunden klappt es mit beiden problemlos. Mäuse, Enten, Eichhörnchen, Hasen und Rehe sind einfach zum Jagen da und da sind sich auch beide einig. Acira wird nur sauer, wenn Finn vor lauter Jagdeifer zum Bellen anfängt und so die Erfolgsaussichten sehr gering werden. Außer Mäuse haben unsere Hunde noch nichts erlegt. Finn findet bayerische Mäuse auch ganz gut und nimmt so eine „Zwischenmahlzeit“ gerne zu sich.

A propos Fressen und Gewicht. Finn wiegt nun fast 20 Kilo und hat ganz ganz selten Durchfall. Was ihm manchmal auf den Magen schlägt haben wir noch nicht ganz herausbekommen aber er regelt sein Unwohlsein auf seine Weise. Er frisst den ganzen Tag nichts außer ein paar Grashalme und am nächsten Tag ist alles vorbei. Zum Tierarzt mussten wir mit Finn nur, um seine Antikörper auf Tollwut testen zu lassen. Leider haben sie für Schweden und Norwegen nicht ausgereicht und Finn musste noch mal gegen Tollwut geimpft werden. Er ist ein braver Patient!Acifa und Finn

Kurz nach seinem Einzug bei uns hatte er einen totalen Fellwechsel. Er sah jeden Tag noch etwas dünner aus aber jetzt hat er wieder ein schönes Fell und wird von vielen Zweibeinern unterwegs bewundert. Dadurch dass er so schmal ist kommt er viel jünger rüber und so fällt der Altersunterschied von den beiden gar nicht so auf.

Ein Besuch in der Hundespielstunde war für Finn anstrengend. So viele Hunde und Acira findet auch noch alle Hunde vor allem Rüden toll und spielt und rennt mit jedem mit. Da musste Finn öfters mal zeigen, dass Acira sein Weiberl ist und manch zu aufdringlichen Rüden ein bisschen anbellen. Ja Rüden muss man auch sonst immer anbellen und zeigen, dass man auch mutig ist. Nach einem kurzen Beschnuppern ist dann alles in Ordnung und Finn geht weiter seiner Wege.

Jetzt sind beide Hunde ganz aufgeregt. Morgen geht es in den Ski- bzw. Winterwanderurlaub. Von Lindau aus (dort haben wir eine Ferienwohnung) werden wir verschiedene Skigebiete anfahren. Finn lernt dann auch unser Wohnmobil kennen und vielleicht bleiben wir auch mal vor Ort und übernachten im Wohnmobil. Mal sehen wie es klappt."



AciraFinn und Acira

 

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