Sie sind nicht unbedingt der Schreiber von Mehrzeilern fürs Journal für Nordische Hunde? Würden aber dennoch gerne mal ein
paar Worte über den an Sie vermittelten Hund verlieren und ein, zwei Fotos
seiner Entwicklung zeigen? Oder Sie haben DEN Schnappschuss gemacht?
Hier haben Sie Platz dafür! Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen an
gluecksfell@polarhunde-nothilfe.com
| Hallo Ihr Lieben, hier kommt mal wieder ein Lebenszeichen von mir. Große Neuigkeiten gibt es von mir nicht zu berichten. Ich fühle mich "sauwohl" und genieße den Frühsommer in vollen Zügen.
Meine Familie ist auch sehr zufrieden mit mir, weil ich meine Ohren nicht mehr ganz so oft auf "Durchzug" stelle. Angeblich bin ich nicht mehr in den Flegeljahren.
Dabei war ich nie in den Flegeljahren, ich habe meine Familie eben nur gut erzogen.
Liebe Grüße sendet Euch
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Nuri – einst ein Trennungsopfer
Ein Hundeseelchen wurde im November 2007 der Nothilfe zur Übernahme ans Herz gelegt. Das war Nuri auch wirklich, die ganze Beschreibung der Vorbesitzer traf voll auf ihn zu. Aufgrund von Trennung sollte er sein Zuhause verlieren, ein Husky-Rüde mit nur allen denkbar guten Eigenschaften. Selten hat man so einen Prachtkerl und es meldeten sich auch sehr schnell liebe Interessenten, die diesem großen Bärchen ein tolles Zuhause geben wollten. Das hat er dann auch gefunden und nach einem Besuch bei den neuen Menschen zog Nuri schon am 18.12.2007 um. Wir waren froh, dass er keinen langen Aufenthalt in der Station hatte, denn gerade für solche Familienhunde wünscht man sich schnell eine gute Alternative. Die persönlichen Zeilen seiner Menschen sprechen für sich selbst:
Kurzum, wir können uns ein Leben ohne unseren Nuri momentan gar nicht mehr
vorstellen. Liebe Grüße
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| Bensoki unser ehemaliges Sorgenkind in der Station hat
eine lange Zeit bei uns verbracht. Die sensible aber auch selbstbewußte Hündin war
geprägt von Mißverständnissen aus ihrem Vorleben. Leider hatte man ihren wahren
Charakter bisher nicht erkannt. Durch diese Kommunikationsschwierigkeiten konnte
Bensoki ihre Stärke nie ausleben und verflüchtete sich in Unsicherheiten. Im
Zusammenleben in der Station machte sich ihre gespaltene Persönlichkeit immer
wieder bemerkbar. Doch bei ihren neuen Menschen konnte Bensoki ihre Unsicherheiten abbauen und genießt ihren neuen Lebensabschnitt in vollen Zügen. Ihrer Geduld und Sensibilität ist es zu verdanken, dass wir uns über diesen Bericht freuen. Liebe Nordlichter, kurz nach Bensokis 11. Geburtstag möchten wir noch schnell einen Gruß senden.
Ja Leute, beneidet uns nur alle um unseren tollen Hund!
Aber mal ganz ehrlich: wenn Hund jeden (und wirklich jeden) Tag gute 3 Stunden freilaufend in Feld und Flur unterwegs ist, nach Bedarf schnüffelt, trödelt oder schnelle Sprints vorlegt, dann ist er ausgelastet und es fällt nicht wirklich schwer, vor anderen Leuten den superartigen raushängen zu lassen, oder? Nach jedem Ausflug - zu Hause angekommen - wirft sich Bensoki vor uns auf den Rücken und lässt sich den Bauch kraulen, notfalls weist sie uns auch mit kreativem Einsatz ihrer Stimme darauf hin, dass jetzt der Bauch dran ist. Wir hätten anfangs nicht gedacht, dass so etwas möglich wäre, weil sie ja eher nicht der "Kraul-mich-Typ" war, deshalb schicken wir ein Beweisfoto mit.
Vielleicht zeigen die Bilder aber trotzdem, wie es Bensoki geht. Hin und wieder hat sie noch mal so eine Anwandlung: "Ich kenne euch alle nicht mehr, und ich habe ganz doll Angst vor allem!", aber das kommt nur zu Hause vor, und das Beste ist, wenn mensch sich dann zurückzieht und den Hund in Ruhe lässt. Kurze Zeit später kommt dann eine strahlende Bensoki um die Ecke und fragt: "Haste was zu naschen?". Also: alles prima hier, Hund zufrieden, Menschen glücklich, was will man mehr? Herzliche Grüße senden
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Gero – ein Hundeschicksal besonderer Art
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Arco, ein Malamute-Mix-Rüde kam als absoluter Notfall 2008 zu uns in die Vermittlung. Hier durften wir nicht lange zögern, sonst hätte sein Schicksal „Tierheim“ bedeutet. So wurden die Interessenten umgehend besucht und eine Platzkontrolle durchgeführt, die super ausgefallen ist. Erst mal auf Pflege sollte es sein, man hatte den Tod des vierbeinigen Kumpels noch nicht verarbeitet. Zeit blieb ihm jedoch kaum noch für seinen Umzug, sein ehemaliges Herrchen wollte eine sofortige Lösung, er hatte sich bereits anderweitig orientiert, dies jedoch nicht 4-, sondern 2-beinig. Also wurde Arco kurzerhand in Pflege genommen. Wie ist so ein Umzug aber möglich, wenn eine räumliche Distanz von ca. fast 600 km dazwischen liegt? Achso – sie gibt es noch, die Menschen, denen kein Weg zu weit ist, um ihre zugesagte Hilfe auch umzusetzen. So einigte man sich mittig, um Arco direkt zu übernehmen. Gesagt, getan! Die neuen Besitzer nahmen also ein Überraschungspaket in Empfang und fuhren damit nach Hause. Ab sofort begann jede Menge Arbeit. Aus dem „Stadthund“ Arco wurde ein Feld-, Wald- und Wiesenhund, der die neuen Eindrücke förmlich in sich hineinzog. Da Arco es jedoch schon mit vielen Besitzern zu tun hatte, fiel auch sein Verhalten entsprechend auf. Ein weiterer Platzwechsel schien ihm zu schaden und so
wurde aus dem Pflegehund ganz schnell einer, den man fest übernehmen wollte.
Nachdem ich im letzten Frühjahr feststellen musste, dass mit ihm was nicht stimmt und darauf hin zur Tierärztin fuhr, welche herausfand, dass Arco an einer beginnenden Schilddrüsenunterfunktion litt, die aber psychisch bedingt war und homöopathisch behandelt wurde, hat er Riesenfortschritte gemacht. Wenn ich daran denke, wie er zuvor die Welt nur durch einen Tunnel wahrnehmen konnte: zu Hause schüchtern ängstlich, schreckhaft, unkonzentriert und nicht lernfähig, dagegen draußen nicht mehr ansprechbar, hektisch und überfordert, hat er sich zu einem Traumhund entwickelt. Im ersten Jahr hat Arco sich nicht einmal getraut, seinen Lieblingsball im
Garten, unter einem Strauch, hervorzuholen. Er blieb davor stehen und hat
gewartet, dass der Ball zu ihm kommt. Leckerchen suchen, „was soll der Quatsch“
und Putenhälse mag ich schon gar nicht. Arco das „Platz“ beizubringen ging nicht
einmal mit einer Hand voll Hühnerfleisch. Heute ist er so mutig, dass er auch schon mal schnell meinen Teller ableckt,
welcher noch nicht abgeräumt war. Wenn er merkt, dass Frauchen ohne ihn wegfahren
will, macht er sich klein, schleicht sich ins Auto und nimmt auf dem Beifahrersitz
(Tür war offen) Platz. Wenn ich daran denke, wie er noch vor einem Jahr, bei einer Begegnung mit einer anderen Tierart, z.B. Pferde, Kühe, Schafe, Rehe, Hasen u.s.w. senkrecht auf den Hinterpfoten stand und vor Aufregung gesungen hat - den Ackerrand auf den Hinterpfoten laufend nach Wildschweinen abgesucht hat - war das nicht unbedingt lustig, sondern eher sehr schweißtreibend.
Und wenn ich ihn heute, 1 Meter neben einem Pferd stehen sehe und beide beschnuppern sich, halte ich zwar die Luft an aber ich bin auch stolz auf unseren Arco. Sein ganzes Wesen hat sich nur positiv verändert. Er ist beim Spazierengehen sehr entspannt, hält an der Schleppleine Blickkontakt, fragt welchen Weg wir gehen und wartet geduldig, wenn unser Zweithund Svenja noch Schnüffeln muss.
Für unsere Svenja ist Arco ein richtiger Jungbrunnen und auch Kavalier. Er beschützt sie vor pöbelnden Artgenossen, indem er sich splittend mit Bürste dazwischen stellt und schon ist Ruhe.
Liebe Familie S., wir wissen, wie viel Arbeit Sie geleistet haben und dafür bedanken wir uns ganz herzlich. Wir wissen aber auch, dass Sie immer noch mit und an Arco arbeiten, damit ihr Traumhund sich noch mehr festigt. Wir freuen uns auf weitere Erfolgsberichte.
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| Es ist immer wieder schön, von den ehemaligen
Schützlingen ein Lebenszeichen zu erhalten, insbesondere wenn sie eine Zeitlang in
einer unserer Stationen verbracht haben und man sie dort lieb gewonnen hat. Gipsy kam seinerzeit im Doppelpack mit ihrer Schwester Akena in die Schwarzwälder Station, weil die Besitzer beim Umzug nicht alle ihre sechs Hunde mitnehmen durften. Die beiden jüngsten und damit potentiell am leichtesten zu vermittelnden Rudelmitglieder mussten daraufhin die Familie verlassen. Anfangs taten sich Gipsy und Akena etwas schwer in der Station. Sie waren ohne ihre Gefährten doch ziemlich verunsichert und wollten sich nicht gleich von uns Fremden anfassen lassen. Nach einiger Zeit aber entdeckten sie die Vorzüge des Gassigehens und waren begeistert, sobald jemand mit Geschirr und Leine auftauchte. Die erste, die vermittelt wurde, war Akena. Gipsy musste noch ein bisschen warten, bis auch sie eine eigene Familie fand. Sie machte es Besuchern nicht so ganz leicht, denn bei unbekannten Personen fiel sie oft in alte Verhaltensmuster zurück und wich ihnen eher aus. Bis... – ja, bis ihre jetzigen Besitzer kamen, von denen Gipsy auf Anhieb angetan war. Sie punktete mit ihrem ganzen Charme und durfte somit ihr neues Zuhause beziehen. Dass Gipsys Intuition goldrichtig war und dass ihre Menschen sie auch trotz ihrer unerwartet aufgetretenen gesundheitlichen Probleme nicht missen möchten, beweist folgende Rückmeldung: Hallo,
wir wollten uns nun, nach einem Jahr, wieder mal melden.
Durch ihr total liebes Wesen wickelt sie jeden um den Finger. Sie geht ganz interessiert auf Fremde zu und ist freundlich zu jedem, zu Artgenossen sowieso. Liebe Grüße an das gesamte Team Wir bedanken uns ganz herzlich, dass die Familie H. so fest zu Gipsy steht und sind sehr froh, dass das Mädel mit dem Leben davongekommen ist. Es hat uns doch ziemlich erschüttert, als wir davon erfahren haben. Nichtsdestotrotz wünschen wir Gipsy und ihren Zweibeinern noch viele schöne und möglichst beschwerdefreie Jahre.
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| Kaum ein Jahr war Kisho alt als er Anfang 2008 im
Nordlicht für Notfelle strandete. Mit im Gepäck hatte der vorpubertäre Rüde nicht nur eine ordentliche Portion nordisches Temperament, sondern auch eine Menge Wissenslücken. Unerfahren auch im Leben als Haus-Hund suchte Kisho nach erfahrenen, ausdauernden und souveränen Menschen. Einmal mehr fand sich das passende Menschen- und Hunderudel in der Schweiz: Bun di liebe Nordlichter So habe ich meine Ostern verbracht. Mit viel Bewegung und Sport.
Hier befinde ich mich mit Andreas auf der Langlaufloipe bei der Diavolezza auf
ungefähr 2300 m über dem Meer. Manchmal nerven mich die Mädels, ansonsten habe ich das Gefühl im Urlaub zu
sein. Mit den Sprachenwirrwarr meiner lieben Nachbarn (Schwyzertütsch, Romanisch,
Italienisch, da in La Punt Chamues ch 3 Sprachen gesprochen werden) habe ich
zwischendurch etwas Mühe. Herzlichst Euer Kisho
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Farton- ein Alaskan Malamute aus Spanien findet in Bayern sein Zuhause
Im Februar 2010 haben wir, eine Familie mit 2 Kindern, 15 und 17 Jahre, uns (nach dem plötzlichen Tod unseres geliebten Strolchis –ein bildschöner Husky-Schäfer-Mix) im Internet auf die Suche nach einem neuen Hund gemacht. Zuerst nur, um uns abzulenken. Als wir dann aber die Seite der Nothilfe für Polarhunde entdeckten, wurde die Angelegenheit schon konkreter. Als ersten Hund besuchten wir Farton, der auf dieser Seite und über den Tierschutz Erding zu finden war. Eigentlich war er für unsere Vorstellung schon zu alt (6 ½ Jahre, wir wollten eigentlich einen jüngeren Hund), aber die Dame beim Tierschutz Erding legte ihn uns so ans Herz, dass wir dann doch hinfuhren. Eine Nachbarin war so freundlich, mit ihm und uns im Schlepptau Gassi zu gehen. Farton lebte zu diesem Zeitpunkt noch bei seinen Besitzern, die leider beruflich bedingt nur noch sehr wenig Zeit für ihn hatten. Er hat uns schon beim ersten Besuch sehr beeindruckt. Er ist ein großer, aber sanftmütiger und wunderschöner Malamute. Er schmeichelte sich auch schon sehr geschickt bei meinem Mann ein. Wir hatten zu diesem Zeitpunkt bereits einen Termin mit der Auffangstation im
Schwarzwald vereinbart und vertrösteten die für die Vermittlung von Farton
zuständigen Personen bis dahin. Eine Woche später fuhren wir dann nach Horb am Neckar und haben dort unter der
fachkundigen Leitung einer ehrenamtlichen Helferin insgesamt 7 Hunde kennengelernt
und ausgeführt. Es waren allesamt liebenswerte Hunde und sie machten uns die
Entscheidung nicht leichter. Was von diesem Ausflug blieb, waren ein guter
Eindruck von der Station und ein wahnsinniger Muskelkater für fast eine Woche (ein
Großteil der Huskys lief schon vor dem Schlitten und wir mussten dauernd bremsen).
Wir haben dann noch eine Nacht darüber geschlafen, um uns dann doch für Farton zu
entscheiden, dem wir den Umzug ins Tierheim ersparen wollten. Zuerst erkundete er aufgeregt seinen neuen Garten, kam dann aber bereitwillig
ins Haus, um auch da jeden Raum genau unter die Lupe zu nehmen. Gleich in der
ersten Nacht schlief er ohne Probleme im Haus, nachdem er bisher nur draußen
gehalten wurde. Mit vielen Leckerlis und Unterordnungsübungen haben wir so nach und nach
versucht, ihm seinen Platz im neuen Rudel klarzumachen. Wir finden, er hat in der
kurzen Zeit, in der er nun bei uns ist, sehr viel und auch sehr bereitwillig
gelernt. Das Heulen, der Hauptgrund seiner Abgabe hat er vom ersten Tag bei uns eingestellt. Er lässt sein beeindruckendes Geheul nur noch aus Freude über die Ankunft einer bekannten Person, oder beim bevorstehenden Gassigehen hören. Er ist wahnsinnig verschmust und liebesbedürftig, was bei einem so großen Hund schon rührend ist. Seine Hinterpartie (er läuft sehr steif und springt schwerfällig ins Auto) haben wir auf Anraten von Iris Schoppe und Katrin Schuster klinisch abklären lassen. Der Befund ist leider nicht gut – beidseitige HD im fortgeschrittenen Stadium. Wir werden eine Physiotherapie beginnen und hoffen, dass mit Muskelaufbau der Fortschritt der Krankheit zumindest aufgehalten werden kann. Wir haben die Entscheidung trotzdem nicht bereut und hoffen, dass wir Farton noch für einige Jahre als vollwertiges Familienmitglied verwöhnen dürfen. Er hat sich bereits durch seine liebenswerte Art in unser aller Herzen geschlichen und wir möchten ihn nicht mehr missen. Wir freuen uns für Farton, dass er wider Erwarten sehr schnell ein neues Zuhause gefunden hat – und dann noch dazu gleich einen „Volltreffer“. Es ist nämlich nicht selbstverständlich, dass nach einer Diagnose wie fortgeschrittener HD die frischgebackenen Besitzer trotzdem so bedingungslos hinter ihrem tierischen Familienmitglied stehen. Dass Farton das wohl intuitiv gespürt hat und sich gleich aufgenommen fühlte, bewies er ja schon dadurch, dass er nach dem Umzug postwendend sein klagendes Heulen einstellte. Er darf nun endlich vollen Familienanschluss genießen und die Wohnung in Beschlag nehmen, was bekanntlich zweierlei Vorteile hat – erstens ist es dort bequemer und zweitens kann man sich ganz beiläufig noch etliche Streicheleinheiten abholen. Wir danken Fartons Zweibeinern und hoffen gemeinsam mit ihnen, dass die ganze Familie noch viele glückliche gemeinsame Jahre verbringen wird.
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| Hallo! Ich wollte mich nach laaaaaaaanger Zeit mal wieder melden und berichten, wie es mir ergangen ist.
Als sie wieder zu mir kamen, stand eine lange Autofahrt vor uns. Und siehe da - ich stand letztlich wieder auf "meiner" tollen Wiese am Waldrand. Nur ein paar Meter höher fand ich in einem alten Holzhaus auch mein Spielzeug und alle Sachen von Volker und Birgit wieder. Hey, das ist total genial hier! Das Haus steht am Rand eines kleinen Dorfes. Wenn ich aus dem Fenster schaue - die sind hier so tief, dass ich problemlos raus schauen kann - blicke ich hinunter auf diesen riesengroßen See. Birgit und Volker sagen immer "Bodensee" dazu. Für mich ist das der größte Spielplatz der Welt! Hinter unserem Haus ist eine Wiese, auf der ich auch gerne renne, während
Birgit und Volker im Keller sind. Direkt daneben wohnt die kleine Snöbi. Ich mag
sie, auch wenn sie ein wenig zickig ist.
An den Wochenenden bin ich viel mit Volker und Birgit unterwegs. Wir schauen
uns hier alles ganz genau an. Und wir haben noch so viel zu entdecken. Aber am
allerliebsten mag ich es, wenn wir runter fahren zum Bodensee und ich nach
Herzenslust rennen kann. Und finde ich ein Stöckchen im Wasser, bringe ich es an
Land. Alle Stöckchen, die ich aus dem Wasser hole, trage ich zur gleichen Stelle
am Ufer und sammle sie dort auf einem kleinen Haufen. Irgendjemand muss da doch
mal aufräumen, oder? Natürlich gibt es nicht nur diese Action bei uns. Ich achte selbstverständlich darauf, dass Birgit und Volker auch ihre täglichen Schmuseeinheiten bekommen. Und das nicht zu knapp! Ja, so bin ich vom Deutschen Rheinland in´s Schweizer Rheintal gekommen und zum "Appenzeller" geworden. Und ich fühle mich so richtig wohl hier! Ich soll Euch auch von Volker und Birgit grüßen und Euch schöne Ostern wünschen! Ein freundliches Wuff und ein nasser Schleck Volvo
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| Der Volksmund kündet „aller guten Dinge sind drei“, gibt
aber leider nicht mit an, wie man denn zu jenem magischen „Dritten“ kommt und so
wurde die Suche nach dem neuen Zuhause für die neunjährige Lupa ganz schön
schwierig. Viele Monate lang wurde sie von Interessenten geflissentlich übersehen,
vielleicht auch ein wenig ihres Pelzes wegen, der nicht klassisch schwarz-weiß,
sondern von jener deutlich selteneren Dreifarbigkeit ist, die bei Fundhunden
mitunter dazu führt, dass Tierheime glauben einen Schäferhund-Mix zu haben (mit
entsprechenden Folgen für die spätere Vermittlung).
Ihren zehnten Geburtstag musste Lupa daher in der Station
feiern, hätte sie eine Torte bekommen, hätte diese der Spruch „in fünf Monaten
nicht eine Anfrage“ zieren können ….. (Fast) völlig unvorbereitet verlor eine Familie ihre Huskyhündin, die einst auch zu denen gehört hatte, die „keiner haben wollte“. Da sie bereits der zweite Schatz gewesen war, den die Familie aus den Vergessenen der Vermittlungshunde geborgen hatte, richtete sich ihr Blick bei der Suche nach einem neuen vierbeinigen Gefährten auch ausschließlich auf jene – Ende gut alles gut, sowohl Mensch wie Hund künden „aller guten Dinge sind drei“: Hallo, nach zwei Monaten mit meinen neuen Menschen, möchte ich heute mal berichten, wie es mir so ergangen ist. Ich weiß zwar nicht, ob das jemand interessiert, da ja keiner nach mir gefragt hat, solange ich in der Station war. Doch, halt, die Leute in der Station und meine Gassigeher, die interessiert es bestimmt; die mochten mich, glaube ich. Erinnern sich die anderen vielleicht an eine mit ´ner extralangen Zunge? Das bin ich, Lupa. Der erste Eindruck von meinem neuen Zuhause war ein Wechselbad der Gefühle: Erst ein Schock – offene Treppen!!! Ich hab’ mich nicht getraut, hoch zu laufen, hab’ die Beine in den Boden gerammt und gejammert. Dann ein „Hochgefühl“: Mein neues Frauchen hat mich einfach getragen! Daraus hätte ich bereits schließen können, dass ich hier auf Händen getragen werde, aber ich war skeptisch. Ist ja nun nicht mein erstes Zuhause, auch nicht erst mein zweites, und so bin ich vorsichtig geworden und freue mich lieber nicht zu früh. (Inzwischen, übrigens, machen mir die Treppen nichts mehr aus.) Ich habe mich anfangs zurückgehalten und wollte erst einmal herausfinden, was meine neuen Menschen von mir erwarten. Das war schwierig, denn sie erwarten nicht viel. Das absolute „No-go“, wie man Neudeutsch sagt, scheint zu sein, dass ich in den Kaninchenkäfig hüpfe oder den beiden Hopplern sonst irgendwie zunahe trete. Wär’ schon lustig, wenn ich die beiden jagen dürfte, aber okay. Ein „Nein“ erklingt auch, wenn ich versuche, meine Schnauze auf den Tisch zu legen oder in die Teller meiner Menschen zu stecken. Scheinen futterneidisch zu sein, meine Menschen. Im Gegensatz zu mir; ich würde alles teilen mit ihnen. Nun ja, wenn’s weiter nichts ist, mit diesen Verboten kann ich leben.
Ganz hin und weg sind sie auch, wenn ich mich an sie drücke und mit ihnen schmuse.
Und zum Lachen bringe ich sie mit meinen Mäuselsprüngen. Mit Herrchen kann man herrlich rennen. Trotz all seiner Bemühungen ist er langsam, Zweibeiner halt, und wenn ich ihn an der Leine habe, muss ich mich schon gewaltig zügeln, damit er hinterher kommt. Aber in unserem Garten darf ich frei laufen, und dort können wir toll Fangen spielen. Natürlich hat er keine Chance.
Zweimal in der Woche bin ich bis zum frühen Nachmittag alleine zu Hause, zweimal darf ich mit Herrchen ins Büro und kann dort zusätzliche Streicheleinheiten von seinen Mitarbeiterinnen abstauben.
Wenn ich alleine zu Hause bin, schlafe ich meist. Ein paar Mal hab’ ich mich
dann auch damit beschäftigt, die Reste meiner Kauknochen und Wenn’s an Autofahren geht, will ich immer dabei sein – ob’s grad passt und Platz für mich hat oder nicht. Da lasse ich nichts unversucht. Wenn die Fahrt übers Wochenende in unseren Garten im Allgäu geht, bin ich immer dabei, und auf diesen Fahrten habe ich den ganzen Kofferraum für mich. Überhaupt ist der Garten toll, weil ich, wie gesagt, frei laufen und tun und lassen kann, was ich will.
Alles in allem habe ich, glaube ich, ein tolles Zuhause gefunden, kann mich getrost mit verschränkten Armen zurücklehnen und der Dinge harren, die da noch auf mich zukommen.
Für heute seid alle lieb gegrüßt von Lupa Anmerkung von Frauchen: Ja, Lupa hat Recht, ich habe ihr an der Nasenspitze angesehen, dass sie IN meinen Zimmerpflanzen war. Aber HELLseherische Fähigkeiten waren dafür wahrlich nicht erforderlich.
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| Die kupferfarbene Yuka ist vermutlich noch präsent bei den meisten, da ihre
Vermittlung erst einige Wochen zurückliegt (kleine Erinnerungsstütze: das war die
fünfjährige aus sportlicher Haltung, die zunächst einen auf „unfotogen“ gemacht
hatte). Mit ihren neuen Besitzern und den neuen vierbeinigen Lebensgefährten war
der ehemalige Nordlicht-Sonnenschein das erste Mal auf Urlaub und hat herrliche
Bilder mitgebracht:
„Wir sind gestern gesund und munter wieder
zurückgekommen. Unserer Kira geht's wirklich recht gut [Anmerkung: hatte eine größere Operation wegen eines rasant wachsenden Tumors]. Aus einem faustgroßen Loch ist jetzt nur noch ein Schlitz offen - sie fand's aber gar nicht gut, dass sie nicht mitlaufen konnte! Die erste Woche war vom Wetter her schwierig. Tauwetter tags und Frost nachts. Also Matsch und Eis. Also nix laufen, sondern durch den Wald gezerrt werden! Dann kam der Schnee am ersten Wochenende und alles wurde gut. Bis -15 nachts und tagsüber höchstens -3!! Yuka hat das Ganze einfach super gemacht. Bei der Hinreise merkten wir eine leichte Verunsicherung. Sie war zwar sehr ruhig, aber hat nicht wirklich gepennt. Nach dem Motto: wo komme ich jetzt hin? War aber alles schnell erledigt. Auf der Rückfahrt hat sie entspannt geschnarcht! Am Stakeout super, im Zelt bzw. Wohnwagen hat sie sich einfach den Hundekorb geschnappt und gelaufen ist sie super. An- und Ausziehen ein Gedicht, das Einspannen auch. Kein Geschrei oder Gezapppel. Dafür hat sie die lauteste Stimme im Hundechor! Wir sind total begeistert! Sie macht einfach alles problemlos mit - ob interessant oder nicht.“
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| Hallo Ihr Lieben, hier kommt mal wieder Post von mir. Frauchen hat wieder ein paar witzige Bilder geknipst, die ich Euch nicht vorenthalten wollte.
Auf den Bildern seht ihr meine beste Freundin, sie heißt Amy und wenn wir uns treffen dann spielen wir bis zum Umfallen.
Das heißt aber nicht, das ich sie nicht auch ein paar hundert Meter vor mir herjagen kann.
Mein Frauchen hat angesichts meines Temperaments mal zu meinem Herrchen gesagt, das ich eigentlich Glück habe blind zu sein, denn so kann ich meistens ohne Leine laufen und mich richtig austoben. Wenn ich sehen könnte wäre das wohl nicht immer so möglich. Sie wird schon wissen wovon sie spricht, denn ich weiß von Erzählungen, dass Sammy (mein Chef) als er noch jünger war, meistens an der Laufleine bleiben musste, weil sein Jagdtrieb nicht zu kontrollieren war und mein Jagdrevier begrenzt sich auf einen Radius von ein paar Hundert Meter, da die Geräusche sich in größerer Entfernung überlagern und ich sie nicht so genau unterscheiden kann.
So das war es dann für heute.........................bis zum nächsten Mal
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| Es ist doch tatsächlich schon mehr als drei Jahre her,
dass ein ganzes Rudel Schlittenhunde in den Tierschutz gelangte. Die ehemaligen
Sportler hatten ihren eigentlich sicheren Altersruhesitz verloren, nachdem ihr
Besitzer völlig unerwartet verstorben war. Die Abvermittlung einer so großen Zahl älterer und alter Hunde brauchte seine Zeit, aber nach und nach trennten sich die Lebenswege der einstigen Sportkameraden, für einen jeden von ihnen fand sich ein liebendes und fürsorgliches Zuhause. Die 1996 geborene Alisha siedelte in die Schweiz über, wo sie seither ein ganz anderes Leben führt als in früheren Jahren, wo sie nur das Leben draußen und in der Hundegruppe kennengelernt hatte.
Mit den Bildern, die allesamt eine stille Zufriedenheit ausstrahlen, kamen auch einige Zeilen mit: „Im Mai 2007, kam Alisha zu **uns ...........
........einen Ausschnitt aus dem Leben von Alisha im 2009
und obwohl sie ein paar Gesundheitlich Schnitzer hatte im 2009, ist sie wieder
wohlauf und fröhlich....und wir hoffen wir können doch noch viele Momente mit ihr
erleben. Sie ist immer bei uns und teilt Arbeit, Privat ..... das genießt sie sehr.....
und sie dankt es.... dass sie nicht mal bei offener Tür raus springt..... Herzliche Grüsse aus der Schweiz. Andrea & Jürg
**Jürg als jahrelanger Husky Besitzer hat mich dazumal total infiziert mit dem Husky Virus....
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Alter Hund? Ja und??
Es war mal wieder eine von diesen E-Mails aus der Geschäftsstelle… Könnt ihr
einen Hund aufnehmen?
Und seither war sie schon zwei Mal mit in Nord Schweden und hat sich
gesundheitlich besten erholt oder besser gesagt: verbessert. Sie war ja eigentlich
nicht krank bei ihrem Einzug, hatte „nur“ Übergewicht, Arthrose und kaum
Muskelmasse, ihr Halsband war ein Stachelwürger. Das Problem mit dem Übergewicht
hatte sich recht schnell von selbst gegeben. Sie hatte die ersten 3-4 Wochen bei
uns fast nichts gefressen, kein Wunder nach dem Verlust ihrer Familie nach gut 11
Jahren. Und auch ihre anfängliche Zurückhaltung schwand, mit jedem weiteren Tag
wurde sie rasch sehr viel offener uns und unserem Rüden Parys gegenüber. Im letzten Sommer sind wir mit ihr eine Strecke im Nationalpark Skuleskogen in
Mittelschweden an der Küste gelaufen, die wir bereits im Vorjahr gegangen waren.
Obwohl zwischenzeitlich ein Jahr älter geworden, machte sie die Wanderung besser
mit als im Jahr zuvor. Es gab nur noch eine Stelle, wo wir ihr die Felsen
raufhelfen mussten. Im Februar war ein Besuch bei unserer Tierärztin zum Impfen fällig und somit
wurden Gesundheitszustand und Gewicht mal wieder überprüft: es gab keine
Beanstandungen! In den Freiläufen in der Umgebung ist sie schon als Oma bekannt und jeder, der hört, das sie im März 14 Jahre alt wird, runzelt ungläubig die Stirn, vor allem wenn sie mal wieder Junghunde zum Spielen auffordert. OK, sie läuft nicht am Fahrrad, aber das machen einige Junghunde auch nicht. Nur mit ihrer Arthrose ist sie eigen. Gegen die Hüfte darf sie keiner rempeln, das gibt Mecker! Immerhin schafft sie es noch im Freilauf anderen Hunden im Galopp hinterher zu laufen, auch wenn es maximal noch 200-300m sind. Sie hat halt noch viel Lebensfreude und eine gute Gesundheit. In den letzten Monaten ist sie auch noch extrem schmusig geworden und geniest lange Streicheleinheiten. Natürlich fordert sie auch ihre Spaziergänge und da bitte am Wochenende auch mal Abwechslung! Also, warum nicht auch einem „Alten Hund“ eine Möglichkeit geben, sein „letzten Tage“ in einer Familie zu verbringen??? Wir haben uns im März 2008 auch nur gesagt, vielleicht hat sie dann bei uns noch ein paar schöne Monate… Sie hat uns eines besseren belehrt, nun sind es schon über zwei Jahre, die sie bei uns ist, seit dem wir sie als Pflegehund aufgenommen haben. Wenn sie so weiter macht, kommen noch viele Monate dazu und im Juni geht’s wieder hoch nach Schweden mit dem Wohnwagen…
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