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Im
Tierheim unseres Kooperationspartners aktion tier, menschen für tiere eV,
auf der Sonneninsel Teneriffa, wartet die hübsche, nordische
Husky-Mixhündin Alaska, ca. 5-7 Jahre alt, auf ihre Chance ins Glück. Als
Teil-Nordische hat sie sich, neben all den Jagd- und Stöberhunden, den
Kleinmixen und dort ebenfalls vertretenen Rassenhunden, ehemaligen
Statussymbolen, einer mitfühlenden Seele tief eingebrannt. Dieser Mensch
hat der Hündin mit dem wunderschönen, hell-cremefarbenen Kopf und den
sinnigen, schrägen Augen ein Versprechen gegeben. „Ich tue für Dich, was
ich kann. Denn Du gehörst hier nicht hin.“
Keiner der Hunde gehört dort hin. Alle wollte man irgendwie loswerden und
von vielen kennt man keinerlei Vorgeschichte. Die kanarischen
Tierschutzeinrichtungen sind für viele die einzige Chance. Obwohl der
spanische Tierschutz Erfolge, viel Enthusiasmus und immer mehr
idealistische, vor allem junge Menschen vorweisen kann, ist dem Elend noch
lange nicht Einhalt geboten. Es wird noch ein weiter, harter Weg.
Für Hunde wie Alaska jedoch sind die Temperaturen auf Teneriffa, die im
statistischen Tagesdurchschnitt die 20 Grad nie unterschreiten, und wo
auch die Nächte statistisch kaum deutlich kälter sind, nicht der Bringer.
Das nordisch geprägte Fell kann durchaus hohe Temperaturen ab, sofern die
Hunde nicht zur Bewegung gezwungen werden, doch sich mal von der Wärme
erholen, oder wie in unseren Breitengraden so richtig lebenslustig in der
ersehnten Bewegung schwelgen – das ist passee.
Gerade Bewegung aber ist für das Lauftier Hund ein wichtiger Faktor. Auch
hinsichtlich der Gesundheit.
Dies, und die an sich ja gute Tatsache, dass sich viele spanische,
aufgeklärte Interessenten eher anderen Rassen zuwenden, mit denen sie dann
auch Freude haben können, lässt Hunde wie Alaska Tag um Tag umsonst
warten. Endlos, hoffnungslos.
Alaska zeigt sich zutraulich und verschmust, vermittelt klar, dass sie auf
der Suche nach menschlicher Nähe ist, kann den nordisch-typischen
Jagdeifer nicht verhehlen, ist sozialverträglich, aber lässt sich auch
nicht unterbuttern. Es ist aufgrund Verhalten und Wesen anzunehmen, dass
sie durchaus ein eigenes Heim kannte, aber dann wie meist üblich, auf dem
ein oder anderen Weg lästig und somit entsorgt, sprich vor die Tür gesetzt
wurde.
Wenn Blicke sprechen könnten – wobei, Alaska spricht damit sehr
ausdrucksstark, nur wir verstehen sie nicht- wüssten wir mehr über ihr
Vorleben.
So bleibt uns nur zu versuchen, Menschen für Alaska anzusprechen, die das
gegebene Versprechen übernehmen möchten. Nämlich ihr das zu bieten, was
ein Hund wie sie braucht, um glücklich zu sein. Ein eigenes, konstantes
Rudel aus Zwei- und/oder gerne auch Vierbeinern, Verständnis und Freude an
ihrem nordischen Wesen, und endlich ein Umfeld, in dem sie das, was
eigentlich ihre Stärken wären, auch zeigen und ausleben kann.
Wir wünschen uns für Alaska und für den Menschen, der sich für ihr Glück
so liebevoll finanziell und menschlich mit einbringt, dass wir beiden
ihren größten Wunsch bald erfüllen können -
ein festes Zuhause für die schöne Hündin. Wo ihr Name nicht über warmen
Sand hallt, sondern endlich auch kühlen Wind und auch mal Schnee
durchdringt. Wo sie und der ihr gegebene Name ihre Erfüllung finden.
Da sie doch eine recht charaktervolle Hündin ist und auch zeigt, dass sie
eine starke Persönlichkeit ist, sollte sie eher bei einem souveränen Rüden
Einzug halten. Wie sie mit Kindern, Katzen oder Kleintieren verträglich
ist, das entzieht sich unserer Kenntnis. Wir tasten uns mal vorsichtig
ran: Kinder ev. eher ab 10 Jahren, bei Katzen und Kleintieren eher: NEIN.
Wir freuen uns über Ihren Anruf, um Alaska die Chance eines Flugs, nach
Deutschland, vielleicht noch im alten Jahr, zu ermöglichen.
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