
Manchmal spielt einem das Leben übel mit.
In diesem Falle ist es mal wieder Krankheit, die einen
Menschen dazu gezwungen hat, seine geliebten Hunde
abzugeben. Schon vor mehreren Wochen wurden wir mit dem Fall
vertraut, bis zur Abgabe verging aber noch ein wenig Zeit,
da man sich mit der Trennung nicht so richtig befassen
wollte oder emotional konnte.
Nun war es aber soweit – Nanuc und Tashun sollten umziehen,
da ihr Frauchen sie nicht mehr richtig versorgen kann.
Und so wurden wir von einer geballten Ladung Husky
überrollt. Zwei unbändig fröhliche und liebenswerte
vierbeinige Kameraden sind in der Auffangstation Süd
eingezogen.
Da ist die Sib.Husky-Hündin Nanuc, geb. 24.12.2002, eine
schwarz/weiße kleine Schönheit, die es versteht, die
Menschen in ihren Bann zu ziehen. Kompromisslos steuert sie
das Objekt Mensch an, um sich dann an die Beine zu drücken
und beschmusen zu lassen. Voller Lebensfreude und einer
kleinen Aufforderung im Blick „was unternehmen wir jetzt….?“
versteht es die nette Hündin mitzuteilen, dass es ihr immer
gut gegangen ist.
Im Schlepptau ihren etwas zurückhaltenderen Kumpel Tashun,
geb. 29.01.2003, cremefarben, der nicht minder
schmusebedürftig ist und seiner Freundin Nanuc nacheifert,
ständig drauf bedacht, den Körperkontakt zu seinem Mädel zu
halten.
Was liegt da näher, als die beiden im Doppelpack
unterbringen
zu wollen? Wir hoffen in diesem Fall, dass es nicht so
schwer sein wird, die beiden problemlosen Nordischen
gemeinsam zu vermitteln – an Menschen – die evtl. schon vom
Husky-Virus infiziert sind. Natürlich wird es anfänglich ein
wenig hektisch werden, bis sich die beiden eingewöhnt haben,
doch es fällt in diesem Fall kein Stress an, da die zwei
Hunde schon lange aneinander gewöhnt sind und sich super gut
vertragen.
Wir können uns gut vorstellen, dass Nanuc die Team-Chefin
sein wird (oder schon ist) und das Sagen hat. Doch Tashun
nimmt es gelassen und souverän, weiß er doch, was er an
seinem Mädel hat.
Bisher hatten beide Hunde nur im Zwinger gelebt – wir
wünschen uns jedoch für die beiden ein Zuhause mit vollem
Familienanschluss. Dort sollten evtl. keine Kinder unter 10
Jahren sein (sie haben bislang keine Erfahrungen mit kleinen
Kindern gehabt), auch mit Katzen und Kleintieren waren
Nanuc
und Tashun nie konfrontiert.
Hobbymäßige sportliche Betätigung sind die beiden gewöhnt,
es wäre also kein Problem, sie „just for fun“ ins
Freizeitgeschehen einzubeziehen.

Nach einem gesundheitlichen Check wären die beiden
vermittelbar – gerne vereinbaren wir einen Termin für die
Kontaktaufnahme.