Eika


Eika, Husky-HündinAm Leistungssport hat Eika (geb. Februar 1995) zwar nicht mehr teilgenommen, wurde aber bis vor einiger Zeit noch eingespannt. Die grau-weiße, kastrierte Hündin mit den marmorierten Augen ist Mitglied eines Sport-Teams, dessen Besitzer vor einigen Monaten verstarb. Für Eika hat das zur Folge, dass sie nicht wie geplant im Kreise ihrer Team-Kollegen ihren Lebensabend verbringen kann, sondern sich ebenso wie diese auf die Suche nach einem Altersruhesitz begeben muss.

Eika hatte bisher ein ausgefülltes Leben, sie wurde unter vernünftigen Bedingungen gehalten und ist ihrem Alter entsprechend agil und gesund, einzig für ihre Schilddrüse benötigt sie regelmäßig Medikamente, deren Kosten sich jedoch im Rahmen halten. Eine Nebenwirkung der Erkrankung ist, dass sie recht verfressen ist, hier muss man die liebenswerte Hündin leider etwas bremsen.
Husky-Hündin EikaSchön wäre es, wenn sich für Eika ein Platz als Zweithund finden ließe, da sie das Zusammenleben mit anderen Hunden gewöhnt ist. Im Rudel wie auch Menschen gegenüber ist sie eine zurückhaltende, eher abwartende Natur, mehr beobachtend, denn selbst handelnd.

Ende Februar zog Eika auf eine Pflegestelle um, wo sie an der Seite eines Rüden in einer Familie mit einem Kind erste Erfahrungen mit der Haltung als Familien-Hund machen kann.

 

Eika

 

 

Ein wenig Geduld und Einfühlungsvermögen sollten die neuen Menschen für eine Eingewöhnung haben, sonst jedoch sind für eine Vermittlung alle Möglichkeiten offen. Oder sagen wir fast, denn zu Katzen oder sehr kleinen Kindern möchten wir Eika nicht geben – nicht zu Samtpfoten des rassebedingten Jagdtriebs wegen und nicht zu Kleinkindern wegen des bei älteren Hunden doch vorhandenen größeren Ruhebedürfnisses, das in Widerspruch zum „Forschergeist“ der Kleinsten steht. Etwas bewegungsfreudig sollten die neuen Menschen noch sein, denn Eika sieht sich nicht als „Couch-Potatoe“, sondern als rüstige Rentnerin, die vom Altenteil noch einiges entfernt ist. Sportlich sollte sie allerdings nicht mehr eingesetzt werden, da ihr Röntgenbefund eine beginnende Spondylose zeigt, nichts ungewöhnliches für einen Hund in ihrem Alter und auch nicht behandlungsbedürftig.

Eika mit Banja

 

 

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letzte Bearbeitung am 06. Jul 08