
Tief
erschüttert haben wir von Noras Schicksal erfahren. An ihrem
Gesäuge hatte sich im Laufe der Zeit ein mehr als
faustgroßer Tumor gebildet, war schließlich aufgeplatzt -
nun endlich Grund für den Besitzer zu handeln. Aber nicht in
Form von Tierarztbesuch und Operation, nein, das war wohl zu
teuer, da schob man die Hündin lieber in den Tierschutz ab.
Was mit Nora geschehen sollte, war ihm schlichtweg egal,
vielleicht dachte er, man würde die etwa 5jährige
Husky-Hündin der Kosten wegen einschläfern……aber das wollten
die Tierschützer nicht und haben für Nora eine Alternative
gesucht.
Wir haben Nora übernommen und sie sofort dem Tierarzt
vorgestellt. Die Hündin wurde umgehend operiert und es
scheint, dass der Tumor noch gutartig ist. Wenn man früher
hätte einschreiten können, wäre Nora diese große Operation
erspart geblieben. Nun hoffen wir, dass sie die nächsten
Tage alles gut übersteht, denn es war ein langer belastender
Eingriff. Für die nächsten Tage bis zum Fädenziehen ist sie
auf einer Notpflegestelle untergekommen, vielleicht findet
sich ja rasch ein gutes Zuhause, damit Nora gar nicht mehr
zurück muss in die Station.
Bis jetzt haben wir Nora trotz ihrer gesundheitlichen
Probleme und der vermutlich auch damit verbundenen Schmerzen
als sanfte und liebenswerte Hündin kennen gelernt, die froh
über jede Streicheleinheit ist. Ob sie mit Kindern, Katzen
oder Kleintieren zusammengelebt hat, das wissen wir nicht,
auch nicht, ob sie das Leben im Haus gewöhnt ist und wie
verträglich sie mit anderen Hunden ist. Manches wird sich
schon in den nächsten Tagen erfahren lassen von der
Pflegestelle.
Sicher hat Nora noch viel Freude am Leben, wenn sie erst mal
wieder auf der Höhe ist und die OP vergessen hat. Wir hoffen
nicht, dass weitere Operationen notwendig sind, das wird
aber erst die nächste Zeit zeigen.
Wir würden uns über Unterstützung bei den Tierarztkosten
sehr freuen und wir wären auch dankbar, wenn jemand Nora ein
neues Zuhause bietet, damit sie sich in Ruhe von den
Strapazen der letzten Monate erholen kann.
