Ein ganz herzliches Dankeschön

 

Um ihre Hilfe hatten wir gebeten, damit der immense Betrag von rund 4.000 Euro an Tierarztkosten für unsere speziellen Sorgenkinder abgedeckt werden kann. Was sollen wir sagen? Ihre Hilfe kam spontan, so dass wir auch noch etliches an Folgekosten abdecken konnten. Die Erkenntnis, dass es so viele Menschen gibt, die Anteil an den verschiedenen Schicksalen nehmen, war überwältigend. Bedankt haben wir uns auch gleich schriftlich bei denen, deren Anschrift uns vorlag und wir hoffen, dass wir keinen vergessen haben.

Allen anderen Spendern hier noch einmal unseren herzlichsten Dank!

Ihnen allen haben wir zu danken, dass Basko, Chazz, Gordon und Aykon geholfen werden konnte. Aber was ist aus unseren Sorgenkindern geworden? Sehen Sie selbst:

 

Es gibt Neues von Basko: Unser einstiger Pechvogel hat eine Pflegestelle gefunden! Nachdem sein Schicksal und die allmähliche Genesung nach der Kreuzband-OP reges Interesse bei unseren Lesern gefunden hat, gingen mehrere Angebote für einen Pflegeplatz ein. Teilweise wurden sie bereits im Ansatz wieder verworfen, weil einfach die äußeren Bedingungen nicht stimmten oder beispielsweise der Vermieter nach einem ersten Ja dann plötzlich doch keinen Hund mehr erlauben wollte.

Übrig blieben letztlich zwei Optionen, wo jeweils eine Hündin nach dem Tod ihres vierbeinigen Gefährten alleine war. Basko hatte sich in der Station mittlerweile so gut gefestigt, dass er sein Zimmer (gegen Ende wohl eher als „Gefängnis“ empfunden) verlassen und wieder in ein Gehege mit mehr Platz umziehen durfte. Er war wieder so weit fit, dass eine Vergesellschaftung mit einer Hündin vertretbar war. Die Wahl fiel schließlich auf die Familie mit Malamuten-Erfahrung und der älteren Hündin, da von ihr weniger Spielaufforderungen zu erwarten waren und im Haus keinerlei Treppen (mögliche Stolperstellen für Basko) vorhanden sind. Lesen Sie hier weiter...

 


 

Chazz war bereits bei seiner Ankunft im Dezember 2009 eines unserer Sorgenkinder, denn obwohl der junge Husky-Mix-Rüde (geb. Ende März 2009) sehr agil war, brachte er angebliche Gelenksentzündungen mit, die sich in geschwollenen Ellenbogen äußerten. Chazz war deswegen bereits in Behandlung und die Knubbel wurden auch in der Station weiterhin mehrmals täglich mit Salbe eingecremt. Im Nachhinein erwies sich die „Gelenksentzündung“ jedoch als Fehldiagnose, denn tatsächlich rührten die Schwellungen von den Sehnenscheiden her. Doch bis wir das überhaupt wussten, musste Chazz einige Tierarzttermine und Untersuchungen über sich ergehen lassen.

Ein Röntgenbefund brachte dann schließlich die Gewissheit, dass die Ellenbogengelenke intakt und die Schwellungen ein reiner Schönheitsmakel sind. Allerdings ist es inzwischen so, dass die anfänglichen Knubbel deutlich geschrumpft sind und das vermeintliche Handicap kaum mehr auffällt. Lesen Sie hier weiter...

 


 

Als Gordon mitsamt seiner mehrköpfigen Huskyfamilie im November 2009 Einzug in der Schwarzwälder Station hielt, konnten wir noch nicht annähernd erahnen, wie sich die Dinge entwickeln würden. Anfangs war alles wie so oft: Der Besitzer eines größeren Rudels war in finanzielle Not geraten und konnte die Versorgung seiner Tiere nicht mehr gewährleisten, zumal ihm auch noch das Gelände gekündigt worden war, wo er seinen Zwinger stehen hatte. Notgedrungen musste er also eine andere Bleibe für seine Vierbeiner finden und konnte auch tatsächlich eine Übergangslösung auftun. Von dort kamen Gordon & Co. (insgesamt 7 Huskys) in die Obhut unseres Vereins.

Der im August 2003 geborene Gordon war unangefochtener Clan-Chef über seine Gefährtin und die mehrköpfige Nachkommenschar. Dass er gesundheitliche Probleme haben könnte, war zunächst nicht ersichtlich. Zwar humpelte er ab und zu, aber nicht jeden Tag. Getrübte Augen hatte er auch, aber von gestörter Orientierung konnte nicht die Rede sein. Und doch sollte sich unser Optimismus gründlich wandeln, nachdem wir Gordon Anfang 2010 in der Tierklinik vorgestellt hatten. Lesen Sie hier weiter...

 


 

Unser „grauer Riese“ Aykon ist mittlerweile der dienstälteste Bewohner in der Auffangstation Süd. Schon seit Sommer 2008 lebt er bei uns und aus dem ehemals ungestümen Kraftprotz ist ein zwar immer noch zugstarker, aber inzwischen durchaus händelbarer Rüde geworden. Na ja, das Alter hinterlässt eben allmählich seine Spuren – immerhin hat unser Malamute-Collie-Mix schon im Juli 1999 das Licht der Welt erblickt. Sein anfängliches Losstürmen beim Spazierengehen und das Hütehund-ähnliche Umkreisen seines Leinenhalters hat er weitestgehend abgelegt. Insofern ist er also nun, im zweistelligen Alter, ein weitaus angenehmerer Weggefährte als zuvor.

Allerdings machten sich neben der (willkommenen) Kraftminderung auch noch weniger positive Aspekte bemerkbar. In den Sommermonaten 2009 hatte Aykon schon mehrfach beim Gassigehen zu taumeln begonnen – jedes Mal in Verbindung mit hohen Außentemperaturen und großer Anstrengung, wenn er sich mal wieder ordentlich in die Leine gehängt hatte. Er blieb dann stehen, ruhte sich kurz aus und setzte danach seinen Weg unbeirrt (und keineswegs langsamer als zuvor) fort. Lesen Sie hier weiter...
 

 

 

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Auffangstationen der NfP

letzte Bearbeitung am 22. Dez 11