
Der im Jahr 2000 geborene
Sam kam aus schlechter Haltung zur NfP und konnte bald in eine Familie mit
Kindern vermittelt werden. Im Zuge der Scheidung verblieb Sam bei Frau und
Kindern und alles hätte funktioniert, wenn das Frauchen nicht schwer
erkrankt wäre. So musste Sam leider erneut in die Vermittlung und konnte in
einer privaten Pflegestelle untergebracht werden. Da er durch die Erkrankung
seiner früheren Besitzerin in den letzten Wochen nicht mehr wie gewohnt
bewegt werden konnte, hatte er Muskeln abgebaut und die Pflegestelle stellte
Veränderungen im Laufverhalten fest. Ein Röntgenbild beim Tierarzt ließ
keinen Zweifel offen: Sam hat HD, Hüftgelenksdysplasie, eine Erkrankung, die
häufig erst sichtbar wird, wenn die stützenden Muskeln nachlassen.
Die
Pflegestelle begann mit dem Muskelaufbau bei Sam und gerade als er soweit
aufgebaut war, dass sein Zustand als gut bezeichnet werden konnte, erkrankte
Sam schwer. Innerhalb weniger Tage verschlechterte sich sein Befinden so,
dass er als Notfall in der Tierklinik aufgenommen werden musste, zu diesem
Zeitpunkt hatten seine Leberwerte einen äußerst kritischen Bereich erreicht
und sein Überleben war tagelang fraglich. Glücklicherweise sprach Sam auf
die Behandlung an und die Leberwerte stabilisierten sich. Wodurch dieser
Zusammenbruch ausgelöst wurde, ist unklar, hier würde nur eine Biopsie
möglicherweise Aufklärung bringen. Die behandelnden Tierärzte befürworten
dies derzeit nicht, da die medikamentöse Behandlung und die Diät einen
Zustand hergestellt haben, der für Sam eine gute Lebensqualität ermöglicht.
Ob sich der sechsjährige Rüde jemals wieder vollkommen erholt, kann nicht mit Bestimmtheit bejaht oder verneint werden. In seinem derzeitigen Zustand hat er jedoch in der Vermittlung wenig Chancen, da für ihn ein regelmäßiger Tagesablauf Pflicht ist und er auf Grund seiner HD ebenfalls gewissen „Bewegungsbeschränkungen“ unterliegt, also nicht ganz so sportlich sein darf, wie es von einem Hund seines Alters zu erwarten wäre.
So wird Sam also noch auf unbestimmte Zeit in seiner Pflegestelle verbleiben, wo er optimal versorgt und gefördert werden kann. Um ihm diese sorgsame Pflege weiterhin zu kommen lassen zu können, benötigen wir auch für ihn Paten, die sich an den Medikamenten- und Diätfutterkosten beteiligen.