Tonja ist eine ca. 1998 geborene Shiba-Inu-Hündin, die aus einer
fürchterlichen Haltung herausgeholt wurde. Sie musste sofort operiert und
kastriert werden, da sie bereits an einer schlimmen Gebärmuttervereiterung mit
vielen weiteren Tumoren im Bauchraum litt. Es hat lange gedauert, bis die
liebenswerte, aber total menschenscheue Hundedame sich davon wieder erholte.

Seit ihrer Übernahme ihm Jahr 2004 lebt Tonja (liebevoll Töny genannt) in der
Geschäftsstelle, wo sie dank Jenny, der Therapiehündin in der Geschäftsstelle,
zu einem etwas stabileren Hund geworden ist, wenn sie die Sicherheit von Jenny
und der ihr vertrauten Menschen hat. Tonja wird immer mit einbezogen, überall
mit hingenommen, so dass sie langsam dort hingeführt werden kann, wo sie mal
als "unbeschwert" gelten kann.
Es ist ein weiter Weg, zunächst war nur das Auto ihre absolute Schutzzone,
hier konnte sie sich stark und breit gegen alle äußeren Einflüsse machen,
plusterte sich auf, grollend und sah (und sieht) in Kindern und Kinderwagen
ihre absoluten Feinde. Auch Fremde haben nichts an ihrem Besitz zu tun, das
verwehrt sie sich mit ihrem kleinen Stimmchen und zur kleinen Furie werdend.
Mittlerweile hat sie auch die Geschäftsstelle zu ihrem Bereich erklärt, über
den sie emsig wacht, schon mit dem Klingeln wird jeder laut und ausdauernd
(und vor allem vorsorgend) in seine Schranken verwiesen. Aber nach wie vor:
Wehe, man ist aus dieser Schutzzone heraus, dann wird man klein und
verletzbar.
Der Chef der Tierklinik hat wegen der massiven Herzprobleme von Tonja
entschieden, dass es besser ist, wenn sie in der Geschäftsstelle verbleibt, wo
ihre Probleme bekannt und der Umgang damit geübt ist – speziell bei
Überanstrengung kann es nämlich passieren, dass Tonja einfach umfällt. Hitze
im Sinne von sommerlicher Wärmesetzt ihr auf ebensolche Weise zu und daher ist
sie im Klima des Hochschwarzwaldes bestens untergebracht.

Tonja freut sich über Paten, die sie auf ihrem weiteren Lebensweg begleiten.