|
Eurasiertreffen in Obergrombach

Am 19.11.2011 war es wieder soweit – bei strahlendem Sonnenschein
trafen sich die Süd-Eurasier zum wiederholten Mal, um gemeinsam einen herrlichen
Tag zu verbringen. Leider konnten dieses Mal nicht alle Vier- und Zweibeiner
vertreten sein, doch Nelson, Monja, Boni und Leon haben sich dafür schon für das
nächste Treffen im Frühjahr angesagt. Trotzdem haben wir uns riesig auf das
Treffen gefreut, denn es ist einfach immer wieder schön zu sehen, wie sich diese –
einst schon fast wilden – Vierbeiner unter der sorgsamen Pflege und Fürsorge ihrer
Familien entwickelt haben.
Akami hat zusammen mit ihrem Frauchen wieder einmal die
Organisation übernommen und dafür gesorgt, dass wir samt allen Vierbeinern das
Gelände des Hundesportvereins Obergrombach nutzen konnten und Clarissa überzeugt
hat, mit einem wundervollen gedeckten Tisch für das leibliche Wohl der Zweibeiner
zu sorgen. Dafür möchten wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bedanken.
Wie immer war um 10:30 Uhr Treffen angesagt und Akami wuselte
schon pflichtbewusst über den Vorplatz, um ja alle ihre Gäste gebührend in Empfang
zu nehmen. Angereist waren Suki, Sheila und Naro, Okito und Bonito und natürlich
die „Zwerge“, Jenny, Ronja und Tonja samt ihren Zweibeinern, die ja damals allen
Eurasiern die Pfote gereicht hatten und sie auf ihren ersten Schritten in ein
ausgefülltes Hundeleben begleitet hatten. Auch waren wieder einige „Fremdlinge“
eingeladen: Akami hatte ihre Freundin Emma dabei, die trotz ihrer erst sechs
Monate schon ein recht stattliches Berner Sennen-Mädel ist. Gekommen war auch Olby,
ein portugisisches Podenco-Mädel, zusammen mit ihrem Frauchen – ein Mitglied
unseres Vereins, die ganz in der Nähe wohnt, sowie der große Malamute-Mix Nanuk
(selten haben wir so einen großen, souveränen, absolut sozialen, nur freundlichen
Malamute-Mix erlebt). Und – quasi als Kontrastprogramm zum Nanuk - hatte sich der
erst kürzlich über die NfP vermittelte Husky-Mix in Dackelgröße „Dixi“ dazu
gesellt.
Die Begrüßung war ein großes Hallo zwischen Zwei- und Vierbeinern
– schließlich kennt man sich, freute sich auf einander und ist ja fast schon ein
„große Familie“, und die „Neuen“ wurden genauso herzlich begrüßt und gehörten
einfach dazu. Klein-Dixi kannte ja überhaupt keine Berührungsängste und stürzte
sich gleich wagemutig auf den Größten, irgendwie wohl wissend, dass dem Nanuk
alles recht ist, was nur mit ihm spielt. Und so tobten die beiden Rüden
ausgelassen durch das aufgehäufte Laub, dass die Mädels nur noch staunend daneben
stehen konnten. Zwischendurch wurde stürmisch jeder Neuankömmling begrüßt und dann
ging es sofort wieder zurück ins Laub. Spielen, Rennen, Toben – und jede Menge
glückliche Hundegesichter, die sich in der Gruppe ganz offensichtlich „sauwohl“
fühlten und ihren Spaß hatten.
Dennoch ging es dann mit einiger Verspätung zu dem gemeinsamen
Spaziergang, auf dem sich vor allem die Zweibeiner viel zu erzählen hatten. Von
Naro zum Beispiel, der sich immer mehr an seine Menschen anschließt, der sogar von
sich aus auf seine Menschen zugeht und aktiv Streicheleinheiten einfordert.
Wer hätte das damals gedacht, dass gerade Naro, der doch von den
Menschen so überhaupt nichts wissen wollte, sich so toll entwickeln würde. Man
kann nur erahnen, wie viel Liebe hier gegeben wurde, damit sich unser Naro so
öffnet. Ja, Naro weiß genau, wer zu seiner Familie gehört und hat dies auch dem
Nanuk zähnefletschend klar gemacht – keinesfalls würde er dulden, dass ein Fremder
seiner Sheila und seinen Menschen zu nahe kommt! Aber der Nanuk ist derart
souverän und gelassen, dass er sich auch von einem blanken Hundegebiss nicht
provozieren lässt – vielleicht hat er ja innerlich gelächelt über so viel
Größenwahn?
Oder auch Suki, die heute ihren Menschen immer auf dem Fuße folgt
und fast immer Freilauf genießen kann, weil es ihr nie einfallen würde, ihre
Menschen aus dem Blick zu verlieren. Vergessen sind die Zeiten, in denen Suki
voller Panik geflüchtet war und erst drei Wochen später wieder zuhause vor dem
Gartentor stand. Nein, so etwas würde der Suki heute nicht mehr passieren, denn
sie weiß genau, wo sie hingehört.
Für Sheila oder Akami braucht es sowieso keine Worte. Niemand
würde glauben, dass die beiden Mädels aus dem Rudel scheuer Vierbeiner stammen –
nein, das sind junge, selbstbewusste Vierbeiner, die ihre Vergangenheit vollkommen
abgelegt haben und ihren Menschen nur Freude machen.
Und auch unser Okito blüht unter der Geborgenheit und Fürsorge
seiner Familie und dem Zusammensein mit seinem Kumpel Bonito förmlich auf und
strahlt nur noch Glück und Zufriedenheit aus, dass einem beim Zuschauen das Herz
aufgeht.
Es war eine große Gruppe fröhlicher Hunde und ihrer Menschen, die
da zusammen unterwegs war und selbst die ältesten Vierbeiner, die gesundheitlich
angeschlagene kleine Tonja, Jenny und Okito stapften frohen Mutes ihres Wegs und
haben den Tag sichtlich genossen.
Im Anschluss an den obligatorischen Spaziergang bei herrlichem
Sonnenschein stand wieder Spielen und Toben auf dem großen eingezäunten Gelände
auf dem Programm. Es war einfach großartig zu sehen, wie alle Vierbeiner – ob groß
oder klein – zusammen spielten oder einfach aus purer Lebensfreude wie geölte
Blitze über die Wiese fegten. Die große Gewinnerin beim „Wettrennen“ war dabei
ganz eindeutig die kleine Shiba-Hündin Ronja, die förmlich über den Platz flog und
keinem ihrer Mitläufer eine Chance ließ. Besonders schön war auch, dass alle
Vierbeiner das Motto verfolgten, „Leben und leben lassen“: Nie gab es Streit, nie
wurden die älteren Vierbeiner wie Tonja (15 Jahre), Jenny (12 Jahre) oder Okito
(12 Jahre) von den Jungspunden überrannt und selbst die Wasserschüssel wurde
friedlich geteilt.
Als dann Clarissa zum wiederholten Male zum Essen rief, konnten
die Vierbeiner müde und zufrieden eine Auszeit nehmen, während sich die Zweibeiner
an der liebevoll gerichteten Tafel stärken konnten.
Doch
so ganz unbeschwert blieb auch dieser Tag nicht, denn ganz kurzfristig mussten
zwei Pelznasen aus absoluten Notsituationen befreit werden. Zwei Rüden, die
entweder gebracht oder von ehrenamtlichen Helfern abgeholt wurden, haben wir
übernommen, Formalitäten mussten erledigt werden und die Vierbeiner in
Pflegestellen übergeben werden. Doch für beide Vierbeiner beginnt nun hoffentlich
ein schönes und artgerechtes Leben und auch solche Einsätze gehören zum Tierschutz
dazu.
Es war wieder einmal ein wunderschöner Tag, den wir zusammen mit
lieb gewonnenen Menschen und überglücklichen Vierbeinern verbringen durften. Zu
sehen, dass diese Vierbeiner heute völlig „normale“ Pelzgesichter sind, die ganz
selbstverständlich ihr Leben mit ihren Menschen teilen, macht uns einfach nur
glücklich und dankbar…, weil es damals fast unmöglich erschien. So bleibt uns nur,
von ganzem Herzen Danke zu sagen und: Wir freuen uns auf das nächste Treffen mit
Euch!
Ein ganz herzliches Dankeschön sagen wir auch Clarissa, die wieder
bestens für uns gesorgt hat und vor allem dem Vorstand des Hundesportvereins, der
uns das Gelände für diesen Tag überlassen hat - verbunden mit einem Herzen
kommenden „Entschuldigung, aber die Laubhaufen waren einfach zu schön! - “

Eurasier-Treffen 04.06.2011 Naro und Sheela haben eingeladen...
Es
ist schon zur beliebten Gewohnheit geworden, dass die große Eurasier-Familie sich
ein- bis zweimal im Jahr zu einem Treffen wiedersieht. Es ist leider immer schwer,
alle unter einen Hut zu bekommen, aber der „harte Kern“ ist meist vertreten. So
ist es nicht nur eine große Freude, alle die lieb gewordenen Menschen mit ihren
nun nicht mehr scheuen Eurasiern zu treffen, nein, es ist auch ein besonderes
Erlebnis, eben Balsam für die Seele, in den Werdegang, bzw. die tolle Entwicklung
der Tiere mit einbezogen zu sein. Man kann sich nur still freuen über so viel
Engagement, das die neuen Menschen gezeigt haben und noch immer zeigen. Dafür
alleine hat es schon gereicht, sich all die Mühe zu machen. Aber es lohnt sich
immer, egal für welches Tier, egal für welche Rasse. Die Probleme schafft
letztendlich meist nur der Mensch selbst, worunter dann die Tiere leiden müssen.
Am 04.06.2011 war es dann soweit, das Eurasiertreffen stand vor
der Tür. Gefiebert hatte man nach dem Tag, an dem man sich wiedersehen wollte.
Zuerst sehr spärlich, doch dann kamen nicht nur Absagen, sondern auch Zusagen. Und
über die haben wir uns mal wieder mächtig gefreut.
Um
10.30 Uhr haben wir uns wieder in Obergrombach beim Schäferhundeverein getroffen.
Gerne wiederholen wir uns: ein traumhaftes Gelände, absolut geeignet für solche
Treffen. Eine wunderbare Geste vom Vorstand des Schäferhundevereins Obergrombach,
dass wir auch an diesem Tag nicht nur das tolle große Gelände zum Freilaufen,
sondern auch das Vereinshaus für uns nutzen durften. Clarissa hatte ja wieder für
das leibliche Wohl gesorgt, also konnte nichts schief laufen.
Auch an diesem Tag war es wieder umwerfend, wie offen wir (die
ehemalige private Pflegestelle, die die meisten Eurasiern bei den ersten Schritten
in Richtung Sozialisation begleitete) von den Menschen mit ihren Vierbeinern
empfangen wurden. Natürlich kommt man immer ein bisschen zu spät (alle warteten
schon), auch wenn man sehr drauf bedacht ist, pünktlich zu sein. So durften die
Zwerge gleich aus dem Auto und es fand die Begrüßung statt. Ein bisschen Gemaule
und Gemotze (Ronja hat eben immer was zu meckern, bis sie jedem relaxt begegnet),
denn da war auch ein Neuer mit dabei, auf den wir zum Schluss hin zu sprechen
kommen.
Aber zuerst geht es mal um die wichtigsten Teilnehmer, die einst scheuen Eurasier.
Akami als „Platzhirsch“ wuselte schon freudig von einem zum anderen, ist sie doch
die Umgebung gewöhnt und bewegt sich frei und ohne Leine total souverän. Enorm,
was sie nochmals für einen Schub nach vorne gemacht und wie sie uns ihr
Selbstbewusstsein demonstriert hat.
Monja und Boni, ein unschlagbares Team – immer wieder sind wir begeistert von der
kleinen hellen Hündin, die sich viel an ihrer großen Freundin Boni orientiert, die
jedoch unbeschwert aufgewachsen ist. Mit lachenden Gesichtern stürmen sie durchs
Gelände. Auch Monja hat sich ein bisschen mehr Selbstvertrauen angeeignet und man
spürt, dass sie die Sicherheit, die Boni und ihre Zweibeiner ihr geben, enorm
genießt und motiviert.
Und wie erstaunt waren wir, Suki mit erhobenem Köpfchen und
eingerollter Rute zu sehen, immer einen Blick auf ihre Menschen werfend und auf
jedes Kommando hörend. Frei, noch ein kleines bisschen unsicher zwischen all den
Hunden, aber ohne Angst hat sie sich gezeigt.
Ja, das Eurasier-Mädel, das kurz nach der Vermittlung für 3 Wochen flüchtig war
und von selbst den Weg nach Hause fand – kaum zu glauben, dass es noch dieselbe
ist wie vor einigen Monaten.
Ebenso den Kopf oben und mit eingerollter Rute erschien dann Naro
mit Sheela im Schlepptau. Was soll man dazu sagen? Angelehnt und im Arm von seinem
Herrchen, ER, der doch nie die Nähe wollte?? Ist es wirklich derselbe Hund, der
noch vor einiger Zeit voller Panik in der Station von einer zur anderen Ecke
rannte, wenn man sich im Gehege blicken ließ?
Und an seiner Seite Sheela, die kleine lebendige und immer zum Toben aufgelegte
Hündin.
Das Bild, das sich uns bot, sprach für sich selbst. Was soll man dazu noch
großartig sagen?
Eigentlich kämpft man jedes Mal mit den Tränen (Freudentränen),
wenn man sieht, wie sich jeder in dieser kleinen Gruppe entwickelt hat. Und ihre
Menschen, die sich nicht auf die Schulter klopfen, sondern für die es
selbstverständlich ist, dass sie ihre Vierbeiner voll in ihr Leben integriert und
sich mit ihnen arrangiert haben.
Schon gar nicht vergessen wollen wir Okito, den schon älteren
Eurasier-Rüden. Er wurde vor mehreren Jahren auch als nicht sozialisiert
übernommen und vermittelt. Durch Krankheit und Tod seiner Menschen landete er
wieder bei der NfP und musste neu vermittelt werden. Und das ist ein absoluter
Segen für diesen tollen Kerl. An der Seite von Eurasier-Kumpel Bonito und
begleitet von seinen Menschen hat er gelernt, dass das Leben nicht nur aus Angst
und Panik besteht; nur bei zu viel Reizen wirkt er noch unsicher. Aber bei diesem
Treffen durften wir sehen, dass er wesentlich stabiler geworden ist und sich auch
mal von sich aus anbietet, gestreichelt zu werden.
Und zu diesem Treffen kam ein ganz außergewöhnlicher Bursche dazu.
Noch vor einem Jahr hatte Yvonne ihre Jenny mit dabei, die leider nicht so gut auf
diese Rasselbande zu sprechen war. Jenny ist jedoch im Alter von 15 Jahren über
die Regenbogenbrücke gegangen. Ein stolzes Alter, aber für jeden Hundebesitzer
trotzdem immer zu früh. Und weil so viel Traurigkeit über den Verlust eines
geliebten Tieres keinem Menschen gut tut, haben wir Yvonne so nebenbei mit dem
Schicksal von Nanuk konfrontiert. „Schau mal nach, da wär einer, der ein neues
Zuhause sucht, kein kleiner, aber ein Notfall, gerade richtig für dich...“ Zu
Ostern hat es dann mit der Übernahme geklappt, „Liebe auf den ersten Blick“?
Vielleicht. Da uns Yvonne zu einem lieb gewordenen Gast bei den Treffen geworden
ist, wurde sie kurzerhand mit Nanuk eingeladen.
Wow – da haben aber alle kurz das Genick eingezogen: so ein großer Kerl, ob der
wohl mit den Eurasiern und vor allem mit den Zwergen/Shibas zurecht kommt?
Schon bei der Wanderung hat es sich gezeigt, dass es absolut kein Problem war.
Etwas Unproblematischeres als Nanuk gibt es wohl nicht. Wir waren alle erstaunt,
dass dieser große Malamute-Mix sich für die kleineren Hunde einfach flach auf den
Boden gelegt, sich ganz klein gemacht hat und allen nur freundlich gegenüber
gesinnt war. Nicht ein einziges Mal gab es von ihm ausgehend ein Problem und wir
gönnen Yvonne diesen Herzensbrecher ohne ein Fünkchen Neid.
Es war eine Freude, diese harmonische Gruppe zu begleiten.
Auch später im Freilauf, als alle das große Gelände stürmten, da war nur Spiel und
Spaß angesagt. Es war einfach toll, wie alle unbeschwert über die Wiese düsten,
miteinander tobten und spielten.
Auch das Wetter hatte seine positive Seite gezeigt und wir konnten im Freien unter
der Pergola sitzen und die herumtollenden Hunde beobachten. Hin und wieder wollten
einige zu ihren Besitzern, suchten deren Nähe, verhielten sich aber auch neben dem
Tisch sehr anständig, so dass uns Clarissa in Ruhe und ungehindert mit dem Essen
und Getränken verwöhnen konnte.
Leider geht auch die schöne Zeit viel zu schnell vorbei. Noch
Stunden hätte man beisammen sitzen, mit den Hunden im Gelände toben oder sich
miteinander austauschen können. Doch mit einem Mal zeigte der Himmel Trauer. Es
zog ein Gewitter auf und die Zwerge bekamen ihre gewohnte Panik. Ronja wollte
sofort einen Abgang über den Zaun machen, Gipsy und Joe zitterten am ganzen Leib.
Also war Leinenzwang angesagt und als es dann auch noch anfing zu regnen, begann
man, sich langsam zu verabschieden.
Es war ein schöner, viel zu kurzer Tag, an dem man die anderen
ehemaligen Sorgenkinder auch vermisst hat. Wir sind aber guter Dinge, dass beim
nächsten Treffen Nelson, Leon, die Bijou, vielleicht auch mal Sumi und Taiga mit
dabei sein können.
Es lohnt sich, diesen weiten Weg auf sich zu nehmen, den Tag mit
netten, einem lieb gewordenen Menschen zu verbringen, um sich dann aufs nächste
Wiedersehen zu freuen.
Bei so viel Negativem im Tierschutz braucht man auch mal etwas, das einen
motiviert, weiterhin den Tieren zu helfen – vor allem denen, die kaum eine Chance
haben, weil sie nicht sind, wie der Mensch sie haben möchte: unbeschwert,
problemlos und die so funktionieren, wie Mensch das will. Da kommt man schon mal
auf außergewöhnliche Gedanken wie: nur dumme Hunde gehorchen „sklavisch“……
Den Zuständigen vom SV Obergrombach können wir nur immer wieder
dafür danken, dass sie uns „Reing’schmeckten“ so großzügig ihr „Revier“ für diesen
Tag überlassen. Gerne nehmen wir auch für die Zukunft dieses Angebot an.
Monica Schwartze
Shiba-Treffen
in Rheinfelden

Es ist immer sehr schwer, alles unter einen Hut zu kriegen. Und
doch haben wir es geschafft, uns noch Ende November 2010 in Rheinfelden zu
treffen.
Fast alle angeschriebenen Shiba-Freunde haben sich eingefunden und es war ein
großes Hallo.
Der Anlass für uns, diese Treffen zu veranstalten begründet sich darin, dass man
die einstmaligen Sorgenkinder, die man in mehr oder weniger guter Verfassung
vermittelt hat, wieder sieht. Jeden einzelnen zu besuchen, das ist fast
ausgeschlossen. Doch diese Treffen geben auch einen gewissen Zusammenhalt. Immer
wieder ist es sehr harmonisch und vor allem erstaunlich, wie wunderbar sich die
Hunde untereinander vertragen. Natürlich ist die Freude besonders groß, wenn man
sieht, wie super sich jedes einzelne Tier weiter entwickelt hat. Und das gibt
einem auch eine gewisse Beruhigung, für jeden Shiba die richtige Wahl für ein
neues Zuhause getroffen zu haben.

Nachdem
es der Wettergott gut mit uns gemeint hat und der angekündigte Regen ausblieb, hat
man sich auf eine gemeinsame Wanderung gemacht. Drei verschiedene Strecken, über
Berg und Tal waren ausgeschildert, insgesamt waren alle Wege schön zu laufen (na,
aber wer hat sich denn da „ver“laufen können??). Zufrieden und glücklich
versammelte man sich anschließend im netten Café Elke, wo die Betreiber einen
festlich geschmückten Tisch gerichtet hatten. Das Mittagessen war reichlich und
gut und so waren nicht nur die Vier- sondern auch die Zweibeiner rund herum
zufrieden.
Wie es immer so ist, fand dann ein anschließender Erfahrungsaustausch statt, der
vielen eine Hilfe bedeutet. Und was ist schöner, als sich mit Gleichgesinnten und
Freunden zu treffen und zu unterhalten – und nicht nur bei den Eurasier-Treffen,
auch bei diesen Treffen ist man wie in einer großen Familie.
Besonders haben wir uns über Kikko und ihre Menschen gefreut, die wir lange nicht
mehr gesehen haben. Eine aufgeweckte und fröhliche Hündin ist sie geworden und
hängt ihrem Frauchen mächtig an den Fersen.
Auch Hana, die noch vor nicht allzu langer Zeit hart um ihr kleines Hundeleben
kämpfen musste, sie war wieder voll mit dabei. Dank dem großen Einsatz und der
aufopfernden Versorgung ihres Herrchens, hat sie eine schwere
Leptospirose-Erkrankung gut überstanden.
Es sind die kleinen Wunder, es wurde ihr wieder ein neues Leben geschenkt, denn
unbehandelt führt diese Krankheit ausschließlich zum Tod.
Und Tao, ihr Kumpel, souverän und zuverlässig, immer die Ruhe bewahrend, hat sich
meist nach seinem Mädel orientiert. Ein tolles Team, zu dem sich die kleine
Spanierin Mini-B. gesellt hat. Überwachtes Freilaufen nützen sie nie aus und
orientieren sich immer an ihrem Ruhe ausstrahlenden Herrchen.
Kenzo und Jester, die ebenso unter Marthas strenger Aufsicht oft ihre Runden ohne
Leine gehen können – enorm, wie sie sich immer wieder abrufen lassen, aber oft
nützt auch ein Leckerchen. Alle Achtung.
Toller Besuch war mit dabei, Urkan, der Rasse Lapinkoira zugehörig, mit seinen
Zweibeinern Peter und Ursi.

Chikai und Insohi, die mit ihren Menschen durch dick und dünn
gehen und immer wohlbehütet werden und die uns an dieses schöne Fleckchen Erde
geführt haben.
Dass Mika den ganzen Tag mit von der Partie war, das war für uns erstaunlich,
durch ihren großen Husky-Freund Yukon hat sie doch ein bisschen mehr
Selbstbewusstsein aufbauen können.
Das fröhliche Quartett aus Frankreich mit Eurasier Sirki, Samojedin Anjuscha und
den Shibas Kio und Yoko, sie dürfen nicht fehlen.
Und immer mit strahlendem Gesicht unser Sunnyboy Nakaj mit seiner skeptischen
Baika – ein tolles Team sind die beiden geworden.
Dass uns Gäste aus Riegel a.K. mit ihrem tollen Shiba-Rüden und unsere Freunde aus
Basel mit Chuck auch Gesellschaft geleistet haben, das war für uns ein besonderes
Highlight.
Viel zu schnell gehen die schönen Stunden vorbei und man
verabschiedete sich. Dies aber mit der Gewissheit, dass man sich bald zu einem
neuen Treffen wieder sieht.
Auch wir machten uns auf den Heimweg, jedoch mit einem Schlenker
über Freiburg. Wussten wir doch, dass in der Nähe von Freiburg ein 10jähriger
Shiba-Rüde auf unseren Besuch wartet. Dieser würde ein neues Zuhause suchen, da
seine Besitzerin, weit in den 70ern, ihm nicht mehr gerecht werden kann. Und damit
ihm nicht das Einschläfern drohte, wurde er von einer netten Dame in Pflege
genommen. Also fuhren wir, diesen Rüden besuchen. Was uns erwartet hat, war fast
unbeschreiblich. Ein in sich ruhender großer Shiba-Rüde, der sich schnell an uns
ran-kuschelte und Kontakt suchte. Was lag näher, als ihn umgehend einzupacken und
mitzunehmen? Aber das ging leider nicht, denn wir hatten das Auto schon voll.
Gipsy und Joe, die beiden Nothilfe-Shibas, sowie die Pflege-Shibas Tonja und Ronja
mit ihrer Freundin Jenny hatten schon das Auto für sich in Beschlag genommen.
Mit schwerem Herzen sind wir abgefahren und haben dem kleinen Hundemann aber
versprochen, so schnell als möglich einen Platz zu suchen. Und während hier die
Zeilen entstehen wissen wir ihn schon gut aufgehoben. Wie durch einen Zufall fand
sich ein nettes älteres Ehepaar, bei denen nach dem Tod ihrer Hündin ein Platz
frei geworden war.
Dort ist der Rüde eingezogen und wir drücken die Daumen, dass weiterhin alles so
gut läuft, wie bisher, um ihn schon bald auf der Glücklich-Seite erscheinen zu
lassen.

Zum Schluss bleibt uns noch ein DANKE an Sylvia und Urs zu sagen,
die alles so toll vorbereitet und arrangiert haben. Es war ein schöner Tag, den
wir nicht so schnell vergessen und ein Treffen bald wiederholen werden.
Monica Schwartze
mit Jenny, Tonja und Ronja
3. Eurasier-Treffen in Obergrombach am 06.November 2010

Schon im Mai diesen Jahres, anlässlich des letzten Treffens, haben
wir gemeinsam beschlossen, dass man diese Treffen einfach wiederholen muss. Und so
geschah es dann auch. Langsam rückte der 06.November 2010 näher – dann war er da.
Die Freude über das Wiedersehen war unendlich groß, auch wenn nicht alle
ehemaligen Schützlinge mit ihren Zweibeinern dabei sein konnten.
Der harte Kern, Akami und Sheela mit Naro mit jeweils zweibeinigem Anhang, ja, die
dürfen nie fehlen. Und die Fortschritte, die die 3 einstmals Scheuen gemacht
haben, die konnte man gleich beim Wiedersehen feststellen.
Man traf sich also wieder auf dem Gelände des Schäferhundevereins
Obergrombach zu einer gemeinsamen Wanderung. Bis alle Beteiligten angereist kamen,
durften sich die Hunde in einem kleinen Areal alle frei bewegen und beschnüffeln.
Wie es eben so ist bei unseren Treffen, geht das immer reibungslos und ohne
Brummen und Knurren, man kann sagen, harmonisch, vonstatten. Es ist nur schön zu
sehen, wie sich alle Hunde spontan zugetan waren und ausgelassen herumtobten.
Besonders gefreut haben wir uns, dass wir zwei neue „Familienmitglieder“ in
unserer Eurasier-Runde willkommen heißen durften. Bijou, das Mix-Mädel, das vor
ca. 4 Jahren scheu und ängstlich bei ihrer neuen Familie eingezogen ist – sie war
nicht wieder zu erkennen. Eine offene Hündin ist sie geworden, Rute immer oben und
mit offenem, freundlichem Gesichtsausdruck. Die innige Beziehung zu ihren Menschen
war nicht zu übersehen.
Und dann unser einstmaliges und besonderes Sorgenkind „Okito“ – er, der so lange
bei uns in Pflege war, bis er bei tollen Menschen und einem absolut sozialen und
souveränen Eurasier-Kumpel „Bonito“ einziehen durfte. Auch hier sind schon einige
Jahre vergangen. Erstaunlich, wie die Ruhe und Gelassenheit der Menschen sich in
den Tieren wieder spiegelt.
Die Wanderung verlief ziemlich windig, aber auf jeden Fall trocken
und man hatte sich gegenseitig viel zu erzählen. Anschließend ging es dann in den
großen Auslauf, von dem man als Hundebesitzer nur träumen kann. Hier durften alle
Hunde von der Leine und dann „ging die Post ab“. Alles hat herumgetobt, ist
ausgelassen über das Gelände gedüst, es war eine wahre Freude, den fliegenden
Fellbündeln zuzuschauen.
Auch beim Verteilen von Leckerlis gab es keine Probleme, das
kleine Hunderudel hat sich super gut verstanden. Artig hat jeder gewartet, bis er
an der Reihe war. Das gilt auch für die Zwerge, die mit dabei gewesen sind, sie
waren schließlich an der ganzen Sozialisierung der scheuern Eurasier nicht
unbeteiligt.
Akami, als Platzhirsch, hatte natürlich alle Pfoten voll zu tun
uns zu zeigen, was sie alles gelernt hat. Locker und ohne Umschweife hat sie unter
der Anleitung ihres Frauchens gezeigt, dass es nicht schwer ist, die
verschiedenen, im Gelände aufgebauten Hindernisse, zu überwinden. Ob die Wippe
oder die Steilwand – Akami war mit Begeisterung dabei. Natürlich wurde das
Frauchen auch von den anderen Hunden verfolgt, denn nach jeder Übung gab es für
Akami eine Belohnung in Form eines Leckerchen, was die anderen Schlawiner gleich
herausfanden. Folgsam hat man sich hinten angestellt.
Sheela, meistens mit Naro im Schlepptau, hatte wieder ihre kleinen
Sprints hingelegt und ihrem Übermut freien Lauf gegeben. Damit steckte sie dann ab
und zu auch Naro an, der meistens mit aufgerollter Rute und entspannter Miene sich
mitten ins Getümmel wagte.
Alle Hunde haben eine enge Bindung an ihre Menschen und zwar so, dass sich Sheela
und Naro an langer Schleppleine draußen auf freiem Feld frei bewegen dürfen. Auf
der Wanderung blieben sie immer im Dunstkreis ihrer Menschen.
Und natürlich unter ständiger und strenger Beobachtung von Frauchen und Herrchen,
die ihre beiden Racker in der Zwischenzeit gut kennen gelernt haben und gut auf
alle Reaktionen achten.
Was uns besonders angenehm aufgefallen ist, das war das Verhalten
von Bonito, dem Eurasier-Kumpel von Okito. Wenn er der Meinung war, dass evtl.
eine Situation kippen könnte, war er sofort zur Stelle und hat durch sein
Erscheinen und durch Laut geben, jede Balgerei sofort entschärft.
Als
dann das Rudel langsam müde wurde durch die anhaltende Toberei, haben sich die
Zweibeiner ins Clubhaus begeben. An einem äußerst liebevoll gedeckten Tisch wurden
wir von Clarissa mit Trinken und Essen verwöhnt.
Die Hunde waren zum großen Teil so lange im Auto untergebracht, um
sich ein wenig zu erholen. Zur späteren Stunde ging es dann erneut ins Gelände, wo
sich alle nochmals austoben konnten. Und das war gut so, denn kurze Zeit drauf
öffnete der Himmel seine Schleusen. So hatten wir doch für unser Treffen großes
Glück – nicht nur mit den Beteiligten, sondern auch mit dem Wetter. Und weil es so
schön war, haben wir gleich wieder einen neuen Termin ausgemacht in der Hoffnung,
dass uns die netten Verantwortlichen, die Herren Jörg Kehrer und Hans-Dieter Mehl
vom SV Obergrombach, denen wir das alles zu verdanken haben, wieder Einlass
gewähren. Solche Gastfreundschaft ist in der heutigen Zeit schließlich nicht
selbstverständlich und deshalb ist es uns ein Bedürfnis dies lobend mit einem ganz
herzlichen DANKESCHÖN zu erwähnen.
Gefehlt
hat uns jedoch der Rest unserer „Eurasier-Familie“ und wir hoffen, dass sie im
nächsten Jahr alle wieder mit dabei sind. Für uns Teilnehmer war es trotzdem mal
wieder ein besonders schöner Tag.
Dir, liebe Barbara, ein herzliches Dankeschön für dein Engagement.
M. Schwartze
4. Hunde (Shiba)-Treffen in Neuenburg
am Rhein

Am Sonntag, 25.07.2010, war es mal wieder soweit. Auch wenn leider
nicht alle der Einladung folgen konnten, wurde es nichtsdestotrotz ein schönes und
gelungenes Treffen.
Fast pünktlich um 10 Uhr morgens trafen wir uns am Sportgelände in
Neuenburg.
Ingo kümmerte sich um die Organisation und selbst auf den Wettergott hatte er
einen positiven Einfluss. Denn es war nicht zu warm und auch nicht zu kühl, gerade
richtig, so dass Mensch und Hund gut gelaunt zur Wanderung aufbrechen konnten. Das
ist immer ein besonders schönes Erlebnis. Und bei Treffen nicht anders als bei
anderen gemeinsamen Wanderungen mit Hunden auch. Während die Zweibeiner sich
sowohl mit sich als auch mit den Vierbeinern beschäftigen, jeder in dem Maß, wie
es sein Hund nun mal einfordert oder braucht, kontaktieren sich die Hunde
untereinander, was wiederum den Zweibeinern Gesprächsstoff in Unendlichkeit
beschert. Und auch so manches Ah und Oh- wenn man wechselseitig staunt, wie sich
die Tiere entwickelt haben, oder lachen muss über Aktionen und Reaktionen.
Sicher ist hie und da auch mal ein mahnendes Wort von Nöten, doch das ist normal,
wenn eine Gruppe miteinander läuft. Wobei gerade Shibas nicht vieler solcher Worte
bedürfen.
Während
diejenigen, die gut zu Fuß sind, den langen Weg durch den Rheinwald genommen
haben, kürzte der Rest ab. Der Rest, das waren Mika und Tonja, denn kaum war man
eine gewisse Strecke gelaufen, zeigten beide Mädels unisono an, dass es Zeit sei,
umzukehren.
Es ist nun mal nicht jeder geeignet, oder gewillt, die kleinen Pfötchen zu
überanstrengen. Nach der Wanderung saßen wir dann in fröhlicher
Runde in der Sportheimgaststätte zusammen, wo für unser leibliches Wohl gesorgt
wurde. Es ist immer wieder schier unglaublich, wie friedlich und einträchtig diese
Rasselbande kleiner Hunde miteinander umgeht. Und wie problemlos sich dann alle,
wie in der Gaststätte, ihren Menschen zu Füssen legen. Einzig die wenigen
schwanzwedelnden Bettler bringen hie und da doch noch ein wenig Bewegung in die
Sache, wenn das Essen serviert wird.
Es überrascht uns immer wieder von Neuem, wie sich die Shibas im Rudel verhalten.
Eine wunderschöne und kurzweilige Freude, das zu beobachten.
Gefreut haben wir uns auch über jeden einzelnen Zweibeiner, der den Weg nach
Neuenburg fand, und daß alle immer wieder gerne an den Treffen teilnehmen. Nicht
nur, um Erfahrungen auszutauschen, nein, es haben sich auch schöne Freundschaften
entwickelt, die man nicht mehr missen möchte.
Für uns, die wir fast alle anwesenden Shibas nach ihrer Übereignung an die
Nothilfe in unserem häuslichen Bereich aufgenommen, aufgefangen, sozialisiert und
auf ein neues Leben vorbereitet haben, sind die Fortschritte, die diese einstmals
scheuen und verhaltensgestörten Hunde gemacht haben, ein Phänomen. Und gerade
solche Treffen wie das 4.Shiba-Treffen sind eine besonders willkommene und
freudige Gelegenheit, diese Fortschritte in regelmäßigen Abständen mitzuerleben.
Es ist einfach schön, auch mal real beobachten zu können, wie diese kleinen Hunde
ihr neues Leben auskosten und erobern. Das wiederum ist der
Verdienst der neuen Besitzer. Die ohne Erwartungshaltung und mit viel
Einfühlungsvermögen ihre Schützlinge an „die Pfoten genommen haben“ und sie auf
diesem Weg verlässlich begleiten.
Wir sind außerordentlich glücklich, dass alle Hunde ein so tolles Zuhause gefunden
haben.
Wie gerne erinnern wir uns an die Zeiten mit:

Mika
-die nun Anlehnung an ihren großen Husky-Freund Yukon gefunden hat.
Chikai und Inoshi, die gemeinsam kleine Eidgenossen werden durften.
Kio und Yoko, ebenfalls zwei Schweizer, die nun in Frankreich zu Hause sind, unter
den Fittichen ihrer 4beinigen Kumpels, dem Euraiser-Rüde Sirki und
Samojeden-Hündin Alischa.
Hana und Tao, sie leben ebenfalls in der Schweiz, hinzugesellt hat sich Mini B.
aus Spanien.
Nakaj, der freundlich von Shiba-Mädel Baika aufgenommen wurde und mit ihr im
Schwarzwald zuhause ist.

Und ständig und überall dabei sind:
Tonja und Ronja, die Dauer-Pflegehunde, daheim bei Jenny im Schwarzwald, derzeit
begleitet von Gasthund Joshi.
Viel zu schnell geht so ein schöner Tag zu Ende und der Abschied naht. Dabei hätte
man noch so viel zu reden gehabt.

Wir freuen uns auf das nächste Treffen und sind gespannt, wie sich die einzelnen
Hunde weiterentwickeln.
 An alle Beteiligten ein herzliches
Dankeschön und bis zum nächsten Mal. M. Schwartze
Erneute Invasion der Eurasier in Bruchsal-Obergrombach am 08. Mai 2010

Im Febr. 2008 hat die NfP ein Rudel scheuer
Eurasier aufgenommen, damals waren sie fast alle im Alter von ca. einem halben
Jahr. Die Hunde in der Auffangstation Süd wurden jeweils in einer Pflegestelle
sozialisiert, von welcher aus auch die Vermittlung dann letztendlich statt fand.
Nach dieser Vermittlung blieb jedoch der Kontakt zu den jeweiligen neuen Besitzern
bestehen, es wurde sogar eine Art Freundschaft aus der Verbindung, so dass der
Wunsch entstand, man könne sich gemeinsam an einem evtl. mittigen Ort treffen.
So fand ein 1. Treffen am 07.11.2009, das 2. Treffen am 08. Mai 2010 in
Bruchsal-Obergrombach statt und es war jedes Mal ein toller Erfolg. Ziemlich
sicher sind wir uns, dass wir auch weitere Treffen arrangieren, denn schließlich
ist man zu einer großen Familie zusammen gewachsen.
2. Eurasiertreffen in Obergrombach

Am 08. Mai 2010 war es wieder so weit – die ehemaligen
Süd-Eurasier trafen sich in Obergrombach und nahmen das Gelände des
Schäferhundevereins in Besitz, welches uns freundlicherweise schon zum zweiten Mal
zur Verfügung gestellt wurde. Wir bedanken uns ganz herzlich beim Vorstand des SV
Obergrombach und allen Verantwortlichen für das uns entgegengebrachte Vertrauen,
ganz besonders auch im Namen unserer Eurasier, die die wilden und ausgelassenen
Spiele auf dem sicher umzäunten Gelände ganz besonders zu schätzen wussten. Ebenso
bedanken wir uns ganz herzlich bei Frau Clarissa Gans, die wieder einmal bestens
für das leibliche Wohl der anwesenden Zweibeiner sorgte, sowie bei Nicole Bücher,
die mit ihrer tollen Kamera einzigartige Fotos für die Teilnehmer machte.
Verabredet war man um 10:30 Uhr beim Clubheim, wo alle Ankommenden
bereits von Akami und ihren Menschen freudig und erwartungsvoll empfangen wurden.
Eigentlich war ja geplant gewesen, den Tag mit einem ausgiebigen Spaziergang zu
beginnen, aber die Zweibeiner hatten sich „verquasselt“ und die Vierbeiner tobten
inzwischen ausgelassen auf der Wiese.
Mit
dabei waren selbstverständlich auch Jenny, Ronja und Tonja – die Zwerge -, die
alle Eurasier, die auf der Pflegestelle einzogen, souverän begleitet hatten. Ronja
wurde anfangs noch an der Leine gehalten, da die kleine Maus ja immer erst einmal
„einen auf dicke Backen“ macht und zeigen muss, dass sie eine ganz große Kleine
ist: Denn die Pflegeeltern rechneten damit, dass gleich Monja samt Boni aus dem
Auto schossen und wollten gerne einen ähnlichen Disput zwischen Ronja und Boni wie
beim letzten Mal vermeiden. Auf dem großen Auslauf beruhigten
sich die Gemüter jedoch schnell und dann wurden mit großen Hallo Naro und Sheila
(damals Cheyenne) begrüßt. Auch die anfangs etwas zurückhaltende Suki taute
schnell auf und so stand einem wilden Rennen nichts mehr im Wege. Sheila flitzte
wie ein Pfeil über das Gelände, verfolgt von ihrem etwas fragend schauenden Kumpel
Naro, der sich zwar mit einer gewissen Unsicherheit, aber doch mit stolz erhobener
Rute ins Geschehen stürzte. Es war kaum zu glauben, wie vorteilhaft sich Naro seit
dem letzten Treffen verändert hatte.
Nachdem
sich die Vierbeiner dann wieder etwas beruhigt hatten, brachen alle zusammen zu
einer kleinen Wanderung auf. Es war ein traumhaft schönes Bild, diese Hunde
zusammen mit ihren Menschen zu sehen und zu erleben, vor allem wenn man daran
denkt, in welchem Zustand sie damals zu uns kamen. Jeder von ihnen hat
unglaubliche Fortschritte gemacht, einem Außenstehenden würde gar nicht mehr
auffallen, dass diese Eurasier einen denkbar schlechten Start ins Leben hatten.
Untereinander sehr soziale Vierbeiner, die zusammen laufen, spielen oder gemeinsam
auf Mäusejagd gehen und dennoch den Kontakt zu ihren Menschen halten – den
Pflegeeltern stand die Freude über ihre ehemaligen Schützlinge deutlich ins
Gesicht geschrieben. Nach der Rückkehr im Auslauf ging die
wilde Spielerei von vorne los. Mittlerweile war auch der staugeplagte Leon samt
seiner Zweibeiner eingetroffen und stürzte sich voller Begeisterung ins Getümmel.
Etwas später traf dann auch noch Nelson ein, der ja wieder die längste Anreise in
Kauf genommen hatte, um bei dem Treffen dabei sein zu können und auch er wurde von
seinen vierbeinigen Kumpels überschwänglich begrüßt. Es war für alle anwesenden
Zweibeiner eine riesige Freude, den wuschligen Fellbündeln zuzusehen, die
ausgelassen und glücklich miteinander über das Gelände tobten und zusammen
spielten – bis auf den Moment, als die Zweibeiner die Wiese verließen, um
gemeinsam auf der angrenzenden Terrasse ein Mittagessen zu genießen: Da standen
acht Eurasier aufgefädelt wie auf einer Perlenkette am Zaun und schienen zu
fragen, ob die Menschen da nicht etwas (oder jemand) vergessen hätten. Nelson
versuchte gar, sich durch die Tür zu quetschen, um zu seinem geliebten Herrchen zu
gelangen, musste aber feststellen, dass leider nur der Kopf durch die Gitterstäbe
passte.
Es
war einfach unglaublich, aber wunderschön zu sehen, welche intensive Bindung diese
einst so scheuen Vierbeiner zu ihren Menschen aufgebaut hatten und wie prächtig
sich alle entwickelt hatten: Da ist zum einen Akami, die im
Laufe der Zeit eine so intensive Bindung zu ihrem Frauchen aufgebaut hat, dass sie
kontrolliert frei laufen kann, mit ihrem Frauchen Agility betreibt und es auch
beherrscht; oder der hübsche Leon,
bei dem überhaupt nichts davon zu spüren ist, dass er einmal zu den „scheuen
Eurasiern“ gehörte und nun ein richtiger „Herrchenhund“ ist.

Die
kleine süße Monja tritt meist im Schlepptau ihrer Freundin Boni auf, die ihr von
Anfang an zur Seite stand und Monja in ein normales Leben begleitete – ein
wunderschönes dynamisches Duo, das ihren Menschen sehr viel Freude bereitet.

Suki, die sich in der Station und der Pflegestelle als ausgemachte
Zicke einen Namen gemacht hatte, zeigte sich selbst gegenüber den penetranten
Anmachen von Akami ausgesprochen gelassen und tolerant. Nachdem sie ja im letzten
Jahr einmal drei Wochen lang flüchtig war und auf wundersame Weise ganz allein den
Weg nach Hause zu ihren Menschen gefunden hatte, braucht man sich heute keine
Sorgen mehr zu machen, dass sie ihren Menschen von der Seite weicht.
Nelson hat sich zu einem Prachtburschen
entwickelt, der sein geliebtes Herrchen auch beim wildesten Spiel mit den
vierbeinigen Gefährten nie aus den Augen verliert – zwei, die sich gesucht und
gefunden haben. Und dann noch Sheila
und Naro, die sich zu einem Dream-Team entwickelt haben und auf wunderschöne Weise
zeigen, wie selbst so scheue und unsichere Vierbeiner Vertrauen fassen, wenn man
ihnen mit Geduld, Verständnis und Liebe nur genügend Zeit lässt um anzukommen.
Es
war ein wunderschöner Tag, der trotz aller Wiedersehensfreude überschattet wurde
vom ebenso tragischen wie sinnlosen Tod der kleinen hübschen Nuka. Alle waren wir
sehr betroffen, denn wir hätten uns so gefreut, die Fortschritte zu sehen, von
denen seit dem letzten Treffen berichtet wurde. Doch die Euphorie über Nukas
Entwicklung der letzten Wochen hatte das Herrchen leichtsinnig werden lassen. An
jenem Abend im April war er mit Nuka in unbekanntes Gelände gefahren um ihr eine
Freude zu machen – und ließ sie frei laufen. Anfangs ging alles gut, doch dann
hatte sich Nuka vor irgendetwas erschreckt und rannte panisch in die Dunkelheit –
sie konnte einfach (noch) nicht aus ihrem Pelz. Die stundenlange Suche blieb
erfolglos und wurde am nächsten Morgen fortgesetzt, bis ein Anruf mit der
schrecklichen Nachricht kam – Nuka war tot an den Bahngleisen gefunden worden.
Nein, man kann die Vierbeiner nicht vor allem beschützen und
Unfälle passieren manchmal, und dennoch: Die Vermittler geben Ratschläge nicht, um
neue Hundebesitzer zu bevormunden oder gar die Vierbeiner in ihrer Lebensqualität
einzuschränken. Sie tun dies, um ihre langjährigen Erfahrungen mit Hunden
weiterzugeben, weil Mensch zwar aus Fehlern lernt, aber nicht jede Erfahrung und
jeden Fehler selbst machen muss. Zum Glück endet nicht jedes Missgeschick so
dramatisch, aber Nuka hat mit ihrem Leben bezahlt. Doch wenn wir alle beim
nächsten Spaziergang einen kurzen Moment inne halten und an Nuka´s Schicksal
denken – bevor wir die Leine lösen – dann wäre Nukas tragischer Tod vielleicht
nicht ganz umsonst gewesen. Wir alle haben Nuka sehr vermisst und werden sie in
bleibender Erinnerung behalten, sie war einfach ein Schatz und hat eine große
Lücke hinterlassen, bei allen, die sie kannten.

Trotz allem war es ein wunderschöner Tag mit sehr lieben Menschen
und außergewöhnlichen Vierbeinern und ich möchte mich bei allen Anwesenden
bedanken, dass sie mich und meine Hündin so herzlich in ihrer Mitte willkommen
geheißen haben. Yvonne Eulert
07. November 2009 – Invasion der Eurasier in Obergrombach
Am ersten Novemberwochenende war es soweit: Die „Süd-Eurasier“
kamen zusammen mit ihren Besitzern zum ersten gemeinsamen Treffen und
Erfahrungsaustausch. Alle der damals in der Auffangstation im Schwarzwald
verbliebenen und nach und nach in der Pflegestelle sozialisierten Eurasier waren
angereist. Selbst die teilweise doch recht großen Entfernungen von mehreren
hundert Kilometern konnten die stolzen neuen Besitzer der einst so scheuen
Eurasier nicht davon abhalten, an dem vereinbarten Treffen teilzunehmen.

Die Erwartungshaltung der ehemaligen Pflegestelle war sehr hoch –
man freute sich und war gespannt auf die damaligen Sorgenkinder – aber man freute
sich nicht minder auf die sympathischen Zweibeiner.
Akami hatte mit ihren Zweibeinern (herzlichen DANK) mit viel
Hingabe und Engagement die Örtlichkeit für das Treffen organisiert (ein Danke an
den SV-Obergrombach für das zur Verfügung stellen der Räumlichkeit und des großen,
eingezäunten Freigeländes – ein besonderes DANKE an die Wirtin des Clubheims für
die hervorragende Betreuung) und somit das Hausrecht. Selbstbewusst flitzte sie
umher um alle Neuankömmlinge zu begrüßen und ist auch eine, die Freilauf genießen
kann, weil sie – meist – zuverlässig zurück kommt.
Dann war da Leon mit seinem Herrchen (er kam angereist aus dem
Raum Basel), der erste, der die Station verließ und ohne Umwege über die
Pflegestelle direkt in sein neues Zuhause einzog. Leon war von Anfang an einer der
umgänglichsten Vierbeiner und hat sich mit Unterstützung seines Herrchens zu einem
Prachtburschen entwickelt, bei dessen Anblick niemand seine Vergangenheit erahnen
würde.
Monja kam mit ihrer vierbeinigen Gefährtin Boni zusammen mit ihren
Menschen aus dem Salzburger Land angereist. Auch sie hat sich prächtig entwickelt.
Geholfen hat ihr dabei die Erfahrung ihrer neuen Besitzer und ihre vierbeinige
Chefin, aus der Monja viel Sicherheit bezieht.

Nelson, einer der drei Rüden aus der Station Süd kam in Begleitung
seines Herrchen aus Sachsen und machte sich – nach einer kurzen Begrüßung der
anwesenden Zwei- und Vierbeiner - selbstbewusst und frech auf die Suche nach dem
Ursprung des köstlichen Duftes, der da in der Luft lag. Auch Nelson hat sich das
Privileg erarbeitet, in übersichtlichem Gelände Freilauf genießen zu können und
macht seinem stolzen Herrchen sehr viel Freude.

Auch Suki war mit ihren Zweibeinern gekommen und zeigte eine
ungeahnte Souveränität. Sie, die noch in der Pflegestelle allen vierbeinigen
Mitbewohnern das Fürchten gelehrt hatte, bewegte sich sicher und problemlos
zwischen all den fremden Menschen und ihren vierbeinigen Kumpels, als ob nie etwas
anders gewesen wäre.
Naro und Sheila reisten zusammen mit ihren Besitzern aus der Pfalz
an. Während Sheila (früher Cheyenne) recht schnell ihre anfängliche Scheu vor den
vielen unbekannten Menschen überwunden hatte, war Naro anzusehen, dass ihm die
ganze Sache nicht so recht geheuer war. Meist hielt er sich etwas abseits und
betrachtete sich das Ganze aus sicherer Entfernung. Sheila hingegen war sehr
schnell wieder zu allem möglichen Schabernack aufgelegt und genoss die Spiele mit
ihren Artgenossen sehr.
Die hübsche Nuka, die letzte aus dem südlichen Rudel, kam in
Begleitung ihrer Besitzer aus Hessen. Sie hatte die meisten Schwierigkeiten mit
den vielen unbekannten und ihr unheimlichen Vorgängen um sich herum. Doch Nuka
lebt auch erst seit etwa neun Wochen in ihrem neuen Zuhause und war ja neben Naro
diejenige gewesen, die am hartnäckigsten jedweden Kontakt zu den Menschen
abgelehnt hatte. Trotzdem sind auch bei Nuka die Fortschritte sichtbar und stetig.
Naro und Nuka waren schon von Anfang an auch diejenigen gewesen,
denen es nicht im Traum eingefallen wäre, sich mittels (bei allen anderen so
beliebtem) Schmelzkäse bestechen zu lassen oder gar ihr Futter zu fressen, solange
noch ein Zweibeiner in Sichtweite war. Diese beiden wollten mit Menschen nichts zu
tun haben und damit basta. Gerade deshalb war es schön zu sehen und zu hören, wie
sich diese beiden schon entwickelt haben und sich besonders im häuslichen Bereich
deutlich sicherer fühlen.

Leider konnten Taiga und Sumi mit ihren Besitzern nicht am Treffen
teilnehmen, Urlaub und Beruf haben einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Es war für alle Beteiligten ein wunderschöner Tag, man konnte
sehen und fühlen, wie stolz die Menschen auf ihre Eurasier sind und wie viel
Freude diese einst so scheuen Hunde ihren Besitzern machen. Es wurden viele
Erfahrungen ausgetauscht, Episoden aus dem Leben der Vierbeiner erzählt und
denjenigen Mut gemacht, deren Vierbeiner noch nicht so weit sind wie andere.
Viel mitgenommen haben wohl besonders Nukas Menschen, die aus den
Gesprächen erfahren haben, dass doch alle die gleichen Anfangsschwierigkeiten
hatten und gleichzeitig an den Hunden auch die Erfolge sehen konnten, die im Laufe
der Wochen und Monate möglich waren.
Ein ganz besonders herzliches Dankeschön der neuen Besitzer ging
an die Pflegestelle, die mit unvergleichbarem Einsatz, Hingabe und Liebe zu den
Vierbeinern einen Hund nach dem anderen aus der Station holte, um jeden der
Eurasier im häuslichen und familiären Umfeld zu sozialisieren und den
bestmöglichen Start ins Leben zu ermöglichen.

Und ein liebes Danke geht an die Therapiehunde (Zwerge) Jenny, Ronja und Tonja –
sie durften sich unter den „Großen“ zwanglos bewegen und wurden nicht attackiert.
Ein besonderer Dank geht an alle Helfer und Paten, die sich hier
unterstützend eingebracht haben, um den anfangs chancenlosen Vierbeinern eine
glückliche Zukunft zu ermöglichen und an die neuen Besitzer, die sich vorbehaltlos
und ohne jede Erwartungshaltung auf dieses Abenteuer eingelassen und diesen
Vierbeinern ein Zuhause gegeben haben.

Und hinzugefügt sei noch, dass die Erwartungshaltung der
ehemaligen Pflegestelle bei weitem übertroffen wurde – mit einer solch positiven
Entwicklung jedes einzelnen Vierbeiners hatte man nun doch nicht gerechnet.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen und zweites Treffen im Mai 2010.

Yvonne Eulert
Einige Impressionen von der Jahreshauptversammlung 2008
und auch das hilft, den Verein und seine Arbeit
bekannter zu machen:

Mit Flöhe loswerden Mäuse besorgen und jede Menge informieren
Immer wieder, wenn ich im Netz auf Tierschutz-HP’s surfe und im
Speziellen natürlich derjenigen der NfP, einerseits weil durch die NfP
einer meiner Patenhunde betreut wird, andererseits weil mir besonders die
Nordischen Hunde am Herzen liegen, denke ich oft darüber nach, wie man
zusätzlich Unterstützung bieten könnte.
Da ich leider kein „Krösus“ bin und auch ein Lottogewinn bzw. eine Heirat
mit einem wohlhabenden Ölscheich in naher Zukunft nicht zu erwarten ist,
sinnierte ich über andere Möglichkeiten nach. Aufgrund dieser Gedanken
organisierte Gaby, eine Freundin, einen Flohmarkt, an dem die
Standbetreiber ausschließlich diverse Tierschutz- und
Auffangorganisationen unterstützen.
Sehr großzügig hatte sie auch auf jegliche Standgebühren verzichtet und
sogar (sehr günstig bis umsonst) mit Kuchen, Würsten und allerlei
Vegetarischem, für unser leibliches Wohl gesorgt. Eine andere Freundin
half tatkräftig beim Standaufbau und der Betreuung mit.
Leider gab es aber an diesem Tag in unmittelbarer Nähe ein Unwetter, so
dass die „Ausbeute“ dieses Marktes nicht ganz so befriedigend ausfiel, wie
erhofft.
Wenn auch die Ausbeute etwas schmal war, konnten wir doch mittels Flyern
und Infomaterial kräftig die „Werbetrommel“ für die Nordischen der NfP
schlagen und auch nachdrücklich auf Notfelle (ich habe einen Ordner mit
den Ausdrucken in Farbe dieser Hunde angelegt) hinweisen. Immerhin konnte
ich dann doch noch ein Fahrrad an einen in der Nähe wohnenden Bauern
verscherbeln (sein Praktikant wird mir sicher ewig dankbar sein ...
braucht
der arme Kerl jetzt nicht mehr zu Fuss zu gehen) und einen Tag
später wechselte mein alter Alu-Trainingswagen den Besitzer an ein Pärchen
mit 6 Sibis und einem Dobermann. Ich bin sicher, beim nächsten Flohmarkt,
in der Stadt, wo mehr Laufkundschaft zu erwarten ist, und der Wettergott
uns gut gesinnt ist, werden die „Geschäfte“ besser laufen.
Fazit: immerhin konnten einige Menschen auf die zu vermittelnden Hunde
aufmerksam gemacht und über die Möglichkeiten der Hundepatenschaft und der
Spende informiert werden.

Am 25. Febr. 2007 lud unser Mitglied Heike Hähn zur 3.
Glühweinwanderung ein. Leider war der Ansturm der Teilnehmer in diesem
Jahr nicht so groß wie in den vergangenen Jahren. Aber einige
Unerschrockene kamen trotz heftigstem Regen, die Wanderung wurde deshalb
um eine Stunde gekürzt. In der Pause gab es Kaffee, Kuchen und diverse
Getränke.
Der Abschluss fand dann, mit Würstchen, Steaks und Salaten,
glücklicherweise nun bei Sonnenschein, im Garten der Familie Hähn statt.
Dazu ein paar Bilder.

Trotz Regen hat es allen viel Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf
das nächste Mal.
Diese interessante Seite einem Freund senden
zurück
|