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Oft ist es im Tierschutz so,
dass die sich dort engagierenden Menschen im Laufe der Zeit an ihrem
Wohnort zu Ansprechpartnern für viele Anliegen und Probleme rund um
die Tierhaltung werden. Vieles davon bezieht sich auf ganz andere
Rassen und Arten und manches, was zunächst eine eher private,
personenbezogene Hilfe in Einzelfällen ist, verselbständigt sich,
weitet sich ohne eigenes Dazutun aus. Seit vielen Jahren gibt es daher
die Katzenhilfe, die sich dank gewonnener treuer Spender und Paten
selbst trägt und vor allem im ländlichen Raum rund um den Vereinssitz
Freudenstadt tätig ist. Hier werden vor allem Futterstellen versorgt,
Kastrationen durchgeführt, erkrankte Tiere eingefangen (hauptsächlich
Streuner und scheue Bauernkatzen) und zur Behandlung gebracht. |
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P R E S S E M I T T E I L U N G aktion tier – menschen für tiere e.V., Katzenschwemme schon im März Berlin/München, 20.02.2008. Katzenhalter sollen daran denken, ihre Jungtiere vom Herbst jetzt kastrieren zu lassen. Womöglich aufgrund des wiederholt milden Winters setzt der Geschlechtstrieb der jungen Wilden dieses Jahr offensichtlich früher ein. Frau Dr. Hölscher, Tierärztin der aktion tier e.V., warnt die Katzenhalter: „Die Kätzinnen scheinen dieses Jahr extrem früh rollig zu werden. Wir hatten bereits jetzt etliche trächtige Tiere in der Praxis, die schon in der 3. Woche waren.“ Das optimale Alter für eine Kastration liegt bei beiden Geschlechtern bei etwa einem halben Jahr. Bei Erreichen der Geschlechtsreife fangen Kater an zu markieren. Dabei spritzen sie Urin an besonders exponierte Stellen - oft auch im Wohnbereich. Fortpflanzungsfähige Kätzinnen hingegen werden alle 2-3 Wochen für wenige Tage rollig. Erkennbar wird diese Phase für den Besitzer an Verhaltensauffälligkeiten: Das Tier maunzt vermehrt, ist schmusebedürftig und rollt sich teilweise regelrecht über den Boden. Daher rührt auch die Bezeichnung „Rolligkeit“. Entgegen dem weit verbreiteten Glauben, es sei für eine Katze elementar, einmal im Leben Jungtiere gehabt zu haben, werden früh kastrierte Kätzinnen und Kater genauso zufrieden und gesund alt wie intakte Artgenossen. Im Gegenteil – ihnen bleibt der teilweise rüde Geschlechterkampf auf der Strasse erspart und somit sinkt für sie das Risiko, sich mit tödlichen Infektionskrankheiten wie Katzenaids zu infizieren. Die Tierschutzorganisation aktion tier – menschen für tiere e.V. ist mit 210.000 Mitgliedern und 200 Kooperationspartnern eine der größten Tier- und Artenschutzorganisationen Deutschlands. Weitere Informationen bei: Dr. med. vet. Tina Hölscher, Veterinärin bei aktion tier, Tel.: 0177-2451198 (tierarzt@aktiontier.org). aktion tier – menschen für tiere e.V. Pressestelle Kaiserdamm 97 14057 Berlin Tel.: 030-301038-33
P R E S S E M I T T E I L U N G aktion tier – menschen für tiere e.V., Deutschlands große Tier- und Artenschutzorganisation Augen auf beim Spielzeugkauf Berlin/München, 15.01.2007. In diesem Fall hieße es allerdings besser „Augen zu!“. Unter dem Produktnamen „Catch the light“ verkauft die Firma Trixie einen Laserpointer, der Katzen das ultimative Spielvergnügen bieten soll. Die Katze soll den Lichtpunkt jagen, der Mensch dabei belustigt zusehen. Im Tumult des Spiels kann jedoch nicht sicher vermieden werden, dass der Strahl gelegentlich auch das Augeninnere der Katze trifft. Frau Dr. Hölscher, Tierärztin der aktion tier e.V., rät vom Kauf des neuartigen Vergnügungsartikels entschieden ab: „Laserstrahlen schädigen die Strukturen des Auges. Dabei können die Bindehäute gereizt, die Hornhaut beschädigt oder gar Teile der Netzhaut irreversibel zerstört werden. Katzenaugen sind in dieser Hinsicht genauso empfindlich wie menschliche Augen.“ Einige Tierschutzorganisationen fordern gar ein Verkaufsverbot des die Gesundheit gefährdenden Spielobjekts. Katzenliebhaber sollten auf diese Form der tierischen Unterhaltung also verzichten. Die Tierschutzorganisation aktion tier – menschen für tiere e.V. ist mit 210.000 Mitgliedern und 200 Kooperationspartnern eine der größten Tier- und Artenschutzorganisationen Deutschlands. Weitere Informationen bei: Dr. med. vet. Tina Hölscher, Veterinärin bei aktion tier, Tel.: 0177-2451198 (tierarzt@aktiontier.org). aktion tier – menschen für tiere e.V. Pressestelle Kaiserdamm 97 14057 Berlin Tel.: 030-301038-33 Fax: 030-301038-34 www.aktiontier.org info@aktiontier-pressestelle.org
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E S S E M I T T E I L U N G
aktion tier – menschen für tiere e.V., Deutschlands große Tier- und Artenschutzorganisation Organhandel jetzt auch bei Tieren Berlin/München, 21.11.2007. Die chronische Niereninsuffizienz ist die vermutlich häufigste Todesursache unserer Hauskatzen. In den Vereinigten Staaten werden jetzt neue Wege beschritten, um todkranken Tieren zu helfen: Gesunden Katzen wird eine Niere entnommen und diese einer todgeweihten eingepflanzt. Fremde Organe werden von Tierkörpern meist ungleich besser akzeptiert als vom menschlichen Körper. Daher ist die Suche nach einem möglichen Spendertier in der Regel schnell abgeschlossen. Neun von zehn Katzen überleben die komplizierte Operation. Sechzig Prozent der Empfängertiere geht es auch nach einem Jahr noch gut. Der älteste Patient war zum Zeitpunkt der Transplantation bereits 18 Jahre alt. Die Kosten für den Eingriff belaufen sich auf etwa 8.000 Dollar. Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin der aktion tier e.V., zeigt die Problematik aus Sicht des Tierschutzes auf: “Das Spendertier kann nicht gefragt werden, ob es bereit ist, eine Niere zu opfern. Zudem wird es einer schwerwiegenden Operation mit allen Risiken unterzogen. Ob der kranken Katze letztendlich damit überhaupt geholfen werden kann, ist im Vorfeld eher ungewiss. Ein schwieriger Fall.“ Ein möglicher Ausweg aus dem Dilemma: Tierbesitzer kranker Katzen könnten dazu verpflichtet werden, Spendertieren aus ungünstigen Lebenssituationen ein neues Zuhause schenken zu müssen. Damit wäre beiden Parteien geholfen. In den USA wird Ähnliches bereits praktiziert - die Spendertiere müssen nach der Operation von der „Empfängerfamilie“ adoptiert werden.
Weitere
Informationen bei: aktion tier – menschen für tiere e.V.
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22.02.08