|
Es gibt eine Brücke, die den Himmel und die Erde verbindet. Weil sie so
viele Farben hat, nennt man sie die Regenbogenbrücke. Auf der anderen
Seite der Brücke liegt ein wunderschönes Land mit blühenden Wiesen, mit
saftigem grünen Gras und traumhaften Wäldern. Wenn ein geliebtes Tier die
Erde für immer verlassen muss, gelangt es zu diesem wundervollen Ort. Dort
gibt es immer reichlich zu fressen und zu trinken, und das Wetter ist
immer so schön und warm wie im Frühling. Die alten Tiere werden dort
wieder jung und die kranken Tiere wieder gesund. Den ganzen Tag toben sie
vergnügt zusammen herum. |
||||||
|
Was wären die unzähligen alten und sehr alten Hunde im Tierschutz ohne diejenigen, die sich auf einen Kameraden einlassen können und wollen, der bereits auf ein Gros seines Lebens zurückblickt. Nicht selten strahlen diese altersweisen Hunde eine Gelassenheit und Ruhe aus, die nicht nur für Artgenossen sondern auch für Menschen spürbar ist und deren Leben unglaublich bereichert. Der gemeinsame Weg mag ein kürzerer sein, doch die Länge eines Weges sagt nichts über dessen Beschaffenheit. Vom ersten Moment des Kennenlernens an war sich Laika der tiefen Liebe ihres neuen Herrchens sicher und schloß sich ihm ebenso mit ganzem Hundeherzen an, es folgten viele glückliche Monate, in denen beide gemeinsam unglaublich viel erleben konnten. Laika’s letztes Paradies lag in Schweden und unser Dank geht an ihren Thomas, der ihr all das Glück ermöglichte.
Geliebte Laika, meine souveräne Rudelführerin, Mit auf den Weg gegeben hatte man Dir, dass Du lautstark seist, aber bei mir nicht. Mit der Lebenserfahrung eines älteren Hundes fandest Du Dich sofort mit allem zurecht, neugierig, bescheiden, ausdauernd. Das war im Juni 2008. Gleichzeitig mit Dir hatte ich auch Malamutseniorin Sheila bei einer anderen Organisation auf Ibiza gefunden, und im November unternahmen wir die Autoreise nach Spanien, um Sheila kennenzulernen. Nicht unerwartet klappte das sofort und nach erfolgreichem Titertest kam Sheila nach Stockholm. In Punkto Köpfchen und Ausdauer warst Du ihr immer voraus. Im Sommer 2009 fand ich dann auch Pizi auf der gleichen Homepage wie Dich. Nach dem ohnehin geplanten Besuch auf der Messe Friedrichshafen fuhren wir mit der Bahn weiter nach Oberwart, um das neue Rudelmitglied zu besichtigen. Blind passte Pizi nicht mit jedem zusammen, aber nachdem Ihr Drei zwanzig Stunden ohne Zanken zusammen wart, kam so auch Pizi in den Norden. Klug und sanft hast Du immer Dein Rudel geleitet. In den Tagen um Deinen 14. Geburtstag liessen plötzlich Deine Kräfte nach. Zwei Tage in der Klinik gaben uns noch mal drei Wochen, aber dann musste ich die schwere Entscheidung treffen, Dich im Kreise unserer nächsten Freunde zur Regenbogenbruecke zu begleiten. Ich hatte mir nicht vorgestellt, dass die Bindung nach 21 Monaten so stark sein könnte. Warum, sagen andere Freunde, alte Hunde? Einfach: der Schmerz ist gross, die Freude grösser über das was wir erlebten. Gegen grosse Trauer steht ein noch grösseres Glueck. Dein Körper sagte mir ”ich will jetzt gehen”, Dein Blick sagte ”sorge Dich nicht, ich hatte es gut bei Dir”. Liebe Laika, jenseits des Regenbogens warten schon mein erster
Malamut Gizmo, meine Huskies Assi und Agi. Ich danke Dir, mein Schatz ! Unser Leben ist endlich, die Liebe nicht
Nur Tage nach ihrem 12. Geburtstag war das Leben der zwölfjährigen Liberty an seinem absoluten Tiefpunkt angelangt. Seit Welpentagen hatte Liberty bei ihrer einstigen Besitzerin gelebt und dort ein für französische Verhältnisse angenehmes Leben geführt, denn sie teilte das Los, den häuslichen Garten bewohnen zu dürfen, immerhin mit einem Rüden und war nicht ganz alleine. Mit dem Umzug in eine Wohnung allerdings gab es keinen Raum
mehr für Liberty, die Begründung bei Abgabe in einem Tierheim „sie schaffe die
Treppen nicht“. Damals schien es schwer vorstellbar, dass Liberty die Chance haben würde, all das Versäumte nachzuholen und dass es möglich sein würde all das Falschgelaufene wieder in richtige Bahnen zu lenken. Aber es gab sie tatsächlich, die bessere Zukunft für Liberty – im fernen Bayern, wo eine Familie sofort und uneingeschränkt „Ja“ zu diesem Hund sagte, kaum hatte sie von dem Schicksal der alten Hündin erfahren. Nur Tage später zog Liberty dort ein und die wohl glücklichste Zeit ihres Hundelebens begann. In den folgenden Monaten wurde aus der übergewichtigen, unbeweglichen verfilzten Hündin eine wahre Schönheit, die täglich an Kondition und Beweglichkeit gewann. Sie, die lange Jahre ausgegrenzt worden war, war nun überall mit dabei, erlebte neben den täglichen abwechslungsreichen Spaziergängen Urlaube, Besuche und viele Zusammentreffen mit anderen Hunden und ihren Besitzern. Zwar nicht frei von den Beschwerden des Alters, aber dank der sorgsamen Pflege davon kaum beeinträchtigt, schien die unaufhaltsam vergehende Lebenszeit im Leben von Liberty keine wirkliche Rolle mehr zu spielen, fast erschien sie alterslos. Am 28.01.2010 feierte Liberty im Kreis ihrer Pflegefamilie ihren 15. Geburtstag, unbeschwert und fröhlich. Keinen ließ sie wissen, dass ihr nur noch kurze Zeit blieb, um die Lieben, die sie seit fast drei Jahren einmalig umsorgt haben, zurück zu lassen. Ganz schnell zeigte Liberty plötzlich starke Auffälligkeiten und noch bevor man herausfinden konnte, was genau ihr fehlt, musste sie am 19.02.2010 in den Armen ihrer Pflegemama erlöst werden. Sie wollte nicht mehr aufstehen, war am Ende ihres kleinen Hundelebens angelangt. Der Vorstand sowie das Team der Nothilfe für Polarhunde e.V. Freudenstadt möchten sich sehr herzlich bei der Pflegefamilie bedanken, dass die kleine, von ihrer Vorbesitzerin abgeschobene Französin so verantwortungsbewusst und liebevoll betreut wurde. Sie hatten keinen Moment gezögert, der schon älteren Hündin spontan einen Pflegeplatz zu bieten. Danken möchten wir auch der Tierarztpraxis Dr. Schiele, sowie dem Physiotherapeuten, Herrn Buck. Alle haben dazu beigetragen, dass Liberty noch drei wunderschöne Jahre mit guter Lebensqualität beschieden waren.
Abschied von Liberty Die Blätter fallen, fallen wie von
weit,
Auch wir von der NfP trauern um Balu, da wir den letzten Kontakt zu seinem todkranken Herrchen hatten. Kurz schon nach der Übergabe an die NfP ist dieser verstorben, jedoch mit der Gewissheit, seinen geliebten, vierbeinigen Kameraden in guter Obhut zu wissen, denn die Vorbereitungen waren schon lange vorher getroffen worden. Balu hatte Glück und kam zeitnah in Pflege zu einem Vereinsmitglied, wo er voll in die Familie integriert und liebevoll bis an sein Lebensende betreut wurde. Dafür bedanken wir uns – auch im Namen von Balu – sehr herzlich. Es ist immer schön zu wissen, wenn alte Tiere nicht in einer Auffangstation oder einem Tierheim sterben müssen.
Manchmal gelingt es trotz aller Bemühungen nicht, für ganz besondere Hunde den richtigen Platz in der Welt jenseits des Tierschutzes zu finden. In jedem einzelnen Fall bitter, denn keiner dieser Hunde wurde so geboren wie er zu vermitteln war, mehr oder weniger lang war der Weg des einzelnen auf der Straße des Unverständnisses und der menschlichen Fehleinschätzungen oder –reaktionen. Mitunter finden Hunde wie diese im Tierschutz Menschen, die bereit sind, sich auf sie einzulassen, ohne Ansprüche und ohne Bedingungen und nicht selten gelingt es den Hunden dann, eine Bindung zu ihnen einzugehen, Vertrauen zu finden. Einer der solche Menschen fand und dem dadurch eine kleine Oase des Glücks innerhalb des Tierschutzes geschaffen wurde, war der Alaskan-Husky Rüde Jago. Am ersten Freitag im Februar 2010 ging Jago auf seine letzte große Reise. Begleitet von den Menschen, die ihn in den letzten Jahren gestützt und umsorgt hatten und die in ihren Gedanken die Erinnerungen an Jago bewahren werden.
Ein besonderes DANKESCHÖN geht an unseren Kooperationspartner, aktion tier, der sich in bewundernswerter Weise eingesetzt hat, damit Jago von der damaligen Pflegestelle abgeholt und würdig untergebracht werden konnte. Da es für Jago trotz unendlicher Vermittlungs-Versuche keine Alternative gab, durfte er privat bei Mitarbeitern von aktion tier den Rest seines Lebens glücklich im Kreise einer Familie verbringen. Für die großartige Hilfe möchten wir uns hier besonders bei aktion tier, Fam. P., bedanken.
Lieber süßer Joscha, auf den Tag genau 11 Jahre nachdem Du bei uns eingezogen bist (am 31.01.2010), mussten wir Dich wegen einem Unfall sehr schweren Herzens im Alter von 14 Jahren einschläfern lassen. Du warst unser erster Wunsch-Husky und hast sehr viel Geduld mit uns gehabt. Mit deiner Charakterstärke und auch ein bisschen mit deinem Machowesen hast Du zwei Hündinnen bei uns sehr gut eingeführt und Ihnen gezeigt, wie das Rudel inkl. den Zweibeinern so funktioniert. Bonny und Honey sind mit deiner Hilfe gute Familienmitglieder geworden. Vor allem Bonny hast Du noch ein glückliches Leben bereitet. Aber auch für Honey warst Du in den letzten zwei Jahren ein Vorbild. Mit deiner zum Schluss durch das Alter bedingten ruhigen und gelassenen Art hast Du ihr gezeigt, dass man ohne Nervosität oft mehr erreichen kann. Schlussendlich hat sie sich Dir angepasst und ihr habt gut miteinander harmoniert. Deine Albernheiten und vor allem Deine Fähigkeiten uns anzumeckern, wenn mal etwas nicht nach Deiner Nase geht, werden wir nie vergessen. Du warst sehr selbstbewusst, aber jederzeit kalkulierbar und gutmütig. Dass Du nie der große „Schmuser“ warst, sei Dir verziehen. Ebenso deine Charakterstärke, dass Du fast nie Hilfe von uns Menschen in Anspruch nehmen wolltest. Irgendwie hast Du Dich immer durchgewurschtelt.
Wir haben 11 wunderschöne Jahre mit Dir zusammen verbracht und viel erlebt. Durch deine schelmische Art hast Du uns oft zum lachen und staunen gebracht. Sehr viel haben wir Dank Dir Joscha, über Hunde gelernt. Mit sehr viel Geduld hast Du auf unsere Fehler reagiert. Der Clown in Dir hat es immer wieder geschafft uns milde zu stimmen, wenn Du es mal wieder zu bunt getrieben hast (Du weißt schon was wir meinen...). Denk nur mal an die Geschichte, wie Du die arme Bonny vor lauter Übermut in Dänemark am Strand gepiesackt hast, nur weil Dich der Hafer gestochen hat. Dort wo Du jetzt bist, kannst Du nach Herzenslust mit Bonny toben und andere Hunde anknurren und verbellen. Deine positive Lebenseinstellung hat dich nie verlassen. Auch als wir Dich nach Bonnys Tod mit einer „Neuen“ geschockt haben, warst Du sehr cool und hast sie nach sechs Monaten Trauer bei uns aufgenommen. Dein ruhiger aber dennoch überaus souveräner Umgang mit dem „jungen Gemüse“ hat ihr Wege aufgezeigt, wie man sich in eine neue Familie einbindet und unentbehrlich macht. Honey wartet jeden Abend auf deinem Platz und kann es noch gar nicht verstehen, dass Du weg bist. Joscha, alter Kämpfer – eines lass dir noch mit auf den Weg geben: Nimm Hilfe an wenn Du Hilfe brauchst. Denn genau so ist es zu Deinem kleinen, aber sehr entscheidenden Unfall gekommen. Den Rest kennst Du selber. Es tut uns so wahnsinnig leid. Du wirst immer Deinen Platz bei uns neben der Bonny haben, und das nicht nur in unseren Herzen (Du weißt schon wie wir das meinen). Viel Glück alter Haudegen und grüß die Bonny von uns. Lasst es Euch gut gehen – Ihr habt es verdient. Vielen Dank dass Ihr Beide bei uns wart. Es war sehr, sehr schön mit Euch. Waltraud & Walter Lange ist es her, dass wir Joscha in die
Vermittlung bekamen, er sollte keinen Zwischenstopp irgendwo machen, sondern
direkt in ein neues Zuhause kommen. Er war ein besonders beeindruckender und
charaktervoller Husky-Rüde und sich seiner Schönheit voll bewusst. Viele Jahre
durften wir Joscha begleiten, da uns mit den Besitzern eine gewisse Art der
Freundschaft verband und heute noch verbindet. Umso mehr tut es auch uns weh, doch
wir wissen, dass er ein wunderschönes Leben bei Waltraud und Walter führen durfte.
Mit dieser Gewissheit kann man ein Tier auch eher loslassen.
Liebe kleine Anaïs, die Zeitbombe unter Deinem dicken Pelz tickte nach der OP am 5. Dezember 2009 leider viel zu schnell und unaufhaltsam weiter. Für uns völlig überraschend mussten wir am 20. Januar, Dein Köpfchen in meiner Hand, schweren Herzens Abschied nehmen; es gab keine Alternative. Du musstest nicht leiden, hattest keine Schmerzen – das ist die Hauptsache! Und wir hatten noch einen intensiven, gemeinsamen Weihnachtsurlaub in Deinen geliebten Garten im Allgäu. Wir danken Dir für drei wunderschöne Jahre. Dein Vertrauen und Deine Liebe sind eines der größten Geschenke in unserem Leben. Wir können nicht in Worte fassen, was wir mit Dir verloren haben. In unseren Herzen und Gedanken und jenseits der Regenbogenbrücke lebst Du weiter, bis wir Dich dort wieder in die Arme schließen und Deine Küsschen bekommen dürfen.
Du warst so eine liebe, verschmuste, sensible, außergewöhnliche Maus – und hattest so viel Pech im Leben: Erst der Schock, von Deinem EX-„Frauchen“ abgeschoben zu werden; dann eine Pflegefamilie, die Dich nicht verstanden hat; der Aufenthalt in der Station, 2 ¼ lange Jahre, eine Situation, mit der Du so gar nicht zurecht kamst; die beiden großen OPs gleich am Anfang, als Du bei uns warst; im Dezember noch einmal eine große OP; und zuletzt, dass der Erfolg dieser OP nur von so kurzer Dauer war. Du, gerade DU, hast das alles nicht verdient!!! Die ewige Frage nach dem "Warum" und "warum ausgerechnet DU" bleibt wie immer unbeantwortet. Du warst bei uns glücklich; das hast Du uns vom ersten Augenblick an zu verstehen gegeben. Du – als Husky! – hast unseren „Kleintierzoo“ respektiert, akzeptiert und auch an sie Deine Küsschen verteilt. Die Zeit bei uns aber war leider viel zu kurz. Wir hoffen, dass wir all Dein Unglück mit unserer Liebe ein wenig ausgleichen konnten. Wir vermissen Dich so sehr, wir werden Dich immer lieben. Deine Biggi, Dein Herrchen, Vroni, Molly, Nelson und Gida. Für uns alle war es ein Schock, als wir
hörten, dass Anais in eine andere Welt übergesiedelt ist. Viel zu kurz war die
Zeit, in der sie all das nachholen durfte, was ihr in der Zeit in der
Auffangstation versagt blieb. Eine Hündin, die total in ein Loch gefallen ist, als
ihr Frauchen sie abgeben musste. Bildschön vom Aussehen und von der Beschreibung
mit einer netten Art, fiel sie wie ein Kartenhaus zusammen, als sie sich in der
Station wiederfand.
So eng wie die Leben der beiden miteinander verwoben waren, so nah sind sie sich auch im Tod – es sind kaum vier Wochen vergangen, dass wir die Lebensgeschichte von Tschaika, die auch die Lebensgeschichte von Yarko ist, hier noch einmal Revue passieren ließen. So viel sie miteinander gemein hatten, so unterschiedlich waren sie auch bis ins hohe Alter hinein, Tschaika, diejenige, die sich kümmerte und Yarko, ihr unbeschwerter, nie wirklich erwachsen gewordener Sprössling. Noch als Hundejüngling gut vermittelt, hatte das Leben für Yarko nur Sonnenseiten gehabt bis zur erneuten Abgabe im Sommer 2008, der Rüde war zu diesem Zeitpunkt fast dreizehn Jahre alt. Die Veränderung ertrug seine Mutter ruhig und voller Würde, Yarko hingegen wurde über Wochen nicht einig mit den Geschehnissen, sein nicht enden wollendes Heulen lag wie ein Klagesang über der Station im Schwarzwald. Personal, Spaziergänger und Paten, die teilweise lange Wege in die Station auf sich nahmen, taten ihr Bestes, doch es dauerte, bis Yarko sich in die Realität des Tierschutzes einfand. Der vor dem endgültigen Wintereinbruch nötig gewordene Umzug ins Nordlicht irritierte ihn hingegen kaum, im Flur- und Bürobereich lebend wieder näher dran zu sein an den Menschen war ihm nur Recht. Der Einzug im Nordlicht war eigentlich von einer gewissen Wehmut geprägt, denn es schmerzt, wenn man statt dem eigenen Zuhause nur eine Verbesserung innerhalb des Tierschutzes für zwei derart freundliche Oldies erreichen kann, doch Yarko sorgte rasch mit seinen „ich bin Söhnchen“-Eskapaden dafür, dass ein Schmunzler den nächsten jagte. Mit größtem Selbstverständnis beanspruchte Yarko alles für sich, was Paten, Freunde und sonstige Gönner für die beiden greisen Hunde ins Nordlicht brachten, jede neue Decke, jedes neue Kissen war zunächst seins und nur seins. Tschaika ließ ihn gewähren, wohl wissend, dass wie bei einem kleinen Kind das Neue innert Tagen seinen Reiz für ihn verlieren würde, sie ließ es auch zu, dass er sich gerne beim Streicheln nach vorne drängte, bei den Leckerchen der erste sein wollte ….. Innerlich wird sie wohl ebenfalls geschmunzelt haben über ihren da so tuffen, manchmal sogar ein bisschen frechen Nachwuchs, der draußen beim geringsten Anlass hinter Mutti verschwand und die erstmal die Lage checken ließ. Ja, er war ein wenig ein verzogenes Söhnchen, das nicht nur der Mama gegenüber stets drauf pochte, dass seine Bedürfnisse die wichtigsten der Welt seien. In Yarkos Welt drehte sich damals vieles, wenn nicht gar alles um seine Wünsche und wenn es seiner Meinung nach Fütterungszeit war und niemand außer ihm daran zu denken schien, randalierte er schon mal ein wenig im Flurbereich oder schritt – sofern Futterspenden in erreichbarer Nähe waren – zur Selbstbedienung. Das eigentlich Bemerkenswerte daran war und ist, dass niemand ihm jemals wirklich böse sein konnte, Yarko und seine Sicht der Welt musste man einfach lieben, vor allem dann, wenn man in das freundliche offene Gesicht des alten Rüden blickte, dessen Augen funkelten wie die eines Jährlings. Auch in Sachen Gesundheit stand Yarko immer irgendwie an erster Stelle, weitaus öfter machte man sich in den vergangenen Monaten Sorgen um ihn, dem eine Reihe von „Dauerbaustellen“ immer wieder einmal zusetzten ohne seinen Lebenswillen und seinen Lebensmut wirklich brechen zu können. Mal waren es die schwachen Hinterläufe, die ihm Beschwerden verursachten, mal der Krebs, der sich in der Nähe des Afters einen als Schwellung sichtbaren Weg nach draußen geschaffen hatte. Mehr als einmal befürchtete man das Schlimmste, vor allem mit Blick auf Tschaika, die so sehr an ihrem Junior hing, aber ein ums andere Mal berappelte sich Yarko noch bevor man wirklich ernsthaft über das weitere Vorgehen nachdenken musste. Dennoch spürte man, dass einem der Sand in Yarkos Lebensuhr zwischen den Fingern zerrann, die Antwort auf die über allem schwebende Frage, was wäre wenn gab Tschaika selbst, nur wenige Tage bevor das Jahr 2009 endete, war ihre Kraft zu Ende. Nicht ganz unerwartet ging Yarko mit diesem Verlust sehr ruhig und gefasst um, schon seit längerem hatte man eine Veränderung, eine (Weiter-)Entwicklung in seinem gesamten Verhalten bemerkt. Zuerst hatte man noch an eine (Selbst-)Täuschung gedacht, als Yarko auf den Fahrten zum Tierarzt auch ohne Begleitung von Tschaika gelassener wurde und schließlich irgendwann regelrecht hinten im Fahrzeug thronte. Doch die Zeichen für eine neu entdeckte Eigenständigkeit bei Yarko mehrten sich in allen Lebensbereichen, spät aber doch ganz aus eigenem Antrieb hatte er sich von „Muttis Rockzipfel“ gelöst. Und manchmal, wenn er so mit einem unterwegs war, da hatte man schon das Gefühl, Yarko wäre – würde man ihm jetzt einen Trip nach Dänemark oder ein sonstiges Abenteuer vorschlagen – sofort mit dabei. So rege sein Geist war, so zerbrechlich wurde langsam sein Körper. Yarko, der eigentlich immer gerne gefuttert hatte und gewiss auch nicht eben wählerisch war, entwickelte ausgeprägte Vorlieben und Abneigungen, es schien, als würde ihn manches, was gestern noch lecker war, heute einfach nur grausen. Gewertet hat man es nicht als gewöhnliches „Schneiken“ sondern als weiteres Zeichen, dass das Ende näher rückte. Doch solange er munter, mit Interesse und ohne Schmerzen so präsent war, seine Spaziergänge einforderte und sich um seine sonstigen Bedürfnisse kümmerte, sollte er die Wintertage noch genießen – das Frühjahr war gedanklich bereits in unerreichbare Ferne gerückt. Dass man versuchte, ihm diese Wochen ein wenig leichter zu machen, nahm Yarko gerne und mit Freude an. Seine Augen begannen bereits erwartungsvoll zu leuchten, so wie er eines Topfes angesichts wurde, genießerisch sog er die Luft ein, sobald der Deckel gehoben war und ließ denjenigen (oft Frau Winter oder auch Frau Kuglinski), der ihm das leckere Mahl bereitet hatte, nicht mehr aus dem Blick, bis der Napf gefüllt war und vor ihm stand. Man hat ihm sein Kronprinzen-Dasein gegönnt, wohl wissend, dass in ihm ein unerbittlicher Feind dabei war, sein todbringendes Werk bald zu vollenden – es war dann aber die schwache Hinterhand, die Yarko ab Mitte Januar zunehmend Schwierigkeiten machten. Und diesmal liefen alle tierärztlichen Bemühungen diesen Prozess noch einmal aufzuhalten, ins Leere. Mit jedem Tag ahnte man mehr, dass diesmal das Unausweichliche kommen würde, auch Yarko schien es zu spüren, seine sonst noch oft spürbare Ungeduld wich einer noch nie bei ihm bemerkten anhaltenden Gelassenheit und Ruhe. Am Dienstag, den 26. Januar, begab sich Yarko auf seine letzte
Reise, auch er begleitet von jenen, die sich in den letzten Monaten um die beiden
Oldies gekümmert hatten und es war, als ginge eine Ära im Nordlicht zu Ende. Unser Dank geht an all die vielen Menschen, die Tschaika und Yarko in den Monaten seit ihrer Rückkehr in den Tierschutz in irgendeiner Form unterstützt haben. Sie alle haben auf die für Sie mögliche Weise dazu beigetragen, dass die letzte Zeit der beiden hochbetagten Hunde eine glückliche und ausgefüllte war.
Tot ist nur, wer vergessen ist – Tschaika und Yarko haben einen festen Platz in den Herzen vieler Menschen.
Am 07.Januar 2010 haben wir unseren Apollo über die Regenbogenbrücke gehen lassen! …aber wir werden uns wiedersehen-ganz bestimmt! Anfang Mai 07 trafen wir Dich! Klein-Cappo, der „rotzfreche“ Rüpel, sollte bei Silvia in die
„Benimm-Schule“. Du standest ganz ruhig in Deinem Zwinger und schautest mich an - es war um mich geschehen! Auch meinem Mann hast du am nächsten Tag den Kopf verdreht. Es folgten wenige Probespaziergänge mit Dir und Cappo - es
passte! Trotz Deines (geschätzten) Alters von 9 Jahren, warst Du sehr lernwillig und so hatten wir es etwa nach einem halben Jahr gemeinsam geschafft, dass Du ohne Leine mit uns spazieren gehen konntest. Deine Ausflüge in die Büsche hast du so genossen - kein Reh, kein Hase konnte Dich aus der Ruhe bringen. Dein Blick wanderte immer wieder zu uns. Wir hatten immer wieder unsere Freude daran, zu sehen, wie Du Dich bei uns wohl fühltest. All die Hunde, die uns begegneten auf unseren Wegen, begrüßtest du freundlich, hier und da ein kurzes Spielchen und dann ruhig weiter… Du warst unser Traumgefährte! So oft hast Du uns zum Lachen gebracht, wenn du mit Cappo durch den Garten oder durchs Wohnzimmer tobtest und wenn du nicht mehr mochtest, kam Deine große Pfote ganz sanft von oben und der Kleine hörte tatsächlich auf. Ihr ward wirklich ein Super-Gespann! Im Herbst 2009 dann wurde Dein Leben schwer. Du hast nicht mehr gern gefressen, mal abgesehen von Deinen heißgeliebten Schweineohren und nahmst ganz fürchterlich ab. Die Untersuchung ergab, dass Deine Nieren und die Leber nicht mehr hundertprozentig arbeiteten. Durch Nahrungsumstellung und allerlei andere Maßnahmen hast Du aber wieder zugelegt und bist weiterhin glücklich durch Deinen Wald und durch Dein Zuhause „gewandert“. Weihnachten gab es Dein Lieblingsessen- ein ordentliches Stück Rindfleisch, was hast du es freudig verputzt! Doch Anfang Januar ging alles dann ganz schnell… Du mochtest wieder nicht mehr wirklich fressen… Deinen letzten Spaziergang mochtest Du nicht mehr zu Ende gehen, du bliebst einfach stehen und schautest uns traurig an. Dein Stef trug Dich nach Hause und ich rief den Arzt an. Du solltest nicht leiden! Obwohl Du uns deutlich gezeigt hast, dass es Zeit ist zu gehen, war das Ergebnis der Untersuchung niederschmetternd für uns. Nierenversagen und Lebertumor. Wir zündeten eine Kerze für Dich an und ließen Dich dann mit sehr viel Liebe ganz ruhig gehen.
Hey „Großer“! Wir drei danken Dir für die wunderschöne Zeit, die Du mit uns verbracht hast, wir vermissen Dich so sehr! Deine Ela mit Stefan und Cappo
Zu den emotionalsten Momenten im Tierschutz gehören die Abschiede, von denen es zweierlei gibt. Zum einen die freudigen, bei denen wieder ein Schützling an der Seite der für ihn gefundenen Menschen in einen neuen Lebensabschnitt geht und zum anderen die traurigen, die meist mit der Nachricht beginnen, dass eine lange und meist auch glückliche gemeinsame Zeit zu Ende gegangen ist. Manchmal aber gelingt einem der erste Abschied nicht, vielleicht weil die Hilfe für das Tier einmal mehr viel zu spät kam und man nur noch begleiten konnte, manchmal aber auch, weil es trotz aller Bemühungen nicht gelang, ein endgültiges Zuhause für ein Tier zu finden. Und das sind die traurigsten Abschiede überhaupt …… Auch Tschaika verbrachte die letzten Monate ihres sehr, sehr langen Hundelebens im Tierschutz. Der Abschied von ihr gehört dennoch nicht zu den traurigsten, denn sie wurde in diesen Wochen und Monaten von so vielen Menschen liebevoll umsorgt, ihr wurden Zeit, Zuwendung und kleine Präsente geschenkt und selbst weit entfernt lebende Menschen waren in Gedanken und Wünschen als Paten stets an ihrem Schicksal und ihrem Befinden interessiert und sorgten dafür, dass sie weder ein einsamer noch ein vergessener Hund war, sondern ein geliebter. Man hätte sich im Juni 2008, als die im Oktober 1993 geborene Tschaika gemeinsam mit ihrem zwei Jahre jüngeren Sprössling Yarko nach langen und hoffentlich glücklichen Jahren als Familienhund in die Vermittlung zurück kam, noch einmal ein „richtiges Zuhause“ für die beiden gewünscht. Aber trotz aller Bemühungen wollte es in den folgenden Wochen und Monaten nicht klappen, für die beiden ursprünglich aus schlechter Haltung kommenden Hunde jemanden zu finden. Als schließlich der Winter erste frostigen Boten in die Station im Schwarzwald sandte, siedelten Tschaika und Yarko im November des vergangenen Jahres über ins Nordlicht für Notfelle, wo die beiden im Flurbereich einquartiert wurden. Schon diese Reise unterschied sich deutlich von sonstigen Tierschutz-Transporten, Paten sorgten dafür, dass die beiden komfortabel und bequem in Privatwagen die lange Reise vom Schwarzwald in den Norden gefahren wurden und es ihnen unterwegs an nichts fehlte. So schnell wie sie im Süden Deutschlands die Herzen all derer gewinnen konnten, mit denen sie zusammentrafen, so rasch wickelten sie auch den Norden Deutschlands um die Pfoten. Es dauerte nur Tage, bis aus den Flurbesetzern die heimlichen Herrscher des Nordlichts wurden, die sich den Alltag dort auf charmante Weise ihren Bedürfnissen entsprechend ein wenig zu Recht bogen. Um dieses „Zurecht rücken“ wusste man sehr wohl und doch ließ man sie gewähren, voll Bewunderung für die Souveränität und Würde, mit der gerade Tschaika ihre Situation und ihren Alltag meisterte. Es war erstaunlich, welch Kampfgeist und Lebenslust in dieser alten Hundedame steckten, die bei ihrer erneuten Abgabe in einem so jämmerlichen Gesundheitszustand gewesen war, massive Zahnprobleme hatten ihr das Fressen fast unmöglich gemacht und sie stark abmagern lassen. Da ihr alter und angeschlagener Körper das Risiko einer Narkose ins Unendliche steigen ließ, versuchte man, ihr mit Antibiotika, Aufbaufutter und später auch sorgsam ausgesuchten Kauartikeln zu helfen. Eine Unterstützung, die Tschaika dankend annahm und mit den Tagen mehr und mehr geworden war, die Umsiedlung ins Nordlicht ließ sie dann noch einmal an Gewicht zu legen. Tschaika und ihr Sohn schlugen rasch Wurzeln im Nordlicht, mit der Weisheit und Ruhe alter Hunde schlossen sie sich nicht nur dem Stationspersonal sondern auch all jenen an, die ihnen Gutes taten. Recht rasch wurde Frau Winter zu einer schier unersetzlichen Bezugsperson der beiden, denn sie stand für das Highlight eines jeden ganz normalen Tages, dem morgendlichen Spaziergang. Ein Ereignis, das jedes Mal aufs Neue mit riesiger Freude und echter Begeisterung begrüßt wurde, was Frau Winter Tag um Tag spiegelte, von welch großer Wichtigkeit und enormer Bedeutung für den weiteren Verlauf des Tages ihr tägliches Erscheinen war. Eine Botschaft, die ankam, mit der Zuverlässigkeit, die man sonst nur bestimmten Uhren nachsagt, war Frau Winter allmorgendlich um zehn zur Stelle, selbst eine Knieoperation konnte sie nur kurzfristig von der Station und der dort wartenden Tschaika und Yarko fernhalten. In Frau Kuglinski fanden die beiden einen weiteren sich liebevoll kümmernden Menschen, der immer dann zur Stelle war, wenn die beiden jemanden brauchten. Etwas schwerer war es für die Patin Frau Plat, sich vor Ort allzeit zu engagieren, da das berufliche das nicht immer zu ließ, gedanklich aber war sie selbst an so weit entfernten Orten wie Saudi Arabien oft bei den beiden Oldies und besuchte sie im Nordlicht, wann immer es möglich war. Besuch erhielten Taschaika und Yarko auch oft von Ute und ihrem Mann, die vorab stets hausgemachte Hundekekse für die beiden besorgten und sie damit verwöhnten. Fester Bestandteil im Leben der beiden alten Hunde auch die Arbeitseinsätze im Nordlicht, keiner von denen, die sich zum Helfen einfanden, versäumte es, Tschaika und Yarko zu begrüßen, ihnen ein paar nette Worte zu sagen und ein paar Streicheleinheiten zu verteilen. Ja, Tschaika und ihr Sohn waren wunderbar eingebettet in das Geschehen in und um das Nordlicht, wurden einbezogen, wann immer es möglich war und genossen die Abwechslung, die ihnen mit Kindernachmittag oder anderen Ereignissen ins Haus kam. Doch die Zeit stand nicht still für Tschaika, unerbittlich lief ihre Lebensuhr weiter. Mit ihrem älter werdenden Körper, der zunehmend gebrechlicher und weniger zuverlässig wurde, ging die alte Hündin gelassen um, sah irgendwann großzügig über passierte Missgeschicke hinweg. Natürlich wurde sie in manchem ein wenig eigensinniger oder wohl besser altersstarrsinnig, aber unleidlich oder mürrisch wurde sie dabei nie. Ihre grundsätzlich positive Grundstimmung und ihre Zuversicht, ihre Lebensfreude konnten nichts und niemand trüben, fast schien es, als wolle sie ewig festhalten an ihrem Leben. Vielleicht war es auch ein wenig Yarko, der sie aufrecht hielt und mitunter gab es Tage, da sah es fast aus, als würde er sie zurücklassen und nicht umgekehrt. Das Ende kam überraschend, ein Aufschrei von Tschaika am Vormittag des zweiten Weihnachtstages 2009 signalisierte nichts Gutes, man fand sie auf dem Boden liegend und in ihren Augen las man Schmerz, aber auch Verwunderung – es schien auch für sie ohne Vorwarnung zu geschehen. Nachdem man Tschaika vorsichtig in ihren Korb gebettet hatte, verständigte man die Tierärztin, Frau Winter, deren Zeit es eigentlich gewesen war, kümmerte sich zunächst vor allem um Yarko. Nach einer letzten Untersuchung durch die Tierärztin, der sie in den vergangen Monaten ebenfalls ans Herz gewachsen war, ging Tschaika im Kreis vieler, die sie in ihrer Zeit im Nordlicht begleitet hatten, auf ihre letzte Reise. Und dort, wo sie ihre letzten Monate verbrachte, fand Tschaika auch ihre letzte Ruhestätte, im Nordlicht. Wir danken all jenen, die sich um Tschaika kümmerten und sorgten seit ihrer erneuten Abgabe im Tierschutz, jenen, die namentlich genannt wurden und all den vielen anderen, die sich nicht weniger einbrachten, einsetzten und auf vielfältige Weise dafür sorgten, dass diese Zeit für Tschaika eine ausgefüllte und glückliche war.
TSCHAIKA:
(A.Winter)
Anfang Januar 2004 hatten wir Ushaunti (geb. 29.09.1996) im Fernsehen gesehen und nur ein paar Tage danach (am 10.01.2004) kam sie zu uns, gleich bei der Ankunft hatte sie nichts Besseres zu tun, als unseren Rüden Nanuk am Gartentor an zu Knurren. Da waren wir erst der Meinung das wird nichts, doch nach einem Spaziergang mit beiden hatten sich die wogen geglättet. Es folgten jedoch schwierige Wochen mit heftigen Rangordnungskämpfen, aber wir haben es gemeinsam geschafft, du hast deinen Platz in unserem Rudel gefunden. Von nun an zeigtest du uns, was ein Malamut alles kann, obwohl wir bereits Nanuk hatten und glaubten, wir hätten Erfahrung mit Malamuts. Alles Essbare musste vor dir in Sicherheit gebracht werden und denn Gartenzaun musste ich öfters mal reparieren, denn so einen Maschendrahtzaun hast du in nur fünf Minuten geöffnet, wenn du mal wieder auf der Suche nach was zum Essen bei der Nachbarschaft unterwegs warst. Alle diese Streiche haben dir dann den Spitznamen "Hexe" eingebracht. Es folgten glückliche Jahre mit vielen schönen Erlebnissen und einigen Regeln, die jeder beachten musste für das Zusammenleben mit dir, denn den Namen HEXE hattest du dir verdient.
Dann Ende 2008 kamen die ersten Anzeichen, dass deine Lebensuhr am laufen war. Die Diagnose des Tierarztes Artrose und Epileptische Anfälle. Doch du hattest einen so großen Lebenswillen, hast täglich deine Spaziergänge gefordert, obwohl es dir schwer fiel. Konntest für etwas zu fressen sogar noch richtig Rennen. Doch die Spaziergänge wurden immer kürzer und dein Tempo immer langsamer, sogar dein sonst so ungestümer Kumpel Nanuk hat Rücksicht auf dich genommen. Doch dann am 15.12.2009 konntest du nicht mal mehr aufstehen und wenn du es geschafft hattest, fielst du wieder um. Du hast nicht mal mehr was gefressen obwohl fressen dein Leben war. Abends um 21Uhr fuhr ich mit dir noch in die Tierklinik. Doch der Ausdruck deiner sonst so tapferen Augen verriet mir, dass du selbst das Kämpfen aufgehört hast und ich entschied mich schweren Herzens dich nun über die Regenbogenbrücke gehen zu lassen. Vielen herzlichen Dank, dass wir dich in deinem Leben begleiten durften und du uns so viel Liebe und Freude geschenkt hast. In unseren Herzen wirst du weiterleben. Klaus, Gaby, Alex, Meli und dein "Dicker" Nanuk
Im Sommer 2006 zog die 1997 geborene Laska in der Station im Schwarzwald ein, ihre Abgabe hatte viele Gründe, von denen nicht einer bei der Hündin selbst seine Ursache hatte. Um so mehr wünschte man ihr, dass der Aufenthalt im Tierschutz nur ein kurzer sein möge, in dem Fall hatte das Schicksal ein offenes Ohr und bereits wenige Wochen später, im September, fand Laska Menschen, die die Vorteile einer schon etwas älteren, gelassenen Hündin zu schätzen wussten. Mit Einzug des diesjährigen Herbstes zeigte Laska ihrer Familie, dass ihr Lebensweg sich dem Ende näherte, bereits wenige Monate nach Auftreten der ersten Anzeichen hieß es nun Abschied nehmen:
„Nun haben sich unsere Wege leider getrennt! Vergangenen Samstag (07.11.09) mussten wir unsere geliebte Laska schweren Herzens einschläfern lassen, nachdem sie nun drei Jahre lang unser Leben bereichert hat. Sie war immer und überall dabei und hat uns immer begleitet. Sie hat genossen, dass sie bei uns der Mittelpunkt der Familie war, aber auch die Ausflüge im Schnee oder die Wanderungen mit ihren Hundekameraden im Allgäu waren für sie und uns immer toll. Umso größer ist nun die Lücke, die sie zurück gelassen hat und wir begreifen nur sehr schwer und langsam, dass sie nun für immer gegangen ist und nicht mehr zu uns zurück kommt. Ein kleiner Trost ist es zu wissen, dass es ihr nun besser geht und sie nicht mehr leiden muss, denn dass hätte sie nicht verdient. Wir vermissen unsere Mäusejägerin mit den tief blauen Augen, mit denen sie immer alle um den Finger gewickelt hat und denen man auch nie wirklich böse sein konnte sehr und werden sie nie vergessen. Vielen Dank für die 3 wunderschönen Jahre. Wir denken immer an dich Laska.“
Beau – Nicht einfach hat es sich sein Vorbesitzer gemacht, als er Beau Ende 1998 im Alter von 4 Jahren an uns übergeben musste. Schwere gesundheitliche Probleme machten es ihm unmöglich, sich artgerecht um Beau zu kümmern und „einfach hergeben“ wollte er ihn auch nicht. Viele Kontakte gingen hin und her (hielten auch über Jahre hinweg), bis das nötige Vertrauen für unsere Vermittlungstätigkeit vorhanden war. Nach der Übereignung hatten wir aber das große Glück, diesen hübschen und wunderbaren Rüden in eine tolle Familie geben zu können, die ihn fest übernommen hat. Beau fühlte sich dort gleich zu Hause und war bereits nach einer kurzen Eingewöhnungszeit bei seinen neuen Menschen nicht mehr wegzudenken. Wir erinnern uns noch sehr gut an die Übernahme und Vermittlung und werden Beau in guter Erinnerung behalten. Danke an seine Menschen, die ihn all die Jahre liebevoll begleitet haben. „Unser Beau, den Sie uns im Dezember 1998 vermittelt haben, musste gestern leider eingeschläfert werden. Beau hat uns auf die "Schlittenhunde - Schiene" gebracht, und war bis zuletzt souveräner "Alterspräsident" eines 9 köpfigen Husky-Rudels. Er litt zwar schon seit mehreren Jahren an Arthrose in den Vorderläufen, bestand aber noch jeden Tag auf seinen Spaziergang. Beau hatte in der letzten Woche noch ein schönes Trainingslager erleben dürfen, aber am Mittwoch dieser Woche erlitt er wohl einen Magen- / Darmdurchbruch, so dass unserer Tierärztin nichts weiter übrig blieb, als ihn zu erlösen. Wir haben mit Beau sehr schöne 11 Jahre verbracht und werden ihn immer in bester Erinnerung behalten.“
Beau, geboren 05. November 1994 - gestorben 29. Oktober 2009
Als Buck vor rund sieben Jahren nach Deutschland kam, war er ein Schatten seiner selbst, ein vernachlässigter, kranker Husky-Rüde, der mit seinen besten Jahren wirkte wie ein uralter Tapper-Greis. In einer Pflegestelle wurde er fürs erste aufgefangen und die schwerwiegendsten Probleme in Angriff genommen, Unterernährung, Herzwürmer und massive Ohrenentzündungen, die Operationen notwendig machten. Als hätte das alles noch nicht gereicht, gesellte sich bald darauf noch eine chronische Gastrititis hinzu und ein ziemlich geschädigter Darm. Zu diesem Zeitpunkt hatte Buck bereits Interessenten, die ihn in der Pflegestelle auch schon besucht und „ja“ zu ihm gesagt hatten, mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen, denn lange war offen, ob das Hörvermögen des Rüden zu retten wäre. Dass sich nun noch ein weiterer Befund der langen Liste an Vorerkrankungen hinzugefügt hatte, änderte an dieser Entscheidung für Buck nichts – im Juni 2003 zog er bei seiner Familie ein. Hier war er der „Herzbube“ und blieb es auch als Ende 2007 Hündin Roxanne mit dazu kam, deren Bewunderung und Zuneigung der ältere Hundeherr nach anfänglicher Skepsis sehr genoss. Nun aber war Bucks Kraft zu Ende und er tauschte den Himmel auf Erden, den er in seiner Familie gefunden hatte, gegen den endgültigen ein: „Mein lieber Junge, als Du vor 6,5 Jahren nach viel Leid in
unsere Familie gekommen bist, habe ich Dir versprochen Dich nie mehr leiden Du warst unser Sonnenschein, hast unser Leben jeden Tag bereichert, hast uns Deine uneingeschränkte Liebe gegeben und wir haben Dich verwöhnt nach allen "Regeln der Kunst". Ja, man kann sagen wir hatten eine wunderbare Zeit, voller Glück, Liebe und Vertrauen. Selbst als unsere Roxanne zu uns kam hast Du verständnisvoll abgewartet bis auch sie in Dir einen liebevollen "Bruder" gesehen hat. Die morgendlichen Küsschen von ihr zum Wecken hast Du gerne "ertragen"….. Wir danken Dir mein Junge, dass Du bei uns warst……Du wirst uns immer fehlen und unsere Herzen nie verlassen !!!“
Auch die ehemalige Pflegestelle von Buck trauert um diesen wunderbaren Kameraden. Sein besonderer Charme und sein liebevolles Wesen machen ihn unvergessen. Danke Frauke, Holger und Janin, dass ihr ihn in der ganzen Zeit so toll begleitet und betreut habt. Auch wir werden Buck nicht vergessen.
In der zweiten Septemberhälfte war es für Lucie’s Menschen Zeit, sich von ihrer langjährigen, liebenswerten und verlässlichen Begleiterin zu verabschieden. Vom Biss einer Kreuzotter im Frühjahr hatte sich Lucie nicht mehr vollständig erholt, trotz schneller ärztlicher Hilfe waren Leber und Nieren geschädigt worden, ein Prozess, der sich in den folgenden Wochen und Monaten leider fortsetzte. Liebevoll umsorgt von ihren Menschen hat Lucie diesen letzten Abschnitt ihres Lebens dennoch genießen können und wurde von ihnen auch auf ihrem letzten Weg begleitet.
Liebe Nasty aus dem Nordlicht, lieber Canny aus dem Drawehn, wir mussten Abschied nehmen und euch beide über die
Regenbogenbrücke gehen lassen. 1 Jahr und 8 Monate haben wir zu viert zusammen
gelebt.
Als Canny dann im Okt. 08 einen schweren Schlaganfall erlitt,
hast du sorgfältig darauf geachtet, ihn nicht zu stören. Jetzt hatte er in allem
den Vortritt, obwohl du ohne Schwierigkeit sonst Lieblingsplätze für dich
beanspruchtest. Weil Canny mit einer Eurasierhündin aufgewachsen war, war es klar
für ihn : Die Hündin hat das Sagen, jedenfalls meistens. Christel und Klaus J.
Traurig nehmen wir mit ihrer Pflegefamilie Abschied von der im Mai 1995 geborenen Ginger, die trotz mancher gesundheitlicher Probleme dank der ihr zu Teil werdenden liebevollen Fürsorge das schöne Alter von 14 Jahren erreichen konnte. Begonnen hatte Gingers Leben einst verheißungsvoll in einem kleinen Sporthunde-Team, doch kaum ausgewachsen fand sie sich nach dessen Auflösung in einem Tierheim wieder, das für viele Jahre ihr Zuhause bleiben sollte. Zu mäuschen-grau, irgendwann auch zu dicklich und im ersten Eindruck eher still statt überschäumend freundlich fand sie einfach keine Interessenten und verwartete die so genannten besten Jahre ihres Lebens. Ein neues Glück fand sie spät bei einem jungen Paar, berufsbedingt bald erneut die Abgabe, in einer ersten Pflegestelle wurde sie aufgefangen und nach einigen Monaten gut vermittelt. Doch das Schicksal prüfte sie noch ein weiteres Mal, nahm ihr noch vor Ablauf eines Jahres das Herrchen, an dessen Seite sie so aufgeblüht war. In der Station im Schwarzwald litt sie still und leise, mittlerweile eine alte, gesundheitlich bereits angeschlagene Hündin. Dankbar nahm man daher an, als eine Familie mit bereits drei Huskys einen Pflegeplatz für sie anbot, sie hatte die letzte Station ihres Lebens gefunden. An diesem kleinen Glück hielt sie fest solange sie konnte und erst als es gar nicht mehr ging, offenbarte sich, dass ein weiterer Feind schon lange in ihrem Körper eingezogen war – es hieß Abschied nehmen von einer großartigen, äußerst liebenswerten Hündin.
„Liebe Ginger,
Hast du uns bewusst keine Signale gesetzt?
Wir haben dich als eine liebe, unkomplizierte
Maus kennen gelernt.
Ich weiß noch, wie du zu uns gebracht wurdest,
du warst der Meinung, das Zepter gleich in den ersten fünf Minuten in
deine Pfötchen zunehmen.
Niemals hast du uns Probleme oder Sorgen
gemacht, wir lebten mit deinem Krankheitsbild!
Von selbst hast du das Treppen steigen auf
gegeben, du warst sehr traurig darüber! Schnell hast du neue Rituale
entdeckt, die auch sehr viel Spaß brachten! Auf dem Sofa durfte ich
nicht meine Augen schließen, sofort kriegte ich von dir Bescheid. Wenn
ich nach Hause kam, wurdest du manchmal zum kleinen Tanzbär und sangst
ein Lied dazu.
Gestern Abend standen wir auf der Terrasse und
es stand der dritte Stern am Firmament. Da wusste ich du bist
angekommen! Grüße mir den Akimo und die Quentja von uns. Deine Pflegefamilie Monika, Robert und Shaira“
Schon als Robby, ein elfjähriger Malamute Rüde, zur Vermittlung gemeldet wurde, wusste man, dass seine noch verbleibende Lebenszeit vermutlich eine begrenzte sein würde. Es war nicht so sehr das Alter, das Robby zu schaffen machte, sondern seit Jahren bestehende Gelenksprobleme, beidseitig war er wegen Kreuzbandrissen voroperiert, zu denen sich später auch Wirbelsäulenprobleme gesellt hatten. Seine Abgabe war dennoch unvermeidlich, denn beruflich bedingt blieb dem Besitzer keine andere Wahl als eine Trennung. Recht froh war man, dass man zumindest einen Stationsaufenthalt vermeiden und der Senior eine Pflegestelle beziehen konnte, wo man sich liebevoll um ihn kümmerte. Mit jedem Tag ahnte man mehr, dass Robbys Zeit unaufhaltsam verrann, trotz aller Bemühungen und Medikamente nahmen seine Schmerzen zu, konnten nicht gelindert, sondern nur gemindert werden. Und schließlich war es Robby, der nicht mehr konnte und wollte, klar signalisierte er, dass es nun Zeit wäre – einen Wunsch, dem man ihm nicht versagen konnte. Ein herzliches Dankeschön an die Pflegestelle, die ihn nicht nur in den vergangenen Wochen, sondern auch auf seinem letzten Weg begleitete.
Gern hätte ich ihm mehr Zeit geschenkt, aber es hat nicht sein sollen. Seine Gesundheit ließ einfach nicht mehr zu und so mußte ich ihn heute an die Regenbogenbrücke begleiten. Mach's gut alter Wolf.
Die freundliche, sanfte ältere Husky-Hündin Bo-nee, die in einer privaten Pflegestelle untergekommen war, nachdem der ursprüngliche Besitzer sich nicht mehr kümmern konnte, ist Mitte Juni ohne jede Vorzeichen für immer eingeschlafen.
Es ist schon eine Weile her, dass sich im Jahr 2004 eine Familie mit zwei noch kleineren Kindern aufmachte in die Station im Schwarzwald und eigentlich nur mal gucken wollte. Den Rückweg trat man trotzdem zu fünft an, eine weiße Husky-Hündin, die eigentlich gar nicht ins Suchprofil der Familie passte, hatte die beiden Kinderherzen gewinnen und so die Aufmerksamkeit der Eltern auf sich lenken können. Aus Sveenja wurde mit dem Einzug ins neue Heim Enya, problemlos arrangierte sich mit den vorhandenen Meerschweinchen und akzeptierte sogar den eigentlich viel zu niedrigen Zaun, in der Station hatte sie die 2 Meter lässig übersprungen. Nordischer Hund war und blieb sie dennoch, in Kleinigkeiten – wann immer es drauf ankam, konnte die Familie auf Enya zählen. Lange Zeit erschien die 1996 geborene Enya alterslos, mit den Jahren vielleicht ein wenig gemächlicher, aber stets rundum gesund und so traf es ihre Menschen völlig unvorbereitet, dass sie sich nach einem kleinen Routineeingriff irgendwie nicht recht erholen wollte. Diffus die Symptome und erst ein Zusammenbruch von Enya offenbarte Ausmaß und Ursache, innerhalb von nur wenigen Stunden hieß es endgültig Abschied nehmen von Enya. „Im Gedenken an unser Mädi Enya
Es war
Liebe auf den ersten Blick bei
der 8 jährigen Huskylady und es
folgten 5 glückliche Jahre mit
einer älteren weisen Dame. Marianne, Dirk, Jana und Dario”
Gemeinsam mit ihrem etwas jüngeren Hundekumpel Sharyno war Josi einst bei ihren Menschen eingezogen, beide liebenswerte Nordische Hunde, von denen man gar nicht wusste, warum sie in einem Tierheim abgegeben worden waren. Obwohl die ältere, war Josi nicht immer die Vernünftigere, speziell wenn der Jagdtrieb in ihr erwachte schien ihr Verstand wie ausgeschaltet. Daran vermochte auch das zunehmende Alter nichts ändern und führte dazu, dass Josi, die schon eingangs des zweistelligen Altersbereiches war, schließlich einen Unfall hatte, bei dem sie sich ein Hinterbein erheblich verletzte. Was zunächst nach erfolgreicher Operation gut verheilte, erwies sich in der Folgezeit als nicht belastbar genug für eine so aktive und temperamentvolle Hündin wie Josi. Schließlich musste der Hinterlauf nach mehreren schweren Entzündungen und Brüchen amputiert werden.
Mit ihrem Handicap ging oder besser rannte Josi so unbeschwert und fröhlich durchs Leben wie zuvor auch, nichts schien sie aufhalten zu können. Auch als bei ihr eine Muskelerkrankung festgestellt wurde, ließ sie sich zunächst nicht bremsen. Gemeinsam mit ihrem Kumpel Sharyno und ihren Menschen trotzte sie der Erkrankung Monat um Monat ab, auch wenn die Spaziergänge kürzer wurden, holte sie für sich das Maximum an Erlebbarem dabei heraus. Doch schließlich musste sich auch Josi beugen, ihr Wille konnte den von der Krankheit gezeichneten Körper nicht mehr bezwingen und begleitet von ihren Menschen trat sie ihren letzten Weg an. In den Herzen ihrer Menschen hat sie für immer einen festen Platz gefunden.
Als ausgewachsener, aber noch junger Rüde war Ator vor fast sechs Jahren aus Spanien gekommen, wo sich für ihn kein Platz fürs Leben hatte finden lassen wollen. Recht rasch schien er dann in Deutschland sein Glück gemacht zu haben, zwei zufriedene und ausgefüllte Jahre folgten. Doch dann musste sich sein damaliger Besitzer beruflich verändern, so sehr, dass eine weitere Hundehaltung nicht mehr möglich war, Ator, der längst Yukon hieß, musste noch einmal zurück in den Tierschutz. Dass ihm, der nun im mittleren Alter war, anscheinend alle Sterne hold waren und sich innerhalb kürzester Zeit eine Familie fand, wusste Yukon anfangs nicht wirklich zu würdigen. Mit seinem Einzug wirbelte er erst einmal alles durcheinander, nichts schien er so akzeptieren zu wollen wie es war, die vorhandene Hündin nicht, die zugehörigen Menschen nicht und auch die Strukturen nicht. Seine neuen Menschen brachte er damit an den Rand ihrer Möglichkeiten, dennoch gaben sie nicht auf und gliederten ihn schließlich erfolgreich in ihre Familie ein.
Schon bald nach seinem Einzug hatten sich bei Yukon erste Probleme mit dem Bewegungsapparat gezeigt, diese wuchsen sich trotz aller Bemühungen seiner Besitzer und aller ausgeschöpften tierärztlichen Möglichkeiten zu ernsthaften Schwierigkeiten aus. Seine Menschen hielten in aller Selbstverständlichkeit weiterhin zu ihm, selbst dann, als sich mit der Zeit eine Inkontinenz einstellte. Festgehalten wurde Yukon dabei nicht, sondern begleitet in Liebe, voll Verständnis und mit Respekt, bis der noch nicht mal neunjährige Rüde ihnen schließlich zeigte, dass seine Kraft zu Ende ging. Auch wenn dieser letzte Dienst schwerer war als jeder zuvor, bewies ihm seine Familie noch einmal ihre Liebe und ließ ihn am vorletzten Wochenende im Mai gehen
Nadjas Lebensweg war lange Zeit ein leidvoller, aus dem Ausland nach Deutschland geholt wurde sie in einer Pflegestelle, die mit ihr und ihrem ebenfalls Nordischen Partner vollkommen überfordert war, förmlich vergessen. Die besten Jahre ihres Lebens vegetierten die beiden Hunde in einem Zwinger vor sich hin, gefüttert, aber ansonsten sich selber überlassen. Als der Tierschutz sich ihrer wieder annahm waren aus den jungen Hunden von einst schon leicht ergraute geworden, misstrauisch gegenüber allen Menschen, das Unverständnis und die ihnen entgegengebrachte Gleichgültigkeit hatten sich tief in ihre Seelen eingebrannt. Mit dem Einzug ins Nordlicht begann für Nadja der lange Weg in ein Leben, das ihr bis dahin verborgen geblieben war, das des respektierten und geliebten Gefährten an der Seite von wirklichen Bezugspersonen. Nur tröpfchenweise konnte sie ihr Misstrauen abschütteln, jedes kleine Zulassen kostete sie unendlich viel Kraft und mühselig rang sie mit sich selbst um jedes Quäntchen Vertrauen zu den Menschen. Und dennoch fand diese zutiefst gezeichnete Hündin Menschen, die sich ohne jede Erwartung auf sie einließen, den Kontakt zu ihr knüpften und aufrechterhielten, mit den Besuchen vertieften und sie schließlich mit zu sich nach Hause nahmen. Unter der bedingungslosen, nichts einfordernden Liebe ihrer Menschen blühte Nadja auf wie eine junge Pflanze im Frühling und machte täglich Fortschritte. Aus der einst so schwierigen und abweisenden Hündin wurde eine souveräne, absolut alltagstaugliche Begleiterin, bei der es keiner Leine mehr bedurfte um sie in der Nähe zu behalten. Was ihre Menschen ihr entgegenbrachten, das dankte Nadja ihnen mit all der uneingeschränkten Liebe und Zuneigung, zu der ein Hund fähig ist und einer so innigen Anbindung an ihre Bezugspersonen, wie man sie bei Nordischen nur selten findet und bei einer Hündin wie Nadja mit ihrer Vorgeschichte niemals für möglich gehalten hätte. Während Geist und Seele gediehen, kränkelte der Körper weiter, wegen nicht enden wollender Unterleibsblutungen und daraus resultierenden schlechten Blutwerten musste Nadja zu Ostern 2008 auf den OP-Tisch. Obwohl man die Ursache gefunden und beseitigt glaubte, blutete Nadja auch nach der OP latent weiter, die Blutwerte verbesserten sich nur bedingt und mussten regelmäßig kontrolliert werden.
Trotz all der Aufmerksamkeit, die auf ihrem Gesundheitszustand ruhte, gelang es Nadja lange zu verbergen, dass da noch mehr war – offenbar wurde es erst, als es gar nicht mehr ging, sie nicht mehr hochkam. In der Tierklinik stellte man schwerwiegende Veränderungen an der Wirbelsäule fest, noch einmal boten die Ärzte alles auf, doch „am Montag mussten wir einsehen,
dass Nadja nie wieder aufstehen würde. Sie konnte und wollte nicht mehr.
Schweren Herzens mussten wir sie gehen lassen. Nadja hat uns eine
wunderschöne Zeit geschenkt. Wir waren immer zusammen - zu Hause und auf
Reisen, manchmal sogar im Büro. Nie ist sie von unserer Seite gewichen. … Auch wir werden Nadja nicht vergessen und auch Sie nicht, die sich so vorbehaltlos und unvoreingenommen auf Nadja eingelassen haben, sie immer und zu jeder Zeit annahmen und unterstützten. Sie, die dieser älteren Hündin so viel Liebe und Fürsorge entgegenbrachten und nichts dafür forderten – für dieses Engagement gebühren Ihnen unsere Hochachtung und unser Dank.
Manchmal tut man sich auch nach Jahren der Tierschutzarbeit schwer, mit dem Ableben eines Hundes umzugehen, sieht sich mit der Nachricht mit einem Wust an eigenen Gefühlen konfrontiert und hat Mühe vor diesem Hintergrund die richtigen Worte zu finden. Anfang des Jahres 2008 wurde über eine andere Tierschutzorganisation ein älterer Husky-Rüde zur Vermittlung gemeldet, den Angaben nach gesundheitlich fit, leider könne sein Besitzer ihm aus beruflichen Gründen nicht mehr gerecht werden. Viele Monate versuchte man etwas für den alten Hundemann zu finden, doch erst kurz vor Jahresende bekundete eine Familie mit ebenfalls schon älterer Husky-Hündin Interesse. Ein Kennenlerntermin wurde vereinbart und am Abend dieses Tages war der alte Rüde auch schon um- und eingezogen im Haus jener Familie, sie hatten ihn kurzerhand eingetütet, entgegen alle Vernunft, zutiefst angerührt von seinem Zustand und seinem Schicksal. Sie gaben ihm, der ein Leben lang bei, aber nicht mit seiner Familie in deren Garten gelebt hatte und dort anscheinend unbemerkt zu einem Schatten seiner selbst geworden war, ein Heim. Nicht nur, dass er, ohne dass jemand Notiz genommen hatte, auf einem Auge erblindet war, auch eine fortgeschrittene Prostataentzündung war ebenso übersehen worden wie der desolate Zahnzustand, dazu das Fell ungepflegt und der Geruch intensiv - und dennoch war der alte Hundemann freundlich und tat sein Möglichstes, sich in die neue Situation einzufügen.
Die Herzen seiner neuen Menschen hat er noch in den ersten Tagen im Sturm erobert, das anfängliche Mitleid wich Liebe und Bewunderung für einen Senior, der jeden Tag aufs Neue zeigte, dass er sich geborgen und heimisch fühlte. Seine Menschen sorgten für ihn, als wäre er schon immer der ihrige gewesen, die vielen Tierarztbesuche und die damit verbundenen Kosten nahmen sie hin, wichtig war nur, dem Rüden für seine ablaufende Lebenszeit noch so viel wie möglich an Lebensqualität geben zu können. Trotz des Wissens um die Endlichkeit dieser Zeit war es eine glückliche und tief betroffen nehmen wir nun gemeinsam mit dieser außergewöhnlichen Familie, der wir zutiefst dankbar sind, Abschied von Ben, der in den ersten Maitagen sanft entschlafen ist.
Unvergessen - Nicht nur für seine Menschen, sondern auch für uns, als Vermittler der NfP, bleibt Lupo. Über ein Mitglied kam der „nicht Nordische“ Junghund und Collie-Schäfer-Mix-Rüde Lupo im Alter von acht Monaten in die Vermittlung. Schnell hat sich eine Möglichkeit ergeben, dass liebe Menschen den Wirbelwind fürs erste auffingen. Geblieben ist er dann für immer, schnell und heimlich hatte er sich tiefin die Herzen dieser neuen Menschen und der vierbeinigen Freundin „Emma“ geschlichen.
Unser Lupo (22.10.02 - 11.3.09) ist über die Regenbogenbrücke gegangen. Es ist alles so schnell gegangen, dass er nicht lange leiden musste. Von der Diagnose Krebs bis zur OP, in der man das ganze Ausmaß des Lymphknotenkrebses entdeckte, lediglich ein Tag. Er hinterlässt eine große Lücke und er fehlt uns allen sehr - seiner Neufundländergefährtin Emma, vor allem seinem Katerfreund Zorro, der Katze Isis und uns, seinen menschlichen Freunden. Er war ein ganz lieber, freundlicher und lustiger Hund, der sich seines Lebens freute, und wir sind froh, dass er sich unser Heim als ehemaliger Pflegehund als Dauerplatz aussuchte.
Eine Ära ging zu Ende
Dass die Pflegestelle für Chows in Not nicht nur Durchgangsstation ist, hat sich bei den Chowfreunden herumgesprochen. Denn immer wieder gibt es den einen oder anderen Chow, der so krank oder verstört, so schwierig ist, dass die erneute Umsiedlung mehr schadet als nutzt. So kamen wir denn auch vor Jahren zu dem Rüden My Tho, den wir aus einem französischen Tierheim holten. Uns wurde er als netter und freundlicher Chow gemeldet. Dass er in Frankreich innerhalb eines Jahres schon mehrmals vermittelt worden war, immer wieder zurückkam, hätte stutzig machen müssen. Uns schien das nicht so wichtig. Und dann kam er. Ein Chow, der von der ersten Minute an nur Trouble machte. In den ersten Tagen gab es immer wieder Ärger mit ihm. Erst als My Tho kastriert war, fand er Zeit, sich auf die schönen Dinge des Lebens einzulassen. Kamen wir mit unseren Erziehungsversuchen weiter.
Als wir es dann doch wagten, wir ihn in ein wunderschönes Zuhause bringen konnten, da kam nach ein paar Tagen die Bitte, ihn wieder zurückzunehmen. Denn My Tho benahm sich völlig daneben. Er biss und schnappte, er ignorierte die neuen Besitzer, er war wieder in seine alte Rolle geschlüpft. Was tun mit einem Chow, der sich bei uns auf der Pflegestelle vorschriftsmäßig benimmt, der die Neuankömmlinge quasi betreut und Ruhe und Souveränität vermittelt? Was tun mit einem Hund, der mehr als deutlich zeigt, dass er angekommen ist und dieses Haus nicht mehr verlassen will? Richtig - er bleibt! Die Jahre vergingen und unser Haudegen wurde alt. Trotz eines Herzleidens war er noch immer Chef der Chows, war der, der den Ton angab. Die Haare wurden grauer um die Schnute, die Zähne gingen aus, die Kräfte ließen nach. Die Spaziergänge kürzer und kürzer. Nur noch langsam ging es Schritt für Schritt. Aber wer ihn erlebte, wenn mal wieder eine Chowdame zu Besuch kam, der hätte ihn nicht wiedererkannt. Da lebte er auf, da war er mitten drin und der erste, der zum Spiel aufforderte. Der harte Winter mit Frost und Schnee machte ihm nichts aus, da war er in seinem Element. Aber der von uns Menschen so sehnlichst herbei gewünschte Frühling war für sein Herz wohl zuviel. Am Morgen des 31. März schien alles wie immer, mittags ließ er sich die Sonne auf den Pelz scheinen, am Nachmittag dann lag er - ab und an sich krümmend - meist schlafend im Haus. Wir hatten keine Zeit mehr, ihn zum Tierarzt zu fahren, hätten ihm da wohl auch nur weiteren Stress bereitet. Denn kurz darauf starb er ruhig und still. So, wie er es gewollt hätte. In seinem Haus, mit seinen Menschen und inmitten seines Rudels.
Er hat einen Platz für immer auf "seiner" Wiese
gefunden.
Bakyan, geboren im März 1996, blickte auf ein langes, aber nicht unbedingt erfülltes Leben in reiner Zwingerhaltung zurück als er im Januar 2009 in die Obhut des Tierschutzes kam. Alternativ hätten seine ehemaligen Besitzer, die nach Spanien auswanderten, ihn eingeschläfert, einen Tierarzt hatte der alte Hundemann ansonsten seit Jahren nicht mehr gesehen. Ein erstes Obdach fand der Senior in Form einer
Pflegestelle beim örtlichen Zoofachhändler, wo er sich als ausgesprochen
liebenswerter, unkomplizierter und bescheidener Rüde zeigte. Und obwohl
der erste Tierarztbesuch zeigte, dass Bakyan ein Herzproblem hatte, das
medikamentös behandelt werden musste, fand sich bald für ihn eine
Interessentin aus der Schweiz. Diese wollte ihn während ihres Urlaubs
Mitte März in ihre kleine Hundegruppe integrieren, als Gesellschafter für
ihren schon vorhandenen Senior-Husky, der doch einige der sportlichen
Unternehmungen nicht mehr mitmachen kann.
Mitte März zog Bakyan also in die Schweiz, doch genießen konnte er sein neues und endlich huskygerechtes Zuhause nicht mehr. Nach nicht einmal einer Handvoll Tagen als Eidgenosse erlitt Bakyan einen Grand-Mal-Anfall, der so heftig war und so lange dauerte, dass sein frischgebackenes Frauchen hilf- und fassungslos zusehen musste, wie der alte Hundemann in ihren Armen starb. Das Schicksal kann manchmal sehr ungerecht und grausam sein. Vielleicht hätte sich das abwenden lassen, wenn man mehr über Bakyan gewusst hätte, wenn er in seinen vielen Lebensjahren öfter und regelmäßiger einen Tierarzt gesehen hätte und die Herzschwäche früher behandelt worden wäre….. Leb wohl, Bakyan
Als Wolf, liebevoll Wölfchen genannt, zu husten begann, lautete der erste Verdacht Mandelentzündung, doch es war mehr. Nur wenig später wusste man, dass Wolfs Zeit eine nur noch begrenzte war und viel zu früh musste seine Familie den in 2002 geborenen Rüden schließlich loslassen.
„Mein lieber Wolf, im Juni 2004 bist du nicht nur bei mir in der Wohnung, sondern augenblicklich auch bei mir im Herzen eingezogen. Du hast Dich unter meinen Esstisch gelegt, als wärst du schon immer da gewesen. Unsere Seelen haben sich miteinander verbunden, wir haben uns fast immer ohne Worte verstanden. Wenn ich traurig war, musste ich nur mit dir Spazieren gehen und du hast mich zum Lachen gebracht. Wenn du dich wie verrückt um die eigene Achse gedreht hast „Komm fang mich!“, im Zickzack zwischen den Bäumen umhergeflitzt bist, dann ging die Sonne für mich auf. Ich hab dich so lieb und ich werde dich ganz schrecklich vermissen! Wir haben so vieles zusammen erlebt. Die vielen Reisen, die wir gemeinsam unternommen haben. Jeder hat dich gern gehabt. Der Chef weint um dich. Meine Familie und all unsere Freunde sind traurig. Du hast ein riesiges Loch in meinem Herzen hinterlassen, als du am 5.02.2009 mir über die Regenbogenbrücke vorausgegangen bist. Bitte warte am anderen Ende auf mich! Es war so schwer, dich so früh loslassen zu müssen. Du fehlst mir so! Du fehlst mir! Du fehlst mir!
Deine Mareike mit Chef, Kim und Mae“
Ganz schnell musste Ronja, eine Husky-Bernersennen-Schäferhündin, im Herbst 2005 wegen Trennung und Umzugs aufgenommen werden. Obwohl schon damals nicht mehr ganz jung, fand sie nach wenigen Wochen des Wartens eine neue Familie, geholfen hat ihr dabei auch, dass sie mit Samtpfoten im Haushalt gar keine Probleme hatte. Glückliche gemeinsame Jahre folgten, doch dann zeigten sich bei Ronja gesundheitliche Auffälligkeiten, die Diagnose ein Schock, schon lange wütete heimlich in ihr eine todbringende Erkrankung, die ihr Werk fast vollendet hatte.
„Ein großes liebes Herz hat aufgehört zu schlagen..... Schade das ihre Zeit gekommen
ist, Zusammen waren wir 6, doch nun fehlt ein Teil der Familie. Die Diagnose kam schnell, doch
für den Abschied war kaum Zeit.
Akia war die letzte ihres Rudels und sollte eigentlich dort, wo sie ihr gesamtes Leben verbracht hatte, auch bleiben, bis einst ihre Zeit gekommen wäre. Das Schicksal bestimmte es anders und nahm ihrem erkrankten Besitzer die Frau und der mittlerweile 14jährigen Akia die Einzige, die sie versorgen konnte. Nun trennten sie sich doch, die Wege von Akia und ihrem ehemaligen Herrchen, er zog in eine Pflegeheim und Akia in eine Pflegestelle der Nothilfe - vielleicht ein Glück, denn so ganz optimal war der Pflegezustand von Akia nicht mehr.
Trotz ihres fortgeschrittenen Alters gewöhnte sich Akia
in der Pflegestelle schnell ein und schloss sich an, vor allem der
ebenfalls schon älteren Mutter ihres Pflegefrauchens. Noch einmal blühte
sie auf trotz des einen oder anderen Zipperleins, das das Alter ihr schon
beschert hatte. Liebevoll umsorgt genoss sie Frühling, Sommer, Herbst und
Winter, ihre Streicheleinheiten, ihre Spaziergänge.
Im Sommer 2006 wurde ein ausgemergeltes Hundepärchen gefunden, die von ihrer Finderin den Namen Fee und Merlin erhielten. Obwohl sie die beiden mangels eigener Unterbringungsmöglichkeiten im Tierheim abgeben musste, kümmerte sie sich weiterhin, auch um eine gemeinsame Vermittlung. Überraschenderweise fanden sich nur wenige Wochen später Menschen, die den beiden, vom Tierarzt auf etwa 2 -3 Jahre geschätzten Hunden eine Chance geben wollten. Vom ersten Kennenlernen an war der Umgang miteinander harmonisch und von viel Zuneigung und Verständnis geprägt. Schon bald aber zeigte sich, dass mit den Beiden nicht nur viel Freude Einzug gehalten, sondern auch jede Menge Sorgen, viele Tierarztbesuche speziell mit Merlin folgten. Ein schlechter Befund jagte den nächsten, Anaplasmose, Leukämie, dazu Medikamentenunverträglichkeiten. Die Hoffnung gaben Merlins Besitzer und auch Merlin niemals auf, aus jedem Tief kämpfte man sich gemeinsam heraus und konnte Merlins Lebensqualität lange aufrechterhalten. Doch Mitte Januar, nach vielen stabilen und glücklichen Wochen, stellte sich ein Husten mit blutigem Auswurf ein, der Merlin zunehmend die Kräfte raubte und jeder Behandlung widerstand. Anfang Februar ging Merlins Kraft zu Ende und seine Menschen erwiesen ihm den letzten Liebesdienst in dem sie ihn auf seinem letzten Weg begleiteten. In den Herzen seiner Menschen wird Merlin unvergessen bleiben, er war ein ganz besonderer Charakter und hat in ihrem und Fees Leben eine große Lücke hinterlassen.
In Merlins Namen danken wir seinen Menschen für all die
Fürsorge, die Merlin zu teil wurde und für das Glück so bedingungslos
geliebt zu werden. |
||||||
|
05.03.10