|
Es gibt eine Brücke, die den Himmel und die Erde verbindet. Weil sie so
viele Farben hat, nennt man sie die Regenbogenbrücke. Auf der anderen
Seite der Brücke liegt ein wunderschönes Land mit blühenden Wiesen, mit
saftigem grünen Gras und traumhaften Wäldern. Wenn ein geliebtes Tier die
Erde für immer verlassen muss, gelangt es zu diesem wundervollen Ort. Dort
gibt es immer reichlich zu fressen und zu trinken, und das Wetter ist
immer so schön und warm wie im Frühling. Die alten Tiere werden dort
wieder jung und die kranken Tiere wieder gesund. Den ganzen Tag toben sie
vergnügt zusammen herum. |
||||||
|
Nuri 18.11.2000 – † 09.09.2011 Nuri war ein Geschenk Gottes – er für seine Familie, und seine Familie für ihn Der Name Nuri war Programm. Im Arabischen mit „der Göttliche“
oder auch „das Licht“, im türkischen mit „Gottes Licht“ oder auch „mein Feuer“
übersetzbar, machte diese Seele von einem Hund jeder Übersetzung Ehre. Der Verlust wiegt unglaublich schwer. Denn man hat keinen Hund,
sondern einen echten Freund verloren. Die Welt außerhalb der Familie hingegen hat
ein Stückchen Glanz verloren, seit Nuris Licht nicht mehr leuchtet. Nachfolgend die Worte, die uns von seinen Menschen erreichten: „Sehnsucht nach einem vierbeinigen Freund
hatte unsere kleine Familie schon lange. Aber sind wir die Richtigen? Können wir
diese Verantwortung übernehmen? Haben wir genug Zeit? Nach reichlicher Überlegung
entschlossen wir uns es darauf ankommen zu lassen. Die Entscheidung über Rasse und
Herkunft war dann nur noch rein pro forma. Es muss ein Nordischer sein und wir
würden gern einer verletzten Seele eine zweite Chance geben. Im Internet sind wir
dann auch ohne Umwege auf die Nothilfe für Polarhunde gestoßen und einen
Telefonanruf später waren wir um einige Erfahrungen reicher. Das Motto der NfP ist
nämlich nicht: Bei Anruf Hund! Sondern es wurde zunächst ein persönlicher Termin
vereinbart, um zu sehen und zu prüfen ob wir für die Nordische Rasse überhaupt
geeignet sind. Wir hatten bestanden. Es dauerte ein paar Wochen bis endlich der
lang ersehnte Anruf kam: Wir hätten da einen Husky der zu Ihnen passen könnte!
Nuri! Einige Tage später waren wir auf dem Weg nach Freudenstadt, um zu sehen, ob
Nuri uns auch „auserwählen“ würde, und er tat! Die Heimfahrt nach München verlief
problemlos und so kam es, dass wir im Dezember 2007 vierbeinigen Familienzuwachs
hatten. Nuri nahm es niemandem Übel, dass er sein Herrchen und sein zuhause
wechseln musste, ganz im Gegenteil, er fand alles Neue aufregend und spannend. Die
nächsten Wochen waren geprägt vom Training z.B. dem Alleinsein, denn das kannte er
nur wenig und Nuris Versuchen in der Hierarchie des Rudels nach oben zu gelangen.
Aber auch hier zeigten sich binnen kürzester Zeit Erfolge. Nach einigen Wochen
akzeptierte Nuri sogar unsere beiden Hasen und konnte mit Ihnen frei im Garten
laufen gelassen werden. Nuri wurde somit fester und permanenter Bestandteil
unseres kleinen Rudels und stetiger Begleiter bei all unseren Aktivitäten. Seine
Lieblingskommandos waren: Nuri darf mit, Nuri Auto fahren und Nuri Joggen. Er
wusste sofort was zu tun war. Entweder ging es zur Haustür und dann ab zum
Kofferraum wo er aufgeregt und schwanzwedelnd mit einem „Wuff“ signalisierte, dass
wir uns doch bitte beeilen sollten, denn er wäre ja schließlich schon abfahrbereit
oder es ging zur Terrassentür wo er sehnsüchtig auf sein Geschirr wartete und auf
Frauchen oder Herrchen, dass endlich die Joggingschuhe angezogen würden. Joggen
mochte er am Liebsten, egal ob morgens oder abends oder auch gern mehrmals am Tag.
Aber Nuri konnte sich nicht nur bei Freizeitaktivitäten benehmen, auch bei
kulinarischen Ausflügen jedweder Art wusste er sich stets korrekt zu verhalten.
Ein kurzer, prüfender Blick ins Restaurant und dann ab unter den Tisch bis
Herrchen oder Frauchen das nächste Kommando geben.
Nuri war ein prima Kumpel und treuer
Weggefährte. Wir denken mit großer Freude an die leider nur sehr kurze Zeit, in
der er uns begleitet hat zurück. Und wir sagen einfach nur DANKE dafür, dass unser einstiges Sorgenkind Nuri bei Ihnen ein so schönes und sorgloses Leben führen durfte.
Chico 01.01.1995 – † 15.08.2011 Der helle Rüde kam gemeinsam mit Bruder Alaska und Schwester Cheyenne zu uns in die Vermittlung. Ursprünglich waren sie das Team eines Hobbymushers, verloren jedoch aus für uns nicht ganz nachvollziehbaren Gründen ihren Job dort. Anfänglich kam jeder der drei in einer Pflegestelle unter, wo sie sich auch gut einlebten und ihr früheres Leben in reiner Aussenhaltung sichtlich nicht vermissten. Für Chico fanden sich dann Interessenten aus dem Schwarzwald. Dort erwartete ihn ein Zuhause und die Offerte als vollwertiges Familienmitglied willkommen zu sein. Als Chico schon ein gesetzter Herr war, vergrößerte sich die Familie erst um ein, dann um ein zweites kleines Menschenkind. So kam es, daß „El Chico“, wie er liebevoll genannt wurde, doch noch einmal zu seinen Anfängen zurückkehrte – nämlich als Zughund für die Kleinen. Ein Job, dem er mit Freude nachging.
Zum Jahreswechsel 2010 ereilte den da bereits 15jährigen Rüden
eine Magendrehung. Im Zuge der Unersuchungen musste man feststellen, dass sowohl
Skelettschäden als auch tumoröse Veränderungen vorhanden waren. Trotzdem waren ihm
noch mehrere Monate vergönnt, während derer der alte Herr, inzwischen stark
eingeschränkt, was Sehen, Hören und Riechen anging, noch so manches Sonnenbad auf
der Terrasse genoss, sorgsam behütet von seiner Familie.
Teddy 07/1997 – 08.08.2011 Er war einer der Glücklichen,
die bei wahren Chow-Freunden ein Zuhause finden. Familie M. (Herr M. als
langjähriges Mitglied in einem Chow-Club sehr erfahren) gehört zu einer Gruppe von
Menschen, die sich bewusst für Not-Chows entschieden haben und versuchen, aus den
oft total verstörten, sehr eigenen Hunden wieder umgängliche Hausgenossen zu
machen.
Wir sind der Familie, die sehr trauert, überaus dankbar. Es war
eine Freude, zu beobachten, wie Teddy aufblühte, wie beide Seiten miteinander
gerungen haben, sich gefunden haben. Nun ist es zu Ende. Teddy wurde 14 Jahre alt.
Doch in den Herzen wird er weiterleben. Er hat es sich erkämpft, und Familie M.
hat es ihm möglich gemacht.
Inuk 2001 – 02.09.2011 Geboren wurde der sanftäugige
Malamute-Husky-Mix auf Teneriffa. Etwa jährig fand er sich in einer deutschen
Familie ein, es waren jedoch nicht „seine“ Menschen, es passte nicht, und ein
erneuter Wechsel über uns brachte ihn zu Herrn K.
Trotz der tiefen Trauer um den geliebten Vierbeiner mit dem
markanten Schneenäschen, das er mit Wonne über jedweden Untergrund schob, geeignet
oder nicht, um seinen Knochen zu vergraben, hat sein zurückgebliebenes Herrchen
seiner Dankbarkeit für unsere Arbeit Ausdruck gegeben. Dies im Moment einer Trauer
zu tun, die so groß ist, dass sie einen überrollt, rührt uns sehr.
Askan 09.10.1995 – † 07/2011 Gemeinsam mit 3 weiteren Rüden kam Askan Anfang 2001 in unsere
Obhut. Zuvor waren die Vier gute 1,5 Jahre nur nötigst versorgt „herumgestanden“,
da der Halter krankheitsbedingt zu mehr nicht mehr in der Lage war. Die Träume vom
Zugsport, die Träume der Hunde nach artgerechter Haltung – alles hatte sich in
Luft aufgelöst. Wir trauern mit dem Frauchen um ihren nordischen Sturkopf, dem sie zum Abschied zuflüstert:
Leben ist wie Schnee. Du kannst ihn
nicht bewahren.
Ayko hat seinen letzten Weg angetreten 1996 – † 11.07.2011 Ins Leben seiner Familie trat der hübsche Rüde als die alte Familienhündin verstarb. Da saß Ayko gerade knapp 2jährig in einem französischen Tierheim ohne Aussicht auf Vermittlung. Quasi unbesehen ohne Kenntnis der Vorgeschichte nahm man ihn mit offenen Armen auf. Völlig unerzogen, ängstlich und weltfremd war er. Nichts was sich nicht mit Spaß an der Arbeit mit ihm und viel Liebe in den Griff bekommen ließ.
Doch vor allem war er lieb. Von Anfang bis Ende. So lieb und so
schön, dass man ihn sogar für einige Werbekampagnen wünschte. Schönheit ist vergänglich, liebevolle Erinnerungen dagegen bleiben bestehen. Das ist Aykos Vermächtnis an A. und C.denen wir herzlich danken möchten.
Dajuk 22.03.1997 – † 08.07.2011 Optisch war Dajuk ein absolut standartgerechter Vertreter seiner Rasse. Ein Hingucker für jeden Liebhaber. Mit dem Rest, heißt seinen Lebensumständen, war es nicht so gut bestellt. Und so landete Dajuk 9jährig in unserer Obhut. Bis Familie J. Interesse bekundete, für die sein Alter keine Rolle spielte. Und so zog Dajuk kurz vor Ostern 2006 in sein neues Zuhause. Fortan lebte er als geliebter Familienhund und bereicherte das Leben seiner Menschen, ob im Alltag oder Urlaub. Ende letzten Jahres, nach einem Rückenmarksinfekt, war seine Mobilität zwar etwas eingeschränkt, doch er konnte sich der Rücksichtnahme seiner Menschen sicher sein. Fürsorge und Medikamente erhielten ihm seine Lebensqualität. Als sich im Juni diesen Jahres sein Zustand erneut verschlechterte und die Medizin ihm nicht mehr wie bisher helfen konnte, entschloss man sich mit dem behandelnden Tierarzt, den inzwischen 14jährigen Kameraden in Würde gehen zu lassen, auch wenn es sehr schwer fiel.
Unvergessen bleibt sein Blick aus den verschiedenfarbigen Augen, der immer ein wenig fragend-staunend erschien. Danke, liebe Familie J. Für 5 ausgefüllte Jahre, die Dajuk mit und durch Sie verleben durfte.
Shakespeare 1996 – † 22.07.2011 Ihm lachte sein Lebensglück im Alter von 4 Jahren. Zuvor von seinem Menschen tiefst enttäuscht, dem alles andere wichtiger war, fand der charismatische, äußerst kommunikative Husky in Familie B. alles, was er zum Glücklichsein brauchte. Als 4 Jahre später Gefährtin Dunja aus Spanien einzog, schwebte er fortan im 7.Himmel. Ein ganz besonderer Hund, allzeit fröhlich, mit „besonderen Vorlieben“. Kühe fand er faszinierend, bei ihm begegnenden Welpen verfiel er umgehend in einen Vaterrausch, wohingegen er anderen adulten Rüden auch schon mal leicht größenwahnsinnig entgegentrat.
„Shaky“ schlief nach einem erfüllten Leben 15jährig friedlich in den Armen seiner Menschen ein, die ihn tief betrauern. Unvergessen seine wunderbare Persönlichkeit, der stolze Ausdruck, mit dem er sein Leben in vollen Zügen genoss. Sein Bruder Garfield, mit dem er seine ersten Lebensjahre verbrachte und von dem er nach der Abgabe getrennt wurde, ist im bereits vorausgegangen. Danke, Familie B.
Murphy 16.4.1996 – † 25.6. 2011 Als wir Murphy, damals 4jährig, zur Vermittlung gemeldet bekamen, schien es nicht einfach zu sein, einen geeigneten Platz für ihn zu finden. Tiere, die man nicht selbst kennt, die vermittelt man sehr schwer. So waren wir glücklich darüber, als sich Familie M. für ihn gemeldet hatte und es war für sie auch kein Problem, Murphy direkt nach dem persönlichen Kennenlernen im November 2000 auch mit nach Hause zu nehmen. Für Familie M. hat sich der weite Weg gelohnt. Liebevoll wurde Murphy all die Jahre begleitet und er war ein treuer Kamerad an der Seite. Auf diesem Weg möchten wir uns nochmals dafür bedanken, dass man damals zu Murphy so uneingeschränkt JA gesagt hat.
Es war im November 2000 als wir unseren damals 4 ½ jährigen Huskyrüden Murphy von der Nothilfe übernahmen. Murphy war am Anfang sehr zurück haltend uns gegenüber. Zuviel hat er wohl in Frankreich durchgemacht. Er musste erst mal wieder Vertrauen zu Menschen fassen. Das Vertrauen zwischen Mensch und Tier wurde aber schnell aufgebaut. Die Jahre, die wir mit Murphy verbringen durften vergingen wie im Fluge. Er hat uns all die Jahre viel Freude gemacht. Besonders schön war mit anzusehen, wie gut er mit unseren Enkelkindern zurechtkam. Kleine Kinder hat er über alles geliebt. Er war ein richtiger Familienhund, immer im Mittelpunkt und je mehr Trubel um ihn herum war, desto wohler fühlte er sich. In seinem letzten Lebensjahr hat er es aber ruhiger angehen lassen. Er verdöste fast den ganzen Tag auf seiner Decke oder lag draußen im Garten im Schatten. Auch die Spaziergänge wurden immer kürzer und richteten sich ganz nach ihm. Man konnte sehen, wie er alt wurde. Dann ging alles plötzlich ganz schnell. Von heute auf morgen hat er wohl für sich entschieden über die Regenbogenbrücke zu gehen und verschlief friedlich in unseren Armen. Wir Danken Murphy für die vielen glücklichen Jahre und werden ihn immer in guter Erinnerung behalten. Murphy mach’s gut alter Junge. Deine Familie M. aus Gronau
Maluky 30.03.1998 – † 29.05.2010 Die fast 9jährige Malamutin fand Ende 2006 nach kurzem Stationsaufenthalt ihren sicheren Hafen. Details über ihr Vorleben blieben weitestgehend im Dunkeln, und so präsentierte sich der Interessentin eine Hündin, die außer mit einer sehr individuellen Frisur (wegen des desolaten Fellzustandes mussten wir sie komplett abscheren) vor allem mit einer Riesenportion Charme ausgestattet war. Vermitteln wollten wir sie gerne in einen Haushalt ohne Katzen, Kleintiere und Kleinkinder, dafür aber gerne zu einem Rüden – und genau dieses Zuhause fand an ihr umgehend größten Gefallen. Huskyrüde Berry fand die eigenwillige Schönheit auch sehr apart, und so bezog sie wie selbstverständlich ihr neues Zuhause. Nur 3,5 Jahre blieben dem Frauchen, um den Sonnenschein für all das Erlittene zu entschädigen. Man kann den Zeitraum „viel zu kurz“ nennen – man kann aber auch sagen, Maluky durfte hier ein Viertel ihrer Gesamtlebenszeit geliebt und behütet „Maluky“ sein. Die besondere Tragik besteht darin, dass kurz vor Maluky ihr Partner Berry erlöst werden musste – er war 18 Jahre lang der Augapfel seines Frauchens. Still möchten wir uns darum den leisen Abschiedsworten des Frauchens anschließen:
Mit den Flügeln der Zeit fliegt die Traurigkeit davon.
† 3. August 2010 - Marlow - Wenn ein Clown sich verabschiedet........ Clowns verstehen es, uns zum Staunen, zum Nachdenken und auch
zum Lachen zu bringen.
Marlow - 10. August 2010: Heute ist Marlow zurück gekommen… Als ich das Haus verlassen
wollte, stand er vor der Tür – verpackt in eine kleine Schachtel, die das Emblem
des Tierkrematoriums trug. Die nette Frau von der Post hatte einen übrigen Karton
darüber gestülpt, um ihn vor dem Nieselregen zu schützen... Es war mit klar, dass dies nur eine begrenzte Zeit sein würde
und seine Vorgeschichte ließ Probleme im Zusammen leben vermuten. Doch Marlow
überraschte mich - und das fast täglich: mit seinem feinen Wesen, seiner Freude am
Leben, seinem guten Benehmen im Haus, seinem Genuss an der Natur, seiner schier
unersättlichen Neugier und seinem „Witz“ - er war ein richtiger Clown. So
begleitete er uns noch 16 Monate und 12 Tage. Als die Ärztin da war, schlief er tief und fest, bekam nichts mit... Heute schreiben wir den 13. Juni 2011: Damals hat mich die Geschwindigkeit seines Sterbens
überrumpelt. Ich war sehr traurig, hätte ihm noch etwas mehr Zeit gewünscht. In
den letzten Monaten erlebe ich an meinem anderen Rüden, was langsames Altwerden
bedeutet. Seit Oktober baut er immer mehr ab und hat mit allerlei „Zipperlein zu
kämpfen“. Im Alter wird eben vieles mühsam...
† 15.01.2011 Karli Abschied von Karli - Karli kam mit seiner Schwester Kira als Opfer der Finanzkrise am 16. Sept.2010 zu uns ins Nordlicht, denn ihr Herrchen war wirtschaftlich nicht mehr in der Lage, für die beiden kastrierten, elfjährigen Geschwister, die ein ganzes Leben miteinander verbracht haben und sehr aneinander hängen, zu sorgen. Der letzte Ausweg war die Abgabe, aus gesundheitlicher Sicht viel zu spät für die beiden extrem sensiblen und liebenswerten Vierbeiner, denn für medizinische Betreuung waren wohl schon länger keine Mittel mehr vorhanden. So hatte sich bei Karli im Laufe weniger Monate auf dem Rücken eine Geschwulst gebildet, die mittlerweile fast Fußballgröße erreicht hatte. Endlich wurde Karli dem Tierarzt vorgestellt, der einen 3,5 kg schweren Tumor entfernte, der sich leider als bösartig herausstellte. Karli selbst hatte die Operation gut überstanden und fühlte sich allem Anschein weder älter noch kränker als andere. Äußerst unternehmenslustig und agil präsentierte er sich im Nordlicht und schien die Aufmerksamt der Zweibeiner und die ausgiebigen Streifzüge in die Natur mit allen Sinnen zu genießen. Nach einigen Wochen im Nordlicht traf dann die erste Anfrage für unser Geschwisterpaar ein. Ein junges Paar in der Nähe hatte die Geschichte unserer beiden Pelznasen verfolgt und konnte sich vorstellen, Beiden einen Pflegeplatz zu bieten. Und wieder einmal war das Glück Karli und seiner Kira wohl gesonnen, die äußeren Umstände waren ideal, da nicht davon auszugehen war, dass sich unsere beiden Pelznasen von heute auf morgen zu ausgesprochenen Sofa-Liebhabern mausern würden. Am 12. November 2010 starteten Karli und Kira dann in ihr neues Leben in der Pflegestelle und nicht ganz unerwartet stellten sie auch umgehend klar, dass sie keinesfalls Haushunde sein würden und dass man sie langsam in kleinen Schritten an die Wohnung gewöhnen müsste. Auch die tägliche Fütterungszeit war eine Herausforderung für die Pflegeeltern, denn Karli erwies sich als äußert mäkelig und so musste jeden Tag auf das Neue herausgefunden werden, was Karli denn heute schmecken könnte. Dennoch hatte sich Karli schnellt eingelebt und genoss sichtlich die Zuwendung der Zweibeiner und die regelmäßigen Spaziergänge. Bald entpuppte sich Karli als anhänglicher und äußert verschmuster Vierbeiner, der von Streicheleinheiten gar nicht genug bekommen hatte. Dann wurde Karli plötzlich sehr krank, eine schwere Infektion machte ihm zu schaffen. Doch mit der liebevollen Pflege und Fürsorge der Pflegemenschen hatte sich Karli recht schnell wieder vollständig erholt und war wieder zu allerlei Schabernack aufgelegt. Nichts deutete darauf hin, dass Karli irgendwelche Probleme haben könnte und so traf es die Pflegeeltern völlig unvorbereitet: Als die Pflegemutter an diesem Samstagmorgen nach ihren Lieblingen schaute, kam ihr nur Kira entgegen. Karli war in der Nacht im Schlaf auf seine letzte Reise gegangen.
Tief betroffen und unendlich traurig haben wir die Nachricht von Karli´s Tod vernommen, denn nur wenige Wochen Glück in seiner Pflegefamilie waren ihm vergönnt. Dennoch sind wir sehr dankbar, dass unser Karli dieses Glück, eine eigene Familie zu haben, geliebt und verwöhnt zu werden, noch erleben und genießen durfte. Dafür sagen wir ganz lieben Dank, es war für uns wie ein Geschenk, dass unser Oldie-Doppelpack gemeinsam einen warmen Platz finden durfte. Das Team der Nothilfe für Polarhunde e. V. Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe (Albert Schweitzer)
† 30.11.2010 - Nari Im September 2003 kam die damals 4jährige Shiba-Inu-Hündin Nari
(geb. ca. 1999) in unsere Auffangstation zur Vermittlung. Scheu, zurückhaltend,
ängstlich, es war kaum ein Rankommen an Sie.
Du warst für mich die Sonne am Tag Und war ich mal traurig, warst du für
mich da, In meinem Herzen hast du deinen festen
Platz, Ich spür dich noch immer in meiner
Nähe, In Liebe, deine Beate
† 16.11.2010 - Alabama Im Juli 2006 war es mal wieder soweit, ein ganzes Rudel
Malamuten suchte einen neuen Wirkungskreis. Darunter war die am 25.06.1997
geborene Alaskan-Malamute-Hündin Alabama, die von Menschen in Pflege genommen
wurde. Mensch und Tier wurde einfach ins kalte Wasser geschmissen. Und es hat auf
Anhieb gepasst, man war ständig und immer „ein Herz und eine Seele“. Das führte
dann dazu, dass man die liebenswerte Hündin nicht mehr ziehen ließ und sie fest
adoptierte.
Wir haben Alabama mit 9 Jahren bei uns aufgenommen, und wir
haben keinen Tag davon bereut. Sie hat sich von Anfang an bei uns zu Hause
gefühlt, am liebsten hätte ich den Hund schon viel früher gehabt, aber dann wäre
sie bestimmt nicht der Hund gewesen der sie war. Am 16.11.2010 mussten wir unsere
Bami dann gehen lassen. Es wird sicher noch lange dauern, bis ein anderer Hund in
unserem „Rudel“ Platz findet, denn Bami werden wir so schnell nicht vergessen.
Jeder der überlegt einen Hund aus der Tiernothilfe zu nehmen, dem kann ich nur
sagen: wir würden es wieder machen. Familie P.
Ihnen, liebe Familie P. gilt unsere ganze Anteilnahme. Bami war
eine wunderbare Hündin und vor allem die Mitarbeiter vom Nordlicht werden weder
die ganze Aktion, noch die tolle Hündin jemals vergessen können. DANKE! † 29.12.2010 - Mickey Es war wieder
einer der besonderen Hunde, die schwer zu vermitteln gewesen sind.
„Schweren Herzens mussten wir uns von unserer großen
Mickey-Maus am 29.12. verabschieden!!! Anja, Inge und Kyra
†
12.12.2010 Nanuk - am Ende eines langen Weges Als dann Anfang Januar das Angebot für eine Dauerpflegestelle kam, die alles bot, was man diesem liebenswerten alten Hundemann wünschte - ein Haus mit freien Zugang zum Garten und liebe Menschen, die immer für ihn da sein würden - packte Nanuk zum letzten Mal sein Köfferchen um auf dicken Pfoten in sein großes Glück zu stapfen. Ja, bei diesen Menschen, die ihn mit offenen Armen liebevoll willkommen hießen, fühlte er sich wohl und binnen kürzester Zeit zuhause. Mit seiner Krankheit lernte man zu leben und die gut eingestellten Medikamente linderten seine Beschwerden. Nanuk blühte richtig auf, er genoss das Zusammensein mit seinen Menschen, seine Freiheiten und seine ausgiebigen Streifzüge in die Natur. Geliebt, umsorgt und behütet verbrachte unser Nanuk seine letzten Monate in seiner Pflegefamilie, in der er schon lange nicht mehr wegzudenken war. Doch Nanuk´s Lebensfreude täuschte darüber hinweg, dass er schon am Rande der Regenbogenbrücke stand. Im Dezember ging es unserem Nanuk plötzlich schlechter und schlechter, seine Hustenanfälle häuften sich und er bekam kaum Luft. Am 3. Advent mussten sich die Pflegeeltern der traurigen Wahrheit stellen, dass der gemeinsame Weg zu Ende war. Nanuk´s geschädigte Lunge füllte sich unaufhaltsam mit Wasser, er drohte zu Ersticken. Doch Nanuk sollte nicht leiden - er durfte in den Armen seines geliebten Pflegeherrchens auf seine letzte Reise gehen. Leb wohl, Nanuk, wir werden dich nie vergessen.
"Der Tod ist nur das Tor zum Licht Ihr Team der Nothilfe für Polarhunde e. V. Freudenstadt
† 21.11.2010 - Chica – eine besondere Husky-Hündin Es war im Oktober 2006, als eine Meldung kam, dass man seine
über 11 Jahre alte Husky-Hündin abgeben muss, da das Haus wegen familiärer
Probleme verkauft werden muss. Man hört sich alles an, doch glauben tut man es
nicht. Unsere Chica gehörte zu den Vierbeinern, bei denen man überhaupt nicht verstehen konnte, warum sie immer wieder Pech an den Pfoten haben: Eine liebenswerte, bescheidene Hündin, die nichts weiter wollte, als dabei zu sein und geliebt zu werden, aber selbst das wurde ihr viele Jahre lang verwehrt. Einst als Welpe zu ihrer ersten Familie gekommen, wurde der Traum vom guten Zuhause schnell zerschlagen, als die Menschen sich trennten und ein neuer Lebenspartner ins Haus kam. Dieser verbannte Chica in den Garten, wo sie von nun an saß: Tagein, Tagaus, traurig und nicht verstehend, warum sie verstoßen wurde. Als sie selbst von dort weg musste, wurde sie von uns übernommen und konnte schließlich in eine Familie vermittelt werden. Doch auch dieser vermeintlich gute Platz erwies sich als Luftblase und als sie zurückkam, hatte sie eine schwere Last zu tragen: Eines der Kinder war des Nachts über die tief schlafende Chica gestiegen, diese hatte sich erschreckt und sollte zugeschnappt haben. In der Station jedoch konnte man nichts Auffälliges an Chica´s Verhalten feststellen, sie war einfach nur lieb und freundlich zu jedermann, zu Kindern wie auch zu Erwachsenen. Das gänzliche „Aus“ für eine mögliche Vermittlung lieferte dann die tierärztliche Untersuchung. Chica´s Nieren arbeiteten nur noch zur Hälfte und zu dem hatte sie hohen Blutdruck. Für eine 12-jährige kranke Hündin einen Platz zu finden, war wie ein Sechser im Lotto und daher nahmen wir dankbar das Angebot einer Pflegestelle für unsere Chica an, in die sie dann 2007 einzog. Freudig erwartet wurde Chica von einer großen Familie und ihrem vierbeinigen Gefährten Nanuk, die unsere vom Pech verfolgte Pelznase herzlich willkommen hießen. Und Chica spürte wohl, dass sie genau dort angekommen war, wo sie hin gehörte. Von Nanuk ließ sie sich die geltenden Hausregeln erklären und akzeptierte selbst als begnadete Jägerin, dass die im Haushalt lebenden Kleintiere keine Beute darstellen. Schnell hatte sich Chica eingelebt und in alle Herzen geschlichen – niemand konnte verstehen, warum man Chica abgeschoben hatte – war sie doch einfach ein kleiner Sonnenschein: Lieb, bescheiden, zurückhaltend und machte keine Mühe. Chica genoss ihr Leben, die gemeinsamen Unternehmungen, die Ausflüge in die Natur oder auch ein Nickerchen im Garten. Drei Jahre lebte Chica als geliebtes Familienmitglied gut versorgt in ihrer Pflegefamilie und ließ sich auch von gelegentlichen gesundheitlichen Einbrüchen niemals ihre gute Laune verderben. Doch im November war Chica´s Lebensuhr abgelaufen. Hatte sie doch schon seit dem Sommer immer wieder gekränkelt, ohne dass man hätte eine Ursache feststellen können, wurde Chica nun akut krank. Binnen weniger Tage war die einst stämmige kleine Hündin bis auf die Knochen abgemagert, sämtliche Versuche, sie zu päppeln und aufzubauen liefen ins Leere. Am 21.11. mussten sich die Pflegeeltern eingestehen, dass Chica´s Zeit abgelaufen war und der einzige Liebesdienst nur noch der sein konnte, Chica in eine andere Welt zu begleiten. Chica wird von ihrer Pflegefamilie und Kumpel Nanuk schmerzlich vermisst – Chica gehörte zur Familie, so als wäre sie schon immer da gewesen.
„Wenn
tausend Sterne am Himmel stehn, Wir trauern mit den Paten, der Pflegefamilie und Nanuk um eine äußerst liebenswerte und bescheidene Hündin, die uns immer in Erinnerung bleiben wird. Unser herzliches Dankeschön geht an die Pflegefamilie, die Chica zwölfjährig aufgenommen hat, ihr ein Heim gab, die sie liebte, hingebungsvoll um- und versorgte und Chica ein glückliches, ausgefülltes Leben ermöglichte. Ganz besonders danken möchten wir den Paten, die Chica auf ihrem Weg begleitet und unterstützt haben und die mit ihrem Engagement Chica´s Leben in der Pflegestelle und ihre medizinische Betreuung sichergestellt haben. Ihre Nothilfe für Polarhunde e. V. Freudenstadt
† 19.08.2010 - Bandu Mit ca. 2 Jahren kam der total scheue und
verängstigte Eurasier-Rüde aus einem befreundeten Tierheim in unsere Vermittlung.
Was er alles erlebt hatte, das konnten wir nicht nachvollziehen, man wusste nichts
weiter von seiner Herkunft. Bandu musste alles das lernen, was ein normal lebender
Hund von sich aus kann. Angefangen hat die Pflegestelle, die ihn im Dezember 1998
übernommen hatt, bei Null. Es lief auch einigermaßen in der Spur, man hat Bandu
liebevoll begleitet, ihn oft, wenn er mal wieder vor Panik aus dem Geschirr
geschlüpft war, mit viel Mühe wieder eingefangen. So viel Erfahrung mit scheuen
Hunden, wie man im Lauf der Jahre sammeln konnte, hatte man damals leider noch
nicht, was das Zusammenleben sehr erschwerte. Doch die Ängste von Bandu nahmen
durch den nahegelegenen Truppenübungsplatz immer mehr zu und so wurde sein Leben,
obwohl er gut behütet wurde, durch den ständigen Lärm unerträglich. Schweren
Herzens zog er im Oktober 2000 nach Bayern um. Hier zog er bei einer liebenswerten
und souveränen Chow-Dame ein, die ihn bei der Pfote nahm und ihm langsam
beibrachte, dass das Leben ohne solchen Lärm auch angenehm sein kann. Tag um Tag,
Woche um Woche und Monat um Monat baute der kleine Hundemann mehr Vertrauen auf,
fing an, sich langsam "fallen zu lassen". Seine Menschen leisteten Schwerstarbeit
aber diese mit Erfolg.
Bandu kam als Problemhund vor nicht ganz
10 Jahren in unsere Familie. Er hatte sich zu einem tollen Hund entwickelt, der
sein neues Leben genossen hat. Doch eine schwere Krankheit hat diesen gemeinsamen
Weg, den wir gegangen waren, beendet. Wir mussten ihn schweren Herzens gehen
lassen. Familie Q.
† 01. November 2010 Banja Es war im im
Dezember 2006, als ein Hilferuf kam, welcher der NfP ein kleines Rudel
Husky-Hündinnen bescherte, das Herrchen war verstorben. Ein schwieriges
Unterfangen, zum Teil sehr alte, gehandikapte und vor allem kranke und
kostenintensive Hunde aufzunehmen. Aber es war Gefahr im Verzug und man überlegte
nicht lange, da angeblich alle anderen Versuche, die älteren Tiere unter zu
bekommen, gescheitert sind. U.a. gehörte auch die hübsche Banja, geb. 15.10.1997,
zu diesem Rudel. Für sie hatten wir jedoch schnell eine ganz wunderbare
Pflegestelle in Aussicht, also zog Banja schon 3 Tage nach der Übernahme um. Und
direkt von dieser Pflegestelle durfte Banja Ende Januar 2007 zu einem aktiven
Mitglied umziehen, es war so etwas wie "Liebe auf den ersten Blick". Da Banja
gewohnt war, mit Hündinnen zusammen zu leben, schien es für das neue Frauchen auch
kein Problem, sie mit der bereits vorhandenen Husky-Hündin Zora zu
vergesellschaften. Und auch das hat wunderbar funktioniert, die beiden Hundedamen
fanden sich sehr sympathisch und haben sich im Lauf des Zusammenlebens eng
aneinander gebunden. Dann kam das Jahr 2010, kein gutes Jahr für Banja. Sie
kränkelte, wurde liebevoll gepflegt und begleitet. Doch zum Schluss hat die
Krankheit gesiegt und Banja durfte in den Armen ihres Frauchens auf die letzte,
große Reise gehen.
Erinnerungen sind die Sterne , die die Dunkelheit der Trauer erleuchten: Meine geliebtes Banja -Mädchen wir haben
uns an einem grauen Tag kennengelernt. Als ich dich streichelte, riss für einen
kleinen Moment der Himmel auf und die Sonne blinzelte hervor. In diesem Augenblick
hast du deine stahlblauen Augen geöffnet und einer deiner berühmten Blicke trafen
tief in mein Herz. Wir wussten es ab diesem Zeitpunkt... wir gehören zusammen.
Souverän warst du die Chefin im Minirudel. Selbst als du letztes Jahr im Dez
erkrankt bist ,hast Du nie deine unbändige Lebenslust,-energie und deinen so
feinsinnigen Humor verloren. Sie gaben dir damals 2 bis 5 Monate . Ab diesem
Zeitpunkt haben Zora und ich so viel Zeit als möglich mit dir verbracht. Ich
befand mich in dem Glauben, dass die vielen schönen Erinnerungen über die Trauer
hinweg helfen würden. Na ja es funktioniert leider nicht immer. Am 01.11.2010 war
nach unglaublichen 10 Monaten deine Kraft am Ende. Erschöpft bist du doch recht
friedlich eingeschlafen. Zora & Anja
Sky, der im Alter noch mal sein Glück fand, ist totIm Februar 2010 war Sky (damals noch mit dem Namen „Whisky“) als Umzugs-Opfer in unsere Auffangstation nach Horb gekommen. Er war ein etwas in sich gekehrter Husky, der die Welt nicht mehr verstand, als er sich als ehemaliger Haushund mit seinen 12 ½ Jahren plötzlich in unserem Gehege wiederfand. Seine Vermittlungsaussichten waren sehr gering, doch dann hat ihn sein künftiger Besitzer im Internet entdeckt und Sky durfte nach Schweden umziehen. Problemlos gliederte er sich in seine neue Familie, bestehend aus Herrchen Thomas und den Hündinnen Sheila und Pizi, ein. Sky genoss sein neues Leben und blühte regelrecht auf. Leider war sein Glück nur von kurzer Dauer, denn nach einem unglücklichen Zwischenfall, wo eine Pfote in Mitleidenschaft gezogen wurde, ging es Sky plötzlich schlecht. Als er dann kurz nach seinem 13. Geburtstag seinem menschlichen Partner zu verstehen gab, dass er seinen Lebensmut verloren hatte, ließ dieser ihn schweren Herzens gehen. Doch genau wie seine Vorgänger wird auch Sky unvergessen bleiben!
Liebster Sky, was konnte ich mir wünschen von einem neuen Rudelmitglied, das ich bewusst nicht bei den jungen Hunden in der Vermittlung gesucht habe, sondern am anderen Ende, bei den lebensweisen Oldies mit geringeren Vermittlungschancen: Vielleicht, dass der neue Freund die befindlichen Rudelmitglieder akzeptiert, dass er sich mit den Wohnbedingungen zurechtfindet, nicht fortläuft, Konflikten aus dem Weg geht, sich mit dem Essen keine Schwierigkeiten macht, elegant und rassetypisch außerdem ist? – Das hast Du alles erfüllt. Aus Gründen, die ich nicht kenne, warst Du eher wie ein Kater souverän und geschlossen als anschmiegsam und schmusig. Demzufolge war es fast unmöglich, ein Einzelfoto von Dir zu machen und es gibt fast nur Gruppenbilder. Vor etwa einem Monat wurde deine Klaue eingeklemmt und wir waren natürlich beim Tierarzt. Der Schmerz war Dir kaum anzumerken, aber nach der kleinen OP wurdest Du trotz Schmerzlinderung nie mehr wie Dein altes Selbst. Deine Kraft und der Stolz hatten einen Knick bekommen, beim Stehen begannst Du zu torkeln, Dein Appetit schwand und Dein Vorwärtswille nahm ab. Noch vor 8 Tagen machten wir einen langen Spaziergang wie meist sonntags. Aber ohne eigentlichen Befund hast Du in einer Woche völlig aufgegeben, sacktest sofort zusammen, wenn ich nicht an der Leine zog, und jetzt sagt mir seit ein paar Tagen Deine Körpersprache, dass sich unsere Wege trennen. Sheila, Pizi und ich sind Dir sehr dankbar, dass wir gute 5 Monate Teil Deines Rudels sein durften, ein einziger aber sehr schöner langer Sommer. Gizmo, Assi, Agi und Laika warten auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke. Dein Mensch Thomas Wir sind sehr traurig, dass Sky nicht noch länger sein erfülltes Leben bei Thomas genießen konnte, doch es ist ein Trost zu wissen, dass ihm erspart wurde, in der Station sterben zu müssen. Wir wissen, dass Sky auf seinem letzten Weg liebevoll begleitet wurde und möchten uns ganz herzlich bei Thomas bedanken, der unserem Oldie sein Herz schenkte und ihm bis zum Schluss in jeder Situation beistand.
Manchmal fehlen die Worte............. Samson hatte
einen unglücklichen Start ins Leben. Aufgewachsen in Bremen, verlor er nach 2
Jahren wegen schwerer Krankheit des Besitzers sein Zuhause. Dafür möchten wir uns noch einmal bedanken. Beide Hunde durften ihr Leben als gleichwertige
Familienmitglieder in vollen Zügen genießen. Die Verbindung Mensch-Hund war eine
überaus tiefe und ehrliche.
Samson, der Bär † 18.08.2010 & Raixa, die Ziege † 10.09.2010 Unser großer, schwarzer Bär war ein
zweimaliges "Krebsopfer". Als Welpe kam er zu einem Frührentner nach Bremen, der
auf Grund seiner Erkrankung zwei Jahre später körperlich nicht mehr in der Lage
war, den Hund auszulasten. Er gab ihn an ein befreundetes Pärchen weiter, die
beide ebenfalls krebskrank jetzt Frührenter wurden. Dort blieb er 4 ½ Jahre. Das
letzte Jahr war sein Herrchen dann schon im Krankenhaus und das Frauchen musste
den Balanceakt Hund, Mann besuchen, Haushalt und eigene Arztbesuche unter einen
Hut bringen. Als ihr Mann dann zum Sterben nach Hause kam, bat sie die Nothilfe,
Samson zu übernehmen. Nicht einmal vier Wochen später schlug
das Schicksal dann nochmal und absolut erbarmungslos zu. Auf ihrem letzten
Spaziergang war unsere kleine graue Ziege total gut drauf, machte den Mäusen der
Umgebung das Leben schwer und lief fröhlich ihres Weges. Raixa kam mit 4 ½ Jahren von Mallorca
nach Deutschland und hatte wahrlich keinen einfachen Charakter. Es dauerte eine
ganze Weile, bis wir gegenseitig voneinander wussten, worauf der andere Wert
legte. Und von da an kamen wir wunderbar miteinander aus. Die beiden waren jeder für sich einzigartig und liebenswert. Wie bei Ina werden sicher irgendwann die schönen Erinnerungen trösten.... Anja, Peter und Oliver aus Kiel
Abschied von Chano Als Anfang des Jahres ein Hilferuf durch die Verteiler ging, dass ein etwa 12-jähriger Malamute-Mix gestrandet war, der dringend Hilfe benötigte, waren die Verantwortlichen von Chano´s Schicksal tief berührt und sagten Hilfe zu. So kam Chano Anfang des Jahres in die Obhut unseres Vereins. Was dann im Nordlicht eintraf, war ein sichtlich angeschlagener Vierbeiner, der eigentlich mit dem Leben abgeschlossen hatte: Physisch und psychisch am Ende, sein Leben lang herum geschubst, vernachlässigt und sich selbst überlassen. Kurz nach seiner Ankunft brach Chano röchelnd und zitternd zusammen und musste umgehend dem Tierarzt vorgestellt werden. Die Blutuntersuchung ergab sehr schlechte Schilddrüsenwerte und so wurde Chano behutsam auf die Medikamente eingestellt. Die Behandlung zeigte Wirkung und langsam wurde sein Zustand besser und besser. Chano schloss sich seinen Bezugspersonen mehr und mehr an und entwickelte sich im Laufe der Wochen zu einem lebensfrohen, lustigen Vierbeiner, der es mit seinem liebenswerten Charme verstand, alle Zweibeiner um seine Pfoten zu wickeln und seine Wünsche und Vorstellungen nahe zu bringen. Die täglichen ausgiebigen Spaziergänge rund ums Nordlicht waren für Chano ein Höhepunkt, den er mit allen Sinnen genoss. Jeden Morgen saß er sehnsüchtig in seinem Gehege, Ausschau haltend nach seiner Frau Winter und war vor Freude kaum zu bändigen, sobald sie eintraf und sie sich gemeinsam auf den Weg machten. Chano faszinierte seine menschlichen Begleiter, wenn er vollkommen in sich ruhend am Wegesrand stand und in die Ferne schaute – und er forderte sie, wenn er „Beute“ entdeckt hatte und urplötzlich durchstartete. Nie ließ sich Chano von seiner angeschlagenen Gesundheit seine gute Laune verderben, er liebte das Leben, genoss die Liebe und Zuneigung seiner Menschen und pflegte seine kleinen, liebenswerten Eigenarten. Er bestand auf seinem geregelten Tagesablauf und sein ausgiebiges Schläfchen nach dem aufregenden Spaziergang – was er dennoch gerne unterbrach, wenn Besuch im Nordlicht eintraf um diesen freudig zu begrüßen und ein paar Extra-Streichelheiten und Leckerlis einzuheimsen. Ja, Chano war glücklich und er ließ jeden an seinem Glück teilhaben, doch er bestand auch auf seine Auszeiten. Als der Sommer nahte und Chano keine Anstalten machte, seinen dicken Pelz abzuwerfen, marschierte er tapfer in den Hundesalon, um sich seine Sommerfrisur abzuholen und blühte – befreit von seiner dicken Last – förmlich auf. Chano schien um Jahre verjüngt, benahm sich, als hätte er mit dem alten Pelz auch sein altes Leben abgelegt, bereit und fit für jedes Abenteuer, wild entschlossen, sein neu gewonnenes Leben auszukosten und zu genießen. Wir hätten ihm so sehr mehr Zeit gewünscht, doch Anfang Oktober schlug das Schicksal unerbittlich zu: Vom ersten Zusammenbruch bis zur niederschmetternden Diagnose, dass Nieren und Leber versagten, vergingen gerade einmal vier Tage. Man konnte nichts mehr anderes für Chano tun, als ihn auf seinem Weg in eine andere Welt zu begleiten. Nur wenige Monate Glück waren ihm vergönnt, doch am Ende seines Lebens hatte Chano das gefunden, was er vorher niemals hatte: Menschen, die ihn bedingungslos liebten, die ihn umsorgten, Sicherheit gaben und ihm dennoch seine Freiheit ließen, die er brauchte. Zum ersten Mal in seinem Leben wurde Chano als Persönlichkeit wahrgenommen und respektiert, zum ersten Mal durfte er ein Leben führen, das eines Nordischen würdig war und er war geliebtes Mitglied einer großen Familie. Chano verbrachte seine glücklichsten Monate im Nordlicht und er dankte es seinen Menschen, in dem er alle an seiner Freude teilhaben ließ und jedem sein Herz schenkte. Wir werden Chano nie vergessen, er war eine außergewöhnliche und faszinierende Persönlichkeit, der trotz angeschlagener Gesundheit das Leben liebte und jeden Tag davon genoss. Seine letzte Ruhestätte hat Chano im Nordlicht gefunden, dort, wo er glücklich und zuhause war.
„Als der
Regenbogen verblasste, † Chano Unser herzlichster Dank gilt den Paten, Gassigängern und Freunden, die an Chano glaubten, die ihn unterstützten und auf seinen letzten Monaten begleiteten, die ihn liebten und umsorgten, die ihm ein artgerechtes Leben ermöglichten und die nun gemeinsam mit uns um Chano trauern.
† 23.07.2010 Akita-Hündin N a o m i – Abschied für immer Im Herbst 1995 kam Naomi als Welpe zur Nothilfe in die
Vermittlung. Eine entzückende kleine Akita-Hündin, die man nur ungern abgeben
wollte. Doch dann kam der Zufall – oder war es Bestimmung? – dass sie bei bereits
bekannten Leuten – und dann noch in unmittelbarer Nähe, schon bald einziehen
durfte. Ein schönes und erfülltes Leben hatte die kleine Hündin. Und es gab
unendlich viele Aufgaben, die ihren Tagesablauf nie langweilig werden ließen. Ob
es darum ging, die kleinen zweibeinigen Erdenbürger zu beaufsichtigen oder den
vierbeinigen Hundekumpel Baiko groß zu ziehen. Naomi machte alles, was sie auch
tat, perfekt. Mit ihrer stoischen Ruhe stand sie immer erhaben über den Dingen –
nichts konnte sie erschüttern. Ein Kamerad, wie man ihn sich einfach nur an der
Seite wünscht.
Vergessen kann man Naomi nicht, zu viele wunderbare Erlebnisse
mit ihr und Erinnerungen hat sie hinterlassen. Wir alle bewahren sie in unserem
Herzen, wo sie ihren festen Platz einnimmt und auch zu Lebzeiten schon immer
eingenommen hat. Ich denke, wir waren schon Freunde in einem anderen Leben,
Im November 2005 kam ein total verängstigter Shiba-Rüde, damals mit Namen Jiro, in die Vermittlung. Wie es immer so ist, sucht man für diese "besonderen" Hunde auch "besondere" Menschen. Und so durfte Jiro am 23.12.2005 bei lieben Freunden einziehen. Fortan wurde Jiro nun "Gismo" genannt und war in der Familie nicht mehr weg zu denken. Wieviel Herzblut man in Gismo investiert hat, das kann man nicht wiedergeben. Es war für uns einfach nur schön zu sehen, wie liebevoll seine neue Familie mit ihm umgegangen ist und ihn voll in ihr Familienleben integriert hat. Danke Alex und Tom - Danke auch an die Kinder und die vierbeinigen Kameraden, dass ihr Gismo immer mit viel Wertschätzung begegnet seid und seine Würde bewahrt habt. Auch wenn Gismo keinen langen Aufenthalt bei uns hatte, so denken wir gerne an ihn zurück. † 19.08.2010 GISMO „Wer liebt, glaubt an das Unmögliche.“ Als Weihnachtsengel bist du am 23.12.2005 zu uns gekommen.
Der Baggersee war deine Heimat und auch beim Wandern mit Oma und Opa bist du aufgeblüht. Noch spät - im Herbst deines Lebens – hast du die Freude am Wasser entdeckt. Triebe wurden entdeckt und auch das Schmusen hast du gelernt. Selbst als im April ein Katzenkind in unser Rudel kam, so war dies für dich kein Problem. Wie ein Schock war im März die Diagnose: Lungenkrebs! Wir
wollten es nicht wahrhaben. Haben so manche Gedanken verdrängt und
hinausgeschoben. „Liebe jene, die dich lieben.“ In Liebe Elena, Hannah, Tom, Ada mit Joschi, Kenzo und Tiger
† 13.07.2010 Danny - Danach gibt es kein Davor mehrNachdem die Besitzerin einfach umgezogen ist und ihre beiden Hunde, eine Husky-Hündin und einen Alaskan-Malamute-Rüden alleine auf dem Gelände zurück gelassen hatte, wurden diese nach über einem Jahr von Tierschützern in Obhut genommen. Auf diesem Weg kamen damals Ronda und Danny zu der Nothilfe. Eine besondere Ausstrahlung hatte der imposante Alaskan Malamute-Rüde Danny mit seinen 10 Jahren, aber auch wenig Aussicht, schnell vermittelt zu werden. Nachdem bereits eine Vermittlung fehlgeschlagen hatte, wurden uns bereits bekannte, verantwortungsbewusste Menschen und Malamute-Liebhaber auf Danny aufmerksam. Anlässlich eines Besuchs am 19.07.2007 in der Station Süd sprang zwar nicht gleich der berühmte Funke über, doch es hat sich im Lauf der Zeit eine innige Beziehung zwischen Mensch und Hund entwickelt. Danny durfte noch 3 schöne und glückliche Jahre in seinem neuen Zuhause erleben, leider ist er dann viel zu früh gegangen. Wir sind Fam. M. sehr dankbar, dass sie gerade diesem Rüden ein neues Heim gegeben hatten. Leb’ wohl, mein großer Freund….. Mein lieber Danny, die letzten Wochen waren für uns alle schwer, am schwersten für Dich, Du hattest Schmerzen, Deine Beweglichkeit war eingeschränkt und Deine Kraft ließ nach. Für uns, weil wir ahnten, dass eine ernste Erkrankung hinter den tief greifenden Veränderungen Deines Verhaltens verborgen sein könnte. Noch auf dem Weg zur Klinik waren wir alle zuversichtlich, denn
Deine Blutwerte waren ja OK und in die dortigen Ärzte hatten wir großes Vertrauen.
Die Dich untersuchende Ärztin schlug eine umfangreiche Diagnostik vor, um Deinen
Beschwerden auf den Grund zu gehen. Es wird alles wieder gut werden……..! Im Juli 2007 kamst Du zu uns, Du warst schon 10 Jahre alt. Du
hattest bis dahin kein schönes Leben, hattest auch gerade erst Deine Gefährtin
Ronda verloren. Wir holten Dich in Untertalheim ab und Du hast uns sofort
vertraut, sprangst in unser Auto und schliefst über vier Stunden, bis wir nach
langer Reise zu Hause ankamen. Du warst zunächst sehr unsicher und überaus
ängstlich, Deine Hyperaktivität und Dein Manegeverhalten waren mitunter
beängstigend. Doch wir hatten all Deinen Schwächen etwas entgegenzusetzen: Wir haben gemeinsam viel unternommen. Du hattest aufregende
Erlebnisse im Bärenwald, von denen Du gelegentlich lauthals träumtest. Auf unseren
Wanderungen durch das Moor und die offenen Fernen der Rhön sprühtest Du vor
Lebensfreude. Wir beide tobten ausgelassen über die weichen Matten des
Heidelsteines, jagten Schmetterlingen hinterher, waren auf eine seltsame Weise
miteinander verbunden. Manchmal hatten wir den Eindruck, Du wolltest nun all das
nachholen, was Dir in den ersten 10 Jahren Deines Lebens vorenthalten war. Am 13. Juli war Deine Stunde gekommen. Leb’ wohl, großer Freund. Wir lieben Dich und wir vermissen Dich.
Unsere Herzen halten Dich gefangen, Robert und Sophie M.
† 13.06.2010 Jeff „ein ganz besonderer Malamute-Rüde“
Viele Menschen haben sein Schicksal verfolgt, damals, im
Sommer 2008, und nur EINE hat spontan geholfen, um Jeff, geb. am 04.10.1998,
weiteres Leiden zu ersparen. Wegen familiärer Veränderung wurde Jeff bei den
Vorbesitzern in Spanien „ausrangiert“. Aufgrund seiner stolzen 10 Jahre hatte er
keine Chance, dort weiter vermittelt zu werden. Und es musste ja alles so schnell
gehen – wie immer eben. Dank unserem Aufruf auf der Website hat sich dann jemand
gemeldet, dem kein Weg zu weit war. Und so flog man selbst und direkt nach
Spanien, um dort den wunderbaren Rüden in Empfang und „mit nach Hause“ zu nehmen.
Bereut hat man es keine Sekunde. Hallo liebes NfP-Team,
Ich weiß gar nicht, was am schlimmsten ist. Der Gedanke an die
letzten Atemzüge? Den Blick, den er mir gestern Morgen erst noch zu warf "Mama, tu
was!" schien er zu sagen. Die Leckerli-Vorräte, die in der Speisekammer liegen?
Oder die Vorwürfe, die man sich selbst macht? Seit letztem Herbst war er nur noch
inkontinent, so schlimm, dass wir sogar Rüdenwindeln gekauft haben. Jeff wird immer in unseren Herzen bleiben – so kurz die Zeit auch gewesen ist, sie bleibt unvergessen und war wunderschön. J. Sch. Abschied von Torok Als Torok Anfang 2001 in die Obhut unseres Vereins kam, hatte er bereits eine 18-monate dauernde „Zwingerhaft“ hinter sich. Der Vorbesitzer, der die Hunde, Torok und drei weitere Husky-Rüden, sportlich führen wollte, hatte die Hunde krankheitsbedingt seit 18 Monaten nicht mehr bewegt und nur mit dem Allernötigsten versorgt. Dementsprechend war auch Toroks physischer und psychischer Zustand. Als Torok dann im Juni in eine Pflegestelle umziehen konnte, kannte er nichts; keine Wohnung, keine Treppen, die Verkehrsgeräusche machten ihm Angst, eigentlich alles um ihn herum war beängstigend – schließlich hatte er in seinem jungen Leben außer dem Zwinger, seinen Leidensgefährten und seinem Besitzer nichts kennen gelernt. Die ersten Wochen waren für beide – Hund und Mensch –
belastend, doch Torok richtete sich ein. Langsam lernte er alle Umweltreize
kennen, baute Muskeln auf und hatte sichtlich Spaß am Leben. Doch dann wurde er
schwer krank, eine akute Bauchspeicheldrüsenentzündung verursachte ihm große
Schmerzen, ließ ihn apathisch werden und abmagern. Die Medikamente schlugen nicht
an und Torok´s Zustand verschlimmerte sich zusehends. Am Tag, an dem sein Leiden
beendet werden sollte, fuhr das Pflegefrauchen ein letztes Mal mit Torok in die
Heide und es war, als ob ein Wunder geschehen war: Torok tobte glücklich durch die
Heide, wie ihn das Pflegefrauchen noch nie erlebt hatte. Von da ab ging es wieder
aufwärts. Torok wollte leben und kämpfte um sein Glück. Ganz gesund war Torok nie,
da war einerseits seine HD, die Bauchspeicheldrüse, für die er sein Leben lang
Medikamente brauchte und auch sonst hatte das Schicksal noch so machen
gesundheitlichen Tiefschlag für Torok parat. Wir trauern mit den Paten und dem Pflegefrauchen um einen überaus liebenswerten, sensiblen und freundlichen Malamute, der trotz seiner Vorgeschichte und seiner gesundheitlichen Probleme ein langes und glückliches Leben verbringen durfte und der jeden Tag genoss.
„Wenn Ihr mich sucht, † Torok 02.08.2010 † 09.06.2010 - Nanuk - Sib.Husky-Malamute-Mix-Rüde Du bist nicht tot, du wechselst nur die Räume, Schon als Nanuk im Jahr 2000 bei der Nothilfe in die Vermittlung gekommen ist, war er etwas ganz Besonderes, weshalb er auch uns noch in guter Erinnerung geblieben ist. An der Seite von seinem Herrchen durfte er wunderschöne 7 Jahre verbringen, geliebt und wohl behütet. Sehr herzlich möchten wir uns für all das bedanken, was Nanuk, von dessen Vorleben wir nicht viel wissen, erfahren durfte - nämlich viel, viel Liebe.
Als ich vor mittlerweile fast 10 Jahren den kleinen Nanuk auf der Seite der Nothilfe sah, war die Entscheidung auch bereits gefällt. Es musste genau dieser Hund sein. Ich kann nichteinmal genau begründen was das Bild in mir auslöste, ich wusste nur, ER oder keiner. Als Nanuk dann 2 Wochen später bei mir einziehen durfte, wusste
ich was es war: Nanuk war genau Mein Hund! Wir verstanden uns bereits vom ersten
Augenblick an. Nanuk war mein erster Hund und somit hatte ich natürlich
versucht mir viel über die Rasse anzulesen. Es stellte sich jedoch sehr schnell
heraus, dass alles was ich mir angelesen hatte nicht unbedingt auf meinen Nanuk
passte. Nanuk gehörte einfach zu meinem Leben. Er war immer für mich und ich für ihn da – 10 Jahre. Leider ließen jedoch das Alter und die damit einhergehenden Beschwerden Nanuk kein schmerzfreies Leben mehr führen. Nach langer medizinischer Behandlung und trotzdem weiterer Verschlechterung seines Zustandes mussten wir Nanuk am 09.06.2010 mit 13 Jahren leider gehen lassen. Nanuk wird immer einen besonderen Platz in unserer Erinnerung einnehmen und auch in Zukunft einen besonderen Platz in meinem Herzen haben. Mach´s gut kleiner Schnuff... Ch.E.
† 18.06.2010 – Chow-Rüde Chang „Ich habe die Sonne des Tages gesehen, Doch wem ich ein wenig Licht gegeben,
Unendlich traurig haben wir die Nachricht vernommen, dass unser Chang in den Armen seines geliebten Pflegefrauchens über die Regenbogenbrücke gegangen ist. Doch man an den Chang zurück denkt, der damals vor zehn Jahren als einer von 15 verwahrlosten Chows in einer beispielhaften Rettungsaktion in die Obhut unseres Vereins kam und den Chang, der die letzten Jahre in der Pflegestelle für Chows in Not lebte, so ist das Leben unseres schwarzen Bärchens auch eine Erfolgsgeschichte. Denn Chang ist ein Beispiel dafür, dass auch ein schwer traumatisierter Vierbeiner, der jedem Menschen misstrauisch und ablehnend gegenüber stand, mit viel Geduld, Verständnis und vor allem viel Liebe über seinen Schatten springen kann und sein Vertrauen verschenkt. Aber auch dafür, dass so ein Vierbeiner durchaus willens ist, um sein neues Glück zu kämpfen und eine – eigentlich gut gemeinte – Vermittlung in ein schönes eigenes Zuhause zum Scheitern zu verurteilen, weil er sein Futter verweigerte, sich nicht mehr anfassen ließ und derart randalierte, dass das Pflegefrauchen ihren schwarzen Zögling nach zehn Tagen zurück holen musste. Chang spazierte ins Haus, als ob er nie weg gewesen wäre und tat mit seinem Verhalten unmissverständlich kund: „Hier bin ich glücklich, hier gehöre ich hin und hier bleibe ich“. Etwas anderes hätte ihm niemand antun können und wollen und so blieb Chang in seiner Pflegestelle - begleitet und unterstützt von seinen Paten. Chang blühte weiter auf, genoss die Fürsorge und Pflege seiner Pflegemutter und dankte es täglich mit seinem sanften Wesen und seiner Anhänglichkeit. Chang hat viele Chows in seiner Pflegestelle kommen und gehen sehen, die dort gesund gepflegt und aufgebaut wurden und hat sie auf den Weg in ein neues Leben begleitet. Wir sind Frau Ueding sehr dankbar, dass sie Chang trotz seiner Vorgeschichte ein sorgloses, glückliches und ausgefülltes Leben ermöglicht hat und ihm die Liebe und Sicherheit gegeben hat, die Chang so sehr brauchte und dankbar annahm. Liebe Frau Ueding, was Sie für unsere Chows geleistet haben und leisten, mit welchen Mühen und Hingabe Sie sich um all die kranken, misshandelten oder vernachlässigte Chows kümmern, um sie gesund zu pflegen, seelisch und körperlich wieder aufzubauen und liebevolle Familien zu vermitteln, ist mit Worten nicht zu beschreiben und macht sie für uns und unsere Vierbeiner unersetzlich. Wir danken Ihnen von ganzem Herzen – auch im Namen unserer Chows. Wir alle und auch seine Paten, die ihn viele Jahre unterstützt und begleitet haben, werden Chang immer im Herzen behalten, ein überaus sanfter und liebenswerter Vierbeiner, der trotz denkbar schlechtem Start ins Leben seinen Platz und seine Menschen fand und dort glücklich war.
† 07.06.2010 Kessy Als nicht nordische Hündin kam die kleine, 6jährige Hündin zur NfP in die Vermittlung. Ihr Vorbesitzer hatte die Austr.Sheperd/Cattle-Dog-Mix-Hündin in einer Tierpension abgestellt und kein Interesse mehr an ihr gezeigt. Sie wurde schlichtweg nicht mehr abgeholt. Nun sollte sie in ein Tierheim verbracht werden, da die Tierpension die Plätze für Urlaubshunde benötigte. Aufmerksam auf Kessy wurde eine mit uns befreundete Tierschützerin, die aufgrund der Katzenverträglichkeit von Kessy bat, dass die NfP sie übernimmt. So zog sie in der damaligen Geschäftsstelle ein und stellte sich als total unproblematisch dar, nur ihre Ängste ließen die Vermutung aufkommen, dass man nicht immer freundlich mit ihr umgegangen ist. Einige Wochen blieb Kessy in der Pflegestelle, wo man sie sehr lieb gewonnen hat, bis ein Vereinsmitglied sie gerne für die halbwüchsige Tochter als Begleiterin adoptieren wollte. So zog Kessy am 12.04.04 in ihr neues Zuhause um. Sehr schnell jedoch schloss sich Kessy nicht an die Tochter, sondern an die Mama an und war fortan deren Schatten. Ob als Reitbegleitung, Familienhund oder auch als Kumpel für die anderen Hunde, Kessy war nur lieb und passte sich überall super an. Es war nicht dran zu denken, etwas ohne Kessy zu tun. Souverän und ruhig nahm sie ihren Platz ein und akzeptierte die eigenen, sowie auch die ständig wechselnden Pflegekatzen. Eine starke Arthrose plagte Kessy zunehmends und die schockierende Nachricht, dass sie Krebs hat, machte es nicht einfach, diese liebenswerte Hündin gehen zu lassen. Dass bei all den Untersuchungen dann noch festgestellt wurde, dass Kessys Beine sowie der Bauchraum voller Schrotkugeln waren, ließ im Nachhinein nur erahnen, was die arme Hündin wohl in ihrem Vorleben alles mitmachen musste. Wir werden sie immer in guter Erinnerung behalten, denn sie war eine kleine Zaubermaus.
Dein treues Herz, es schlägt nicht
mehr, um mich herum ist's still und leer. Ein DANKE geht an Kessys Frauchen, das immer für sie da war und sie liebevoll versorgte.
|
||||||
|
16.11.11