Die "Glückspelze" der Nothilfe für Polarhunde danken allen, die mitgeholfen haben, ihnen einen Platz zum Leben zu geben.
Nordische, die im August 2006 ein neues Zuhause gefunden haben

Ehemalige Vereinshunde erzählen aus ihrem neuen Leben

 

Acuro mit seiner neuen Mitbewohnerin Kyra

Acuro und Kyra, Malamuten-GlückManchmal bedeutet einen Hund zu lieben und zu schätzen auch diesen abzugeben, wissend, dass ein Hund nicht nur gute Versorgung, sondern auch Beschäftigung und Abwechslung braucht. Acuro wurde aus diesem Grunde abgegeben und lange brauchte der imposante Rüde nicht suchen, bis sich Malamuten-Liebhaber in jedes seiner 55 Kilogramm verguckten. Seine neuen Menschen stellten schon beim Kennlernen fest, dass keines der Vermittlung-Fotos der tatsächlichen Erscheinung des Rüden annähernd gerecht wurde und der Zauber, der von seinem liebenswerten Wesen ausgeht, sowieso nicht "ablichtbar" ist.
Eher gelassen hat Acuro seine Umplazierung hingenommen, sehr offen und neugierig ließ er sich auf die neue Situation ein und scheint zufrieden mit dem, was ihm geboten wird. Hündin Kyra hat nach dem üblichen Zickengehabe Freundschaft mit ihm geschlossen und teilt nun Menschen, Haus und den zum Haus gehörenden Freilauf mit dem lieben und verträglichen Bär. Acuro selbst genießt am meisten die langen Spaziergänge und die damit verbundenen Schnüffelerlebnisse, ganz so, wie es seine abgebenden Menschen vermutet hatten. Unser Dank geht bei dieser Vermittlung sowohl an die Ursprungsfamilie, die Acuros Wohl und seine Bedürfnisse berücksichtigte, als auch an seine neuen Menschen, die sich offen und unbefangen auf den schon etwas älteren Rüden eingelassen haben und ihn herzlich bei sich aufgenommen haben.

So schön und entspannt kann Malamut leben
 


Shiro, zufrieden im neuen Heim

 

Gemeinsam mit Hündin Nascha hielt Shiro Einzug in der Station und rasch konnte dieser Jungspund Interessenten für sich gewinnen. Auch in natura, beim persönlichen Kennenlernen in der Station, überzeugte Shiro und so traten seine Menschen die Heimreise mit einer Pelznase mehr an. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten, die in der bisherigen Gehege-Rudel-Haltung des Rüden ihre Ursache haben, haben seine Menschen ihre "Liebe auf den ersten Blick" nicht bereut. An seine Besitzerin hat er sich bereits eng angeschlossen, folgt ihr soweit möglich auf Schritt und Tritt. Dennoch geht er (noch) auf Distanz, wenn Mensch auf ihn zugeht und man muss ihn überreden, dass er nur an der Leine nach draußen kann. Seine Menschen geben ihm die Zeit, die er braucht, um sich langsam an all die vielen neuen Dinge in seinem Umfeld zu gewöhnen und so wissen wir Shiro dort in guten Händen.

 

 


Ice, endlich angekommen

Ice mit seiner neuen Familie

 

Die bewegte und sich über Länder, sogar Kontinente hinweg erstreckende Lebensgeschichte von Ice setzte sich zu unserem Erstaunen auch mit einem erneuten Grenzübertritt fort, in Luxemburg fand er sein neues Zuhause. Seine Menschen waren schon länger auf der Suche nach einem Kameraden für die vorhandene Hündin, einzige Voraussetzung war, es sollte "funken". Und es funkte gewaltig, als Ice in der Pflegestelle auf seine Interessenten traf, nicht nur zwischen Hund und Mensch, sondern auch zwischenhundlich harmonisierte es sofort.

Ein Strohfeuer ist diese "Liebe auf den ersten Blick" nicht, denn bei der Nachkontrolle fand sich bereits eine so tiefe Verbundenheit innerhalb des Menschen-Hunde-Quartetts wie sie häufig erst nach langen Monaten entsteht. Ice wissen wir nun am Ziel seiner langen Reise gut angekommen und wünschen ihm und seiner Familie noch eine lange gemeinsame Zeit.

Ice

Ice im Glück

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Wolf hat auch eine neue Familie bekommen

 

Ganz in den Norden Deutschlands hat es Jungspund Wolf "verschlagen", seine Familie scheute den weiten Weg in den Schwarzwald nicht um ihn abzuholen. Im Großraum Hamburg treibt das halbwüchsige "Wölfchen" nun sein Unwesen (im Froschteich, Schlammpackungen sollen ja gesund sein) und hat sich mit seiner frisch-fröhlichen Art bereits tief in die Herzen seiner großen und kleinen Menschen geschlichen. Viel Neues gibt es noch zu entdecken in dieser Welt für den Junghusky und sehr lernbereit stellt er sich neuen Aufgaben. Wir freuen uns und danken für das entgegengebrachte Vertrauen.

 

 

 

 

 


Nascha, glückliche Huskyhündin

 

Nascha, die sich schon in der Station ein wenig recht zutraulicher und neugieriger zeigte als der mit ihr abgegebene und ebenso lebensunerfahrene Shiro, hat sich super in ihrem neuen Zuhause eingelebt. Die neue Umgebung hat sie zwar zunächst etwas verstört und zu vermehrter Ängstlichkeit geführt, aber die Anwesenheit des vorhanden souveränen Rüden gab ihr rasch wieder Sicherheit. Täglich fasst sie mehr Zutrauen zu den großen und kleinen Zweibeinern, die sie nicht drängen, sondern ihr die Zeit geben, von sich aus Kontakt zu suchen.

 

 

 

 

 

 

 


Huskyrüde Bobby hat jetzt auch seine Familie

 

Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat sich Bobby wider Erwarten schnell in sein neues Zuhause eingelebt….bei so viel Liebe und Verständnis auch kein wirkliches Problem. Wir freuen uns, dass wir für diesen bisher nur den Zwinger kennenden Husky auf so einfühlsame Menschen gestoßen sind, die offen sind für Empfehlungen und Hilfestellungen. Für die Zukunft wünschen wir Bobby, dass er all das nachholen darf, was er in seinem bisherigen Hundeleben vermissen musste – menschliche Zuwendung, viele Unternehmungen und direkten Anschluss an seine „Dosenöffner“……

 

 

 

 

 


 

Aisha
Aisha

Huskyhündin Aisha

 

Bei jungen, agilen und offenen Menschen hat die liebenswerte Hündin ein super schönes Zuhause gefunden. Ihre Angst hat sich bei Ihren Besitzern fast verloren, draußen ist sie noch ein wenig skeptisch. Sie ist eine Schmuserin vor dem Herrn, hat auch schon gelernt, einige Zeit alleine im Haus zu verbringen – dass es so schnell geht, liegt an dem guten Einfühlungsvermögen der Menschen.

Sie macht öfters mit ihren Menschen Besuch in der Auffangstation und wir sind begeistert von ihren Fortschritten.

 

 



 


Ein glücklicher Husky, James

Manche Rüden tun sich, warum auch immer, ein wenig schwerer in der Vermittlung, zu ihnen gehörte auch James. Vielleicht hat bei ihm neben der Größe auch einige geschreckt, dass er bis dato nur Zwingerhaltung kannte – grundlos wie sich wieder einmal zeigte, von Anfang an war er stubenrein im neuen Heim.Husky James im neuen Heim


Bei Aufnahme in der Station hatte James Hautprobleme, deren Ursache trotz zahlreicher medizinischer Untersuchungen nicht eindeutig geklärt werden konnte, vieles konnte jedoch ausgeschlossen werden. Da die Symptome mit zunehmendem Einleben in den Stationsalltag geringer wurden, musste leider davon ausgegangen werden, dass mit dem Umzug in ein neues Zuhause ein erneuter „Schub“ ausgelöst werden würde. Diese Befürchtungen haben sich leider bewahrheitet und sind der einzige kleine „Schatten“, der auf James kleines Glück an der Seite seiner neuen Besitzerin fällt. Ein wunderschönes Haus im Grünen mit viel Beschäftigungsmöglichkeiten in der nähren Umgebung bietet einen optimalen Ausgangspunkt, um James nach und nach mit den vielen Dingen bekannt zu machen, die er noch nicht kennen lernen konnte. Die Erfahrung seiner Halterin wird ihm hierbei sicher hilfreich sein. Beiden wünschen wir eine lange gemeinsame und glückliche Zukunft.
Huskyrüde James im neuen Zuhause

Huskyrüde James

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Eins - zwei - drei ..... Otis!

Huskyrüde Otis

 

Der Dritte im Bunde der Vierbeiner ist er nun bei seinen neuen Menschen und darüber hoch erfreut, denn mit seinen gerade mal neun Monaten ist er sehr an Artgenossen interessiert. Und bei so viel ausgeprägtem Spieltrieb können auch gar nicht genug Kumpel zum Toben vorhanden sein, gut dass seine Menschen auch über den entsprechenden Platz dafür verfügen. Seine Menschen haben ihn sehr herzlich aufgenommen, wohl wissend, dass so ein energiegeladener Jungspund ihnen viel Freude bereiten wird, der Weg zum erwachsenen, souveränen Rüden jedoch mit viel Erziehungsarbeit und aufzubringender Geduld gepflastert ist. Otis ist, wie die ebenfalls von der NfP vermittelte Ginger, rasch ein vollwertiges Familienmitglied geworden.
Noch muss Otis am Boden bleiben....

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Gemeinsam mit dem Tierheim Homburg versuchten wir in den letzten Monaten einen Platz für Malamute Yukon zu finden und trotz der beiderseitigen Bemühungen fand sich lange Zeit kein geeigneter Interessent, so lange, dass aus dem anfangs übergewichtigen Yukon bereits ein ranker und schlanker Hund geworden war.
Wieder einmal war es der Verlust eines geliebten Hundes, nämlich der von Rusty, der für Yukon die ersehnte Veränderung bewirkte. Sehr malamuterfahrene Menschen wollten ihn kennen lernen und ihrer verwaisten Hündin Ronja vorstellen. Den Fortgang der Geschichte erzählen die neuen Besitzer selbst:

"Also: vergangenen Samstag sind wir, nachdem uns Frau Schindler „grünes Licht“ gegeben hatte, nach Homburg gefahren, um uns Yukon anzusehen. Ronja haben wir mit genommen, das erste Zusammentreffen der beiden war nicht gerade erfreulich. Beide sind auf einander los und hätten sich ohne beherztes Eingreifen vermutlich total verbissen. Auch während des anschließenden gemeinsamen Ausgang sind die beiden nochmals aufeinander los.
Wir haben es trotzdem versucht und haben Yukon mit zu uns genommen. Während der Rückfahrt waren beide durch ein Gitter getrennt, haben sich aber keinen Augenblick aus den Augen gelassen.

Zu Hause angekommen hat sich Yukon sofort sehr heimisch gefühlt. Er war auch gleich sehr anhänglich, sowohl zu mir als auch meiner Frau.
Malamute Yukon
Er und Ronja sind sich dann noch einige Zeit so gut wie möglich ausgewichen, inzwischen haben sie aber zu sich gefunden. Zumindest liegen nun beide auf engstem Raum nebeneinander, sie giften sich nicht mehr an – ich bin überzeugt, sie werden bald unzertrennlich sein.

Auf der Homepage des Tierheimes wird Yukon als „Kinderfeind“ dargestellt, Das hat uns etwas Sorge bereitet, da wir einmal in der Woche unsere Enkelkinder bei uns haben. Aber wie wir bereits zwei Mal feststellen konnten, hat Yukon keinerlei Probleme mit Kindern. Er ist, wie auch Ronja und wie es Rusty und Bokan waren, sehr lieb zu jedem und allen.

Mit unserer Katze hat es auch noch keine Zwischenfälle gegeben. Wenn er könnte, wie er gerne würde, hätte er sie sich schon geschnappt. Aber zum einen hat „Hexle“ schon 14 Jahre Hundeerfahrung auf dem Buckel, dann passen wir auch auf. Außerdem weiß Yukon, dass er im oberen Stockwerk, wo sich die Katze hauptsächlich aufhält, nichts zu suchen hat. Das hat er übrigens sehr schnell begriffen. Nachdem er zwei Mal von mir nach unten gejagt worden war, hat er es schon akzeptiert und bleibt nun auf den untersten Stufen stehen. Überhaupt ist er sehr folgsam und, soweit ich es beurteilen kann, auch sehr gelehrig.

Wie Sie nun wohl verstehen, möchten wir Yukon auf jeden Fall behalten. Wir sind auch sicher, dass es ihm bei uns sehr gut gefällt. So wie uns sein bisheriges Leben geschildert worden ist, muss er sich wohl auch wie im Paradies vorkommen."

Yukon mit Ronja


Bedanken möchten wir uns beim Tierheim Homburg, das Hilfestellung im Umgang mit diesem Nordischen aus schlechten Verhältnissen gerne annahm. Ein besonderes Lob gilt den Aktiven in Homburg, die die Umsetzung übernahmen und so ganz wesentlich dazu beitrugen, dass Yukon ein Zuhause finden konnte. Ein riesengroßes DANKE geht an Yukons neue Menschen, die sich trotz der unglücklich verlaufenen Zusammenführung der beiden Hunde, auf diesen Malamute eingelassen haben und mit der ihnen eigenen Besonnenheit die Eingewöhnung angingen.


Sie kamen, sahen ihn und er siegte –
Nanook in seinem neuen Terrain

Nanook, Huskyrüde im Glückso in etwa könnte man das Kennenlernen von Nanook und seiner neuen Familie in der Auffangstation zusammenfassen. Hündin Sendy hat eine Schwäche für große schwarze Hunde und so war Nanook ihr Favorit, eine kluge Wahl, wie die zugehörigen Menschen mittlerweile wissen.
Huskyrüde Nanook ganz enspannt beim Mittagsschlaf
Schön so ein Huskyleben

Nanook hat sich von der ersten Sekunde an in seinem neuen Zuhause wohl gefühlt, so, als wäre er schon immer dort gewesen. Ebenso wie die beiden, bereits vermittelten Rüden mit denen er früher zusammenlebte, zeigt er sich lieb, neugierig und verschmust, im Vergleich zur sehr redseligen Sendy jedoch eher still und in sich gekehrt. Noch klebt er seinen neuen Menschen an den Fersen, sorgsam darauf achtend, ja nicht den Anschluss zu verlieren. Dafür hat speziell Frauchen großes Verständnis, muss doch auch sie sich gerade umstellen, die Zugkraft eines jungen Rüden ist, wenn man’s lange nicht mehr halten musste, durchaus gewöhnungsbedürftig.
 


 

 


Larissa – waoh, welch ein Sommeroutfit!

Kira, ehemals Larissa

Kira, Chow ChowLarissa heißt jetzt Kira und ist geschoren – man erkennt sie kaum noch, sehr deutlich kommt nun der Chow-Anteil in ihr optisch zur Geltung. Sie ist nicht nur der ganze Stolz der Familie, sondern sie wird auch so, wie sie ist, voll akzeptiert und ist eben ein vollwertiges Familienmitglied. Mit viel Feeling und Liebe haben ihre Menschen schon einiges an Kira rangebracht, Sitz, Platz und was Hund sonst noch so kennen sollte. Kira macht einen ausgeglichenen und zufriedenen, ja glücklichen Eindruck. Man hat das Gefühl, als sei sie schon immer dort gewesen. Besonders freuen wir uns, dass die Familie hinter dem Mädel steht, obwohl sie doch einige gesundheitliche Probleme mitgebracht hat, mit denen man jedoch wahnsinnig toll umzugehen weiß und hilft. Unser Dank geht an Kiras Menschen, dass sie unsere „Larissa“ so wunderbar begleiten.
Chow Chow Hündin Kira

 

 

 

 

Kira


Ein glücklicher, langbeiniger Husky - Rocky

Auch für Rocky, den hochbeinigen jungen Husky-Rüden, haben sich seine Zukunftswünsche nun erfüllt und er hat eine Familie gefunden, zu der er wieder ganz und gar gehört, so wie er es bislang auch gewöhnt war. Nach der oft in den ersten Tagen auftretenden "Schwerhörigkeit" (schließlich könnt ja jeder kommen und einem da was sagen!) und der völlig unberechtigten, aber "normalen" Sorge, das Futter könne nicht für alle Anwesenden reichen (ob Hund sich schon einmal Gedanken gemacht hat, dassRocky Mensch Hundefutter eher selten bis gar nicht konsumiert?), hat er nun sein Hörvermögen und die Ruhe wiedergefunden, genießt Streicheleinheiten satt und erobert mit seinen Menschen die nähere und weitere Umgebung. Wie erwartet kommt er mit dem vorhandenen Kind ausgezeichnet klar und auch mit allen Besuchskindern - einzig diese kriegen meist erst einmal große Kulleraugen, wenn Rocky auf seinen ewig langen Beinen zur Begrüßung kommt.