Die "Glückspelze" der Nothilfe für Polarhunde danken allen, die mitgeholfen haben, ihnen einen Platz zum Leben zu geben.
Nordische, die im Juni 2006 ein neues Zuhause gefunden haben

Ehemalige Vereinshunde erzählen aus ihrem neuen Leben

 

Pija, Husky-Mix

Sehr lange hat Pija nach einem Zuhause suchen müssen, fast zweieinhalb Jahre war die äußerlich so unscheinbare Hündin im Tierschutz, davon ein halbes Jahr bei der NfP. Es war auch bei ihren neuen Menschen die Liebe auf den "zweiten" Blick, aber Pija überzeugte mit ihren Qualitäten und konnte sich endlich einmal gegen ihre "Mitbewerber" in der Station durchsetzen. Mittlerweile sind ihre neuen Menschen sicher, mit Pija einen "Hauptgewinn" erhalten zu haben, eine absolut liebenswerte, tolle Hündin, die aus ihrem Leben nicht mehr wegzudenken ist.
Wir danken Ihren neuen Menschen, dass Sie sich so viel Zeit genommen haben, den Hund auszuwählen, der wirklich zu Ihnen passt und wünschen Ihnen und Pija viele glückliche gemeinsame Jahre.


 

Ben hat's geschafft

Nach einer gewissen Anlaufzeit - vielen Spaziergängen und einigen Problemchen durfte BEN in sein neues Zuhause umziehen. Mit liebevoller Konsequenz lernt Ben, sich im normalen Leben zurecht zu finden. Er hat es meisterhaft geschafft, sich einzugewöhnen, die anfänglichen kleinen Trainingsstrecken gehen langsam in größere über - sofern es das heiße Wetter überhaupt zulässt. Während des Tages genießt er deshalb lieber die kühlen Fliesen und beschränkt sich mit seinem Herrchen auf die frühen Morgen- und späten Abendstunden. Wir freuen uns, für diesen Husky-Rüden, der uns als nicht sehr einfach beschrieben wurde, doch noch den "richtigen" Menschen gefunden zu haben.
Bens Herrchen hat uns neben den schönen Fotos auch einige Zeilen zukommen lassen:

"Wir haben schon so einiges erlebt, z.B. treffen wir abends bzw. morgens beim spazieren gehen immer mehr HUSKY Kollegen und Kolleginnen, diese werden zwar noch angeknurrt, aber dann ist auch gut. Pferden gegenüber ist er sehr neugierig und Kröten schmecken wohl nicht wirklich ;-). Schaden finden wir auch, dass viele ihre kleinen Hunde nicht anleinen und deshalb BEN noch sehr provozieren. Mit dem Fahrrad waren wir auch schon auf Achse ( hat besser geklappt als ich dachte ).
Mit Erfolg respektiert er die Küche und mein Bett, obwohl letzteres hier und da hinterfragt wird. Er ist doch sehr anhänglich geworden und sucht meine Nähe. Rund um die Wohnung gibt es mittlerweile kaum eine Ecke, wo BEN nicht seine "Visitenkarte" hinterlassen hat.
Ben, ein glücklicher Nordischer

Hier und da, an heissen Tagen waren wir auch schon am Neckarufer schwimmen, obwohl das noch nicht zu seinen grossen Stärken zählt, aber bis zum Bauch im Wasser planschen, das möchte er nicht missen. In der Wohnung kann er noch so richtig zum Spiel- und Schmusekind werden, vor allem wenn ich ihm sein dickes Felle bürste."
 

 

 

 

 


An der Seite zweier älterer, souveräner Husky-Damen fand Vulkan ein neues Glück und bekam einen neuen Namen: Toyon. Toyon, junger und endlich auch glücklicher Husky-Rüde
Der junge Husky, der schon so oft hin- und hergereicht worden war, schloss sich schnell den beiden Hundemädels an und ist mit ihnen ein Herz und eine Seele. Natürlich hat er noch Defizite aus der früheren, teilweise richtig schlechten Haltung und muss noch viel lernen, aber er hat so unheimlich liebe Menschen gefunden, dass auch er sicher zu einem sicheren und ausgeglichenen Begleiter bei allen Anlässen heranwachsen wird.

 

 

 

 

 

 


 

Wenn das Leben in die Träume platzt

 

dann werden ganz schnell aus den erträumten kleinen Tapse-Pfoten unterm rundem Welpenbäuchlein vier gestandene Malamuten-Husky-Pranken und statt mit kugelrunden Äuglein neugierig-ängstlich von unten nach oben zu linsen, schaut ein paar zweifarbige Augen erwartungsvoll gleich direkt in Tischhöhe in die Runde. Das klingt unglaubhaft?
 


Mein neues Nest

Nur, bis Sie Anacok kennen lernen, denn der ist das, was man gemeinhin einen „Glücksgriff“ nennt. Gut erzogen, anpassungsfähig, aufgeschlossen lernwillig und souverän gegenüber allem Neuen, dazu noch gut aussehend, anhänglich und verschmust und so ist es nicht weiter verwunderlich, dass die Pflegefamilie ihr Herz umgehend verlor. Einzig die Pflegemutter zögerte zunächst, denn schließlich „prüfe, wer sich ewig bindet“.

Aber was ein richtiger Anacok, der besteht jede Prüfung, sei das nun das Restaurant, das Campen, der Tierarztbesuch oder was auch immer und so kam was kommen musste: ade Welpentraum und Anacok bleibt wo er ist, denn da gehört er hin.
 

Wir wünschen ihm und seinem zwei- und vierbeinigen Rudel noch jede Menge Spaß, viele erholsame Urlaube und eine lange gemeinsame Zeit.


Immer schön der Reihe nach...


 

Nun ist es also doch geschehen: SASCHA wurde entdeckt! Rein zufällig, einfach so, stolperte seine neue Familie im Internet über Sascha und konnte gar nicht verstehen, dass so ein schöner schwarzer Hund kein Zuhause findet. Und es blieb nicht bei "virtueller" Begeisterung, rasch war ein Besuchstermin vereinbart und Sascha persönlich in Augenschein genommen - für Fans schwarzer Hunde ist er übrigens in natura noch viel schöner als auf den Fotos....
Und so passierte das, womit so wirklich keiner mehr gerechnet hatte: Sascha verließ seine Pflegestelle nach fast zwei Jahren! An dieser Stelle ein riesengroßes DANKESCHÖN an seine Pflegemutter Eva, die ihm immer die Treue gehalten hat (egal, was er auch vor allen Dingen in den ersten Monaten anstellte und es war einiges, was bis in die Geschäftsstelle vordrang - vermutlich hat seine Eva auch noch das eine oder andere "unter den Teppich gekehrt") und unverdrossen alles ihr nur mögliche getan hat, um bei seiner Vermittlung mitzuhelfen. Liebevoll hat sie sogar Saschas Abschiedsgruß selbst gestaltet, DANKE, Eva und natürlich auch danke, Kelly!


Sascha hat sich >>>>>>>>>>>>
nein ich bin eine Dame und sag's nicht.

 

Sascha hat ein neues Zuhause in Köln

 

Leute hört mal her!

Der Stress hat ein Ende und ich endlich wieder meine Ruhe.




 ich glaub' Eva hat gesagt Köln Dellbrück.

 

Da bekommt er Männerstreicheleinheiten.

Und eine farblich passende Hundedame.

 

Aber heut morgen war er in meinem Bett kuscheln.

Mach's gut alter Freund.


Natürlich haben wir auch schon ein paar Fotos und einige Zeilen aus dem neuen Zuhause für Sie, ja, bei den Fotos muss man tatsächlich genau hingucken, wer da nun wer ist, denn die beiden Hunde sind optisch ein perfektes Paar. Verraten sei hier auch, dass die beiden sich in Punkto Jagdtrieb auch nichts schenken und noch so ein paar andere Dinge miteinander gemeinsam haben....
 

Pfingstmontag, 05.06.2006

Jetzt bin ich schon den zweiten Tag in meinem neuen zu Hause und es geht mir sehr gut.
Heute Morgen habe ich meine neue Familie eine Stunde länger schlafen lassen, d.h. gegen 5.00 Uhr habe ich mich das erste mal vergewissert, ob noch alle da sind. Die Kinder habe ich gestern Abend in ihr Bett begleitet und nachgeschaut ob auch alle gut angekommen sind. Nach dem Frühstück sind wir ohne die Kinder schön lange spazieren gegangen, dabei haben wir ein paar alte Freunde von Sira getroffen, zwei Labrador Rüden Sammy und Nero. Sammy ist leider sehr krank und wackelig auf den Beinen, wir haben einander guten Tag gesagt und damit war er für mich uninteressant. Nero ist ein 2 jähriger Jungspund, der interessanter war, aber nach anfänglicher Skepsis ging jeder seinen eigenen Weg. Meine neue Familie hat sich sehr gefreut, dass ich mich so gut benommen habe.
Sascha mit seiner neuen Familie
Den Nachmittag haben wir im Garten verbracht, später hat sich mein Herrchen verabschiedet und sagte er gehe zur Arbeit. Ich habe das noch nicht ganz verstehen können und habe mal kurz hinterher geweint, nachdem ich aber festgestellt habe das Frauchen , die Kinder und Sira noch da sind habe ich es Sira gleich getan und mich ganz ruhig und entspannt hingelegt. Außerdem war er nach 10 Minuten wieder da und ich habe mich sehr gefreut.
Beim Abendspaziergang haben wir dann noch einen alten Freund von Sira getroffen, den Golden Retriever Chicco, hier war ich nicht so wirklich begeistert, aber wir haben uns auch guten Abend gesagt und uns beschnüffelt und ich bin nur ein ganz klein wenig brummig gewesen. Jetzt liege ich mitten im Wohnzimmer unter meiner Familie und döse ganz entspannt vor mich hin.

 
06.06.2006

Das war ein aufregender Tag. Heute morgen war ich schneller als dieses komische Ding, welches Wecker genannt wird, ca. eine viertel Stunde vorher habe ich mal bei meinem Herrchen angefragt, ob alles ok ist und dann ging dieses Teil an und machte Krach.
Herrchen und Frauchen standen dann auf und tranken eine Tasse Kaffee, anschließend sind wir eine gute halbe Stunde spazieren gegangen und da es noch sehr früh war, begegnete uns keine Menschenseele. Anschließend frühstückten wir alle zusammen und Ursula kam aus ihrem Zimmer und krümelte sich ins Bett von Papa und Mama. Nach dem Frühstück zog mein Herrchen sich seine Jacke an und sagte wieder, „ich gehe arbeiten“, das hatte ich schon einmal gehört. Ich schaute ihm noch nach wie er durch die Haustüre ging, aber da Frauchen und Ursula noch da waren, habe ich das ganz locker hingenommen. Eine halbe Stunde später verabschiedete sich Frauchen mit denselben Worten und das fand ich dann schon etwas komisch, dass gleich beide verschwanden, also hab ich erst mal das ganze Haus und den Garten abgesucht. Hierbei stellte ich fest, dass ich ja nicht alleine war, denn Ursula, Gereon Sira und die Oma waren noch da und damit beruhigte ich mich wieder, denn ich war ja nicht alleine.Mein Garten
Gegen Mittag kam Frauchen dann wieder und die Freude war groß. Den Nachmittag haben wir dann alle im Garten verbracht und dann kam auch Herrchen wieder nach Hause und ich habe mich riesig gefreut.
Abends haben wir dann einen richtig langen Spaziergang gemacht und hierbei habe ich. Festgestellt, dass es gar keinen Grund gibt sich aufzuregen, wenn uns andere Hunde entgegenkommen. Ich schaffe das ganz relaxt an anderen Hunden vorbeizugehen, wenn Frauchen und Sira ca. 10 Meter vor uns gehen und ich sehen kann, das Sira nix passiert.
Dann macht das spazieren gehen richtig Spaß.
Jetzt liege ich wieder mitten im Wohnzimmer, bin froh, dass ich alle um mich habe und kann ganz ruhig vor mich hin dösen.

 


Dir, lieber Sascha, und natürlich Deiner neuen Familie wünschen wir eine ganz lange, wunderschöne Zeit miteinander und wir freuen uns riesig, dass Ihr Euch gefunden habt.
 


Felix der glückliche

 

Felix, der rote, agile Husky-Mischling, konnte rasch Interessenten für sich begeistern und wir hoffen, dass er sich ein bisschen gesittet verhält. Vorteilhaft finden wir, dass Felix nun sein Leben im Schwarzwald genießt, so können wir den neuen Besitzern jederzeit unkompliziert mit Rat und Tat zur Seite stehen. Denn von nun an soll Felix seine Grenzen finden, wenn er sie denn weiterhin suchen sollte.

 

 

 


Yakima hat ihren Platz gefunden

 

Yakima durfte Einzug halten bei Raika – einer vor ein paar Jahren vermittelten Husky-Hündin, die ihren kleinen Mix-Freund, eine Hündin verloren hat. Ein sportliches Herrchen kann nun mit zwei agilen Hundedamen seine Touren machen. Wir freuen uns, dass es Yakima so gut getroffen hat und all ihre Vermittlungswünsche (bewegungsfreudige Menschen und ein souveräner Ersthund) in Erfüllung gingen.

 

 

 

 


Vika – diese kleine liebenswerte, schon 8-jährige Chow-Hündin hat wiederholt ihr Zuhause verloren. Diesmal aber sie brauchteVica, alt aber glücklich keinen Umweg über irgendeine Auffangstation oder ein Tierheim machen, Vika durfte sofort bei ihren neuen und hoffentlich „letzten“ Menschen, die sie auf ihrem weiteren Lebensweg begleiten, einziehen. Sie wurde als ruhige und zurückhaltende, katzenverträgliche Chow-Hündin von ihrem Frauchen abgegeben – herausgestellt hat sich, dass Vika ein aktives, interessiertes und auch witziges Chow-Mädchen ist, das ihrem neuen Herrchen schon ziemlich „Beine“ gemacht hat. Beim Animieren zum Spiel mit den Katzen zeigt sie ganz schön Power und versucht es herauszufordern. UND das eigentlich Arthrose geschädigte alte Mädchen will von Altersbeschwerden derzeit nix wissen – nein, sie ist flink und unternehmungslustig, wie ein junges Fohlen. Wer hätte das gedacht! Hoffen wir, dass sie, wenn das Nachholbedürfnis erst einmal ausgereizt ist, wieder in normale Bahnen kommt.
Ganz besonders gefällt Vika, dass ihre neuen Menschen rund um die Uhr liebevoll für sie da sind, denn dem Alleine-Bleiben kann Vika, auch wenn sie es notgedrungen kann, so gar nichts Positives abgewinnen. Und bei so viel Glück auf einmal, da darf man doch auch „Leben zeigen“, oder ?

Vielen Dank an unsere immer tatkräftige Chow-in-Not-Vermittlungsstelle, Frau Ueding, die mal wieder zum richtigen Zeitpunkt den richtigen Chow zur Verfügung hatte.