Die "Glückspelze" der Nothilfe für Polarhunde danken allen, die mitgeholfen haben, ihnen einen Platz zum Leben zu geben.
Nordische, die im Mai 2006 ein neues Zuhause gefunden haben

Ehemalige Vereinshunde erzählen aus ihrem neuen Leben

Bayer wird „ Elbfisch“

Hallo mein Name ist Taylor.

Taylor, Nordlicht
 Das bin  Ich. 

Ich bin ein Husky-Schäfer- Aust.Shephard- Mix, und wohne nun seit 31.05.2006 in Vierlanden / Hamburg.
Gefällt mir echt gut! Ich habe jetzt 2 Kumpels zum spielen und schmusen,  Lisa und Ayko, und 3 komische Katzen dazu.
Meine neuen Frauchen sind bis jetzt ganz doll lieb zu mir. Am 1. Tag dachte ich noch, das kann ja heiter werden hier, und habe mich sicherheitshalber gleich in meinen neuen Garten versteckt. Aber am nächsten Tag fühlte ich mich gleich zu Hause, uns alles Klappt super. Wohnen und Verpflegung 1 A. 

Neunordischer, Taylor

 

Ich und mein schmuse Kumpel Ayko.
Ayko kommt auch von der Nothilfe, und wohnt schon seit 1998 bei meinen Frauchen.

 

 

 


Ich fahre bald sogar in den Urlaub nach Dänemark. Klasse was?
Ich sage Euch auch Bayern sind im Norden glücklich.
Taylor ist es jedenfalls! 

Taylor

Das ist Lisa, meine neue Spielfreundin.

Lisa ist eine Schäfer-Podenca.

 Schöne Grüße Aus Vierlanden / Hamburg 

Euer Taylor


 

Cocker-Dame Sindy hat ganz in der Nähe ihres bisherigen Zuhauses eine Pflegestelle gefunden.

Sindy, Cocker Hündin
 


Faye, die in ihrem jungen Leben schon so einiges Negatives erlebt hatte, musste aus gesundheitlichen Gründen in die Vermittlung gegeben werden, eine Entscheidung, die sehr schwer fiel. Um so erfreulicher ist es, dass sie dank der emsigen Bemühungen ihrer bisherigen Besitzerin ganz in der Nähe ihres bisherigen Heims ein Zuhause finden konnte.

Faye, wieder glücklich


 

Ares
Ares, ein Husky im Glück

Eigentlich sollte ein anderer, bedeutend jüngerer Hund an diesem Tag die Station verlassen, doch manchmal sitzt irgendwo verborgen auf einer Hütte oder in einer Ecke der Station Amor mit seinen Pfeilen und sorgt dafür, dass alles anders kommt, als im Vorfeld von Vermittlern und Interessent angedacht.

So wohl auch an jenem Morgen, als Besuch aus der Schweiz in der Station eintraf: den Ares zufällig sehen und sicher wissen „das ist er!“ war eines und auch Ares, der sonst durchaus seine Ansprüche an „Führungspersonal“ hat, akzeptierte seinen neuen Herrn sofort. Und so zogen sie denn gemeinsam von dannen, sichtlich erfreut, sich gefunden zu haben.

Neugierig wie wir sind, haben wir natürlich nach ein paar Tagen nachgefragt und umgehend Antwort erhalten:

„Ja mit Ares läuft es wirklich hervorragend. Er ist ein echter Prachtshund.
Nach einer Woche hat er sich, glaub ich, völlig integriert und meine Frau und die Kinder haben ihn gänzlich ins Herz geschlossen.
 

Ares und "seine" Kinder Husky und Kinder

Ares
Husky im Familienkreis


Sein Verhalten gegenüber anderen Hunden ist vorbildlich und er freut sich sehr über jede Aktivität. Bereits einige schöne Touren durften wir mit ihm unternehmen und wir könnten uns ein Leben ohne ihn schon nicht mehr vorstellen.“

Husky Ares


 

Sunny
Husky-Hündin Sunny

Es ist merkwürdig, wie manche Hunde eine Art Gespür dafür haben, wann der richtige Zeitpunkt für Veränderungen ist. Dass mit Sunny eine kleine Schönheit in der Station Einzug gehalten hatte, wussten lange Zeit nur diejenigen, die die Hündin wirklich dort gesehen hatten – alle Versuche, „gute“ Fotos von ihr zu machen, endeten mit nichts sagenden „ich-sitz-doof-in-der-Ecke“-Bildern. Dennoch fand sich auch für Sunny schließlich eine Interessentin, die sich einfach nicht schrecken lassen wollte. Merkwürdigerweise gelangen just zu diesem Zeitpunkt noch in der Station die ersten Bilder von Sunny, auf denen sie wirklich einmal zu sehen war.

Da Sunny vom Leben bisher wenig gesehen hatte, zog ein aktiver Ehrenamtlicher für einige Tage in der Geschäftsstelle ein und Sunny bekam einen „Crash-Kurs“ in Sachen Leinenführigkeit und Menschenalltag.

Sunny mit "Ihrem "Leithund

wohlverdienter Feierabend: Sunny und "Leithund" Rodney - ihm und seinem Herrchen ein herzliches Danke schön für die aufgebrachte Zeit und die Ruhe und Geduld, mit der sie "Unterricht" erteilten.
 

Allen, die sich auf harte Arbeit bei viel Einfühlungsvermögen und kleinsten Fortschritten (wenn überhaupt) eingestellt hatten, drehte Sunny die sprichwörtliche „lange Nase“ und verblüffte mit ihrer Zugänglichkeit und ihrer Auffassungsgabe alle Beteiligten.

Sofa HuskyInnerhalb von Stunden mutierte sie zum Couch- und Sessel-Husky, als wäre dies ihre wahre Bestimmung, lief draußen an der Leine, als hätte sie nur darauf gewartet, dass man ihr die „Welt zu Füßen legt“. Viel Sicherheit zog sie dabei aus den Artgenossen, die sie begleiteten. Im Eiltempo absolvierte Sunny ihren „Crash-Kurs“, bestand mit Bravour, raffte ihren Pelz zusammen und ließ sich ins neue Zuhause kutschieren, wo sie schon voller Vorfreude erwartet wurde.

Sunny im GlückDen schon im Haushalt lebenden Rüden Krümel fand sie auf Anhieb sympathisch und vertrauenerweckend, an seiner Seite würde sich spielend auch der Rest der Welt erobern lassen. Schon nach der ersten Nacht testete sie mutig Socken auf „Bespielbarkeit“ und klärte Krümel umfassend über sein neues Aufgabengebiet als IHR Spielpartner auf. Ihrem Frauchen bescherte sie am zweiten Morgen das etwas gewöhnungsbedürftige Erlebnis, mit einem getrockneten Schweineohr im Bett zu erwachen. Problemlos lässt sie sich bürsten und zeigt sich als aufgeschlossene, freundliche Hündin- ja, es war der richtige Zeitpunkt für den „großen“ Umzug und wir freuen uns, dass sie in ihrer neuen Familie geduldige und erfahrene Menschen gefunden hat, die ihr diese Chance gaben.

 

 

 

 

 

 

Sunny, Husky-Hündin

 

Sunny und Krümel
 

 

 

 

 

 

Krümel (links) und Sunny (rechts)

Krümel und Sunny

 

Oneida, Husky-Hündin

Oneida stach ihrem zukünftigen Besitzer im Internet ins Auge, er war sich sofort sicher, SEIN Mädel gefunden zu haben. Mit dieser Sicherheit im Herzen schmolz die Entfernung aus dem hohen Norden in die südlichen Berge auf ein Minimum zusammen und schon bald lernte er Oneida in der Station kennen. Da die Sympathie gegenseitig war, verließen zwei, die sich gefunden hatten die Station und traten die Rückreise gen Norden an.

 Husky-Hündin Oneida

Wir wünschen beiden noch eine lange, glückliche gemeinsame Zeit.
 


Julie stapft auf dicken Pfoten ins pralle Malamuten-Glück

Malamutein im Glück

Gibt es so etwas wie den 6er im Lotto oder eine Verkettung glückseliger Umstände in einem Hundeleben?

Für Julie fing zunächst alles mit einem großen Unglück an: ihr Besitzer zog um – allerdings ohne die zwölfjährige, kleingewachsene Malamutin, die stellte er einfach auf die Straße, nicht mal den Weg ins Tierheim fand er selbst. Die freundliche Julie eroberte mit ihrer unbeirrbaren Lebensfreude, ihrer Dankbarkeit für jede Streicheleinheit und der stillen Bescheidenheit, mit der sie sich in die harten Gegebenheiten des französischen Tierheimalltags einfand, die Herzen aller, die sie kennen lernten. Von Julie unbemerkt, fanden sich in der Initiative „Chance für Hunde“ Tierschützer zusammen, die sich speziell in den grenznahen Tierheimen einbringen, um die Vermittlungschancen der Tiere dort zu vergrößern. Durch sie wurde Julies Schicksal im Internet rasch bekannt und die NfP bot Hilfe an.
 

Julie Malamute Julie

Als „katzenverträglich“ getestet trat Julie schließlich die Reise in die Geschäftsstelle an und wartete dort gleich mit ihrer Auffassung von diesem Begriff auf: „sitzende Katze o.k., schneller laufende Katze MEINS“. Und auch sonst tat sie kund, dass wo Malamute drauf steht, auch Malamute drin ist, ein paar Lebensjahre mehr oder minder tun einem solchen Mali-Sturschädel keinen Abbruch.

Malamute Julie Malamute-Hündin im Glück

 Körperpflege oder Zeckenentfernung, alles unnütz in ihren Augen, wofür Zeit zum Stillhalten vertrödeln, wenn man genauso gut Auslauf inspizieren, Kauknochen nagen oder sonst etwas tun könnte? Gründlichst gewaschen wurde sie dann aber doch und konnte trotz ihres Alters rasch Interessenten für sich gewinnen.

Julie  
Mit großer Freude wurde sie empfangen und schnell gelang es ihr, die Herzen der Menschen, Ihrer Menschen, für sich zu gewinnen. Ein riesengroßer Garten gehört nun zu ihrem neuen Reich und vor allem Menschen, die für sie Zeit haben und sich ganz bewusst auf diese alte Hündin eingelassen haben. Einen schöneren oder besseren Platz hätte Julie nicht finden können und unser ganzer Dank geht an IHRE neuen MENSCHEN, die dieser liebenswerten und ganz besonderen Hündin einen solch tollen Lebensabend schenken.

Julies neues Heim