Die "Glückspelze" der Nothilfe für Polarhunde danken allen, die mitgeholfen haben, ihnen einen Platz zum Leben zu geben.
Nordische, die im November 2006 ein neues Zuhause gefunden haben

Ehemalige Vereinshunde erzählen aus ihrem neuen Leben

 

 

 

Buddy

Buddy gehörte zu den "er muss weg"-Hunden, so dringend war es den abgebenden Menschen, dass die Einschläferung im Raume stand. Wieder einmal Knall auf Fall haben wir also einen Hund aufgenommen und waren verblüfft ab dem, was da abgeschoben wurde.
Ein bildhübscher, gerade mal zweijähriger Husky, verträglich mit anderen Hunden, offen und freundlich zu großen wie zu kleinen Menschen, ja selbst nett mit Katzen. Nach einer Übernachtung in der Geschäftsstelle trat er bereits die Weiterreise an, eine Familie, deren Hündin vor einiger Zeit verstorben war, war nun offen für einen neuen Weggefährten und nahm Buddy herzlich bei sich auf. Eingewöhnt hat er sich rasch, mit seiner Liebenswürdigkeit die Herzen seiner Menschen im Sturm erobert und kann sich nun sicher sein, so geliebt zu werden, wie er ist, ganz Husky eben - mit allen Eigenschaften, die dazu gehören.
 


 

Gero und seine neuen Menschen

Gero

 

Wir haben es nicht mehr gedacht – aber sie sind gekommen, SEINE Menschen…..Gero hat doch tatsächlich noch wahnsinniges Glück gehabt. Und dann noch Menschen, die nicht nur Wolfsspitz-erfahren sind, sondern Gero die Chance geben, die er braucht – nämlich: nicht mehr alleine zu sein. Seine Menschen können ihn rund um die Uhr betreuen und bei ihm sein – da braucht man keine Verlustängste mehr haben. Wir freuen uns, dass die Familie unser kleines Fellbündel so liebevoll aufgenommen und er zudem noch eine wunderschöne Freundin bekommen hat. Gemeinsam hat man sich glücklich, mit Gero im Auto, auf den Heimweg gemacht. Vielen Dank für die Mühe und weiterhin so viel Freude gemeinsam mit Gero wie momentan: "Wir sind mit Gero, unserem Goldschatz, total glücklich. Er wird jeden Tag anhänglicher und zutraulicher. Er ist mit seinen kleinen Marotten eben eine besondere Hundepersönlichkeit. Wir sind davon überzeugt, daß er uns noch oft überraschen wird. Aber meistens im positiven Sinn."

An das Pflegefrauchen und Kelly ein ganz liebes DANKESCHÖN für die liebevolle Überbrückung der Wartezeit, so konnte Gero dann gut vorbereitet in sein „endgültiges Zuhause“ gehen.

 



 

Lucky und wie der Name schon sagt - glücklich

Lucky

 

Lucky hat sich wider Erwarten von der ersten Stund an in seinem neuen Zuhause super eingelebt, forderte umgehend seine Streicheleinheiten ein und auch sonst machte er einen ganz aufgeweckten, fröhlichen Eindruck. Für die Menschen, die ihm nicht das geben konnten, was er gebraucht hätte, war und ist dies eine Bestätigung dafür, dass man sich auch mal nach längerer Zeit von einem Kameraden aus einem Rudel trennen muss, wenn er in dieser Rudelhaltung total unter geht. Lucky hat nun einen Einzelplatz bei lieben Menschen, ist aufgeblüht, genießt sein Pascha-Dasein und ist mit seiner neuen Situation rund herum glücklich, hat bereits viele seiner Ängste abgebaut. Seine neuen Menschen schrieben "Lucky hat sich bei uns sehr gut eingelebt und wir haben sehr viel Freude mit ihm. Ihm selber  scheint es auch sehr gut zu gehen. Wir danken nochmals den Abgebenden und natürlich Ihnen für die Vermittlung. So wie sich Lucky entwickelt hat und sich noch weiter entwickeln wird, wollen wir gar keinen anderen Hund mehr."Lucky

 

Wir freuen uns darüber, dass seine vorherigen Menschen ihm die Chance gegeben und nicht länger „geklammert“, sondern losgelassen haben. Auch das ist eine Art der Tierliebe, wenn es vielleicht auch für manche nicht nachvollziehbar ist.

 

 

 

 

 


 

Parys

Pija und Parys im Zwinger

 

Als wir Anfang Oktober 2005 um Hilfe bei der Vermittlung von Pija, einer Husky-Schäferhündin, und ihrem Sohn Parys gebeten wurden, konnten wir angesichts ihrer Lebensumstände kaum "nein" sagen, auch wenn wir wussten, dass es nicht einfach sein würde, die beiden zu platzieren. Im Dezember 2005 kamen die beiden, gemeinsam mit der alten Husky-Dame Berly und Malamutin
Akena., die beide rasch ein Heim fanden. Pija und Parys half nicht einmal eine Vorstellung im Fernsehen, geschweige
denn alle anderen Vermittlungsbemühungen - das unscheinbare Äußere stand zwischen den Interessenten und zwei tollen Hunden mit wunderbarem Charakter. Schließlich bekam auch Pija eine Chance und verzauberte ihre neuen Menschen rasch - nur Parys blieb und wartete. Tag um Tag, Woche um Woche, Monat für Monat, fast fürchteten wir schon, er könnte ein neuer "Dauergast" werden.Parys und Pija

Aus den Reihen unser Mitglieder meldete sich dann doch ein Interessent, in Parys glaubte er, den Hund gefunden zu haben, mit dem sich ein lange schon gedachter Wunsch in Sachen "Arbeitshund" , eine Rettungshund-Aubildung, erfüllen ließe. Natürlich kann ein Hund während der Zeit in der Station nicht alles zeigen, was in ihm steckt. Aber so wie Parys sich dort zeigte, arbeitswillig, lernfreudig, absolut begeistert bei jeder Form von Teamarbeit dabei und verträglich mit Artgenossen - ja, es schien uns denkbar, dass Parys die Voraussetzungen für eine solche Ausbildung mitbringt, wie ein Mensch-Hunde-Team letzten Endes harmoniert, können wir natürlich nicht voraussagen.

Parys erhielt also seine Chance, weit aus dem Norden reisten seine Menschen mit ihrer alten Hündin an und nahmen sich Zeit, viel Zeit an diesem Wochenende. Mit rund 20 Kilogramm mehr Zuladung traten sie den Heimweg an, um einen Pflegehund hatte man sich vermehrt. Fünf entspannt verlaufene Wochen mit beiden Hunden folgten, dann wurde die alte Hündin schwer krank.

Pija und Jenny
Gemeinsam mit ihren Menschen kämpfte sie, Parys stets an ihrer Seite, doch alles Hoffen war letzten Endes vergebens. Diese Zeit hat Parys und seine Menschen eng zusammen geschweißt und wie schrieben sie "Einen solchen tollen Hund gibt man nicht mehr her! Das Aussehen ist egal, auf die inneren Werte kommt es an. Und davon hat Parys ganz ganz viele."

Unser Dank geht an Parys Menschen, die nicht nach dem Äußeren urteilten und sich auch vom weiten Weg in den Schwarzwald nicht abschrecken ließen.
 

 

 

 


Cindy ist angekommen

Cindi

und hat sich ganz problemlos in ihr neues Heim im fernen Schleswiger Raum eingefügt. Am noch nicht ganz huskytauglichen Zaun arbeiten ihre neuen Menschen, doch zunehmend stellt sich diesen die Sinnfrage "WOZU??? CindiDa unsere Cindy das Sofa viel besser findet als den kalten nassen Rasen im Garten. Sie ist schon ein super Schauspieler. Bei Ihnen noch fröhlich spazieren gegangen, tut sie hier so, als wenn ihr jegliches an die Luft gehen völlig verhasst ist." Wie man sich in den Beschreibungen doch täuschen kann, erst Lion, dann Cheyenne und nun auch Cindy als "Sofa-Huskys"….oh, oh – was werden wir wohl mit Aisha, die von dem 4-er Rudel übrig geblieben ist, erleben ??
Wir danken Cindys neuen Menschen, dass sie den weiten Weg und das dann noch an einem Tag auf sich genommen haben – gerade für diesen älteren Hund…..aber wenn es eben passt und man sich in einen solchen Vierbeiner verliebt hat, dann ist einem kein Weg zu weit. Wir wünschen Mensch und Tier viel Glück für die Zukunft…..

 



 


Eileen, Glück für eine elfjährige

 

Eileen fand ein neues Glück an der Seite des Huskyrüden Barko, der nach dem Tod seines Hundepartners ganz alleine bei Herrchen und Frauchen lebte und sich trotz aller menschlicher Zuwendung ein wenig "verwaist" vorkam. Eileen, die nach langer Fahrt recht ausgeschlafen im neuen Heim ankam, wurde von Barko ebenso freundlich empfangen wie vorher von ihren neuen Menschen. Voll Stolz führte Barko sie sogleich durch Haus und Garten, ganz eindeutig einverstanden mit der Wahl seiner Menschen und auch Eileen fühlte sich auf Anhieb wohl, schon der erste Futternapf wurde bis auf den Grund geleert.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Eileens Menschen, die mit so offenem Herzen und ohne jede Erwartung die elfjährige Hündin bei sich aufnahmen - wenn ein älterer Hund so rasch ein tolles Heim findet, ist es eine besondere Freude.