Die "Glückspelze" der Nothilfe für Polarhunde danken allen, die mitgeholfen haben, ihnen einen Platz zum Leben zu geben.
Nordische, die im Oktober 2006 ein neues Zuhause gefunden haben

Ehemalige Vereinshunde erzählen aus ihrem neuen Leben

 
Cheyenne, unsere in der Station so zurückhaltende, teilweise sogar reservierte und ängstliche Hündin, hat den Umzug in ein eigenes Zuhause dann ganz anders gestaltet, als es zu erwarten war. Sofort schloss sie sich dem vorhandenen älteren Rüden an, ist, wie es so schön heißt, "ein Herz und eine Seele" mit ihm und gab und gibt sich auch dem neuen Frauchen gegenüber äußerst aufgeschlossen. Keine Spur mehr von Zurückhaltung oder Zögern, selbst Bürsten lässt sie sich problemlos - eine Veränderung, die nicht nur bei ihrem neuen Frauchen nur einen Schluß zu lässt: es war die beste Entscheidung, genau diese Hündin zu adoptieren.
Cheyenne
Wir bedanken uns bei ganz herzlich für die Chance, die Cheyenne gewährt wurde.
 

 

Yukon

Yukon bereitete dann nicht nur seinen neuen Menschen sondern allen Beteiligten so einiges Kopfzerbrechen, denn der Rüde entsprach so gar nicht der Beschreibung seines Vorbesitzers. Ausgesprochen macho-mäßig versuchte er das neue Zuhause einmal richtig "aufzumischen", sein Pech nur, dass seine Menschen durch die lange vor ihm aufgenommene Fundhündin schon so einiges erlebt hatten und entsprechend auf sein Verhalten reagieren konnten. Und so tastete man sich langsam aneinander ran und es entwickelte sich positiv, was anfangs aussah, als wäre es zum Scheitern verurteilt. Noch sind zwar einige gesundheitliche Fragen abzuklären, doch schon jetzt ist klar: Yukon hat seinen Platz gefunden innerhalb des Rudels und wird bleiben. Für die bei Yukons Eingewöhnung investierte Geduld und die aufgewandte Energie ein großes Danke an seine Menschen.


Haily

 

Unsere Haily wollte ganz teeanger-like im neuen Heim erst einmal zeigen "wo der Bartl den Most holt" und zickte nach bestem Wissen und Gewissen den vorhandenen Rüden an, der ab so viel präsentiertem Zahnweiß kaum wusste, was er davon halten sollte. Mit Umsicht und Bedacht vermittelten die Menschen dem aufgebrachten Teenie, dass so ein Verhalten ganz und gar nicht angesagt war und rasch wurde aus Zicke Haily wieder ein netter, junger und unternehmungslustiger Husky. Mit den Menschen hatte sie von Anfang an keine Schwierigkeiten, gut gefällt ihr auch, dass es wieder Kinder um sie rum hat, mit denen sich doch der ein oder andere erheiternde Blödsinn anstellen lässt. Bleibt uns nur noch zu wünschen, dass sie nicht nur ihren Platz gefunden hat, sondern sich unter der liebevollen Obhut ihrer Menschen nun zu einer souveränen, liebenswürdigen Hündin heranwächst, der das Wort "Zicke" irgendwann nicht mehr geläufig ist.

 


 

Dusty

 

Lange hat es gebraucht, bis unsere liebe Dusty endlich DIE Menschen gefunden hat, die genau zu ihr passen und umgekehrt. So durfte sie nach dieser langen Wartezeit nach Nordrhein-Westfalen umziehen. Ihre Menschen werden sicher viel Freude mit der lieben und anpassungsfähigen Hündin haben. Der weite Weg hat sich gelohnt – wir hoffen, dass sich Dusty schnell ein- und umgewöhnt.
 

 

 

 


 

Maluky, endlich zuhause

Wie hieß es im Vermittlungstext der achtjährigen Malamutin Maluky „Besitzen Sie evtl. einen kooperativen Rüden, keine Katzen, Kleintiere und Kinder unter 10 Jahren, besuchen Sie Maluky, Sie werden begeistert sein.“?

Und ihre neuen Menschen kamen und waren begeistert. Auch der alte Rüde erwärmte sich umgehend für die geschorene Schönheit und so verließ Maluky stolz die Station, wieder einmal beweisend, dass ältere Hunde sich durch ihren ganz besonderen Charme und ihre Ausstrahlung gegen manch jüngeren Vermittlungskandidaten „durchsetzen“ können. In ihr neues Heim hat sich Maluky so rasch und unkompliziert eingefügt, dass ihre Menschen das Gefühl haben, „sie sei schon immer da gewesen“.

Wir wünschen Maluky, dass ihre lange Odysee nun zu Ende sein möge und danken ihren Menschen, dass sie diese Hündin so vorbehaltlos bei sich willkommen hießen.
 


Shamut mit Shaggy

 

Wieder gut lachen hat Shamut, die fünfjährige Huskyhündin, die aus Krankheitsgründen abgegeben worden war.
Shamut mit ihrem neuen Mitbewohner

 

 

 

 

 


Nicht nur, dass sie Menschen fand, die damit umgehen können, dass sie unter Verlustängsten leidet und daher nicht allein bleibt, nein, ihr konnten auch alle sonstigen Wünsche an ihr neues Zuhause erfüllt werden.

Ihre Menschen halten ebenfalls nicht viel vom Stadtleben und teilen ihre Vorliebe für lange Spaziergänge und Wanderungen, der Schwarzwald gehört seit Jahren zu ihren beständigen Urlaubszielen. Glückliche HuskysSo konnte die weite Anfahrt sie nicht abschrecken, mit Ruhe und Bedacht wurden die Hunde einander vorgestellt, denn auch Rüde Shaggy hat bei der Familienplanung durchaus ein Wörtchen mitzureden. Um ganz sicher zu gehen, verbrachte man noch eine gemeinsame Nacht in der Ferienwohnung, die schon lange Ausgangspunkt der Schwarzwald-Unternehmungen ist. Wohlgemut trat man am nächsten Tag die gut fünfstündige Heimreise an, eine glückliche Shamut an Bord, die sich ebenso wie wir darüber freute, so liebevoll schnell von den Richtigen aufgenommen worden zu sein.
 

Shaggy und Shamut

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Ein Riesenglück hatten Fee und Merlin, zwei vermutlich ausgesetzte Siberian Huskys, die sehr aneinander hängen. Nicht nur, dass sie, schon ziemlich ausgemergelt, von einer überaus netten und kompetenten Hundebesitzerin gefunden und erstversorgt wurden, nein, diese kümmerte sich auch weiterhin. Zwar konnte sie die beiden nicht bis zur Vermittlung bei sich behalten, besuchte sie aber mehrfach die Woche im Tierheim und bewegte die beiden. Doch damit nicht genug, mit allen Kräften versuchte sie auch, einen Platz für die beiden zu finden, die ihr längst ans Herz gewachsen waren. Auf die Vorstellung auf den Seiten der NfP meldete sich bald ein Ehepaar, das vor einiger Zeit seine Hündin krankheitshalber verloren hatte und in Fee und Merlin genau für sich passende Charaktere sah.Fee und Merlin, zusammen glücklich

Gemeinsam mit ihrem menschlichen „Schutzengel“ lernten Fee und Merlin diese Menschen kennen und es war eindeutige Sympathie auf allen Seiten. Fee klettete sich an ihrer zukünftigen neuen Herrin fest, Merlin schloss sich, ganz männlich zurückhaltender, kumpelhaft gleich ihrem Mann an – es kam wie alle es erhofft hatten: die Rückreise traten sie mit Merlin und Fee an Bord an.

Nun sind die beiden also nicht länger obdachlos, sondern herrschen über Haus und Garten, genießen die fast ständige Anwesenheit ihrer neuen Besitzerin und begrüßen freudig das Herrchen, das für die Beschaffung des Hundefutters das notwendige Kleingeld verdient.

Dem frischgebackenen Quartett wünschen wir eine lange und glückliche gemeinsame Zeit – wir freuen uns, dass wir hier beim „gegenseitigen Finden“ ein wenig behilflich sein konnten.

Am 16.10.2006 erhielten wir nachfolgende Zeilen:

Fee und Merlin

Nach dem ersten Kontakt mit der Nothilfe für Polarhunde ging es dann recht flott zu einem direkten Kontakt zur Frau D. (Bild Mitte), die die beiden wunderbaren Hunde gefunden, erstversorgt, und über eine Patenschaft im Tierheim weiter betreut hat. An dieser Stellen nochmals vielen Dank an sie, dass sie keine Mühen und Kosten gescheut hat, Fee und Merlin zu helfen.

Fee und Merlin beim esrten Kontakt


Die Begegnung im Tierheim mit anschließendem Spaziergang machte nach kurzer Zeit alles klar, die Hunde sollen nicht zurück ins Tierheim. - Wir nehmen sie kurzerhand mit.







Dank hervorragender Unterstützung durch Frau D. und ihren Mann kann die gemeinsame Rückfahrt losgehen.
Die Rückfahrt verlief problemlos, Autofahren macht beiden nichts aus. Nach vier Stunden mit zwei „Pinkelpausen“ war es dann geschafft.
Endlich Zuhause




Im neuen Zuhause angekommen muss man sich erst mal orientieren…














zuerst mal den Garten inspizieren




und z.B. den Garten erkunden













Nach einer Woche normalisiert es sich dann so langsam und die gemeinsamen Aktivitäten können beginnen..
Pause ist nötig





Nach dem ersten Waldlauf erstmal ruhen…







Schmusezeit





und dann am besten schmusen.
















Im Haus sind die beiden echte Schätze, sie sind ruhig wie Katzen, nichts wird demoliert und mal ne Stunde alleine bleiben ist auch kein Problem

Fee und Merlin





Die beiden sind wirklich unzertrennlich, nichts geht ohne den anderen. Merlin ist der große Beschützer von Fee und achtet sehr darauf dass sie gut behandelt wird.






Au fein, Gassi gehen





Und wenn`s dann losgeht zum Spaziergang gibt’s kein halten mehr.




 

 



Fee und Merlin, endlich ein Zuhause

Beide haben sich in dieser kurzen Zeit so gut eingelebt und Vertrauen aufgebaut, das es eine Freude ist – wir sind froh, dass wir die beiden mitgenommen haben.

 


 

Laila

Laila mit ihrer neuen Familie

 

Laila konnte ohne lange Wartezeit schnell in ein super tolles neues Zuhause umziehen, wo sie von ihren neuen Menschen liebevoll in Empfang genommen wurde.

Sie ist eine zauberhafte und trotzdem charaktervolle Hündin, die gut mit Katzen klar kommt – aber das Problem waren die Kinder. Mit diesen konnte und wollte sie sich einfach nicht abfinden – nein, sie war zuerst Hahn im Korb und sah es nicht ein, ihre Stellung als „Hauptperson“ abzugeben. Da die Situation zu heiß wurde und wegen dem Wohl der Kinder, haben sich ihre Menschen schweren Herzens von Laila getrennt.

Relativ schnell, es war nur eine Sache von wenigen Tagen, konnte Laila, ohne sich im Netz vorstellen zu müssen, in ein neues Zuhause umsiedeln. Hier wurde sie schon seit dem ersten Tag heiß und innig geliebt – sie ist eine kleine Prinzessin. Wir wünschen ihren neuen Menschen weiterhin viel Spaß und Freude mit dieser so tollen Hündin, die uns von unserem Mitglied und Vermittler als „Traumhund“ beschrieben wurde.
Laila

 

 

 

 

 

Laila kann endlich glücklich sein


 

Bami`s (Alabama) neues Zuhause

Alabama, Malamute

Malamute-Hündin Alabama

 

Schon bei der ersten Begegnung kam sie im Tiefflug auf alle zugeschossen, freundlich und immer darauf aus eine Streicheleinheit zu ergattern.
Selbst als es hieß Abschied vom alten Zuhause zu nehmen, kam sie ohne weiteres mit.
Während der ganzen Autofahrt war von ihr nichts zu hören oder zu sehen. Sie lag auf dem Rücksitz und schlief so gar. Wenn das Auto langsamer wurde, nahm sie den Kopf hoch, als ob sie schauen wollte wo wir gerade sind.
In der neuen Heimat angekommen wurde als erstes die nahe gelegene Feldmark erkundet, danach gab es eine Wohnungsbesichtigung mit Gartenrundgang.
Kaum einen Tag im neuen Zuhause, sah man ihr nicht an, dass sie erst seit kurzem bei uns wohnt. Sie nahm gleich ihren Liegeplatz in der Stube an (dort hatten wir eine Decke platziert). Alabama mit FrauchenIhre Hundekiste und ein kleiner Sessel (der ihr gehört) wurden erst später als ihr Besitz erklärt.
Ungewöhnlich war, dass sie sich im Gegensatz zu unserem alten Hund (leider verstorben) nicht erkennbar machte, wann sie denn nun ausgehen müsste.
Doch nach ein paar Tagen konnte man es ihr schon an der Nasenspitze ansehen und sie machte sich schon mehr bemerkbar.
In unserer Wohnung stehen alle Türen offen, so dass sie sich innerhalb der Wohnung frei bewegen kann. Abend schläft sie in ihrer Kiste, wenn wir ins Bett gehen, tagsüber liegt sie auf ihrem Sessel und schaut ab und zu aus dem Fenster (vor allem wenn wir das Haus verlassen). Selbst das „Alleine sein“ verläuft ohne Probleme.
Alabama mit Herrchen

Die Äußerungen ihres Vorbesitzers „viel Spaß beim Möbelhändler“ waren grundlos.
Es sind bis jetzt keine Möbel, Türen oder Sessel auf der Strecke geblieben.
Kurz gesagt ein einfach knuddeliger, süßer, dickköpfiger und lieber Malamute.
 

Es geht ihr doch richtig gut, .......oder ????



Liebe Grüße Daniela Röß, Roland Pötzsch

P.S. Vielen Dank und Respekt für die Arbeit der Nothilfe für Polarhunde, die Beschreibung des Hundes im Internet stimmte wie „Arsch auf Eimer“. Außerdem war die Betreuung durch die Mitglieder der Organisation Spitzenklasse.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei den neuen Besitzern, dass sie diesen noch zu päppelnden Notfall vor einigen Wochen so liebevoll bei sich aufgenommen haben und Alabama so die Chance auf ein neues Zuhause gaben.


Lion, in seinem neuen ReichEinen richtigen „Glückstreffer“ hat Lion getan, der zwölfjährige Rüde aus dem Sport, der zusammen mit seinen ebenfalls in die Jahre gekommen Gefährtinnen abgegeben wurde. Lange haben wir überlegt, ob es möglich ist, ihn gemeinsam mit seiner Rudel-Freundin unterzubringen, doch nüchtern betrachtet mussten wir uns eingestehen, dass ein solches tierschützerisches Wunschdenken wohl dazu führen würde, beide Hunde aller Vermittlungschancen zu berauben.

Obwohl es sonst eher nicht die Rüden sind, die rasch den „Absprung“ schaffen, verließ Lion als erster die Station, vielleicht auch, weil er sein Rudel immer geführt hat und nun voran schritt in das unbekannte „Husky-Rentner-Leben“. Nun, eigentlich schritt er nicht, er fuhr, denn sechs Stunden Fahrt hatten seine neuen Menschen und deren Hündin in Kauf genommen, um Lion kennen zu lernen – die wollten auch zurück ins Münsterland wieder abgefahren werden. Hier hat er sein neues Heim gefunden bei Menschen, die die Faszination älterer Hunde zu schätzen wissen und sich keine besseren Gefährten vorstellen können. Dennoch hat es uns ein wenig verblüfft, wie sehr dies auch Lion zu spüren scheint, welche große Sympathie und Zuneigung ihm entgegengebracht wird, denn ohne jedes Zögern akzeptierte er die neue Umgebung und sein neues Herrchen, dessen Nähe er bereits am ersten Abend suchte und sich seine Streicheleinheiten abholte.Lions neues Sofa

Dass selbst die älteren Hunde, die eigentlich nur das Leben draußen kennen, rasch die Annehmlichkeiten manches Möbelstücks erkennen, wissen wir. Gestaunt haben wir aber dennoch über die von Lion vorgelegte Schnelligkeit, können wir uns doch nicht erinnern, dass schon mal einer so fix gewesen wäre:


„Nach einer schönen Nacht auf der Couch mit meinem neuen Herrchen genieße ich jetzt noch etwas die Ruhe hier, bevor mein erster Spaziergang durch mein Neues Reich beginnt. Habe schon gut gegessen, ordentlich alles markiert und auch meine Verdauung klappt. Doch kann Ich das alles noch nicht glauben.


Im Garten mit seiner Neuen Kumpeline
Bin doch etwas vorsichtig, jetzt mal warten, was da noch alles kommt. Melde mich später wieder bei euch.

Gruß Lion"