Die "Glückspelze" der Nothilfe für Polarhunde danken allen, die mitgeholfen haben, ihnen einen Platz zum Leben zu geben.
Nordische, die im Dezember 2007 ein neues Zuhause gefunden haben

Ehemalige Vereinshunde erzählen aus ihrem neuen Leben

 

 

Wenn kleine Hunde große Reisen tun
Nastja unterwegs

Einer der Welpen von Kira sollte sein Glück in Wien finden – mehr als 700 km galt es zu überwinden und eine durchdachte Fahrkette zu organisieren, wollte man doch nicht unbedingt einen zutiefst verschreckten Welpen am Ziel abliefern.Nastja

Einer, den Welpe Nastja schon kannte, fuhr unserm Gerd Müller entgegen, der den Stumpen bis zu Frau Bauer nach Bayern brachte, wo neben Familie Roidl auch „Babysitter“ Bärli gespannt warteten. An der Seite des keinerlei Angst aufkommen lassenden großen Malamuten ging es dann so weiter: „Auf der Landstraße bis zur Autobahn, sahen wir immer nur 2 Köpfe nebeneinander neugierig nach vorne schauen. Kaum waren wir auf der Autobahn kuschelten sich beide auf ein Schläfchen aneinander.

Nach ca. 2 Stunden Fahrt machten wir eine Pause um Bärli und Nastja Auslauf und Wasseraufnahme zu gönnen. Im Restaurant benahmen sie sich, wie wir es von gut erzogenen Pelznasen gewohnt sind: hervorragend. Gäste und Personal waren von beiden begeistert.

Nastja und KessanUm 19:00 h waren wir dann in Wien und gaben Nastja bei Kessan und seiner Familie ab. Nastja benahm sich, wie wenn sie alle und alles schon ewig kennen würde. Die Wohnung und die Familie wurden frech in Besitz genommen. Kessan machte einen Unterwerfungsversuch bei ihr, was ihr aber vollkommen egal war. Der arme Kessan war total verwirrt über soviel Ignoranz.
Nach einiger Zeit bekamen beide ihr Futter. Auch die Fütterung lief vollkommen ruhig und neidlos ab. Nachdem beide mit ihrem Futter fertig waren, durchsuchten sie noch die Schüssel des anderen. Nastja nahm so nebenbei den Knochen von Kessan in Besitz.
Als die Katze, zuerst von Nastja nicht beachtet, nach dem Fressen doch entdeckt wurde, waren sich beide Hunde bei der Belagerung der armen Mietze einig.

Unser Fazit: wir glauben, dass der arme Macho Kessan nicht lange Rudelführer bleiben wird. Das wird sich jedoch sicher in den nächsten Wochen zeigen.
Und: Unserm Bärli fiel ein Stein vom Herzen als er merkte, dass Nastja nicht für uns bestimmt war. An diesem Abend war er dann besonders kuschelig.“

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Beteiligten dieser langen Fahrkette, die hier ganze Arbeit geleistet haben und eine gutgelaunte, herzerfrischend freche und aufgeweckte Nastja in Wien übergeben konnten.
 


 

Aliza war Ende August über einen anderen Tierschutzverein in die Vermittlung gekommen, wenig wusste man von ihr. Eine Altersangabe und die Abgabebegründung, Kleintiere jagende Ausreißerin – die weitere Zukunft dieser Hündin lag den ehemaligen Haltern wirklich nicht am Herzen. Für Aliza hätte es sich fast zur Katastrophe ausgeweitet, denn ihren Bauch zierte eine große OP-Narbe – dass sie dennoch unkastriert war und ein Eierstock bereits Probleme schuf, ahnte keiner. Es endete mit einer Not-OP und mehreren Tagen Klinik-Aufenthalt – trotz allem irgendwie ein Glücksfall, denn schon während des Klinik-Aufenthaltes veränderte sich die bislang immer unbeteiligt und abweisend wirkende Aliza.

AlizaZurück in der Station wirkte sie offener, deutlich mehr an Kontakten zum Pflegepersonal interessiert – doch eine Option für ihre Zukunft hatten wir immer noch nicht.
Und doch gab es längst jemanden, der regelmäßig die Nothilfe-Internet-Seiten besuchte und immer wieder von Aliza’s Vermittlungsseite angezogen wurde. Doch es sollte noch dauern, zu frisch war noch der Schmerz über den Verlust des Pflegehundes, dessen Frauchen sich hatte über mehr als ein Jahr nicht selbst kümmern können, der Pflegling war währenddessen längst Familienmitglied geworden. Aber nun war der Pflegling wieder bei Frauchen und irgendwie fehlte etwas, eine Lücke war entstanden und wollte sich nicht schließen.

Immer wieder war es Aliza, deren Fotos man sich ansah, die auf seltsame Weise vertraut schien – sollte man, konnte man? Schließlich war da auch noch ein Kind im Haus und Alizas Vorgeschichte ein dunkles Loch.
So wurde es Dezember und der immer größer werdende Wunsch, Aliza kennen zu lernen. führte schließlich zur Kontaktaufnahme mit dem Verein und dann endlich in die Station, zu Aliza.

Samstag vor Weihnachten war es soweit, was soll man sagen? Es passte, von Anfang an, für Mensch und Hund. Ganz selbstverständlich verließ Aliza die Station an der Seite ihrer Menschen, ebenso selbstverständlich zog sie bei ihnen ein, so als hätte sie schon immer dazu gehört. Umstellungsschwierigkeiten? Zögerliches Verhalten? Nichts von alledem und so ist es irgendwie logisch und ebenso selbstverständlich, dass Aliza bleibt, denn sie gehört einfach dazu.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Alizas Familie, dass sie dieser Hündin eine Chance gaben und wissen sie nun in besten Händen.


 

Ashly, jetzt Eshiah

Diese Pose kennen wir doch........... es ist Ashly. Allerdings, jetzt in ihrem neuen Zuhause und nicht mehr Ashly, sondern Eskiah.
Noch vor Weihnachten hat die kleine Maus das Nordlicht verlassen.

Wie im Fluge hat sie die Herzen ihrer neuen Menschen erobert. Da gab es nichts mehr zu überlegen.
Eskiah
Am 10.Dezember dieses Jahres ist die geliebte Hündin Shiva über die Regenbrücke gegangen, ein schwerer Verlust, der ein tiefes Loch hinterlassen hat. Auch Shiva trug ein Schicksal in sich. Sie war eines Tages im Garten aufgetaucht und ging nicht wieder. Offensichtlich hatte sie sich ihr neues Zuhause ausgesucht. Was vorher war, wusste man nicht, Shiva blieb. Durch ihr Vorleben deutlich verängstigt, baute sie mehr und mehr Vertrauen auf und kann in ihrem zweiten Lebensabschnitt auf eine glückliche Zeit zurückblicken.

Eskiah, der kleine Wirbelwind bringt neue Lebensfreude in ihr Rudel. Der erste Spaziergang im Wald verlief für einen Husky noch sehr ruhig. Aber dann ein riesiger Hügel ( Deich ) und dahinter alles Wasser, das war toll, wie ein Flummi sprang sie auf und ab. Dann kamen auch noch einige Artgenossen, die freudig begrüßt wurden.

 

Mit dieser Lebenslust und Offenheit hat die kontaktfreudige Eskiah ihre Menschen angesprochen.
Eskiah
Es hat ein neuer Lebensabschnitt begonnen, Shiva wird unvergessen bleiben, aber Eskiah lässt jeden Tag wieder mit einem Lächeln beginnen...

Wir danken Eskiahs neuen Menschen für die liebevolle Aufnahme.

 

 

 

 

 


 


 

Kelsi – vom Balkonhund mit verbranntem Fell zum vollwertigen Familienhund

KelsiEnde September kam die hübsche Kelsi mit dem Flieger von Teneriffa, von aktion tier – menschen für tiere e.V., ein Balkonhund mit verbranntem Fell. Was muss der kleinen Hündin wohl alles widerfahren sein ? Wir möchten uns keine weiteren Gedanken darüber machen. Auf jeden Fall war für uns klar, dass wir sie übernehmen, Kelsi ist dann in unserer tollen Pflegestelle in Weilheim eingezogen. Dort wurde sie gepäppelt und tierärztlich untersucht. Leider hat sich auf die Darstellung im Internet niemand für sie gemeldet. Aus diesem Grund zog sie vor ca. 4 Wochen in der Auffangstation Süd ein, mit dem Hintergedanken, dass hier jemand Gefallen an ihr findet. So war es dann auch. Eigentlich auf der Suche nach Nuri oder Wolf – also einem Rüden, drückte sich plötzlich ganz keck die hübsche Kelsi an ihr „selbst auserkorenes Frauchen“ und fortan gab es kein Halten mehr. Es heißt ja immer „Frauen halten zusammen“. Durfte Mann überhaupt noch eine Nacht drüber schlafen? Waren nicht die Würfel schon gefallen ? Sie waren gefallen.
Kelsi
Ohja – es stand fest, Kelsi und sonst KEINE. Ein Spaziergang – ein bisschen kuscheln und dann zwei lange Wochen des Wartens. Am 22.12. sollte es dann soweit sein, dass Kelsi, fast um die Ecke ihrer vorherigen Pflegestelle, einziehen durfte. Die Freude war groß – aber auf beiden Seiten. Und wir haben die kleine Hündin gerne losgelassen mit dem Wissen, dass sie es bei ihren neuen Menschen gut haben wird. Guter Dinge sind wir wieder abgefahren und freuen uns, dass Kelsi trotz ihrer leichten gesundheitlichen Probleme „an- und aufgenommen“ wurde.

Vielen herzlichen Dank dafür – aber auch besonders an die Pflegestelle, die es überhaupt möglich machte, dass Kelsi einen so guten Start in ihr neues Hundeleben bekommt.


 


 

Tarok und Lea haben entschieden: LEILA BLEIBT
Leila

LeilaEin riesen Danke an die Pflegefamilie, dass sie Leila so liebevoll aufgenommen haben. Die notwendige OP ist positiv verlaufen, alle Zähne sind wieder OK und das Schönste, die Verdickung an ihrer Milchleiste hat sich als harmloses Lipom entpuppt und konnte problemlos entfernt werden.

Dies und die vielen Erlebnisse im alltäglichen Leben, die für die reizarm aufgewachsene und jahrelang eher abgeschieden gehaltene Lea teilweise regelrechte "Abenteuer" darstellten, haben alle Beteiligten zusammenwachsen lassen. Mittlerweile ist sie aus dem Rudelverband nicht mehr wegzudenken und so hat Leila ihren Pflegevertrag gegen einen Abgabevertrag getauscht.

Mit Tarok an ihrer Seite und dem Rückhalt durch ihre Menschen entwickelt die einst so ängstliche Lea langsam ein gesundes Selbstbewusstsein - beste Aussichten also für einen schönen und hoffentlich langen Lebensabend.

Leila

Es ist immer wieder eine Freude zu erleben, wie gerade unsere "alten" Schützlinge ihr neues Leben genießen und Veränderungen dankbar annehmen.
 


 

Vom Schnüffel zum Finn

FinnWeit gereist sind seine neuen Menschen, sie kamen ganz aus dem Süden um Schnüffel kennenzulernen. Eine Pause inbegriffen, das Zimmer in der Pension war reserviert. Schnüffel zog für einen Tag im Nordlicht ein, um die Ankunft nicht zu verpassen. Vorerst behagte ihm die neue Situation nicht, die vielen Artgenossen waren ihm nicht geheuer.
Doch am nächsten Tag fuhr das Auto vor mit an Bord die Hündin Acira. Bei der ersten Begegnung taute Schnüffel auf, als hätte er schon immer im Kreise dieses Rudels gelebt. Alle Skepsis war verflogen, es folgten Spielaufforderungen und immer wieder Kontaktaufnahme zu den eigentlich ihm fremden Menschen.
Das Foto wurde noch im Nordlicht geschossen. Es war der erste Spaziergang, bei dem längst die Entscheidung getroffen war. Eine zweite Nacht im Nordlicht gab es nicht Schnüffel fuhr mit in die Pension.
Für Schnüffel sicher das schönste Weihnachtsgeschenk. Er musste aus organisatorischen Gründen bis Weihnachten seine Pflegestelle verlassen.
Jetzt hat er diese gegen ein richtiges Zuhause eingetauscht. Nach all dem Hin und Her, das Schnüffel bisher durchmachen musste, ist er endlich angekommen. In seinem neuen Leben gibt es keinen Schnüffel mehr, sein neuer Name ist nun Finn.Finn

"Nach 71/2 Stunden Fahrt sind wir wieder zu Hause gelandet. Finn und Acira waren ganz brav im Kofferraum gelegen und haben die ganze Fahrt geschlafen.
Im Haus angekommen musste na klar Finn erst alles beschnuppern und Acira wollte viel lieber eine Spielrunde einlegen. Mit dem Fressen hat es auch gleich geklappt und diesmal hat jeder seinen Napf geleert. Finn suchte sich seinen Schlafplatz im Zimmer unseres jüngsten Sohnes. Dort legte er sich hin und war nicht mehr zu bewegen. Acira lag wie üblich vor dieser Tür und erst in den Morgenstunden nahmen sie unter Tür hindurch Kontakt auf. Die erste Frührunde mit dem Herrchen verlief auch ohne Zwischenfälle und auch unser Sohn ging mit Bauchgurt mit beiden und ist ganz begeistert. Unser Garten ist eine tolle Spielwiese für beide und Acira fordert Finn immer wieder auf hinaus zu kommen. Finn sucht im Garten alle Ziemer die Acira dort vergraben hat und ist auch fündig! Heute Nachmittag fuhren wir dann mit beiden noch auf einen Weihnachtsmarkt. Da es dort so voll war zog es das Herrchen und die Vierbeiner vor eine längere Spaziergangrunde einzulegen. Die restlichen Zweibeiner besuchten den Weihnachtsmarkt und brachten am Ende einen Glühwein zur Stärkung mit. Jetzt liegen beide Hunde im Wohnzimmer und warten darauf was der Abend noch so bringt. Wir glauben Finn gefällt es gut bei uns und er wird sich in den nächsten Tagen noch besser bei uns einleben. Bald ist ja Weihnachten und dann hat auch das Herrchen und die beiden kleinen Herrchen viel Zeit mit den beiden große Waldrunden und vielleicht auch Schneetouren zu unternehmen. Im Moment ist es bei uns nur kalt aber schneien tut es leider nicht. Diese Woche wird das Frauchen über die Eichenauer Felder und Wiesen laufen. Hoffentlich nur laufen und nicht rasen!"


Finn und Acira
 


 

Dusty

DustyDusty, der aus seinem Vorleben nicht viel Gutes berichten kann, hat seine Menschen endlich gefunden.

Der sensible, zurückhaltende Rüde beeindruckte im Nordlicht immer wieder durch seine faszinierende Aura. Geduldig trug er den Aufenthalt in der Station. Und dann war es soweit. Nach dem ersten Besuch hatte es sofort gefunkt, aber es stand noch eine größere Reise an, die so kurzfristig nicht mehr abgesagt werden konnte. Für unseren geduldigen Dusty war es kein Problem, denn so lang war die Zeit nicht mehr und kurz vor der Abreise kamen seine Menschen noch einmal im Nordlicht vorbei.
Dusty ist nun umgezogen. Schon nach den ersten Tagen wurde uns nur Positives berichtet, wie gut sich Dusty eingelebt hat. "Mit Dusty haben wir einen Sechser im Lotto gewonnen!!!"

Dusty


 

NURI

Nuri
Ein Hund, dessen Darstellung im Netz ganz schnell viel zu viele Herzen höher schlagen ließ. Aber eine Vermittlung ist ja nur an eine Familie möglich und diese hatten wir auch ganz schnell gefunden. Nicht, dass die Beschreibung von Nuri beschönigt wurde, nein, sie stimmte genau, offen und freundlich begegnete er uns, einer von dem man wirklich sagen kann, er ist nur lieb.
Mit Nuri ist ein traumhafter Rüde in ein neues traumhaftes Zuhause umgezogen. Nuri ist liebevoll aufgenommen worden und zeigt sich von seiner besten Seite. Wenn alle Hunde so problemlos wären, würde es keine "schwierigen Notfelle" geben.
Wir haben Nur mit gutem Gewissen gehen lassen und wissen ihn in seiner neuen Familie gut aufgehoben.

Nuri

An alle Beteiligten ein herzliches DANKE.
 


 

Bruce aus Kreta

 

 

Eine der anderen Hilfsorganisationen für Nordische Hunde hat zeitnah die Möglichkeit, Bruce auf einer Pflegestelle in Deutschland unterzubringen. Dort wird er vermutlich nicht lange auf ein eigenes Zuhause warten müssen.

 

 

 

 

 


 

Rocky

 

Rocky der ERSTE – von 4 Rockys, die bei der Nothilfe derzeit in der Vermittlung sind. Und nun ist er auch der erste, der den Weg in ein neues Leben angetreten hat. Weil sein Vorgänger Garfield nicht nur viel Traurigkeit, sondern auch ein großes Loch hinterlassen hat, war es schwer, eine Wahl zu fällen. Doch der Charme von Rocky, sein ruhiges und souveränes Wesen war es, was seinen neuen Menschen gefallen hat. Schnell war dann doch die Entscheidung für Rocky gefällt, dessen vorherige Menschen sich getrennt hatten und ihn daher abgeben mussten.

Viel zu lange schon war er in der Station, nie kam er so richtig zur Geltung, Rocky war einer, der eher zurückhaltend gewesen ist. Doch gerade das war es, was ihm nun alle Sympathien einbrachte. Vom ersten Besuch bis zur Abholung sollten doch noch ein paar Wochen vergehen, denn der Umzug ins neue Haus stand an. Vorsichtshalber wurde Rocky aus der Vermittlungsleiste „verbannt“ und in die Warteschleife „gesteckt“. Nun aber ist er wirklich glücklich: dieser neue Platz lässt ihn wieder geliebter Familienhund sein, nahe bei den Menschen. Und sein neues Herrchen sagt so wahr: „dieser Hund war nun eine echte Bestimmung für uns“.

Genauso sehen wir es auch und freuen uns besonders – auch wenn das Warten fast zu lange gedauert hat. ABER: letztendlich hat es sich gelohnt.

Danke an Rockys’s Menschen für einfach „alles“.


 


 

MaiaMaia – ein Epagneul Breton – Mix – nicht gerade das, was man unter den nordischen Hunden sucht – oder GERADE DAS – und weil es Maia ist ? Über eine andere Seite im Internet haben nette Menschen die bildhübsche, knapp 1jährige Maia entdeckt und den weiten Weg von NRW in den Schwarzwald nicht gescheut, um das bezaubernde Mädel zu besuchen. Doch bei dem Besuch ist es nicht geblieben. Denn Maia hat sich sofort an ihren Besuchern orientiert und gedacht "Ihr seid MEINE" - gedacht, getan: ganz offen ging die mit ihrem Wesen bestechend nette Hündin ohne Umschweife mit auf einen Spaziergang und für beide Seiten ist es sehr zufrieden stellend ausgefallen. So ist man mit Maia im Gepäck wieder nach Hause gefahren.

Die erste Rückmeldung zeigt, dass "Ihr seid MEINE" von Maia auch so gelebt wird: "Maia hat sich schon sehr gut eingelebt und versucht uns um den Finger zu wickeln. In meinem Betrieb verhält sie sich freundlich, die Mitarbeiter nennen sie "Prinzessin". "
Maia
Wir freuen uns, dass diese tolle Hündin doch noch so schnell die richtigen Menschen gefunden hat und ihr ein langer Aufenthalt in der Station erspart geblieben ist. Maia und ihrer neuen Familie wünschen wir, dass sie eine lange und glückliche gemeinsame Zeit miteinander haben.
 


 

Puma hat endlich ihr Rudel gefunden.

Puma

Puma hatte den Platz in der Pflegestelle fest einnehmen sollen, doch familiäre Gründe machten schließlich doch die erneute Platzsuche für die ältere Malamutin erforderlich..

Nach einem kurzen Aufenthalt im Nordlicht hat ihr neues Rudel Puma liebevoll aufgenommen.
 

PumaUnd das Rudel ist nicht klein, Puma ist nun der Mittelpunkt einer Großfamilie. Beim ersten Besuch im Nordlicht war es Liebe auf den ersten Blick. Doch aus organisatorischen Gründen wäre ein Einzug erst zum Januar möglich gewesen. Nach dem Besuch klingelte am nächsten Tag das Telefon, die Familie hatte "Kriegsrat" gehalten und umdisponiert. Denn, was Puma noch nicht weiß, ihr neues Rudel hat ein Haus in Schweden, das zukünftig ihr Zweitwohnsitz wird.
Puma hatte die Herzen so erobert, dass auf die Schnelle, gerade noch fristgerecht, alle erforderlichen Tests für die Einreise nach Schweden durchgeführt werden konnten.
 

Es kann losgehen, der Titer für Schweden ist ausreichend. Puma wird Weihnachten in Schweden verleben, in einem Gebiet, das Schneesicherheit garantiert.

 

Wir danken Pumas neuer Familie, für den spontanen Entschluss ihre Reise neu zu planen, um für Puma im Auto ein Plätzchen freizuhalten.

Puma
Frohe Weihnachten in Schweden.
 


 

Nakaj

NakajDer erste Sprössling von Alaskan Husky Hündin Kira, der kleine Nakaj, packte zum Monatswechsel sein Bündel und zog aus, seine Menschen zu verzaubern - mit größtem Erfolg, wie die Rückmeldung zeigt:

"Nakaj geht es prächtig. Er hat seit gestern einen festen Stuhlgang und keinen Durchfall mehr. Er ist quasi Stubenrein, ihm ist ein kleines Missgeschick passiert, aber das war es schon. Er meldet sich bei uns und fühlt sich total wohl.
Er ist entweder am Spielen, am schlafen oder mit uns unterwegs. Er wartet auch ganz artig im Auto bis wir wiederkommen. Es interessiert ihn überhaupt nicht, dass er alleine ist (5 min), er legt sich einfach hin und schläft.
Nakaj, der jetzt schon auf viele Befehle hört (Sitz, Down, seinen Namen, komm her), ist der perfekte Hund!"

Nakaj


 

Endlich, nach rund einem Jahrzehnt in Hoffnungslosigkeit oder im Tierschutz, ist für Nadja nun im Alter der Traum vom "eigenen Heim" wahr geworden. Dass ihre Menschen durchaus mit ihren "Andersartigkeiten" umgehen können, zeigt die erste Rückmeldung:



" Nadja ist gut hier angekommen und wusste natürlich noch genau, in welchem Haus ihr Bett steht!
Nadja
Beim Ausräumen des Autos lag unglücklicherweise eine Kuchentüte kurzfristig unbeaufsichtigt in der Küche... und kurz darauf in Nadjas Bett, davor eine zähnefletschende Nadja (knurren kann sie auch!). Da es ziemlich aussichtslos war, dem netten kleinen Wehrwolf die Beute zu entnehmen, sind wir erst mal in den Garten gegangen und haben Nadja und den Kuchen sich selbst überlassen. Etwas hat sie auch davon gefressen, fand es aber dann interessanter, die Beute zurückzulassen und uns in den Garten zu folgen. So konnte einer wieder hineingehen und unauffällig alle Spuren (und Krümel) des Missgeschicks entsorgen.

Ansonsten ist Nadja sehr lieb und anhänglich - will nicht alleine im Garten sein, obwohl den ganzen Vormittag die Tür offen war. Sie hat viel in ihrem Bett geschlafen und dabei sehr geschnarcht und laut geträumt.

Nach dreieinhalb Stunden Spaziergang (in zwei Etappen) liegt sie jetzt erschöpft bei uns und freut sich auf ein erholsamesNadja Nickerchen! "
Nadja
Verglichen mit all dem Engagement und dem Einsatz, den Nadjas neue Menschen zeigten, um genau dieser älteren Hündin ein Heim zu bieten, wirkt unser einfaches "Danke schön" fast ein wenig blass und kümmerlich, doch es kommt von Herzen - denn dass gerade Nadja eine Chance bekam, freut uns mehr als alles andere.