Die "Glückspelze" der Nothilfe für Polarhunde danken allen, die mitgeholfen haben, ihnen einen Platz zum Leben zu geben.
Nordische, die im Juni 2007 ein neues Zuhause gefunden haben

Ehemalige Vereinshunde erzählen aus ihrem neuen Leben

 

 

Bless

Bless und BennyMalamute-Hündin Bless kam aus dem Sport in die Vermittlung, eine sehr menschenbezogene verschmuste und dennoch eigenwillige Schönheit, der es in der Station nicht besonders gefiel. So war sie froh, dass sich bald ein geeignetes Herrchen fand, dem genau so ein charaktervolles Hundemädel noch fehlte.

Bless und Benny

Gemeinsam mit dem Wolfshundrüden Benny macht sie nun ein großzügiges Hundegehege mit direktem Zugang zum Haus unsicherBless, Benny und Herrchen und hat sich schon sehr gut eingelebt. Mit Benny bildet sie schon ein recht harmonisches Paar, einzig die Frage, ob man nun miteinander spielt oder nicht ist noch nicht völlig ausdiskutiert. Bless fordert Benny öfters mal zum Toben auf, doch der hat daran kein Interesse, was die hübsche Bless meist erst dann verstehen will, wenn er sich ihrer Avancen mit Abwehrschnappen erwehrt. Wirklich stören tut Bless sich daran nicht, den ausgeglichenen, souveränen Eindruck, den sie auf den Fotos macht, den findet man auch vor Ort.
Wir wünschen den Dreien noch eine recht schöne und lange gemeinsame Zeit miteinander.
 

 

 

 

 


 

Wie aus einem Nordlicht ein kleiner Bergischer Dickschädel wird:

Otanka

OtankaOtanka war auf der Fahrt von Hohenlockstedt nach Leichlingen ganz ruhig. Als wenn sie gewusst hätte, nun geht´s ins neue Zuhause.
Direkt beim Ankommen musste natürlich erst mal ein kleiner Spaziergang folgen bei dem schon kräftig markiert wurde. Dann kam die Inspektion des neuen Zuhauses. Alles wurde beschnüffelt und beäugt. Relativ schnell kam Otanka zur Ruhe und schmiegte sich im Wohnzimmer an meine Füße. Das ging irgendwie alles zu glatt, glaubten mein Mann und ich. Da musste doch noch ein Haken folgen. Der kam aber nicht.

Otanka


OtankaBeim Zubereiten des ersten Abendessens war ich überrascht, dass sie direkt bei mir in der Küche blieb und das ohne zu betteln. Auch beim Abendessen lag sie brav, ohne dass wir vorher einwirken mussten, auf ihrer Decke. Nur beim Fressen ließ sie sich Zeit. Vielleicht war ja alles zu aufregend und der Hunger zweitrangig. Trotzdem wurde dann noch spät am Abend der Napf mit Wonne geleert.
Die Nacht war auch sehr ruhig. Wir hatten zur Vorsicht unser Gästebett im Wohnzimmer aufgeschlagen, damit sie nicht einsam sei.
Aber das wäre bestimmt auch schon nicht mehr nötig gewesen. Sie hat mittlerweile die Küche zu ihrem Refugium erklärt und da darf sie sich auch breit machen.
Ansonsten können wir mitteilen, dass sie heute bereits mit Herrchen den Rasen gemäht hat und den Staubsauger mit stoischer Ruhe ertragen.

Otanka

 


 

Sie kam – sah – und siegte……

ShielaEs wäre einfacher für Shiela gewesen, in der Auffangstation einzuziehen und dort ihr Nachtlager aufzuschlagen, hätte man es der kleinen Maus erklären können. Ob sie dann allerdings besser geschlafen hätte, das wissen wir nicht, sollte doch der nächste Tag gleich ein ganz aufregender werden. So aber trauerte sie um ihr verlorenes Heim, in dem sich die familiäre Situation so verändert hatte, dass die Abgabe der 1998 geborenen Hündin unvermeidlich war.
Während der neue Tag also für Shiela in ganz veränderter Situation begann, richteten sich anderen Orts erwartungsvolle Menschen zur Fahrt in die Station, im Herzen das Gefühl, heute den Hund kennenzulernen, bei dessen Beschreibung auf der Homepage sie gedacht hatten "die ist es ...". Und genau so war es auch, eine nur freundliche und offene Hündin hat sich sofort in die Herzen geschlichen, sie brachte genau das rüber, was die Menschen beim Lesen des Vermittlungstextes empfunden hatten.

Mensch und Hund haben sich freudig und strahlend auf den Heimweg gemacht, wissend, für was ein Juwel sie sich entschieden hatten. Nun ist Shiela längst bei ihren Menschen eingezogen und wird sicherlich total verwöhnt.
 

 


 

Simbi

 

Chow-Mixi Simbi brachte alles mit, um neue Menschen glücklich zu machen, im besten Alter, rundrum verträglich, freundlich, anhänglich und dennoch in der Lage, auch mal alleine zu bleiben. Dass es im ersten Anlauf nicht klappte lag an einer wirklich aufgetretenen Allergie, in einer Pflegestelle sollte er auf seine nächste Chance warten. Eine Bleibeoption hatte er dort nicht, denn einen weiteren Hund wollten die Pflegeeltern nicht ihr eigen nennen. Schon von Anfang an fiel es schwer angesichts des Prachtburschen Simbi standhaft zu bleiben, doch Vorsätze sind nun einmal Vorsätze. Aber was tut man mit solchen Vorsätzen, wenn es jeden Tag klarer wird, dass sich das Hunde-Schätzchen ganz klammheimlich so tief in die Herzen geschlichen hat, dass das Wort Interessent schon eine Art Drohung darstellt?
Und so wurden die guten Vorsätze über Bord geworfen und Simbi als neues Familienmitglied mit an Bord genommen – wer Simbi kennen lernen durfte, der weiß, welch Gewinn dieser charmante, lebensfrohe Hundemann für das Leben seiner Menschen ist.

 


 

Djego

Djego verlässt die StationDiego, ein Rüde aus dem großen Belgienrudel von 2003, musste nach der Trennung seiner Menschen noch einmal sein Glück in der Vermittlung suchen. Ganz schnell wurde er gefunden von Menschen, die ihre Hündin verloren hatten und eigentlich für alles offen waren, einzig wirkliche Bedingung, der Vierbeiner sollte auch einmal alleine blieben können ohne das Interieur umzugestalten. Zum Rendezvous traf man sich in der Station, war sich auf Anhieb sympathisch und reiste gemeinsam ab - die Folgetage zeigten, dass diese "Liebe auf den ersten Blick" auch im Alltag Bestand hat und haben wird.
Wir wünschen Diego und seinen Menschen eine lange, glückliche Zeit miteinander.

 

 

 

 

 


 

Damon

Das Zusammenleben (als Wohnungshund) mit Jungspund Damon war von Anfang an weder einfach noch unbedingt preiswert durch eine immer wieder aufflammende Giardien-Infektion und die damit verbundenen Durchfälle. Schließlich hielt er in der Station Einzug, bildete mit Bandito zusammen die „wilde Bande der dürren Giardien-Ankämpfer“ und vertrieb sich die Zeit mit allerlei Unfug (und leider auch dem ein oder anderen Tierarztbesuch).

Lange dauerte es, bis alles soweit eingeregelt war in Sachen Parasiten, Fressen und Verdauen, Damon entpuppte sich auch als „Allergiker“ gegen manche Nahrungsmittel – schließlich aber stand einer Vermittlung nichts mehr im Wege. Jung und unverfroren äh unverdorben (oder beides) stand Damon eigentlich die ganze Palette an Möglichkeiten offen, gerne hätten wir ihn aber bei Menschen gewusst, die sich schon einmal im Umgang mit einem gesundheitlich nicht so stabilen Hund bewiesen hatten.

Damon

In einer Familie, die ihren Rüden, den sie als kranken, misshandelten Hund aufgenommen, gepäppelt und nach einer erneuten Erkrankung wieder über Jahre gepflegt hatten, fanden sich schließlich die richtigen für die Aufgabe „Damon“. Gemeinsam mit Hündin Sheila, nur wenig Älter, kann er nun toben und die Hundeschulbank drücken, zwei (meistens) nette Kinder sorgen für zusätzliche Unterhaltung – Damon, der fast unwiderstehliche Charmeur, hat seinen Platz gefunden.

Damon
Unser Dank geht an Familie K., die sich nach reiflicher Überlegung und mehrfachen Überschlafens auf Damon eingelassen hat, so wie er ist, rotzfrech, ungestüm und gesundheitlich in manchen Dingen ein klein bisserl „anders“ .
 


 

Richie darf bleiben

Den bestmöglichen Ausgang nahm das Drama um die Wohnung, in der nur ein Hund erlaubt sein sollte, für Richie und seine Menschen. Die Wohnungsgesellschaft sprach eine Duldung aus für ihn, der ja Nummer zwei war, angesichts des fortgeschrittenen Alters der beiden Hunde ein Entgegenkommen, das eine riesige Chance beinhaltete. Denn wenn sich keiner an den beiden stören würde - dann dürften beide bleiben. Da Nachbarn nur in den Genuss der Vorzüge der Nordischen, immer freundlich und gar nicht bellfreudig, kommen, wundert es nicht, dass die meisten mittlerweile dem Charme der beiden älteren Huskys erlegen sind und die restlichen sie zumindest als "nicht störend" tolerieren. Und so bleibt alles, wie es ist für Richie und das ist gut so.

 

 

 


 

Missy – jetzt „Lissi“ – ein neues Leben – ein neuer Namen !!
Lissi
Manchmal ist das Glück auch gleich um die Ecke, man braucht es nur fassen…..
Missy ist angekommen – es hat fast ein bisserl zu lange gedauert für die liebenswerte kleine und charaktervolle Hündin. Aber die neuen Menschen sind nicht nur vom Husky-Virus infiziert, nein, sie haben schon einige Jahre Huskys und lieben diese Rasse von ganzem Herzen. Das war nun Missys Glück und wir freuen uns sehr, dass sie dort einziehen konnte. Ja, Missy ging und Lissi ist nun bei ihren neuen Menschen und schon dabei, alle, samt dem Rüden Tyler um die Pfötchen zu wickeln. Der Platz auf dem Sofa neben Herrchen ist auf jeden Fall schon gesichert.

Lissi und Tyler

 

 

Danke an die Pflegestelle, die uns immer wieder so hilfreich und zuverlässig unter die Arme greift – wir wissen das sehr zu schätzen.

 

 

 

 

 

 


 

Der eine geht, der andere kommt – und das im Doppelpack
Akimo und Sharei nehmen Abschied
Nicht einfach haben es sich die neuen Menschen von Akimo und Sharei mit ihrer Entscheidung gemacht. Da ist Django, der geliebte Kamerad gestorben, der Abschied war unendlich schwer. Wer gibt schon gerne sein „Kind“ her, das jahrelang der treue Begleiter an der Seite war ?? Und dann noch die vielen aufdringlichen Nordischen in der Station – jeder hat sein Bestes getan, um sich einzuschmeicheln. Damon, der Unwiderstehliche, Nancy die Charmante, Lilo die Witzige – und dann eben Akimo & Sharei. Wer denn nun ? Bislang hatte man sich mit einem einzelnen Hund auseinander gesetzt – einer Samojeden-Hündin, einem Husky-Rüden – würde man sich ein „Doppelpack“ zutrauen ?? Es vergingen ein paar Tage bis der Anruf in der Geschäftsstelle kam und man sich sicher war, dass wenn schon einer vom Doppelpack, dann eben „BEIDE“ !! Die Freude war nicht zu übersehen – man konnte kaum die Geschirrchen anziehen, sie tänzelten – sprangen, waren kaum zu bändigen. Bis dann endlich das Tor vom Gehege aufging und Akimosie in „Freiheit“ waren. Aber dann ging es los…..schnell noch die Beinchen heben, die letzten Gerüche der bislang gewohnten Umgebung aufnehmen, dann aber ab in den Audi und hinlegen. Nein, sie sind noch nie im privaten PKW mitgefahren, beherrschen es aber wie stundenlang geübt und einstudiert. Und dann ging’s ENDLICH los. Wir freuen uns sehr, dass die beiden gemeinsam in einem neuen Zuhause einziehen dürfen und drücken die Daumen, dass sie sich auch ein wenig anständig benehmen. Ob Akimo und Sharei schon einmal in einem Haus gelebt haben, das wissen wir nicht – aber wir wissen es spätestens beim ersten Anruf der neuen Menschen.
Sharei
Ein liebes Danke an Fam. Oe. – an bereits bekannte Menschen ist es einfacher die Hunde loszulassen. Die zwei Schätze waren einem mit ihrer Unbeschwertheit schon ans Herz gewachsen.

 

 

Winnie Puh

 

Für Winnie-Puh hat sich dank der Vorstellung bei Herrchen gesucht ein toller Platz gefunden. Ihre neuen Menschen sind sehr zuversichtlich, dass sie sich schnell bei ihnen eingewöhnt. Sie haben Winnie-Puh öfters besucht und so langsam den Kontakt aufgebaut, bis sie dann endlich mit in ihr neues Zuhause gehen durfte.

Winnie Puh

Wir wünschen Menschen und Winnie-Puh eine lange und glückliche Zeit miteinander….