Die "Glückspelze" der Nothilfe für Polarhunde danken allen, die mitgeholfen haben, ihnen einen Platz zum Leben zu geben.
Nordische, die im Oktober 2007 ein neues Zuhause gefunden haben

Ehemalige Vereinshunde erzählen aus ihrem neuen Leben

 

 
DakotaDakotas Geschichte wurde so oder so ähnlich schon oft erzählt, Welpe angeschafft und festgestellt, dass ein Nordischer Junghund seinen Besitzer mehr als nur ein bisschen fordert, nicht eben selten endet dies wie bei Dakota mit der Abgabe des Hundes.
Ihren Neustart fand die im März geborene Spanierin schließlich in Deutschland, nach einem kurzen Zwischenstopp in der Auffangstation konnte Dakota auch schon weiterziehen, zu husky-erfahrenen Menschen, die alle Voraussetzungen bieten, den "Platz fürs Leben" gefunden zu haben. Eingelebt hat sich die junge Hündin prächtig, wie ihr kleiner Zwischenbericht zeigt:

"Hallo liebe Mitarbeiter der Polarhunde-Nothilfe,

ich bin Dakota. Vor 3 Wochen (Anfang Oktober ) haben mich meine neuen Frauchen in der Station in Freudenstadt abgeholt und mit nach Köln genommen.

Inzwischen habe ich mich hier recht gut eingelebt. Meine neuen Frauchen haben noch zwei weitere Huskies, eine 2,5 Jahre alte Hündin mit Namen Aika. Mit ihr kann ich ganz toll spielen und toben. Außerdem gibt es noch Kimba, einen 14 jährigen Rüden. Er ist leider nicht mehr so ganz gesund und kann nicht mehr mit mir spielen, deshalb weiß ich noch nicht genau was ich von ihm halten soll.

Ich habe bereits die Hundeschule kennengelernt, das war sehr aufregend und danach war ich ganz schön müde. Meine Frauchen sind auch schon mit mir und Aika mit dem Fahrrad gefahren. Ich muss noch lernen nicht in jedes Gebüsch zu springen, denn irgendwie findet das Frauchen nicht so toll.

Auch auf einem Schlittenhunde-Rennen waren wir schon und haben uns das angeschaut. Soooooo viele Hunde, ich wäre so gerne mitgerannt. :-)

Ich glaube ich werde hier noch viele tolle Sachen erleben.

Ein Pfotenwink aus Köln

Dakota und Frauchen"

 

Chaddock hatten wir auf einen Notruf aus einem kleinen Tierheim hin kennen gelernt, ein mit der Gesamtsituation so gar nicht klar Chaddock und seine glücklichen Menschenkommender, fast schon verzweifelter und sehr gestresster Husky-Mischlingsrüde von ganz jungen Jahren, wie uns seine strahlend weißen Zähne verrieten.
Mit zunehmender Länge des Tierheimaufenthalts wurde sein gesundheitlicher Zustand bedenklicher und so hatten wir ihn als speziellen Notfall online genommen. Manches Mal sind diese Aufrufe erfolgreich und so wendete sich auch für Chaddock alles zum Guten, ein paar so richtig sportliche Menschen aus der Schweiz interessierten sich für ihn, besuchten ihn und nahmen ihn nach einem erneuten Rendezvous schließlich mit.
Bei Fundhunden weiß man ja nie viel genaues, aber Chaddock hat das, was wir im Internet-Text vorsichtig angedeutet hatten hinsichtlich Erziehung, Lernfähigkeit und Bindungswillen bei weitem übertroffen, wie die Rückmeldung seiner Menschen zeigt:

"Heute war ich mit Chaddock beim Tierarzt und es lief alles bestens; der Gute wiegt mittlerweile 22 kg und hat sich überall anfassen, rumziehen und reinschauen lassen; nur die Leckerchen vom Tierarzt wollte er nicht.
Der Tierarzt war rundum zufrieden; Saufen tut er mittlerweile normal, lediglich der Stuhlgang ist noch weich, der Tierarzt meint, dass wir noch abwarten sollen. Ansonsten haben wir mit ihm am Wochenende viel gespielt, mal die "Voralpen gezeigt" (inklusive Bahnfahrt), mein Büro inspiziert und getestet, was er so alles kann. Nach den Voralpen, wo es durch und durch matschig war, wurde dann auch problemlos gebadet.Chaddock

Was uns bei den ganzen Aktivitäten bzw. insgesamt aufgefallen ist: Chaddock ist extrem gut sozialisiert, d.h. er bettelt nicht (guckt nur), macht Sitz, Platz, gibt Pfote und kommt auf Pfeifen (bei interessanter Umwelt allerdings teilweise sehr verzögert), weiß, dass die Besetzung von Couch, Bett, etc. nicht geht; zerstört (zumindest bis jetzt) nichts und kann auch 3h (länger wurde bisher nicht getestet) problemlos allein bleiben. Anfassen lässt er sich auch überall; Spielzeug kennt er auch und ist ein großer Schmuser...

Ansonsten werden wir die Hundeschule ab nächste Woche in Angriff nehmen (die haben sehr viel Huskyerfahrung...) und am Wochenende mit meiner Mutter (auch nicht so gut konditioniert:-), daher "Chaddock-freundlich") wandern gehen."



Ein ganz herzliches Danke in die Schweiz, denn es ist nicht selbstverständlich, sich auf einen erst einmal zu päppelnden Findling einzulassen.

Und mit den Fotos kamen diese Zeilen mit:

Chaddock – unser Glücksgriff
Chaddock
Seit gut 10 Tagen ist Chaddock nun bei uns. Von Beginn an hat er sich gut eingelebt und fühlt sich sichtlich wohl. Alle Schuhe, Kleidungsstücke, Wohnungseinrichtung, etc. sind noch unversehrt und nicht von Interesse. Auch sonst scheint er eine gute Kinderstube genossen zu haben, Grundkommandos funktionieren je nach „Umweltablenkung“ recht schnell, er bettelt nicht und hat uns bis jetzt auch nicht Bett und Couch streitig gemacht. Selbst Baden lässt er über sich ergehen, wenn auch nicht mit allzu großer Begeisterung. Außerdem ist er ein großer Schmuser und sehr anhänglich, was das anfänglich vorsichtig ausprobierte Alleinsein jedoch nicht stört. Für sportliche Aktivitäten ist Chaddock jederzeit zu haben, und macht alles begeistert mit, wir müssen eher schauen, dass er sich nicht allzu sehr verausgabt. Wie auf den Bildern erkennbar ist, genießt er mit uns am Wochenende die Bergwelt, was auch kräftig auf den Appetit geschlagen hat.

Chaddock

ChaddockWir wollen ihn bereits jetzt schon nicht mehr missen und freuen uns auf unsere gemeinsamen Erlebnisse. Wir sind sehr froh, dass wir uns trotz unserer Bedenken bezüglich seiner nicht bekannten Vergangenheit und seines Zustandes für ihn entschieden haben und haben mit ihm offensichtlich einen wirklichen Glücksgriff gelandet. Noch mal ein herzliches Dankeschön von uns an Frau Gantert von der grenzenlosen Hundehilfe für die schnelle und unkomplizierte Vermittlung und an die Nothilfe für Polarhunde für die ausführlichen und sehr hilfreichen Tipps und Informationen!

Chaddock

 


 

Wie für einander bestimmt – oder ist es Bestimmung gewesen ??
Okito und Bonito

Wir haben „ihn“ gefunden, den besten Platz der Welt für unseren Pflegling Okito. Lange genug hat es gedauert, doch nun ist er nicht nur liebevoll aufgenommen worden, sondern absolut „angekommen“. Und mal wieder bei Menschen, wo man das Gefühl hat, sie schon lange zu kennen – da merkt man richtig, wie Mensch sich im Hund widerspiegelt – Bonito, der neue vierbeinige Kamerad von Okito ist ein so wunderbarer und souveräner Bursche, er hat dem kleinen schüchternen und älteren Okito den Weg problemlos geebnet und das spricht für seine Zweibeiner. In dieser häuslichen Atmosphäre fühlt man sich einfach nur aufgehoben und „daheim“ und so konnte man auch nach dem Besuch vor einer Woche, als Okito einziehen durfte, beruhigt wieder nach Hause fahren.
Die ersten Rückmeldungen sind positiv und werden von den Eindrücken, die die Fotos wiedergeben, mehr als nur unterstrichen:Okito

"Das neue Zusammenleben von Okito mit uns und Bonito funktioniert bis heute besser als jemals erwartet. Keiner der Beiden macht auch nur irgendwelche Anstalten, dass sich daran etwas ändern könnte.

Sogar Bonitos Versuche, Okito hin und wieder zum Spielen zu bewegen, fruchten schon ab und zu. Gestern hat er ihn von sich aus einfach mit in den Garten genommen um zu spielen - leider aber mit etwas geringerem Erfolg. Dafür hat es aber dann abends, nach dem letzten "Fußlupfer" doch noch eine kleine Spielrunde ergeben."


An seine neuen Menschen und natürlich auch Bonito ein liebes Danke und wir wissen, dass wir Okito innerlich loslassen können.
 

Okito


 

DustinDie Meldung, dass Rüde Dustin dringend wegen Trennung abgegeben werden müsse, war wieder eine jener, die man am liebsten nicht erhält im Tierschutz. Denn Interessenten für elfjährige Husky-Rüden sind dünn gesät und wenn die dann auch noch eine zwar leichte, aber immerhin vorhandene Epilepsie als Grunderkrankung mitbringen, dann braucht es wieder eines jener kleinen Wunder….

Dustin

DustinÜberraschend schnell meldete sich für Dustin eine Familie, die bereits 2 Hunde von der Nothilfe gehabt hatte bzw. hat, einzige Anforderung an Dustin für seine Aufnahme als Pflegehund, er müsse sich mit dem bereits vorhandenen Hundemädel arrangieren und den Rest würde man sehen.
Dustin kam und erwies sich als, wie nennen es seine Menschen so schön „Hund mit Charakter, ist ja auch alt genug. Hat Macken und Kanten, ist lieb und verschmust, meldet ziemlich laut seine Bedürfnisse, was meinen Lebensgefährten morgens um halb sieben (wenn Dustin meint, es ist Zeit fürs Gassigehn) dann doch mal zu der Aussage hinreißt: "Der Hund kommt wieder weg". Eine nicht mal halbherzige Drohung, denn längst ist Dustin fester Bestandteil seiner Familie (genau, ohne „Pflege-“ vorne dran) geworden und nicht mehr wegzudenken samt seiner Eigenheiten, wie beispielsweise unterwegs gefundene Bälle tapfer nach Hause zu schleifen und dort genüsslich in ihre Bestandteile zu zerlegen.
Dass Dustins neue Menschen alles daran setzen, dass es ihren beiden Senioren so richtig gut geht, das wissen wir und so bleibt uns nur, uns ganz herzlich für die spontane Hilfe zu bedanken, die für einen „Sorgenfall“ das dringend benötigte kleine Wunder brachte.
 


 

Bensoki hat es endlich auch geschafft

Bensoki

Wir konnten es kaum glauben – aber da kam ein Nachzügler auf die Ausstrahlung von Hessen 3 für Bensoki. Ein bisschen hat es gedauert, bis ein Besuch stattgefunden hat – bis der richtige Zeitpunkt war, diese liebe Hündin abzuholen. Doch dann kam der Tag . . . . wir waren alle gespannt. Eine resolute und sehr sympathische Dame kam in die Station und nahm den Kontakt zu dem Hundemädel auf. Ein bisschen wird es dauern, bis man sich aneinander gewöhnt hat, doch es sind sehr gute Ansätze vorhanden. Zu lange war die Station der Bensoki ihr Zuhause – zu lange waren die Pfleger die Bezugsperson. Doch dann ist Bensoki problemlos ins Auto gestiegen – ein letzter Blick durchs Heckfenster und ab ging es nach Hessen….wir bedanken uns für den tollen Besuch und die Aufnahme von Bensoki und wünschen beiden Damen ein langes und harmonisches Zusammensein.

Bensoki


 

Cheenok
Chenook
-der Eine kommt, der Andere geht- auch im Falle Cheenok war es so. Viel zu schnell hat ihr altes Malamute-Mädel die Augen zugemacht und die Trauer der Menschen war fast unerträglich. Vorsichtig hat man sich auf die Suche nach einem neuen Kameraden gemacht – aber es sollte wieder ein Malamute sein. Da fiel die Wahl auf Cheenok. Die ganze Familie war sich sicher „nur er, sonst keiner“…..und es hat geklappt, Cheenok ist in ein wunderbares Zuhause eingezogen, überbrückt die noch nicht ganz verarbeitete Trauer und taut langsam aber sicher auf. Wir waren uns nicht so ganz sicher, ob es so richtig klappt, zurückhaltend und eher ein bisschen ängstlich – doch die Neugierde des Hundemannes hat dann doch alle Hürden genommen. Cheenok ist nicht nur umgezogen, ja, er ist bei der ganzen Familie super „angekommen“. Und in ein solch schönes Zuhause, na, wer zieht da nicht gerne ein ?? Wir von der Nothilfe waren begeistert…..von der Einstellung, vom Umfeld von der ganzen menschlichen Wärme, die nicht nur auf Cheenok, sondern auch auf uns übergesprungen ist.


 


 

PepperPatrick, der fast noch als Welpe über die aktion tier- menschen für tiere e.V. in die Vermittlung kam und sich dort, weil eben "nur" ein Fledermaus-Ohren-Mix, recht schwer tat, hat es endlich geschafft und um die mittlerweile schon recht groß gewordenen Pfötchen ein paar ganz eigene Menschen gewickelt. Ihr erster Bericht zeigt, dass er ebenso wie die anderen Mischlinge auch, einen ganz eigenen Zauber hat und Qualitäten, die sich nicht an "Rasse" festmachen lassen:

Unseren "Patrick", der nun Pepper heißt, zu fotografieren ist wirklich ein schwieriges Unterfangen. Wirklich wie ein Gummiball an der Schnur ist er mal hier mal da. Und alle drei zusammen bekommt man fast nicht aufs Bild. Höchstens mit Leckerli, und dann hängen sie einem an der Hosentasche die ja sooo gut duftet. Trotzdem habe ich ein paar Bilder von Diego, Fee und Pepper.
Uns geht es prima. Pepper ist ein kleiner Haudegen. Schnüffelt überall, will alles mit sich herumtragen, von der Serviette über die Fernsehzeitschrift, Plastikleergutflasche Kartons... Stofftiere... Nichts ist vor ihm sicher.3er Pack

Er hat ein wunderbar sonniges Gemüt und hat uns alle in seinen Bann gezogen. Er ist eine tolle Abwechslung gegenüber den reinrassigen Huskies, denn endlich bewacht einer unsere Haus.. lach.

Leckerle
Er ist sehr aufmerksam, nimmt alles wahr, hat Diego als großes Vorbild anerkannt. Was er macht kann nicht falsch sein.
alle 3
Fee liebt es mit ihm Wettrennen zu machen. Aber ansonsten ist sie zufrieden, wenn er ihr keine Streicheleinheiten abspenstig macht, oder womöglich an ihrem Futternapf riecht. Der Jungspund ist für sie o.k. aber nerven soll er doch bitte nicht. (Sie ist eben einfach eine ältere Dame)

Sie sehen, wir sind echt happy, und würden die drei (bald vier) für nichts in der Welt hergeben. Es ist so, als wären die drei schon immer da.. seit Jahren, Jahrzehnten, Jahrhunderten

 

 

 

 

 

 


 

Alaska
Alaska
Lange genug hat es gedauert, bis nun für Alaska, den freundlichen, aber etwas unerzogenen und vor allem sehr sportlichen Vierjährigen, die absolut richtigen Menschen in die Station gekommen sind. Lange haben sie sich Zeit genommen und sich mit den Hunden beschäftigt, schließlich waren und sind im Haushalt schon drei Hündinnen, zu denen die Team-Verstärkung passen sollte.

Alaska

AlaskaDass diese Zeit in der Station gut angelegt war, zeigen die Rückmeldungen, Alaska erfüllt nicht nur die Erwartungen, er übertrifft sie sogar noch – endlich und zum ersten Mal im Leben hat Alaska einen Platz, wo er genau so sein kann, wie er eben ist: liebenswert, aber ziemlich temperamentvoll.
“Trotz der weiten Heimreise hat er sich sofort mit meinen 3 Hündinnen angefreundet und konnte ohne Probleme bereits am nächsten Tag in das bestehende Rudel integriert werden.
Zwischenzeitlich ist Alaska auch schon im Gespann gelaufen. Man hatte den Eindruck, als ob er bisher nichts anderes gemacht hätte.

Das Wesen dieses kraftvollen Hundes ist sehr freundlich, seine Begrüßungen äußerst temperamentvoll und stürmisch. Alle haben ihn bereits ins Herz geschlossen, vor allem unser 6 jähriger Sohn Felix.

Alaska

Für uns alle war es ein Glücksfall, dass wir Alaska aus der Station in Freudenstadt erhalten haben.“

 


 

Akim
Akim
Als Akim in der Station Süd einzog, war er ein kleiner verunsicherter Welpe mit Schlappöhrchen, der jedoch genau wusste, wie er wirkt und wie er alle um die Pfote wickeln kann. Naja, bei allen hat es nicht funktioniert - potentielle Interessenten erwiesen sich als Akim-Charme-resistent. So ist uns Südlern der kleine gelehrige Schatz sehr ans Herz gewachsen.
Aber der kleine Schatz hat gefordert und wollte ausgelastet sein. So viel Auslastung konnte man ihm unter Stationsbedingungen gar nicht geben und den ganzen Tag nur mit Patrick herumtoben war langweilig. Also haben wir kurzerhand beschlossen, ihn ins Nordlicht zu geben, wo er auch Familienanschluss haben sollte. Nunja, den hat er jetzt dann auch. Aus dem kleinen Schlappohr-Akim ist ein imposanter Junghund geworden. Nix mehr mit Schlappohr und nur noch ein kleines bisserl Verunsicherung. Ganz schnell hat er auch im Nordlicht alle Zwei- und Vierbeiner komplett um die kleinen dicken Pfoten gewickelt und seinen Platz behauptet. Und so ist Akim FEST im Nordlicht eingezogen und wir freuen uns, dass so ein ständiger Kontakt mit dem kleinen Rabauken bestehen bleiben kann.Akim

Akim
 


 

Arco
Arco
aus der "Berliner Schnauze" wurde über einen kurzen Zwischenstopp in einer Pflegestelle im Badischen nun ein waschechter Hesse. Dafür, dass seine Vermittlung sehr schnell über die Bühne ging, hat er selbst sehr viel beigetragen, gleich die erste Gelegenheit für sich ergriffen. Gerne akzeptierte Arco das Angebot, ihn mit einem etwas älteren Hundekumpel, dazu noch einem Rüden, zu vergesellschaften. Es hat super gut geklappt und klappt auch weiterhin. Arco ist jetzt ausgelastet und hat den Umzug von seinem ehemaligen Zuhause mit dem kurzen Zwischenstopp in der Pflegestelle problemlos verkraftet. Das zeigt auch der erste Bericht aus dem neuen Heim:

"Liebes Nothilfe-Team,
endlich bekommen wir es hin, uns zu melden und von Arco zu berichten. Zunächst möchten wir uns ganz herzlich bei allen an seiner Vermittlung beteiligten Menschen bedanken!!! Das ist einfach super gelaufen.
Arco wurde uns am Samstag, den 8. September gebracht und das erste Kennenlernen fand auf einem Spaziergang durchs Feld statt, wo sich Arco und unser 13-jähriger Rüde Finch erstmals beschnuppert haben. Die beiden fanden: kein Problem! Auch später auf dem Grundstück und in der Wohnung tauchten keine Probleme auf. Arco verhält sich unserem Hundeopa gegenüber respektvoll.Arco
Vom ersten Spaziergang mit Arco, seit er bei uns lebt, zog er von der Strasse aus in unseren Hof, als wüsste er ganz genau, dass er hier hingehört. Mit seinem anhänglichen und absolut lieben Wesen macht Arco uns so viel Freude! Wir sind sehr glücklich, dass genau dieser Hund zu uns gekommen ist. Und auch Arco hat von Anfang an einen zufriedenen Eindruck gemacht. Die Hunde untereinander fühlen sich auch sehr wohl. Wir haben den Eindruck, dass es beiden gefällt, dass da "noch so ein anderer" ist.
Natürlich muss Arco auch noch einiges lernen... In den ersten Tagen wollte er nicht so recht einsehen, dass er sich nicht auf dem Sofa breit machen soll und er muss auch noch lernen, unsere Katze im Garten ihrer Wege gehen zu lassen, ohne an "das Eine" zu denken. Er ist ein großer Katzenliebhaber. In der Wohnung lässt er sie inzwischen in Ruhe, aber draussen, nun ja, da wird er sich wohl noch eine gründliche Abfuhr von unserer Katze abholen müssen, bevor er die Katzenhatz im Garten ad acta legt. Was verbale Kommandos und deren Verständnis und Umsetzung angeht, ist Arco auch kein Held, aber wir bleiben geduldig dran.
An Arcos Sportlichkeit arbeiten wir auch noch, denn er ist mit Abstand der gemütlichste Husky, den wir je kennengelernt haben. Wenn wir das mit anderen Nordischen in seinem Alter vergleichen, so ist er eher ein Couch-Potatoe denn ein Sportler. Aber dank der vielen Bewegung und unserer relativen Resistenz gegen seine doch ausgeprägte Verfressenheit hat er schon ganz gut abgespeckt und dafür Muskeln bekommen. Weil er nach dem Mäuselöcher auswühlen schon ein paar Mal anschließend seinen rechten Vorderlauf geschont hat, ist er momentan von der Mäusejagd suspendiert und wir haben uns noch nicht getraut mit ihm zu joggen oder Rad zu fahren, aus Angst ihn damit momentan körperlich zu überfordern.
Die ganze Familie ist begeistert von diesem wunderbaren Hund und Arco ist seinerseits auch begeistert von uns. Er begegnet allen (die Katz im Garten ausgenommen) stets freundlich und zeigt keinerlei Aggressionen. Hier aber auch ein großes Lob an unseren alten Finch, denn wir konnten die Hunde vom ersten Tag an nebeneinander füttern, ohne dass es zu Ausschreitungen kam.
ArcoAuch den Zwergpinscher von der Uroma findet Arco klasse und spielt sehr gern mit ihm.
Wir haben inzwischen schon wiederholt gewagt, Arco von der Leine zu lassen, damit er mit anderen Hunden spielen und toben konnte, und er hat das sichtlich genossen, ist nicht davon gelaufen und hat sich problemlos wieder anleinen lassen. Er ist so anhänglich, dass wir denken, dass er nur abhauen würde, wenn ihn der Jagdtrieb packt. Und da passen wir natürlich auf wie die Luchse, dass wir ihn nur dort losmachen, wo das Risiko, dass Wild den Weg kreuzt gering ist.“

Arco

Arco

 

 

 

 

Ein liebes DANKE an die Pflegestelle für die schnelle Hilfe und großartige Unterstützung
 

 

 

 

 


 
Yukon
Yukon im Glück
hat eine besondere Odyssee hinter sich. Als 2jähriger Rüde wurde er einmal sehr gut vermittelt, bis seine Besitzerin „abgerutscht“ ist. Yukon kam daher fast zehnjährig wieder in die Vermittlung und musste nun einige Wochen warten, bis er durch einen puren Zufall von einem lieben Ehepaar, das eigentlich nur die Station besuchen wollte, entdeckt wurde. Diese hatten vor knapp einem Jahr aus dem großen Rudel älterer Musher-Hunde eine Hündin aufgenommen, die sie jetzt mit Yukon vergesellschaften wollten, aber der richtige Zeitpunkt war erst Anfang Oktober. Getroffen hat man sich dann mittig und Yukon ging mit auf die Reise, als wenn es für ihn selbstverständlich ist, dass nun ein neues Leben beginnt.

Yukon

Die Rückmeldung ist positiv und bei solch Husky-erfahrenen Menschen weiß man auch neben Eileen auch Yukon bestens aufgehoben.
 


 

Chesmu
Chesmu
hat einen weiten Weg hinter sich – von der Lüneburger Heide ins schöne Badener Land ist er umgezogen, einen kurzen Zwischenstopp hatte er in der Station gemacht. Er hatte, was nicht verwundert bei einem so jungen, unverdorbenen Husky, viele Interessenten – doch bei einem hat es richtig gefunkt und auch gepasst. Eine hübsche Spielkameradin hat er praktischerweise gleich an der Seite, mit der zusammen er sich nun so richtig austoben kann. Das tut nicht nur der Hundedame, sondern auch Frauchen und Herrchen gut. Wir freuen uns besonders für Chesmu, da seine vorherigen Menschen es sich wirklich nicht leicht mit der Abgabe gemacht haben. Doch Hund ist nun mehr als glücklich.
 

 

 


 


 

Julia

 

Lange musste die im September 2002 geborene Julia auf ihre Chance warten - das Los vieler Mischlinge. Das Tierheim München diente der gebürtigen Französin aus dem schönen Elsass als "Sprungbrett" ins Glück - nach mehr als eineinhalb Jahren Tierheim hat nun auch Julia ihre Familie gefunden. Und für alle, die sich erinnern, dass es da auch noch einen Romeo gab - auch ihm konnte das Tierheim München zu seinem ganz eigenen Happyend verhelfen.
 

04.03.2020