Die "Glückspelze" der Nothilfe für Polarhunde danken allen, die mitgeholfen haben, ihnen einen Platz zum Leben zu geben.
Nordische, die im September 2007 ein neues Zuhause gefunden haben

Ehemalige Vereinshunde erzählen aus ihrem neuen Leben

 

 
Balou

 

Balou, der Husky-Senior und letzte seines Rudels, hat eine Dauer-Pflegestelle gefunden, wo er seinen Lebensabend inmitten der Familie verbringen darf.
Der alte Rüde, der ja eigentlich nichts anderes kannte als die Draußenhaltung, sorgte noch für eine dicke Überraschung, denn er erwies sich im Test als katzenverträglich - Zufall oder spürte er, wie bedeutend dies für seine Zukunft sein könnte?
Wir bedanken uns ganz herzlich bei Balous Pflegeeltern für die spontane Hilfe und natürlich auch bei allen anderen, die sich für diesen Senior tatkräftig eingesetzt haben.

Hier geht es zu einem kleinen Bericht über Balous Eingewöhnung.
 

 

 

 

 


 

Payok unser"Stammschützling"ist in seine Pflegestelle fest eingezogen

Payok

PayokNach einigen Besuchen im Nordlicht hatte Payok längst die Herzen seines neuen Rudels erobert......einer hatte jedoch noch Bedenken: "der alte nordische Knabe Bannuk"war sich noch nicht sicher, ob man so einen nordischen Riesen auch im eigenen Umfeld akzeptiert.
So zog Payok vorerst als Gast in das Haus im Rheinland ein. Es folgten viele neue Situationen, die zu überwinden waren, aber schon die ersten Bilder, die bei uns eintrafen, zeigten deutlich, dass Payok seine neue Familie nicht mehr verlassen möchte.
Täglich berichtete uns Payok in Form eines Tagebuches, von neuen Geschehnissen des Tages, dann kam sein letzter Bericht aus der Pflegestelle mit den Zeilen:

Payok

PayokLiebe Frau Harders,
ich möchte vor allem Ihnen, aber auch allen anderen Menschen und den Hunden der Nordlichter gaaaaaanz doll danken, für die freundliche Aufnahme, die Superbetreuung und all`die Versuche, mich woanders zu integrieren, obwohl das sinnlos war, denn auf die hier habe ich gewartet!!! Aber das konnte ich ja so deutlich nicht sagen!
Ich werde Euch nieeeeeee vergessen und mein Herrchen sagt, dass wir uns bestimmt mal wiedersehen. Auf jeden Fall werde ich schreiben und Fotos schicken.
Macht es gut, Ihr macht einen tollen Job!!! "Ett hätt noch immer jood jejangen!!!

Payok
 

Hallo Ihr lieben Nordlichter!
Payok
Ja, ganz recht Euer alter Freund Payok meldet sich auch nochmal zu Wort. Aber keine Sorge so schnell seht Ihr mich nicht wieder...ich meine, es hat mir bei Euch ja gut gefallen... und obwohl es hier schon wieder in Strömen regnet...nein, hier kriegen mich keine 10 Pferde (...davon gibt es hier wirklich viele, ich meine Pferde, überall stehen sie herum...) mehr weg. Ich hab mir angewöhnt, dem Regen gelassen entgegen zu sehen und rolle mich lieber genüsslich auf meiner Hollywoodschaukel ein (...die liebe ich heiß und innig...) oder ich mach es mir so richtig auf meiner Decke gemütlich (...kann man ja auf den Bildern sehen, oder...????) und warte einfach bis es wieder aufhört zu regnen, doch das kann laaannnggggeeee dauern!!!

Bannuk und Payok

 

Dafür sind der "Alte" und ich uns "Tatzenweise" schon viel näher gekommen, er scheint es endlich mit mir aushalten zu wollen und knurrt nicht mehr so oft, heute ist er mir doch tatsächlich schon auf den "Pelz" gerückt. Kaum zu glauben, aber wahr! Und gestern bin ich Auto gefahren, das war vielleicht ein Erlebnis, ich konnte alles genau beobachten, ganz schön was los da draußen im Bergischen Land...ich war aber dann doch froh als ich wieder zu Hause angekommen war, puh!Bannuk und Payok

Hallo Nordlichter!
Der Brief von der NothilfeHeute ist es offiziell geworden! Ich darf und werde bleiben! Der Brief mit meinen Papieren, auf den ich schon sehnsüchtig gewartet habe ist heute angekommen. Ich habe mit dem Öffnen bis zum Abend gewartet, weil Herrchen erst sssssoooo spät kam, wurde meine Geduld auf die Folter gespannt. Aber es hat sich gelohnt!

Die Papiere sind da

Wir haben den Brief zusammen geöffnet, ich habe aufmerksam zugehört was Frauchen vom Vertrag, Pass und so vorgelesen hat... und dann haben mich alle mit vielen Streicheleinheiten und Pfotegeben als sechstes Familienmitglied willkommen geheißen. Antonia, die Kleine (...pah, die ist doch noch jünger als ich...) meinte altklug: "Tja, Payok, so ist das Leben!"
Herzlich willkommen Payok!Und was für ein Leben, den ganzen Tag faulenzen, dösen, futtern und wieder schlafen und eine Runde draußen schnüffeln, wie Kur und Urlaub zusammen. Ich hole all den Schlaf nach, den ich in den letzten Monaten zu wenig hatte. Es geht mir richtig gut.
Aber das Allerbeste ist: i c h b i n e n d l i c h z u h a u s e!!!!!!!!!!!!!!!!
Ich wünsche Euch allen, dass es euch genauso ergeht wie mir und ihr tolle Leute findet, die zu euch passen. Aber keine Sorge, dafür sind ja die Vermittler wie Corinna zuständig und die machen einen wirklich, nein ich meine, einen richtig guten Job....Danke!!!!

Damit ende ich für heute
bis bald
euer Freund
Payok

P.S.: Ihr müsstet alle so eine Hollywoodschaukel haben wie ich, einfach genial, darauf halte ich jetzt morgens immer mein Vormittagsschläfchen, voll das coole Teil wie man hier so sagt.



Hallo ihr lieben Nordlichter!
PayokTja, ehrlich gesagt, bin ich den ganzen Tag derart mit faulenzen und wohlfühlen beschäftigt, dass ich die Zeit total vergesse. Aber damit ihr mich nicht ganz vergesst, habe ich hier ein paar Fotos meiner absoluten Lieblingsplätze im Bild festgehalten. Tagsüber liege ich immer unter diesem Baum in der Ecke, von dort aus kann ich alles beobachten, auch was sich draußen vor dem Zaun so tut und ich kann so schön den Kopf an den Stamm des Baumes lehnen, hmmmmmm......Abends darf ich dann auf den Balkon, meine Menschen legen mir sogar meine Schmusedecke hin, damit es warm und weich ist, dort bin ich ganz nah bei meiner Familie und kann doch draußen sein, wo ich ja, wie ihr wisst, am liebsten bin. Vom Balkon aus hat man einen herrlichen Blick in den Garten und auf die Straße, ohne, dass ich mich besonders anstrengen muss und man kann ganz hervorragend die Igel beobachten, die abends im Garten umherstreifen, leider darf ich sie nicht fangen, grrrrr...das ist strengstens verboten!!!

Payok

Payok


Tagsüber ein Sonnenbad auf der Liege bei Frauchen oder der Tochter des Hauses ein Leckerchen entlocken ist für mich ein leichtes, ich hab sie alle um meine großen Tatzen gewickelt, grins.....!!!!
So long,
Euer
Payok
 

 

 

 

 

 

 


 

Dylen

 

Dylen – keiner hat es gedacht – aber es ist wohl einfach so….Dylen hat sich innerhalb der paar Tage in der Pflegestelle so in die Herzen der Pflegemenschen eingeschlichen, dass ein kurzer und bündiger Anruf kam: „Sie können Dylen von der Seite nehmen, ER BLEIBT“….Natürlich freuen wir uns darüber und können uns keinen bessern Platz vorstellen, als da, wo er jetzt schon ist. Noch ein bisserl muss er sich mit den bereits vorhandenen Hunden arrangieren – aber das Herrchen hat das besondere Händchen und wir sind sehr zuversichtlich, dass die Eingewöhnung in wenigen Tagen über die Bühne ist. Anders sind wir es von dort nicht gewöhnt.

DANKE in die Schweiz für die Unterstützung und den Transport – DANKE an die Pflegestelle, die so schnell und problemlos dem ungestümen Dylen Unterkunft geboten hat.

 

 


 

NickNICK – dieser bildhübsche, 9 monatige Rüde durfte direkt und ohne Umschweife in sein neues Zuhause umsiedeln, da er Kinder und Katzen verträglich ist. Herausgeholt von einer Tierschützerin aus nicht so tollen Verhältnissen hat diese ihn gepäppelt, tierärztlich untersuchen lassen und ihm wieder das Gefühl gegeben, dass nicht alle Menschen schlecht sind. Als der Zeitpunkt kam, dass Nick nun reisefähig ist, haben wir ihn übernommen und nun ist er in eine Hunde erfahrene Familie umgezogen.

Gerne ist er mitgegangen, wahrscheinlich bedingt durch seine jugendliche Neugier – den sorgenden Menschen erscheinen sie da manchmal wie Verräter.

Wir hoffen und wünschen Nick, dass er bis an den Rest seines Hundelebens in der Familie bleiben darf.

Nick

 

 

 

 

Danke an seine „Retterin“, sie hat ihn super bis zu der Vermittlung begleitet, da dürfen dann auch beim Abschied die Tränen laufen.
 

 

 

 

 

 


 

Hallo Freunde des Nordlichts!

AnitaIch bin Anita, 1 ½ Jahre alt und komme aus Spanien. Vor einer Woche bin ich bei meiner neuen Familie eingezogen und möchte Euch hiervon berichten:
Am 25. August kamen meine neuen „Hundeeltern“ Tina und Johannes zu Corinna Harders und hatten den Mut, mich mitzunehmen. Da die beiden schon zwei Pelzgesichter haben, habe ich gehört, dass ich erst einmal 1 Woche zur Pflege bei Ihnen bleiben kann. „Au wei“, dachte ich, „da muss ich mich ganz schön gut benehmen“......was auch sehr gut klappte, finde ich, denn ich durfte nachts um 22:00 Uhr noch Radfahren gehen (bevor ich die Wohnung zerlegt hätte), es war auch kein Problem, dass ich morgens um 5:00 wieder munter war und Spazieren gehen wollte. Einfach toll.

Mit den beiden Hundemädels Lucia und Lina (die beiden sind auch aus dem Tierschutz) verstehe ich mich sehr gut, auch wenn ich sie anscheinend manchmal mit meiner ungestümen Art etwas nerve. Aber ich sehe es dann auch ein und so klappt es inzwischen immer besser mit uns dreien.Anita
Heute zum Beispiel waren wir in einem Freilauf – da durften wir in einem eingezäunten Waldstück OHNE Leine rumdüsen, was wir auch gemacht haben – nach ungefähr einer Stunde ging mir dann sogar mal die Puste aus. Aber wir 3 haben echt ganz toll miteinander getobt und ich war so nett und habe auch auf Tinas rufen reagiert und bin sofort gekommen.
AnitaSie hat sich ganz schön darüber gefreut!

Anfang Oktober fahre ich das erste Mal in meinem Leben in den Urlaub nach Dänemark, da treffen wir noch 2 Menschen mit fünf Huskies – da freue ich mich schon sehr darauf. Was soll ich bloß mitnehmen......?

Anita

Ich werde Euch berichten, wie es mir dort und auch in der Zeit bis dahin ergangen ist – denn ich muss nun leider wieder los, es ist gleich Abendessenszeit und Essen tue ich für mein Leben gern.

Also, macht es gut,
bis bald

Eure Senorita Anita
 


 

Kivanie

KivanieMit den großen Tütenohren wollte die kleine Kivanie die Welt erobern……es war erst mal ein steiniger Weg. Mit 8 Wochen haben ihre Menschen sie von einem Hobbyzüchter geholt und merkten bald, dass ein nordischer Hund, dazu noch ein Welpe, doch sehr anstrengend sein kann….Kivanie wollte einfach ein bisserl mehr als nur auf dem Sofa liegen.

Aber der menschliche Welpe hat auch sein Recht gefordert und so war es nach 2 Wochen beschlossene Sache, dass Kivanie wieder WEG musste. Gefragt wurde ein Mitglied von uns: „wollen Sie die haben, ich schenke sie Ihnen“ ?? Gesagt – getan – das Schriftliche wurde über die Bühne gebracht und Kivanie zog dann aber bei uns in der Station ein. Nur für ein paar kurze Tage, denn da wartete schon ein Ehepaar, das krankheitsbedingt ihre geliebte Akea verloren hatte. Ein Mädel sollte es wieder sein, aber sie muss mit Katzen auskommen. Und das kann Kivanie. So wurde sie liebevoll und schnell in Empfang genommen und kann nun im Badischen ein neues Leben beginnen bei Husky erfahrenen Menschen. Wir wünschen der Kleinen viel Glück – und dass den Tütenohren ja nie was entgeht…..

 


 

Sam und FrauchenSam ist der typische Malamute, ein riesengroßer Kerl, sturschädlig und eigenwillig, eine Hundepersönlichkeit, die bislang das Pech hatte, immer an Menschen zu geraten, die damit so gar nicht umgehen konnten.

Sein neues Frauchen bringt gute Voraussetzungen mit, damit sich Sam's Pechsträhne endlich als Vergangenheit erweist, Malamute - Erfahrung und die Liebe zu diesen mitunter ebenso anstrengenden wie liebenswerten "Lokomotiven des Nordens" ist mehr als genug vorhanden.

Sam scheint es zu spüren, dass er diesmal einen Glückstreffer gelandet haben könnte - zumindest ist noch nichts zu lesen, von dem Sam, der beim Spazieren laufen seine Füße in den Boden rammt, wenn es nicht in die gewünschte Richtung geht und unverrückbar steht....

"Wir haben schon schöne Touren durch den Wald gemacht, er liebt das Auto fahren und hat sich vorbildlich benommen. Ich glaube seine Erziehung war wirklich gut. Beim Einwohnermeldeamt waren sie hin und weg vor Begeisterung und mir geht es sooooooooooo gut mit ihm. Ein toller Kerl.Sams erste Bergwanderung

Das mit dem Essen geht super gut. Er hat schnell gelernt, wie und wann etwas bei mir zu haben ist.

Ich kann nur sagen, da haben sich zwei gefunden.

Selbst sein "großes" Geschäft hat er mit Bravour erledigt, ein Blickkontakt zwischen uns genügte um zu signalisieren, "he ich muss mal, wo ist der nächste Busch"... super, als wenn wir uns schon ewig kennen würden.

Und abends schläft er tief und fest den Schlaf der Gerechten."
Schlaf des Gerechten

04.03.2020