Die "Glückspelze" der Nothilfe für Polarhunde e.V. danken allen, die mitgeholfen haben, ihnen einen Platz zum Leben zu geben.
Nordische, die im August 2008 ein neues Zuhause gefunden haben

Ehemalige Vereinshunde erzählen aus ihrem neuen Leben

 

Abschied von Cheyenne

Cheyenne

Cheyenne und Jenny Wer hätte es gedacht, dass die wohl jüngste Eurasierin Cheyenne innerhalb von 4 Tagen vermittlungsfähig ist? Keiner, aber wir haben es uns gewünscht. So war es dann auch.

Die neuen Menschen von Cheyenne wollten nach dem Tod ihres geliebten Chow-Mädels nicht länger warten, da die Wohnung so leer schien. Ein Sonnenschein sollte wieder einziehen. Ja und den, so sind wir der Meinung, den kriegen sie mit Cheyenne. Eine kleine und wunderfitzige, an allem interessierte Hündin, die trotz ihrer vielen Unsicherheiten alles erkundet und sich in diesen paar Tagen Zwischenstopp in der Geschäftsstelle doch eine gewisse Stabilität erarbeitet hat.

Da Cheyennes neue Menschen mit ihrem verstorbenen Chow-Mädel viele Höhen und noch mehr Tiefen zu überwinden hatten, waren wir sicher, dass sie dadurch gut vorbereitet sind, um Cheyenne gerecht zu werden. Und im Gespräch konnten wir erfahren, dass sehr viel Wissen bezüglich dieser Unsicherheiten und der panischen Verhaltensweisen vorhanden ist. Nichts lag näher, als Cheyenne so schnell wie möglich das zu geben, was sie und die anderen scheuen Eurasier vermissen mussten oder noch müssen, nämlich ein festes Zuhause, einen Halt bei lieben Menschen, viel Verständnis und vor allem Liebe.Cheyenne

Eine Erwartungshaltung hat man bei der Aufnahme solcher Tiere sowieso nicht. Umso überraschter war man über Cheyennes positive Veränderungen nach der langen Zeit zwischen dem Kennenlernen in der Station und der Abholung in der Geschäftsstelle. Mutig lief sie des Wegs und hatte keine Probleme damit, dass plötzlich am anderen Ende der Leine ein neuer Hundeführer war und schien mit jedem Meter, den sie lief, offener und ein bisschen entspannter zu werden.

Cheyenne

Cheyenne hatte sich sehr viel von den anderen Hunden an der Geschäftsstelle abgeschaut und es verstanden, das Gesehene umzusetzen. Wir sind überzeugt, dass diese kleine und liebenswerte Hündin bald „Pfote fasst“ und sie ihre neuen Menschen eine treue Gefährtin wird.

Cheyenne mit ihren neuen Menschen

 Hier war das Loslassen einfacher, so unbeschwert wie sie ist und mit dem schon jetzt deutlich merkbaren Schalk im Nacken wird sich Cheyenne schnell in ihrem neuen Heim ein- und umgewöhnen, auch ohne ihre kleine Freundin und Therapiehündin Jenny. –Viel Glück kleine Maus!! -

 


 

FENJA – die Zaubermaus
Fenja

Mal wieder war es Trennung, die das unbeschwerte Leben einer kleinen Hündin sehr schnell beendet hat.
Fenja
Wenige Tage standen zur Verfügung, um sie von NRW nach Baden-Württemberg zu bringen. Der Zufall kam zu Hilfe und Fenja konnte bei einem Vereinsmitglied für ein paar Tage unterkommen. Dann jedoch musste sie in der Station einziehen – schweren Herzens. Denn trotz der kurzen miteinander verbrachten Zeit war die Pflegemama von der kleinen Zaubermaus begeistert und die Trennung fiel unsagbar schwer.

Eingezogen ist Fenja bei Nora und Luna und die drei haben sich wunderbar ergänzt. Es war fast ein wenig schade, dass für dieses harmonische Drei-Gestirn sehr schnell schon wieder die Trennung anstand - wobei ein eigenes Zuhause ist bei allem Spaß, den man untereinander hat, ja interessanter als jeder Stationsaufenthalt.

Fenja – ja, sie hat eine Lawine von Anfragen losgetreten – doch wer zuerst kommt, der hat auch die besten Chancen. Ihr neues Frauchen war sehr begeistert von ihr, ihrem lieben und tollen Wesen und auch davon, dass Fenja überhaupt keine schlechten Erfahrungen gemacht hat. Schnell war die Entscheidung, die kleine Fenja einzutüten, gefällt. Es ist nicht weit von unserer Station entfernt (was sicher auch die nicht gerne autofahrende Fenja erfreut hat) und wir sind sicher, weiterhin einen guten Kontakt zu halten. Schön zu wissen, dass eine langjährige Erfahrung mit Nordischen vorhanden ist und Fenja somit keine großen Umgewöhnungsprozesse auslöst. Einmal nordisch, immer nordisch.

Fenja

Trotzdem vermissen wir die Kleine, ihren Charme und ihr fröhliches Wesen und wünschen ihr im neuen Zuhause alles Gute.

 


 

LUNA - kleiner weißer Wirbelwind

Luna

 

zog ganz schnell in der Station ein, da ihre Menschen aufgrund beruflicher Veränderungen keine Zeit mehr für sie hatten. Zunächst hatte man sie über eine Zeitung zur Vermittlung ausgeschrieben, ein geeigneter Käufer fand sich nicht und so war man froh, sie im Tierschutz unterbringen zu können.

Luna hat sich in der Station gleich mit Nora angefreundet, bei der sie für die Dauer des Aufenthalts mit im Gehege war. Es wurde gespielt und getobt, sofern man eben Lust dazu hatte. Und als später noch die kleine hübsche Fenja hinzu kam, da war es ein tolles Dreamteam – kaum zu glauben bei drei Hundedamen.

Doch dann war bald schon Abschied nehmen angesagt, für jedes der drei Mädels hatten sich die Richtigen gefunden.

Auf Luna waren ihre Menschen bei der Suche nach einem geeigneten Kumpel für das Rudel aufmerksam geworden, da man bereits einen Hund von der NfP hatte, lag die Kontaktaufnahme auch nahe. Schnell haben die Hunde untereinander entschieden, Luna wurde freundlich und ohne Probleme in der Gruppe aufgenommen. So durfte das fröhliche Hundemädel also kaum eingezogen auch schon wieder ausziehen. Aus dem Badenerland gekommen, ist sie wieder ins Badenerland gegangen.

 

Luna

Wir freuen uns, dass Luna bei kompetenten Menschen ein neues und liebevolles Zuhause gefunden hat und sagen herzlichen DANK für die umkomplizierte Übernahme.

 


 

Dringender Notfall aus der Schweiz „Astor“

AstorVon allen Seiten, auch von Tierschützern aus der Schweiz kamen mails herein, dass ein älterer Husky-Rüde eingeschläfert werden sollte, für den bereits länger vergeblich nach einer Unterbringung gesucht worden war. Die Gründe für die Abgabe verständlich und nachvollziehbar, auch die Not, die nun entstanden war - doch besonders die älteren oder alten Tiere liegen einem ja am Herzen. Wie es das Schicksal so will, gab es einen Interessenten, der für seine alte Husky-Hündin einen Kameraden suchte.

Schnell schickte man den Bericht und die Fotos von dem hübschen Kerl weiter. Wichtig war vor allem, dass er auch gut mit Kindern umgehen kann. Da dies der Fall war, schien einer Übernahme nichts mehr im Wege zu stehen. Die Rückantwort kam und lautete: „keine Frage, den nehmen wir“. Um eine vernünftige Übernahme zu gewährleisten, dauerte es aber noch eine Woche, bis Astor in sein neues Zuhause umziehen konnte, auch ein Hausbesuch wollte vorher noch gemacht sein.

Wir haben uns gefreut, dass die Besitzer diese Zeit noch einräumen konnten, denn ein beruflicher Auslandsaufenthalt stand an, den man (eigentlich) nicht mehr aufschieben konnte.
Astor
So reiste Astor dann nach Freudenstadt, wo seine neuen Menschen ihn in Empfang nehmen wollten.

Die erste Begegnung mit der alten Husky-Dame verlief kurz ein wenig aufreibend, doch kaum ein paar Meter weiter fingen die beiden schon an zu spielen und sich zu umgarnen. Anscheinend wirkte der noch flotte Schweizer Hundemann doch recht aufreizend auf die Huskydame. Schnell die Formalitäten unter Dach und Fach gebracht, stieg Astor ohne zu zögern in das Auto ein und machte sich mit seinen neuen Menschen auf den Heimweg. Dort angekommen erkundete er sofort den großen Garten und das Haus, um dann den Kontakt zur neuen Gefährtin wieder verstärkt aufzunehmen. Alles in allem: wenn es so bleibt, dann sind alle rund herum zufrieden.

Und wir bedanken uns bei Astors Menschen, dass sie sich für diesen tollen Rüden entschieden haben und hoffen, dass sie noch viele schöne gemeinsame Jahre miteinander haben.
 

 

 

 


 

Ein Wunder wurde wahr – Inouk auf dem Weg ins große Glück

InoukGewünscht haben wir es schon lange, doch dass es dann so schnell geschehen würde, damit hatte keiner gerechnet.
Aus einem Tierheim war er zusammen mit dem älteren Perulv gekommen, zwei Rüden, die ihr Leben bis dahin im Rennsport verbracht hatten. Während Perulv das "Altenteil" genoss, war das "Karriere-Aus" für den jüngeren Inouk eher unerträglich, denn er hat diesen "Willen zu Laufen", der gerade im Sport so geschätzt wird. Lange hat er in der Pflegestelle gesessen, wurde super betreut und aufgebaut. Doch an ihm und seinem Kumpel Perulv schienen alle Interessenten und somit Vermittlungen vorbeizugehen

Inouks Chance kam, als ein super verträglicher und souveräner Rüde gesucht wurde, der seine sportlichen Erfahrungen bei einer Familie einbringen konnte (und wollte), die "just-for-fun" mit den ihren die Zugarbeit beginnen wollte. Das Kennenlernen, die Familie war mit dem bereits vorhandenen Rüden angereist, meisterte Inouk so souverän wie erhofft, sein neuer Hundekumpel erhob ebenfalls keine Einwände gegen die Wahl seiner Menschen.


Inouk"Auf der Heimfahrt hörte und sah man von Inouk nichts, denn er hatte sich neben seinem neuen Kumpel Chesmu in der Transportbox abgelegt. Erst als wir den Schwarzwald erreicht hatten, rappelte er sich manchmal hoch um aus dem Fenster zu sehen und seine neue Heimat zu begutachten. Der erste Eindruck schien positiv zu sein.

Endlich in seinem neuen Zuhause angekommen, war die Aufregung besonders groß. Hätten wir nicht aufgepasst, wäre er uns glatt aus dem Auto gesprungen! Als es dann endlich auf das Gartentor zu ging, war er nur noch total aufgeregt, immerhin hing der Duft einer kleinen Hundedame ja noch in der Luft. Im Garten angekommen wurde ihm erstmal das Grundstück an der Leine gezeigt. Überall wurde geschnüffelt und markiert, immerhin ist man hier ja der älteste Hund im Rudel. Chesmu beäugte diese Situation ziemlich verwundert, denn für ihn ist das ja schon längst nichts Weltbewegendes mehr.

Von dem Garten aus ging es ins Haus, wo ihm erstmal nur drei Räume gezeigt wurden: Sein "Schlafzimmer" (kurz genannt der Blau-Salon), die Diele und das gelbe Zimmer. Das war für den kleinen Mann erst einmal genug. Kurz darauf traf auch unsere kleine Sunny ein, die von ihrem Spaziergang zurück kam. Jetzt war erstmal das Kennenlernen Inoukwichtig. Es lief eigentlich ganz friedlich ab, nur spielen zu dritt ist bis jetzt noch nicht drin, da es wohl mit der Rangordnung noch nicht ganz geklärt ist. Doch die Chemie stimmt und nach ein paar Tagen legt sich das ganz bestimmt, immerhin liegen die drei ja schon zusammen.

Der erste Spaziergang war wohl eines der spannendsten Erlebnisse dieses Tages. Es wurde gezogen, kreuz-und-quer gelaufen und natürlich überall geschnüffelt, man könnte ja was verpassen! Doch wird er von Spaziergang zu Spaziergang ruhiger und lässt sich mehr Zeit und den Rest wird er noch lernen, immerhin ist das ein kluges Kerlchen.

Eine andere Aufregung war die Begegnung mit dem Kauknochen, Inouk war die ersten Minuten total überfordert und wusste nicht, was er damit tun sollte. Doch war er so klug seine zwei neuen Freunde zu beobachten und es einfach nachzumachen.

Inouks neues Rudel

Wir haben ihn wirklich alle von der ersten Minute an ins Herz geschlossen und werden ihn auch nicht wieder hergeben."


Ein liebes DANKE an die Pflegestelle, die auch diesen Hundemann so wundervoll betreut hat.

Inouks neuen Menschen wünschen wir viel Freude mit dem kleinen Gespann und hoffen, dass die Harmonie im kleinen Rudel weiterhin bestehen bleibt.

 


 

NORA – sanfte Heulboje

Nora mit Nanuk beim GassigehenMit einem großen Schicksal auf den kleinen Hundebuckel gepackt, zog Nora in der Auffangstation Süd ein. Eine sofortige Operation ihres bereits aufgegangenen, nässenden Tumors an der Milchleiste verhinderte sicher Schlimmes. Ihre ersten post-operativen Tage konnte Nora in einer Pflegestelle verbringen, wo das Mädel super gut betreut wurde, dann siedelte sie wieder in die Station um.

Hier hat sie alle Herzen im Sturm erobert. Jeden Besucher hat sie freudig mit leisem Wolfsgeheul begrüßte – eine schöne Eigenheit. Mit ihrer sanften und lieben Art Kontakt suchend, konnte keiner an ihr vorbeigehen, ohne sie nicht zu streicheln und ein wenig zu knuddeln. Es ist nicht vorstellbar, dass der ehemalige Besitzer diese liebenswerte Hündin einfach abgeschoben hat, weil er das Geld für eine Operation nicht investieren wollte.

Und so kam es, wie es kommen musste. Eine konstante Gassigeherin verliebte sich in Nora und wollte sie gerne übernehmen. So wurde Nora noch kastriert, um einer weiteren Tumorbildung entgegen zu wirken. Dann war die Zeit des Wartens zu Ende und wir brachten Nora in ihr neues Heim. Die Freude war große – auf beiden Seiten. Nora kannte ja ihre neue Familie schon vom vielen Gassigehen und fühlte sich auch auf Anhieb gleich zu Hause. Die Wohnung wurde inspiziert, vor allem die Küche mit ihren vielen neuen Düften schien höchst interessant. Auffallend war jedoch, dass das neue Frauchen auf Schritt und Tritt gleich begleitet wurde.Nora

 

Nachdem die schriftlichen Dinge und einige Informationen ausgetauscht wurden, machten wir uns wieder auf den Heimweg. Und dies mit einem guten Bauchgefühlt. Nora hat ein tolles Zuhause erhalten mit Menschen, die sie so lieben, wie sie ist. Und nichts haben wir diesem Mädel mehr gewünscht. Und sie ist gerade richtig für ihre neuen Menschen, der souveräne Anfängerhund.
 

 

 

 

 

 


 

Lucky

LuckyEinen Platz hätte er schon in Aussicht gehabt, doch die Interessenten verliebten sich beim Besuch in der Station in einen anderen Hund. Also hatten wir uns auf eine längere Wartezeit für Lucky eingestellt. Dass es anders kam, hat Lucky ein wenig der ungeduldigen Ungestümheit von Inouk zu verdanken.

Denn für Inouk kamen die Interessenten in die Pflegestelle, doch dieser legte sich gleich beim ersten Spaziergang so ins Zeug, dass es Mensch sprichwörtlich fast aus den Schuhen nahm - nicht jeder Hund weiß seine Chancen so zu nutzen, wie wir uns das manchmal wünschen.

Für Lucky allerdings war es die Gelegenheit, Kontakt zu knüpfen und Eindruck zu hinterlassen. Mit Lucky im Herzen fuhr man dann auch wieder nach Hause und wollte das erst einmal überschlafen.

Dann sollte gaaanz schnell ein Besuch stattfinden, um den Hundemann doch so schnell als möglich abholen zu können. Und schon bald darauf fuhren Luckys neue Menschen nochmals den weiten Weg, aber nun, um den neuen vierbeinigen Freund abzuholen.

LuckyUnd er hat es gut getroffen, der Lucky, muss nie alleine sein, weil Frauchen von zu Hause arbeitet – sportliche Menschen, die zudem noch Husky-Erfahrung haben.


"Die erste Nacht war sehr unruhig, doch mittlerweile hat er sein Plätzchen gefunden.

Es gibt noch einige Probleme mit seiner Stubenreinheit, da er jetzt komplett in der Wohnung lebt und es manchmal noch alles laufen läßt. Aber er ist

gelehrig und versucht alles richtig zumachen.

Das anfängliche Problem mit dem Fressen, das sich aus der Umstellung ergab,hat sich gelegt, das Futter wird mittlerweile besser akzeptiert.

Gestern haben wir rausgefunden, dass er liebend gerne mit Bällchen spielt. Was man wiederum gut für seine Erziehung ausnutzen kann.
Lucky
Er freut sich auf jeden Spaziergang und hat noch konditionellen Aufbaubedarf. Man merkt, dass lange Spaziergänge ihn noch müde machen. Beim Springen bzw. Joggen wird er schnell schlapp. Einen Sprung in den Kofferraum unseres Golfs schafft er nur schwer. Arbeiten mit dem Rennroller ist noch in weiter Ferne. Aber das ist alles nur eine Frage der Zeit bis er fit ist."

Lucky
 


 

Nelson ist nach Sachsen umgezogen. Wie es dazu kam?

Nelsons neues Herrchen

“Liebe auf den ersten Foto-Blick“ sagen wir da nur - dem Herrchen sein vierbeiniger Eurasier-Kamerad war verstorben. Normalerweise hätte er ja gerne nochmals einen Welpen gehabt, doch dann hat er Nelson gesehen und es hat gefunkt.

Es gingen einige mails und Anrufe hin und her – man hat sich ausgetauscht. Der Besuch von einer Mitarbeiterin bei Nelsons Interessenten fiel dann auch so positiv aus, dass wir sicher waren, die richtige Entscheidung für den Hundemann zu treffen. Ja, Nelson sollte umziehen nach Sachsen. Bei so viel Erfahrung und so viel Einfühlungsvermögen im neuen Zuhause, da möchte man gerne Hund sein.
Nicht nur, dass eine große Portion Eurasier-Erfahrung vorhanden ist – nein – es ist das Feeling, das man Nelson entgegen gebracht hat, was uns die Sicherheit gab, Nelson beruhigten Gewissens los zu lassen.



Nelson im WasserAber sehr schwer ist es gefallen, denn dieser Charmeur hat es verstanden, sich in nur drei Wochen bei uns Pflegemenschen nach allen Regeln der Kunst einzuschleimen. In Sachen Lernen hat er alle Erwartungen übertroffen, innerhalb kürzester Zeit so aufgebaut, dass es schwer fällt, hier nicht ganze Liebeserklärungen ins Netz zu stellen. Und so bleibt doch ein bisschen Wehmut zurück, auch wenn wir uns darüber freuen, dass Nelson so schnell in erfahrene und kompetente Hände kam,
Wir bedanken uns für die weite Fahrt, aber sie hat sich letztendlich gelohnt….

Nelson erobert nun also Sachsen und hat sich schon in den ersten Tagen tief ins Herz des neuen Herrchens geschlichen. Der erste Zwischenstand nach ein paar Tagen war richtig optimistisch:

„Ich glaube der Nelson wird wirklich was ganz tolles werden. Ich glaube, er denkt gerade noch an diese schöne Zeit, wo er viel von ihnen mit bekommen hat. Im Moment ist er noch etwas durch einander, denn es war schon ein ganz schöne Veränderung. Es wird sich aber bestimmt auch bald geben. Ich habe hier noch einige Bilder vom Nelson.“
Nelson
(Ja, das Wasser, das war sein Element – mit dem Kopf ist er eingetaucht, hat geschnorchelt und sich dabei pudelwohl gefühlt. Wie gerne denken wir an diese Situationen zurück – und nun hat er die Elbe ganz für sich alleine, naja nicht ganz, aber sehr viel davon.
 


Ein paar Tage später kam dann Post von Nelson, es wird weiterobert:

 


„Hallo,

ich war heute das erste mal in der großen Stadt DRESDEN.

Nelson in Dresden

Habe viele Menschen gesehen, und kleine Kläffer getroffen. Und bin auch schon das erste mal mit dem Schaufelraddampfer auf der Elbe gefahren.

Nelson fährt Raddampfer

Die Fahrt war wunderschön, nur die Hupe von dem Kahn war sau laut für meine Ohren. Ich schicke einige Bilder mit.
Ich fange langsam an ,mich an das Leben da draußen zu gewöhnen. Ich bin sehr aufmerksam und gebe mein Bestes .Ich glaube meine Zweibeiner sehen auch schon kleine Erfolge, ich will sie aber nicht gleich überfordern.
ganz liebe Grüße von
Es grüßt euer Nelson
Nelson“

 


 
Takai gehörte mit zu den ängstlichsten Eurasiern und dass er in Sachen „Auszug aus dem Nordlicht“ geradezu auf die Überholspur geriet, hat er nicht zuletzt seinem neuen Herrchen zu verdanken.

Denn das Herrchen hatte sich schon für Takai entschieden, als dieser gerade so am Ende der Kontakt-Übungsphase angekommen war und bald Neuland, also Erkundungen an der Leine, in Angriff genommen werden konnten. Eine Phase, die Takai schon mit „seiner“ Bezugsperson absolvieren durfte, obwohl das für das autolose und nicht unbedingt in der Nähe wohnende Herrchen alles andere als einfach und bequem war. Denn das hieß mitten in der Nacht, noch vor vier Uhr, aufstehen um den Zug zu erreichen und die Anschlusszüge nicht zu verpassen. Eine Zeit, zu der Takai sicher noch zusammengerollt (und tief schlafend) in seinem Gehege lag. ( Bild 18 )
 
Unter Anleitung von Trainerin Sivia hat man sich einander angenähert. Geschirrchen anziehen,
Takai beim Geschirr anziehen
optimale Sicherung an Halsband und Geschirr,
Sicherungsleine
 

erste Übungen auf dem sicheren Grundstück
Takai
Takai

 

und später dann hinaus ins Freie
Takai Übungen im Freien
Takai


Takai im Vereinsauto

Takai machte große Fortschritte und schließlich stand nur noch der Sprung ins Vereinsauto als letzte Übung auf dem Stations-Lern-Programm, ob er wohl ahnte, dass es mit dem Lern-Erfolg nicht nur eine sofortige sondern auch eine verzögerte Belohnung geben würde? Denn die Fahrt ins neues Zuhause war nun greifbar nahe…

Takai

Takais großer Ausflug

 

 

Und dann war es soweit: das Vereinsauto mit Takai an Bord startete und nahm Kurs in die Nordheide. Während der Fahrt war Takai sehr gelassen, scheute sich auch nicht, immer wieder einen Blick aus dem Fenster zu wagen.

 

 

 

 

 

Im neuen Heim war schon alles für Takai vorbereitet. Nach der Ankunft gab er sich noch etwas zurückhaltend, doch auch neugierig. Vorsichtig nahm er den ersten Kontakt zum bekannten Menschen in der fremden Umgebung auf.TakaiTakai
 

 

Takai

 

 

Damit Takai erst einmal in Ruhe ankommen konnte, gingen wir ins Wohnzimmer. Es verging keine Minute, da erschien auch Takai. Vorsichtig gesellte er sich zu uns und beobachtete alles ganz genau.

Auch, als wir uns für den ersten kleinen Rundgang in der neuen Umgebung fertig machten, kam er neugierig , aber immer noch vorsichtig zur Erkundung mit.

Ganz vorsichtig begutachtet Takai sein neues Heim

Takai im eigenen Garten

 

 

Der erste Kontakt mit seinem neuen Garten verlief problemlos. Er ließ es sich auch nicht nehmen, einmal kräftig das Bein zu heben.

 

 

 

Nicht ganz unerwartet zeigt die erste Rückmeldung, dass Takai durch die neue Umgebung ganz schön verunsichert ist, aber auch, dass sich des Herrchens Mühen im Vorfeld wirklich gelohnt haben. Denn kleine Erkundungen außerhalb kann er genießen und dort zur Ruhe kommen:

"Takai war heute morgen arg irritiert, als ich aufstand, und kommt mit seiner Umgebung in den neuen Räumen noch nicht gut zurecht.
ER bevorzugt das Wohnzimmer, entfernt sich aber daraus, wenn ich es betrete und sitzt zuerst einmal in der Ecke an der Tür, von wo aus er mich beobachten kann.

Geschirr ließ er sich aber heute früh gut umlegen, und draußen blühte er richtig auf - erwartungsgemäß gingen wir den Weg, den wir zum Trampelpfad machen, und er zeigte sich doch stressfrei.
Dann - großes Abenteuer - gingen wir vom Grundstück eine Strecke die Schulstrasse hinauf - völlig problemlos!

Auch an die Treppe gewöhnt er sich allmählich."


Unser Dank gilt seinem neuen Herrchen, der eine lange Zeit mit Takai in der Station verbracht hat. Die Beiden, die bereits vor der Vermittlung ein Team geworden sind, werden sicher schon bald viele gemeinsame Abenteuer erleben.
 


 

Eine weite Reise hat TAIGA hinter sich – nun ist sie angekommen
Taiga

TaigaUm für ihr neues Zuhause vorbereitet zu werden, ist Taiga in eine Pflegestelle bei Vereinsmitgliedern in Frankreich umgezogen um dort an Haus und Leine gewöhnt zu werden. Anfänglich schien es etwas schwierig zu werden, denn so richtig öffnete sie sich den Menschen nicht, mit den vierbeinigen Kameraden hatte sie gar keine Schwierigkeiten. Aber immer mehr gewöhnte sie sich dank der anderen Hunde in der Pflegestelle auch an die Menschen und wurde lockerer. Und dann ging es mit dem Lernen auch viel leichter ...

Dann sollte der Tag kommen, an dem sie in ihr neues Zuhause abgeholt wurde. Weit gereist sind ihre neuen Menschen, um die kleine Schönheit in Empfang zu nehmen. Das hat auch super geklappt, anstandslos stieg sie in den PKW und nonstop ging es in die neue Heimat.

Die ersten Tage waren natürlich voller Reize, die erst einmal verarbeitet werden mussten. Doch immer mehr gewöhnt sich das Hundemädel an ihre nun neuen Menschen, die neuen Hunde und lässt sich langsam „fallen“.

Auch der erste unvorhergesehene Fluchtversuch endete glücklich – denn warum weglaufen, wenn man es doch so toll getroffen hat.

Es ist keine leichte Aufgabe, diese scheuen Tiere aufzunehmen und zu begleiten, man darf keinen Fehler machen. Aber es lohnt sich auf jeden Fall, denn sie sind anhänglich und lernen schneller, als man denkt. So hat Taiga auch gelernt, dass es schöner ist auf dem Sofa zu liegen als irgendwo im Dreck. Und da wo sie herkam – nein, wir wollen es lieber nicht wissen.Taiga

Wir freuen uns, dass Taiga so liebevoll angenommen wurde und man sich nicht scheut, den weiteren, manchmal sicher noch steinigen Weg gemeinsam mit ihr zu gehen.

Taiga

Ein herzliches DANKE für all die Mühe.
 


 

LUNA –
Luna

Lunas neue FamilieHammerhart…..nicht zu verstehen war der Anruf, den wir erhielten und mit welchem wir sofort die Luna aufnehmen sollten. Der Wunschtraum „Husky“ sollte erfüllt werden. Schnell hat man sich in Griechenland ein Mädel ausgesucht, es nach Deutschland karren lassen, um dann zu merken, dass es weder hinten noch vorne passt. Also landete die hübsche Hündin im Schuppen, weil man nicht damit klar gekommen ist, dass ein Husky eben andere Anforderungen an das Leben stellt.

Eingeschaltet wurde die Tierhilfe Kreta, die jedoch damit überhaupt nichts zu tun hatte und sich trotzdem super und schnell gekümmert hat (ein besonderes DANKE an Dr. Henisch). Mitarbeiter brachten Luna in die Auffangstation – ein kleiner Rohling, der sie war. Dass eben an diesem Tag Interessenten mit einem Rüden kamen, um sich die kleine Nila anzuschauen, war Zufall - oder doch „Bestimmung“ ?? Oder sollte es Nora sein?

Mit 100%iger Sicherheit fiel die Wahl auf Luna. Und innerhalb einer Stunde war Luna dann auch schon wieder aus der Station entschwunden. Eine kleine Griechin, für kurze Zeit im Schwabenland, ist umgezogen ins angrenzende Elsaß. Und WIE es passt. Die Rückmeldungen sind so was von positiv, dass wir uns sehr freuen, dem Mädel gleich die Chance gegeben zu haben - denn die hat sie zu nutzen gewusst. Zusammen mit dem dem souveränen Rüden Artus tobt und spielt sie nun – sie sind ein Herz und eine Seele – als hätten sie aufeinander gewartet.

 

Luna und Artus

Danke an Familie W., die so unkompliziert und begeistert JA zu Luna gesagt haben, nicht wissend, was auf sie zukommt.
 


 

Als NILA ist sie eingezogen, als Kyra hat sie die Station verlassen. Nicht lange musste die kleine und liebenswerte Hundedame warten, bis genau die Menschen gekommen sind, die sie verdient hat.

Arbeitslosigkeit – Zeitmangel – weiß der Himmel, warum die Hunde immer abgegeben werden. So hat es auch Nila getroffen. Und noch bevor wir sie auf die Vermittlungsseite stellen konnten, hatte sie schon wieder „Glück“ – ein kleiner Sonnenschein, der bei uns ein- oder besser durchgezogen war.

Schauen Sie selbst:

 

Nachdem wir Mickey´s Kameradin leider einschläfern lassen mussten, war der Entschluss schnell gefasst, dass er schnellstens wieder eine Freundin an seiner Seite braucht. Die Trauer um Yaska´s Verlust war zu groß um ihn als Einzelhund zu behalten!
Also,... ab geht's nach Freudenstadt, vielleicht findet er dort ja eine Kameradin!!

Kyra

Es schien "Liebe auf den ersten Blick", wow Kyra ist ihr Name.... ....(kann man so einem Blick widerstehen?!)

Mickey und Kyra

 

 

..ein kurzes Kennenlernen,... und Mickey hat Kyra gleich zu sich ins Auto gerufen und beschlossen, sie als Freundin für die Zukunft mit nach Hause zu nehmen.

 

 

Kyra am BrunnenIhm war in diesem Moment wohl noch nicht bewusst, dass Kyra noch sehr jung ist und dementsprechend Power habe (was Mickey ja gar nicht mehr gewöhnt war)!!!Also..., ab in den Brunnen, irgendwann wird sie ja mal müde werden!

 

kurzes Schläfchen

 

 

 

 

...allerdings hält die Müdigkeit nicht sehr lange an..., (ich bin nämlich "Madame mir ist langweilig")!Kyra ist wieder wach

 

 

Kyra hat sich in den 2 Wochen, seit sie bei uns ist, sehr gut eingelebt. Sie ist sehr lernfähig, verspielt,...!
ab in den See
Wir freuen uns sehr für Mickey, dass er wieder eine Hündin an seiner Seite hat! Gestern waren wir mit ihnen am See,...kurzes Zögern und Mickey hat Kyra ins Wasser geschickt,... was ihr auch sehr gut gefallen hat!!!...

Kyra im See

 

Daheim angekommen,.. ein kurzes Nickerchen auf der Terrasse !... und wenn wir im Haus sind, sage ich (Mickey) dir, wer der Chef ist!

Erst mal ein Nickerchen

Du darfst auf dem Teppich schlafen und ich im Bett !!! Na, das funktioniert doch schon recht gut. Doch die Ruhe hält nicht lange an!

du bleibst auf dem Teppich.....und ich schlafe im Bett

 Sobald Kyra´s Äuglein aufgehen, kommt schon die Frage... "na, was ist jetzt angesagt?!und jetzt?

 

Kein Wunder!! Kyra hat wohl noch nicht viel erlebt!!

Kyra im Glück

In ganz kurzer Zeit hat sie gemerkt, dass sie für immer bei uns bleiben darf! Für Kyra steht "Nachholbedarf" an,... was sie auch bekommen soll! Sie ist eine süße Maus!!!
 


 

Anori – Fundhund,
Anori
keiner hat nach ihm gefragt, keiner wollte ihn. So saß Anori viele Wochen bei uns in der Station, heulte und schrie sich die Seele aus dem Leib. Nichts wollte er mehr als menschliche Nähe, Zuneigung und Streicheleinheiten. Bekommen hat er die von der Bärbel, seiner Gassigeherin. Viele Stunden hat sie sich für den Hundemann die Zeit genommen, ihn im Gehege besucht, ist stundenlang mit ihm unterwegs gewesen und hat ihn physisch und psychisch aufgebaut. Bewundernswert und selten….(Ein herzliches DANKE an Bärbel). Hunde kamen, Hunde gingen – es sah fast hoffnungslos aus für Anori. Bildhübsch, aber kein reinrassiger Husky.

Aber wie es der Zufall so will….mal wieder war ein vierbeiniger Kamerad über die Regenbogenbrücke gegangen und hat eine große Lücke hinterlassen. Und diese Lücke darf nun Anori füllen. Begeistert war man von Anori und von seiner zärtlichen Begegnung mit dem kleinen Jungen – Zeit, Anori ziehen zu lassen. Wunderbar hat er sich in der neuen Familie eingelebt und wird nun bei allen Unternehmungen einbezogen.
 

Anori

Besonders für Anori freuen wir uns, denn wer ist der Mensch, der es fertig bringt, seinen vierbeinigen Kameraden einfach am Bahnhof auszusetzen?
 


 

Cleo - erst will se keiner, dann alle

denn plötzlich hagelte es Anfragen nach der zweijährigen Malamute-Hündin, die wir aber nur einmal vergeben konnten, klar!

In einem Ehepaar, das vor einigen Monaten ihre Malamute-Hündin durch schwere Krankheit verloren hatte, fanden sich die idealen zukünftigen Hundeeltern.
Diese ihrerseits freuten sich auf Cleo, denn eines hatte sich zwischenzeitlich gezeigt: die Lücke, die ihre Aika gelassen hatte, die wollte sich nicht schließen, es fehlte etwas / jemand, man war einfach nicht komplett.

CleoErst kurz vor der Vermittlung konnte Cleo kastriert werden, um den rechten Abstand zur letzten Läufigkeit zu haben. Ein Ereignis, das auch gleich ihre Trennung von den bisherigen Gefährten Gismo und Grizzly bedingte, denn gemeinsam hätte man sicherlich eine Wund-Nachsorge vorgenommen, die keinem Zweibeiner gefallen hätte. Cleo siedelte also für einige Tage in den Hausbereich um und wartete auf ihr Taxi "ins Glück". Das kam dann auch prompt kaum hatte sie die Narkose recht verdaut und schwups, da war sie schon fort, die junge Malamutin - ihren "Trichter" hat sie aber mitbekommen, denn ein paar Tage sollte sie ihr Näschen und Züngelchen noch vom Bauch weg lassen:

" Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll!! Cleo ist eine so tolle, super super schmusige, sozialverträgliche mit allen anderen Hunden (bis jetzt)  und gehorsame Hündin... einfach sensationell.

So, jetzt aber von Anfang an... nachdem wir gestern weggefahren sind, speichelte Cleo anfangs wie schon angekündigt, aber dann auf der Autobahn legte Cleo sich hin und war total ruhig. Selbst als wir in einen langen Stau von über 1 Std. gerieten, war Cleo ganz entspannt und lag.
Cleo
Nachdem wir die Autobahn abgefahren sind, setzte sich Cleo hoch und wurde unruhig... 10 m vor unserer Haustür erbrach sich Cleo.... Kein Thema bei meiner 3-fachen Bettwäsche etc. als Unterlage.

Aus dem Auto raus ging Cleo zielstrebig zur Haustür, als wenn sie ihr neues Zuhause kennen würde.

An der Schleppleine wurde jeder Winkel zusammen mit Herrchen erkundet, erst noch etwas unsicher, dann ging es nach draußen...."nach was riecht das hier bloß ?? Oh, diese Blumen, Büsche und 3 KLEINE MINITEICHE !!!" Schwupp, ab in den ersten, der am nächsten ist und schön Füße waschen...

Wir haben gestern Abend draußen gesessen, solange bis Cleo ins Bett wollte. Gegen 21.00 Uhr stand sie auf und ging mit Herrchen zielstrebig zu ihrem Körbchen und ohne großes Zögern ging sie ins Körbchen und rollte sich ein!

CleoWir sind wirklich sprachlos gewesen !! Da wir dieser Ruhe nicht trauten, sind wir noch ca. 1 1/2 Std. in der angrenzenden Küche sitzengeblieben um sie zu beobachten. Sie schlief !!

Ich bin dann aber doch unten geblieben und habe im Wohnzimmer geschlafen. Mit dem Ergebnis, dass ich sehr wenig geschlafen habe, aber Cleo glaube ich sehr gut!! Erst in ihrem Körbchen und dann auf ihrem Platz im Wohnzimmer.
Gegen 6.30 Uhr bin ich aufgestanden, weil Cleo zu mir kam und natürlich ihre Streicheleinheiten brauchte, aber auch weil sie mir wohl sagen wollte "Ich muss mal"...

So, mein Mann ging dann mit Cleo den ersten Gang, alles bestens, nach der Heimkehr wurde ca. 1 Stunde abwechselnd gekuschelt und ich bin dann nochmal mit Cleo gegangen um ihr die Gegend zu zeigen, dabei begegneten wir zwangsläufig mehreren Nachbarn auch mit ihren Hunden. Die Hunde, egal ob Hündin oder Rüde beschnupperten Cleo und umgekehrt und man ging zusammen spazieren. So ein entspanntes Miteinander wäre mit unserer verstorbenen Hündin undenkbar gewesen. Sie sehen uns wirklich sprachlos und überglücklich. Wir können es noch nicht so recht glauben, dass das wirklich so ist und bleibt...
Cleo
Von meinen ca. 150 Bildern von gestern und heute morgen, schicke ich Ihnen eine kleine Auswahl, worauf man glaube sehen kann, wie gut es Cleo geht.

Wir halten Sie auf dem Laufenden... versprochen.."


Da freuen wir uns natürlich drauf, wenn wir von Cleo wieder hören und bedanken uns bei Cleos Menschen, die einiges an Kilometern auf sich nahmen, um die junge Dame abzuholen.
 

 

 

 

 

 


 

Sam

SamDer dreijährige Sam war eine eher untypische Abgabe wegen Wohnungswechsels, denn seine Menschen hatten ja extra nach einem hundefreundlichen neuen Heim gesucht. Woran es letztlich scheiterte erklärt Sam selber und bestätigt am Rande, dass die Warnungen der Vermittler, auch bei katzenverträglichen Nordischen (Sam hatte immer mit einer Samtpfote gelebt) anfangs Vorsicht walten zu lassen, berechtigt sind:

"Mein geliebtes Frauchen konnte mich wegen eines Umzuges in eine größere Wohnung leider nicht behalten, weil die Eigentümergemeinschaft die Aussage des neuen Vermieters, Hund wäre kein Problem, revidiert hat. Da hat sie sich an die Nothilfe für Polarhunde gewandt, da sie mich keinesfalls in ein Tierheim abgeben wollte.

Mein neues Herrchen hat mich dann auf der Webseite gefunden, sich gleich gemeldet und dann ging es ganz fix. Am 27. Juli haben er und seine Frau mich bei meinem alten Zuhause abgeholt, wo ich mich bei meiner Familie unter Tränen verabschiedet habe. Ich habe auch mein ganzes Spielzeug, meine Fressnäpfe, Deckchen und Hundekorb alles mitbekommen.
Sam
Auf der Rückfahrt durch den Schwarzwald habe ich auch ein bisschen laut geweint, aber dann hab ich mich ganz schnell bei meiner neuen Familie eingewöhnt und hab mich rasch wohlgefühlt. Die haben sogar 4 Katzen, die sich aber gar nicht gerne von mir jagen lassen, aber wir werden uns sicherlich auch noch aneinander gewöhnen. Herrchen und Frauchen haben mir das schon sehr deutlich gesagt, ich werde wohl demnächst klein beigeben müssen.

Ich bin hier in einer tollen Umgebung mit viel freier Natur, gestern waren wir im Wald und dort habe ich meine neue Familie ganz schön ins Schwitzen gebracht, als ich mit ihnen die Berge hochgespurtet bin.

Ich hab's gut erwischt, man sieht mich ja auch ganz zufrieden auf den Fotos."


Sam

Sam


 

Sancho ist in die Schweiz umgezogen und heißt jetzt „Chenuck“.
Chenuck

Chenuck im neuen ZuhauseMit Tamira und Sancho haben wir ein ganz bezauberndes Hundepaar bei uns aufnehmen können. Aus einem wohlbehüteten und sportlichen Zuhause sind sie gekommen und haben uns alle mit ihrem Charme begeistert. Tamira, ganz Dame, zeigte deutlich, dass sie auch ohne den quietsch-fidelen, stellenweise ungestümen Sancho auskommen könnte, zwei, die durchaus getrennter Wege gehen konnten. Tamira zog bei einem liebenswerten, aber charaktervollen Akita-Rüden ein, Sancho durfte in die Schweiz fahren.

Dort erwarteten ihn drei Kumpels, zwei Rüden und eine Hündin, die Kira, heute Borea, eine Nothilfe Hündin, die dort auch den Himmel auf Erden erfahren darf. Anfänglich gab es ein paar Misstöne bis sich Sancho, der nun Chenuk heißt, eingelebt hatte, heute ist er nicht mehr wegzudenken. Langsam wächst das Rudel zusammen, auch Sanchos Frauchen lernt ihren neuen Hundemann immer besser kennen. Ein tolles Team, das sehr viel Spaß miteinander hat. Aber lesen Sie selbst:
 

 


"Hallo Nothilfe-Team,

Chenucks neues Rudelhabe ich doch meinem Hundemann über die Pfoten geschaut als er ihnen schrieb. Um es gleich vorneweg zu nehmen: mit dem Hierbleiben hat er dann schon recht gehabt, wir wollen ihn behalten. Er ist wirklicher ein herziger Bürger und sooo gut zu halten.

Heute waren wir bei Waltraut und Chris. Meine vier haben dann mit ein paar von ihren in dem großen Freilauf gespielt und einander gejagt. Dabei sah ich, dass Chenuck ein ganz schön imposantes Tempo entwickeln kann, ich denke das wird dann auch mit dem Fahrradfahren etwas werden. Um das auszuprobieren müssen wir halt nun noch warten. Aber darauf, ob ich Chenuck behalte oder nicht hat das keinen Einfluss - mehr.

Mit Auto fahren geht das wunderbar alle vier zusammen, ich habe die Rücksitze niedergelegt damit sie mehr Platz haben. Auf der Heimfahrt haben sich alle einträchtig hingelegt und geschlafen. Herrlich!

Das Fressen ist immer noch eine Hürde, die noch nicht ganz genommen ist. Im Haus geht es nun einigermaßen, da kennt jetzt jeder in etwa dem andern seinen Platz und respektiert das meistens auch. Draußen kann ich es noch nicht so machen, wie ich es mit meinen drei gewohnt war, aber ich denke, das wird auch noch werden. Im Moment gilt es einfach Aggressionen zu vermeiden, die Finessen kommen dann halt etwas später."
Chenucks RudelChenucks zweibeinige Freundin
Chenucks FamilieDie Meute
 


 

Miro hat ein Zuhause gefunden
Miro

Seine neue Familie konnte ihn jedoch nicht sofort aufnehmen. Da Miro während der monatelangen Stationsarbeit aber bereits so großeMiro in der Pflegestelle Fortschritte gemacht hatte, dass er nun in seiner aktuellen Situation unterfordert war, war es für ihn der absolute Glücksfall, dass seine Bezugsperson aus der Station ihn für die Übergangszeit in Pflege nehmen konnte.

Für Miro folgten wichtige und aufregende Wochen, gemeinsam mit seinem Pflegerudel lernte Miro Alltagsprobleme wie Treppensteigen, Begegnungen mit fremden Menschen und Hunden sowie unbekannte Geräusche zu bewältigen. Er entdeckte, dass ihm das Spielen und die Zusammenarbeit mit Menschen großen Spaß bereiten. Vertrauensvoll und neugierig ließ er sich an jede neue Situation heranführen. Dabei vermittelte ihm gerade die weiße Schäferhündin der Pflegestelle zusätzliche Sicherheit. Selbst ein Tierarztbesuch und die damit verbundene Autofahrt brachten ihn nicht allzu sehr aus der Fassung. Im Gegenteil - nachdem er diese Herausforderung gemeinsam gemeistert hatte, wurde er noch selbstbewusster. Besucher wurden nun schon einmal verbellt und das Grundstück gemeinsam mit den hauseigenen Hunden bewacht.

 

Miros Pflegemutter

 

 

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge hieß es für Miro am 4. August Abschied nehmen von seiner Pflegefamilie, der wir hier ein ganz liebes Dankeschön sagen wollen. Nach einem gemeinsamen Spaziergang und Zeit zum Kennenlernen fuhr Miro mit seiner Familie in sein neues Zuhause.

 

 

 

 

 

Die ersten Bilder haben uns schon erreicht.Miro

Miro hat die Fahrt gut überstanden und sich bereits eingelebt. Er verträgt sich gut mit dem Schäferhund der Familie, lässt sich gerne streicheln und hat die ersten Spaziergänge unternommen.

Wir freuen uns sehr, dass Miro ein neues Zuhause gefunden hat und wünschen der Familie viel Freude an ihrem neuen Familienmitglied.
Miro


 

Kaya
KayaGerademal zweijährig fand sich Kaya aus familiären Gründen in der Vermittlung wieder. Für sie, die bislang mit fast ständigem Menschenkontakt in der Wohnung gelebt hatte, war der Einzug in die Station ein kleiner "Kultur-Schock". Dem unbekannten Leben mit Artgenossen um sich herum stellte sie sich offen und fand schnell heraus, dass auch dieses gewisse Vorteile hatte. Gewisse - man merkte es ihr manchmal an, dass sie gerne wieder ausziehen würde...

Woanders wurde währenddessen über einen Einzug nachgedacht, man hatte da eine Freundin, die Huskys hielt und irgendwie, man konnte gar nicht sagen, wie genau, hatte man sich wohl mit diesem Husky-Virus infiziert. Was erst nur ein heimlicher Gedanke war, hatte sich zu einer konkreten Vorstellung entwickelt, wie das Leben mit Hund an der Seite zu gestalten wäre - es fehlte irgendwann nur noch der passende Vierbeiner.

 

 

Kaya zieht ausIn Begleitung der Freundin kam man in die Station im Schwarzwald, gemeinsam wollte man schauen, ob man nicht einen vierbeinigen Kameraden finden könnte, der aus dem Unternehmungs-Quartett ein Quintett machen könne. Verliebt hatte man sich sofort in die Kaya – und als man an den schönen Chiemsee zurückfuhr, da war das Auto entsprechend husky-schwerer.

Ein Leben mit Hund erwies sich auf einmal, als hätte man zuvor nicht richtig gelebt. Sofort hatte sich Kaya an ihr neues Frauchen gehängt, die Verbindung zu Thokhalas und Kuwanyis Frauchen trug Früchte. Mal spielte die eine, mal die andere Dogsitting – mit dem Erfolg, dass sich Kaya bei Frauchens Freundin auch so zuhause fühlt, dass sie sehr oft dort sein darf, wenn diese keine Zeit hat.
Kuwanyi, selbst noch sehr jung, ist Kaya eine prima Spielkameradin und umgekehrt, die etwas reiferen Augen Thokhalas sorgen dafür, dass die Quirle nicht zu übermütig werden. Eine gute Lösung, mit der alle glücklich sind. Am meisten jedoch Kaya, die gar nicht erst das Alleinesein üben muss.