Die "Glückspelze" der Nothilfe für Polarhunde e.V. danken allen, die mitgeholfen haben, ihnen einen Platz zum Leben zu geben.
Nordische, die im Juli 2008 ein neues Zuhause gefunden haben

Ehemalige Vereinshunde erzählen aus ihrem neuen Leben

 
Ivan – jetzt Kyshu

KyshoAusgesetzt war der kleine Hundemann – einfach so!!!! Und keinem hat er gehört. Seine Geschichte wurde von vielen Leuten gelesen und viele haben Anteil genommen. Die Anfragen waren enorm groß, doch schließlich kann man ein Tier nur einmal vermitteln.

Kaum im Netz, meldete sich schon eine Familie, die bereits vor knapp einem Jahr einen Welpen von der NfP übernommen hatte. Nakay – der Sohn von Kira, der Alaskan-Husky-Hündin, durfte einziehen und wird vorbildlich versorgt und betreut. Keine Frage, dass man sich einig war, dass Kyshu dort als Pflegehund in besten Händen war.

Bei der Anfrage stand man auch schon in den Startlöchern und war echt gewillt, von der Schweizer-Grenze bis nach Duisburg zu fahren. Gesagt – getan !! Zurück kam man erst mitten in der Nacht mit einem kleinen Hundekind im Schlepptau.

Und nach nur einem Tag war auch klar: Kyshu bleibt und zwar fest, denn

 

Kysho

"Wir haben uns verliebt :-) Kim, Pico und besonders Nakay haben ihn auch schon lieb gewonnen.

Ist schon verrückt, entweder orientiert sich Nakay an Kyshu oder andersherum. Entweder sie sind zusammen auf Tour, spielen ausgiebig (husky like halt) oder sie liegen beide da und schlafen (es darf aber nicht mehr als ein halber Meter zwischen ihnen Platz sein.)

Der Kleine hat ganz normalen Stuhlgang und nimmt tapfer seine Medi. Mittlerweile ist er richtig zutraulich geworden, sucht ständig Nakay's oder unsere Nähe. Er hört ganz brav auf seinen Namen und die Befehle "hier" & "sitz" hat er auch schon drauf. Ein richtiger kleiner Sonnenschein."
Nakay und Kyshu

 

 

 


 

SUMI

Sumi

SumiEigentlich war Sumi in die Geschäftsstelle gekommen, um sie für einen Platz in der Schweiz leinenführig zu machen – doch es kam anders, wegen Krankheit konnte sie dort nicht einziehen. So blieb die kleine Eurasierin noch ein paar Wochen mehr in der GS, um auf neue Menschen zu warten. Ganze zwei Monate hatte sie nun Zeit, sich langsam an alles, was ein Hundeleben schön macht, zu gewöhnen. Sie lernte Treppen laufen – Autofahren – wurde stubenrein – sie lernte, dass man auch im See schwimmen und durch den Bach toben kann. Ein besonderes Highlight war, wenn man sie gebürstet hat – entspannt nahm sie dies als Streicheleinheiten gerne entgegen. Was besonders ans Herz ging war jedoch, wie liebevoll sie mit den Katzen umging, sie zum Spiel aufforderte und diese auf Sumis Spiele auch eingingen. Sie wurde also der „perfekte“ Hund und das innerhalb dieser vergleichsweise kurzen Zeitspanne.

Dann meldeten sich erneut liebe Menschen, auch wieder aus der Schweiz und wir packten Sumi ein und fuhren ins schöne Appenzeller Land. Ein Traum vom Wohnwert her – ein Traum für jeden Hund. Gemeinsam mit Sumis kleinen Hunde-Freunden haben wir sie dort ein gewöhnt, sind einige Stunden geblieben und haben noch einen ausgedehnten Spaziergang gemacht. Anscheinend schien es auch Sumi und nicht nur Sumiuns Menschen sehr zu gefallen. So bereiteten wir uns dann wieder auf die Heimreise vor, viele Infos für ein gutes Handling blieben im Appenzeller Land und wir fuhren mit der Überzeugung, dass Sumi hier ihren Traumplatz gefunden hat.
Die Rückmeldungen sind mehr als positiv. Die kleine Hündin hat sich super eingelebt, spielt und tobt und genießt das Leben in vollen Zügen. Bald schon werden wir auf „lange-schon-glücklich“ Weiteres von Sumi berichten.

Sumi

SumiAber es ist uns sehr schwer gefallen, diese kleine Hündin, die als totaler Rohling angekommen ist, loszulassen, obwohl wir sie bei ihren neuen Menschen super gut aufgehoben wissen. Täglich beobachtet man Fortschritte, Kleinigkeiten, sieht, wie diese Hunde aufbauen. Da kann man sie nicht einfach abgeben und Adieu sagen – zurück bleiben viele Emotionen, die man in diese scheuen Hunde steckt.

Sumi und ihre neue Familie
 


 

Tamira war mit Sancho in die Vermittlung gekommen, eine Abgabe wegen Erkrankung des Halters. Optisch ein sehr harmonisches Paar eher kleinerer Huskys – charakterlich hätten sie aber verschiedener nicht sein können. Der kontaktfreudige Rüde ließ Tamira in den Hintergrund treten, eine Rolle, die ihr, der zurückhaltenden, zunächst eher zögerlichen nicht unangenehm war.

Tamira

Joshi und TamiraDiese „mach Du mal“-Einstellung war es auch, die Tamira als geeignete Kandidatin für ein Zusammenleben mit Akita Joshi ins Vermittlungsgespräch brachte, denn als gestandener Vertreter seiner Rasse hatte er sehr genaue Vorstellungen seiner Lebenspartnerin, nicht bereit, sich zu irgendwas überreden zu lassen. Auch seine Menschen hatten zumindest hinsichtlich der Sportlichkeit einen Wunsch, nämlich den nach etwas mehr Lauffreude als bei ihrem Joshi – bei Tamira auf jeden Fall gegeben, sie hatte vor der Erkrankung ihres Halters begeistert ein sehr sportliches Leben geführt.

Aus NRW fuhr man also an samt Joshi um vor allem ihn das Mädel in Augenschein nehmen zu lassen und tatsächlich konnte sie vor seinen kritischen Aktia-Augen bestehen, die Herzen der Zweibeiner hatte sie sowieso gleich gewonnen. Man ging spazieren und fuhr Auto, für Joshi alles in Ordnung bis man zu Hause war. Dort allerdings bestand Joshi zunächst darauf, dass Tamira sich möglichst unscheinbar mache, etwas, das sie vermutlich auch von sich aus in der fremden Umgebung getan hätte.

Tamira und JoshiDie zugehörigen Menschen nahmen es ohne Aufregung, ließen den beiden Zeit und so wurde Joshi lockerer im Sinne von umgänglicher und Tamira taute auf, man wuchs zusammen und heute ist Tamira als (schon fast in allen Bereichen) vollwertiges Familienmitglied nicht mehr weg zu denken.

Ein herzliches DANKE an die neue Familie, welcher der Weg nicht zu weit war, um für Joshi eine passende Kameradin zu finden.

Josh,i Tamira und Herrchen
 


 

Etwas musste sich Kira (vorher Chika) gedulden, da bis zu ihrem Einzug noch Einiges vorzubereiten war. Ihr neues Rudel kam mehrmals über viele Kilometer ins Nordlicht angereist, um Kira kennen zulernen. Auch der vorhandene Rüde Fred war zur ersten Kontaktaufnahme dabei.
Fred Kira
Kira nutzte die Zeit des Wartens und arbeitete in ihren Trainingsstunden kräftig weiter daran, die vorhandenen Defizite abzubauen. Die Ausflüge außerhalb ihres Geheges wurden zunehmend entspannter. Es folgten Spaziergänge, die sie langsam nicht mehr als bedrohlich empfand, sondern auf denen sie neugierig ihre Umwelt erkundete.

Dann kam der große Tag, Kira siedelte in ihr neues Heim um. Alles war von ihren neuen Menschen sensibel vorbereitet, die Fahrt bis ins Detail durchdacht. Gut gesichert an Brustgeschirr, Halsband und Leine trat Kira ihre Reise an.
Kira
Noch am gleichen Abend bekamen wir die Rückmeldung, dass die Fahrt völlig entspannt und ruhig verlaufen ist. Im neuen häuslichen Umfeld gab und gibt es verständlicherweise Situationen, die bei Kira starke Unsicherheiten auslösen. Doch sie hat schnell erkannt, dass ihr Liegeplatz eine sichere Rückzugmöglichkeit bietet.
KiraKira
Freds liebevolle Aufmunterungen und Aufforderungen zu einem gemeinsamen Spiel kann Kira noch nicht so recht erwidern. Doch die Spaziergänge genießt sie. Da dafür eine kleine Strecke mit dem Auto zurückgelegt werden muss, springt sie freiwillig schnell hinein, damit es losgehen kann.
Kira
Danke, an Kiras neue Menschen, die ihr das Vertrauen geben und helfen das wahre Leben zu entdecken. Vergessen ist die Zeit der Angst und Panik vor dem Leben, was sich außerhalb der trennenden Gitterstäbe abspielt. Vorbei die ängstlichen Augen, die uns aus dem dicht gedrängten, sitzenden Knäuel von Hunden panisch angeschaut haben. Eine Situation an die wir alle, kurz nach der Ankunft unserer Eurasier, mit Schaudern zurückdenken müssen. Sicher ist, dass Kira angekommen ist.
Kira
 

 

JoeWas in die Vermittlung als Notfall-Abgabe wegen Allergie des Kindes eingeschlagen war wie ein Blitz und glücklicherweise eine Pflegestelle zum Einschlagen fand (vielen Dank an Eva-Maria mit ihrer Kelly, die wieder mal ganz spontan ja sagte) verließ uns wohlüberlegt.

Ein wenig dürfte das auch Joe gedämmert haben, nämlich beim Abholen durch sein neues Herrchen, welches ihm sicherlich bekannt vorkam. Denn kennen gelernt hatte man sich beim letzten Termin des Hundetrainers Thomas Kern an der Station, der ein Auge auf das erste Zusammentreffen von Joe und seinem potentiellen neuen Kumpel warf. Letzterer dürfte bei Joe allerdings deutlich mehr Eindruck hinterlassen haben, gemeinsam erkundete man eine Wiese nahe der Station und testete auch gleich, ob man wohl wegen Lecker oder Spielzeug ernsthaftere Diskussionen zu befürchten habe.

Die beiden Rüden gingen vollkommen entspannt miteinander um und so war ein langer Entscheidungsprozess an seinem Ende angelangt. Denn gründlich hatte man sich im Vorfeld über die potentiellen Kandidaten erkundigt, überlegt, was wohl am besten harmonieren würde – nicht nur mit dem vorhandenen Vierbeiner sondern auch mit den zugehörigen Zweibeinern.
Joe
Nun galt es umzuziehen, das Grundstück einzuzäunen und dann konnte, man hatte es mit den Arbeiten ordentlich laufen lassen, kaum zwei Wochen später Joe umziehen, von seiner Pflegemutter verabschiedet mit einem lachenden und einem weinenden Auge, selten hat man so unkomplizierte Schützlinge wie ihn.

Joe wissen wir nun in den besten Händen, denn obwohl jung haben seine neuen Besitzer ihre „Reifeprüfung“ längst mit Hund Nummer eins abgelegt, der beide einst an ihre Grenzen brachte. Doch wo andere „zurück ins Tierheim“ verkündet hätten, wurden hier die Ärmel hochgekrempelt und mit Hilfe von Herrn Kern die Probleme angegangen und soweit als möglich gelöst.

Sportlich wird es nun zugehen in Joe’s neuem Leben, Bergwandern und im Winter mit Schneeschuhen und Skiern, Radfahren, Hundeschule, dazu noch Toben mit Kumpel Chadie – was will ein Husky mehr?

JoeWir bedanken uns bei allen Beteiligten, der Pflegestelle, dem Hundetrainer Thomas Kern und den neuen Besitzern mit Chadock, für diese super vorbereitete Vermittlung.

Joe


 

KEOMA

Keoma

KeomaSo, wie sie gekommen ist, so ging sie. Stolz mit erhobenem Haupt. Der Abschied von den Freunden, mit denen sie ständig in der Station on tour war, fiel ihr leicht. Schwupps saß sie im Auto und ab ging es, die Nacht noch Zwischenstation machen, um dann die Reise ins Hochsauerland anzutreten. Ein letzter, ausgiebiger Spaziergang, ein letztes Mal kühles Schwarzwälder Nass am Brunnen genießen, um gestärkt und frohen Muts neue Abenteuer zu suchen.

Angekommen bei ihrem neuen Menschen wurde gleich das neue Zuhause im Sturmschritt erobert, nicht schnell genug kam sie die Treppe hinaus um abrupt abzubremsen - denn oben da stand schon ein vierbeiniger Kamerad, der in seiner Starrheit Keoma recht irritierte. Es dauerte ein wenig, bis die Hündin den Pappmaché-Viebeiner als nicht lebendiges Objekt identifizierte - wäre er echt gewesen, er hätte sich sicherlich über Keomas gutes Sozialverhalten gefreut.

Nach dieser kleinen Verzögerung beim Eintreten fühlte sich Keoma drinnen auch gleich wohl, wälzte sich genüsslich am Boden und fand das neue Herrchen und das neue Heim einfach nur toll. Durch ihre stoische Ruhe und ihre Ausgeglichenheit macht sie ihrem neuen Besitzer viel Freude und man hatte nicht den Anschein, dass sie sich erst lange eingewöhnen muss. KeomaNein, Keoma war gleich „angekommen“. Gemeinsame ausgedehnte Wanderungen nimmt sie gerne an, schnüffelt viel und zieht die neuen Eindrücke förmlich in sich hinein.

Wir freuen uns, dass diese charaktervolle Hundedame doch relativ schnell ein so schönes Daheim gefunden hat.
Keoma mit ihren neuen Freunden

Keoma


 

Chow Nr. 3 = Leon

Leon

Leon, der durch einen rumänischen Gastarbeiter in Alicante/Spanien landete saß Monat für Monat im Tierheim, weil der Plan, ihn gut zu verkaufen, nicht aufging.
Leon
Wir hatten Platz und Leon durfte auf die Pflegestelle für Chows in Not. Ein hübscher Kerl war das, lustig und voller Übermut, aber auch voller Angst und sehr schreckhaft. Dieser Hund hatte viel mitgemacht und musste auch bei uns noch so einiges ertragen. Denn Leon hatte ein ausgeprägtes Entropium (das Augenlid rollt sich nach innen) das operiert werden musste.

Nach dieser OP und einer Wartezeit von 4 Monaten stand dann der Kastrationstermin an. Aber wie so oft: Es kam ein Notfall ins Haus, zu dem wir nicht ‚Nein’ sagen konnten. Leons OP wurde also erst einmal verschoben. Na ja, und als dann endlich wieder Ruhe auf der Pflegestelle war, als Leon kastriert vermittelbar war, da war er schon so integriert, daß der Herr des Hauses ihn nicht mehr abgeben konnte. Da auch die bei uns lebenden Chows My Tho und Chang keine Einwände hatten, haben wir Leon adoptiert.

Schön ist das Leben mit diesem Chow. Voller Lebensfreude und immer gut aufgelegt saust er durch Haus und Garten. Unser Leon hat sehr wichtige Aufgaben übernommen, z.B. das Grundstück katzenfrei halten, den Zeitungsmann morgens um 4 Uhr anmelden, diverse Zimmer umdekorieren, indem man Decken und Kissen ins Freie schleppt und vor allem, Futternäpfe sauber lecken damit Frauchen weniger Arbeit hat.

Wir Menschen danken es ihm!
 


 

Barley - "unser Wuschel, der eben ein kleines Handicap hat, das er mittlerweile fast vergessen hat"

Viele Monate fasst dieses kleine Zitat zusammen und gibt die Entwicklung eines Hundes wieder, der mit seiner Erblindung zunächst große Probleme hatte.
Interessenten für den Hundemann brachten nun eine Lawine ins Rollen, lange, viel zu lange ist Barley auf seiner Pflegestelle, als dass er nochmals sein Zuhause wechseln könnte -Barley steht ab sofort nicht mehr zur Vermittlung.

Barlay

Wir freuen uns sehr, dass die Pflegestelle den liebenswerten, wenngleich auch gehandikapten Hundemann so ins Herz geschlossen hat, dass ihm ein weiterer Wechsel erspart bleibt. Seine gesundheitlichen Probleme hat man mit Hilfe der tierärztlichen Betreuung super in den Griff bekommen. Zusammen mit seiner vierbeinigen Freundin „Celest“ und seinen Menschen ist es ein Dreamteam, das man nicht mehr trennen kann. Seine Ängstlichkeit hat sich fast ganz verloren und Barley ist ein richtiger Schmusebär geworden. Ein bisschen neigt er auch dazu, kleine Albernheiten zu machen und bringt dadurch seine Zweibeiner oft zum Lachen.

Wie ließ Barley so treffend schreiben:

Barlay und Celeste"Mir geht es mittlerweile hier richtig gut und Frauchen sagt immer ich sei ein richtiger Frechdachs geworden. Gerade gestern hat sie das wieder gesagt, als ich ihr plötzlich den Staubwedel geklaut hab und damit dann weggerannt bin. Frauchen ist dann hinter mir her gerannt und hat gar nicht gewusst, ob sie lachen oder schimpfen soll.
Sie hat sich dann doch für Lachen entschieden, als ich ihn wieder rausgerückt hab. ......

Mittlerweile bin ich ein Schmusebär. Jeden Morgen, wenn Frauchens Wecker klingelt, geh ich erst mal gucken, ob Frauchen den auch gehört hat und sobald sie die Augen aufmacht, hops ich erst mal zu ihr und sie muss mich dann streicheln. Gaaaaaanz lang!!!
Vor allem an den Ohren ist das super und ich muss mich dann immer ganz lang machen vor lauter Wohlbehagen.

Celest bringt mir ja schon einige Zeit das Singen bei und mittlerweile kann ich das fast genauso gut wie sie! Ok,... noch ein bissel heiser vielleicht und ich sing auch immer nur mit, wenn Celest singt, aber es reicht damit jeder lacht und uns erzählt, dass wir ganz tolle Miniwölfe sind."


Ganz lieben Dank an die Pflegestelle, dass Barley und FEST übernommen wird und wir wünschen Euch allen weiterhin viele schöne Jahre.

 


 

Aljoscha konnte in seinem Heimatland vermittelt werden.
Aljoscha


 

Blanca

BlancaBlanca - mal wieder war es die befreundete Organisation samojeden-in-not, die uns bat, die junge Husky-Hündin in die Vermittlung aufzunehmen. Die Hilfsbereitschaft unserer "Kölner", sich als Pflegestelle anzubieten, war keine Frage. Sie holten das Mädel vom Flieger ab, aber aus der Pflegestelle wurde fast umgehend ein "festes" Zuhause für Blanca. Sie verstand es, sich stehender Pfote in die Herzen der Menschen zu graben. Schon nach ein paar Tagen stand es fest, dass Blanca bleibt. Ohne Probleme hat sich die kleine Hündin in das bestehende Rudel eingefügt - ja, wie wenn sie schon immer dagewesen wäre.

"Blanca (jetzt Chica) hat sie sich auf Anhieb gut mit ihren beiden 4beinigen Mitbewohnern, einem 8 Monate alten Huskyrüden und einer 3 jährigen Hündin verstanden und schon nach wenigen Tagen war sie aus dem kleinen Rudel nicht mehr wegzudenken. Die Drei sind unzertrennlich geworden und auch wir Zweibeiner haben die kleine ca.1 jährige Chica sofort ins Herz geschlossen. Bei langen Spaziergängen ist sie genauso happy wie beim Toben im Garten oder bei den Wohnmobiltouren, auch erste kleine Runden am Fahrrad hat sie schon kennengelernt und man merkt sofort, dass sie Spaß am Rennen hat...typisch Husky eben...

Sie lernt sehr schnell, doch auch der huskytypische Dickkopf ist zu erkennen, aber da hier gleich drei davon sind macht das nichts :-))
Das Kölner Huskyrudel ist nun mit Chica komplett..."

Chicas neues Rudel

Vielen Dank an all diejenigen, die bei der Abholung und Unterbringung von Blanca beteiligt waren - es war einfach grandios und ging Hand in Hand.


 

Simba konnte von der Grenzenlose Hilfe für Tiere e.V. in den Norden Deutschlands vermittelt werden. Wir freuen uns sehr, das dieser freundliche, nicht gesunde Rüde eine Chance bekommen hat.

Simba


 

NALA – Shiba-Eurasier-Mix-Hündin

Nala

NalaEine kleine, 2jährige Schönheit ist vor 7 Wochen in der Geschäftsstelle eingezogen. Der Abgabegrund war, dass man sie nicht mehr haben wollte. Angeblich total unverträglich mit anderen Hunden, dafür aber mit Katzen verträglich. Viel zu schnell hat sich Nala eingelebt, war dick Freund mit den Hunden in der Geschäftsstelle, hat mit den Miezen gekuschelt und gespielt und war heimisch. Ein unkomplizierter Hund, der jedoch bei Fremden anfänglich schon reserviert reagierte. Aber einmal die Streicheleinheiten genossen, ging sie einem nicht mehr vom Zipfel. Stubenrein, lauffreudig, unauffällig im Haus – ein Hund zum Behalten……langsam hatte sie sich so eingewöhnt, dass sie ihren Platz behauptet hat und draußen fing sie an, den anderen Hunden zu sagen, wer sie ist.

Schnell waren auch Interessenten da, doch irgendwie klappte es nicht so recht mit der Kontaktaufnahme. Ja – dann wurde sie von einem Mitglied unseres Vereins gesehen und das war dann Liebe auf den ersten Blick. Jetzt ist sie umgezogen die Nala, als Einzelhund. Genießt mit ihrem neuen Frauchen den Eingewöhnungs-Urlaub und wird nach Strich und Faden verwöhnt. Wir vermissen sie, denn zu lange war sie an der Pflegestelle und irgendwie schon fester Bestandteil. Da die Entfernung jedoch nicht groß ist, besteht die Möglichkeit, sich ab und zu zu sehen.

Nala

Viel Glück kleines Mädel !!
 


 

Nanuc & Tashun – ein Traum-Hundepaar hat seine Menschen gefunden

Nanuc und TashunLange hat es gedauert, bis unser Doppelpack Nanuc & Tashun in ein neues Zuhause umziehen konnte. Auch wenn man sonst nicht unbedingt ein Doppelpack vermitteln möchte, in diesem Fall gab es keine Alternative. Die beiden waren und sind füreinander bestimmt und so lange wollten wir warten, bis es dann auch passt.

Besonders liebe Menschen, die ihre Husky-Hündin im Alter von 15 Jahren verloren haben, hatten schon vor einigen Wochen ein Auge auf das liebenswerte Hundepaar geworfen. Man hat sich Zeit gelassen und überlegt – das Haus ist noch nicht fertig, der Garten noch nicht ausbruchsicher. Also wurden Nanuc & Tashun als „vorvermittelt“ auf der Seite deklariert, bis nun der Tag gekommen war, wo sie von der Station Abschied nehmen durften. Freudig sind sie ihren neuen Menschen entgegen gegangen – Tashun hat sich gleich ins Zeug gelegt und wollte nur noch laufen – laufen…..so, wie er es auch bei der ständigen Gassigeherin getan hatte. Aber dieses Mal gab es kein Zurück in die Station, dieses Mal durften sie ins Auto springen und es ging „heim“.

Tashun und NanucDort angekommen wurde alles inspiziert, Garten – Auslauf, die täglich neuen Wege werden erkundet und es ist so, als wären sie schon immer dort zu Hause gewesen.

Es ist schön zu wissen, dass es solch einfühlsame Menschen gibt, die den beiden eine gemeinsame Chance gegeben haben. Und es hätte nicht besser passen können.
 


DANKE an die Gassigeherin, die die beiden so gut für ein neues Zuhause vorbereitet hat und DANKE an die neuen Menschen, dass wir das „Doppelpack“ nicht trennen mussten.
 

 

 

 

 

 


 

Was wäre ein Leben ohne Überraschungen? – Schneller Abschied !!

Jacky und Polara – kaum da, schon wieder weg !!

Der erste Kontakt

Jacky will auch mitDa meldeten sich Interessenten für einen Nordischen oder entsprechenden Mix bei einer Orga, von der wir eine sehr alte Husky-Dame übernommen hatten –und weil man selbst grad keinen in der Vermittlung hatte, gab man die Kontaktdaten weiter.

Ein erstes Telefonat, man unterhielt sich nett und angeregt, vor allem über den kleinen „Jacky“. Fotos gingen hin und her und ein Besuch bei der Familie vereinbart. Diesen würde man am autofreien Wochenende machen und unsere Petra schwang sich mitsamt Mann aufs Fahrrad, um in den nahe gelegenen Wohnort der Familie zu radeln.

Schweißüberströmt und außer Atem kam man dort auch an, denn die Familie wohnt nicht etwa auf ebener Strecke – wie erwartet - sondern gaaanz oben auf dem Berg, wo man schon mit dem Auto seine Not hat hochzufahren. Aber was tut man nicht alles für die Vierbeiner. Vorgefunden hat man eine äußerst nette Familie, deren Husky leider vor einiger Zeit verstorben war. Polara, ein Mix, oder Jacky, ein reinrassiger Husky standen zur Debatte, man tendierte gedanklich zum kleinen Jacky.Langsam Abschied nehmen

Erwarten konnte man die Fahrt in die Pflegestelle kaum, doch dann war es soweit und man stand mitten im Getümmel: Jacky, Polara, Perulv und Inouk – alle forderten ihre Streicheleinheiten. Die Freude zwischen Menschen und Jacky war groß – aber was wird mit Polara? Nein, trennen wollte man die beiden nicht und so hat man sich kurzerhand entschieden: „Polara fährt mit – wo einer groß wird, da wird auch ein zweiter groß“……und was sollte Polara alleine bei den alten Onkels?

Und bereut hat man diese Entscheidung nicht (NOCH nicht !!!), die kleinen Racker haben sich super gut eingelebt in dieser kurzen Zeit – aber lesen Sie es doch bitte selbst:

"nun sind die beiden erst zwei Tage hier, aber wir sind überglücklich über die Entscheidung beide aufgenommen zu haben. Die erste Nacht war ganz ruhig, so als ob sie nie woanders gewesen wären. Allerdings hat mein Mann auf dem Sofa bei ihnen geschlafen, damit sie keine Angst bekommen. Hin und wieder kam dann halt Polara und hat ihn abgeschlabbert, aus lauter Liebe natürlich. Am nächsten Tag stand erkunden auf dem Tagesplan: das Haus wurde in aller Ruhe abgeschnuppert und natürlich der wunderschöne Hundespielplatz hinter unserem Haus. Dort Abschied vom Pflegerudeldürfen die beiden nach Herzenzlust toben, Löcher graben, springen, spielen......... was sie auch ausgiebig ausnutzen. so nach einer Stunde ist dann immer Ruhezeit, dann fallen die fast auf die Decke und schlafen sich für die nächste Runde fit.

Jacky ist wirklich ein durchtriebenes Schlitzohr (was wohl auch der Grund für seine grossen Ohren ist :)) da müssen wir höllisch aufpassen. während des Spieles saust der ins Haus und macht dort sein Geschäft. ....Mich wundert nur, dass Polara, die ja von ihrer Herkunft her nicht so einen sozialen Umgang hatte, super stubenrein ist. Aber da haben wir keine Bedenken, das können wir Jacky schon noch beibringen mit viel Geduld und genügend Putztüchern.

Jetzt nach zwei Tagen sind die beiden schon viel vertrauensvoller. Die bleiben auch liegen, wenn einer aufsteht, oder sogar, wenn Besuch kommt, wird dieser begrüßt und dann aber in Ruhe gelassen. Gassi gehen kann Polara auch schon prima an der Leine und die Angst davor ist auch verschwunden.

jetzt geht's losUnser Kater ist mittlerweile auch wieder immer öfter auf seinem Platz im Haus. Er hat den beiden gleich gezeigt, dass er der Chef ist, also wird ein großer Bogen um ihn gemacht. Vergangene Nacht hat er sich sogar auf die Hundedecke getraut, das war Polara aber gar nicht recht, sie fing an zu knurren. Jacky blinzelte nur und schlief dann weiter. Also ist der Kater wieder abgezogen, da sehen wir gar keine Probleme auf uns zukommen, das spielt sich ein.

©
Die anhängenden Fotos sind für die Polarhunde-Nothilfe zur Veröffentlichung freigegeben und bleiben Eigentum von Fam. H. Jede weitere Veröffentlichung erfordert das weitere Einverständnis. "

Auf der Reise
Das Leben ist schööönRuhig ist es geworden an der Pflegestelle, denn auch Perulv ist ausgezogen und Inouk momentan ganz alleine, aber sicher nicht allzu lange. Ein besonders herzliches DANKE an die Pflegestelle – ein DANKE an die neue Familie von Jacky und Polara und ein danke an aktion tier, Verein menschen für tiere e.V., der uns das Vertrauen schenkt und uns öfters nordische Hunde ans Herz legt.
Polara ist schon ganz ZuhauseJacky und Polara - ein Herz und eine Seele

Polara


 

Perulv und sein neues HerrchenPerulv – ein wunderhübscher alter Hundemann, einst in Schweden geboren und lange Jahre im Sport aktiv. "Berufliche" Gründe führten ihn nach Deutschland, wo er dann, als er alt war, überflüssig wurde. So ist er in einem Tierheim gelandet, das sich dann Hilfe suchend an uns wandte, da Perulv dort keine Chance auf Vermittlung hatte. Gemeinsam mit einem weiteren Husky-Rüden aus diesem Tierheim zog er auf eine Pflegestelle der NfP um, einige gesundheitliche Auffälligkeiten machten zunächst eine OP notwendig, aber dann war alles bestens und Perulv wieder super drauf.

Manchmal lässt das Glück eben ein wenig länger auf sich warten, so auch bei Perulv. Dann hat es aber „zugeschlagen“…..eine 13jährige Hündin hatte ihren Kumpel verloren und schien nun die Welt nicht mehr zu verstehen. Wie kann man es aber den Tieren auch rüber bringen? So kamen die zugehörigen Menschen auf die Nothilfe zu und klopften an wegen einem neuen Kameraden. Ein bisschen hat man mit einem jüngeren Vierbeiner geliebäugelt, doch dann fiel die Wahl eindeutig auf Perulv und das trotz des Alters.

Perulv mit Frauchen und HerrchenWir haben uns sehr gefreut und vor allem auch Perulv. Er scheint für das alte Hundemädel wie geschaffen. So ist er dann auch schnell umgezogen und findet sein neues Zuhause einfach „super“ !!

Auch wir freuen uns, denn es sah sehr lange Zeit so aus, als könnte Perulv ein Dauersitzer werden und dass sich die Zweibeiner nach dem Kennenlernen überzeugt für ihn entschieden haben, das spricht auch für den Charme, der von Perulv ausgeht.

Die Pflegestelle hat das mal wieder super toll gemacht, nicht nur die laufende Betreuung von Perulv, sondern auch die Betreuung der Interessenten und letztendlich auch die Übergabe im neuen Heim.

Perulv mit seiner neuen Gefährtin

Vielen DANK! Wir bewundern immer wieder diese Energie.

Perulv

 


 

AnoukAnouk
 

 

Wie durch ein Wunder, hat der sympathische Husky-Rüde Anouk ganz schnell ein tolles Zuhause gefunden.

Nachdem die vierbeinige Kameradin von dem einstmals von uns vermittelten Husky-Rüden Cliff den Verlust nicht gut verkraftete und regelrecht trauerte, entschlossen sich ihre Menschen, sich schnell nach einem Kumpel für das Mädel umzuschauen, der ihr wieder Halt gibt.

Keiner hätte gedacht, dass es ausgerechnet Anouk sein würde, da er ja gerade erst mal eingezogen war. Die Wahl von dem Hundemädel fiel aber auf Anouk und so durfte er, nach einem wahrlich kurzen Gastspiel in der Auffangstation Süd, gleich wieder ausziehen. Die beiden haben sich gesehen und gefunden.

Wir freuen uns, dass Anouk keinen langen Aufenthalt hatte und ein traurige Hundin nun wieder glücklich sein kann.

Den neuen Menschen von Anouk wünschen wir viel Freude mit den beiden Hübschen und hoffen, dass sich auch im häuslichen Bereich keine Schwierigkeiten ergeben.
 

 


 

Chiara ist laut Auskunft ihrer Besitzerin vermittelt.
Chiara