Die "Glückspelze" der Nothilfe für Polarhunde e.V. danken allen, die mitgeholfen haben, ihnen einen Platz zum Leben zu geben.
Nordische, die im Mai 2008 ein neues Zuhause gefunden haben

Ehemalige Vereinshunde erzählen aus ihrem neuen Leben

 

Max – man sollte seine Chance nützen

Max

MaxWohl jeder, der die Internetseite verfolgt, hat am Schicksal von Max Anteil genommen. 16 Monate ließ ihn sein Besitzer, der einfach weggezogen ist, in einem verschlossenen Zwinger sitzen, jenem Zwinger, in dem Max schon sein ganzes mehr als zehnjähriges Leben verbracht hatte. Nachbarn fütterten ihn durch die Gitter des Zwingers, bis er endlich von Tierschützern aus dieser mehr als misslichen Lage befreit wurde. Dann zog Max in ein Tierheim um, wo er wenig Vermittlungschancen hatte. Interessenten, die ihn unter allen Umständen haben wollten, lösten ihn aus dem Tierheim aus, gingen durch einige Tiefen, weniger Höhen, konnten das ihnen von einem souveränen Tiertrainer Gezeigte nicht in seiner Kompaktheit im Alltag umsetzen und schließlich landete der arme Kerl in der Auffangstation Süd.Buhündin Soraya

 

 

 

Dort angekommen, brauchte es einige Tage, bis Max auf einen normalen Level heruntergekommen war. Zu viele Reizeinflüsse der letzten Zeit haben den armen Kerl ohne Ende hochgepuscht. So viele Eindrücke und Erlebnisse auf einmal, das kann mit einer solchen Lebensgeschichte im Hintergrund nicht so schnell verarbeitet werden.

Nach und nach kam Max zur Ruhe, gewöhnte sich ein und hatte eine konstante Gassigeherin, die ihn auch gerne adoptiert hätte, wenn gewisse Umstände es zugelassen hätten. Und so wartete Max auf den Tag, wo auch ihm das Glück hold sein würde.

Es kam schließlich eine mail aus der Schweiz mit großem Interesse und das „nur an Max“ – der ist es und der soll es sein. Man machte einen Besuch mit der kleinen Buhündin, denn sie sollte entscheiden, ob ein Leben mit Max überhaupt zustande kommen würde. Die ersten Anzeichen sprachen nicht sonderlich dafür, doch in den Stunden des Kennenlernens entspannte sich die Lage und man war nicht abgeneigt, es mit Max zu probieren. ABER: die komplette Familie sollte entscheiden und dies war bei diesem Besuch vor Ort nicht vollzählig. Also ging es zurück nach Zürich mit dem anschließenden Ergebnis, dass es erst einmal eine Absage für Max gab.

Das sollte aber nicht endgültig sein, denn es kam unvorhergesehen zu einem zweiten Besuch, bei dem die komplette Familie anwesend war und das Ergebnis stand dann einige Tage nach dem Besuch fest: „Max darf in Zürich einziehen“…….Auf beiden Seiten wurde geplant und arrangiert…..bis dann am 29.05. der Umzug von Max stattgefunden hat. Alleine sollte niemand von der Nothilfe fahren, die Gassigeherin und seine Bezugsperson bis zu diesem Zeitpunkt, ist mitgefahren, um ihm auch einige Sicherheit beim Einzug zu geben.

SorayaUnd was uns besonders gefreut hat war, dass die Zusage von unserem Hundetrainer, Herrn Kern, gegeben war, dass er zum Zeitpunkt des Einzugs von Max mit anwesend sein würde.

Es stellte sich heraus, dass all diese Planungen von Vorteil waren. Das neue Frauchen von Max, zusammen mit der bis dato herrschenden Prinzessin „Soraya“ erwarteten die Ankunft von Max schon sehnsüchtig. Mehr das Frauchen, wahrscheinlich weniger Soraya, die bis zu diesem Zeitpunkt wohl noch guter Dinge war…..“was, der will hier einziehen“ „da zeig ich doch erst mal die Zähne“ – hier ist alles „meins“!!!

NOCH ließ sich Max beeindrucken, souverän inspizierte er den Garten, die Terrasse und kam dann locker ins Haus. Ein bisschen außer sich von dieser Dreistigkeit fauchte Soraya, doch dank dem geschulten Frauchen ließ das Gekeife bald nach.Max

 

 

 

Hundetrainer Thomas Kern

 

 

 

 

 

 

Dann kam Herr Kern ins Spiel und er konnte aufgrund der Verhaltensweisen von Max, die wir ihm auch schon vorher bekannt gaben, entsprechend Schützenhilfe geben, zeigte Max ohne Zwang die Grenzen und siehe da: es funktionierte. Das Gezeigte muss nur im täglichen Leben umgesetzt werden. Herr Kern bot auch für die Zukunft Hilfe an – was er immer tut – und mit dieser beruhigenden Gewissheit haben wir uns dann langsam auf den Abschied eingestimmt. Wir waren uns sicher, dass bei so viel Wissen und der Demonstration für ein entsprechendes Verhalten bei bestimmten Situationen nichts mehr schief laufen kann, wenn es richtig umgesetzt wird.

Maxens Gassigeherin

 

 

Abschied ist immer ein bisschen etwas Trauriges – als wir dann gingen, hieß es, sich schnell aus dem Haus schleichen, damit wir keinen Max an den Fersen haben. Eine zwiespältige Situation die Gassigeherin von Max – zu viel Emotionen hat man ihm entgegengebracht – zuviel Nähe war schon zustande gekommen. Aber man hielt sich wacker. Für uns bleibt hier nur zu sagen DANKESCHÖN für diese großartige Vorbereitung eines nordischen Hundes, dessen Vermittlungschancen bei seinem Einzug in der Station vor fast einem halben Jahr ziemlich aussichtslos waren.
All die in diesen Monaten investierte Zeit und Mühe kommt dem weiteren Leben von Max in seiner neuen Familie zugute. Diese Hilfen sind unbezahlbar und machen es einfacher, schwierige Hunde in eine Familie zu integrieren. Denn Max hat dann nach längerer Zeit mit seinen Schnapp- und Beißattacken aufgehört und war „für uns Insider“ gut zu händeln.

Wie vorausgeahnt, hat Max dann am Tag nach seiner Vermittlung auch gleich versucht, mit seinem Frauchen das „Mäxchen“ zu spielen – doch als das am Tag zuvor Gelernte zum Einsatz kam, konnte man einen Max sehen, der die gesteckten Grenzen absolut akzeptieren kann.

Buhündin SorayaUnd er hat gelernt, auch Soraya zu sagen, dass auch ER WER ist und hält mit seiner tiefen Stimme dagegen. So hat sich die Lage gleich entspannt und sich nichts hochgeschaukelt. Wir sind guter Dinge, dass Max nun in erfahrenen Händen ist und langsam aber sicher das Leben im Haus und mit einer Familie erfahren darf. Eventuell ist es noch ein weiter Weg – eventuell aber auch nicht. Wir waren alle erstaunt, wie schnell dieser schon ältere Hundemann es akzeptiert, wo die Grenzen sind. Zum richtigen Zeitpunkt die richtigen menschlichen Signale und Aktionen, dann wird das alles noch werden. Und da genügend Erfahrung vorhanden ist, sehen die Chancen für Max mehr als positiv aus.

Max

Wir bedanken uns an dieser Stelle auch sehr herzlich bei Herrn Kern www.hundeschule-kern.de der uns immer und in jeder Hinsicht bei unseren „Spezialfällen“ uneingeschränkt mit Rat und Tat zur Seite steht.

Hundetrainer Kern bei der Arbeit

 


 

Gehandikapte Malamute-Hündin Angie aus Teneriffa

AngieAngie war ausgesetzt und bis auf die Knochen abgemagert mit Spuren von Schlägen in den Bergen Teneriffas gefunden worden, einer der Schläge hatte den Kopf getroffen und ein Auge schwer verletzt. In der Tierklinik rettete man ihr Leben mit Infusionen, für das Auge konnte man nichts mehr tun, es musste entfernt werden.
Sie sei etwa 4-5 Jahre alt, verträglich mit anderen Hunden und auch Katzen, dazu sehr lieb, wirke aber immer irgendwie traurig.

Dies wurde uns über Angie berichtet und ob wir der Malamute-Hündin helfen könnten. Wir haben in diesem Fall spontan "ja" gesagt, da wir einige Malamute-Interessenten in der Warteschleife hatten. Aber meist möchten die Leute ja perfekte Hunde, Hunde ohne Handikap.

Nur einer Familie war es vollkommen egal, Hauptsache ein guter Charakter und lieb mit Katzen. Und so schickten wir die uns überlassenen Fotos von Angie in Richtung Bayern und bekamen auch spontan eine positive Rückmeldung. ANGIE darf schnellstens einziehen. Ein veranlasster Besuch von Mitarbeitern unseres Vereins fand ein tolles Zuhause mit netten Menschen vor und so stand einem Umzug von Angie nichts mehr im Wege.

Mit den Tierschützern auf Teneriffa haben wir gleich Kontakt aufgenommen und grünes Licht gegeben. So ist Angie am 30.5. mit dem Flieger eingetroffen und wurde von uns dort abgeholt. Da wir keine Übergabe am Flugplatz machen wollten, machte Angie, um sich auch kurz die Pfötchen zu vertreten nach dieser langen Reise, bei unseren Mitarbeitern einen Zwischenstopp und wurde dann auch bald von ihren neuen Menschen abgeholt.Angie

Glücklich mit dem neuen Hundekind an der Hand, fuhr man dann wieder nach Hause. Noch ist Angie unruhig, untersucht das Haus und versucht herauszufinden, wo sie denn nun angekommen ist. Es wird noch ein paar Tage dauern, bis sie sich fallen lassen kann. Ansonsten geht es perfekt und wir bedanken uns bei den neuen Menschen, dass sie trotz des Handikaps JA zu Angie gesagt habe. Wir sind sicher, sie werden es nie bereuen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Ein Wunder ist wahr geworden „Banja - die letzte aus dem Belgienrudel“

Banja

BanjaEndlich ist unsere Banja, die schon soooo lange auf eine Vermittlung gewartet hat, in ein neues Zuhause umgezogen. In den ersten Mai-Tagen ist sie in einer Pflegstelle mit der Option der Festübernahme aufgenommen worden, entscheiden wollte man zum Monatsende. Es war für uns eine lange Wartezeit……!! Klappt es, oder kommt sie (wieder einmal) zurück?

Doch einen besseren Platz hätten wir uns eigentlich nicht vorstellen können und so entstand der dringende Wunsch: hoffentlich bewährt sich das Mädel und kann FEST bleiben.
(Und insgeheim hofften wir, dass Banja nicht wieder den "Houdini" geben würde, denn das war ja ihre Spezialität. Selbst in der Station war es ihr schon gelungen, sich auf die andere Seite des Zauns zu begeben - das Merkwürdige daran war immer, dass - vorausgesetzt man stellte ihr nicht nach - sie nicht weglief, sondern nach einer gewissen Zeit einfach von selber wieder "eintrat".)

Banja's Auszug aus der Station wurde so umsichtig wie möglich vorbereitet, gemeinsam mit zwei Begleithunden wurde sie in das Tierschutzauto gepackt und nach Tübingen gefahren.

Banja im Wald, noch mit den BegleithundenAn den kleinen Hunden hat sich Banja gleich orientiert und ist anstandslos die Treppe mit hinauf in die Wohnung gegangen. Neugierig und interessiert hat sie – gemeinsam mit den kleinen Hunden – alles inspiziert und für gut befunden. Ein gemeinsamer ausgedehnter Spaziergang in der neuen Umgebung wurde gemacht, auch diesen Test hat Banja super bestanden. Zeitweise locker, ab und zu auch etwas angespannt bei gewissen Geräuschen, sind wir den Weg am angrenzenden Waldstück gelaufen. Wieder am Haus angekommen, ging sie schnurstracks am Tierschutzauto vorbei (ja nicht wieder wegfahren !!), um erneut mit hinauf in die Wohnung zu gehen.

Schnell hat sie es den anderen Hunden abgeschaut, dass man auch am Tisch betteln kann. Und bei einem Hund wie Banja, ja da macht man gerne eine Ausnahme. Denn das Mädel kam neugierig bis an die Hand und hat gerne und ohne mit der Wimper zu zucken, ein Stück Wurst und Käse genommen. Überrascht waren wir auch, wie relaxt Banja sich mitten in der Wohnung hingelegt hatte, ohne sich ein Eck mit Rückendeckung zu suchen. Aber oft hat sie mit Blicken die kleinen Hunde gesucht, die ihr für die ersten Stunden doch einen gewissen Halt gegeben haben.

BanjaAls der Zeitpunkt zum Gehen gekommen war, wollte sich Banja wieder in die Reihe der Gehenden eingliedern…..man ist ja das Rudel gewöhnt. Nein, es hat uns nicht traurig gestimmt, sondern wir sind recht froh und glücklich wieder abgefahren, mit dem Wissen: wenn es nun klappt, dann hat Banja ENDLICH das super große Los gezogen. Eine traumhaft liebe und einfühlsame Familie, kein Lärm, keine Hektik und das alles noch am Waldrand, wo man sich langsam auf das Leben in der großen weiten Welt einstellen kann und nicht ins kalte Wasser geschmissen wird.

Als jetzt, nach drei Wochen „grünes Licht“ gegeben wurde, dass man Banja nicht mehr wegdenken kann, da ist uns ein Felsbrocken vom Herzen gefallen. Wir wissen, dass es das Beste war, was der lieben Hündin, die so unendlich lange auf ein neues Zuhause warten musste, passieren konnte.

Besonderen Dank möchten wir Frau M. aussprechen, die sich so intensiv in der Auffangstation um Banja gekümmert hat. Und ein liebes DANKE an die Paten, die ihr so sehr lange die Treue gehalten haben. Das vergessen wir nicht.

Schade nur, dass Banja solange brauchte, um zu zeigen, was für eine tolle Hündin sie überhaupt ist. Dieses Glück dürfen nun ihre neuen Menschen erleben.

Banja

 


 

Manchmal bringen uns Ereignisse in Situationen, die aussichtslos erscheinen –
Seg

in einer solchen befand sich die Besitzerin von Rüde Seg, als sie sich mit der Bitte um Vermittlung meldete, denn wie sollte es auch gehen? Ein Hund, der nicht alleine bleiben wollte und ein Frauchen, das nun für den Lebensunterhalt sorgen musste?
Nach einiger Zeit war eine kompetente Interessentin für den nicht mehr ganz jungen Rüden gefunden – Zeit, die überbrückt werden musste, in der sich erste Lösungsansätze zeigten und in deren Rahmen es sich ergab, dass Seg einmal eine Woche bei Bekannten logierte. Für sein Frauchen eine der längsten Wochen überhaupt: ein Leben ohne Seg war – trotz aller damit verbundenen Sorgen und Mühen, aller Organisiererei – ein nur teilweise gelebtes, er fehlte, schrecklich sogar.
Dies gerade erlebt und dann mit dem Vorhandensein einer Interessentin konfrontiert, war die Entscheidung auf einmal sonnenklar: es geht nur mit Seg, Zukunft konnte nur gemeinsam lebbar sein. Eine Entscheidung, die auch Seg mit zutragen scheint, denn er, der bislang jedes Alleinbleiben verweigerte, hat gewaltige Fortschritte auf diesem Gebiet gemacht. So wünschen wir den beiden für die weitere Zukunft alles Gute und bedanken uns bei der Interessentin, die für diese Entwicklung vollstes Verständnis hat.

 


 

Benji – aus einem Serbier wird nun ein Österreicher:

BenjiLange hat es gedauert, bis Benji ausreisen konnte und dann glücklich bei der Nothilfe gelandet ist. Es standen ja auch schon einige Interessenten in der Warteschleife. Ein unkomplizierter Nordischer, sehr menschenbezogen so hieß es - zu Recht und gerade daraus ergaben sich ganz unerwartete Schwierigkeiten.
Das große Hunderudel gewohnt und dort integriert, war es für Benji eine vollkommen neue Situation, plötzlich in der Pflegestelle alleine mit Mensch und einen kleinen Malteser-Mix-Rüden zu leben. Ja, Mensch war ihm unheimlich wichtig, der kleine Kumpel wurde überlaufen und eigentlich überhaupt nicht wahrgenommen. Immer mehr zog sich der Kleine zurück, und Benji siedelte schließlich in die Station über.
Da war er dann auch einige Tage, bis die Menschen kamen, die ihn FEST aufnehmen wollten, eine bildhübsche junge Malamute-Hündin sollte seine Freundin werden. Aus Österreich ist man angereist, um den Serbier kennen zu lernen und auch gleich mitzunehmen, denn längst hatte man die Vorkontrolle mit einem "super" hinter sich.
Benji und Chaya waren sich auch gleich freundlich gegenüber gesinnt. Doch kaum im häuslichen Bereich angekommen, zeigte Benji wieder das alte Verhaltensmuster: „mein Mensch“ „mein Platz“ – usw.,Benji was Hündin Chaya sichtlich verwirrte und verunsicherte. Hier waren und sind nun die Zweibeiner gefragt, die schon nach einigen Tagen üben vermelden konnten, dass Chaya und Benji sich recht gut arrangiert haben und man zuversichtlich ist, auch den Alltag bald entspannt verbringen zu können. Die vielen neuen Eindrücke, die neue Lebenssituation – alles muss Benji erst einmal verdauen. Wir sind froh, Menschen gefunden zu haben, die nicht die Flinte ins Korn werfen, sondern dankbar die Hilfestellung unserer Mitarbeiterin in Österreich annehmen.
 


Ein herzliches DANKE an alle Beteiligten und wir drücken die Daumen, dass Benji für sich selbst „bald angekommen ist“. So eine lange Zeit im Tierheim, als einer unter vielen, das prägt ja auch einen Hund.

 

 

 

 

 


 

Nelly – klein – spritzig und anhänglich wie eine Klette….

Nelly und GoyaÜber andere Tierschützer kam Nelly zu uns in die Vermittlung und konnte bereits vor ihrer geplanten Ankunft zu Pfingsten einige Interessenten finden.

Am schnellsten war der Besitzer des Husky-Rüden Goya, einem ehemaligen Musherhund, der ausgedient hatte und mit einigen gesundheitlichen Problemen behaftet ist. Der aus einem Tierheim im Saargebiet stammende Rüde hat sich dennoch schnell zum Liebling seines Herrchens emporgearbeitet, der alles daran setzt, Goya ein trotz seiner Einschränkungen so ausgefülltes Leben wie möglich zu bieten. Die Entscheidung, Goya, der an das Leben mit Artgenossen gewöhnt ist, eine Hündin an die Seite zu geben war also eine wohlüberlegte, denn Schaden sollte der Rüde auf keinen Fall nehmen. Mit der vergleichsweise zierlichen Nelly schien die passende gefunden, denn jünger (und formbar) sowie verträglich sollte die Hundedame sein, aber, damit Goya nicht überfordert wäre, noch andere Interessen haben als das Spiel mit Artgenossen.

Nelly reiste also an und Goya mit Herrchen fuhren ihr entgegen, nicht ganz hälftig hat man sich dann getroffen, um die beiden Hübschen zusammen zu führen. Nachdem Goyas Nackenfell sich zuerst aufstellte, nahm Nelly das für sie so wichtige "Date" wesentlich lockerer. Die Umweltdüfte waren ihr viel wichtiger. Nach einem gemeinsamen, entspannten Spaziergang durfte Nelly dann in den Kombi ihres neuen Herrchens umsteigen und ab ging die Fahrt nach Hause.

Offen und mit dem Charme der Jugend versuchte Nelly gleich, sich nicht nur mit Goya, sondern auch mit den anderen zweibeinigen Hausbewohnern anzufreunden, was ihr auch schnell gelang. Und nach einer etwas turbulenten Nacht und weiteren Annäherungsversuchen, war die Freundschaft zwischen den beiden Hunden auch schon geschlossen. Nein, hergeben will man die Nelly unter keinen Umständen mehr und sie soll so schnell als möglich aus der Vermittlung. Denn nun darf sie sich zu den „Glücksfellen“ zählen.Nelly und Goya

Und großes Glück hat sie, das muss man sagen. Haus und Garten wird nun geteilt mit Goya und kleine Spielchen macht man auch schon zusammen. Und wenn es ums Kuscheln geht, dann liegen die beiden auch immer dichter beieinander. Und was man im Vorfeld hoffte, steht nun fest: Nelly war absolut die richtige Entscheidung.
Nelly
 

 

 

 

 

 

 

 

So hat unsere kleine Husky-Mix-Hündin sehr schnell den Weg ins große Glück antreten dürfen und wir freuen uns darüber, dass sie zu Menschen gekommen ist, die mit den Nordischen umzugehen wissen.

Bald wird Nelly merken, dass sie fest bleiben darf und wenn sie angekommen ist, lässt vielleicht auch das „an-den-Fersen-haften“ etwas nach. Man hat ja auch schon den Sessel entdeckt und, dass man sich darauf so richtig entspannen kann. Also stehen die Chancen, dass die kleine Maus fest Pfote fasst, gar nicht so schlecht.
 


 

Honey – kein Ersatz für Bonny, aber eine Lücke wurde gefüllt…….
Honey
Als der Anruf kam, dass Bonny ihrem Joscha vorausgegangen ist, da waren wir alle sehr traurig, denn die kleine Italienerin hat in ihrem Hundeleben viel mitmachen müssen. Damit aber Joscha nicht ganz orientierungslos ist und in ein Loch fällt, sollte er wieder eine Partnerin an seiner Seite haben.

Und da gab es Honey: klein, mutig und immer zum Spielen aufgelegt, sie weiß ihr Malamuten-Köpfchen durchzusetzen. Und so schleimte sie sich auch spontan bei den neuen Menschen ein – ein wenig zögerlich dagegen war noch Joscha. Zu viele Jahre hatten ihn mit Bonny verbunden, so dass er nicht gleich mit wehenden Fahnen die Honey in Empfang genommen hat. Ein paar Anlaufschwierigkeiten gibt es immer noch.

Doch langsam wachsen zarte Freundschaftsbande zwischen den Vierbeinern und jeder ist sichtlich froh, dass er einen Kumpel hat und nicht alleine lebt. Denn Mensch muss nebenbei noch die Brötchen verdienen und es war wichtig, dass der neue Hund auch mal alleine bleiben kann mit Joscha.

Honey hat auch das gemeistert, einige Tage sind so schon vergangen und jetzt kam grünes Licht: Honey kann von der Seite. Sie ist nicht mehr wegzudenken. Wir freuen uns, dass die kleine, immer fröhliche Hündin nun doch noch ein Zuhause gefunden hat.

Ein DANKE an Waltraud und Walter – wir freuen uns über euer Vertrauen, mit Honey die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

 


 

LENA – gerade mal 7 Monate alt und schon ein „Notfall“ – so kam die junge Hündin zu uns in die Vermittlung.

LenaDoch sie sollte nicht erst auf die Seite, denn da gab es liebe Menschen in der Warteschleife, die die Hundedame abgefangen haben.

In ihrer Heimat Gran Canaria war Lena in einem kleinen Hinterhof gehalten worden. Ihr altes Herrchen hat sie so Tagelang eingesperrt, ohne sich um sie zu kümmern - oft bei 40 Grad im Schatten ohne Wasser und Futter. Und wenn sie bellte hat er sie geschlagen, Lena hat in ihren kurzen Leben schon viel durchgemacht.

Trotz allem Leid ist sie kerngesund , hat keine bleibenden Schäden davongetragen. Ganz im Gegenteil. Sie ist sehr verschmust, sucht immer den Kontakt zu Menschen, ist lebensfroh und spielt leidenschaftlich gerne. Und die Menschen, die sie liebevoll in Empfang genommen haben, die wissen, was für einen Schatz sie bekommen haben. Da Lena trotz allem offen und freundlich ist, hat es nicht viel gebraucht, ihre Zweibeiner um die Pfote zu wickeln. Ein bisschen fängt sie die Trauer ihrer neuen Menschen ab, denn der vierbeinige Kamerad, zu dem sie gekommen ist, ist schon kurze Zeit nach der Übernahme erblindet. So wünschen wir Menschen und den beiden Hunden trotzdem viel Freude miteinander und hoffen, dass Lena viel Sonne in den grauen Alltag bringt.

Ganz lieben Dank, dass Lena gleich bei Rocky einziehen durfte, ohne irgendwo Zwischenstation zu machen.

 


 

Miky
Miky und sein neues Frauchen

In eine Art Vermittlungs-Zeitschleife (wie der "Murmeltiertag" ) scheint eine unserer Pflegestellen geraten zu sein. Lange hat es gebraucht, fast zwei volle Jahre, bis der Vorgänger von Miky, der Akita-Mix-Rüde Sascha ein neues Zuhause gefunden hat - erst dann fand er ein ganz tolles Heim.Miky

Und nun hat es wieder mehr als ein volles Jahr gebraucht, bis "Nachfolger" Miky endlich in ein neues Leben starten konnte. Liebevoll wurde Miky in dieser Zeit begleitet, seine Ängste waren fast alle verschwunden, so schien es auch einfacher, ihn weiter zu vermitteln (Eva, du bist eine wundervolle Pflegemama – DANKE !!) Dann kam der Tag, wo jemand einen neuen Kameraden an der Seite suchte. Zuerst fiel die Wahl auf einen anderen Vierbeiner, doch dann kam MIKY – wie er es geschafft hat, sich „einzuschleimen“ – so ganz ist es uns noch nicht bekannt, doch ein wenig schien es, als sei es „Liebe auf den zweiten Blick“.

Und so ist Miky nach einem langen Jahr des Wartens endlich umgezogen und zeigt sich von seiner besten Seite. Das Problem mit einem Herrchen haben wir hier nicht, denn es gibt nur ein Frauchen und das hat er absolut um die Pfoten gewickelt. Gemeinsame Unternehmungen schweißen zusammen – gemeinsam geht man auf den Hundeplatz, hat seine Spaßerlebnisse. Und was besonders toll ist, Miky hat das große Glück und darf mit Frauchen zur Arbeit. So muss er keinen Tag alleine bleiben und hat die ständige Nähe. Und zu all dem Glück ist dort noch ein Hundekumpel, mit dem man sich die Zeit vertreiben kann, während Frauchen arbeitet. So ist die Zeit bis Feierabend nicht zu lange und Miky auf dem Hundeplatzdas lässt sich gut aushalten.

Danke dir nochmals liebe Eva für den Halt, den du Miky über ein Jahr lang gegeben hast und DANKE an Jessica, die sich bei der Vermittlung so toll mit eingeklinkt hat.

Miky auf dem Hundeplatz

 

 


 

LEON
Leon, immer ein lächeln im Gesicht

Der erste Eurasier im Süden, der sich ungeniert dem Menschen genähert hat und mit dem man schmusen konnte. LEON – ja, wer ihn in der Station kennen gelernt hat, der war von dem Hundemann begeistert. Nicht nur eine hübscher Eurasier-Rüde, sondern auch einLeon in der Pflegestelle absoluter Charmeur. Es war schwer, ihm zu widerstehen.

Nachdem Leon soweit tierärztlich versorgt war, dass er in eine Pflegestelle umziehen konnte, um noch an der Leine laufen zu lernen, wurde er bei Diana und Andy einquartiert. Begleiten sollten ihn der bereits vorhandene Eurasier-Mix „Sirki“, die Samojeden-Hündin Alischa und die beiden kleinen Shiba-Mädels. Doch Leon strafte uns alle Lügen. Von wegen erst lernen "an der Leine zu laufen" – stolz und an der Leine verließ er die Station und sprang in den Transit. In Richtung Pflegestelle ging es denn noch - schließlich ist die Leine nicht alles, was so ein Hund an Wissen nachzuholen hat.

An der Übergabestelle sprang er genauso fröhlich und unbeschwert aus dem Tierschutzauto wie hinein, ließ sich von allen Beteiligten mit Streicheln verwöhnen und wurde genauso problemlos vollends in die Pflegestelle chauffiert. Dort angekommen freundete er sich sofort mit den vier bereits genannten Hunden an und es waren wilde Spiele angesagt.

Doch schneller als geahnt konnte Leon ohne Einschränkung an der Leine laufen und innerhalb von 14 Tagen zog er in sein festes Zuhause um, wo er seinen neuen Menschen nur Freude bereitet. Wie es das Schicksal so will, hat er auch noch einen neuen samtpfotigen Kumpel mit dem Namen „Leo“. Leider geht Leo auf die Spielaufforderung von Leon noch nicht ein – aber das kann ja noch werden. Nun hat Leon sein eigenes Revier – lebt als Pascha und wird nach Strich und Faden verwöhnt. LeonEr macht es einem aber auch leicht, ihn ins Herz zu schließen. Das ständige Lächeln in dem kleinen Hundegesicht sorgt für immer gute Laune.

Leon mit der Samtpfote

 

Ein herzliches DANKE an Diana und Andy mit ihren 4 tollen Hunden – es ist immer wieder schön mitzuerleben, wie ihr die scheuen Hunde für ein neues Leben startklar macht.

Leon
 


 

Ninja
Ninja kann endlich lächeln

eine scheue Straßenhündin war da noch Ende 2007 bei uns eingezogen. Zunächst schaute sie nur immer ängstlich hinter den Hütten hervor und bellte – „lasst mir meine Ruhe“.

Gemeinsam mit den anderen Hunden im Gehege war sie stark, flitzte immer, schön abgeschirmt von Spike, Chaki oder Akasha, im Rudel mit.Ninja

Dann sollte jedoch der Tag kommen, wo man sie aus dem Rudel herausholte, denn da gab es Menschen, die sich in die kleine Maus verliebt hatten und einen bildhübschen Rüden, den Anouk……nur die Entfernung stimmte nicht so ganz.

Kurzerhand zog Ninja in der Geschäftsstelle ein. Problemlos, stubenrein, verträglich mit den anderen Hunden und Katzen. Laufen lernen an der Leine?? Auch das keine Schwierigkeit für diese kleine weiße Schönheit. Alles in allem: eigentlich der perfekte Hund. Gewundert hat es uns schon, denn wie kann so ein Straßenhund innerhalb von 3 Wochen zum perfekten Vermittlungshund werden?? Anscheinend hat sie sich wohl gefühlt, anders ist es nicht möglich.

Dann kam der Tag, wo Ninja reisefertig gemacht wurde – gestartet wurde zum „Nordlicht“. Nach einem Tag Aufenthalt ging es von dort aus dann weiter bis hinter Rostock. Eine traumhafte Gegend, wo man gerne Hund sein wollte.

Ninja und AnoukDie Begegnung mit Mensch und Tier gestaltete sich ein wenig zurückhaltend. So ganz sicher war sich Anouk nicht, dass Ninja einziehen sollte und Ninja war sich nicht sicher, ob sie da bleiben wollte. Ausgemacht wurde, dass man den beiden Hübschen drei Wochen Zeit lässt und die Erwartungshaltung ein bisschen herunterschraubt. Die Zwischenbescheide waren erst noch zögerlich, doch dann auf einmal stand es fest:

„Ninja ist angekommen – Ninja bleibt“.

Sicherlich ist es noch nicht die große Liebe zwischen Anouk und Ninja, aber man arbeitet daran. Fakt ist, bei so tollen Menschen, die sich mit Rat und Tat zur Seite stehen lassen, da ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis sich alles vollends eingespielt hat.

Es war sehr schwer, diese kleine Hündin loszulassen, zu sehr hatte sie sich schon in die Herzen ihrer Betreuer rein geschlichen. Doch lieben bedeutet auch loslassen und man macht ja Tierschutz und kein animale hording…..Anouk und Ninja

Wir bedanken uns bei Ninjas Menschen für die Mühe, die sie sich gegeben haben, und bei Anouk für seine Geduld mit der kleinen Maus.

Und vielleicht trifft man sich im „Nordlicht“ einmal wieder? Schön wäre es, denn der Weg in den Süden ist doch ein bisschen weit.
Ninja und Anouk


 

Glücklich? Ja, auch nach fast 12 Jahren als Einzelhund.
Ayla an Ostern

Am Anfang stand eine jener Mails aus der Geschäftsstelle: „könnt ihr einen Notfall aufnehmen?“Ayla und Paris
Also ging’s mal wieder los, einen Pflegehund abzuholen. Nach anfänglichen Problemen zwischen Parys und Ayla (Eyla) sind sie heute nach drei Monaten ein Herz und eine Seele. Nach einem Ostertrip nach Mecklenburg-Vorpommern, zum Osterlager von Nordische on Tour, mit dem Wohnwagen, stand die Entscheidung fest. Wer jeden Tag Wanderungen von mind. 1,5 bis 2 Stunden mit macht und kräftig an der Leine zieht, wenn Herrchen mit Parys weiter vorne ist, der hat sich wohl doch an das Leben als Zweithund gewöhnt. Somit wurde es mal wieder eine Pflegestelle weniger und ein vermittelter Hund mehr.

Nun müssen nur noch die Blutwerte passen und dann geht’s im Juni mit dem Wohnwagen nach Nordschweden. Mittlerweile hat sie gut 3 kg abgenommen und ordentlich an Kondition und Muskeln zugelegt. Fahrradfahren und Jogging sind keine Fremdworte mehr. Auch ihre Gelenkprobleme machen ihn nicht mehr so schwer zu schaffen.

Nun freuen sich zwei Vierbeiner, wenn man nach Hause kommt und sind entsetzt, wenn sie mal nicht mit dürfen zur Arbeit. Beide Aylaschlabbern sich gegenseitig über die Schnauze und auch der Futterneid nimmt langsam ab. Mittlerweile haben wir rausbekommen, dass Ayla einfach kein Rind mag. Nun haben wir Futter gefunden, das fast kein Rindfleisch enthält. Jetzt haben wir 2x Futter im Keller stehen, 2x Hundeschnauzen im Gesicht, wenn wir nach Hause kommen.

Ayla ist eine große Sonnenanbeterin und liegt am liebsten im Garten, wo sie dann aber auch schnell mal in den Schatten wechseln kann. Ansonsten macht sie den Fellwechsel gut mit und lässt sich sogar zupfen!

Ein ganz liebes Danke nach Schleswig-Holstein zu Kerstin und Axel mit Parys, die hier (wieder einmal) so schnell und unkompliziert für diesen Notfall eingesprungen sind. Und für Ayla freuen wir uns riesig, dass sie bleiben darf – besser hätte sie es wirklich nicht treffen können.
 

 

 


 

Rocky – unser Malamute-Rüde,

war nun fast ein halbes Jahr bei uns in der Station. Imposant und von einer gewissen Dominanz war er nicht so einfach vermittelbar. RockySchon beim ersten Kontakt "checkte" er die Menschen ab, bei manchen ganz offen, bei anderen fast unmerklich. So war er nicht immer gut einzuschätzen. Innerhalb des Hunderudels war er jedoch kein Problem und tollte mit den anderen Hunden um die Wette.
Dennoch, fast schien es, dass er zum "Dauersitzer" werden könnte. Dass dem nicht so geschah, fing wieder einmal mit einem traurigen Ereignis an, eine Familie verlor ihren vierbeinigen Kameraden und das Haus erschien leer.

Bei einem ganz unverbindlichen Besuch in der Auffangstation fiel der Augenmerk auf den großen Rocky – der nicht nur hübsch ist, sondern auch eine gewisse Ausstrahlung besitzt. Nach einer Nacht überschlafen, machte man sich wieder auf in die Station - die Entscheidung, Rocky mitzunehmen, stand fest.
So durfte unser Rocky nach NRW umziehen und versucht nun, seine neue Familie um die Pfoten zu wickeln. Doch diese Familie ist erfahren genug, dem Rocky auch zu sagen, dass die Zweibeiner „Chef im Hause“ sind, was auch zwingend notwendig ist.
Da Rocky ein ausgezeichneter Schwimmer und ein Wassernarr ist, gaben wir noch mit auf die Reise, dass der Gartenteich entsprechend abgesichert werden muss. So war man vorbereitet - ein Glück, denn der Teich samt Fischen zog Rocky umgehend geradezu magisch an. Aber draußen hält ihn nichts – da ist schwimmen angesagt, sofern es die Örtlichkeiten zulassen.
Wir freuen uns sehr für Rocky und seine neue Familie, dass es bis jetzt gut mit dem Hundemann klappt und drücken die Daumen, dass es noch eine lang andauernde Freundschaft bleiben wird.
 


 

Spike - ein gutmütiger Hopfball ist ausgezogen,
Spike

um mit seiner liebenswerten Art andere Menschen glücklich zu machen. Schon bei uns in der Auffangstation hat sich schnell gezeigt, dassSpike wir es mit Spike mit einem besonders tollen Labi-Mix-Rüden zu tun haben. Seine Gefährtin, eine Husky-Hündin ist schon vor ihm vermittelt worden, nun sollte er an der Reihe sein.
Normalerweise sucht man auf den Seiten der nordischen Hunde keinen Labi-Mix – aber es gibt gewisse Ausnahmen.
Ein weibliches Mitglied unseres Kooperationspartners aktion tier – menschen für tiere e.V. wurde durch die Zeitschrift Mensch & Tier auf unseren Verein und somit auf unsere Internet-Seite aufmerksam. Rein informativ schaute man sich die Seite an und blieb mit einem innerlichen „Juhuuuu“ bei Spike haften. Schnell wurde der Ehemann herbeigerufen, das Telefon aktiviert und bei der Nothilfe angerufen, ob man sich Spike anschauen könne. Eine ruhige und eher zurückhaltende 9-jährige Golden Retriever-Hündin, sowie die komplette Familie suche einen neuen vierbeinigen Gefährten, da der andere Hundekumpel verstorben war.
Nach den entsprechenden Vorbereitungen reiste man dann an und nahm einen total im wahrsten Sinne des Wortes „umwerfenden“ Spike mit auf einen Spaziergang. Auf diesem zeigte sich Spike rasch relaxt, ruhig und hin und wieder ließ er sogar ein wenig von seinem (eigentlich vorhandenen) Grundgehorsam durchscheinen. Ja, Spike präsentierte sich von seiner besten Seite und so stand für die Familie und die Hündin bei der Rückkehr zur Station fest: Spike kommt mit!
SpikeDie Rückmeldungen sind nur positiv – keine Probleme mit den Kindern – keine Probleme mit der Hündin – es ist so, als wäre Spike schon immer in dieser Familie gewesen.
Und wir freuen uns für unseren „schwarzen“ Buben, denn meist sitzen diese Mixe und zudem noch in „schwarz“ viel zu lange und warten auf ihre Chance.

Ein Danke an die Familie, die Spike so liebevoll in Empfang und bei sich aufgenommen hat.
 

 

 

 

 

 


 

NICK
Nick und seine neuen Dosenöffner

Langsam richtet sich der Ast wieder auf, den sich Nick selbst abgesägt hat.Nick

Sein großes Glück ist, dass er nun Husky erfahrene Menschen ohne Kleintiere als seine Dosenöffner ansehen kann und die werden mit ihm und seinem Temperament sicher gut klar kommen. Jung genug, um noch einiges anzunehmen, ist Nick ja und durch seine stets freundliche und liebenswerte Art werden die neuen Menschen es einfach haben, mit ihm den gemeinsamen Weg zu beschreiten. Und Kinder ist er ja gewöhnt, mit denen kann er toben und spielen – mit den Erwachsenen Fahrrad fahren und joggen – für Abwechslung und Auslastung ist also gesorgt.

Wir wünschen Nick und seiner neuen sympathischen Familie viel Freude und bedanken uns, dass sie den weiten Weg nicht gescheut haben.