Die "Glückspelze" der Nothilfe für Polarhunde e.V. danken allen, die mitgeholfen haben, ihnen einen Platz zum Leben zu geben.
Nordische, die im März 2008 ein neues Zuhause gefunden haben

Ehemalige Vereinshunde erzählen aus ihrem neuen Leben

 

WOLLE ist angekommen

Wolle ist angekommen

Eigentlich hat die Vermittlung anders aussehen sollen – zuerst Pflege und dann hätte Wolle ein neues Zuhause in Aussicht gehabt. Doch es kam einfach anders.

Nachdem ihr alter vierbeiniger Kamerad gestorben war, waren Dana und Siggi „hundelos“ und die Spaziergänge schienen einsam ohne einen Hund an der Seite. Man telefonierte und war sich einig, wenn die NfP in Not ist, dann darf wenigstens mal ein Pflegehund einziehen. Da kam Wolle !! Er musste sehr schnell aus seinem Zuhause „weg“ und die Interessenten hatten noch ein zeitliches Problem. Kurzerhand sprangen Dana und Siggi ein und holten Wolle in Paderborn ab.Wolle, endlich daheim

Schnell hat man herausgefunden, dass Wolle ein Traumhund ist und all das verkörpert, was man sich eigentlich mit einem neuen Kameraden gewünscht hätte…..vor allem, dass er mal – im Gegensatz zu Harrison – ein paar Stunden alleine bleibt. Und das tut er – aber er tut auch noch mehr. Er hat sich sehr schnell eingeschmust und eingeschleimt, so dass ein Wegdenken geschweige denn Weggeben nicht mehr möglich ist. So wurde aus dem „Pflegehund“ ganz schnell ein neuer und fester Kamerad, der schon nach den ersten Tagen mit einer Affenliebe an seinen neuen Menschen hing.

Wir freuen uns, dass Wolle bleiben darf – die anderen Interessenten finden eine andere Alternative. So ist allen geholfen, vor allem aber Wolle, der der Meinung ist, „seinen Platz gefunden zu haben“ – „hier bin ich glücklich und hier bleibe ich“ !!! Basta!

Zwischenzeitlich hat Wolle auch einen normalen Rhythmus gefunden, er schien ziemlich unterfordert. Zum Glück ist er aber an Menschen geraten, die sich sehr viel mit ihm beschäftigen und üben – und diese Mühe hat schon Früchte getragen.

Dana und Siggi – nochmals vielen Dank für euren schnellen Einsatz und eure Hilfe und viel Freude mit Wolle.
 


 

Askans Not-Pflegestelle konnte eine husky-erfahrene Familie finden, deren Rudel altersbedingt sehr klein geworden war. Hier lebt Askan nun an der Seite zweier etwas älterer Hundedamen.
Askan


 

Scottex fand in seiner Heimat Italien ein huskygerechtes neues Zuhause.
Scottex


 

Brenda

 

Immer mal wieder hatte Brendas Interessenten, doch nirgendwo ließ sich das Optimale finden und das sollte es schon sein, denn eigentlich war Brendas Zuhause perfekt - wäre da nicht das Thema "Alleine bleiben" gewesen. Die Monate gingen ins Land und Brenda lernte samt Besitzerin, wie der Alltag gestaltet werden kann, ohne Brendas Verlassensängste zu regelrechten Panikattacken ansteigen zu lassen. Und so bleibt nun alles wie es ist - für Brenda sicherlich die schönste Lösung.

 

 

 

 

 

 


 

ARKO

ArkoWar als äußerster Notfall in Köln ausgeschrieben, da ihm um ein Haar die Abgabe im Tierheim gedroht hatte. Sein Vorbesitzer konnte die Zeit für ihn nicht mehr aufbringen als Selbständiger und Arko war viel zu oft und zu lange alleine und sich selbst überlassen.

Arko hatte Glück im Unglück, denn eine Tierfreundin vor Ort setzte sich sofort und vehement für ihn ein. Sie knüpfte den Kontakt zur NfP und stellte alle Informationen und Fotos zur Verfügung, damit Arko sich sofort auf der Webseite vorstellen konnte - auch auf die Gefahr hin, dass Ostern eventuell keine so glückliche Zeit für eine Vermittlung ist.

Aber falsch gedacht. In der Nähe von Berlin war schon längere Zeit eine Familie auf der Suche nach einem solchen Mix-Rüden, doch irgendwie war man noch nicht so ganz bereit für die Aufnahme eines neuen Hundes, der Verlust des vierbeinigen Kameraden schmerzte noch zu sehr. Aber eine Pflegestelle zur Verfügung stellen - das war denkbar. Das kam uns dann auch für Arko sehr entgegen – mit Sicherheit die bessere Lösung als jedes Tierheim.

Ausgestattet mit allen dafür nötigen Unterlagen nahm die Kölner Tierschützerin auch den weiteren Verlauf beherzt in die Hand, soweit sogar, dass ein Auto gemietet wurde, um den zukünftigen Pflegeeltern bis Kassel entgegen zu fahren. Vorausgegangen war ein rasch organisierter Besuch von Tierschützern bei der neuen Familie – angesichts der ganzen Situation trug jeder sein Möglichstes dazu bei, Arkos Zukunft so günstig wie möglich zu gestalten.Arko
Das Treffen und Kennen lernen bei Kassel war sehr positiv – Arko ging spontan mit der neuen Familie, zeigte keinerlei Unsicherheiten.

Daheim angekommen, wurde ihm sein neues Daheim gezeigt und es wurde so schnell Freundschaft geschlossen, dass schon am zweiten Tag nach der Übernahme die Nachricht kam: „Nehmen Sie ARKO von der Seite – er ist sooo toll, er bleibt fest bei uns“. Was für ein Glück für diesen Hund und welche Freude, dass er nicht nochmals umziehen muss.
An Frau W. aus Köln ein ganz dickes DANKE für die große Mühe, die Sie sich gegeben haben.
An Arkos neue Familie ebenfalls ein riesiges DANKESCHÖN, dass sie sich auf das Abenteuer so schnell eingelassen hat und für Arko die zweimal fast 300 km gefahren ist.
Wir sind sicher, dass es noch eine lange und dicke Freundschaft wird, denn auch die vorhandene 9jährige Mischlings-Hündin fand in Arko einen tollen Kameraden zum spielen, toben und kuscheln.
Arko

 


 

LEICA

Leicawurde mal wieder als Notfall und Balkon-Hund aus NRW gemeldet. Besitzer verstorben, die Hinterbliebenen hatten kein Interesse an der Hündin. Die Übergabe fand dann auch sehr fragwürdig statt, doch für Leica besser, als weiterhin auf einem Balkon zu leben.

Leica durfte auf direktem Weg in ihr neues Zuhause umziehen, ohne Zwischenstation machen zu müssen. Eine liebe und anspruchslose Hündin – sie hat ein Zuhause bekommen, wo sie nun den Himmel auf Erden hat.

Zurückgeblieben sind starke Verlustängste. Wenn man zur Balkontüre rausgeht und sie mitnimmt, bekommt sie schon Panik, man könnte sie ausgesperrt lassen. Das erträgt die kleine Maus nicht. Sie will gerne immer eingebunden sein ins Familienleben, bleibt jedoch im Haus auch mehrere Stunden alleine.

Mit anderen Hunden umzugehen, muss Leica noch lernen, denn ein soziales Verhalten konnte sie durch das Abgeschiedensein nie wirklich erlernen. Da sind nun die neuen Menschen gefordert, die das Mädel nicht mehr hergeben möchten, aber auch einen Weg suchen, stressloser für Mensch (und Hund) auf Spaziergängen und Radtouren unterwegs zu sein. Leica genießt jede Art von Unternehmungen und saugt sie förmlich in sich auf.

Sie ist „angekommen“ und wir drücken alle Daumen, dass das Arbeiten an Leicas Defiziten bald Erfolge zeigt.
Ein Danke an unsere aktiven Mitarbeiter in NRW, die Leica abgeholt und gebracht haben.
Ein Danke, dass es zu einem guten Ende kam, an die Orga www.dogs-island.de, die sich beherzt um die arme Hundedame gekümmert hat.
 


 

Stella und Asco, zwei Malamuten und eigentlich ein Dream-Team, das wir gerne zusammen vermittelt hätten.

Asco und Stella

Obwohl es sich schon um zwei gestandene, 5jährige Hunde handelte, waren sie doch kindisch, alberten den ganzen Tag herum, ob mit sich selbst oder mit den Zweibeinern, die da ins Gehege kamen. Heimweh schienen sie keines zu haben, die Umplatzierung gestaltete sich so problemlos wie kaum einmal.
Für Liebhaber dieser Rasse zwei „Sahnehäubchen“, bei denen die „Mund-Propaganda“ wieder schneller war als alles andere, ohne im Netz vorgestellt worden zu sein, hatten beide umgehend Interessenten. Und dann kam auch das große Glück: Fast zeitgleich durften sowohl Stella als auch Asco die Station verlassen.


ASCO – jetzt „Akino“

Asco, jetzt AkinoBei ihm war es so etwas wie die Liebe auf den ersten Blick. Er ist aber auch ein besonderes Bärchen, total Menschen bezogen, anhänglich und auch unproblematisch. Naja, trotzdem mit den typischen Verhaltensweisen der Malamuten, aber dank der bereits gemachten Erfahrungswerte mit dieser Rasse haben seine neuen Menschen kein Problem mit ihm und finden ihn einfach nur „toll“. Und das ist er auch. Gewohnt, fast nur draußen zu leben, hat er sofort Haus und Garten in Beschlag genommen, fühlt sich jedoch bei seinem Menschen-Rudel im Haus wesentlich wohler als draußen.

Und die Stubenreinheit war kein Thema – gentelman-like hat er nicht mal Anstalten gemacht, irgendwo das Bein zu heben. Hat man ja auch nicht nötig, als neuer und alleiniger Herrscher in diesem schönen Daheim.

Ab und zu betätigt er sich jedoch als Alleinversorger, denn manches Essbare ist vor ihm so überhaupt nicht sicher. Aber daran wird nun fest gearbeitet. Das neue Frauchen bringt alle Voraussetzungen mit, sich auch durchzusetzen, obwohl sie schon dem Charme des Hundemannes verfallen ist. Aber das eine hat ja mit dem anderen nichts zu tun.

Lange und ausgedehnte Runden und Schnüffelerlebnisse lassen einen zufriedenen und ausgeglichenen Asco zu Hause auch relaxt herumliegen, denn die vielen neuen Eindrücke müssen auch verarbeitet werden.
Wir sind glücklich darüber, diesen zauberhaften Rüden in so guten Händen zu wissen.

STELLA

Stellazog bei einer lieben und Malamute-erfahrenen Familie ein. Durch den verstorbenen Rüden war die Liebe zu dieser Rasse so gewachsen, dass es eben auch wieder nur ein solcher sein sollte.

Stella hatte neugierig gemacht und ein paar Fotos später war klar, auf der nächsten Fahrt in Richtung Nordlicht für Notfelle würde Stella mit an Bord sein. Nein, nicht um dort einzuziehen, sondern um ihre neuen Menschen kennen zu lernen und bei gegenseitigem Gefallen gleich einzuziehen. Und es funkte – Mensch und Hund fanden gleich einen „Draht“ zueinander.

Wie auch schon bei uns in der Station, so hat sich Stella sofort und ohne Probleme nicht nur in Haus und Garten wohl gefühlt, sondern findet ihre neuen Menschen auch super klasse. Und wir vermuten stark, dass das Malamute-Mädel beide Hundeeltern auch schon mächtig um die dicken Pfoten gewickelt hat. Ein geplanter Urlaub an der See verlief traumhaft für Stella und sie konnte sich so richtig austoben.

Wir danken Stellas Menschen für das Entgegenkommen und freuen uns, dass Stella die durch den Vorgänger-Hund entstandene Lücke schließen darf und nur Freude bereitet.


Das Dreamteam Asco – Stella war schnell vergessen – keiner der beiden Hunde hat auch nur mit einer Faser dem anderen nachgetrauert. Dank der nötigen Auslastung der beiden, bestand da auch keine Zeit, um Trauer aufkommen zu lassen.
 


 

KIMBO – ein kleiner Hundemann geht auf die große Reise….

Kimbo

Morgens um 8 Uhr ist die Welt noch in Ordnung – so schien es für Kimbo. Seine Pflegemama wartete auf das Nothilfe-KimboTierschutzauto, in welchem Kimbo den Weg in sein neues Zuhause antreten sollte. Gut ausgerüstet mit großer Reisetasche, größer als der kleine Kerl, durfte er bei seiner neuen Familie einziehen. Diese fand es super, mit wie viel Herzblut Kimbo ausgestattet war und hat sich sehr über all die Dinge, die da in der Tasche verstaut waren, gefreut. Ausgepackt hat Kimbo natürlich selbst, freudig nahm er sogleich den Kontakt zu den Kindern auf und führte sein Spielzeug vor. Nach einer freundlichen Begrüßung marschierte Kimbo dann sehr selbstbewusst und eigenständig im Haus herum und schaute sich alles sehr kritisch an. Es schien ihm zu gefallen und er zeigte keinerlei Eingewöhnungsschwierigkeiten.

Eine äußerst positive Rückmeldung erhielten wir schon gleich am nächsten Tag. Warum steht denn keiner morgens früh auf und kümmert sich um seine Belange? Das war er so aus der Pflegestelle gewöhnt und war der Meinung, die Familie um 06.15 Uhr mit freudigem Gebell wecken zu müssen.

Die eindeutige Bezugsperson ist die neue Menschen-Mama, hier wird gekuschelt, gerne, wenn sie auf dem Sofa liegt. Sehnsüchtig wartet er am Mittag auf die Kinder, ob diese nicht bald von der Schule heimkommen.Kimbo

 



Wir freuen uns sehr, dass Kimbo durch die Sendung „Herrchen gesucht“ dieses tolle Zuhause bei diesen verantwortungsbewussten Menschen gefunden hat und danken für die freundliche Aufnahme von Kimbo und der Zweibeiner, die ihn gebracht haben.

Ganz herzlich bedanken wir uns bei der Hundeschule Kern, die Kimbo die Gelegenheit gab, in einer Trainingsgruppe festzustellen, dass kleine, wild kläffende Vierbeiner nicht nur Menschen auf die Nerven gehen, sondern auch ihren Artgenossen. Die gut sozialisierten Hunde der Gruppe wiesen ihn hier angemessen, aber bestimmt in seine Schranken.

Ein DANKE an Yassi für ihre enorme Geduld, denn der kleine Hundemann konnte sich in der ganzen Zeit in der Pflegestelle nicht mit ihr anfreunden, obwohl die Husky-Dame immer wieder den Versuch für eine Freundschaft gestartet hatte.
 


 

KULK – unglaublich, aber wahr

KulkNach 3 Monaten im Nordlicht für Notfelle schien es fast ausgeschlossen, den richtigen Platz für Kulk zu finden. Ein Mix aus Karel. Bärenhund und Husky – oder Ostsib. Leika-Husky – wir werden es nicht mehr erfahren, denn das Potential hatte er von beiden eingemixten Rassen.

Umso schwerer gestaltete sich seine Vermittlung. Es schien die richtigen Leute einfach nicht zu geben. Kulk ist ein hochintelligenter 1jähriger Rüde, der es schon genau wissen möchte und er braucht einen enorm großen Freiraum für seine Entfaltung. Das ließ er beim Nordlicht wohl alle gut spüren. Spielen war eigentlich unter seiner Würde, doch Spielzeug selbst interessierte ihn stark, aber nicht um zu spielen, sondern um es als Beute anzusehen. Ein intelligenter Hund, der intelligente Menschen suchte, die ihn noch entsprechend ausbauen und fördern.

Und die hat er dann auch gefunden. Genau das, was wir uns für ihn vorgestellt haben. Menschen, die sich mit dieser Rasse auskennen, ihm die richtigen und für ihn notwendigen Aufgaben stellen, damit das Potential, das in ihm steckt, auch zum Tragen kommt.

Wir freuen uns, dass es diese Familie gibt, die sich sehr freut, diese Herausforderung annehmen zu dürfen.

Wir wünschen Kulk von Herzen alles Gute – er hat es sooo verdient.
 


 

Akascha - er kam von NRW und er zieht auch in NRW wieder ein

Zusammen mit seinem Kumpel Chaki zog Akascha vor nicht allzu lange Zeit bei uns ein. Zwei unproblematische Jungs, die auch noch harmonisch miteinander umgingen. Auch im Rudel hat es sich gezeigt, dass sie sehr sozial waren – spielen und toben war angesagt.
Akascha
Fast zeitgleich durften sie nun die Auffangstation Süd verlassen, zuerst Chaki und nun Akascha.

Nach einer gelungenen Vorkontrolle musste nur noch ein gemeinsamer Termin gefunden werden – Karfreitag schien ein guter Tag.

Was keiner jedoch wusste, dass just in der vorausgegangenen Nacht der Himmel seine Schleusen öffnete und es einen halben Meter Schnee im Schwarzwald gab. Unbeeindruckt von den Wetterverhältnissen fuhren Akaschas neue Menschen trotzdem den weiten Weg, um ihren neuen vierbeinigen Kameraden „endlich“ abholen zu können. Und genauso unproblematisch, wie er gekommen ist, so ist er wieder ausgezogen.

Es ist schön zu wissen, dass er in ein harmonisches Zuhause kommt, wo alle Voraussetzungen dafür sprechen, dass er gemeinsam mit seinen Zweibeinern ein ausgefülltes Hundeleben führen darf.

Die Fotos sprechen für sich: ein stolzer neuer Besitzer – ein stolzer vierbeiniger Kamerad.
 


 

Unsere kleine Zicke Akea

Akeadurfte ebenfalls endlich umziehen. Nach einem gescheiterten ersten Vermittlungsversucht zu einem Zweithund war es uns klar, dass Akea einen Einzelplatz finden musste. Fast ein halbes Jahr hat Akea jetzt auf diese Chance warten müssen und sie würde vermutlich noch warten, wäre da nicht eine vierbeinige Vorgängerin gewesen, die im Charakter genau dem entsprach, was Akea darstellte. Natürlich ein anderes Outfit – aber ansonsten ziemlich gleich im Wesen. Die Beschreibung von Akea hatte die Menschen angesprochen, offen ging man beim Kennenlernen auf Akea zu, die ihre Chance ergriff und sich bei der Abholung von ihrer besten Seite zeigte.
So hat sie uns doch kurz ziemlich Lügen gestraft und wir können nur hoffen, dass sich das Mädel nun als Einzelhund auch entsprechend führt. Zusammen mit ihren Menschen wird sie viel unternehmen und wir sind uns sicher, dass aus der kleinen Zicke ein angenehmer Familienhund wird.

Ihnen, liebe Familie D. danken wir für Ihr Vertrauen und würden uns freuen, wenn sie Akea denselben Platz einräumen, wie vor Jahren der von uns vermittelten Assia. Und wir sind uns sicher, SIE tun das.
 


 

ANORI

AnoriKaum zu glauben, aber wiederholt bei uns zur Vermittlung gemeldete Alaskan Malamuten finden doch schneller einen Platz, als wir sie ins Netz stellen können. So auch bei Anori. Nur ein paar Tage vor seiner Vermittlung wurde uns der 1,5 Jahre alte, hübsche und liebenswerte Malamute-Rüde gemeldet. Bereits vorhandene Interessenten sahen sein Foto waren von dem Rüden hellauf begeistert. Was lag näher, als sofort das Notwendige zu veranlassen und Anori diese Chance zu geben ? Gesagt getan – mal wieder waren es Menschen, mit dem Malamute-Virus infiziert und nur ein solcher sollte es auch sein. Die Malamute-Hündin war schnell verstorben und es gab eine Lücke zu füllen.

Anori

Die Ereignisse überstürzten sich förmlich – von einem sehr engagierten aktiven Mitglied unseres Vereins wurde Anori aus Lippstadt abgeholt und auf direktem Weg nach Xanten gebracht. Ein wunderbares Zuhause mit wunderbaren Menschen ohne Erwartungshaltung. Mit mehr als gutem und beruhigtem Gewissen ließ man Anori in seinem neuen Zuhause. Und eigenartiger Weise fand Anori sofort an seinem neuen Herrchen solchen Gefallen, dass er ihm schon kurz nach der Ankunft an den Fersen hing. Also schien ja auch die Chemie zu stimmen.

Ein DANKE an die vorherigen Besitzer, die sehr souverän gehandelt haben, denn der junge Anori und der Altrüde mussten wegen plötzlicher Unverträglichkeit getrennt werden, was auf Dauer kein Zustand war. Um nicht laufend Stress zu haben, gab man dem jüngeren Rüden, der auch sehr unkompliziert ist, die Möglichkeit für ein neues Zuhause.

Ein DANKE an unsere Aktiven, die ihren Sonntag geopfert haben.

Ein DANKE an die neuen Menschen für das uns entgegen gebrachte Vertrauen – wir wünschen viel Spaß mit der Malamute-Schmusebacke.
 


 

In den Tierschutz war Chaki gekommen, weil er zusammen mit einem fast gleichalten oder besser gleichjungen Kumpel beim Alleinebleiben nicht gut tat. Dies bewog den Vermieter (verständlicherweise) dazu, die Genehmigung zur Hundehaltung zu widerrufen. Seinen kurzen Aufenthalt in der Station hat er genossen - was ein Abenteuer-Spielplatz!

Chaki, jetzt Wikata

Doch nun ist die Zeit des "Abhängens" für den Teenie-Husky vorbei, statt nur Jux und Dollerei sind auch wieder "ernsthafte Dinge" gefragt, dass er hier auf eine solide und breit angelegte Basis zurückgreifen kann, zeigen die ersten Zeilen:


"ich/wir sind soooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo glücklich!!! Freude ohne Ende, zwei Kilos hab ich schon runter, hihi und Wikata (Chaki) ist einfach genial, genial und nochmals genial.

neue Bilder folgen...

er kann und macht:

sitz, platz, Pfötchen geben, nicht betteln bei Tisch, beim normal Gassi gehen immer an der straßenabgewandten Seite laufen, knabbert nix an, ist stuben- und gartenrein, vom Markieren im Garten mal abgesehen, aber das ist ja normal....und verschmust, fühlt sich sauwohl, ist gelassen und ach...schier ohne Worte genial...Ball spielen, mit Aaron oder mir toben alles kein Thema....

Mei o mei ist es wundervoll wieder auf den Hund gekommen zu sein...seufz"

 


 

Bluff – gemeldet wurde der NfP dieser Alaskan-Malamute-Rüde über Samojeden-in-Not – abzugeben über „privat“….ansonsten droht das Einschläfern. Von privat in diesem Falle nicht um die Ecke, sondern in Madrid. Wie auch immer SIN an die Vermittlung über ihre Verbindungen kam, wir wollten uns einklinken, vielleicht hat er ja über die vereinseigene Webseite eine Chance. Sehr schnell haben sich unendlich viele Menschen gemeldet, die diesen Rüden gerne aufnehmen wollten – selbst auf den Fotos hatte er „Ausstrahlung“. Sogar eine Spedition wollte die Abholung in Spanien übernehmen. Aber es kam alles anders.
Bluff
Nachdem wir die feste Zusage gegeben haben, dass es kontrollierte Interessenten gibt, die Bluff aufnehmen wollen, war plötzlich für kurze Zeit „Funkstille“.
Aber nicht lange, denn Samojeden in Not blieb hartnäckig an Bluff dran und arrangierte alles, was für einen Transport notwendig ist. Und die neuen Menschen von Bluff warteten geduldig, blieben aber nicht untätig im Hintergrund. So kam eine völlig neue Situation auf uns zu: wir mussten uns um überhaupt nichts kümmern, man hat einfach selbst einen Flug nach Madrid gebucht, um Bluff direkt abzuholen. Schließlich war das lange Warten nicht mehr auszuhalten. Diese Mitteilung hat uns vollkommen geplättet.
Und am 10.03. – sowieso ein „besonderer Tag“ - machten sich dann zwei Damen auf den Weg. Mit einer positiven Einstellung und vertraglich abgesichert, stieg man in den Flieger.

Den schönen langen Bericht, was man oder besser frau erleben kann, wenn frau einen alten Malamute nach Deutschland begleiten will, finden Sie hier – es ist kurz zusammengefasst die Geschichte von Pleiten, Pech und Pannen, mit sportlichen Zwischeneinlagen von Seiten der Zweibeiner, die viele Nerven lassen mussten. Der einzig allzeit Coole war Bluff, der das Chaos mit geradezu stoischer Ruhe ertrug.
Bluff
Seine Menschen hatten den Rückflug über Zeit, sich zu erholen und so kamen alle gut gelaunt in Deutschland an.
Mit vielem hatte man gerechnet, aber nicht damit, dass Bluff einfach da war, als wäre er nie irgendwo anders gewesen – da haben die vorhandenen Katzen schon deutlich mehr am großen, noch etwas zotteligen Neuzugang zu knabbern.

Bis heute ist diese Vermittlung einzigartig – und das alles für einen Hund, der schon 9 Jahre alt ist. Aufgeklärt und nach allen Seiten abgesichert, beginnt nun für seine Menschen ein neuer Lebensabschnitt, einbezogen der große Malamute-Bär „Bluff“. Und mit dem neuen Start in ein neues Leben auch ein neuer Name: Jeff – soll er nun heißen.
Denn Jeff ist kein „Bluff“, er ist ein wunderbarer Kamerad, der hoffentlich noch viele schöne Jahre in diesem Zuhause leben darf.

Wir können nur den Hut ziehen vor so viel Engagement und ein herzliches DANKE sagen.
Auch an Samojeden in Not DANKESCHÖN – für die tolle Zusammenarbeit – und hier noch besonders an Diana auf Mallorca „gemeinsam ist man eben stark“.

 
 

NEMO

NemoÜber ein Jahr ist es her, dass der freundliche und zurückhaltende Rüde in die Vermittlung kam. Viele lange Monate lebte er auf einer Pflegestelle und weder diese noch wir verstanden, warum keiner sich für den liebenswerten Kerl mit den strahlend blauen Augen interessierte.

Vor einigen Wochen siedelte Nemo dann in die Station um, wenn er schon über das Internet niemanden ansprach, vielleicht klappte es ja dann „Auge in Auge“ mit potentiellen Interessenten. Doch irgendwie – nie wollte der Funke so recht überspringen, immer waren es andere, meist von der Art „Ranschmeissen- Überzeugungsschmusen“, die letzten Endes fröhlich ihrem Glück entgegen liefen.

Doch nun endlich meldeten sich die „richtigen Menschen“ für ihn. Zusammen mit Ivi, ihrer Husky-Labrador-Mix-Hündin kamen sie in die Station und wollten erst einmal mit Nemo laufen gehen – beschnuppern, einfach alles, was dazu gehört, wenn man sich für einen neuen vierbeinigen Kameraden interessiert.
Nemo
Beim zweiten Mal durfte Nemo dann mit in Pflege, damit man sicher gehen kann, dass sich die Hündin, die ja auch im entsprechenden Alter ist, mit dem Hundemann auch arrangieren kann innerhalb vom häuslichen Bereich. Die ersten Infos waren mehr als positive – so blieb für uns zu hoffen, dass der Rest auch noch klappt. Das war dann auch so. Nemo ist in dieser kurzen Zeit so richtig „angekommen“. Wahrscheinlich hatte er es auch im Gespür, dass es für ihn nicht nur im neuen Zuhause passt, sondern Zweibeiner und die vierbeinige Freundin genau auf ihn zugeschnitten waren, man teilt sogar die Vorliebe für lange Wanderungen.

Da bleibt uns nur noch übrig, diesem Dreamteam von Herzen alles Gute und viele schöne gemeinsame Jahre zu wünschen.
Ein DANKE an aktion tier – menschen für tiere e.V., Teneriffa, die uns Nemo vor über einem Jahr anvertraut haben.
Und noch ein herzliches DANKE an die ursprüngliche Pflegestelle, die immer wieder Pflegehunde so annimmt, wie sie sind, sie aufbaut und solange begleitet, wie es nötig ist.
 


 

Chyanna und Soma

Soma und Chayanna

Wie einfach es doch immer noch für manche Menschen ist, ein Lebewesen einfach auszusetzen. Anfang Februar wurden sie an einer Autobahnraststätte an der A81 Singen-Stuttgart gefunden, Chyanna und Soma, zwei kleine unschuldige Samojeden-Mix-Babys, im Alter von vielleicht 10 Wochen. Einen gepflegten Eindruck haben sie gemacht, zu gut war der Zustand, als dass man sagen konnte, sie kommen aus einer verwahrlosten Zucht. Die ganze Situation war mehr als komisch. Ein bisschen kam der Gedanke auf, hier bereichert sich jemand, der sich an „Knut“ und „Flocke“ anlehnt und die letzten zwei weißen Bärchen nicht mehr losgekriegt hat.
Chayanna
Wie dem auch sei – schnell musste eine Lösung für die beiden umtriebigen und liebenswerten Hundekinder gefunden werden. Eine Amme hatten wir nicht mehr. Was lag näher, als genau die Interessenten anzusprechen, die wegen einem katzenfreundlichen Nordischen in der Warteschleife waren?

Fast zeitgleich kamen die neuen Menschen für Chyanna – eine liebe Familie mit schon größeren Kindern – wie passend für die kleine Hündin. Sicher schön zu sehen, wie sie in die harmonische Familie hineinwächst. Und nichts ist doch schöner, als so ein Hundekind in ein neues Leben zu begleiten. Viel zu schnell wird die Zeit vergehen, dass sie groß und erwachsen sind.

 

Und auf der anderen Seite die Interessenten für Soma, den kleinen wuscheligen Buben. Mit seinem immer lächelnden Gesicht hat auch er uns alle verzaubert. Zuerst sollte es jedoch nur in Pflege sein – die anderen Hunde müssten ja sagen - noch einige Dinge mussten abgeklärt werden. Doch kaum ein paar Tage später hatte derSoma kleine Mann die komplette Familie schon um die dicken Pfoten gewickelt. Überglücklich, auch Soma in ein neues Leben zu begleiten, erhielten wir die Nachricht „er bleibt – und zwar fest“…..auch Soma war nicht mehr wegzudenken.

So ist die Geschichte für diese beiden Welpen nochmals gut ausgegangen – wer aber war der Verbrecher, der diese beiden Tiere so gewissenlos einfach ausgesetzt hat und dann noch an der Autobahn? Verstehen werden wir es nicht und so etwas ist auch nicht zu verzeihen.
 

 


Wir wünschen Chyannas und Somas Menschen viel Spaß und Freude mit den beiden Schätzchen, die wirklich keinen Schaden davongetragen haben – welch ein Glück im Unglück.
 


 
LaskaLaska, der in seinem Vorleben wenig Möglichkeiten für Sozialkontakte hatte und dessen Pubertät schon mehr als nur ein wenig in Gang war, zeigte sich in der Station als kleiner Rabauke und forderte jeden seiner Kumpels dort heraus. Und das nicht nur einmal, sondern wieder und wieder – kurz ein Rüpel-Rabauke, der schon ein besonderes Plätzchen brauchte um nicht endgültig die „Bodenhaftung“ zu verlieren.
Doch was war der richtige Platz für so einen? Einzel- oder Mehrlingshund war lange Zeit die offene Frage, beides hielt sich mit Vor- und Nachteilen die Waage.

Dann bekam Laska die Chance, sich in ein kleines Rudel einzugewöhnen – sollte man, konnte man? Dass die Zweibeiner die nötige Erfahrung mitbrachten, das wusste man, aber würden die vorhandenen Hunde souverän und geduldig genug sein, Sturkopf Laska über einen längeren Zeitraum „zu Recht zu stutzen“? Andererseits wollte man dem jungen Rüden die Möglichkeit nicht von vorne weg verbauen und so wurde mit ordentlich Bauchgrimmen eine erste Zusammenführung gestartet. Das Ergebnis war verblüffend, es gestaltete sich weit entspannter als man gedacht hatte und Laska lernte gleich die erste Lektion, nämlich dass hierLaska mit seinem neuen Rudel Rüpel-Rabauken keinem Respekt abnötigten. In den folgenden Wochen folgten noch einige Lektionen und schließlich schaffte es Laska, sich in das kleine Rudel zu integrieren. Jetzt hat er Kumpel zum Toben und kann mit ihnen gemeinsam ein Team werden, denn sportlich kann er sich hier auch auspowern.

Laska
Wir wünschen Laska und seinen neuen Menschen weiterhin alles Gute und freuen uns, dass sich die „Probezeit“ doch relativ gut gestaltet hat.