Die "Glückspelze" der Nothilfe für Polarhunde e.V. danken allen, die mitgeholfen haben, ihnen einen Platz zum Leben zu geben.
Nordische, die im November 2010 ein neues Zuhause gefunden haben

Lesen Sie auch
Ehemalige Vereinshunde erzählen aus ihrem neuen Leben

 

Darf ich mich vorstellen? Mein Name ist "Doshi",

Doshiich bin ein waschechter Shiba-Inu-Rüde, aber einer von der sanften und verschmusten Sorte. Ich bin einer, der den Menschen gleich das Herz berührt……..

So sagen es wenigstens die Leute, die sich um meine Vermittlung gekümmert haben.
Bis vergangenen März war ich bei meinem Frauchen und durfte mich so frei bewegen, wie ein Vogel im Wind. War Zeit zum Gassigehen, dann wurde mir die Türe geöffnet, also konnte ich alleine entscheiden, welche Wege ich einschlage und wie lange ich meine Freiheit genieße.Dann wurde es jedoch ernst. Mein Frauchen, schon ziemlich betagt (vom Alter will ich lieber nicht sprechen), konnte mich überhaupt nicht mehr versorgen und die Türe wurde immer weniger geöffnet. So konnte ich auch meine üblichen Spaziergänge nicht mehr, wie gewohnt, ausdehnen. Nein, es ging eigentlich gar nichts mehr.

Vor die Entscheidung gestellt, einschläfern (was nützt einem da ein Stammbaum?), weil ich ja doch schon so alt mit meinen 10 Jahren wäre (mal am Rande erwähnt, mein früheres Frauchen wurde ja auch nicht einfach eingeschläfert), oder in eine Pflegestelle umziehen, zog ich doch die Pflegestelle vor. Also hat mich eine liebe Frau erst einmal adoptiert und geschaut, wie sie mit mir zurecht kam.

Aber so ein Hund der Rasse Shiba-Inu, dazu muss man einen besonderen Draht haben. Da ist es nicht damit getan, dass man viele Freiheiten gibt, denn auch wir können perfekte Jäger sein und die Gefahren, die sich einem in den Weg stellen, die sind vielseitig. Ohne Leine habe ich schnell mal einen Abstecher in den Wald gemacht und selbst entschieden, wann ich wieder zurück kommen will. Da verging schon einige Zeit und mein Pflegefrauchen ist fast an mir verzweifelt.

Irgendwie ist sie dann auf die Nothilfe für Polarhunde in Freudenstadt gestoßen und hat dort ihr Leid geklagt. Es kam so herüber, dass ich schon ein eigenartiger Hund wäre und viele Macken hätte. Aber gerade diese Macken sind es, die diese Rasse ausmachen. Das geklagte Leid stellte sich als die typischen Eigenheiten der Shibas heraus und man hat erst einmal geschmunzelt und mitgeteilt, dass mein Verhalten typisch und eben normal für uns Shibas sei.

DoshiAuf die Frage, wie man helfen kann, wurden wir damit vertraut gemacht, bei der Vermittlung behilflich zu sein. Das wollten die Leute auch von der Nothilfe - nichts lieber als das.
So haben die Leute von der NfP mich am 22. November in meiner Pflegestelle besucht. Auweia - ich kann euch sagen, da habe ich mich sofort eingeschleimt und gezeigt, was für ein anhänglicher Bursche ich bin. Die waren gleich so verliebt in mich, dass sie mich am liebsten eingetütet hätten. Aber im Auto waren schon 5 Kumpels, die mir sicher nicht so schnell einen Platz frei gemacht hätten.

Nach dem Besuch haben sich auch bald Interessenten für einen Shiba gemeldet, die hatten ihre 15jährige Hündin verloren. Ohne einen Vierbeiner fühlte man sich einsam. Gleich hat man die Gelegenheit beim Schopf gepackt und von mir erzählt. Da es keine kleinen Kinder (die ich ja nie kennen gelernt habe und in meinem Alter auch nicht mehr unbedingt an meinem Pelz kleben haben wollte) dort gab - keine anderen Hunde oder sonstiges Getier, schien das ideal für mich zu sein. Trotzdem ich an Katzen gewöhnt bin, wollte ich auch nicht unbedingt eine solche als Konkurrenz an meiner Seite wissen. Es ging dann alles sehr schnell, trotz angesagtem Eisregen ist man losgefahren und hat sich zur Übergabe von mir getroffen (unten im Tal, irgendwo Nähe der Autobahn).

Die Übergabe verlief schon ein wenig emotional, weil ich halt doch ein toller Bursche bin. Ich durfte mit den 3 Hunden, die als Begleiter mitgekommen sind, Kontakt aufnehmen und noch gemeinsam eine Schnüffelrunde machen. Ich war total aufgeregt und von den Mädels ganz begeistert. Sie haben mich auch nicht dumm angemacht, sondern einfach in ihrer Runde aufgenommen. Die Vermittler behaupten immer, wir Shibas seien eben ein wenig rassistisch, naja, das ist schon ein bisserl was Wahres dran.

DoshiDann ging es im Eiltempo auf die Autobahn, denn man wollte ja vor dem angekündigten Eisregen wieder Zuhause sein. Nach 2,5 Stunden sind wir angekommen und wurden schon sehnsüchtig erwartet. Gleich durften wir im Schnee erst mal durch den großen Garten flitzen und anschließend im Haus uns die Pfötchen vertreten. Alles wurde ausgekundschaftet, denn man will ja wissen, wo man gelandet ist. Ganz toll war, dass es gleich streichelnde Hände und zwei sehr liebe Menschen gab, die uns 4 unheimlich toll fanden. Sie waren erstaunt, dass wir uns, trotz der paar Minuten des Kennenlernens, so super vertragen haben und es keine Reibereien gab.

Aus den 2 Stunden, die man bleiben wollte, wurden im Nu 5 Stunden - man hatte ja schließlich viel zu quatschen, zu regeln, einen gemeinsamen Spaziergang zu machen und auch noch das Bäuchlein vollzuschlagen. Als dann alles soweit über die Bühne war, haben sich die Menschen und die 3 Hunde von der NfP verabschiedet. Zuvor durften wir aber nochmals gemeinsam im Garten herumdüsen. Die haben sich dann ganz heimlich davongeschlichen und ich blieb in der Obhut meines neuen Herrchens alleine zurück.

Und soll ich euch was sagen? Zuerst kam ich mir sehr verloren vor und habe den Mädels nachgetrauert - wir waren ja schnell ein eingespieltes Team - doch heute, 2 Wochen danach …… na, ihr wollt es sicher wissen: ich bin der absolute Hahn im Korb und habe meine neuen Menschen total im Griff. Es geht mir hier sehr gut, alles dreht sich um mich.

Nein, ich nütze es nicht aus, doch es sind Menschen, die sehr viel Verantwortung für ihre Tiere tragen. Man geht fleißig mit mir spazieren - aber an der Leine, das ist ganz klar. Im Garten darf ich herumflitzen und meine Runden drehen, dass ich hinterher auch richtig platt bin. Für mein leibliches Wohl sorgen die in Hülle und Fülle, aber immer so, dass ich in Form bleibe und nicht, wie ein Pfannkuchen, auseinander gehe. Schließlich habe ich mir in der Pflegestelle eine Traumfigur erarbeitet.
Noch bin ich ein wenig unruhig, ich muss erst mal schauen, ob es wirklich so ist, dass ich hier für den Rest meines Lebens bleiben darf. Ich will noch ein bisschen Zeit ins Land gehen lassen, bevor ich mich richtig "sacken" lasse. Aber alles in allem - ich bin glücklich, dass mein Leben nicht von Menschen Hand beendet wurde, sondern dass ich mich hier nochmals so richtig entfalten kann.
Wenn es dann mal Fotos gibt, könnt ihr mich evtl. auf der lange-schon-glücklich-Seite bewundern. Schaut einfach mal öfters bei der NfP rein.

Zum Schluss möchte ich euch noch was verraten. Meine neuen Menschen waren wegen meinem Alter von 10 Jahren zuerst wahnsinnig skeptisch, sie sagten "so ein alter Hund"…, obwohl sie auch nicht mehr gerade zu den jungen Hüpfern gehören. Heute, nach 14 Tagen, da sprechen sie nicht mehr vom Alter, sondern davon, dass ich 10 Jahre "jung" sei. Ist das nicht klasse? Ich sag es ja immer: "auch das Alter hat seine Reize".

Also keine Angst, die von der NfP, die sorgen schon dafür, dass auch ältere Hunde noch in ein tolles Zuhause vermittelt werden können.

Tschüss und bis irgendwann, euer Doshi

 


 

Duma und das „Bäumchen-wechsle-dich“-Spiel mit dem Namen

DumaIm August 2010 reisten zwei Hündinnen, Mutter und Tochter, von Madeira nach Deutschland, um hier ihr Glück zu suchen. Eine vorübergehende Unterkunft fanden die beiden in unserer Auffangstation in Horb. Große Veränderungen sollte dieser Umzug bringen, und den ersten kleinen Schritt haben wir bei den Namen getan: Sowohl die Mutter „Tukas“ wurde umbenannt (in „Tuka“) als auch das Töchterchen von „Luna“ zu „Duma“. Letzterer Namenswechsel war nötig, um Verwechslungen mit einer bereits in der Station befindlichen Namensvetterin zu vermeiden.

Doch damit nicht genug des Neuen, das Duma und Tuka widerfuhr. Eine große Herausforderung war das Gassigehen an der Leine. Die ersten Male herrschte Chaos pur. Die zwei Husky-Damen benahmen sich gänzlich wild und brachten ihre Leinenhalterin ordentlich ins Schwitzen. Mit filmreifen Bocksprüngen, begleitet von schrillem Gejaule, ging es los zum Spaziergang. Gegenseitig rannten sie mit voller Wucht in die Leine des anderen, überschlugen sich, jammerten, wenn es nicht schnell genug ging (Zweibeiner SIND nun mal langsamer als Huskys!) und wollten sich aus den Geschirren winden. – Die beiden waren schlicht eine Katastrophe!

So blieb es aber nicht. Von Mal zu Mal wurden Duma und Tuka „zivilisierter“ und den Gassigehern machte es dann auch Spaß, mit den beiden ihre Runden zu drehen. Den letzten Schliff würden die lebhaften Hundedamen jedoch besser in einem neuen Zuhause bekommen.

Duma war noch nicht lange im Internet präsent, als sich eine nette Familie meldete, die für ihren Husky-Rüden „Huutch“ eine Gefährtin suchte. Die telefonische Beschreibung hörte sich nicht schlecht an und so wurde beschlossen, dass ein persönliches Treffen stattfinden sollte. Da Duma sich jedoch in Schwarzwald befand und die Interessenten im Norden wohnen, wurde das Kennenlernen im Anschluss an den Holland-Urlaub vorgenommen. An einem Donnerstag war es dann soweit, dass die frisch gebürstete Duma sich ihrem potentiellen neuen Kameraden und seinen Zweibeinern vorstellen durfte.Kennenlernspaziergang

Beim gemeinsamen Spaziergang verstanden sich Duma und der zur Eifersucht neigende Huutch prima. Die Chancen für Dumas Umzug standen gut. Dennoch will so ein Entschluss natürlich nicht übers Knie gebrochen sein und daher überschlief die Familie die Entscheidung noch eine Nacht. Am anderen Morgen war es dann aber amtlich: Duma durfte mit!

Huutch war zwar nicht auf Anhieb begeistert, als Duma das Wohnmobil enterte, aber die Heimfahrt verlief dann doch ohne Komplikationen. Und die Eingewöhnung war auch ein Kinderspiel für sie, wie die erste Rückmeldung nach wenigen Tagen beweist:

"Duma ist gut bei uns zu Hause angekommen. Die Fahrt hat sie gut mitgemacht. Hier in ihrem neuen Heim hat sie alles genau beschnuppert und in Augenschein genommen. Wir haben den Eindruck, dass sie sehr wohl eine Erziehung genossen hat und ein idealer Familienhund ist. Das Gassigehen mit ihr ist kein Problem, das Kommando "Halt" beherrscht sie perfekt, sie achtet sehr auf Körpersprache und ist sehr verschmust.

Das Grundstück mit Teich (sie ist offensichtlich auch wasserscheu, jedenfalls noch nicht freiwillig baden gegangen) gefällt ihr wohl sehr gut und im Haus liegt sie auch gern in unserer Nähe. Huutch ist noch ein bisschen eifersüchtig, was seinen Lieblingsplatz im Wohnzimmer angeht, nachts schlafen die beiden aber Seite an Seite im Flur.

DumaSchlau und aufmerksam wie sie ist, hat sie auch schon einen Teller Nudeln in der Küche stibitzt und leergeschleckt.

Wir rufen sie jetzt wieder Luna und bisher kommt sie auf Rufen auch zu uns."

Das hätten wir ehrlich gesagt nicht erwartet, denn von Dumas/Lunas Vorleben war ja nichts bekannt und in der Station machte sie eher den Eindruck, als habe sie bisher draußen gelebt. Aber für positive kleine Überraschungen sind wir ja stets offen und haben uns darüber sehr gefreut.

Und die nächste Mail, die von Lunas weiterer Entwicklung berichtet, war dann eine zusätzliche Bestätigung, dass unsere kleine Portugiesin in ihrem neuen Zuhause ihr Glück gefunden hat.

"Hallo,

Luna hat sich gut eingelebt und es geht ihr sehr gut.

Sie ist eine ganz liebe Hündin und sehr verschmust. Wir denken, sie fühlt sich bei uns wohl.

Duma und HuutschSie ist neugierig und staunt über Radfahrer und Traktoren. Auch Pferde sind ihr etwas suspekt. Am liebsten hat sie die Rehe, die ab und zu über die Straßen oder die Felder laufen. Da macht sie dann Huutch nach und versucht hinterher zu laufen. Leider hindert die beiden eine Leine daran.

Zu unserer Erleichterung geht sie nicht gern ins Wasser und hat nur einmal unfreiwillig in unserem Teich gebadet.

Luna überrascht uns manchmal schon noch. Sie frisst alles, was ihr in die Quere kommt. Nach einem Teller Nudeln aus der Küche und einem Stück Pizza vom Tisch, hat sie gestern das Fischfutter für die Teichfische gefressen. Sie hat sich regelrecht als Dosenöffner bewiesen. Auf jeden Fall war sie richtig kugelrund.

Huutch hat sich an sie gewöhnt und die beiden liegen abends gemeinsam nebeneinander auf dem Teppich im Wohnzimmer. Huutch, der ja gern einmal schönes Huskygeheule erklingen lässt, hat sie schon zum Jaulen animiert und nun singen sie im Duett.

Am Wochenende haben wir Luna das erste Mal vor das Fahrrad gespannt. Sie ist sehr gut gelaufen. Allerdings muss sie noch lernen, dass man dann nicht einfach so plötzlich stehen bleibt, das bekommt dem Menschen auf dem Rad nicht so besonders. Wir sind jedenfalls sehr glücklich, dass Luna in unserer Familie lebt.

Liebe Grüße aus dem Norden"

Huutsch und Duma

Na, das hört sich doch klasse an. Dann bleibt uns ja nur noch, DANKE zu sagen für die liebevolle Aufnahme und weiterhin viel Spaß mit Luna zu wünschen.

 


 

Chazz hat das große Los gezogen

Wir wissen nicht, warum das mit der Vermittlung so lange gedauert hat. Lag es daran, dass bei Chazz’ Eltern außer einem Husky auch noch ein Schäferhund beteiligt war? Oder daran, dass man anfangs wegen einer angeblichen Gelenkentzündung (die sich dann als Schleimbeutel-Entzündung entpuppte) weiterführende gesundheitliche Probleme befürchten musste? Oder einfach an der Zugkraft, die Chazz an den Tag legte? – Egal, denn im Nachhinein spielt das alles keine Rolle mehr.

Einige Male ist Chazz knapp an einer Vermittlung vorbei geschrammt und plötzlich, gegen Ende seines Stations-Aufenthaltes, bemühten sich gleich mehrere Interessenten um ihn. Wir durften ihn dann in ein kompetentes Zuhause entlassen, wo man trotz aller Begeisterung einem selbstbewussten Rüden im Flegelalter bei Bedarf auch Paroli bieten kann.

Die Rückmeldung sagt eigentlich alles, weswegen wir hier gerne das Wort an die neue Besitzerin erteilen:

CHAZZ - Was lange währt, wird endlich gut!
Chazz

ChazzEs war der Dezember 2009. Ich war, als großer Fan, mal wieder auf der Homepage der „Nothilfe für Polarhunde“. Neben mir lag unser Seelenhund Askan, ein 10-jähriger Husky-Mix, gezeichnet von seiner MS-Krankheit. Askan, dem klassischen Einzelhund, haben wir versprochen, immer exklusiv für ihn da zu sein, ihn würdevoll zu begleiten auf seinem Weg, der irgendwann in nächster Zeit auf dieser Erde enden würde. Trotzdem verweilte ich an dem Abend auf der „Nothilfe für Polarhunde“-Homepage und entdeckte damals diesen wundervollen Hund namens Chazz. Innerlich schloss ich ein Abkommen mit mir und diesem Hund, dessen Wirkung auf mich magisch war. Ich wünschte Chazz von Herzen eine schnelle und vor allem für ihn geeignete Vermittlung, sollte unser Askan jedoch von uns gegangen sein und Chazz immer noch nicht vermittelt sein, versprach ich Chazz und mir, dass wir uns kennenlernen.

Natürlich dachte ich nicht im Geringsten daran, dass dieser „Deal“ irgendwann zur Realität wird, da ich persönlich davon ausging, dass so ein Traumhund ruck-zuck vermittelt sein würde. Wir verbrachten mit Askan noch ein wundervolles halbes Jahr. Dann verstarb er Anfang August 2010. Wir sind immer noch unendlich traurig über seinen Tod. Während diesem halben Jahr, schlich ich wöchentlich virtuell um Chazz herum – hatte das Gefühl, so auf diese Art mich irgendwie um ihn kümmern zu müssen. Irgendeiner musste doch für ihn da sein, wenn auch „nur“ in Gedanken. Nun war es an mir zu handeln. Ich wollte mein Versprechen einlösen und Chazz kennenlernen.

Chazz zieht ausEine erste Kontaktaufnahme, ein paar Telefonate die von Anfang an so unkompliziert und freundlich verliefen, führten dazu, dass ich über Frau Wein in Horb ein „Chazz-Blind-Date-Wochenende“ im September vereinbarte. Mit Herzklopfen wie zu Teenager-Zeiten fuhr ich also an einem Samstag nach Horb. Die erste Hundeschnauze, die aus einem Torloch rausguckte, war die von Chazz. Schon vor Eintritt auf das Husky-Gelände verdrückte ich vor Rührung ein paar Tränen. Als mir Frau Wein dann öffnete, stand er vor mir: CHAZZ – endlich! Wir fielen uns vor Freude direkt „in die Pfoten/Arme“ und es war in Sekunden klar, dass wir zueinander gehören. Nach einem herrlichen, strammen Spaziergang mit Chazz verbrachte ich den Rest des Tages mit ihm zusammen. Bei der Abgabe am Abend hatte ich nicht das Gefühl, dass ich Chazz erst seit ein paar Stunden kenne. Am nächsten Tag verbrachten wir erneut herrliche Stunden, liefen spazieren und schmusten zusammen im Zwinger. Anfangs lag Chazz da noch neben mir, guckte alle paar Minuten zu mir und landete schließlich auf mir liegend.

Bei der Verabschiedung war mir klar, dass es gefunkt hatte, dass wir Chazz im Oktober abholen werden, mein Mann, mein Sohn und ich.

So zog also unser Chazz im Oktober bei uns im schönen Naheland/Bad Kreuznach (RLP) ein. Nach seiner Ankunft rannte er wie besessen durch unser Haus, verlor hier und da vor lauter Aufregung sein Pipi, was uns jedoch sehr rührte. Wir freuten uns einfach für ihn, dass er angekommen war.

ChazzChazz macht unseren Alltag einfach noch schöner. Er ist ein so liebenswerter, hoch sensibler, intelligenter Hund, der sich mit allen und allem arrangieren will. Man muss ihn einfach lieben, seine sanfte, feinfühlige Ader macht ihn zu einem ganz besonderen Hund. Er guckt immer nach uns dreien, und will’s jedem recht machen.

An sich könnten wir ihn auch umtaufen. Sein neuer Name wäre dann nämlich SHADOW. Chazz lässt uns nirgends allein – wo wir im Haus sind, ist auch er. Ob Keller, Dachboden, WC oder Bad, er will uns einfach nicht aus den Augen lassen und begleitet uns treu überall hin.

Unser dreijähriger Sohn und Chazz lieben sich sehr. Es ist so schön zu beobachten, wie sanft Chazz mit ihm umgeht. Wie er sich freut, ihn zu sehen, wie er sich jedoch so zusammenreißt, nicht an ihm hochzuspringen.

Bei unseren vielen, langen Spaziergängen gab es bisher keinerlei Probleme mit anderen Hunden. Im Gegenteil: Chazz freut sich sehr über Hundegesellschaft und kommt mit allen Hunden bisher sehr gut klar.

Kommandos wie Sitz, Platz, Bleib usw. sind überhaupt kein Problem für ihn und er ist fast schon ein kleiner Streber. Er kann nämlich schon nach nur zwei Wochen alle Kommandos auf Zeichensprache. Ist er mit uns im Garten, oder tummelt er sich mit seinem Hundekumpel Sputnik auf dessen 4000 qm-Gelände rum, genügt ein erhobener Arm und Chazz rennt sofort zu mir.

Neulich erhielt er von uns ein paar rohe Hühnerfleischteile. Er war so fasziniert, dass er nicht schling schling alles verputzte, NEIN, Chazz trug jedes der 6 kostbaren Teile nach und nach in den Garten, wo jedes einzelne fein säuberlich verbuddelt wurde. Das war zum Schmunzeln.

Chazz und die MeerschweinchenAch, eins noch: In unserem Haushalt leben auch noch zwei Meerscheinchen in einem offenen, großen Gehege in einem separaten Zimmer. Weil wir der Meinung sind, dass Chazz´ Jagdtrieb nicht im Übermaß ausgeprägt ist, haben wir es ihm nach zwei Wochen doch mal erlaubt, am Gehege schnuppern zu dürfen. Das Bild von Chazz im Liegen erübrigt wohl jeden Kommentar. Nach nur einer Minute hat er es sich gemütlich gemacht – vorm Meerscheingehege! NEIN – es war zu diesem Zeitpunkt nicht leer, die zwei sind in ihre Hütten, nachdem es den beiden mit Chazz langweilig wurde.

Chazz

Wir könnten die Liste hier unendlich fortführen. Der Alltag klappt einfach hervorragend!

An dieser Stelle möchten wir uns nun aber bedanken für die hervorragende, tolle, professionelle Arbeit des Horber Teams. Ihr macht einen ganz tollen Job!!! Grüßt bitte alle Hundis von Chazz und von uns! Wir würden uns freuen, wenn alle Horber Hunde schnell in ein neues Zuhause umziehen dürften. Sie sind allesamt nur liebenswert. Wir können gar nicht genug DANKE sagen, dass wir Chazz bei uns aufnehmen durften!

Ganz liebe herzliche Grüße
Eure Familie K.

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen, außer: Wir freuen uns, dass Chazz nun Mitglied einer so sympathischen Familie ist und sein ganz persönliches großes Los gezogen hat. Wir wünschen der fröhlichen „Meute“ von Herzen alles Gute für die Zukunft!

 


 

Keanu macht die Schweiz unsicher oder unser Wirbelwind hat einen grandiosen Platz gefunden!

Keanu heißt jetzt Balto

Keanu bedeutet soviel wie frischer Wind oder Wirbelwind. Bei diesem aufgeweckten Husky hat sich diese Bedeutung des Namens gleich zwei Mal bewahrheitet: Zum Einen ist dieses Goldstück tatsächlich wie ein frischer Wind. Trotz seiner nicht mehr ganz jungen zehn Jahre, ist ihm sein Alter absolut nicht anzumerken. Gesund und vital verlangt er nach einer ganzen Menge Auslauf. Denn die war er durch seine Vorbesitzer schließlich auch so gewohnt. Ob Fahrradfahren, Laufen oder Just-for-Fun Rennen, Keanu war immer vorne mit dabei.Das erste Kennenlernen der Hunde
Die zweite Wahrheit verbirgt sich in seinem neuen Zuhause, das sich jetzt in der Schweiz befindet. Dort weht auch mal ein frischer Wind über die schneebedeckten Berge, ein idealer Ort für einen solchen Outdoor-Freund wie Keanu einer ist. Und das Schöne ist: er hat wieder viele vierbeinige Kollegen, die den Schnee- und Auslauf-Spaß gemeinsam mit ihm genießen können.

Doch eins nach dem anderen:
Keanu ist als Teil des Notfall-Rudels zu uns in die Station gekommen. Eine plötzliche Veränderung der Lebensumstände zwang die Vorbesitzerin, sich von ihrem, nicht gerade kleinen, Rudel von Nordischen zu trennen. Die sehr emotionale und dramatische Abgabe der Hunde war aber schon ein Anzeichen dafür, dass die Vierbeiner es dort sehr gut gehabt haben. Die Frau wusste, wie sie mit ihren Hunden umzugehen hatte und wie sie den Ansprüchen dieser anspruchsvollen Rasse gerecht werden konnte. Sie waren alle gut sozialisiert, haben alle den Freiraum gehabt, einen ausgeprägten individuellen Charakter zu entwickeln und durch die liebevolle und artgerechte Haltungsweise hat keiner von ihnen Verhaltensstörungen gezeigt. Echte Sahnestücke also.
Das hat Frau R. auch erkannt, die extra aus der Schweiz angereist ist, um Keanus Bekanntschaft zu machen. Auch sie hat eine ganze Bande von Nordischen, die sie stolz und liebevoll anführt. Und dieses ganze Rudel durfte sie natürlich begleiten, um den potentiellen Zuwachs zu begutachten bzw. zu beschnüffeln. Gesagt, getan und so kam Frau R. in Begleitung ihrer sechs Hunde und mit einer Bekannten, die ihrerseits auch noch einen Husky mitbrachte. Und es war ein aufregendes Wiedersehen alter Freunde und Bekannte, denn das Rudel ist gut und gerne als Nothilfe-Rudel zu bezeichnen. So wussten wir durch frühere Vermittlungen auch schon, dass wir es hier mit einer absolutZwischenstopp auf der Heimreise vertrauenswürdigen Frau mit grandiosem Hundeverstand zu tun haben. Umso mehr hofften wir auf eine erfolgreiche Zusammenführung aller Beteiligten. Einen Tag nach der Ankunft war es dann soweit: Einer nach dem anderen durfte zu Keanu und seine unmittelbaren Eindrücke direkt mitteilen. Und? Es klappte hervorragend! Erstklassiger Erfolg! Alle Mitglieder des Rudels haben sich fantastisch mit Keanu verstanden, sodass der Erweiterung des Rudels nichts mehr im Weg stand. Und so trat die glückliche Frau R. mit sieben Hunden wieder die Heimreise an. Und ließ ein glückliches Nordlicht-Team zurück, das der gesamten Familie viele ausgelassene Stunden mit oder ohne Schnee wünscht.

(Doch natürlich wollen wir die Eindrücke von Keanu /Frau R. auch für sich sprechen lassen:)

Hallo liebe Nordlichter

Es ist schon nicht ganz ohne, sich in ein bestehendes sechsköpfiges Rudel einzufinden. Na ja, das liegt natürlich schon auch an mir, denn ich gebe mich halt voll so wie ich bin: ruhig, gelassen, souverän, wohnungstauglich genauso wie gartentauglich, nicht futterneidisch, fahrradtauglich, nicht schreckhaft… Oh, jetzt komm ich beinahe von mir selber ins schwärmen, dabei saug ich mir das nicht etwa aus den Pfoten oh nein, das alles hab ich von Frauchen gehört, wenn es über mich erzählt.Gemeinsames Frühstück

Die Heimreise war schon seeeehr lang, aber wir machten immer wieder Pause am Steak-Out. Da gab`s dann mal einen guten Knochen, und es kamen immer Menschen, die uns bestaunten und uns streichelten. Nach 16 Stunden Reisezeit kamen wir dann in meinem neuen zu Hause an. Es war morgens früh um 04`00 und ich durfte gleich als erster in den Garten und alles ausgiebig beschnuppern. Klar habe ich Frauchen versprochen, dass ich ruhig sein werde. Dann kamen die andern Kumpels auch einer nach dem andern dazu, und wir alle benahmen uns vorbildlich zueinander. Ich meinerseits hatte natürlich schon etwas mehr zu tun, mit markieren und so.

Wer die Mär in die Welt gesetzt hat, ich sei noch nie im Haus gewesen und wisse mich wohl dort nicht zu benehmen, dem möchte ich schon ganz gerne die Schnauze stopfen: Wirklich, ich bin ein Vertreter meiner Rasse für in alles hinein. Und Frauchen hat meine Qualitäten schnell erkannt und lässt mir demnach ( fast ) freie Pfote. Ich schaue sehr gerne beim Kochen zu, und helfe dann manchmal beim Degustieren mit. Mein Lieblingsplätzchen ist der Küchenboden, dort ist es so schön warm. (und ich bin nahe am Futter, aber das sage ich niemandem hier) Kommt mir jetzt nicht wieder damit, das sei doch nichts für einen Husky. Was wisst Ihr denn schon, wo ich meine, doch schon in die Jahre gekommenen Knochen gerne hinlege. Bodenheizung, wie gut sich`s da schläft…Keanu in seiner Rolle als "Haushund"

Was mir natürlich immer noch Spasß macht, ist das Laufen an Wagen und Fahrrad, das habe ich doch sehr vermisst in letzter Zeit. Durch Feld und Wald zu rennen ist halt einfach toll, und ich fühle mich wieder als richtigen Husky. Na ja, den Kumpels Snow und Yukon zum Beispiel mag ich natürlich in Punkto Tempo nicht das Wasser reichen, aber das ist mir eigentlich egal, ich muss niemandem mehr etwas beweisen, dazu habe ich zu viel Lebenserfahrung. Und Frauchen hat ja sowieso den Narren an mir gefressen, das spüre ich. Und: dabeisein und mitmachen ist alles!

Mein neuer Name Balto, legt sich auch langsam in meinem Husky – wer sagt denn da Dickschädel – Kopf ab, und so kann ich auch besser auf Frauchen hören, denn da kennt sie dann schon nichts, gehorcht muss werden. Ist ja auch recht so, bei all diesen Schlaumeiern hier. Und Stolz ist natürlich auch dabei, beim Hören von meinem neuen Namen, denn der hat ja nun wirklich Geschichte gemacht. Ihr erinnert euch: Nome Alaska 1925, Diphterieausbruch, Staffettenlauf mit den Hundegespannen, im Schlittensack das lebensrettende Serum. Und der Leithund, der als erster seine Pfote auf Nome`s vereiste Strassen setzte, war Balto. Nun bin ich aber sehr wohl der Nachfahre, der diesem Namen Ehre macht.Wir müssen warten

Hei Nero, alter Rudel-Kumpel, dir wünsche ich von Herzen, dass du natürlich auch ganz schnell deinen neuen Platz findest. Musst halt vielleicht jetzt doch mal eine, zwei von deinen Macken ablegen, ich habe es dir ja schon früher immer gesagt.

Auf dem Trail

Also, ich denke an euch alle und werde euch nie vergessen.

Euer Balto

 


 

Sky lebt nun wahrlich den Himmel auf Erden
oder: dem Regen folgt immer Sonnenschein

Der Regen in Skys Leben ist seine nicht vollständig bekannte Vergangenheit. Denn als der hübsche zweijährige Malamute zusammen mit der süßen Candy zu uns in die Station abgegeben wurde, reichte ein Blick in seine Augen, um zu ahnen, dass dies vielleicht nicht seine einzige missglückte Vermittlung war. Skepsis und Misstrauen gegenüber diesen unzuverlässigen Zweibeinern funkelten einen förmlich an. Das ist auch der Grund, warum wir Ihnen Sky, im Gegensatz zu seiner Gefährtin Candy, nicht sofort vorgestellt haben. Wir wollten eine Vertrauensbasis aufbauen und seine Unsicherheiten damit abbauen.
Diese Unsicherheiten haben sich vermutlich direkt von den Vorbesitzern auf Sky übertragen, schienen diese doch ein wenig unbeholfen im Umgang mit dieser starken, charaktervollen Rasse zu sein. So folgten sie dem Rat von guten Bekannten, sich neben der Malamute- Hündin Candy, die sie sich als kleinen niedlichen Welpen ins Haus geholt hatten, einen weiteren Malamute anzuschaffen. Diese Überlegung lag aber in der Tatsache begründet, dass Candy langsam Charaktereigenschaften entwickelte, denen sie nicht mehr Herr wurden.
Wie Sie sich vorstellen können, wurde das Problem durch den 1½-jährigen Sky nicht gelöst, sondern schlichtweg verdoppelt. Die Entscheidung zur Abgabe war wohl für alle Beteiligten das Beste.

In der Station eingetroffen, fand eine richtige Verwandlung statt: Mit jedem Tag streifte Sky ein wenig Unsicherheit ab und offenbarte uns sein wahres, und sehr lustiges, Wesen. Mit seinen Plantsch-Auftritten brachte er nicht nur das Nordlicht-Team zum Lachen, sondern zog auch sämtliche Besucher an, die gemeinsam vor seinem Gehege standen und sich köstlich amüsierten. Auftakt war das Ziehen der vollen Wasserwannen, die jedem unserer Schützlinge für eine Abkühlung zur Verfügung stehen, in die Mitte seines Geheges. Dann ging das große Theater los und Sky plantschte, wühlte sich in dem entstehenden Schlamm und spielte den Clown. Und schien selber einen Heidenspaß zu haben.Sky

So offenbarte uns Sky sein lebenslustiges Wesen. Und glücklicherweise dauerte es gar nicht mehr lang, bevor auch seine neue Familie diesen charaktervollen jungen Burschen entdeckte.
Thorsten war auf unsere Seite gestoßen und liebäugelte mit der Aufnahme eines weiteren Nordischen. Jetzt mag man intuitiv denken, als Zweithund aber nein, nein! VIER Malamuten und ein Herdenschutzhund-Mischling machten Thorstens Rudel schon aus.
Die Erfahrung mit diesen Hunden konnten wir also schon mal voraussetzen.
Und dann war es auch soweit, Thorsten kam in die Station und brachte all seine Hunde mit!
All diejenigen, die schon um den logistischen Akt wissen, EINEN Hund mit Sack und Pack auf einen kleinen Ausflug mitzunehmen, können den Aufwand für diese Truppe vielleicht erahnen. Aber Thorsten hat auch alles gut im Griff und es ist eine wahre Freude, dieses Hundespektakel auf einem Haufen zu sehen.
Bei einem ersten Kennenlern-Rundgang (natürlich ohne den vierbeinigen Anhang) fesselte Sky auch sofort die Aufmerksamkeit der neuen Besucher.

Und als man sich dann später auf einem „zufällig“ arrangierten Spaziergang traf, lief das Kennenlernen zu vollster Zufriedenheit für alle Beteiligten. Souverän hat sich Sky nicht etwa überfordert in das Rudel gestürzt, sondern mit Bedacht aussondiert, wer hier das Sagen hat und sich dementsprechend respektvoll genähert. Auch Thorstens Funktion schien Sky von vorneherein deutlich und er hat sich, mit einiger Rückversicherung zu seiner Vertrauensperson, wirklich gut gemacht.
Thorsten hat das genauso beurteilt, ist allerdings zunächst einmal ohne Sky abgefahren. Das war aber auch so abgemacht, dem ersten Kennenlernen sollte keine übereilte Aufnahme folgen.
Uns gefiel diese Art auch sehr, wollten wir doch nicht riskieren, Sky eine erneute gescheiterte Vermittlung zuzumuten.
Aber natürlich waren wir höchst erfreut, als die positive Zusage kam.
Diesmal sind wir Thorsten entgegengefahren. Und wir haben nicht damit gerechnet, das ganze Rudel wiederzusehen, ging es doch „nur“ um eine Übernahme. Aber tatsächlich, alle fünf Hunde durften den Neuankömmling begrüßen. Da wir ja nun allerhand Erfahrung im Umgang mit diesen wunderschönen Kraftpaketen haben, konnten wir nur erstaunt den Kopf schütteln. Aber es fühlte sich auch wahnsinnig gut an, zeigt es doch, dass seine neuen Besitzer es selbstverständlich finden, die ganze Familie stets dabei zu haben. Dass Sky nun Teil dieser Familie ist, gibt uns wirklich Grund zur Freude.Druschba im Rudel
Und umso mehr freuen wir uns, dass wir unseren ehemaligen Schützling schon so bald als Bestandteil seiner neuen Familie wiedersehen dürfen: Ende November geht`s auf nach Schweden, um mit der ganzen Bande den Schnee zu genießen und sich „just-for-fun“ mal so richtig ausgelassen austoben zu können. Davor machen alle zusammen einen kleinen Stopp in der Station und verbringen hier eine Nacht, bevor die Fähre sie am nächsten Tag zu ihrem Urlaubsziel bringt.
Schon jetzt können wir es kaum erwarten, Fotos von diesem Urlaub zu erhalten, doch zunächst einmal möchten wir Ihnen das Glück, das aus dem ersten Bericht und den zugehörigen Bildern spricht, nicht vorenthalten:

So, da bin ich nun angekommen…im Kohlenpott! Ich habe jetzt einen neuen Namen bekommen und höre nicht mehr auf Sky. Jetzt höre ich auf den wunderschönen Namen Druschba…na ja, jedenfalls meistens! Meinen neuen Zweibeiner muss ich mir, wie bereits erwähnt, mit vier weitern Malamuten und einem Mischling teilen. Das ist schon ok. Das Leben hier besteht hier aus vielen neuen Abenteuern. Bei diesen begleite ich meine neuen Freunde,… ähhh hier nennt man das „Kumpels“.

Sky

Sky's neues RudelEs sollten mal alle sehen wie wir so über die Wiesen flitzten…Auf dem Foto könnt ihr mich mit den beiden Brüdern Nanook und Itrash sehen. Die kommen, wie auch der Big Boss Huvac, von der Oma Gisela aus Brandenburg. Das sind vielleicht ein paar Rumbuffs und trotzdem richtig gute Spielgefährten geworden. Im Gespann, da darf ich auch schon laufen, sind das die beiden ersten.

Hinter mir laufen dann der Big Boss mit der Chefin, die heißt übrigens Fjalka und kommt aussem Pott! Deswegen ist sie bestimmt auch so schwarz… Am Anfang hatte ich schon ein ungutes Gefühl….stellt euch mal vor so ein 45 Kilo Paket rennt hinter einem her! Habe nur zum großen Schöpfer gebetet, …“bitte lass mich nicht hinfallen, dann bist du platt“

So, dass ist meine neue Familie….mit der fahre ich bald für vier Monate nach Schweden in richtigen Schnee. Dort treffen wir dann noch ganz viele andere Pelzgesichter….Sibirier, Grönis, Samojeden und natürlich auch noch andere Schlittenhunde. Da soll es so richtige Flitzer geben, die können so schnell laufen wie der Blitz. Aber selbstredend sind die alle nicht so stark wie die Jungs und Mädels aus der Malamuten-Gang!Sky

Druschba

Wenn ich zu Ostern wieder zurück bin gibt es an dieser Stelle einen Erlebnisbericht.

Bis dahin alles Gute
Druschba

Wir freuen uns riesig für Sky und wünschen ihm, seinen neuen „Kumpels“ und der ganzen Familie, viele ausgelassene und glückliche Stunden.