Die "Glückspelze" der Nothilfe für Polarhunde e.V. danken allen, die mitgeholfen haben, ihnen einen Platz zum Leben zu geben.
Nordische, die im September 2010 ein neues Zuhause gefunden haben

Lesen Sie auch
Ehemalige Vereinshunde erzählen aus ihrem neuen Leben

 

Malamutin Candy – eine zuckersüße Herausforderung

Candy, geboren im März dieses Jahres, landete in unserer Vermittlung aus den gleichen Gründen wie viele ihrer Rassegenossen. Nicht, weil sie Probleme haben oder Dinge falsch machen. Sondern weil sie von Menschen angeschafft wurden, die es versäumten, sich über das Wesen, die Bedürfnisse dieser wunderbaren Hunde kundig zu machen. Neben dem beeindruckenden Endgewicht und der Kraft, die natürlich dahinter steht, ist es die Kombination mit den Charakter- und Verhaltenszügen dieser Hunde, die viele Menschen schon bald völlig überfordert und die Hunde leider in den Tierschutz bringt. Der Grundstein dazu wird, wie immer, schon im Welpenalter gelegt. Malamutewelpen sind, wie alle Welpen, zuerst einmal zuckersüß. Und es gibt leider Menschen, die aufgrund dieser Süße alle Konsequenz, alle Sachlichkeit zuerst einmal in weite Ferne schieben. Wird dann aus dem herzigen Welpen ein Hund, der in Richtung Gewichtsklasse 40 bis 50 kg tendiert, der keine festen Regeln lernen durfte, wird er dies eben so quittieren, wie es ihm beigebracht wurde – mit Respektlosigkeit. Das kann dann beginnen beim Gassigehen, wo der große Hund die Richtung vorgibt und Menschen hinterherschleift, und kann enden bei einem sehr eigensinnigen Beharren auf die hundlichen Wünsche. Je nach Charakter des Individuums Hund kann dieses Beharren Formen annehmen, die vom Halter nicht mehr händelbar sind. Ein Alaskan Malamute steht vor allem für Kraft und Ausdauer. Dazu ein recht eigenständiges, neugieriges, manchmal extrem dickköpfiges Wesen, enge Bindungsfähigkeit, durchaus Wachsamkeit und ein absolut problematisches Übernehmen der Haushaltsführung, wenn er meint, Boss im Hause zu sein. Denn was nutzt es dem Hund, wenn er zwar klare saubere Signale setzt, diese jedoch nicht verstanden werden?!

Einige Hilfen zum Thema finden Sie auf der HP der NfP, unter S.A.M. Nicht alle Punkte sind natürlich für jeden Hund strikt einzuhalten. Sie sollen als Anleitung und Nachdenkhilfe verstanden werden.

Zurück zu Candy. Abgegeben mit absolut reiner weißer Hundeweste stellten wir sie vor. Nicht ohne Hinweise auf die Eigenheiten der Rasse. Und konnten uns vor Anfragen kaum retten. Bildhübsch und verspielt, ein absolutes Bild von Hündin, sprach sie eine Menge Menschen an. Leider jedoch viele aus genau der Kategorie, die oben beschrieben ist. Zwar willens, ihr ein liebes Zuhause zu geben, jedoch absolut unkundig. Und auch manch Lernresistenter war darunter, den sie wieder um den Finger gewickelt und letzten Endes dominiert hätte. So musste sie leider trotz Anfragenbombardement weiterwarten, derweil wir uns durch die Interessenten wühlten.

Hängen blieben wir schließlich bei der Anfrage der Familie H., seit vielen Jahren Mitglieder der NfP, wo wir uns des Verständnisses für einen AM sicher waren. Dort lebt schon der Malamuterüde Yukon. Ein Hund mittleren Alters und im Wesen durchaus rassetypisch gefestigt. Und genau da zog unsere Candy ein. Anfangs fand wie erwartet die Positionsklärung zwischen den Hunden statt. Es wurde hin- und hergegiftet, Grenzen abgesteckt, gebrummt und gebrummelt. Kia und YukonDem gesetzten Yukon ging die agile, quirlige Junghündin so manches Mal gewaltig auf den Nerv, und Candy versuchte ihrerseits, die von ihm gesetzten Regeln aufzusprengen, sich schnell emporzuarbeiten. Dies wurde jedoch von Familie H. mit klaren Ansagen unterbunden. Denn Candy will Führung, braucht sie auch, und nimmt sie auch an, sofern sie klar und sauber vorgebracht wird. Wie immer in solchen Konstellationen ist Bewegung ein Teilschlüssel zum Erfolg. Das hügelige Gelände ist da durchaus von Vorteil. Und müde Hunde sind ja bekanntlich brave Hunde. Da Candy aus reiner Wohnungshaltung stammt, lernte sie die Natur schätzen. Schnell zeigte sie sich als kleine Wasserratte, die keinen Bach, keinen Brunnen auslässt. Dabei bleibt im wahrsten Sinne des Wortes kein Auge trocken. Zuhause zieht sie noch immer das Haus dem Garten vor, außer ihre Menschen „garteln“ mit ihr mit. Denn Candy hat ihre Vorliebe für Gartengestaltung entdeckt. Und zeigt reges Interesse am Tierbestand, der jedoch ärgerlicherweise entweder fliegt oder so behände vom Baum zu Baum springt, dass auch die kräftigsten Hopser erfolglos bleiben. Bald folgte das durchaus typische gegenseitige Ignorieren zwischen Candy und Yukon, das sich im späteren Verlauf, sofern der Mensch einen klaren souveränen Standpunkt vertritt, zu Akzeptanz und Miteinander wandeln wird. Eine Belastungsprobe für alle wird noch folgen: Candys Kastration. Aber auch hier sind wir fest davon überzeugt, dass Familie H. beide Hunde ruhig und klar über diese Hürde bringen wird. Danach steht einem malamutegerechten, auf Verständnis und Konsequenz basierenden Leben der 2 Schnuten nicht s mehr im Wege.

Herzlichen Dank an Familie H., dass sie sich der Herausforderung Candy gestellt haben. Und die beginnende Tragödie einer jungen Malamutin ins Gegenteil verkehren.Candy, jetzt Kia

"Candy ist hier gut angekommen. Mit Yukon klappt das ganz ordentlich. Sie haben sich zwei bis dreimal angegiftet und nun versucht man sich gegenseitig zu ignorieren.

Candy heißt bei uns Kia.

Zu Anfang war sie sehr aufgeregt aber schon am Sonntag dann wurde sie ruhiger und hat sich auch mal hingelegt. Spaziergänge liebt sie. Bei uns muss sie ziemlich lange und viel am Berg laufen aber das macht ihr nichts aus. Es gibt bei uns viele Brunnen die in Sansteintrögen gefasst sind im Wald und es ist ein Vergnügen zu sehen wie sie da reinspringt und planscht. Auch einen kleinen Bachlauf gibt’s hier, da hat sie auch schon gebadet. Am liebsten ist sie drinnen, der Garten interessiert sie nur wenn ich auch draußen bin."

Nach einiger Zeit kam die zweite Rückmeldung:

"Bei uns ist herrliches Wetter gestern habe ich eine Tour mit Kia alleine durch den Wald gemacht das hat super geklappt. Sie musste mit mir über kleinere Felsen klettern, das hat sie prima gemeistert, war aber dann abends zusehends müde. Gestern haben wir beide hauptsächlich draußen gelassen. Sie bettelt zwar gelegentlich und möchte rein zu uns aber inzwischen hat sie auch den Garten lieb gewonnen.

Sie gräbt Kuhlen und jagt den Vögeln und Eichhörnchen hinterher. Yukon ist immer noch ein bisschen beleidigt. Er ist halt ein älterer Herr, dem soviel Energie gelegentlich auf die Nerven geht. Aber alles in allem geht’s den beiden gut.

Yukon und Kia

Liebe Grüsse bis demnächst mal wieder."

 


 

Sky - manchmal ist der Name Programm..
...denn was wären wir Menschen ohne die Perfektion des Himmels, der unsere Welt leuchten lässt.

Ela und Stefan, die sich schon lange der NfP verbunden fühlen, sind oft und sehr gern gesehene Besucher der Station. Wo sie uns immer wieder sowohl menschlich als auch tatkräftig unter die Arme greifen. Immer wieder überraschen sie uns mit ideenreicher Unterstützung, für die wir uns gar nicht genug bedanken können.

Ihren letzten „Coup“ können Sie nachlesen unter „News“ auf unserer HP, Eintrag vom 19.04.2010.Dort erzählen wir in Wort und Bild, wie phantasievoll und vor allem nachhaltig sich Ela und Stefan wieder einmal für unsere Arbeit engesetzt haben.
Nun aber zurück zu Sky. Einem Telefonat wegen eines neuen Familienmitgliedes folgte dann auch bald ein weiterer Besuch im Nordlicht und die Inaugenscheinnahme des noch jungen Malamuterüden Sky.

Da wir uns bemühen, alle unsere Hunde mit einem hohen Informationsstandart zu vermitteln, dies aber bei Malamuten besonders wichtig ist, kamen alle Beteiligten einvernehmlich zum Resümee, dass Sky nicht der richtige Hund wäre. Nicht immer möchten Interessenten die besondere Herausforderung Malamute so sehen, wie sie der Rasse gemäß gesehen werden muss und verstehen nicht, wieso wir eine Vermittlung ablehnen müssen. Das Wohl des Hundes und die Kompatibilität mit dem neuen Zuhause muss jedoch immer an erster Stelle stehen. Ela und Stefan hatten damit, wie nicht anders erwartet, keinerlei Schwierigkeiten.

Doch ganz so erfolglos wie es den Anschein hat, war der Besuch doch nicht. Denn letztendlich änderte sich zwar der Hund, doch der Name der Programm zu sein scheint, der blieb.

Vier Huskies in NotEin weiterer Sky suchte seine neuen Menschen. Ein Rüde aus dem 14köpfigen Abgaberudel (nachzulesen unter „Huskies in Not“ auf unserer HP), welches unter wirklich tragischen Umständen in die Vermittlung musste und wovon die NfP 4 Hunde aufnahm. Alle diese Hunde waren geliebte, gut bewegte und umsorgte Familienmitglieder. Dementsprechend ist auch ihr Verhalten: offen, sehr sozial zu anderen Hunden, den Menschen freundlich und aufmerksam zugetan.
Es folgte ein erstes Kennenlernen der Vierergruppe, aus der sich beide Menschen unabhängig voneinander für den Huskyrüden Sky entschieden. Diese völlig einvernehmliche Entscheidung zweier aufeinander eingespielter Hundehalter wurde bei diversen Probespaziergängen überprüft. Mit viel Freude, Abend für Abend. Zuerst ohne, dann mit den eigenen Hunden. Denn Sky würde ja kein Einzelhund werden, sondern was für ein Glück für das rudelgewohnte Tier, zu der Huskyhündin Naboo, die auch über uns vermittelt wurde, und dem Russelrüden Cappo stoßen.Naboo die "Prinzessin"
Während Cappo jeden Hund völlig in Ordnung findet, einfach ein liebenswerter agiler kleiner Schlingel, kann Naboo durchaus eine Diva sein die ziemlich vehement auf ihren Matratzen über der kleinen Erbse beharrt (dies in Anlehnung an das Märchen von Andersen über die Eigenwahrnehmung einer echten Prinzessin).

Wie dem auch sei, der Probegassigang mit Naboo, Cappo und Sky stimmte positiv, selbst unter den erschwerten Bedingungen von nordisch- erfahrenen Haltern, die sehr genau beobachteten, was für Interaktionen sich die Hunde lieferten.
Dass es sicher nicht ganz ohne hundliche Diskussionen abgehen würde, war Ela und Stefan klar, aber aufgrund ihrer Erfahrung kein unlösbares Problem. Und so durfte Sky nur wenige Tage später in einen uns wohlbekannten, verantwortungsbewussten und liebevollen Haushalt umziehen. Worüber wir uns von Herzen ein Loch in den Bauch gefreut haben. Cappo nahm ihn, wie nicht anders erwartet, freundlich auf. Naboo jedoch zeigte sich in ihrem eigenen Umfeld etwas „pikiert“. Ok, gegen ein gestandenes Mannsbild wie Sky hatte sie keine grundsätzlichen Vorbehalte, doch wer hier die „Hosen anhat“, stellte sie trotzdem umgehend klar. Wehret den Anfängen, heißt es schließlich. Sky musste ein wenig Haare und Haut lassen, vielleicht auch ein wenig männlichen Stolz, bis Naboo ihren Standpunkt deutlich gemacht hatte. Sie besann sich jedoch bald auf die Vorteile, die ein Kumpel wie Sky mit sich bringt und schon kurz darauf waren freundschaftliche Waldspaziergänge viel wichtiger als prinzessinnenhafte Zickereien. Auch im heimischen Garten ist aus den drei so unterschiedlichen Hunden, dank der konsequenten Aufmerksamkeit und Führung ihrer Menschen, ein harmonisches Trio geworden. Was gibt es Schöneres als gemeinsames freies Toben - hier ist die Welt einfach in Ordnung.Sky

Wo Naboo zuvor eine doch recht zurückhaltende Schmuserin war, eifert sie inzwischen tatsächlich Sky nach, der überhaupt kein Problem darin sieht, einen auf „Schoßhund“ zu machen. Das Problem dabei hat höchstens der Mensch, der in vergangenen Tagen als Schoßhund doch eher die kleinere Variante Hund, nämlich Cappo, hatte und sich nun auf einen großen Hund umstellen durfte, der sich mit vollem Körpergewicht entspannt auf seiner Oberschenkelmuskulatur drapiert.

Cappo

Überhaupt ist mit Sky eine lebensfrohe, intensiv kontaktfreudige Hundeseele eingezogen, die eine Bereicherung für das Zusammengehörigkeitsgefühl im Haus ist.schmusen was geht
Rudelkuscheln im Ehebett, Intensivknuddeleinheiten auf Sofa und Auslegware, ob mit den neuen Hundekumpels oder mit Ela und Stefan, er nimmt mit, was er kriegen kann. Auch Tochter Vanessa wird, sobald sie ihm in den Weg läuft ,mit Beschlag belegt. Das Leben ist einfach schön und Sky hat nicht vor, auch nur eine Minute davon nicht zu genießen.

Ela und Stefan haben mit Sky intuitiv genau den richtigen Hund gewählt. Für sich selbst, aber auch für Naboo wie es scheint. Eine sichere und kundige Gemeinschaft ist entstanden, wie man sie sich für jeden Hund wünscht, der eine neue Familie braucht.
Wir möchten uns bei euch, liebe Ela und lieber Stefan, nochmals für das Vertrauen in unsere Arbeit bedanken,f ür das tolle Verständnis, was unsere Ratschläge betrifft und wünschen Euch von Herzen eine ganz wundervolle Zukunft mit Euren vierbeinigen Freunden.
Danke, dass es Menschen wie Euch gibt.

 

 Sky - ein Geschenk des Himmels

...manchmal gibt es Zufälle im Leben…und genau so ein Zufall führte Sky zu uns!

Am 01. August überraschten wir Corinna und Nicole auf der „Wolfsmeile“.
Wir fragten natürlich auch, was es denn so Neues gäbe und Corinna zückte Fotos von 3 wunderschönen Malamutes - wow, die wollten wir uns in Natura ansehen, welch ein Traum!!!

So fuhren wir dann gleich am Montag zur Station, alle 3 waren überwältigend, so etwas von „bärig“ und da wir ja schon die Husky-Dame „Naboo“ als Familienmitglied haben (sie ist immer noch sehr prinzessinnenhaft…) und den Parson-Russell „Cappo“ (der mit KEINEM Hund irgendwelche Probleme kriegt) kam für uns nur der einzige Rüde aus dem Dreiergestirn in Frage. Er gefiel uns aber auch sofort am Besten ohne das wir wußten, wer wer ist. Wir erfuhren es: SKY

Nun wissen wir ja alle, dass sich Corinna doch sehr intensiv darum kümmert, dass „Herr und Hund“ gut zusammen passen und wir mussten schweren Herzens nach wenigen Tagen zugeben, dass wir den Anforderungen dieses jungen Malamuten nicht gerecht werden konnten und dann kam der oben angekündigte ZUFALL!!!!!!!!!!!!!!

Durch einen tragischen persönlichen Umstand musste ein ganzes Rudel Huskies schnell untergebracht werden (schaut mal unter „Huskies in Not“).

Gemeinsamer SpaziergangVier von ihnen kamen zum „Nordlicht“ und ganz kurz nach ihrer Ankunft waren Stefan und ich in der Station. (Das war natürlich nicht der ZUFALL-Corinna hatte uns die vier ja schon angekündigt…).
Da Nicole und Corinna noch Formalitäten zu erledigen hatten, gingen mein Mann und ich schon mal allein zu den Neuankömmlingen, ein wenig aufgeregt waren sie schon da in dem Zwinger, aber sehr, sehr sozial. Keiner drängelte, keiner knurrte und alle ließen sich gerne betüddeln (was wir natürlich gerne taten).

Nach einer kurzen Weile schauten Stefan und ich uns an:“ Na, welchen?“. Wir beide zeigten gleichzeitig auf denselben….und waren uns sicher, der wird es!!!

So gingen wir fröhlich wieder nach vorn in der Station zu Corinna (die noch immer im Gespräch war) aber wir waren ein wenig vorlaut und wisperten ihr schnell zu: “Einer wird ganz schnell die Station wieder verlassen!“ Dies bekam auch die Überbringerin der Hunde mit und fragte :“Welchen?“

Wir zeigten auf IHN!

„Das ist SKY, ein Prachtexemplar und so etwas von lieb!“
Ja-und da war er, der ZUFALL!!! Sky, sein Name lautete auch Sky!!!!!!!!!! Na, wenn wir das nicht als ein positives Zeichen deuten sollten….
Nach zwei Tagen durften wir dann das erste Mal mit diesem wundervollen Hund spazieren gehen - wir kamen begeistert zurück! Sky ist „ne Wucht“!

DaheimBeim dritten Spaziergang kamen unsere beiden mit. Ja und so liefen sie dann, Cappo, Naboo und Sky. Es klappte alles wunderbar!!!
Sky durfte nach nur einer Woche Aufenthalt in der Station zu uns ziehen!
Cappo ließ auch ihn wieder (wie damals den zwischenzeitlich verstorbenen Apollo und danach Naboo) bereitwillig in sein Heim, mit Naboo war es etwas schwieriger…

Sie war doch der Meinung , dass sie diesem Jung ganz gehörig zeigen muss, dass sie die Dame des Hauses ist. Es tat ein wenig weh und auch unser Tierarzt musste seines Amtes walten, aber nun weiß Sky wie der Hase läuft.
Alle drei laufen gemeinsam sehr harmonisch durch Wald und Wiesen, beschnuppern alle interessanten Stellen zusammen und sind innerhalb kürzester Zeit „bekannt wie der bunte Hund“ geworden.

Sky gefällt sein Garten genauso gut ,wie den anderen beiden und das Haus scheint auch ok zu sein…Ja , und Streicheleinheiten werden jeden Tag eingefordert.
Schon am ersten Abend bekamen Stefan und ich deutlich gezeigt, dass auch Huskies Schoßhunde sein können.
Kaum setzte ich mich aufs Sofa, hatte ich doch tatsächlich einen großen Hund auf meinen Beinen. DAS kannte ich ja noch gar nicht( klar, der kleine Cappo ist auch gern auf dem Schoß - aber ein Husky?). …und plötzlich wird auch unsere Naboo schmusig, färbt so was ab???

Natürlich schliefen die 3 Hunde in der ersten Nacht nicht zusammen…Aber schon in der zweiten konnten wir nachstehendes Foto schießen!

Siesta

Unsere Tochter Vanessa wurde auch gleich mit Beschlag belegt und das Toben mit Stefan auf dem Sofa - wuff - ist das suuuuuuper!!!!!
Nun lassen wir erstmal nur noch ein paar Bilder sprechen und sind gespannt, was wir mit unserem kleinen Rudel so alles erleben werden!!!!!

Schmusehusky

schmusen mit Herrchen

Vielen ,vielen Dank liebes „Nordlicht“ !!!
Ela und Stefan
Und ein dreifaches „Wuff“!!!
Cappo, Naboo und Sky

 


 

Loona, die Heißbegehrte...

Loona startet ins Glück

Loona und ihr neuer HundekumpelAls wir im Sommer die hübsche Loona auf unsere Vermittlungsseite setzten, rechneten wir damit, dass die Hündin innerhalb weniger Wochen in ein neues Zuhause umziehen dürfte. Als junge, gesunde und liebe Husky-Dame hätte sie es eigentlich nicht besonders schwer haben dürfen. Aber dennoch lief es schleppend an mit den Nachfragen – für uns völlig unverständlich.

Die ursprünglich erwartete Flut an Interessenten kam dann mit etwas Verspätung. Wir konnten uns kaum noch retten vor lauter Anrufen und mussten vielen enttäuschten Loona-Verehrern eine Absage erteilen.

Kimba und Loona

Gelandet ist unser Wirbelwind letztlich bei einem netten Paar mit „verwitwetem“ Husky-Rüden. Mit dem Tod der bisherigen Gefährtin hatte Kimba seinen Appetit verloren und litt sehr darunter, nun alleine zu sein. Schnellstmöglich sollte also eine neue Spielkameradin einziehen. Loona wurde Mitte September von Kimba in Augenschein genommen und für gut befunden – was wohl auf Gegenseitigkeit beruhte, denn auch Loona gab sich vom ersten Moment an freundlich, obwohl sie sonst anfangs eher mal am Motzen ist. Zwischen den Vierbeinern war also alles paletti und daran, dass die zugehörigen Leinenhalter auch absolut angetan waren von Loona, bestand sowieso nie ein Zweifel.Loona

Großer Pluspunkt des neues Zuhauses: Loona muss so gut wie nicht alleine bleiben. Von ihrer vorigen Besitzerin war sie es gewöhnt, ständig Gesellschaft zu haben und nach ihrem Umzug in die Station hat sie uns zu verstehen gegeben, dass sie es doch gerne wieder Menschen um sich herum hätte. Sie hat sich in der Station dann eben ihre Abwechslung im Löcher-buddeln, Pflanzen-köpfen und Wolfsarien-singen gesucht. Was tut man nicht alles, wenn man sich einsam fühlt und nach Zuwendung sehnt... Doch nun haben Loonas neue Besitzer ihr diesen Wunsch erfüllt und die junge Dame genießt das in vollen Zügen.

Eine erste Rückmeldung war bestens: Loona hat noch kaum etwas angestellt (nur einen Topf hat sie mal zu Boden befördert, aber das war verzeihlich) und sowohl zwischen ihr und Kimba als auch im Miteinander mit den Zweibeinern herrscht pure Harmonie.

Wir freuen uns, dass die liebenswerte Loona so einen Glücksgriff gelandet hat wünschen dem fröhlichen Quartett noch viele schöne gemeinsame Jahre.