Die "Glückspelze" der Nothilfe für Polarhunde e.V. danken allen, die mitgeholfen haben, ihnen einen Platz zum Leben zu geben.
Nordische, die im November 2011 ein neues Zuhause gefunden haben

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Jacko - so schnell kann's gehen

Jacko

"Wenn es auch nicht durch unser Zutun gewesen ist, so hat der verwaiste Husky-Mix-Rüde, kaum dass er im Tierheim Celle gelandet ist, auch schon wieder ein festes Zuhause erhalten. Und das auch noch direkt in dem Ort, wo er Zuhause war. Ein Aufruf aus der örtlichen Presse hat ihm schnell wieder die Tierheim-Tore geöffnet, so dass er, hoffentlich für den Rest seines Lebens, nochmals glücklich sein darf.

Wir danken trotzdem allen, die sich so hilfreich eingeschaltet haben."

 


 

Phelan – vom Sorgenkind zum Herzensbrecher

Phelan

PhelanAls Häufchen Elend kam Husky-Rüde Phelan Ende September in die Vermittlung. Sein gesundheitlicher Zustand war alles andere als erfreulich und abgesehen von seiner schmerzhaften Spondylose musste er auch noch schnellstens notkastriert werden, da ein Hoden bereits entartet war. Diese Operation hat er gut überstanden und in seiner privaten Pflegestelle neue Kraft gesammelt.

Als wir seinen Vermittlungstext veröffentlichten, machten wir uns nicht viele Hoffnungen, dass jemand sich für einen 8-jährigen Hund mit dieser Vorgeschichte interessieren würde. Doch weit gefehlt! Innerhalb weniger Tage meldete sich ein Paar, dessen verstorbener Gefährte ein ähnliches Schicksal gehabt hatte.

Nach dem ersten Telefonat mit den Interessenten war klar, dass sie Phelan persönlich kennen lernen wollten und sollten. Fürs folgende Wochenende wurde also ein Termin vereinbart und die potentiellen Besitzer reisten samt Bruder des Mannes an. Sehr wohl hatten sie nämlich in Phelans Vorstellung registriert, dass der Rüde nicht gut alleine bleiben konnte und deshalb waren die Überlegungen so weit gediehen, dass er während der Berufstätigkeit des Frauchens mit im gemeinsamen Büro des Herrchens und seines Bruders sein dürfte. Und so sollten beim ersten Zusammentreffen gleich die wichtigsten Personen für Phelans künftiges Leben zugegen sein.

Es war Liebe auf den ersten Blick. Das Frauchen konnte kaum noch die Augen von Phelan wenden und auch die Männer waren auf Anhieb angetan von dem aparten Rüden. Schnell war klar, dass Phelan der Auserwählte sein sollte und kein anderer! Die Zweibeiner hatten für das Treffen schon vorgesorgt und nicht nur Wasser, sondern auch Leckerlis mitgebracht, um Phelan zu verwöhnen. Das gefiel auch dem Pelzgesicht sehr gut und er machte schnell klar, was er lecker findet und was nicht so sehr.

PhelanDoch noch dauerte es einige Tage, bis die obligatorischen Formalitäten erledigt waren und Phelan umziehen konnte. Alles war bestens vorbereitet. Nach einer Abschieds-Gassirunde mit dem Pflegefrauchen durfte Phelan sich auf die Reise machen. Naja, Autofahren ist nicht unbedingt sein größtes Hobby, aber er nahm es relativ gelassen. Daheim erhielt er als Begrüßungsgeschenk gleich mal ein Paar rote Würste, womit das neue Familienmitglied sich gerne bestechen ließ.

In den nächsten Tagen lernte er die Umgebung kennen und auch den Alltag im Büro. Der kleine Schelm konnte es sich dabei nicht verkneifen, auch mal den einen oder anderen Abstecher ins Lager und die Werkstatt zu machen – schließlich gehört Türenöffnen für ihn zum kleinen Einmaleins.

Phelan fühlt sich pudelwohl, hat wieder Spaß am Leben, ist voll integriert, darf seinem Bewegungs- und Schmusebedürfnis nachkommen und wird bestens umsorgt. So kann man es sich wirklich gut gehen lassen! Wir hoffen, dass wir mit unserem schnellen Handeln seinen Krebs ausrotten konnten und dass er sich ein Beispiel an seinem Vorgänger nimmt, der ein hohes Alter erreichen durfte.

Phelan

Herzlichen Dank an seine neuen Menschen, die ihn ohne Wenn und Aber in ihr Herz geschlossen und sich eindeutig für ihn entschieden haben. Wir freuen uns gemeinsam mit der Pflegestelle, dass dieser besondere Rüde ein so tolles Zuhause gefunden hat.

 


 

Akiba – vom westdeutschen Landei zur eidgenössischen Lady

Akiba

Akiba und DjukeSie hat einen langen Weg hinter sich, die schlanke, hellgraue Hündin. Geboren bei einem gewerblichen Vermehrer kam sie mit viel Glück zu Menschen, die schon einen ihrer Brüder besaßen, ohne anfangs um dessen Herkunft Bescheid zu wissen, und die das Mädel dort nicht zurücklassen wollten.

Alles war gut, alles hätte so bleiben können. Doch Krankheit ihrer Besitzer brachte es mit sich, dass das Geschwisterpaar nach wenigen schönen Jahren heimatlos wird und uns zur Vermittlung gemeldet wurde. Zunächst konnten wir das Pärchen auf einer Pflegestelle unterbringen, wo sie auf neue Menschen warten würden. Da in diesem Falle eine Einzelvermittlung gut machbar, sogar sinnvoll war, da Akiba hinter ihrem Bruder Drago immer etwas zurückstand, waren wir guter Hoffnung, dass die beiden hübschen, noch recht jungen Nasen bald ihre Interessenten finden würden. Es dauerte dann auch nur wenige Tage und Akiba fiel einer Familie aus der Schweiz ins Auge, die aufgrund Tod der eigenen Hündin dringend eine Gefährtin für den noch vorhandenen Rüden suchten. Die Vorgespräche verliefen derart, dass wir uns sicher waren, hier würde Akiba sich wohlfühlen. Auch die Beschreibung des zukünftigen vierbeinigen Lebensgefährten legte nahe, dass aus beiden ein rechtes Team würde werden können, in dem Akiba sich auch endlich entfalten könnte. Nachdem dann noch ein Besuch äußerst positiv verlief, stand dem Kennenlernen nichts mehr im Weg und die potentielle neue Familie machte sich auf den weiten Weg nach NRW.

Wir wollen gar nicht lange drumrumreden: die hochbeinige Akiba hat in den Eidgenossen weit mehr als nur Genossen gefunden - nämlich Partner und Freunde. Auch mit der doch recht fremden Sprache hat sie sich angefreundet. Wir vermuten, auch wenn sie anfangs nicht alles verstand, so ist das Schwitzerdütsch doch so positiv in der Klangfarbe, dass selbst eine Westfälin sofort heraushörte: „was auch immer die grad sagen, es ist auf jeden Fall sehr freundlich“. Der Ton macht nun mal die Musik – und der Ton, der hat gepasst. Wie die Rückmeldung zeigt, haben sich unsere Hoffnungen erfüllt. Akiba wandelt sich vom Mädchen zur Dame. Sie hat sich „wi’s Bisiwättr“ (übersetzt: sehr schnell) geöffnet und nutzt die Möglichkeit zur Persönlichkeitsentfaltung, da sie vom neuen Mann an ihrer Seite darin in keinster Weise gehemmt wird. Die Toleranz und Offenherzigkeit ihrer Menschen tut ein Übriges dazu. Wir wünschen Familie G ganz viel Freude am neuen Team Akiba-Djuke, sagen von Herzen „Merssi“ und an Akiba „uf wiederluege“.Akiba auf den Sofa
Es würde uns sehr freuen.

Und was sagen die neuen Menschen zur Hundedame?

Akiba, unser neues Familienmitglied
Historie:

Da unsere liebe Schäferhündin und Partnerin von unserem Husky-Rüden Djuke, leider eingeschläfert werden musste, waren wir auf der Suche nach einer passenden Partnerin für ihn. Im Internet sind wir dann fündig geworden. Wir sind auf die Organisation „Nothilfe für Polarhunde e.V.“, in Deutschland, gestoßen. Der erste Telefonkontakt hat sich dann zu einem regen Kommunikationsaustausch entwickelt. S o kam es, dass uns von der Nothilfe für Polarhunde dann erfolgreich die Husky-Dame „Akiba“ vermittelt wurde.

Seit einer Woche lebt Akiba bei uns:

Nachdem alle Vorbereitungen via Telefon und Mailverkehr für die Übernahme von Akiba getroffen waren, machten wir uns letzten Samstag auf den Weg nach Dortmund. Von der Schweiz aus, wir wohnen in der Nähe von Olten, dauerte die Fahrt nach Dortmund ca. sechs Stunden. Djuke war natürlich auch dabei, denn wir holten seine neue Lebenspartnerin ab. Wir waren gespannt und fragten uns, ob sich die Beiden, Djuke und Akiba, dann auf den ersten Blick mochten. Die erste Begegnung zwischen den Beiden verlief friedlich. Die Beiden haben sich auf den „ersten Blick“ gut vertragen. Die Übergabe von Akiba durch ein aktives Mitglied vor Ort verlief sympathisch und unkompliziert. Die Heimfahrt zurück in die Schweiz verlief problemlos. Zu Hause angekommen, stellten wir Akiba ihr neues Zuhause vor. Den ersten Abend mit Akiba rundeten wir nach dem Füttern und einem Hausrundgang und mit einem Spaziergang in der näheren Umgebung ab. Anschließend gingen wir alle schlafen, denn die Hin- und Rückfahrt hat nicht nur die Vierbeiner, sondern auch uns Zweibeiner müde gemacht. Für Akiba haben wir ein eigenes Hundebett neben das von Djuke hergerichtet, das sie aber ungenutzt ließ. Akiba hat es vorgezogen, in unserem Bett zu schlafen. Auch recht so.Akiba und Djuke vor dem Bike Djuke hat es nicht gestört, dass seine neue Lebenspartnerin das Bett der „Eltern“ bevorzugt. Akiba hat sich ganz rasch an ihre neue Familie gewöhnt. Die erste Nacht bei uns hat sie durchgeschlafen, als wäre das nichts Neues für sie. Wir stellen erfreulich fest, wie rasch sich Akiba in innert kurzer Zeit bei uns eingelebt hat. Akiba ist eine aufmerksame und flinke Hündin. In der Zwischenzeit versteht sie schon sehr gut Schweizerdeutsch. Djuke ist froh, dass er wieder eine liebe Partnerin hat. Die Beiden verstehen sich in der Zwischenzeit ausgezeichnet, sie sind schon fast wie ein „altes Ehepaar“.

Heute, Sonntag, 30. Oktober 2011, haben wir Akiba und Djuke zum ersten Mal gemeinsam am Kick Bike vorgespannt. Die Beiden haben gezeigt, dass sie auch in der Zugarbeit ein gutes Team sind.
Ihre anfängliche Zurückhaltung hat Akiba in der Zwischenzeit abgelegt. Sie zeigt sich als aufgeweckte und aufmerksame, liebenswürdige Hundedame, die ihre Streicheleinheiten selbstbewusst einfordert. Auch hat Akiba einen guten Appetit. Wir müssen aufpassen, dass diese noch sehr schlanke Hündin nicht zu viel Gewicht zulegt.

Obwohl Akiba erst seit einer Woche bei uns lebt, ist sie Djuke und uns ans Herz gewachsen. Es kommt uns vor, als wäre sie schon immer da gewesen. Wir sind überzeugt, dass sich Akiba in der neuen Familie wohl fühlt und wünschen uns, dass sie uns viele Jahre erhalten bleibt.
An dieser Stelle bedanken wir uns ganz herzlich bei den Nothilfe-Leuten für ihre guten Dienste bei der Vermittlung von Akiba.

Familie G. mit Akiba und Djuke

 

 

 

 

 


 

Jack und die Nadel im Heuhaufen

JackFür manche Schützlinge gleicht die Suche nach einem neuen Zuhause der Suche nach der berühmten Nadel im Heuhaufen. Da müssen einfach alle Komponenten passen, damit die Vermittlung glückt. Doch manchmal ist das nicht so einfach.

Der junge Husky-Rüde Jack war so ein Fall. Er hatte bereits mehrere Vorbesitzer gehabt und hätte eigentlich im Tierheim landen sollen. Doch eine junge Familie hat ihn stattdessen aufgenommen, bemerkte aber bald, dass sie den temperamentvollen Halbstarken nicht in ihren stressigen Alltag integrieren konnte.

Ein erster Vermittlungsversuch ging schief, da Jack und der andere bereits vorhandene Jungrüde sich in Rangkämpfe verstrickten, die nicht mehr geschlichtet werden konnten. Doch Jack hatte Glück im Unglück, dass er in einer sehr kompetenten Pflegestelle Aufnahme fand. Hier erwies er sich wieder als sehr sozial mit seinen Artgenossen und kam mit Groß und Klein, Alt und Jung bestens aus. Er lebte mit wechselnden Gefährten aller möglichen Rassen in einer meist 10- bis 15-köpfigen Gruppe.

Jack

JackSeine Pflegeeltern konnten über ihn nur Gutes berichten. Unverkennbar war allerdings, dass Jack ausgesprochen intelligent und arbeitswillig ist. Wir wünschten uns für ihn deshalb ein Zuhause, wo er sowohl sportlich gefordert als auch mit Kopfarbeit gefördert werden sollte und zudem noch vollen Familienanschluss hätte. Also einfach ein perfektes Zuhause. Leicht gesagt, schwer getan. Wir mussten geraume Zeit warten, bis sich endlich das ideale Heim fand.

Nun hat Jack es aber geschafft, er hat die Nadel im Heuhaufen gefunden. Sein persönlicher Glücksgriff besteht aus zwei vierbeinigen Kumpeln und überaus sportlichen Zweibeinern mit Hundeverstand und Fingerspitzengefühl. Schon als seine neuen Menschen ihn in der Pflegestelle besuchten, hatte man das Gefühl, dass Jack dorthin gehört. Das Kennenlernen mit den anderen Hunden verlief unspektakulär, obwohl die Besitzer ihrer Hündin sonst eigentlich eine gewisse Zickigkeit bescheinigen. Doch alle drei Pelzgesichter erwiesen sich als souverän und ausgeglichen, so dass diese wichtige Hürde schnell überwunden war.

Mittlerweile lebt Jack schon einige Wochen in seiner neuen Familie und hat sich wunderbar eingefügt. Bewegung hat er nun zur Genüge, da kann er sich voll und ganz austoben - und Herrchen freut sich, für seine Laufrunden einen so begeisterten und energiegeladenen Begleiter gefunden zu haben.

Doch Jack hat auch eine ruhige, verschmuste Seite. Er genießt es, voll integriert zu sein, es sich auf dem weichen Kuschelkissen gemütlich zu machen und bei seinen Menschen nun die Geborgenheit zu erfahren, die er als ehemals umher gereichtes Fellbündel nun umso mehr zu schätzen weiß.

Jack

Wir wollen uns bei allen Beteiligten ganz herzlich bedanken: Bei den Vorbesitzern für ihr Vertrauen, bei der Pflegestelle für die fabelhafte Vorbereitung auf ein „normales“ Leben und natürlich besonders bei den neuen Besitzern, bei denen mit Jack nun ein nicht nur optisch traumhaftes nordisches Trio komplett ist, sondern es auch noch charakterlich bestens harmoniert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Wer Freude genießen will, muss sie teilen.
Das Glück wurde als Zwilling geboren (Lord Byron)

----oder es kam mit Irene

Es ist immer wunderbar von Hunden zu hören, die vermittelt wurden. Eine Steigerung ist es aber, von Hunden zu hören, die etwas Besonderes sind.
So auch damals noch „Irene“, heute „Ivi“.

IreneSie wurde uns von einem Tierheim übereignet, da sie dort von Anfang an sehr gelitten hat. Wir hatten schnell für die mittelgroße Hündin eine Pflegestelle gefunden, die sich auch die Option auf Übernahme einräumen ließen. Da „Ivi“ aber nun mal Männern gegenüber sehr schüchtern war, war leider der vorhandene Mann auf der Pflegestelle zu ungeduldig, so dass man sich hier doch leider für einen Welpen entschieden hat. Aber wir sehen solche Entscheidungen eher positiv, wenn sie während der Pflegezeit eintreten, denn dieses „Zuhause“ wäre „Ivi“ wohl auf lange Sicht sowieso nicht erhalten geblieben. Es hieß also in eine andere Pflegestelle umziehen und sich wieder eingewöhnen. Aber mit ihrem Charme hatte die Maus alle ganz schnell für sich begeistert. Hier lebten 3 !!!! Männer und „Ivi“ hatte ganz schnell ihre Scheu verloren. Ja, auch so kann es kommen, dass sich innerhalb der Vermittlungszeit völlig andere Verhaltensweisen zeigen. In dieser Pflegestelle war „Ivi“ der Mittelpunkt und hatte viele Hundefreunde, mit denen sie täglich tobte.

Es kam dann aber auch der Tag, dass sich Interessenten aus dem hohen Norden meldeten. Die neue Besitzerin war schon von dem Foto so begeistert, dass sie „Ivi“ ganz schnell kennen lernen musste. Ein Umzug kam noch dazwischen, aber nach der Vorkontrolle durch den örtlichen Tierschutzverein stand einer Übernahme nichts mehr im Wege.
Die neue Besitzerin übernahm „Ivi“, als sie zu Besuch in NRW war, also auch in der Nähe der Pflegestelle. Die erste Begegnung war auch wunderbar, denn sie hatte sich „Ivi“ überhaupt nicht so hübsch vorgestellt, wie sie nun „live“ vor ihr stand. „Ivi“ war zwar, ihrem Charakter entsprechend, ein wenig schüchtern, aber man merkte, dass bei beiden ein Funke übersprang. Also ging die Fahrt am Abend in Richtung Norden, dahin wo andere Urlaub machen……
Und nun die erste Rückmeldung erhalten, die wir nicht vorenthalten möchten:

„Hallo ihr Lieben,
hier ist „Ivi“ (Irene) aus Ostholstein! Am 30.09.2011 wurde ich von meinem neuen Frauchen in Dorsten geholt. Mein Pflegefrauchen war ganz schön traurig, dass ich sie verlassen habe. Am Anfang wollte ich auch gar nicht mit der Neuen gehen, aber ich habe schnell gemerkt, dass „die Neue“ gar nicht sooo schlecht ist.Irene
Hey sie gibt mir jeden Tag frisches Futter und Wasser! Wobei mir das Katzenfutter auch ganz gut schmeckt. Außerdem kuschelt sie immer mit mir. Auf dem Sofa hab ich auch meinen eigenen Platz mit Decke und so, aber das interessiert mich gar nicht, ich liege da wo ich will. Frauchen macht auch jeden Tag schöne lange Spaziergänge mit mir! Ich hab sogar schon eine neue Freundin, die heißt Amy, mit ihr flitze ich immer über die Wiesen, wir sind wie zwei Wirbelwinde. Wir gehen dann auch gern zum Planschen in die Bäche. Frauchen findet das nicht so witzig, weil ich danach immer aussehe wie ein Wildschwein, obwohl das Frauchen von Amy meint, ich sehe aus wie ein Wolf! Gefährlich bin ich aber nicht. Ich darf auch bei ihr ohne Leine laufen, aber nur mittags und das klappt schon ganz gut. Letztens war ich bei meiner Freundin zu Hause zu Besuch, man ich kann euch sagen, da gab es viel zu entdecken. Amy hat sooooo viel Spielzeug, da hab ich mir doch glatt mal einen kleinen Ball gemopst und ihn dann auch verteidigt. Amys Mitbewohner, die 4 Ratten, fand ich auch ganz toll, nur Frauchen hat dann etwas geschimpft und gesagt, dass sie nicht zum Fressen sind. Wie schade. Aber sonst sagt Frauchen mir immer, wie toll und auch was für ein lieber Hund ich bin! Also ich muss schon sagen, mein neues Frauchen ist nicht schlecht. Ich mag sie und das zeig ich ihr auch. Sie sagte mir auch, dass ich bei ihr bleiben darf, darüber freue ich mich am meisten. Endlich ein zu Hause!!!! Ein dickes Küsschen und ein nettes Schwanzwedeln Eure „Ivi“……“

Irene