Die "Glückspelze" der Nothilfe für Polarhunde e.V. danken allen, die mitgeholfen haben, ihnen einen Platz zum Leben zu geben.
Nordische, die im März 2013 ein neues Zuhause gefunden haben

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Cosmo, der Husky im Schafspelz

Cosmo

Cosmo hat nach zwei Stationen in erst zwei Hundejahren jetzt endlich die richtigen Menschen gefunden. Seine ursprüngliche Familie war aufgrund anderer Verpflichtungen hoffnungslos überfordert mit der Erziehung und Beschäftigung des angeschafften Welpen, so dass sie ihn kurzerhand ins Tierheim gaben. Von dort kam er zu einem neuen Besitzer, der aber leider durch den Schäferhundpelz, den Cosmo trägt, getäuscht wurde. Cosmo war bei ihm durch und durch Husky und keiner konnte die Erwartungen und Bedürfnisse des anderen erfüllen. Hund und Herrchen passten einfach nicht zueinander. Der arme Kerl wurde also wieder heimatlos.

Dann aber kam Cosmos große Stunde. Er durfte in eine Familie einziehen, die ihn als Husky versteht und an den rasse- bzw. cosmotypischen Eigenarten mit riesiger Geduld und viel Einfühlungsvermögen arbeitet. Die anfänglichen Schwierigkeiten, wie z.B. dass Cosmo gerne mal seine „fünf Minuten“ hatte und ein Herankommen an ihn in diesen Situationen kaum möglich war, dass er gerne auf Leinen herum biss und auch vor Hosenbeinen nicht zurückschreckte, oder dass das Mitnehmen zu Herrchens Arbeitsstelle nicht wirklich funktionierte, hat die neuen Besitzer nicht aufgeben lassen. Mit viel Konsequenz, Training, Bewegung, Füttern aus der Hand natürlich Liebe, gepaart mit endloser Beharrlichkeit haben es Cosmos neue Menschen geschafft, dass das Zusammenleben mit ihm eine echte Bereicherung ist.
Und da der Jungspund ein richtig helles Köpfchen ist und mit großer Aufmerksamkeit gerne alles „richtig“ machen möchte, sind wir guter Dinge, dass Cosmo jetzt für immer Glücksfell bleiben wird.

Cosmo

Für dieses Durchhaltevermögen möchten wir uns ganz ganz herzlich bedanken. Sie haben Cosmo ein wunderbares Zuhause geschenkt und wir würden uns wünschen, dass es mehr Leute wie Sie gibt, die Hunden solch eine Chance geben und nicht einfach resignieren.

 

 


 

Kima die -jetzt- glückliche Unbekannte

Kima

Unbekannt deshalb, weil die hübsche Huskyhündin nicht auf der Homepage der NfP vorgestellt wurde. Dafür machte Kima auf anderen Internetseiten die Runde, weil ihre Vorbesitzer ihr aus Zeitmangel nicht mehr gerecht werden konnten. Einen Vorteil hatte Kima, als sie über die Internet-Seiten lief, nämlich, dass eine Tierfreundin so auf Kima aufmerksam wurde und den Kontakt zur NfP herstellte. Laut der Vorbesitzerin, hat Kima Arthrose, bedingt durch eine alte Verletzung, die im Junghundalter nicht gleich tierärztlich versorgt wurde. Behandelt wurde dann die angeblich entstandene Arthrose (damals) mit Medikamenten. Solche „Tatsachen“, über die sie unten noch mehr erfahren werden, machen die Vermittlung ja nicht gerade einfacher…Kima

Nach einigem Hin und Her durfte Kima dann bei ihrer neuen Familie einziehen, in der auch schon ein Rüde aus dem Tierschutz lebt. Doch die endgültige Übernahme war noch nicht in trockenen Tüchern. Die Familie wandert sehr aktiv und im Haus sind viele Treppen zu steigen, so dass alle Beteiligten sich fragten, ob das für Kima samt ihrer Arthrose das Richtige sei. Licht ins Dunkel kam, als die Röntgenbilder einem anderen Tierarzt gezeigt wurden, der keinerlei Arthrose feststellen konnte. Auch das Absetzen der Medikamente führte zu keinerlei Verschlechterung und Kima kann mit ihrer neuen Familie und ihrem neuen Hundekumpel wunderbar aktiv sein. Es wäre auch schade gewesen, denn der vorhandene Huskymann war von Beginn an von Kima total angetan. Kima hingegen war anfangs sehr scheu, wollte sich von niemandem anfassen lassen und blieb am liebsten draußen hinterm Haus. Nach und nach fasste sie Vertrauen zu ihren neuen Menschen und die Neugierde siegte. Inzwischen gehört sie jedoch richtig zur Familie und ist nicht mehr wegzudenken. In Nachbars Garten schaut sie gerne Hühner- und Katzenkino, hat Freude an Intelligenzspielen und auch beim Gassigehen hat Kima inzwischen gelernt, wie man sich ordentlich benimmt.

„Kima unser Februar-Glücksfell

Leider mussten wir unsere Siberian Husky Hündin "Yara" nach 7 Jahren des Zusammenlebens mit 14 Jahren einschläfern lassen. Yara kam damals auch über den Tierschutz aus Spanien zu uns. Für uns war sofort klar, dass wir wieder einem armen Tropf ein gutes Zuhause geben wollen. Unser Huksy- Rüde "Balou" war auch ganz traurig und so nahmen wir Kontakt mit verschiedenen Tierschutzorgas auf. Die NfP-FDS meldete sich per Email bei uns, dass ein Husky- Mädel ein neues zu Hause sucht. Sie wohnte noch bei ihrer Besitzerin und sollte aus Zeitmangel ins Tierheim. Balou und KimaEs gingen einige E-Mails hin und her und auch Telefonate wurden geführt. "Kima" sollte an Arthrose leiden und 1x in der Woche Medikamente benötigen. Die Röntgenbilder zeigten wir unserem Tierarzt und dieser konnte nichts feststellen. Seit sie hier ist hat sie auch keine Medikamente mehr bekommen und es geht ihr wunderbar. Dann kamen die Fotos von Kima und es war klar: der kleinen Maus geben wir ein neues Zuhause. Am 15. Februar war es dann soweit. Die Besitzerin wollte uns "Kima" selber vorbeibringen um zu sehen, dass es ihr hier auch gut gehen würde. "Balou" war natürlich gleich Feuer und Flamme von der neuen Dame. "Kima" hatte allerdings anderes zu tun. Sie checkte gleich den ganzen Garten, suchte vergeblich nach Ausbruchsmöglichkeiten und beschnüffelte alles. Die Besitzerin blieb noch einige Zeit und informierte uns über "Kimas" Eigenheiten. Dann kam noch ein netter Herr vom Verein, der uns den Pflegevertrag vorbeibrachte und sich alles anschaute. Es war alles in Ordnung und dem Einzug "Kimas" im Hunsrück stand nichts mehr im Weg. Anfangs war sie sehr scheu, wollte sich von niemandem anfassen lassen und blieb am liebsten draußen hinterm Haus. Nach und nach brach das Eis zu uns Menschen und die Neugierde siegte. Jetzt nach 2 Wochen gehört sie richtig zur Familie und ist nicht mehr wegzudenken. Wir laufen täglich über 2 Stunden durch den Wald und wenn wir nach Hause kommen, rennt "Kima" noch ein paar Runden, so dass "Balou" nur noch staunen kann. Beim Spielen zieht er allerdings den Kürzeren. "Kima" ist einfach zu schnell und hat den Schalk im Nacken! Auch wenn "Balou" und "Kimas" Freund "Paul" kommt, gibt es keine Probleme. Alle Hunde vertragen sich super und dann geht richtig die Post ab. Die 2 Süßen spielen auch sehr gerne alle Arten von Intelligenzspielen und auch Agility finden sie toll. "Kima" kann aber auch eine ganze Zeit still sitzen und Nachbars Katzen und Hühner beobachten. Beim Spazierengehen mussten wir erst ein bisschen üben, aber mittlerweile kann sie auch schon vernünftig mit Geschirr an der Leine gehen. Wenn sie will! Wir alle freuen uns schon auf viele gemeinsame Jahre und nach 20 Jahren "gebrauchten" Huskys können wir jedem nur empfehlen: nehmt einen Hund aus dem Tierschutz!

KimaWir danken der Nothilfe für die Vermittlung dieses tollen Hundes.

Michael & Liane mit Balou & Kima“

Für die Übernahme von Kima - ohne große Erwartungshaltungen und Bedenken wegen ihrer Gesundheit - ziehen wir unseren Hut und möchten Familie H. ein riesiges DANKESCHÖN schicken! Besser hätte es Kima nicht treffen können!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Lou – Die Schönheit auf dem Lande

Mehr als ein Jahr hat die hübsche Lou auf die passenden Menschen gewartet, doch an der Optik kann es nicht gelegen haben. Nun hat sich das Warten allerdings gelohnt.Lou
Auf die Anzeige in einer Tages-Zeitung meldeten sich Interessenten, die bereits Erfahrung mit Eurasiern haben und die Lous Aussehen angesprochen hat.
Von dem nicht ganz unproblematisch beschriebenen Wesen ließen sie sich zum Glück nicht abschrecken und machten sich an einem winterlichen Samstag auf den Weg vom Badischen auf die Schwäbische Alb.
Mit der reizenden Eurasier–Mix–Hündin im Gepäck fuhren sie zurück in ein kleines idyllisches Dörfchen im hügeligen Kraichgau, wo Lou nun seit circa zwei Wochen lebt.

Wenn man sie so in ihrem Garten sitzt sieht, froh gesinnt in der Gegend herum schauend, oder wenn sie sich vergnüglich im Gras wälzt, dann scheint es so, als wäre sie nie wo anders gewesen.
Die ersten vierzehn Tage hatte sich Frau F. frei genommen und sich um die schüchterne Lou gekümmert, daher ist sie ihrem neuen Frauchen sehr zugetan. Sehr gerne lässt sich Lou von ihrem neuen Frauchen kraulen und auch einer Ohrmassage ist sie nicht abgeneigt. Selbst das Bürsten und die Fellpflege lässt sie problemlos über sich ergehen.
Und das neue Herrchen versteht es geschickt, die Intelligenz der reizenden Hündin zu fördern. Mit großer Begeisterung spielt sie mit ihm das Spiel „In welcher Faust ist das Leckerli verteckt?“. Lou muss herausfinden, in welcher Hand sich das begehrte Objekt befindet. Hat sie sich entschieden, tippt sie mit der Pfote die entsprechende Faust an, ganz so als würde sie Pfötchen geben. Liegt sie richtig, was meistens der Fall ist, wird SIMSALABIM der Sesam geöffnet und sie wird mit dem Lecker belohnt.

LouDas Alleinsein hat Lou ebenso schon mit Bravour bestanden. Als Frau F. am ersten Arbeitstag nach der Eingewöhnung von Lou wieder nach Hause kam, fand sie alles so vor, wie gewohnt.

Der erste Kontakt mit ihrem zukünftigen Gassikumpel, einem Riesenschnauzerrüden, ist ebenfalls ganz manierlich verlaufen. Als es zum näheren Kennenlernen in den Garten kam hat Lou zwar etwas herum gemotzt, da sie ihr neues zu Hause durchaus schon als solches zu verteidigen weiß, aber dabei blieb es dann auch.
Sie zeigt sich an allem sehr interessiert und geht oft auch mutig voran, um Neues zu erkunden, ab und an merkt sie zwischen drin, dass sie wohl doch nicht so mutig ist und sie macht auch schnell wieder kehrt.
Lou darf sich im ganzen Haus frei bewegen, es stehen alle Türen und Wege offen. Nur die Treppen sind ihr noch nicht so geheuer, vor allem diese, die nach oben führt.
Einige Male hat Lou allerdings schon ihren ganzen Mut zusammen genommen und den Weg dort hinauf gewagt. So langsam gewinnt sie immer mehr an Sicherheit.

Das geliebte „Fang mich doch wenn du kannst“ - Spiel vor dem Anleinen hat sie beibehalten, aber Frau F. weiß sich durchaus zu helfen.
Kurzerhand werden eben alle Türen geschlossen und der Witzbold sitzt in der Falle. Hat Lou dann begriffen, dass sie keine Möglichkeit mehr hat, das Spiel weiter zu treiben, lässt sie sich gutmütig Geschirr und Leine anlegen.
Zurzeit wird Lou noch an der Flexileine geführt. Beim Spaziergang zeigt sie sich zwar interessiert an diversen Gerüchen, jedoch konnte Familie F. noch keinen ausgesprochenen Jagdtrieb erkennen. Verschiedene Begegnungen mit Rehen hat sie hervorragend gemeistert, sie ist nach Befehl einfach stehen geblieben und hat sich mit dem Schauen begnügt. Auch bei Begegnungen mit anderen Hunden reicht ein frühzeitiger Befehl und sie geht ohne Theater daran vorbei. Wir wünschen uns, dass alles so bleibt, der Rest wird die Zeit und die freundliche und enorm geduldige Art der Familie F. bringen.

Lou

Wir bedanken uns recht herzlich bei Familie F., dass sie sich auf das Abenteuer Lou eingelassen hat und wünschen allen zusammen ein weiterhin friedliches und freudvolles Zusammenleben.

 


 

Luna´s Reise nach Iserlohn

 Luna

Zwei sich fremde Hündinnen zusammen zu führen ist keine einfache Sache – aber mit entsprechender Unterstützung kann man manches ermöglichen.Luna lernt die Anderen kennen
Am letzten Wochenende im Jan. 2013 war es dann soweit – die Interessenten von Luna und wir von der NfP haben einen Kennenlern-Termin ausgemacht. Nachdem die Vorkontrolle super ausgefallen war, stand einer Übergabe in der Nähe von Lunas Wohnort nichts im Wege. Dazu sind aber die neuen Menschen einige Kilometer gefahren. Für uns war klar, dass wir für die Zusammenführung der bereits vorhandenen Hündin „Eben“ und Luna professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Von Anfang an sollte der Weg so geebnet sein, dass so wenig als möglich schief läuft. Für diesen Zweck war das Treffen bei unserem Freund, Carsten Wolf in Backnang, vereinbart worden.

 

 

Luna bei der ZusammenführungBei ihm sind wir sicher, dass kein Fehler passiert und so war es dann auch.
Wir holten Luna direkt in ihrem alten Zuhause ab, haben diese feine Hundedame als unheimlich charmante Maus kennen gelernt und gleich ins Herz geschlossen. Dann ging es ein paar Kilometer weiter und wir trafen bei Carsten vor den großen Toren des Schlosses die neuen Menschen. Ohne Umschweife durften die beiden Hündinnen gleich in das große Areal und es fand eine reibungslose Begrüßung mit der restlichen Hundemeute von Carsten statt. Es ist mehr als faszinierend, mit welcher Ruhe und Ausgeglichenheit Carsten die Hunde führt und es war schnell klar, dass unter diesem guten Stern der Start für Luna in ein gemeinsames Leben mit der kleinen Mix-Hündin „Eben“, gewährleistet schien. So war es dann auch.
Neben der vertraglichen Abwicklung auf der einen Seite, gab es auf der anderen Seite wahnsinnig viele und tolle Infos (von denen wir auch noch profitieren durften) für Lunas neue Menschen.
Mit einem guten Gefühl und tief beeindruckt von der ganzen Atmosphäre anlässlich der Zusammenführung fuhren wir wieder zurück nach Freudenstadt.
Unser Dank geht an den Vorbesitzer von Luna, der uns sein Hundemädel über eine große Entfernung zur Vermittlung anvertraut hat;
– an die neuen Menschen von Luna, die den weiten Weg nicht gescheut und alle Empfehlungen super umgesetzt haben;
– und vor allem an Carsten Wolf, der uns mit seiner Art, Hunde zu verstehen und zu führen, immer wieder aufs Neue begeistert.

Und was sagen die neuen Menschen? Bitte lesen Sie selbst:

„Als wir Luna auf der Internet Seite der Nothilfe für Polarhunde in Freudenstadt entdeckten. war es bei den menschlichen Vertretern unserer Familie Liebe auf den ersten Blick. Ohne große Worte waren wir uns einig, dass Luna bei uns ein neues Zuhause bekommen soll.Luna
Die Frage war nur : " Was sagt unser kleiner schwarzer Blitz Eben dazu?" "Ob die beiden sich verstehen?"
Ein Termin mit der Nothilfe in Freudenstadt war schnell gemacht (wir danken auch nochmals für die große Mühe die Sie sich gemacht haben), damit wir Luna kennenlernen konnten.
In Backnang angekommen wurde klar, Luna und Eben verstehen sich bis auf´s Essen super. Es wurde sofort gespielt und getollt.
Und so machte sich Luna mit dem neuen Frauchen die Rücksitzbank des Auto´s zu eigen, Herrchen und Eben genossen die Aussicht von den Vordersitzen aus.
Nach 4 Stunden Fahrt, mit ein paar Stopps zum Trinken, etc. kamen wir endlich wieder in Iserlohn an.
Etwas verhalten erkundete Luna ihr neues Zuhause, schnell gewöhnte sie sich an das neue Umfeld und suchte sich den Sessel als Ruhestätte aus.
Wenn es um´s Essen ging war mit Luna jedoch nicht zu spaßen, allerdings haben wir dieses Problem schnell in den Griff bekommen und nun funktioniert alles reibungslos.
Da Luna etwas zu schwer war für ihre Rasse, wurde auf Low Carb Futter zurückgegriffen, denn erstaunlicher Weise mochte sie das Barfen nicht. Mit viel Bewegung und dem trotzdem leckeren Futter hat Luna nun fast ihr Idealgewicht und fühlt sich richtig wohl.
Das zweite Problem was sich auftat war, dass Luna nicht alleine bleiben wollte.
Mit Hilfe von Carsten Wolf (Hundetrainer) wurden wir dessen schnell Herr und Luna ist nun die Ruhe in Person.
Alles in Allem ist Luna ein Traumhund ohne Gleichen, sie ist fit, wie ein Turnschuh und wenn der Schnee ganz weg ist wird getestet, wie Luna in der Zugarbeit am Dog Scooter ist (die Kommandos kennt sie nämlich schon).Luna
Momentan genießt sie aber den schönen Auslauf auf den Feldern von Iserlohn. Schleppleine und an gewissen Stellen auch abgeleint (was man nicht alles für ein Leckerchen aus der Tasche von Frauchen macht), geben genug Möglichkeiten, um hier und da mal zu schnuppern oder nach einem Mäuschen zu suchen.

 

Luna ist angekommen und ohne die Nothilfe wäre dieser Traum nicht wahr geworden.
Auch im Namen von Luna wollen wir allen Beteiligten nochmals DANKE sagen.

Svenja, Christian, Eben und Luna“

 

 

 

 


 

Benji - ......... und alles kam anders

Ein tolles Zuhause wurde für Benji gefunden, in dem er auch Zeit genug gehabt hätte, sich einzuleben und an das Alleinsein zu gewöhnen. Alle waren startklar und Mitarbeiter der NfP standen zur Abholung von Benji an der Türe. Die Tatsache für die Menschen von Benji, dass es jetzt ernst wird hat dann alle in Tränen aufgelöst und man hat kurzerhand beschlossen, die Lebenssituation so zu ändern, dass Benji nicht abgegeben werden muss (warum nicht gleich so?).
Also wurde alles rückgängig gemacht, die neuen Menschen informiert und wir wünschen uns, dass man sich jetzt um Benji auch wirklich so kümmert, dass er keinen Grund mehr hat, sich selbständig zu machen.

Benji

Kann man beruhigten Gewissens sagen: Ende gut, alles gut? Für Benji sicher ja, doch die Zukunft wird es bringen, ob man dem tollen Rüden auch wirklich gerecht wird. Auf jedem Fall freuen wir uns "für Benji", dass seine Menschen eine Möglichkeit gefunden haben, damit er sich nicht neu orientieren muss.
Allen Beteiligten ein DANKE für die Bereitschaft, Benji zu helfen.
 


B l u e - Glück im Unglück

Die ca. 01-2010 geborene Blue war für den Verein nach Weihnachten ein absoluter Notfall. Sie stand aber nicht als Vermittlungshund auf unserer Website.Blue
Nur schnell mal sollte der Besitzer von Blue ins Krankenhaus, um sich dann anschließend wieder um seine Hunde kümmern zu können. Dazu kam es jedoch nicht mehr, er verstarb und hinterließ den Behörden seine beiden Hunde, denn es gab keine Erben.
Zum einen war da die Husky-Hündin Blue und zum anderen noch ein Beagle-Mix-Rüde – beide Hunde unkastriert. Blue wurde von der Nachbarschaftshilfe abgefangen, nachdem die Behörden sie für die kurze Zeit des Krankenhausaufenthalts von Blues Herrchen nicht im Tierheim abstellen wollten. Der Beagle-Rüde hatte eine andere Unterkunft.
Der Tod des Besitzers brachte jedoch die Behörden erheblich zum Schwitzen. Hinterbliebene oder Erben gab es ja nicht, also befand sich Blue im Eigentum der Behörden, die nun den Nachlass zu regeln hatten. An Feiertagen ist es bekanntlich immer so eine Sache ---- da gibt es Vertretungen. Und eine solche Vertretung hat dann auch von Amts wegen die Husky-Hündin eingezogen.

Die Behörde am Wohnsitz des Verstorbenen konnte jedoch mit Blue nichts anfangen und befand, dass es sich hier um eine Grauzone handelt, es wusste also keiner, wie die rechtliche Seite aussieht. Etliche Telefongespräche ergaben auch kein befriedigendes Ergebnis und alle waren ratlos.

Um alles zu einem Ende zu bringen, denn keiner wollte die Haftung für Blue übernehmen, war die Nachbarschaftshilfe sofort bereit, Blue an unseren Verein zu übereignen.
Kaum war bekannt, dass unser Verein im Eigentum von Blue ist, waren uns auch schon die Kumpel des Verstorbenen, mit denen er sich immer im Park getroffen hatte, auf den Fersen. Jeder wollte der armen Hündin ein Zuhause geben – man kenne sie doch und – wortwörtlich: „die Freundin von der Freundin des Bekannten vom Verstorbenen…….“ fragte nach, wo man die Hündin denn abholen könne. Der Bekannte sei selbst nicht da (er war zu dieser Zeit auch von einer speziellen Behörde aus sicher untergebracht), käme aber in den nächsten Tagen wieder zurück, deshalb wollte man schnell wissen, in wessen Händen sich Blue befand.

Da läuteten aber alle Alarmglocken und als wir hörten, dass auch die Nachbarschaftshilfe mit Anrufen von den Parkbank-Leuten wegen der Herausgabe von Blue ständig belästigt wurde, war ganz schnell klar, Blue musste aus dem Dunstkreis dieser „Park-Freunde“ heraus geholt werden. Wie der Zufall es so will, konnten wir gleich Anfang Jan.2013 eine Pflegestelle ausfindig machen, die auch bereit war, Blue so schnell als möglich abzuholen und bis zur Vermittlung zu übernehmen.

BlueJa, eigentlich wollte man keinen neuen Hund mehr haben – doch Blue hat sofort die ganze Familie um ihre Pfoten gewickelt und so kam es, dass Blue nicht nur einen Pflegeplatz, sondern einen Platz „für immer“ gefunden hatte.

„Hallo,

und hier melde ich mich jetzt selbst zu Wort, ich bin Blue, die neue Freundin vom Colja !
Ich lebe schon eine Weile bei der Mama vom Coljas Frauchen und bin dort der absolute Star.
Bis am Morgen des 23.02.2013 hatte ich noch eine ältere Gefährtin, die mich gleich als Freundin angenommen hat und die ich dafür sehr stark beschützt habe.
Aber sie ist nun über die Regenbogen Brücke gegangen, das ist traurig und ich vermisse sie! Aber ich werde auf mein neues Zuhause gut aufpassen (da sag mal einer, Huskys sind keine Wachhunde!)
Bevor ich hier eingezogen bin, war ich woanders Zuhause. Dort war es nicht so schön und viel Auslauf hatte ich auch nicht! Von meinem Zuhause zur Parkbank und zurück, mein neues Frauchen sagt, ich hatte deshalb überhaupt keine Muskulatur! Das hat sich aber geändert und ändert sich immer noch!
Wir sind nämlich viel unterwegs. Manchmal muss ich aber auch für eine kurze Zeit alleine bleiben, dann weine ich und mache nur Blödsinn! Die werden schon sehen, was sie davon haben!
Ab März geht es aber zusammen mit Colja in die Hundeschule.

BlueIch habe hier auch ein neues Herrchen, der haut mich nicht, sondern spielt mit mir. Er sagt ich brauche keine Angst mehr zu haben, Hände sind zum Streicheln da! Das war früher nicht so.
Manchmal muss man auch einfach Glück haben und das habe ich, denn ich habe hier das große Los gezogen.
Und deshalb wünsche ich allen Hunden der Welt, dass sie es auch so toll treffen, wie ich und danke der NfP, dass sie so fix waren und mein neues Frauchen über mich informiert haben.
Eigentlich wollten meine neuen Leute nach Shiva keinen Hund mehr haben, weil sie viel reisen wollen. Jetzt reisen sie dafür mit mir gemeinsam!
Mit meinen blauen Augen habe ich sie alle verzaubert, denn angeblich sehen sie aus, wie ein Bergsee. Das sagt mir immer mein Frauchen.
Nun mach ich mal wieder ein bisschen Blödsinn und wünsche euch alles Gute,

Eure Blue“

Vielen Dank, liebe Familie D., dass Sie so schnell eingesprungen sind und Blue abgefangen haben. Ein bisschen aufregend waren diese Blitzaktion schon und das ganze Vorleben von Blue mit ihrer Angst vor der Hand. Sie haben das ganz toll gemacht und trotzdem war alles abhängig von ihrer alten Husky-Hündin Shiva. Doch die beiden Hundedamen verstanden sich auf Anhieb und es gab keine Reibereien. Wir wünschen Ihnen mit Blue eine wunderschöne gemeinsame Zeit.

Das Team der NfP - Freudenstadt