Die "Glückspelze" der Nothilfe für Polarhunde e.V. danken allen, die mitgeholfen haben, ihnen einen Platz zum Leben zu geben.
Nordische, die im November 2013 ein neues Zuhause gefunden haben

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Kibo - Geliebt und verstanden werden ist das größte Glück
- Honoré de Balzac -

Kibo

Kibo, ehemals Jackie, kam aus Gründen zu uns, die bei so ziemlich allen Shiba-Rüden als Abgabegrund genannt werden.Kibo "Der Hund akzeptiert uns nicht mehr - er knurrt und hat auch schon zugeschnappt".....mit dieser Aussage im Gepäck gehen die meisten Shiba's auf ihre Suche nach einem neuen Zuhause. Für uns ist es nicht zu verstehen, warum gerade bei dieser Rasse der Abgabegrund immer und immer wieder das Problem mit dem "Miteinander" ist.
Mag es daran liegen, dass "Mensch" zu hohe Ansprüche an einen solch stolzen Hund stellt? Mag es daran liegen, dass "Mensch" zu schnell zu hart durchgreift, um Shiba zu zeigen wer der Chef ist?

Mag es daran liegen, dass "Mensch", kein Vertrauensverhältnis, sondern ein Machtverhältnis zu seinem Shiba haben möchte?

Kibo

Hierzu möchten wir Ihnen die Meinung unserer Frau Tanja P. nicht vorenthalten. Eine junge Frau, vor der wir immer wieder den Hut ziehen. Mit ihrer Hundeerfahrung und ihrem Einfühlungsvermögen hat sie bis jetzt nicht nur bei jedem unserer "Problem-Asiaten" bewiesen, dass Vertrauen und das Einhalten gewisser Regeln beim Miteinander die Zauberformel für ein harmonisches Miteinander sind, sondern sie steht auch hilfreich anderen Hundebesitzern bei auftauchenden Fragen hilfreich zur Seite. Ein dickes DANKESCHÖN für den Einsatz der Pflegestelle.Kibo

Das Team der NfP e.V., Freudenstadt

“Warum es so häufig nicht richtig mit dem Shiba läuft.

Beim Shiba stoßen wir auf ein Grundproblem: seine Größe.
Natürlich ist diese praktisch, allerdings bringt das manch einem dieser Hunde nicht immer nur Vorteile. Durch die geringere Körpergröße ist der Mensch dazu verführt, seine physische Überlegenheit zu nutzen, den "Sturkopf" zur Vernunft zu bringen, mit oftmals sehr unschönen Folgen.

Doch der kleine Japaner neigt eben dazu - durchaus mehr als andere Hunde anderer Rassen - seinem Besitzer diesen Vertrauensbruch sehr übel zu nehmen. Der Shiba ist ein wunderbarer Gefährte, der sich sehr eng an seinen Menschen binden kann, aber er hat einen Stolz und eine gewisse Würde, die er unter keinen Umständen aufgeben wird. Versucht man diese zu brechen, und da reicht auch schon konstante körpersprachliche Bedrohung, zeigt dieser ursprüngliche Hund dem Menschen schnell die kalte Schulter, bestenfalls.
Dabei reagiert er nur seinem Naturell entsprechend, denn diese unverfälschte Würde zeichnet den Shiba aus. Er will dem Menschen nicht gefallen und wäre er auf sich alleine gestellt, würde er sich durchschlagen können. Ihm fehlt fast gänzlich das immer verzeihende Wesen anderer Rassen.

Hinzu kommt seine sehr feines, dem Wolf ähnliches, subtile Ausdrucksverhalten. KiboFür das menschliche Auge teilweise sogar unsichtbar sendet der Shiba Signale aus. Für den Hund sind diese Signale klar und deutlich. So kommt es zwischen Mensch und Hund zu Missverständnissen. Wird der Mensch dann rabiat, weil der Hund nicht so will wie er soll, kann ein Shiba schnell mit Abschnappen oder gar Bissen antworten. Die berühmten "Schnapper aus dem Nichts" sind nichts weiter als aus unverstandener Körpersprache resultierende Reaktionen. Kibo ist nur ein Beispiel für so einen Hund. Und leider ist es auch so, dass ein Shiba Zeit braucht, um wieder neues Vertrauen zu fassen. Dazu braucht er aber einen Menschen, der es versteht, gewaltlos zu führen. Führung darf hier aber nur als orientierungs-gebend aufgefasst werden, damit der Shiba beschützt folgen kann, ohne sich unterdrückt zu fühlen.
Dieser Weg macht auch aus einem "Problem-Shiba" einen treuen Gefährten, der mit dem Menschen zusammenarbeitet - und zwar nicht, weil er gefallen muss, sondern weil er will.

Eine Anmerkung noch - auch wenn es in Hunderatgebern immer wieder beschrieben wird: Man darf sich nicht zu schade sein, einen Wunsch, den man an den Hund heranträgt ggf. auch zu wiederholen bzw. auch ein bisschen auf die Reaktion des Hundes zu warten. Ein Shiba ist nun einmal so gestrickt, dass er abwägt und dieses Recht nimmt er sich heraus. Es bricht dem Menschen keine Zacke aus der Krone, ein "Sitz" zu wiederholen oder sich selbst zu reflektieren, ob dieses "Sitz" überhaupt sinnvoll ist. Der Shiba nimmt einen deswegen nicht weniger ernst. Unsinnige Signale legt er auch gerne als Fehlentscheidung aus und "Sitz" wird dann zum ungeliebten Signal, das künftig nur noch ungern ausgeführt wird, wiederum erzeugt das noch mehr Druck auf menschlicher Seite (Achtung! Gewaltspirale!). Man kann also mit dem Beharren auf sein "Programm" durchaus das Gegenteil erreichen.

Zwang ist dem Shiba eben ein Dorn im Auge.Kibo

(Tanja P.)

Hier nun aber ein Brief der neuen, glücklichen Besitzer von Kibo, die ihn nicht mehr missen möchten:

„Liebe Nothilfe für Polarhunde,
heute möchten wir uns bei Ihnen, sowie bei Frau Tanja P. (Pflegestelle) bedanken und auch ein wenig berichten, wie es uns und Kibo geht.
Die ersten vier Wochen sind um und bis auf drei Beißversuche ging alles gut. Man muss bei manchen Situationen aufpassen, aber das packen wir alle ganz gut. Im Normalfall hört er sehr gut.

Abgeleint geht auch alles ganz gut. Leider hatte er sich in den letzten drei Wochen immer wieder mit kleinen Infekten gezeigt, wo er sich sehr zurückzieht. Unser Tierarzt lernte ihn auch gleich kennen (Durchfall + Erbrechen; Ohrenentzündung).
Bei allen Fragen konnten wir Frau Tanja P. anschreiben und es kam immer sehr schnell Antwort und Hilfe. Dafür nochmals herzlichen Dank und auch für die super Vorarbeit.
Vieles macht er zwar immer noch nicht, z.B. sich das Geschirr wieder anziehen zu lassen, aber wir haben ja Zeit zum Üben. Mittlerweile hat er sich an meine Spaziergänge gewöhnt (ca. zwei Stunden), die er mit Trinkflasche gut mitmacht.

Frühmorgens, wenn er der Meinung ist, dass ich aufstehen bzw. wach werden soll, dann habe ich ein Hundezunge im Gesicht, die mir über die Augen wischt. Auch liegt er bei mir im Bett, wenn er sich unbeobachtet fühlt, was wir mit einem Schmunzeln sehen.

KiboIn der Gegend hat er sich schon rumgesprochen. Leider geht er andere Hunde an, selbst wenn diese ihn nicht mal ansehen. Aber das werden wir sicher auch in den Griff bekommen. Er ist sehr, sehr neugierig und schaut sich manche Bäume bis in die Wipfel an. Im Garten lag er auch schon ca. 30 Minuten still, wo er den Nachbarskatzen zuschaute, ohne dass er etwas machte. Sehr interessant ist, dass er Katze, Igel, Fuchs und auch Wildschwein zum Spielen auffordert, das treibt mir noch immer den Angstschweiß auf die Stirn. Gott sei Dank bellt er dabei nicht.
Was er überhaupt nicht mag, ist, wenn wir weg müssen. Er hat gerne alle beisammen. Hauptsache alle sind vereint, wo das ist, ist nicht von Bedeutung.

Im Großen und Ganzen ist Kibo ein toller Hund trotz der ersten Sorgen. Sobald er gesund ist, ist alles vergessen.

Kibo merkt auch ganz genau, dass er manches nicht machen darf und dass es „falsch“ ist, wenn es mit ihm durchgeht. Wie z.B. Anknurren oder Zuschnappen, wenn man die Leine nachgreifen muss, um sie besser halten zu können. Irgendwann wird auch das ohne Probleme klappen.

Kibo ist auch ein Hund, der sich beim Ball- oder Seilspielen vor Übermut auf den Rücken ins Laub fallen lässt. Auch Streicheln geht manchmal ohne Probleme. Da kommt er sogar von alleine oder hält mir die Hinterläufe zum Massieren hin.

Wir sind froh ihn zu haben und danken Ihnen nochmals, dass es Sie und alle, die helfen, gibt.

Kibo

Viele Grüße aus Schöneiche bei Berlin, Familie K./W.“

 


 

Lacoda - ein Traum ging in Erfüllung

Lacoda

Es war eine fast unendliche Geschichte mit Lacoda, bis er zu uns in die Vermittlung kam. Aus Erzählungen hörten wir heraus, dass eine vorherige Unterbringung von Lacoda und seiner Freundin Bella in einem Rudel total daneben ging. Durch ein Mitglied unseres Vereins, welches davon hörte, wo und wie Lacoda untergebracht war, kam dann eine ganze Lawine ins Rollen. Schließlich nahmen wir ihn und seine kleine Freundin Bella zu uns auf die Vermittlungsseite. Zwischenzeitlich jedoch wieder aus der Unterbringung in ihrem ehemaligen Zuhause eingezogen, lief den beiden die Zeit davon. Ein Umzug stand an und beide durften nicht mit ins neue Heim, da der Vermieter keine Hunde erlaubte.Lacoda
Bella zog sehr schnell um nach Schleswig-Holstein, für Lacoda begann eine lange Wartezeit.

Da wir über die Hound-Präsentation auf unserer Vermittlungs-Seite an eine liebe und sehr kompetente Pflegestelle geraten sind, durfte Lacoda dort auch einziehen. Lange hat sich nichts für ihn getan, denn durch seine gesundheitlichen Probleme, die wir offen darlegten, scheute sich wohl jeder Interessent, diesen vorgeschädigten Rüden zu adoptieren.
Erstaunlicherweise traten diese Probleme weder in der Pflegestelle noch in seinem jetzt neuen Zuhause wieder auf, so dass Lacoda ein ganz normales Leben führen kann.
Und das tut er auch noch heute, denn gerade ER hat das große Los gezogen.
Für die kompetente und vor allem sehr lange Vorbereitung auf ein neues Leben möchten wir uns an dieser Stelle ganz besonders herzlich bei der Pflegefamilie Schomisch bedanken:

Vielen Dank Familie K., dass Sie Lacoda dieses tolle Zuhause gegeben haben.

„Alles fing im Internet an, als wir nach einem nordischen Hund Ausschau hielten und auf der Seite von NfP-FDS Lacoda gesehen haben. Schnell war ein Termin gemacht und wir fuhren mit unserer 14 Jahre alten Schäfer-Hündin Fanni in die Pflegestelle der NFP.
Nach kurzem Kennenlernen von Fanni und Lacoda, verbunden mit kleinem Macht-Gerangel, von beiden Seiten ausgehend, haben sie sich schließlich doch akzeptiert.
Auf dem Heimweg stand für uns fest, das funktioniert, Lacoda gehört zu uns.Lacoda und Fanny

Und wir sollten Recht behalten. Nach kurzer Eingewöhnung ist Lacoda in seinem neuen Zuhause in NRW „angekommen“ und er ist auch nicht mehr wegzudenken.
Lacoda freut sich seines Lebens, ist sehr anhänglich, spielt und läuft mit seiner neuen Gefährtin Fanni ohne Leine, ja, er gehorcht aufs Wort wenn man ihn ruft.
Keine Spur mehr von seinen Rücken Problemen oder sonstigen Schmerzen. Seit Lacoda in seinem neuen Zuhause angekommen ist, verzichtet er ganz auf seine Medikamente. Wir können es gar nicht verstehen, wie ein solcher Traumhund beim Tierschutz landen konnte.

Für uns steht jedenfalls fest, dass wir „unseren Traumhund“ gefunden haben und danken dem gesamten Team der NFP für diese schnelle und kompetente Vermittlung.
Ein besonderer Dank geht auch an die freundliche Pflegestelle der NfP.

Aber jetzt genug geschrieben, Lacoda will wieder nach draußen.

Familie K. aus S. mit Lacoda und Fanni“

 


 

Mira – junge und sehr große Hundedame hat tollen Partner in Austria gefunden

 

MiraAuf den Fotos sah sie so klein und schnuckelig aus – und als wir Mira selbst zu Gesicht bekamen, da waren wir seeeehr verwundert. Sie hat sich in der langen Zeit des Wartens auf ein neues Zuhause (fast 6 Monate) zu einer prächtigen und stattlichen Hundedame entwickelt.
Und in Natura: ein Bild von einem Hund.

Eigentlich sollte Mira über die NfP vermittelt werden, doch die neuen Interessenten hatten eine kürzere Anfahrt aus Österreich zur Pflegestelle, dem BMT, so dass die Vermittlung gleich dort stattfinden konnte.
Und es ist auch mal schön zu hören und wir geben es gerne weiter: Die Leute für Mira sind toll, die Hunde haben sich super gut verstanden und Mira ist nun sicher schon in Österreich. Vielen Dank nochmal für Ihre Hilfe. So sollte es auch sein, eine Hand wäscht die andere.

Und wir freuen uns besonders, dass nach dem Tod der Hündin Trixie aus dem 10er Oldie-Rudel, die junge Mira nun die Lücke füllen und bei Bandit einziehen durfte. Aber lesen Sie es selbst.
Liebe Fam. H., danke, dass Sie den trotzdem weiten Weg auf sich genommen haben – liebes Team vom BMT „vielen Dank für das uns immer wieder entgegengebrachte Vertrauen“.

“Hallo Leute,

hier meldet sich Mira. Ihr habt mich ja nur indirekt vermittelt aber dafür bin ich Euch sehr dankbar, denn auf Eurer Seite ist meine neue Familie auf mich aufmerksam geworden. Also eigentlich wollte mein Frauchen ziemlich genau was anderes - schon wieder einen Husky - aber den nicht so jung und schon gar nicht einen "Welpen" mit 12 Monaten. Aber meistens kommt es anders als man denkt!

Nach dem Telefonat mit der NfP-FDS bei dem man sich ja nur informieren wollte wer und was ich bin, hatten die auch gleich einen Kennenlerntermin in der Tasche. Da war man ganz schön überfahren, aber was soll’s der armen Hündin (das bin ich) muss eine Chance gegeben werden. Wenn die Chemie zwischen allen passt, wo liegt das Problem? Gesagt getan. Am einem Donnerstag fuhren senior und junior Frauchen mal eben los zu mir. Nach 3 Stunden Autofahrt angekommen, wurden sie von mir erst einmal mit einem Knurren begrüßt. Na toll, dachte sich
mein jetzt neues Frauchen, das fängt ja gut an.

Mira und Bandit

Aber das weitere Kennenlernen auch mit Bandit, meinem neuen Kumpel, war dann doch ganz cool und schwuppdiwupp, ehe ich mich versah, saß ich in einer großen Jeepladefläche und war auch schon auf dem Weg nach Österreich.Mira

War die ganze Autofahrt ganz superbrav, man weiß ja nie, was kommt. Ich sowie nicht, da mein ganzes Leben bisher nur aus rumänischem Tierheim und deutschen Tierheim bestand. Was anderes kannte ich ja gar nicht.
Zu Hause angekommen, habe ich dann auch erstmal ganz nervös alles begutachtet und mich auf den Decken am Boden niedergelassen. Bin dann sofort eingeschlafen. Na ja meine Bedürfnisse habe ich dann die ersten Tage auch mal im Haus erledigt, klar, kenne ja nix anderes. Jetzt geht das aber steil bergauf mit mir, Auto fahren und rein-/ raus hopsen habe ich kapiert, dass man die Umwelt und nicht das Zuhause mit seinen Bedürfnissen "beschmutzen" darf, auch. Ich liebe es, mit Bandit zu spielen und zu toben, freue mich schon riesig, wenn ich das erste Mal auch beim Spazieren frei gehen kann. Frauchen sagt, vielleicht schon bald mal, weil ich super schnell lerne und gehorche und auf Leckerchen-Ruf sofort die großen Löffel aufstelle und angedüst komme. Bislang aber an der langen Leine. Überhaupt sind meine Zweibeiner ganz begeistert, wie schnell ich alles erlernte umzusetzen weiß. Allerdings fange ich jetzt auch an, jede Menge "Welpen-Blödsinn“ zu machen. Die gucken ständig, was ich grad wieder anstelle hihi.

SchmusenSchmusen ist allerdings das Allerbeste, da werde ich ganz lang, grunze und das könnte ewig so weiter gehen. Zum guten Schluss erstmal noch was: „ich bin endlich in einer Familie angekommen“.
Es ist das, was für viele andere von kleinauf normal ist. Für mich war das unvorstellbar.

Mira mit Kumpel

Mein einstiger Lebensstart wird immer mehr verblassen und jetzt darf ich ein geliebter und beschützter Hund sein und hoffentlich viel mit meiner neuen Familie erleben.

Ganz viele Danke-Pfötchen für Eure Hilfe

Eure Mira mit Familie“

 


 

Chesmu – Ballou – hat endlich einen „festen Wohnsitz“

Ballou

Was uns so fest mit Hunden verbindet, ist nicht ihre Treue, ihr Charme oder
was es sonst noch so sein mag, sondern die Tatsache, dass sie nichts an uns
auszusetzen haben.

-unbekannt-

Ballou

„Hallo liebe Menschen da draußen,

Ballounun melde ich mich aus meinem „festen“ Zuhause, bislang war ich ja nur „Pflegehund“.
Mein Weg auf der Vermittlungsseite war recht kurz. Meine vorherigen Menschen brachten mich selbst in die Pflegestelle und es ist toll, dass ich jetzt hier fest bleiben darf.
Meine Pflegemenschen wollten zuerst mal schauen, wie ich mich mit ihrem Kind verstehe und wie sich so das Zusammenleben mit mir gestaltet. Nach der Eingewöhnung wurde dann im Familienrat beschlossen, dass ich perfekt in diese kleine Familie passe und schwuppdiwupp wurde auf die Zahl „vier“ aufgestockt.

Ballou

Bei meiner früheren Familie hatte ich es davor nicht schlecht gehabt, der Auslauf kam halt zuletzt ein wenig zu kurz. Wegen gesundheitlicher Probleme war es leider nicht möglich, mir Jungspund die nötige Bewegung und Beschäftigung zu bieten. Ich jage eben gerne allem nach, was sich bewegt oder tolle mit jedem Hund, der mir vor die Nase läuft.Ballou hat Spass

Aber ich habe es hier sehr gut getroffen. Mit Husky erfahrenen Menschen und ganz viel Auslauf und vor allem Kopfarbeit.

Und was ganz wichtig für mich ist, ich hab sogar schon eine liebe Hunde-Freundin gefunden. Sie ist in meinen Alter und ein besonders hübsches Elo-Mädchen. Sie fängt immer sofort an, mit mir zu spielen. Im Großen und Ganzen gibt es hier jede Menge Abwechslung, so dass es nie langweilig wird. Draußen bin ich der typische Husky. Ich hänge mich in die Leine, jage alles, was sich bewegt und freue mich einfach, dass ich mich so richtig austoben kann. Drinnen bin ich das Schäfchen – aber das kennt ihr ja, hier unterscheide ich mich nicht von meinen Artgenossen.
Mit meinem wählerischen Verhalten beim Fressen, da gab es so einige Diskussionen, aber das haben meine neuen Menschen auch in den Griff gekriegt – man probiert einfach alles einmal aus und irgendwann passt es halt. Zwischendurch gibt es dann wieder etwas Selbstgekochtes, das finde ich besonders gut.

Ihr habt sicher bemerkt, dass ich mir momentan mein neues Zuhause mit einer kleinen Hundedame namens Nika teile. Meine Menschen wollten gerne weiterhin Pflegestelle für die NfP sein, ihnen gefällt es, den nordischen Notfellen einen guten Start ins neue Leben geben zu können. So kam kurzer Hand die junge Nika zu uns. Wir zwei verstehen uns richtig gut, gemeinsame Spiel- und Kuscheleinheiten stehen täglich auf dem Programm. Draußen bin ich der Chef und habe die Nase immer vorn. Irgendwer muss ja das Tempo, sowie die Richtung bestimmen, auch wenn prinzipiell meine Menschen vorgeben, wo es lang geht.

Nika und BallouAlso ich werde mich hin und wieder zu Wort melden, ganz bestimmt werdet ihr meine Meinung über unsere Pfleglinge im Vorstellungstext erfahren. Ich hoffe, dass auch meine neue Freundin Nika bald ein so tolles Zuhause findet mit Menschen, die sie genauso liebhaben, wie meine neue Menschen mich.

Ballou

Bis demnächst

Euer Ballou – den Beinamen Chesmu haben wir nun einfach ausradiert“