Die "Glückspelze" der Nothilfe für Polarhunde e.V. danken allen, die mitgeholfen haben, ihnen einen Platz zum Leben zu geben.
Nordische, die im September 2013 ein neues Zuhause gefunden haben

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Chiko – das Pech an den Pfoten, das war vielleicht sein großes „Glück“.

Chicko

Der am 13.11.2011 geborene Husky-Rüde hat eine wahre Odyssee auf dem kleinen Hundebuckel. Als er im Herbst 2012 in die Vermittlung kam, konnten wir Chiko in einen Traumplatz vermitteln.Chicko

Dort hat er alles das gelernt, was ihn zu einem wunderbaren Kameraden gemacht hat. Dass sein neues Herrchen so plötzlich und unerwartet in eine Notsituation kam, dafür konnte keiner etwas. Doch es blieb uns von der NfP wenigstens genügend Zeit, nach einem neuen Zuhause für Chiko zu suchen.
Es waren nur 9 Monate, die sein neues Herrchen mit ihm verbringen durfte, dann hieß es Abschied nehmen.
Und wie es das Schicksal so will, hatten wir einige Interessenten für einen mit Katzen verträglichen Nordischen. Den Vorrang hatten jedoch uns bereits bekannte und liebe Menschen, die schon lange auf der Warteliste standen, diese wollten Chiko eine neue Chance geben.

Diese Chance hat er auch bekommen und so durfte er Anfang August 2012 umziehen.

Nachdem alle Formalitäten erledigt waren, wurde Chiko direkt von seinem ehemaligen Zuhause zu seinen neuen Menschen gebracht.
Eine Probezeit hatte man sich erbeten, da die Kampfkatze nicht so einfach wäre und man befürchtet hatte, dass Chiko Schaden nimmt. Aber alles kam ganz anders. Chiko hat schnell seinen festen Platz bekommen und wir sind froh, dass die neue Vermittlung von Chiko so reibungslos vonstatten ging. Und es ist, als sei er schon immer dort gewesen, eine feine Hundeseele, die nun hoffentlich für immer angekommen ist.

Lesen Sie selbst, was seine neuen Menschen geschrieben haben:

„CHIKO, der nette Rothaarige, gibt bekannt, dass seine Stellensuche, die vor zweieinhalb Jahren in der Hauptstadt ihren Anfang genommen und ihn dann einmal quer durch die Republik geführt hatte, nun zu einem guten Ende gekommen ist. Er konnte die Aufgaben eines älteren Kollegen übernehmen, der seinen Ruhestand auf einer sehr fernen Insel verbringt. Zum neuen
Tätigkeitsbereich gehört neben der sinnvollen Beschäftigung der Familie die Überwachung von Haus und Garten und die Kontrolle über ca. 10 Quadratkilometer freies Land rundum mit allem, was sich darauf befindet.Chicko

Bereits vor Ende der vereinbarten Probezeit hat sich gezeigt, dass er sich zu einem wertvollen Mitarbeiter entwickeln wird. So bekam er die Zusage einer Stellung auf Lebenszeit. Etwaige Abwerbungsversuche durch andere Arbeitgeber sind demnach zwecklos. „

Liebe Familie N., wir freuen uns, dass Chiko Ihr Leben so bereichert und wir sagen DANKE, dass Sie den lieben Hundemann so sehr ins Herz geschlossen haben. Wir haben uns das für ihn so gewünscht – wir haben es uns für SIE gewünscht.

Das Team der NfP – FDS.

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Amy, deren Namensbedeutung „geliebte Weise“ ihr nun endlich zu Teil wird…

Amy

Alle Freunde unserer HP werden sich an die hübsche Shiba-Dame erinnern, die ihr Zuhause verlor, da sie in Sachen neue „Katze“ nicht so funktionierte, wie es ihre Menschen wünschten und das, obwohl Amy schon vor der Katze dort wohnte.Amy

Auch Amy’s zauberhafter Charakter machte es nicht ganz einfach, wirklich passende Menschen für sie zu finden. Doch auch für Amy fanden sich Menschen, die keine Ansprüche an sie stellen und die bereit sind, ihr alle Zeit der Welt zu geben, um sich mit dem vorhandenen Shiba-Rüden, der ebenfalls von der NfP-FDS vermittelt wurde, zu revanchieren.

Mit Menschen hatte Amy ab dem ersten Tag überhaupt keine Probleme, aber die Menschen und das Zuhause mit einem Hund an ihrer Seite zu teilen, das sieht die Hündin nun wirklich (noch) nicht ein.

Lesen Sie selbst, was die neuen Besitzer zu berichten haben:

„Amy hat im Sturm alle Familienherzen erobert. Sie hat sich hier ihr eigenes Zimmer und Bett ausgesucht und scheint zufrieden zu sein. Inu ist von ihrer Anwesenheit immer noch nicht begeistert, aber er hält sich nach der einen und anderen Auseinandersetzung etwas zurück.
Die beiden gewöhnen sich langsam aneinander, wobei es immer wieder kritische Situationen gibt, in denen Amy, meiner Meinung nach, heftig überreagiert (sie geht dann z. Teil sehr böse auf Inu los). Sie lässt sich zwar beruhigen, ihr Verhalten gegenüber Inu ist dadurch aber sehr schwer einzuschätzen. Bei Begegnungen in Haus und Garten halten die beiden offensichtlich eine Toleranzgrenze von mind. 2 m für angemessen. Wird diese eingehalten, gibt es von beiden Seiten keine Probleme.

Amy und andere/fremde Hunde, das geht noch gar nicht. Sie knurrt und verbellt sie alle. Fast so, als ob sie jedem Eindringling Prügel androhen würde. Wir zeigen ihr, wie es angenehmer ist und üben das mit ihr. Es klappt schon ganz gut, wird aber noch besser, denke ich. Beim Laufen gibt es immer häufiger beiderseitige Annäherungsversuche und auch Spielaufforderungen seitens Amy.Amy
Inu traut ihr jedoch nicht über den Weg und behält eine für ihn gesunde Distanz zu ihr.
Amy ist ein regelrechter Stubenhocker und hält sich am liebsten in ihrem Zimmer (meinem Büro) auf, wo sie auch die Nacht verbringt. Sie begrüßt uns jeden Morgen freudig mit einem kurzen Beller und lässt sich dann erst einmal durchknuddeln. Sie spielt gerne mit dem Ball und hat fast regelmäßig ihre "fünf Minuten". Alles in allem ist Amy aber nicht einmal halb so bewegungsfreudig, wie Inu. (ungewohnt für uns) obwohl sie trotz ihrer kräftigen Statur, physisch sehr wohl dazu in der Lage wäre. Hat Sie keine Lust mehr, trödelt sie rum und schnüffelt stundenlang an jedem Grashalm. Meistens vergeht ihr die Lust bei Spaziergängen, die länger als 20 Minuten dauern - also täglich.

Es ist nicht alles perfekt, aber das haben wir auch gar nicht erwartet. Wir sind nach wie vor überzeugt, dass die Beiden vor allem Zeit und Geduld brauchen.
So, das soll´s erst einmal von uns gewesen sein. Es gibt bestimmt in Zukunft noch so einiges zu erzählen und wir würden uns freuen, wenn wir in Kontakt bleiben könnten.

Viele Grüße aus Rexingen
Anja und Uwe P.“