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+Die "Glückspelze" der Nothilfe für Polarhunde e.V. danken allen, die mitgeholfen haben, ihnen einen Platz zum Leben zu geben.
Nordische, die im September 2014 ein neues Zuhause gefunden haben

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Angel, die Heißbegehrte

Angel

Angel

So viele Anfragen wie für Angel hatten wir schon seit geraumer Zeit nicht mehr – und das, obwohl wir über ihren Abgabegrund, die mangelnde Stubenreinheit, noch gar keine eigenen Erfahrungswerte angeben konnten. Aber allein ihre Schönheit ließ schon die Herzen höher schlagen und wer ihr erst begegnete, der war auch von ihrem Charakter schnell becirct.

Angel

AngelSo dauerte es auch nicht lange, bis die langhaarige Huskydame der Auffangstation wieder den Rücken kehren konnte. Eingezogen ist sie bei einer Familie, deren betagte Vorgängerhündin leider krankheitshalber verstorben war. Angel darf nun also den verwaisten Platz wieder mit Leben füllen und hat sich innerhalb kürzester Zeit heimisch gefühlt. Sie wird auch überall mit einbezogen und hat sogar das Glück, ihr Frauchen zur Arbeit begleiten zu dürfen.

Dass unser Sonnenschein sich pudelwohl fühlt, zeigt auch ihre Rückmeldung:

Angel

Sweet Home.

Juhuuu, endlich habe ich eine Familie und ein schönes Zuhause gefunden!!!

AngelIch lebe jetzt in einem zweistöckigen Haus mit einem kleinen Hof mit Garten und einem großen Balkon.

Alle haben mich sehr herzlich begrüßt und sich sehr über meine Ankunft gefreut.

Nicht weit von meinem Zuhause sind viele Felder und mein Frauchen geht gerne mit mir spazieren. Abends laufen wir im Mondschein durch die Felder und ich genieße es sehr, mir die frische Luft um mein hübsches Schnäuzchen wehen zu lassen und bin ganz neugierig auf all die unbekannten Gerüche.

Ein kleines „Schwesterchen“ hab ich jetzt auch. Sie heißt Püppi und ist ein schwarzweißes Häschen mit Schlappohren. Ich liege oft vor ihrem Käfig und sehe ihr vergnügt beim Hoppeln zu.

Öfters kommen mich auch zwei Zwerge besuchen, Marlon und Quiana. Das sind die Enkelchen von meinem Frauchen. Sie spielen mit mir und ich genieße jede Streicheleinheit. Manchmal gehen wir dann auch alle gemeinsam spazieren. Unterwegs treffe ich dann auch meistens meine neuen vierbeinigen Freunde Pepper, Murphi, Lilli und Idefix. Sie wohnen alle in der Nachbarschaft.Angel

Nach einem langen aufregenden Tag kuschel ich mich dann gerne zu meinem Frauchen aufs Sofa, dann hat mein Herrchen zwar kaum noch Platz, aber das findet er nur halb so schlimm, er kuschelt sich dann einfach dazu.

Wie ihr seht meine Lieben, ich hab das große Los gezogen und weiß, dass ich mich immer auf meine Familie verlassen kann, denn ich bin endlich zuhause angekommen.

Eure Angel

Angel

Wir freuen uns sehr, dass alles so super passt und danken Familie C. für das bedingungslose „Ja“ zu Angel – da sind Zwei- und Vierbeiner gegenseitig eine Bereicherung.

 

 


 

Linny im Glück…

Als der Notruf einging, dass die ältere Shiba-Dame „Linny“ ganz schnell einen Platz bräuchte, waren wir nicht optimistisch, hier helfen zu können. Leider fehlt es immer wieder an Pflegestellen, die ganz spontan einspringen, um einen Hund vor dem Tierheim zu bewahren. Im Fall „Linny“ hat der Zufall es aber gut mit ihr gemeint.
Wir sprachen Interessenten an, die eigentlich erst in einigen Monaten einem Shiba ein Zuhause geben wollten. Als sie von Linnys Schicksal erfuhren, zögerten sie keine Sekunde und fuhren sogar eine sehr weite Strecke, um die Hündin zu holen. Zunächst war vereinbart, dass Linny dort nur bis zur Vermittlung wohnen sollte – schnell war aber das Pflegeherrchen so angetan von der netten Hündin, dass sie für immer bleiben soll.
Danke an Frau und Herrn S., dass sie so spontan bereit waren, Linny vor dem Tierheim zu bewahren und vor allem dafür, dass Sie ihr sogar ein Zuhause geschenkt haben.
Das Team der Nothilfe für Polarhunde e.V., Freudenstadt

Neues von Linny:

Hallöchen,

Lin meldet sich endlich mal aus ihrem neuen Zuhause! Mir geht es hier wunderprächtig! Ich wohne jetzt im zweiten Stock und eigentlich wären die Treppen ein Problem, aber meine neue Mama hat das schnell gemerkt und wir fahren jetzt in so nem komischen Kasten rauf und runter. Ich grusel mich da manchmal immer noch, aber mit einem Leckerchen übersteh ich das dann doch schadlos. Und manchmal fahren wir nicht runter, sondern rauf zu Emil … hach, mein liebster Emil! Er war mein erster Freund hier und ich mag ihn wirklich sehr. Allerdings hat es etwas gedauert, bis ich ihn und seine unglaublich aufgedrehte Art kennen und lieben gelernt habe. Anfangs wurde es schon mal sehr laut auf der Straße bzw. Tiefgarage …
Mittlerweile habe ich viele andere Freunde. Zum einen wären da die beiden lieben Shibas Oroshi und Daisho. Zwei junge Rüden, mit denen ich mich auf Anhieb verstanden habe. Wir waren am Fluss und nachdem die beiden schon nach gut einer halben Stunde Spiel schlapp gemacht haben, hab ich denen mal gezeigt, wie man zu meiner Zeit noch gespielt hat. Wild und ausgelassen haben wir dann bald wieder im und ums Wasser getobt. Daisho ist sogar mit mir geschwommen. Es gibt keinen schöneren Spielplatz als den Fluss mit all dem Wasser, den Steinen und den Fischen. Oroshi, der kleine Feigling, wird das auch noch herausfinden, er ist ja noch jung.
Ich war auch schon mal mit dem Boot auf dem Wasser. Wir sind dann von Zuhause, entlang des Flusses durchs Naturschutzgebiet, in den nächsten Ort gelaufen. An meinen liebsten Spielstellen haben wir immer Pause gemacht und ausgiebig getobt. Dann haben wir uns ins Boot gesetzt und sind wieder nach Hause gepaddelt. Mann, war ich da schon müde, aber zum Glück konnte ich im Boot so richtig schön lange schlafen und war dann auch ganz schnell wieder daheim.
Außer dem Fluss hier ums Eck haben wir auch noch einen riiiiesen Wald fast vor der Haustür. Da gibt’s einiges zu sehen und vor allem zu schnüffeln. Hasen und Mäuse und was noch so alles kreucht und fleucht schau ich gerne an und schnüffel auch mal nach Fährten, aber ich bemühe mich nicht, sie zu jagen, denn zu Hause gibt’s viel besseres und leckereres Fleisch mit Gemüsemarinade … Hmmmhmm…
Apropos! Zeit fürs Abendessen Leute! Mama ist schon in der Küche und bereitet alles vor.

Ganz liebe Grüße aus Bayern schickt euch Lin und vielen herzlichen Dank, dass ihr sooo ein liebes Zuhause für mich gefunden habt!

LIN

Linny

Lin auf dem Mittelaltermarkt in Hallbergmoos. Die Orks hatten mich zum Fressen gern!

Linny

Kleines Geschenk nach einem bööösen Tierarztbesuch wegen den Daumenkrallen.

Linny mit Knochen

Ai ai ai der böööse Tierarzt. Da kann man doch mal Dampf ablassen.

Linny

Plantschen mit Mamas kleinem Bruder! Der weiß wie‘s geht und macht nicht schlapp.

Linny

Plantschen mit Mama! Und wieso schmeißt die immer mein Quietschi weg?!

Linny

MEIN Quietschi!

Linny

Einfach schwimmen schwimmen schwimmen … ~*sing*
Hoppla, da war‘s tiefer als gedacht!

Linny

Bootfahren ist ja sooo schön!!! Da können die fremden Hunde am Ufer kläffen so viel sie wollen!

Linny

Jetzt ist aber mal Zeit zum Essen!

Linny

 


 

Nanuk - Zuhause ist dort, wo man sich auf seine Mitbewohner verlassen kann…

Nanuk

Der hübsche Rüde, der (wie so viele Hunde) unüberlegt angeschafft und wegen Zeitmangel wieder abgegeben wurde, hat endlich die richtigen Menschen gefunden. Auch wenn er der Liebling in unserer Station war, so zeigt sich, wie im Bericht der neuen Besitzer zu lesen, dass er Leute mit Hundeverstand braucht. Menschen, die Kleinigkeiten nicht aus der Ruhe bringen, sondern die diese ganz gezielt angehen und mit viel Geduld in die richtigen Bahnen lenken. Vielen Dank Familie G. + B. für diesen tollen Platz!Nanuk

Das Team der Nothilfe für Polarhunde e.V., Freudenstadt

 

„Liebes Nothilfe Team!

Also die Rückfahrt von etwa 4 Stunden ging recht gut. Er verträgt zwar das Autofahren nicht sonderlich, aber nach einiger Zeit ging es dann.

Wir wohnen in einem Dreifamilienhaus, das er völlig unkompliziert als sein neues Heim annahm. Mit den Mitbewohnern in den anderen Wohnungen gibt es keine Probleme, überhaupt zeigt sich Nanuk zuhause als sehr freundlich und eher zurückhaltend.
Die Familie über uns ist selbst hundeerfahren und geht auch gern ab und an mit ihm spazieren.

Das Alleinesein geht besser als zunächst erwartet. Nach etwas Eingewöhnungszeit konnte die Zeit des Alleinebleibens schrittweise auf bislang einige Stunden ausgedehnt werden.
Allzu viel Unsinn hat er bislang dabei noch nicht angestellt. Ein Schuhregal wurde angeknabbert und eine Topfpflanze fiel vom Fensterbrett, als er herausschauen wollte.

Nanuk

Merkwürdig ist eher, dass er sich freiwillig kaum in das für ihn beschaffte Körbchen legen mag, am liebsten liegt er auf dem nackten Fliesenboden oder, ...und da soll er halt nicht hin,.... auf den fest verlegten Teppichboden im Schlafzimmer. Nur manchmal legt er sich auf eine Decke, die ebenfalls für ihn da ist.
Offenbar ist alles, was nicht rutschfest auf dem Boden liegt, unheimlich.

So liebenswert und folgsam wie er zuhause ist, so anstrengend ist er zumeist draußen beim Spazierengehen.
Ich nenne ihn manchmal Dr. Jekyll und Mister Hyde....
Da wir recht ländlich wohnen, ist die Welt draußen voller Düfte und Fährten...Nanuk
Da erwacht sein stark ausgeprägter Jagdtrieb. Er zieht sehr stark und will nur noch bei seeehr nachdrücklicher Ansprache zögerlich hören.
Zumindest solange er an der Leine läuft. Und abends und morgens kann man ihn nicht von der Leine lassen, er wäre sofort weg.
In der Mittagszeit ist es ganz anders. Da sind wohl die Gerüche der Tiere aus der Nacht verflogen und er geht auch, zumindest solange keine besonderen Dinge um ihn herum geschehen, recht problemlos ohne Leine.
Andere Hunde sind ohne Leine, solange es keine großen Rüden sind, kein Problem. Da zeigt er gutes Sozialverhalten.
Bei einer, etwas dumm gelaufenen Begegnung mit einen 1,5 jährigem großen Rüden, der ihn zudem auch noch aggressiv begegnete, schnappte Nanuk um sich und erwischte, vermutlich ungewollt, meinen Oberschenkel.
Da sind nun zwei Löcher drin (im Bein) und ein großer blauer Fleck dazu. Aber das kreide ich ihm nicht so sehr an, es war einfach dumm gelaufen.
Eine unerfahrene junge Hunde Ausführerin mit einem kräftigen Rüden, ein enger Waldweg ohne Ausweichmöglichkeiten und zwei Hunde im "Kampfmodus".
Wenn man dann dazwischen gerät, hmm, da kann das passieren.
Bin nur froh, dass wir inzwischen eine Haftpflichtversicherung haben, es hätte auch die andere Frau treffen können.

Naja, keine Rose ohne Dornen.

Den überaus starken Jagdtrieb müssen wir versuchen noch abzuschwächen. Schwierig ist halt dabei, dass er sich dann überhaupt nicht ablenken lassen will.
Er jagt erfolgreich Mäuse, besser als so manche Katze. Auch 2 Igel mussten schon dran glauben.Nanuk
Und mit den Katzen der Nachbarschaft liefert er sich Wettkämpfe im Anstarren. Da unser Balkon im 1. Stock liegt, hat er gute Übersicht. ... Überhaupt, der Balkon scheint ihm besonders gut zu gefallen. Da liegt er dann stundenlang und starrt die Katzen an.
Wehe, er bekommt mal die Gelegenheit eine zu erwischen. Ich glaube das wird das letzte Stündlein für die Katz sein...

Was er sehr gern macht, ist Laufen am Fahrrad. Da kann er seinem Naturell entsprechend ziehen, laufen und rennen, da ist er ganz in seinem Element.
Da geht‘s mit dem Mountainbike die Berge rauf und runter über Stock und Stein. Da vergisst er auch mal das Wild im Walde und erfreut sich an seiner Aufgabe.

Insgesamt also eine sehr positive Bilanz unseres neuen Familienmitgliedes...

Mit freundlichen Grüßen aus dem Rheinland

 

Ralph G. und Carmen B.“

 

 


 

Cheona – neuer Wirkungskreis für die Chefin

Cheona

CheonaCheona hatte in der Auffangstation ihre Hundegruppe fest im Griff. Gefährte Orsa und Leidensgenossin Suvi, die aus demselben Animal-hoarding-Fall stammt wie die weiße Malamutin, hatten Cheonas Präsenz nichts entgegen zu setzen. Nach einer etwas ruppigen Eingewöhnungszeit war das Trio dann ein weitestgehend harmonisches, kleines Rudel und Cheonas Aufgeschlossenheit gegenüber Menschen war eine gute „Brücke“ für die beiden scheuen Mitbewohner.

Cheona

Bei den Gassigehern war Cheona äußerst beliebt, doch Interessenten wurden von ihren knapp 9 Jahren und dem teilweise penetranten Kontrollzwang oftmals abgeschreckt. Bei Cheona war klar, dass sie immer und überall dabei sein und den Überblick haben will. Und das kann ganz schön anstrengend sein.Cheona

Doch dann sollte sich Cheonas Schicksal zum Guten wenden. Ein langjähriges Vereinsmitglied hatte sich nach dem Tod seines Rüden entschlossen, einem anderen Pelzgesicht wieder ein liebevolles Zuhause zu schenken. Eigentlich galt die Nachfrage zwar dem Rüden Digger, doch der war zu diesem Zeitpunkt bereits anderweitig vergeben. Daher brachte unsere Vermittlerin das Gespräch auf Cheona und schnell war auch ein Termin vereinbart für das persönliche Kennenlernen.

Außer Cheona kamen auch unsere beiden Husky-Border Collie-Mischlinge Luna und Linus noch in Frage, doch nach dem Probespaziergang und zwei Tagen Bedenkzeit fiel die Entscheidung für Cheona. Eine knappe Woche nach der ersten Begegnung war es dann soweit, dass unsere „Chefin im Ring“ umziehen durfte.

Cheona

Dass die selbstbewusste Cheona auch in neuer Umgebung keineswegs gewillt ist, sich unter ihresgleichen das Zepter aus der Pfote nehmen zu lassen, hat sie den Vierbeinern in ihrem Dunstkreis gleich mal klar gemacht. Ihrem Herrchen gegenüber kann sie dagegen gar nicht liebevoll genug sein – da schmiegt sie sich an und genießt schon morgens vorm Aufstehen die ersten Streicheleinheiten. Freilich drängt es sie danach auch raus in die Natur und wehe den Katzen, die ihren Weg kreuzen: da muss ihr Leinenführer schon ordentlich Kraft einsetzen, um sie im Zaum zu halten. Ohne solch verlockende Ablenkungen aber demonstriert Cheona auch gerne, dass sie durchaus gut gehorchen kann und an der langen Leine auf ein Rufen schleunigst kehrt macht, um zu ihrem Menschen zurück zu kommen.Cheona

Ihren riesigen „eigenen“ Garten hat Cheona schnell in Beschlag genommen und inzwischen ist die Bindung zu ihrem Dosenöffner auch so gefestigt, dass die jagdbegeisterte Malamutin dort teilweise ohne Leine laufen darf. Der Garten ist ihr nach ihrer langen Draußenhaltung und der Zeit in der Auffangstation vertrauter als die Wohnung – dort ist sie noch etwas nervös, aber allmählich gewöhnt sie sich daran, Wände um sich zu haben. Getreu dem Motto „ohne Fleiß kein Preis“ wird weiter fleißig geübt.

Obwohl Cheona durchaus ihren eigenen Kopf hat und ihrem Herrchen immer wieder eine gehörige Portion Geduld abverlangt, will der sie nicht mehr missen. Mit der nötigen liebevollen Konsequenz nimmt er die Herausforderung „Alpha-Hündin mit Kontrollzwang“ an und leitet Cheona auf den richtigen Weg. Diese dankt es ihm mit ihrer Treue und Verbundenheit.

Cheona

Wir freuen uns sehr, dass diese beiden sich gesucht und gefunden haben und wünschen ihnen noch viele schöne gemeinsame Jahre.