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Die "Glückspelze" der Nothilfe für Polarhunde danken allen, die mitgeholfen haben, ihnen einen Platz zum Leben zu geben.
Nordische, die im Dezember 2015 ein neues Zuhause gefunden haben

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Akira – vom schüchternen Junghund zur selbstbewussten Husky-Dame

Akira daheim

Akiras

Mitte Juli 2015 war Akira mitsamt ihrem Bruder, den Elterntieren und zwei weiteren Huskys in die Station eingezogen, nachdem die ursprünglichen Besitzer sich getrennt hatten und die Hunde nicht mehr adäquat versorgen konnten. Anfangs wusste Akira nicht so recht, wie ihr geschah und war uns Fremden gegenüber etwas handscheu. Aber wenn sie sich dann erst mal heran traute, erwies sie sich als verschmust. Auch Gassigehen stand hoch im Kurs und die Kleine legte sich voller Begeisterung mit aller Kraft ins Zeug.

Akiras Aufenthalt in der Station war nicht von langer Dauer: sie durfte bereits nach einer Woche wieder ausziehen. Im neuen Zuhause hat Akira Gesellschaft von Max, einem ebenfalls über die NfP vermittelten Husky-Rüden, sowie von Donna, einer Tierschutz-Hündin von einer anderen Orga. Das jetzige Rudel ist also kleiner als bisher, aber umso weniger müssen sich die Mitglieder die gebotenen Streicheleinheiten teilen. Und davon können sie alle nicht genug bekommen.

Akiras neue Familie

Nach kürzester Zeit fühlte Akira sich bereits dermaßen heimisch, dass sie auch selbstbewusst die Rangordnung in Frage stellte. Wer hatte denn bitteschön gesagt, dass sie als Jüngste auch unten zu stehen habe?Akiras RudelDas sah Akira selbst nämlich ganz anders und wollte Donna gerne die „Nummer 2“ abspenstig machen. Zum Glück waren Frauchen und Herrchen auf Zack und sorgten dafür, dass wieder Ruhe einkehrte.

AkiraInzwischen klappt das Miteinander schon sehr gut und Akira ist längst nicht mehr wegzudenken. Auch gemeinsamer Urlaub im Wohnwagen stand schon auf dem Programm und hat allen Beteiligten Spaß gemacht. Da gibt es ja so viele neue Wanderstrecken zu erkunden…!

Aus der kleinen schüchternen Hündin vom Juli ist mittlerweile eine neugierige, stolze Husky-Dame geworden, die ihre Zweibeiner mit dem rassetypischen Dickkopf gerne mal auf die Probe stellt, aber dennoch ein liebenswertes Familienmitglied ist, ohne das im „Rudel“ einfach etwas fehlen würde.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Familie P., dass sie bei den ersten Problemen nicht vorschnell das Handtuch geworfen hat, sondern fest zu Akira hielt und die Schwierigkeiten gemeinsam meisterte. Das ist ein gutes Gefühl, denn so wachsen Mensch und Tier noch weiter zusammen und wir wissen Akira in den besten Händen, denn hier wird tatsächlich alles getan, um jedem einzelnen Vierbeiner gerecht zu werden.

Wir wünschen der „bunten Truppe“ noch viele schöne und erlebnisreiche Jahre zusammen und freuen uns über diese gelungene Vermittlung.

Akira im neuen Heim

Das Team der Nothilfe für Polarhunde, Freudenstadt

 

 


 

Ace - Ein Hund ist ein Herz auf vier Pfoten… (Verfasser unbekannt)

Ace

Ace, der tolle Rüde, für den wir zig Zuhause hätten finden können, ist nun auch in seiner Familie angekommen. Gemeldet hatten sich wahnsinnig viele Menschen für ihn. Bei gleichen Voraussetzungen arbeiten wir die Anfragen aber fairerweise nach dem Eingang ab.Ace
Nach der nachstehenden schriftlichen Rückmeldung, der auch einige Telefonate vorausgegangen waren, sind wir sicher, dass Ace einen tollen Platz bei verantwortungsbewussten Menschen gefunden hat. Er fühlt sich auch ohne Kito dort sehr wohl, denn nun ist er endlich der lang ersehnte Mittelpunkt.

Wir wünschen der Familie F. und Ace eine schöne gemeinsame Zeit und freuen uns, öfter von ihnen zu hören.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde, Freudenstadt

 

“Hallo ich bin der Ace,

ich soll hier mal kurz berichten, wie ich zu einem neuen Zuhause gekommen bin und wie es mir hier geht.

Also, ich war noch gar nicht lange auf der Auffangstation, da kamen mich eines Tages meine neuen Menschen besuchen und haben einen Spaziergang mit mir gemacht. Dann ging eigentlich alles ganz schnell und ich durfte in das Auto. Da hab ich die ganze Rückfahrt schön geschlafen.

Als ich dann in meinem neuen Zuhause angekommen war, hab ich mich zuerst mal umgeschaut und alles beschnüffelt, ja war gut, dann hab ich mich einfach ganz entspannt unter den Wohnzimmertisch gelegt.

AceAnfangs hatte ich erst Probleme mit dem Fressen, aber ich habe mich jetzt daran gewöhnt und bekomme morgens und abends immer eine Portion, die ich jetzt auch sofort auffresse.

Meine neuen Menschen gehen schön lange mit mir spazieren. Viel Spaß macht es mir vor allem zu apportieren. Der Dummy ist dann so lecker mit Käse gefüllt, aber ich spiele auch gerne mit meinem Stoff-Schneemann. Meine neuen Menschen sagen, dass meine früheren Menschen mir richtig viel beigebracht haben.

Am allermeisten freue ich mich über die Kuschel- und Streicheleinheiten. Da kann ich gar nicht genug von bekommen. Manchmal darf ich sogar in das Bett von der Tochter meiner Menschen, aber zum Schlafen muss ich dann auf mein eigenes Bett.....schade.

Ace

In der Nachbarschaft habe ich schon ganz viele Kumpels und Mädels kennen gelernt. Mit den meisten komme ich auch richtig gut aus und es macht viel Spaß, mit denen zu spielen.

Also ich kann mich nicht beklagen, ich fühle mich hier richtig wohl.”

Ace

Wir wünschen Ihnen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Viele Grüße Familie F. & Ace“

 


 

Queeny – im zweiten Anlauf das große Los gezogen

Qeeny

Als Teil eines 9-köpfigen Musher-Rudels aus bisheriger ausschließlicher Gehegehaltung kam Queeny im April 2015 in unsere Auffangstation. Sie war mit ihren knapp 9 Jahren eine der Ältesten aus dieser Gruppe, stand aber ihren jüngeren Gefährten in Sachen Sportlichkeit und Laufeifer in nichts nach. Beim Gassigehen zeigte sie durchaus, wie viel Energie auch in einem etwas reiferen Husky noch stecken kann.

Nachdem monatelang keine passenden Interessenten für Queeny auftauchten, hatten sich zunächst ihre Gassigeher mehr und mehr in sie verliebt und wollten ihr schließlich ein festes Zuhause bieten. Doch dieser Plan behagte Queeny nicht – obwohl sie ihre Menschen liebte, vermisste sie doch die vierbeinigen Kameraden so sehr, dass sie sogar das Fressen einstellte und lieber wieder in der Station einzog.

Doch fast zeitgleich mit ihrer Rückkehr in die Vermittlung meldete sich Familie S., die eine Gefährtin für ihren Rüden suchte. Unser Gefühl sagte uns gleich, dass dies der ideale Platz für Queeny wäre! Und so war es dann auch. Aber lesen Sie selbst:

 

„Queeny, unser Sonnenschein

Qeeny

Nachdem unser lieber Shinuk uns vor 1 Jahr ganz plötzlich mit 14 Jahren verlassen hat, war unser Dakota (auch von der Nothilfe) alleine und wir hatten wieder nur einen Hund. Wir überlegten lange, was wir machen sollten und was für Dakota das Beste wäre, weil er sehr sensibel ist und an Epilepsie leidet.

Dann tauchte irgendwann auf der Seite der Nothilfe ein Bild von Queeny auf, eine 9-jährige Hündin – der Beschreibung nach passte sie perfekt zu Dakota.

Aber dann bekam Dakota wieder mehrere schwere epileptische Anfälle und die Überlegung zum Zweithund verschoben wir erstmal. Dakota sollte erst wieder richtig auf die Beine kommen.

Als wir dann wieder nach Queeny schauten, war sie auf der Seite der reservierten Hunde gelandet. Schade für uns, toll für Queeny!! Das Blatt wendete sich für uns jedoch, als wir durch Zufall erfuhren, dass es mit dem Probewohnen nicht geklappt hatte, da Queeny nicht ohne hündische Gesellschaft sein wollte und daher erneut zur Vermittlung stand. Schicksal!!!

So kam es, dass wir uns am 3. Oktober zusammen mit Dakota und dessen Hundefreund Chinook und seiner Familie zu ihr auf den Weg machten, um zu sehen, ob sie sich mit Queeny verstehen würden.Qeeny

Bereits bei unserem gemeinsamen Spaziergang stellte sich heraus, dass alles zusammenpasste – die Chemie zwischen Mensch und Hund und auch zwischen den Hunden stimmte vom ersten Augenblick an.

So wurden dann noch die Formalitäten erledigt und danach sprangen die Hunde ins Auto und verschliefen (bis auf die Pausen) die ganze Heimfahrt.

Zuhause angekommen erkundete Queeny zunächst das Haus und Grundstück - unter der Führung von Dakota. Es zeigte sich schnell, dass für Queeny ein zweiter Hund einfach wichtig ist, sie schloss sich ihm direkt an. Er half ihr bei der Eingewöhnung und erleichterte diese insbesondere dadurch, dass er solch ein gelassener und ruhiger Kumpel ist. So lernte sie auch schnell, dass das Alleinebleiben zusammen mit einem Hundefreund an ihrer Seite gar nicht schlimm ist und auch, dass es sich auf dem Sofa und im warmen Hundebett bequemer liegt, als draußen in der Kälte.

Qeeny vor der Station

Bei Spaziergängen möchte sie so schnell wie möglich los und tut dies lauthals kund. Auch ihre Hundefreunde begrüßt sie fröhlich, vor allem Chinook. Beim Laufen macht sich trotz ihres Alters ihre Herkunft als trainierter Schlittenhund bemerkbar. Generell merkt man ihr das Alter jedoch nicht an, sie ist flink und hat sehr viel Power.Qeeny

Queeny ist eine sehr liebe und anhängliche Hündin, die sich mit allen Hunden und auch deren Herrchen gut versteht. Mit ihrem lieben Wesen und ihrer anhänglichen Art bereichert sie unseren Alltag und macht unsere Familie wieder komplett.

Für uns hat sich wieder einmal gezeigt, dass es sich stets lohnt, einem älteren Hund die Chance zu geben, sich in eine neue Familie zu integrieren. Für uns fühlt es sich bereits jetzt, nach Queenys Ankunft vor 2 Monaten, an, als sei sie schon immer hier gewesen.

Wir möchten uns abschließend beim gesamten Team der Nothilfe für die Arbeit, die sie täglich ehrenamtlich leisten, bedanken. Besonderer Dank auch dafür, dass Sie uns auch zwischendurch immer mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Queeny, Dakota und Familie S. wünschen

Frohe Weihnachten und ein gesundes, zufriedenes neues Jahr und ganz vielen Hunden eine neue Familie…“

Qeeny und Dakota

Die guten Wünsche zu den bevorstehenden Feiertagen geben wir gerne zurück und wir sind sicher, dass Queeny dieses erste „familiäre“ Weihnachten in vollen Zügen genießen wird. Wir freuen uns sehr, dass das Schicksal es so gut meinte mit ihr und wünschen der gesamten Familie noch eine lange, erfüllte und schöne Zeit miteinander.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde, Freudenstadt

 


 

Seito – ehemals Filou
Nicht weil es so schwer ist wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es so schwer.
(Lucius Annaeus Seneca)

Seito

Man nimmt keine Problemhunde auf, weil man sie nicht kennt. Man kennt sie nicht, weil man sie nicht aufnimmt…Seito

Im Falle von Seito (ehemals Filou) schien es ziemlich aussichtslos ein Zuhause zu finden und daher fällt unser „Vorwort“ für ihn ein wenig umfangreicher aus. Denn Seito beweist, dass selbst das übelste Vorleben eine Chance mit sich bringt.

Wie alles begann:

Seit 2012 saß damals noch „Filou“ in einem französischen Tierheim, wurde einige Male vermittelt und kam immer wieder zurück. So recht konnte man es sich nicht erklären, denn obwohl er sich komplett unverträglich mit Artgenossen zeigte, war er Menschen gegenüber ziemlich freundlich. Natürlich spielte hinein, dass er eine große Jagdleidenschaft an den Tag legte, was für einen japanischen Jagdhund auch nicht verwunderlich ist. Schutzverhalten sollte der ausschlaggebende Grund sein und so übergab man ihn an uns im Frühjahr 2015. Auf der Station bestätigten sich die Angaben des Tierheims. Der kleine Japaner ging aber zwischen den großen Schlittenhunden unter, außerdem fühlte er sich durch andere Hunde sehr unwohl und verbellte sie vehement.
Deshalb entschlossen wir uns im Juni 2015 ihn an eine unserer bewährten Pflegestellen zu geben, obwohl dort zwei Shiba-Rüden lebten.

So stellte sich in den vier Monaten, in denen Seito (sein neuer Name) dort wohnte, heraus, dass er überhaupt nicht unverträglich ist und dass sein Schutzverhalten keines war. Sondern der kleine Kerl einfach nur ein liebenswürdiger Charakterkopf ist, der vor allem Entspannung und Zuwendung braucht.

Dennoch hatte es etwas länger gedauert, die passenden Menschen für den sensiblen Shiba zu finden, trotz französischen Charmes.

Dann endlich fand sich eine Familie aus Hessen, die im Sommer ihren zeitlebens schwierigen Shiba-Rüden haben gehen lassen müssen. Sie hat Seito genommen wie er ist. Auch dass er sie beim Erstkontakt nicht nett begrüßte - weil sein Schutzverhalten nämlich einfach nur schlechte Erfahrungen mit Besuchern war – schreckte nicht ab.Seito
Im Gegenteil, Seito hat sich prima in das Familienleben integriert und alle Baustellen werden im Gesamtpaket akzeptiert und nacheinander abgebaut, wie von der Pflegestelle schon begonnen.

Es ist nicht selbstverständlich, dass Menschen einen schwierigeren Hund so vorbehaltlos abholen und bei sich aufnehmen. Gerade die typvollen Hunde, die vielleicht schlechte Erfahrungen gemacht haben, zeigen sich bei den richtigen Menschen als die Rohdiamanten, die sich sehr eng binden können. Auch wenn die Suche länger gedauert hat, so hat sie sich gelohnt. Seito ist ein Beispiel, dass sich grenzüberschreitend endlich Topf und Deckel gefunden haben.Seito

Das Team der Nothilfe für Polarhunde, Freudenstadt

 

Rückmeldung aus seinem Zuhause:

Hallo ich bin es der Seito,

ich bin jetzt seit etwas mehr als einen Monat hier in meinem neuen Zuhause und habe mich schon super eingelebt. Hier gibt es immer etwas Neues zu entdecken und alles mögliche zum Spielen. Außerdem finde ich immer etwas zu essen ohne, dass es meine Herrschen merken, das macht immer einen großen Spaß. Besonders toll finde ich es, wenn mit mir gespielt wird, das mache ich in jeder Situation, selbst jetzt klaue ich die ganze Zeit Bälle und spiele damit.Seito

Beim Gassi-gehen habe ich mittlerweile schon einige Freunde kennen gelernt. Es gibt aber dennoch manche Hunde, die ich nicht so leiden kann. Ich habe auch noch herausgefunden, dass Auto fahren einen Riesenspaß macht.

Wenn ich hier im Garten rumrenne gibt es auch immer etwas zu entdecken z.B. Mäuselöcher oder viele Vögel.

Die versuche ich immer zu fangen, aber es klappt eigentlich Nie, und wenn ich mal eine Maus ausgraben will und eine Blume geht kaputt, dann sind meine neuen Herrschen nicht so glücklich, aber wir spielen trotzdem oft draußen.

Seito

Wenn wir dann abends in der Wohnung sind, werde ich immer von irgendjemanden gestreichelt und schlafe dann immer auf dem Sofa.

Euer Seito

 


 

Elwood

ElwoodEin Schicksalsschlag des Besitzers machte leider erforderlich, dass für Elwood und Anokhi ein neues Zuhause gesucht werden musste. Recht bald fanden sich für den Rüden Elwood nette Menschen und kurze Zeit später auch für Anokhi.

Anokhi ist bereits unter unseren „Glückfellen“ zu finden und wir sind glücklich, nun auch aus dem neuen Zuhause von Elwood den nachfolgenden Bericht erhalten zu haben.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde, Freudenstadt

 

Hallo liebes Nothilfe-Team,Elwood

mein Name ist Elwood und ich soll hier was über mein neues Zuhause erzählen.

Da ich mein vorheriges Zuhause leider verlassen musste, kam ich hier in mein neues Revier. So langsam gewöhne ich mich an meine Mitbewohner, auch wenn ich mich manchmal frage, wo ich hier hin geraten bin, denn manchmal sind sie mir etwas zu laut.

Mit meinem Hers… wie heißt das Wort noch einmal??? Meh… Möhh…, hmm, oh ja
genau… Männschlein komme ich gut zurecht, allerdings will er mir nichts vom Tisch geben, auch wenn ich ganz lieb gucke, ehrlich!
Die komische Frau, sie hat auch die Katzen gepieckst und mich genau angeschaut, sagt nämlich, ich habe eine Ärgerlogie oder so ähnlich. Ich verstehe da das Problem nicht. Ok, es juckt ein wenig und ich habe so komisch duftende Winde, die mir entfleuchen. Das Männschlein nennt es prusen… öhm… flusen… fläsen… ach egal, es knallt der Wind halt aus mir raus. Doof war auch die Salbe die man mir am Anfang immer aufgetragen hat, die brannte ein klitzekleines bisschen und schmeckte furchtbar.

ElwoodHallo, denken die auch mal an mich, die hätten doch auch Leberwurst nehmen können, die schmeckt wenigstens. Das verzeihe ich denen aber auch nicht so schnell.

Einen tollen Vorteil gibt es aber, das Essen. Bei der Ankunft habe ich die Leute schon dazu gebracht, dass ich nur noch Nassfutter bekomme und nun schmeckt es nochmal so gut. Das was ich nun bekomme schmeckt so richtig verdammt lecker. Auch wenn die Portionen mir so klein vorkommen und ich da gerne noch mehr davon hätte.

Leider sind die Mitbewohner noch nicht gut erzogen, da muss ich noch etwas Arbeit reinstecken. Mein Männschlein denkt zum Beispiel er würde den Weg bestimmen, den wir morgens und abends gehen, aber das denkt er nur. Naja, er trägt ja auch meine Hinterlassenschaft in einem Tütchen mit sich herum, er ist wohl nicht ganz so schlau.

Eigentlich habe ich es hier aber prima, ich darf auf der Couch liegen und ich werde dauernd gestreichelt. Es gibt viele Leckerchen für mich, auch wenn es ruhig mehr sein könnten. Die kleinen Eigenarten der Mitbewohner werde ich bei Zeiten auch noch in die richtige Richtung lenken und sie mir passend zurechtlegen.
Die Katzen hier in meinem Revier sind auch in Ordnung, aber feige. Die trauen sich nicht weiter an mich ran und wenn ich „buh“ sage, sind sie so schnell weg, dass man nur noch einen Schatten sieht. Im Großen und Ganzen habe ich es aber gut getroffen und mir gefällt es hier. Ich bin gespannt darauf, wie lange ich brauche, bis ich sie vollkommen um den Finger gewickelt habe und der absolute Chef bin.

Elwood

Darüber werde ich Euch dann später berichten.

Euer Elwood