Die "Glückspelze" der Nothilfe für Polarhunde e.V. danken allen, die mitgeholfen haben, ihnen einen Platz zum Leben zu geben.
Nordische, die im April 2016 ein neues Zuhause gefunden haben

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Eico – Liebe auf den zweiten Blick

Aiko

Wir hatten ihn unterschätzt. Nachdem im Sommer 2015 der erste Vermittlungsversuch mit Eico gescheitert war, wussten wir, dass es für ihn ganz besondere Menschen braucht. Er hatte in der Pflegestelle mehrfach den Herrn des Hauses gestellt und irgendwann war die Verunsicherung so groß, dass weder Mann noch Frau mehr unvoreingenommen mit Eico umgehen konnten – salopp könnte man sagen „die Atmosphäre war vergiftet“.Eico und Nica

Eico ist durchaus kein einfacher Hund, aber nach seiner Rückkehr in die Auffangstation hat er sich schnell wieder eingelebt und einige Warnungen der frustrierten Ex-Interessenten konnten in kurzer Zeit widerlegt werden. So war beispielsweise auf Anhieb eine Vergesellschaftung in „seine“ alte Gruppe möglich, obwohl er im Übergangs-Zuhause zuletzt auch die dortige Hündin auf dem Kieker hatte. In anderen Dingen freilich verstand Eico auch bei uns keinen Spaß – an seinen Napf ließ er niemanden heran und auch beim Anfassen musste man sich an gewisse „Spielregeln“ halten. Andererseits forderte der Bursche auch wieder Streicheleinheiten ein. Es war teilweise wirklich eine Gratwanderung, die umso besser gelang je mehr Eico sein Gegenüber kannte und respektierte.

Wie sollten wir aber nun geeignete Besitzer für einen solchen Kandidaten finden? Solche Menschen sind leider rar gesät. Doch uns kam ein Zufall zu Hilfe und wir witterten DIE Chance für unser Sorgenfell – auch wenn den jetzigen Besitzern zum damaligen Zeitpunkt noch gar nicht bewusst war, was wir mit ihnen vorhatten…

 

Das neue Frauchen von Aiko (so schreibt er sich inzwischen) erzählt aus seiner Sicht:

„Nach dem Tod unseres Polarbären Arkas im November 2015 – nach noch nicht einmal 2 Jahren – fing unsere Hunde-Wunde langsam an zu heilen. Wir sehnten uns wieder nach nordischer Energie in unserem Leben. Nach dem seidenweichen Fell, den lebendigen Augen und der stets leicht zu entfachenden Lust auf Aktivitäten und gemeinsame Unternehmungen.

Besuche auf der Seite der Polarhunde in Not führten zu ein paar möglichen Weggefährten und diesmal wollte mein Mann mir die Entscheidung überlassen. Bald kristallisierte sich ein ansprechender Husky-Bub zu unserer Terrier-Mischlings-Dame Nika heraus und wir meldeten unser Interesse und unseren Besuch auf der Alb an.

Nica und AikoAm Abend vor unserem Antrittsbesuch in der Auffangstation bekamen wir jedoch einen Anruf, dass genau für diesen Rüden zusätzliche Interessenten da wären… – und dass man aber einen anderen nordischen Kerl gerne bei uns wüsste, nachdem wir beim letzten „Problem-Bären“ eine glückliche Hand mit schwierigeren Kandidaten bewiesen hatten. Bezeichnenderweise hatte mein Mann bereits diesen Hund im Auge gehabt, sein Blick auf dem Foto hatte ihn tief im Herzen erreicht. Ich wertete das als Zeichen und schluckte meine (nur ganz leichte) Enttäuschung herunter und öffnete mich für einen anderen Hund. – So würden möglicherweise dann sogar zwei Vermittlungshunde ein Zuhause finden, gut!

Die Kontaktaufnahme am nächsten Tag auf der Alb verlief wie sie besser nicht hätte verlaufen können. Genau dieser Hund stand bei unserer Ankunft vorne am Gitter und begrüßte uns herzlich. Das anschließende Gassi und die alles entscheidende Vorstellung des jungen Husky-Herrn bei unserer alten Terrier-Dame verlief fast perfekt. Der etwas zu stürmische Rüde ließ sich umgehend zurückweisen und dann verlief der Spaziergang nicht einmal reserviert, sondern mit fast freundlichem Interesse der beiden Vierbeiner aneinander. Als sich dann Aiko bei einer Schmusepause sogar auf den Rücken legte und sich den Bauch kraulen ließ, waren wir alle selig und die Würfel waren endgültig gefallen.
Am liebsten hätten wir ihn gleich mitgenommen, was die Regularien aber natürlich nicht zuließen. Der Abholtermin wurde für den darauffolgenden Samstag angesetzt und die Tage schlichen träge dahin. Wir fühlten uns wie Kinder in der Woche vor Heilig Abend… Aber schließlich wurde es doch noch Samstag und wir holten „unseren“ heiß ersehnten Hund ab.Aiko

Aiko kam zu uns, fügte sich fast nahtlos ein und schloss sich uns wohltuend eng an. Unsere Nika respektiert er bedingungslos in jeder Hinsicht als Chefin. Es gibt und gab auch zu keiner Zeit Probleme beim Füttern oder Geben von Leckerlis. Die Hunde „putzen“ sogar gegenseitig ihre – getrennt stehenden – Näpfe. Schon nach 4 Tagen konnten wir die Hunde gemeinsam hinten im Kombi transportieren. Aiko gehorcht sehr gut, reagiert auf gängige Kommandos, einzig sein husky-typischer Jagdtrieb verhindert, ihn frei laufen lassen zu können. Meinen Mann hat er eingehend geprüft und danach für sehr gut befunden, was ich nicht anders erwartet hatte…! Außerdem ist unser „kühles“ Nordlicht ein Schmuser, was ich ganz besonders genieße. Aiko sucht stets – vor allem meine – Nähe und benimmt sich zeitweise eher wie ein Hütehund, was mich aber in keiner Weise stört – GANZ IM GEGENTEIL! Ich genieße es und schätze es als wertvolles Geschenk.

Unsere Wolken waren rosa, aber natürlich gab es auch ein paar Wetterleuchten am Horizont. Auch ein größeres Unwetter haben wir gut miteinander bewältigt. Man könnte sogar sagen, das hat passieren müssen, damit der Hund die Erfahrung machen kann, dass er in einer problematischen Situation fair behandelt wird und die Sache nicht in autoritäre Handlungen oder in Gewalt mündet. Aiko glaubte zwar anfangs dem Frieden nicht trauen zu dürfen, fasst nun aber zusehends immer mehr Vertrauen und respektiert uns.

Aiko ist unser Traumhund und wir schätzen und lieben ihn immer mehr und möchten ihn nicht mehr missen in unserem Leben. Wir wertschätzen das wachsende, gegenseitige Vertrauen und Verstehen und tun alles dafür.“

Ja, Aiko hat seine Menschen durchaus auf die Probe gestellt. Aber sie hatten schon bei seinem Vorgänger ihren langen Atem und einen unerschütterlichen Zusammenhalt mit den vierbeinigen Familienmitgliedern unter Beweis gestellt. Und so haben sie auch Aiko in ihre Mitte aufgenommen und werden mit ihm sämtliche Klippen umschiffen, die sich womöglich noch auftun.

Aiko und Nica

Wir sind begeistert von diesem Umgang und der Herzlichkeit, die Aiko entgegengebracht wird. Und auch wenn manch einer den Kopf schütteln mag, warum sich jemand so etwas antut – Aikos Besitzer und wir wissen: es lohnt sich! Daher ganz herzlichen Dank für alles!

Das Team der Nothilfe für Polarhunde e.V., Freudenstadt

 


 

Bopi und sein neues Leben in der „Senioren-WG“

Bopi

Während die meisten Interessenten beim Thema „Adoption eines alten Hundes“ gleich vehement abwehren, gibt es zum Glück noch die andere Fraktion, die sich ganz bewusst für einen bereits betagteren Vierbeiner entscheidet. Diese Menschen gibt es allerdings nicht allzu oft und umso mehr freut es uns, wenn einer unserer Schützlinge in den Genuss kommt, dort einziehen zu dürfen. – Bopi ist solch ein Glückspilz.

Als Frau S. sich bei uns meldete und sich nach dem verwahrlosten Oldie-Rudel erkundigte, schlugen unsere Herzen gleich höher. Erst im Dezember letzten Jahres hatte sie unserem alten Malamute-Rüden Alaska ein Zuhause geschenkt, doch wenige Wochen später musste er eingeschläfert werden, da sein Körper auf recht tragische Weise den Dienst versagte. Doch statt sich in ihrer Trauer zu verkriechen, entschied Frau S. sich für das Gegenteil: Helfen!

So beehrten uns also Frau S. und ihr Oldie-Husky-Pärchen Gwen und Selim mit einem Besuch in der Auffangstation und nahmen Kontakt mit Bopi auf. Schon beim ersten Spaziergang benahmen sich alle drei Pelzgesichter als würden sie sich bereits ewig kennen. Sogar am selben Mauseloch schnüffelten sie ohne irgendein Murren – mit Bopi in der Mitte! Beste Voraussetzungen also für eine Aufstockung der Oldie-Wohngemeinschaft.Bopi

Am nächsten Tag durfte Bopi tatsächlich in sein neues Zuhause umziehen. Wie es ab da weiterging, erzählt das Frauchen selbst:

„Bopi hat die Rückfahrt gut gemeistert, er hat mit Selim ganz entspannt im Kofferraum gelegen. Auch an das Haus hat er sich sofort gewöhnt, er war von Anfang an stubenrein, hat nur 1, 2 mal kurz markiert und hat seine Häufchen noch nicht einmal im Garten - den er ganz toll findet - erledigt (Selim und Gwen sind da wesentlich "freier").

Er hat sich prima eingelebt und kommt mit Selim und Gwen super aus – auch wenn er immer abends nach dem Fressen plötzlich starkes Interesse an Gwen bekommt... – sie schimpft dann und schnappt (aber nur in die Luft), bis er sich trollt. Den Garten mag er wie gesagt sehr. Er hat einen recht stark ausgeprägten Jagdtrieb und die Hühner vom Nachbarn legen sich manchmal schon fast provokativ direkt an den Zaun...

BopiEr ist ganz zutraulich und schläft mittlerweile auch auf den Bettchen (zunächst hat er sich daneben gelegt). An die Straße mit den LKW's und den Autolichtern am Abend muss er sich noch gewöhnen, da hat er noch etwas Angst, aber das legt sich auch allmählich.

Mit großen Hunden hat er keine Probleme, bei kleinen Hunden muss ich noch aufpassen, die scheint er (noch) als Beute und nicht als Hund wahrzunehmen. Da müssen wir noch etwas üben. Ansonsten ist der kleine Kerl ein ganz lieber, verschmuster Junge.

Leider musste ich mit ihm aber auch schon in die Tierklinik. Zum einen wegen einer Schwellung unter dem Auge, die größer geworden war – die Ärzte vermuten eine Fistel oder einen Abszess, ggf. von einer Zahnwurzel. Das Antibiotikum schlägt aber gut an und die Beule ist schon ganz weich geworden, laut der Tierärzte ein gutes Zeichen.

Zum anderen hat sich der kleine Kerl aber leider Teile von der Umrandung der Schmutzfangmatte im Flur einverleibt, was ich zunächst gar nicht ihm zugeordnet hatte, sondern erst hatte ich gedacht, den Handwerkern sei dort ein Malheur beim Rein- und Raustragen der Geräte passiert und ich hätte es eben erst später entdeckt. Aber abends sah ich, dass plötzlich eine Ecke angeknabbert war. Da es recht große Stücke sind, die fehlen, bin ich also noch spätabends direkt ab in die Tierklinik. Auf dem Röntgenbild war auch gut zu sehen, dass einige Fremdkörper im Magen waren. Leider kam mit dem Brechmittel nur ein langes Stück raus, der Rest war noch im Magen.Bopi

Am nächsten Tag beim Röntgen konnten wir sehen, dass ein weiteres großes Stück mittlerweile in den Enddarm gewandert ist. Die letzten Stücke, die noch im Magen waren, haben leider nicht den „natürlichen“ Weg gefunden, so dass sie operativ entfernt werden mussten. Zum Glück konnten die Tierärzte die Stücke per Endoskopie herausholen, das hat aber ganz schön gedauert. Aber es ist gut, dass dies gemacht wurde, denn die Magenschleimhaut war schon ziemlich gereizt und z.T. auch etwas verletzt, obwohl die Stücke nicht wirklich scharfkantig waren.

Bei der Gelegenheit haben wir auch ein CT von seinem Kopf gemacht. Dort, wo der Abszess ist bzw. jetzt war, vermuteten die Tierärzte eine entzündete Zahnwurzel, davon war aber soweit nichts zu sehen. Also wurde nur der Abszess punktiert, entleert und gespült.“

Bopi

Bopi hat zu unserer Erleichterung diese ersten Stolpersteine gut gemeistert und wir drücken ganz fest die Daumen, dass er nun gelernt hat, was genießbar ist und was nicht und dass er die kommenden Monate und Jahre ein zufriedenes und glückliches Hundeleben führen darf. Wir danken Frau S. von Herzen für alles, was sie für ihre Husky-WG tut und wissen Bopi & Co. bei ihr in den besten Händen.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde e.V., Freudenstadt

 


 

Devil
Glück ist kein Geschenk der Götter, sondern die Frucht innerer Einstellung.
(Erich Fromm)

Devil

Devil und Ciska

Devil, der 14-jährige Rüde durfte davon profitieren, dass sein neues Frauchen nicht weggeschaut, sondern gehandelt hat. Ohne großes Wenn und Aber. Ohne großes Schwarzmalen, was alles passieren könnte, wenn es nicht funktionieren würde.

So musste der nette Kerl nicht erst auf der Website zur Vermittlung vorgestellt werden.

Devil war zusammen mit Tatonka, Nikita und Sky aufs Abstellgleis oder besser -gehege gelangt, nachdem sein früherer Besitzer verstorben war. Devils neues Frauchen, deren beide Husky-Oldies vor kurzem verstorben waren, entschied sich dafür, den weißen Rüden nach kurzem Beschnuppern mit Ciska, ihrer Husky-Hündin einfach einzupacken.

Ciska und Devil

Unser größter Respekt gilt diesem geballten Optimismus - es war von vornherein klar: Es musste einfach funktionieren. Warum auch nicht…Ciska und Devil

Und es hat funktioniert: Devil und Ciska sind ein Herz und eine Seele, was bei der Dame des Hauses keine Selbstverständlichkeit ist.

Und Devil darf jetzt mit seinen 14 Jahren endlich erleben, was es heißt, wenn man von seinem Frauchen so genommen wird wie man bzw. Hund ist. In seinem bisherigen Leben musste er oft spüren, dass man ihn für unzulänglich empfand, weil er nicht die Zugmaschine schlecht hin war, die sich die Personen hinten auf dem Wagen stehend wohl gewünscht hätten.

Wir danken Frau K., dass sie Devil diese unfassbar große Chance gegeben hat und er nun hoffentlich noch viele Monate und Jahre in seinem neuen Zuhause genießen darf.
Danke, dass Sie, Frau K. einem der oft chancenlosen Oldies geholfen haben. Diese haben etwas Besonderes an sich - wer mit ihnen lebt, wird das bestätigen.

Ihr NfP-Team

 

 

 

 

 


 

Punktlandung für Taiga

Taiga

Taiga

Aus Zeitmangel kam Taiga in die Vermittlung und erwies sich in der Auffangstation in kürzester Zeit als äußerst umgängliche und liebenswerte Hündin. So verwunderte es auch nicht weiter, dass sie nicht mal den Weg zur Vorstellung auf die Homepage geschafft hat, sondern recht schnell Interessenten fand und schon bald wieder die Station hinter sich lassen durfte.

Seither ist sowohl für ausreichend menschliche Gesellschaft gesorgt als auch durch Noah, den Vierbeiner der Tochter, für Interaktion mit Artgenossen. Ausgedehnte Spaziergänge stehen natürlich genauso auf der Tagesordnung wie ausgiebige Schmusestunden. Kurz gesagt: Taiga ist rundum in die Familie eingebunden. – Was könnte sich ein Hund mehr wünschen?

Taiga

Das neue Frauchen erzählt, wie es Mensch und Tier miteinander ergeht:

Taiga

„Taiga ist vom ersten Tag in ihrem neuen Zuhause ausgeglichen gewesen. Menschen gegenüber ist sie sehr freundlich und auch mit Kindern kann sie sehr gut umgehen.

Mit anderen Hunden will sie spielen und ist bisher noch nie aggressiv gewesen.

Anfänglich hat Taiga jede Gelegenheit genutzt, es sich auf dem Sofa oder dem Sessel bequem zu machen. Nach etwa einem Monat konnte ich ihr das abgewöhnen.

Bei Berührungen in ihrem Bett hat sie mich anfangs angeknurrt, ebenso wenn ich ihrem Futternapf zu nahe kam. Inzwischen hat sich das gelegt und sie holt sich ihre Streicheleinheiten regelmäßig ab, legt sich hin, streckt alle Viere von sich, und lässt sich kraulen. Ihr Revier (in der Wohnung) hat Taiga anfänglich stark verteidigt, wenn Noah (Australien Shepherd, 1 Jahr alt) bei mir zur Tür reinkommt. Jetzt kann man sie im Garten toben lassen und sie sind gute Freunde.

Taiga und NoahTaiga

Erst seit Ende Februar kann ich Taiga im Garten ohne Schleppleine laufen lassen, da ich vorher Angst hatte, dass sie ein Loch findet, um aus purer Neugier oder weil sie etwas in der Nase hat, auszubüxen. Ihr Jagdtrieb ist sehr ausgeprägt. Inzwischen ist der ganze Garten abgesichert.

Sie kommt, wenn man sie ruft (meistens) und ich kann mit gutem Gewissen sagen, dass sie sich wohlfühlt und ich viel Freude mit ihr habe.

Ich will Taiga nicht mehr missen. Ebenso die ganze Familie.“

 

Sicherlich kann sich auch Taiga ein Leben ohne ihre Zweibeiner nicht mehr vorstellen. So hat sich alles glücklich gefügt und einer erfüllten Husky-Zukunft steht nichts mehr im Wege.

Taiga

Wir wünschen Taiga und ihren Menschen alles Gute und freuen uns, dass diese liebenswerte Pelznase so schnell ein tolles Zuhause gefunden hat.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde e.V., Freudenstadt

 


 

Twister
Am Grunde des Herzens eines jeden Winters liegt ein Frühlingsahnen,
und hinter dem Schleier jeder Nacht verbirgt sich ein lächelnder Morgen.

(Khalil Gibran)

Twister

Twister

Für Twister, den netten Husky-Mix interessierte sich unverständlicherweise kaum jemand. Aber es dauert wohl manches Mal ein wenig, bis sich Topf und Deckel finden. Nach einem längeren Probewohnen hat die Familie nun festgestellt, dass gerade eine Type wie Twister nicht mehr wegzudenken ist.Twister

Wir freuen uns sehr für Twister und danken seiner damaligen Retterin, Anne B., ganz herzlich für ihren Einsatz und die Unterstützung bei der Vermittlung.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde e.V., Freudenstadt

 

Twister

 

„Wir wollten eigentlich…

Twister der Clown

Wir wollten einen perfekten Hund. Wir bekamen einen sturen und eigensinnigen Kerl, der sich oft zum Clown macht.

Wir wollten einen Hund der perfekt hört. Wir bekamen einen Macho, der uns durch seine Aktionen manchmal blamiert.

Wir wollten einen Spielgefährten für unsere Kinder und unsere Hündin. Wir bekamen einen Hund der sich meist zurückzieht und uns beobachtet von seinen Platz aus.

Das ist unser Twister. Ein wundervoller und schöner charakterstarker Husky-Mix. Er macht seiner Rasse alle Ehre. Er galt als nicht einfach vermittelbar, da sich kaum jemand für ihn interessierte.

Twister

Nun haben wir nach 2 Monaten einen Hund der nachts auf uns aufpasst, sein Mädchen (Hündin Chebbi) verteidigt und anderen Hunden zeigt „Hey die gehört zu mir“. Er kommt und legt seinen Kopf auf den Tisch und schaut uns liebevoll an. Legt sich hin, alle Viere nach oben, singt los und will gekrault werden.

Er ist einfach unser Twister ❤ der durch seinen Anblick, wegen der zwei unterschiedlichen Augenfarben, dich denken lässt „Oh weia ein diabolischer KERL“. Doch weit gefehlt er ist der Beste für unsere Familie.

Langeweile kommt mit Twister nie auf ❤ „