Die "Glückspelze" der Nothilfe für Polarhunde e.V. danken allen, die mitgeholfen haben, ihnen einen Platz zum Leben zu geben.
Nordische, die im Oktober 2016 ein neues Zuhause gefunden haben

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Ben – Der Erste aus dem Brüder-Trio ist vermittelt

Mitte Mai 2016 zog das Brüder-Trio Ben, Iron und Mexx in unsere Station ein und obwohl die Rüden mit ihren 9 Jahren eigentlich eher „Senioren“ hätten sein sollen, überraschten sie uns mit ihrer Fitness und vor allem immensen Kräften. Und es stellte sich als gar nicht so leicht heraus, für diese Konstellation das passende Zuhause zu finden, denn die meisten Interessenten für ältere Tiere sind solcher Sportlichkeit einfach nicht gewachsen.

Im Juli war dann aber Familie Z. auf der Suche nach einem neuen Gefährten für ihre „verwitwete“ 10-jährige Hündin Jenny, um deren Trübsinn ein Ende zu bereiten. Es gab einige jüngere Kandidaten, die schon auf der Homepage ins Auge gestochen waren, doch beim Besuch in der Station stellten wir auch Ben und seine Brüder vor. Und nach der gemeinsamen Gassirunde waren alle Familienmitglieder davon überzeugt, dass man diese Burschen keineswegs zum alten Eisen zählen konnte.

Ben kristallisierte sich schnell als Favorit heraus und da Familie Z. uns schon durch die Vermittlung von Jenny und ihrem verstorbenen Gefährten Shadow bekannt war, durfte er noch am selben Tag ins Badische umziehen. Eine richtige Blitzvermittlung! Und auch die erste Rückmeldung ließ nicht lange auf sich warten:

Ben schläft„Wir sind gut mit Ben heimgekommen. Anfangs auf der Fahrt musste er neugierig die Gegend anschauen, doch nach einer Weile wurde er endlich müde und hat sich etwas hingelegt.

Daheim hat er dann Haus und Garten besichtigt. Allerdings fand er keine Ruhe. Er legte sich kurz hin, stand wieder auf, lief herum. Vielleicht suchte er seine Kameraden?Ben im Auto

Als es nicht mehr so heiß war, sind wir mit beiden auf eine erste Erkundungstour durch die Umgebung losgezogen. Ben lief sehr ordentlich. Er schaute neugierig in jeden Weg und Hof hinein und Jenny zeigt ihm stolz und mit neuem Schwung, wohin wir laufen.

Allerdings muss er sich ab sofort abgewöhnen, aus Pfützen zu schlabbern. Zum einem wegen möglichen Dünge- oder Spritzmittelresten (Pfützen sind bei uns meisten in Maisfeldern), zum andern haben wir mittlerweile 3 x geputzt, weil er mit Durchfall die Wohnung geziert hat. Aber im Baggersee durfte er dann baden und trinken so lange er wollte.

Einen Blumentopf hat er übrigens auch schon von der Fensterbank geholt. Naja, das gehört am Anfang dazu (genauso, dass man nicht in die Betten darf!!)

Die Nacht war sehr ruhig. Er war ja von den vielen Ereignissen abends ganz ko. Außerdem musste er heute 3 x laufen. Wir hören Ben sowieso kaum. Er bellt, jault, singt oder knurrt nicht. Dafür kommt er immer mehr zum Schmusen.

Jenny und Ben nähern sich auch langsam. Höhepunkt heute war das gemeinsame Schlafen unter dem Schreibtisch. Doch irgendwann war es Jenny dann doch zu viel und irgendwie sind sie sich dann einig geworden. Ja, das muss sie auch lernen, sich wieder auf einen neuen Kameraden einzustellen.

Ben hat ein Leckerli ergattertDas Rascheln der Leckerli-Tüte kennt Ben auch schon. Dass man vor dem Leckerli noch Platz machen und Pfote geben soll, kommt erst in der nächsten Zeit. Auf die freuen wir uns schon alle. Wir sind mal gespannt, was er im Urlaub zu dem Ostseewasser sagt.“

Vor dem Start in den Urlaub hat Ben allerdings noch für einen Schreckmoment gesorgt, als er einen eigenmächtigen Ausflug unternahm: er sprang aus dem Fenster im oberen Stock. Zum Glück hat er sich außer einer kleinen Schramme an der Nase nicht weiter verletzt. Aber nun war zumindest klar, dass die Eingewöhnung von Ben besondere „Vorsichtsmaßnahmen“ erfordert. Doch nachdem das geregelt war, konnten Ben und Jenny sich mit ihren Menschen auch dem Urlaubsvergnügen hingeben. Schön, dass er zwischendurch noch Zeit für ein paar Zeilen an uns gefunden hat:

„Hallo, ich bin‘s, Ben. Vor drei Wochen wusste ich nicht, was mir passierte, als ich ins Badische entführt wurde. Die ersten Tage waren sehr seltsam: keine Hunde weit und breit, nur eine hüpfende Hundedame in meinem Alter. Doch langsam habe ich mich an diesen Zustand gewöhnt und auch daran, dass ich dreimal am Tag laufen darf. Jedoch ist es mir strengstens untersagt, aus Pfützen zu saufen und aus Fenstern zu springen.

Mittlerweile habe ich eine weitere, lange Autofahrt hinter mir. Zum ersten Mal mache ich Camping-Urlaub an der Ostsee und ich muss euch sagen: es gefällt mir ausgesprochen gut. Das Ostsee-Wasser schmeckt besser als die Pfützenbrühe und man kann beim Trinken komplett hinein stehen. Ich bin den ganzen Tag im Freien oder im offenen Auto am Campingplatz, meine Zweibeiner sind ständig um mich herum und es gibt sooo viel Neues zu entdecken.Ben an der Ostsee

Mit meinem Herrchen habe ich eine tolle, lange Radtour gemacht: Ich konnte richtig zeigen, wieviel Kraft in mir steckt. Außerdem bin ich auch schon gejoggt und gerollert. Abends gibt es immer feine Leckerli, meistens getrockneter Pansen. An das normale Futter muss ich mich allerdings noch etwas gewöhnen.

Es tut mir leid euch sagen zu müssen, dass ich euch nicht wirklich vermisse. Die neue Familie gibt sich alle Mühe, mich bei Laune zu halten.

Auf Jenny habe ich, glaube ich zumindest, auch einen guten Einfluss: Sie ist wieder aktiver als früher, rennt und schnüffelt überall, wo ich auch schnüffele (und ich schnüffele, wo sie schnüffelt) und ist wieder mehr sportlicher unterwegs als früher („Es kann doch nicht sein, dass der Neue mich überholt.“).Ben mit Familie

Ich habe auch ein neues Hobby gefunden: Das Erkunden von fremden Kofferräumen. Leider teilen diese Leidenschaft nur sehr wenige. Auch besteht mein Herrchen auf getrennte Betten und Futterplätze. Na ja, der Klügere gibt nach.“

Dem ist eigentlich nicht mehr viel hinzuzufügen. Für Ben hat ein neuer und aufregender Lebensabschnitt mit vollem Familienanschluss begonnen – genau so, wie wir es uns für unsere Schützlinge wünschen. Wir bedanken uns herzlich bei Familie Z., dass Ben diese Chance erhalten hat und wünschen den zwei Vier- und den vier Zweibeinern noch viele glückliche und erlebnisreiche gemeinsame Jahre.

Ben

Das Team der Nothilfe für Polarhunde e.V., Freudenstadt

 


 

Jackson heißt jetzt Demon und entpuppt sich als Schaf im Wolfspelz

Jackson

Dass Jackson ein ganz besonderer Vierbeiner ist, war schon in der Auffangstation spürbar. Und seine Homepage-Vorstellung sprach auch viele Adoptionswillige an.Jackson Gelandet ist er schließlich bei einer jungen Familie, wo er sich im Nu in die Herzen geschlichen hat. Auf den neuen Namen „Demon“ hat er innerhalb kürzester Zeit gehört und auch sonst hat unser Hübscher sich als sehr gelehrig erwiesen.

„Nach 27 Jahren haben wir uns endlich doch entschieden, einen Hund bei uns aufzunehmen. Für uns war es von Anfang an klar, dass es ein Husky sein soll. So sind wir in die Auffangstation nach Gauselfingen gegangen, die uns bei ihrer Eröffnung schon sehr beeindruckt hat. Wir schauten uns mehrere Wochen um, haben verschiedene Hunde kennengelernt, die zu uns passen könnten.

Jackson der Erdarbeiter

Eigentlich haben wir uns dann für eine ältere Hündin entschieden, doch es kam ein Neuzugang in die Station, den sie uns vorstellten. Das war Demon – ein lieber, zutraulicher, bildhübscher Husky Rüde.Jackson Zuhause Bei meinem Mann war es Liebe auf den ersten Blick, auch mein 2-jähriger Sohn mochte ihn sofort. Nur ich war etwas skeptisch. Wir besuchten Demon immer an den Öffnungszeiten, um ihn kennen zu lernen. Doch schon am zweiten Besuch war klar: das ist der richtige Hund für uns!

Nachdem wir zu Hause alles vorbereitet hatten, haben wir unser neues Familienmitglied abgeholt. Er ging mit uns mit, als wäre er schon sein ganzes Leben bei uns gewesen. Das Autofahren bestand er mit Bravour. Auch als wir zu Hause ankamen, war er sehr entspannt, womit wir nicht gerechnet hätten. Er erkundete seine neue Umgebung selbstständig, kam zu uns und legte sich zu uns. Die erste Nacht im neuen Zuhause war sehr gut.

Jackson spielt

Demon konnte von Anfang an alleine bleiben, doch er freut sich auch riesig, wenn wir wieder da sind. Er macht sich auch bemerkbar, wenn er raus muss. Wenn doch mal etwas passiert, dann hat Demon sehr viel Angst und versteckt sich.Jackson

Demon ist ein aufgeschlossener Hund, geht auf Menschen und andere Hunde immer freundlich zu. Er hat keine bösen Absichten und möchte immer spielen. Demon strahlt zu 99% Ruhe aus, es muss sehr viel geschehen, dass Demon sich wehrt. Er geht Konflikten aus dem Weg.

Beim Spielen kann er sein Spielzeug nicht wieder zurück bringen, er springt lieber damit rum oder lässt es einfach irgendwo liegen.

Jackson

Demon fällt es auch schwer, bei Fuß zu gehen, da er springen und laufen möchte. Am Roller (City Roller) macht er sich sehr gut. Er hat sehr viele Freunde gefunden, egal ob Rüde oder Hündin, Fußhupe (kleiner Hund) oder großer Hund. Ältere Hunde haben ein kleines Problem mit Demon, da er ihnen zu stürmisch ist. Dies akzeptiert Demon sofort und schaltet dann einen Gang runter.Jackson und die Schafe

Demon hat auch Tage, an denen er eifersüchtig auf unseren Sohn ist. Er ist aber kein bisschen futterneidisch, unser Sohn richtet ihm sein Essen und kann auch jederzeit hin.

Für die Nachbarschaft ist Demon ein Traumhund. Er bellt und stört nicht. Demon liegt frei im Hof OHNE Leine und OHNE Zaun. Er kann auch ohne Leine Gassi gehen und folgt auch zu 95%. Allerdings liebt er Mäuse…

Dafür bleibt Demon aber sogar bei Katzen im Hof liegen. Auch bei unseren Schafen klappt es ganz gut mit ihm.

Demon ist wie ein Sechser im Lotto! Wir haben es nicht bereut ihn zu nehmen.“

Jackson mit Familie

Und wir haben es nicht bereut, ihn Familie B. anvertraut zu haben! Es ist schön zu sehen, wie wohl sich Demon fühlt und wie innig die Beziehung zu seinen Menschen ist. Die besten Voraussetzungen also für eine lange glückliche Zukunft. – Wir wünschen viel Spaß dabei.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde e.V., Freudenstadt

 


 

Thor – der XXL-Malamute macht riesig Spaß

Thor begrüßt die Interessentin

Mit Thor hatten wir einen wirklichen Hünen in die Vermittlung bekommen.Thor Laut Vorbesitzern ein Malamute-Husky-Mix, aber von Optik und Verhalten her ein lupenreiner Malamute. Und ein absolut toller Kerl. Nun wissen wir aus Erfahrung, dass es bei den Malamuten oft eine gewisse „Anlaufzeit“ braucht, bis sich Interessenten melden. So war es auch bei Thor, aber in seinem Fall überraschte uns die Lawine, die er dann los trat, doch ein bisschen. Viele Hundefreunde wollten diesen faszinierenden Rüden kennenlernen und etliche der Anfragen waren vielversprechend.

Entschieden haben wir uns letztlich für Menschen, die bereits Malamute-Erfahrung haben und bei denen wir den durchaus noch pubertierenden Thor in besten Händen wissen. Wie gut er sich in sein neues Leben eingefügt hat, erzählen seine Zweibeiner am besten selber:

Thor

„Nach der Abholung in der Auffangstation in Burladingen kam Thor ja in unser Wohnmobil. Nach anfänglichem Zögern, in die große Hundehütte "Wohnmobil" zu steigen, hat er schnell bemerkt, da gibt es Futti, Krauli... und ist gemütlich, sein künftiges Rudel ist auch da drin. Er hat sich während der Fahrt hingelegt und keinen Mucks bis zur Ankunft von sich gegeben.Thor im Wohnmobil

Wir haben dann zwei Tage Wohnmobilurlaub mit ihm gemacht, in der Natur... sind viel mit ihm gelaufen. Er hat binnen Stunden jegliche Scheu verloren, kam rein und raus, wie er wollte.

Erlebnis am Weitsee: Wälzen in Kuhscheiße... Okay, wir leben ja in der Natur und kennen auch das von unserem leider verstorbenen Roy. Megafürchterlicher Gestank, so hat er gleich mal seine erste Waschung mit Geduld und Grummeln mitgemacht. Wie kann Frauchen auch mit einem Waschlappen den Tarngestank wieder wegmachen wollen?

ThorDann kam das große Schnüffeln hier zu Hause, hat die Eltern/Schwiegereltern liebevoll begrüßt und die zwei Gärten ausführlich untersucht. Er kommt mit allen klar, hat mittlerweile richtige Fans in der anfangs "oh Gott, wie groß ist der denn"-Nachbarschaft. Und noch mehr Fans unter den Kindern.

Unserem sehr erfahrenen Tierarzt wurde er auch schon vorgestellt. Der war beeindruckt von der Größe und gab gleich Tipps, auf was man gesundheitlich alles achten soll bei dieser Größe. Der Tierarzt hat sogar seine Frau und Kind geholt, um ihn zu bestaunen (macht er sonst nie).

Nach mittlerweile jetzt 10 Tagen öffnet er sich immer mehr. Thor freut sich sehr, wenn Frauchen oder Herrchen nach Hause kommen, einer ist ja immer da. Er knabbert dann liebevoll an den Händen, lehnt die Ohren ganz zurück, und lehnt sich an uns an... Und wenn Kraulstunde ist, sitzt er witzigerweise mit einer "Arschbacke" auf der Couch und fällt fast um, weil er sein ganzes Gewicht vor lauter Wonne auf die Arschbacke und den, der ihn krault, verlagert.Thor

Beim Gassigehen können wir ihn schon teilweise von der Leine lassen, zum Toben und Spielen, selbst ein vorbeilaufender Feldhase hat ihn nur kurz in den Jagdmodus gebracht, war aber schnell wieder abzulenken und hat sich auf das Ballispiel konzentriert.

Ach übrigens: Dass Thor Türen öffnen kann, haben Sie ja geschrieben, aber er kann auch Schubladen aufmachen..

Thor ist eine liebevolle Wühlmaus. Binnen drei Sekunden sind Schützengräben ausgehoben, da kann kein Soldat mithalten.

Thor ist angekommen. Wir sind nun langsam wirklich ein Rudel, wo Thor auch akzeptiert, wer die Rudelführer sind – nicht immer, aber immer öfter. Daran arbeiten wir liebevoll.“

Und weil die Begeisterung über Thor so groß ist, kam einige Zeit später ein weiterer Bericht:Thor tobt mit Hunden

„Wir waren mit Thor im Wohnmobil-Urlaub in Italien. Mittlerweilen können wir ihn zum Toben von der Leine lassen, nach viel Training mit der Schleppleine. Er hat auch keinen Drang mehr abzuhauen und bewegt sich maximal im Umkreis von 50 Meter. Er schaut sich immer wieder nach Herrchen und Frauchen um und kommt auf Zuruf.

Thor knüpft Kontakte

Auch hat Thor viele andere Hunde und Zweibeiner kennengelernt. Und er hat sein vorgesehenes Plätzchen auf seiner Couch im Wohnmobil als seinen Relax- und Schlafplatz angenommen, wo er dann auch während der Fahrt sooooo gerne entspannt liegt. Wir denken, er durfte früher nicht auf eine Couch, bei uns darf er es, auch zuhause, wir haben genug Platz. Und wir können nur sagen: nach dem Gassigehen und toben ist er eine richtige Couch-Potatoe.“Ob groß ob klein, Thor mag alle

Das hört sich doch nach einem super Hundeleben an, da könnte man glatt neidisch werden. Aber nein, wir gönnen es Thor, dass er dieses paradiesische Plätzchen ergattert hat und wünschen ihm und seinem zweibeinigen Rudel noch viele schöne und erlebnisreiche gemeinsame Jahre.

Thor

Das Team der Nothilfe für Polarhunde e.V., Freudenstadt

 


 

Shadow, der zig Zuhause hätte haben können...

Shadow mit der Mietze

Es gibt immer wieder Nordische, die durch ihr gemäßigtes Temperament und ihre „Einfachheit“ die Herzen unserer Website-Besucher höher schlagen lassen. Die Zahl der Interessenten ist entsprechend hoch. So auch beim Husky-Rüden Shadow, der zwar ein sportlicher Zeitgenosse ist, aber nicht so anspruchsvoll wie die meisten Vertreter seiner Rasse.Shadow

Für ihn meldeten sich sehr viele Interessenten, die wir zunächst wegen des geplanten Besuches der Hündin „Candy“ nebst Besitzer vertrösten mussten. Wie nachstehend zu lesen und auf den Fotos zu sehen ist, haben sich Mensch, Hunde und Katze gesucht und gefunden.

Shadow und Candy

Wir wünschen dem Quartett alles Gute für die Zukunft und freuen uns, zwischendurch immer wieder einmal etwas zu hören.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde e.V., FreudenstadtShadow und Candy

 

„Liebes Team der Nothilfe für Polarhunde,Candy und Shadow

am 14. 10. bin ich mit meiner Husky-Hündin Candy nach Sachen-Anhalt gefahren, um mit ihr den Rüden Shadow kennen zu lernen. Eine Übernachtung hatte ich gebucht, damit alles in Ruhe stattfinden konnte.

Schon bei der ersten Begegnung stellte sich heraus, dass die beiden sich mögen. Wir sind dann einige Stunden spazieren gewesen und Shadow hat sich als sehr ruhig und ausgeglichen gezeigt. Seine Vorbesitzer waren auch zufrieden wie gut die beiden zusammen laufen.

Shadow

Abends und am nächsten Tag haben wir uns noch zu Spaziergängen getroffen. Schnell war beiden Seiten klar, dass die zwei gut zueinander passen. Shadow hat dann mit uns die Heimreise angetreten und er war auch ganz ruhig im Auto trotz der 4-stündigen Fahrt.Candy, Shadow und Damon

Daheim angekommen hat Shadow erst mal sein neues Zuhause erkundet, wobei er sich kein bisschen unsicher fühlte. Als erstes lernte er meinen Kater Damon kennen, was überraschend gut verlief, die beiden haben bisher keine Probleme miteinander.

Shadow zeigt sich als sehr ruhiger Mitbewohner und versteht sich auch in der Wohnung sehr gut mit Candy, die beiden haben sich noch nicht einmal angegrummelt. Selbst beim Füttern keine Spur von Neid.

Shadow und Candy

Beim Spaziergang laufen sie brav nebeneinander her und es gibt auch keine Probleme bei Hundebegegnungen, Shadow ist da sehr ausgeglichen und ruhig. Abends liegen die beiden in ihren Körbchen ganz nah beieinander und ich bin mir sicher, dass Shadow nun ein endgültiges Zuhause gefunden hat.

Candy und Shadow

Viele Grüße von uns vieren aus Niedersachsen“

 


 

Akino im Glück …

Akino

Nun haben wir auch Post vom ruhigen Shiba-Rüden „Akino“ bekommen, der fast 10 Jahre zusammen mit der Shiba-Hünin „Ainia“ zusammenlebte.Akino

Auch hier lesen wir, dass die Trennung dem kleinen Nordischen keinerlei Schaden zugefügt hat, sondern sogar beide für sich neu aufleben lässt.

Bei „Akino“ sind wir wieder einmal mächtig stolz auf die neuen Besitzer, da es junge Menschen sind, die sich vorsätzlich für einen älteren Hund entschieden haben. Sie haben auch während der Vermittlung keine Mühen und Wege gescheut.

Einen herzlichen Dank, Respekt und alles Gute, sagt das Team der Nothilfe für Polarhunde e.V., Freudenstadt

Akino

Akino, ein wahr gewordener (Hunde-)Traum.

Wir haben lange immer wieder bei der NfP nach einem Shiba-Inu gesucht, der gut zu uns als Hunde unerfahrenen Menschen passt. Als wir dann Akino gefunden haben und ein Besuch bei ihm zu Hause möglich war, haben wir uns sofort verliebt. Kurze Zeit später durften wir ihn dann mit zu uns nach Hause nehmen.Akino

Die Fahrt haben wir ohne Probleme geschafft. Während seiner ersten Nacht bei uns und am folgenden Tag war er aber sehr ängstlich. Die Beschreibung, dass Akino ein sehr sensibler Hund ist, trifft es sehr gut.
Eine neue Wohnung, der Verlust seiner ehemaligen Besitzern und seiner Hundefreundin Ainia hat man ihm sichtlich angemerkt.

Später hat er sich dann aber getraut seine neue Wohnung zu inspizieren. Dabei hat er auch seine Lieblingsschlafplätze gefunden.
Er wurde von Tag zu Tag zutraulicher und verblieb dann auch immer länger und öfter an diesen Orten, wenn wir auch dort waren.

Mittlerweile können wir nicht mehr Abendbrot essen, ohne dass er Shiba-typisch neben dem Tisch sitzt und Ausschau hält, nach alldem was „aus Versehen“ vom Tisch fällt. Er folgt uns überall hin, egal ob wir Essen kochen, arbeiten, schlafen, relaxen oder alles was man zu Hause so machen kann, ohne dass er daneben liegt.

AkinoAuch beim Gassi gehen war Akino anfangs noch ziemlich zurückhaltend und hat an allem geschnuppert. Daher sind wir auch immer gar nicht so weit gekommen. Inzwischen hat er die Umgebung aber ausgiebig erkundet und auch schon einige andere Hunde getroffen. Durch die Runden mit Akino haben sogar wir neue Wege entdeckt und unser Dorf besser kennen gelernt. Er hat unterwegs auch schon viele Komplimente bekommen, was für ein hübscher und lieber Hund er ist.

Er ist einfach ein Traumhund, der sehr gut hört, lieb und vor allem sehr ruhig ist.
Wir bereuen zu keiner Zeit diesen Schritt getan zu haben und hoffen, dass Akino trotz seiner bereits 10 Jahre noch ganz viele glückliche und gesunde Jahre bei uns verbringen wird.

Akino

Ein großes recht herzliches Dankeschön an das gesamte Team der NfP für die Vermittlung und der weiteren Betreuung bei sämtlichen Fragen.

Grüße senden

Lisa, Jan & Akino

 


 

Ainia

Ainina

Glück kann man nicht kaufen,
aber man bekommt es unverhofft geschenkt…
(MS)

Ainina

Die aufgeschlossene Shiba-Hündin „Ainia“ suchte gemeinsam mit ihrem Kumpel „Akino“ ein Zuhause. Der Wunsch war der, dass beide Hunde zusammen ein Zuhause finden. Leider war es nicht umsetzbar.Ainina und Paule

Beide sind auch sehr verschieden – Ainia, die aufgeschlossene und vorwitzige Hündin und Akino, der zurückhaltende ruhige Rüde. Gerade bei solch unterschiedlichen Charakteren tut es den „Paaren“ aus unserer Erfahrung heraus sogar gut, nochmals einen Neuanfang zu starten.

Wir möchten stellvertretend für die neuen Besitzer über Ainia’s Neuanfang berichten, da sie derzeit mit ihren Menschen und Akita-Mix Paule unterwegs im Wohnmobil ist.

Es kann nur Gutes berichtet werden. Ainia hat sich sofort mit Paule verstanden. Auch wenn er sie in seinem Garten hier und da noch zurechtweist, so versteht sie seine Sprache und akzeptiert sein Meckern. Ansonsten läuft alles einfach nur prima. Es gibt nichts Negatives zu berichten – weder über das Einleben und Benehmen von Ainia noch in Sachen Verträglichkeit untereinander.Ainina

Zusammengefasst ist halt einfach nur zu schreiben und auf den Bildern zu sehen:

P E R F E K T

Ainina und Paule

Wir freuen uns sehr, dass beide Shiba’s sehr schnell ein Zuhause gefunden haben. Wir danken den Eheleuten M. dafür, dass sie keine Mühen gescheut haben, Ainia zu besuchen und kennen zu lernen. Vor allem finden wir es prima, dass Ainia’s Alter keine Rolle spielte.

Ainina und Paule

Sicherlich werden wir in einigen Wochen auch ihren eigenen Bericht über Ainia und Paule von ihnen veröffentlichen können. Die Rückmeldung, dass sie das Mädel nie mehr hergeben werden, haben wir schon bekommen.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde e.V., Freudenstadt