Die "Glückspelze" der Nothilfe für Polarhunde e.V. danken allen, die mitgeholfen haben, ihnen einen Platz zum Leben zu geben.
Nordische, die im April 2017 ein neues Zuhause gefunden haben

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Asena hat ihre Familie zum Durcheinanderwirbeln gefunden

Asena

AsenaMit der circa einjährigen Siberian-Husky-Hündin Asena war ein kleiner unkomplizierter Wirbelwind bei uns in der Station eingezogen. Obwohl Asena davor nur draußen in einem Garten und als Einzelhund gelebt hatte, fügte sie sich gut in die Gruppe ihres Geheges ein. Überhaupt reagierte sie auf alles sehr souverän und selbstbewusst, so dass wir den Eindruck hatten, dass sich Asena trotz ihres jugendlichen Alters auch gut für „Hundeanfänger“ eignen würde.

Es meldeten sich bald Interessenten, die zwar keine Hunde-, aber doch Huskyanfänger waren. Bei den Kennlern-Spaziergängen klappte alles gut, und so entließen wir Asena gerne und zuversichtlich in diese Familie. Und Asena ging die ganze Sache sehr klug an: Solange die Brave spielen, bis die Menschen einen nicht mehr gehen lassen wollen – und dann alles austesten: Buddeln, Nagen, Türen öffnen – eben alles, was so einem Jungspund einfällt. Aber die Familie nahm es mit Humor, wie Sie hier lesen können:

Asena

„Im August 2016 mussten wir unsere Hündin Nala gehen lassen, nach 15 Jahren. Für uns stand fest, wir wollen wieder einen Hund, aber erst im neuen Jahr. Im Internet informierten wir uns, entdeckten auf der NfP-Website Asena und waren sofort begeistert.Asena

Wir haben uns sofort alle möglichen Infos über Huskys eingeholt, da zwar schon Jagdhunde in der Familie waren, aber noch keine Huskys. Auch machten wir einen Termin zum Probegassigehen; beim ersten und zweiten Gassigehen war alles super, die Entscheidung war gefallen, wir hatten ein neues Familienmitglied für uns gefunden.

Es gab noch eine Platzkontrolle bei uns und unserer Umgebung, mit Tipps für ein huskysicheres Zuhause und Garten, und dann konnte Asena geholt werden.

Asena

Die ersten drei Wochen hatten wir einen total lieben Hund, aber dann fühlte Asena sich hier zuhause und testete alles aus. Sie fing auch an, alles mit den Zähnen zu testen. Mit viel Training, Geduld, aber auch Konsequenz und Liebe haben wir fast alles hinbekommen. Am Rest arbeiten wir immer noch, und es wird auch, denke ich, kein Ende nehmen, obwohl fast alles jetzt gut klappt (bis auf immer wieder kleine Ausrutscher).Asena

Es grünt wieder etwas im Garten, obwohl wir nach den ganzen Kauattacken nicht mehr damit gerechnet hatten.
Der meiste Rasen grünt trotz der Buddelei.
Die Möbel im Haus haben es nur leicht angekaut gut überstanden.
Schuhe brauchten wir einige NEUE Paare, weil unser Schuhschrank eine Schiebetür hat und weil Türen kein Problem sind, Asena macht alle auf.
Leinen und Geschirre brauchten wir auch schon einige, schmecken wohl lecker.
Der Wassernapf muss im Ständer gesichert sein, sonst wird er ausgeleert

Draußen fühlt Asena sich am wohlsten, egal ob beim Spaziergang oder im Garten. Auch nach einem Spaziergang von zwei Stunden tobt sie noch mit Freund Lucky und Freundin Murmel im Garten. Sie liegt auch gerne im Garten, tagsüber unter der Hecke, nachts auf der Liege.

Jagdtrieb ist vorhanden: Asena fängt sehr viele Mäuse, von allem anderen konnten wir sie bisher fernhalten.Asena mit den Hundekumpels

Auch wenn die Veränderung sehr groß war für ALLE, wollen wir, glaube ich, ALLE nicht mehr tauschen und können uns in absehbarer Zeit auch vorstellen, unser Rudel um einen weiteren Vierbeiner zu erweitern.

Ich glaube, auch im Namen von Asena noch etwas sagen zu können:
„Ich bin in meinem Familien-Rudel angekommen und mag meine Familie. Sie klauen mir zwar immer die Mäuse aus dem Maul und finden es auch nicht toll, wenn ich alles ankaue oder den Garten umgrabe, aber ich mag sie und zeige es auch. Ich liebe die Spielstunde am Samstag mit vielen Hunden, auch mit Koda aus Gauselfingen. Mein Frauchen sagt immer, ich sei ein Monster, aber sie sagt auch Schmusemonster, darum glaube ich, sie meint es lieb.“

Familie S.“

Asena

Da bleibt uns nur – mit einem Lächeln – allen zusammen noch viel Spaß und Freude miteinander zu wünschen! Herzlichen Dank an die Familie, dass Sie Asena abgefangen, aufgenommen und ihr ein Zuhause geschenkt haben.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde e. V., Freudenstadt


Hera – Nomen est omen: sie ist einfach göttlich

HeraBereits wir in unserem Vermittlungstext haben von Hera geschwärmt: „friedlich, souverän, anhänglich, verschmust, aber nie aufdringlich, und trotz ihres Alters noch fit und aktiv“. Aber da waren auch zwei Tatsachen, die viele Menschen als „Manko“ ansehen und die uns bangen ließen, ob und wie schnell sich jemand für die Siberian-Husky-Hündin interessieren würde: Das eine eben Heras Alter – elf Jahre, das andere, dass sie bislang nur draußen gelebt hatte. Wir wissen zwar aus Erfahrung, dass sich „Draußenhunde“ sehr schnell an eine Wohnung gewöhnen und „im Normalfall“ auch sofort stubenrein sind – ob uns das jedoch potenzielle Interessenten glauben würden? Aber Heras Funke sprang über! Während ihr viel jüngerer Sohn Panda immer noch auf „seine“ Menschen wartet, durfte Hera die Station verlassen. Ihre Familie schwärmt genauso oder eher noch mehr von Hera als wir:

 

Hallo liebe Betreuer der Auffangstation und liebe Hundekumpels,

uns geht es miteinander sehr gut.

Ich, die Hundedame, mache meinem Namen alle Ehre. Ich benehme mich vorzüglich, wie es einer Göttin zugesprochen wird. Ich habe mich erstaunlich schnell an mein neues Zuhause und die neuen Gegebenheiten gewöhnt und das jüngste Rudelmitglied (26) dazu erkoren, mit mir manchmal seine Bettstelle zu teilen.Hera als Mäusejäger

Als begnadete Jägerin habe ich bereits einige Mäuse gefangen, und wenn meine Menschen mich nicht an der Leine führen würden, wäre vielleicht auch die eine oder andere Ente oder Katze meiner Schnelligkeit zum Opfer gefallen.
Leider schafft mein Herrchen beim Joggen mit mir erst drei Kilometer (ich könnte sicher noch mehr).
Danke noch einmal an alle lieben Menschen, die in der Zeit meiner Not für mich da waren und dazu beigetragen haben, dass es mir trotz leidvoller Erfahrung gut ging, indem kompetent und liebevoll für mich gesorgt wurde und ich das Vertrauen in Menschen nicht verlieren musste.

„Wir. Elka, Hannes und Georg, sind glücklich über die Entscheidung, Hera zu uns geholt zu haben.

Sie ist eine ganz, ganz tolle Hündin mit einem sehr schönen Charakter. Sie hat unsere Herzen im Flug erobert. Mittlerweile glauben wir, zu wissen, dass sie keine Türen öffnen kann (im Gegensatz zu unserer früheren Huskydame Aischa).

HeraEgal ob beim Wandern, Spazierengehen, Joggen, Bergsteigen …, es ist eine Freude, mit ihr unterwegs zu sein und sie zu beobachten. Zu unserer Überraschung machen ihr Treppen jeglicher Art keine Probleme – auch über Gitterroststege- und -treppen, wie sie in den Bergen manchmal verwendet werden, geht sie ohne Probleme – wow!!! Wenn wir nicht mit ihr unterwegs sind, hat sie sich mittlerweile ihre Lieblingsplätze erkoren. Klar- ihr Korb im Wohnzimmer / neben dem Schreibtisch meines Mannes im Büro / im Türstock zwischen Küche und Esszimmer oder Türstock zwischen Wohnzimmer und Flur / auf unserem Balkon / auf der Terrasse / neben unserem Bett oder im Bett unseres Sohnes. Meinen Schaukelstuhl versucht sie, mir noch streitig zu machen – mal sehen, wer gewinnt.

Hera

Mit Gästen und Besuchern in unserem Haus kommt sie sehr gut zurecht. Auch haben wir bis jetzt noch keine Situation erlebt, in der es mit anderen Hunden oder Menschen unangenehm wurde. Sie kann geduldig warten; lässt sich, wenn notwendig, die Pfoten anstandslos säubern; bettelt nicht, wenn wir am Esstisch essen,…. . Manchmal, wenn sie aufgeregt ist, macht sie ganz lustige Trippelschritte mit den Vorderläufen, fast wie ein kleines Kind. Sie ist trotz ihres Alters eine „Powerlady“, die sich aber im Haus ruhig verhält. Da, wo wir sind, ist sie auch.
Sie fährt gerne Auto; steigt ohne Probleme ein und aus; wartet auch mal im Auto – göttlich.

Hera ist zufrieden

Ihr merkt schon, sie hat unsere Herzen voll erobert, genießt die Streicheleinheiten von uns und unseren Gästen, und wir genießen ihre Anwesenheit.

Liebe Grüße aus der Hohenlohe,

Hera mit Elka, Hannes und Georg“

Ja, wir haben beim Lesen des Berichts gemerkt, dass Hera die Herzen ihrer Menschen erobert hat – und darüber sind wir sehr froh und sagen eben diesen Menschen herzlich danke dafür, dass Sie sich von Heras Alter und ihrer Vergangenheit nicht abhalten ließen, Hera in ihre Familie aufzunehmen. Wir wünschen dem hohenlohischen Viererrudel eine lange glückliche, gesunde und aktive Zeit miteinander.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde e. V., Freudenstadt


Buck - auch wenn ich Dir noch fremd bin, gebe mir die Chance, Dir meinen Charakter zu zeigen, und sicherlich wirst Du in mir einen Freund finden (MS)

Buck

So stand es im Vermittlungstext des hübschen Mischlingsrüden mit den stechend blauen Augen, der, bevor er in unserer Station einzog, sein bisheriges vierjähriges Dasein als Kettenhund gefristet hatte.Buck mit dem neuen Herrchen Buck braucht diese Chance, denn er ist ein Hund, der erst einmal prüft, ob er seinem menschlichen Gegenüber vertrauen kann. Erst wenn seine Bewertung positiv ausfällt, schließt er sich dem Menschen an, dann aber bedingungslos. Manchen Interessenten dauert dieser Moment des Abcheckens schon zu lange. Nicht aber Bucks heutiger Familie – sie gaben Buck die Zeit, die er brauchte, und dafür wurden sie mehr als belohnt:
          Buck
 Buck

Wir sind sehr glücklich, dass wir einen so liebevollen Hund von der NfP bekommen haben. Bei uns hat Buck schon seine Kosenamen – wir nennen ihn Bucki oder Bobeli. Kurz gesagt, er ist der Liebling der Familie. Nach den anfänglichen Schwierigkeiten, die eigentlich gar keine waren, hat er sich prima bei uns eingelebt. Er hat nur seine Zeit gebraucht sich einzugewöhnen, und diese Zeit haben wir ihm gerne gegeben. Auch Besucher sind mittlerweile herzlich willkommen und werden freudig begrüßt. Beim Spazierengehen hat er mit anderen Hunden keinerlei Probleme, er ist sehr sozial geworden.Buck

Es gibt einfach nur Gutes von unserem Bobeli zu berichten, und wir können nur danke sagen, dass wir ihn adoptieren durften.

Herr und Hund glücklich

Herzliche Grüße aus der Schweiz von Bobeli/Buck, Emil und Irene

Und wir bedanken uns erstens bei Ihnen, Emil und Irene, für die Chance, die Sie Buck gegeben haben und die er genutzt hat. Zweitens bedanken wir uns, sicherlich auch in Bucks Namen, bei der Tierfreundin, die Buck aus seinem Kettenhundedasein befreit hat, dass sie nicht weggeschaut, sondern im Gegenteil sich eingemischt hat. Wir wünschen dem „Bobeli“ und seiner Familie von Herzen eine glückliche gemeinsame Zeit!

Das Team der Nothilfe für Polarhunde e. V., Freudenstadt

 


Joe – aus dem Überraschungspaket Joe wird die Sportskanone Yukimo

JoeViel wussten wir nicht über ihn, als wir den vierjährige Siberian Husky Joe aufnahmen. Joe war, wie sein Leidensgenosse Jim, ein Fundhund, ihr früherer Besitzer konnte oder wollte nicht ausfindig gemacht werden. Joe schien noch nie etwas vom kleinen Hundealphabeth gehört zu haben, weder im Umgang mit Artgenossen noch mit Menschen. Aber wir wussten: Wer sich der Herausforderung, diesen ungehobelten, aber lieben Rüden zu erziehen, stellte, der würde einen tollen Gefährten bekommen. So sah es wohl auch Hündin Tosca, die mit ihrem Herrchen aus der Schweiz anreiste und sich „eigentlich“ mit einem anderen unserer Schützlinge hätte anfreunden sollte. Aber manchmal ist es eben so, dass Mensch denkt, Hund aber lenkt: Toscas Liebe fiel auf Joe – der Rest ist schnell erzählt: Herrchen hörte auf sie, Joe wurde Eidgenosse, auf Yukimo umgetauft und begeistert fortan sein Herrchen jeden Tag:

„Als ich mit meiner Hündin Tosca im Dezember 2016 auf die Schwäbisch Alb kam, um unseren neuen Gefährten zu besuchen, stellte sich schnell heraus, dass Tosca kein Interesse an dem von mir ausgesuchten Spielkameraden hatte. Denn sie verliebte sich in Joe vom Nachbargehege. Ich überließ Tosca die Entscheidung, wer ihr neuer Lebenspartner sein sollte – und meine süße Maus entschied sich eindeutig für Joe!

Yukimo und Tosca

Nach einigen Telefonaten mit meinem Vermieter war es dann am 11. Februar 2017 soweit: Die Reise führte uns erneut auf die Alb - doch diesmal nicht nur für einen Besuch, sondern um unser neues Familienmitglied abzuholen! Im neuen Zuhause wurde natürlich alles beschnuppert und zu meinem Glück für gut befunden.Yukimo und Tosca

Der Name Joe war meiner Meinung nach nicht passend für … naja, eben für Joe. Da mir der Name Yukimo sehr gefällt und auf eine gewisse Art dieser Name auch zu „Joe“ passte, haben wir uns entschlossen, Joe ab nun Yukimo zu nennen.

Die ersten Tage haben wir uns mit kleinen Spaziergängen herangetastet, jedoch habe ich schnell gemerkt, da geht mehr. Schon nach drei Tagen haben wir es riskiert, eine kleine Fahrradrunde zu machen. Von der ersten Sekunde an war die Freude an der Zugarbeit spürbar. Und so ging die Reise nach der ersten Eingewöhnungswoche in die Berge, d. h. in den Schnee. Da gab es dann kein Halten mehr, springen, ziehen, spielen und wieder von vorne.Tosca und Yukimo Das ist er, mein verspielter und arbeitsfreudiger Yukimo, von dem es hieß, dass er mit ein paar Stunden Spaziergang bedient ist. Aber wie Sie geschrieben haben, Yukimo ist ein Überraschungspaket. Was für ein Husky! Ein Prachtkerl! Kraft ohne Ende, da kommt Tosca kaum mit. Okay, zu ihrer Verteidigung muss ich sagen, sie ist eine zierliche und kleine Dame, im Vergleich zu Yukimo schon fast ein Zwerg.

Mit Tosca hat sich Yukimo von der ersten Minute an sehr gut verstanden. Schmusen war natürlich anfangs kein Thema, dafür kannten sich die beiden noch nicht gut genug. Und die Fütterung nebeneinander war eine Herausforderung für sich. Da wurden auch mal die Zähne gefletscht, um zu zeigen, wem welcher Napf gehört. Wie beim Futter so auch mit den Spielsachen - Teilen war ein Fremdwort. Heute, nur zwei Monate später, werden die Spielsachen und der Schlafplatz gemeinsam genutzt, und die Fütterung nebeneinander geht ohne Probleme.

Yukimo und Tosca

Dass Yukimo eine nicht einfache Vergangenheit hat, war mir bewusst. Dementsprechend habe ich nicht erwartet, dass wir schnelle Fortschritte machen würden. Doch da hat mich der Große eines besseren belehrt. Der Lernwille ist sehr groß, so lassen sich ihm Kommandos innert weniger Wiederholungen beibringen.Yukimo und Tosca Einzig, was einige Zeit beanspruchen wird, ist der Umgang mit Artgenossen. Denn da ist Yukimo noch sehr eigensinnig. Hündinnen akzeptiert er immerhin nach einer viertel Stunde Eingewöhnung. Doch Rüden könnten ihm fernbleiben, und dies zeigt er auch konsequent. Aber auch das werden wir in den Griff bekommen, da bin ich mir ganz sicher.Tosca und Yukimo

Alles in Allem bereue ich nicht, Yukimo zu uns geholt zu haben. Ich genieße jede Sekunde und Herausforderung, die er mir gibt. Und ich glaube, Tosca stimmt mir da zu.

K.S.“

Yukimo

Ende gut, alles gut – für Yukimo, für Tosca und für deren Menschen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei dem Herrchen, dass Sie auf Ihre Hündin gehört haben (keine Selbstverständlichkeit!), dass Sie sich auf das Abenteuer eines Überraschungspaketes eingelassen haben und wünschen Ihnen und Ihren beiden Fellnasen eine ausgefüllte und schöne gemeinsame Zeit!

Das Team der Nothilfe für Polarhunde e. V.


Jari – Zuhause … was bedeutet das?

Jari ist die Mutter von wir wissen nicht wie vielen Welpen. „Wühltischwelpen“, über deren skrupellosen Verkauf und gewissenlosen Kauf viel geschrieben wurde und wird. Fast gar nichts geschrieben wird über die Mütter und Väter dieser Welpen, über sie machen sich weniger Menschen Gedanken. Dass die einzige Daseinsberechtigung dieser Hunde das Zeugen und Gebären von Welpen ist und dass sie deswegen gerade nur so „versorgt“ werden, dass sie überleben. Die Shiba-Hündinnen Jari und Yuki waren zwei dieser Mütter. Jari

Als sie „in die Jahre kamen“ (Jari ist 2008 geboren), in der sie für’s Welpenbekommen nicht mehr so taugten, wollte der „Züchter“ sie loswerden. Über eine Tierschutzkollegin kamen sie von Thüringen zu uns. Da unsere Shiba-Pflegestelle mit einem anderen Notfell belegt war, wurden die beiden in der Station untergebracht – nicht der optimale Ort für die Zwerge unter den Nordischen und vor allem nicht für zwei so scheue Hündinnen, wie Jari und Yuki es waren, die nichts kannten. Aber für uns war es erst einmal wichtig, sie aufzunehmen, damit sie nicht in einem Internet-Anzeigenportal „verramscht“ werden, an jemanden, der sie vielleicht weiter als Gebärmaschinen ausbeuten würde.

Unsere Tierpflegerin hat es trotz ihrer vielen anderen Schützlinge geschafft, Jari, die sich anfangs nicht einmal einfangen ließ, u. a. dazu zu bewegen, nicht mit dem Geschirr verpackt wie angewurzelt auf einem Fleck stehen zu bleiben, sondern spazieren zu gehen, und zwar nicht nur in der Halle, sondern wirklich draußen im Gelände!

Als Jari soweit vermittlungsfähig war, wurde unter Hochdruck nach einem Zuhause gesucht, bei Menschen, die in der Lage waren, das verlorene bzw. nie gelernte Vertrauen in Menschen aufzubauen. Relativ schnell meldeten sich Jaris heutige Menschen und wollten sie kennen lernen. In der Hoffnung, dass es tatsächlich mit dem vorhandenen Kater klappt, durfte Jari dann auch schnell umziehen. Und es klappte gut – wie gut, können Sie im Bericht von Jaris Menschen lesen. Lange hat es gedauert, bis Jari kastriert werden konnte, aber nun ist sie auch „offiziell“ vollwertiges Familienmitglied.

Jari – Zuhause … was bedeutet das?

Ist es ein Dach über dem Kopf, ein Bett, die Möglichkeit zu essen, Menschen und vielleicht Fellnasen um einen herum?
Zuhause ist Familie. Das Gefühl der unbeschreiblichen Freude zu wissen, dass wir uns alle brauchen, wertschätzen, freuen uns zu sehen, Kraft geben und gemeinsam allen Widrigkeiten Stand halten und das Beste aus unserem Leben zu machen.
Und Teil unserer Familie ist nun auch unsere „Maus“ – unsere Jari.

Das erste Bild von Jari zeigte uns eine kleine verängstigte Shiba-Dame mit hängenden Ohren. Sie war eine von vielen Geschöpfen, die für einige Menschen ausgedient hatten und denen ein vergessenes Schicksal fernab von Familie drohte – bis Ihr – die guten Seelen der Nothilfe für Polarhunde – Eure Kraft und Liebe diesen vergessenen Seelen verschrieben habt - für ein besseres und gutes, künftiges Leben.Jari
Ihr konntet Jari, wie vielen allen anderen Fellnasen auch, eine wichtige Grundlage ihres „Selbstfindens“ geben, die weiteren Etappen gehen wir gemeinsam mit ihr, seit sieben Monaten und künftig für alle Zeit der Welt.

Nicht nur Jari, auch wir wachsen stetig mit jedem Tag, mit jedem Schritt, den wir vorsichtig setzen. Unsere kleine Große entwickelt sich in kleinen, aber sehr bedeutsamen Schritten, ist nicht mehr ängstlich, aber nach wie vor sehr, sehr vorsichtig und bedacht, wem sie sich nähert oder wem sie Kontakt und Nähe erlaubt.
Sie schlief „erst“ nach drei Tagen auf ihrem Bett, kundschaftete nach fünf Wochen das Dachgeschoss aus, stubenrein war sie nach zwei Monaten, teilte nach vier Monaten das Schlafzimmer mit uns, erfreut sich nach fünf Monaten aktiv an Suchspielen anstatt „nur“ Gassi zu gehen … Ab und an lässt sie sich auch `mal zu einem gemeinsamen Spielchen „überreden“.

In den ersten Wochen zog sie konstant ihre Runden um den Esstisch; heute nur noch, wenn sie dringend raus muss oder nach dem Gassigang, wenn der Hunger treibt. Nur ihre Runden um sich selbst beim Gassigang behält sie noch bei … etwas Trainingspotenzial für uns.
Nach dem 5. oder 6. - 8. Besuch zweier weiterer Hunde aus der Familie verkrümelt sie sich nicht mehr ins Schlafzimmer. Auch wenn Jari noch immer nicht ins Auto springen will und sich noch immer ungern ins Auto setzen lässt, fährt sie aber umso lieber Auto und genießt die Aussicht.
Das Alleinesein macht ihr seit Anbeginn nichts aus, wir haben die Zeiten Stück für Stück erhöht. Aber kommen wir heute nach Hause, schaut sie erstmal nach, wer kommt, wartet auf ein Begrüßungsschmuserl, um dann wieder erhobenen Hauptes in ihr Körbchen zu gehen oder Frauchen bei der Hausarbeit zu begleiten. Am Abend ist es ihr wichtig zu wissen, ob wir alle da sind.Jari und Kater ToulouseUnserem Kater Toulouse gewährt sie ab und an einen kleinen Platz in ihrem Körbchen für das gemeinsame Nickerchen. Uns zeigt Jari ganz klar, wann sie ihre Kuscheleinheiten haben will … um dann auch wieder zu signalisieren, wann sie „ihre Ruhe“ haben möchte.
Zwischendurch haben wir immer wieder mal kleine Rückschläge; Momente, in denen wir uns fragen, ob wir alles richtig machen. In den Augenblicken, in denen wir denken: sie mag uns vielleicht doch nicht? Momente, die es zu überwinden gilt, Jari immer und immer wieder zu zeigen: wir sind Familie, wir schaffen das. Gleichfalls mit uns selbst zu arbeiten, um sie besser kennen zu lernen.
Aber auch Plagegeister wie Flöhe oder die miesen Giardien, ihre Läufigkeit und Kastration … Zeiten, in den wir sie von Artgenossen etwas fernhalten mussten und die uns mehr Sensibilität und Vorsicht lehrten.

Leider gibt es auch noch freilaufende Hunde, die mit ihrer überschäumenden Spielfreude Jari verunsichern, hupende Autos, Walker mit klickernden Stöcken, spielende Kinder oder schwarz gekleidete Personen und gruselige Mülltonnen in der Dunkelheit. Dinge an die sie sich immer mehr gewöhnt und die sie lange nicht mehr so bedrohlich wahrnimmt.

Auf die Grundbefehle „Sitz“, „Platz“ oder „Hier“ hat Jari nicht immer wirklich Lust, oder sie passen ihr gerade nicht. Aber dafür können wir uns mit „Bleib“ auf sie verlassen!

Die bedeutsamen Glücksmomente haben wir natürlich auch, so z. B. auch an Ostern … allerdings eher ein Glücks-Unglücks-Glücksmoment …
Während eines Familienbesuches konnte Jari den Bruchteil einer Sekunde ausnutzen, um Reißaus zu nehmen. Ohne Geschirr und Leine lief sie Richtung Wald. Frauchen versuchte zu folgen … und die Angst, Jari zu verlieren, folgte Frauchen. Gefühlte 5000 km dauerte die Verfolgung zu Fuß, bis Frauchen sich wieder von Jaris Richtung abwandte, um entgegengesetzter Richtung mit „Jari, komm hier“ Jari dazu zu bewegen, wieder nach Hause zu folgen.
Es funktionierte! Sie kam zurück und mit Frauchen zusammen nach Hause. Dieser Augenblick war unbeschreiblich und zeigte uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Aber wir müssen uns auch hier eingestehen, sehr viel Glück gehabt zu haben, da keine Fremdeinwirkungen Jari beeinflusst haben.

Wir haben Zeit, wir werden gemeinsam unsere Zeit verbringen.
Wir freuen uns, wenn sie wieder und wieder schwanzwedelnd und lächelnd am Treppenaufgang oder auf ihrer Lieblingswiese steht und uns anschaut mit Augen, die sagen: Hey! Los, komm mit! Spielen! Kuscheln! Pippigang!
Sie wird sich weiterhin fragen, wen ihr Frauchen mit „Maus“ oder „Schatz“ meint – ist da noch Harvey, der weiße Riesenhase?
Sie wird die große Welt immer mehr kennen lernen, wird immer mehr Vertrauen finden und wachsen, wir werden das gemeinsam erleben und leben.

Wir Menschen Heike, Oliver & Julian und unsere Fellnasen Toulouse & Jari.

Jari

Ich bin noch nicht da, wo ich sein sollte.
Doch zum Glück bin ich auch nicht mehr dort, wo ich mal war.
Aber ich bin auf dem Weg … und jeden Tag geht’s weiter.

Wir sind froh, Jari nun in guten Händen zu wissen, und sagen herzlich danke an die Familie, dass Sie Jari aufgenommen haben und auf ihrem weiteren Lebensweg begleiten. Wir wünschen Ihnen viele glückliche gemeinsame Jahre!

Das Team der Nothilfe für Polarhunde e. V., Freudenstadt


Azumi – das schlaue Füchslein weiß, wie man Menschen um die Pfoten wickelt

AzumiAnfang Dezember erhielten wir einen Notruf, dass eine sechs Monate alte Hündin bei einer Tierärztin in der Praxis gelandet sei und dringend eine Pflegestelle bräuchte. Wir tauften das süße Mischlingsmädchen, das aussah wie ein kleiner Fuchs, auf den Namen Azumi.
Da Yuris Pflegestelle nach deren Tod noch kein neues Familienmitglied hatte, bot sie sich spontan an. Sehr schnell fühlte sich Azumi in der Pflegestelle heimisch und hielt alle gewaltig auf Trab mit ihrem Temperament. Leider brachte Azumi auch gleich einen ungebetenen Gast namens Zwingerhusten mit, den aber die beiden anderen Fellnasen der Familie zum Glück gut wegsteckten. Nachdem dann noch Tenshi als Pflegehund in die Familie einzog, war richtig Leben in der Bude.

Azumi

Azumi wurde kastriert, und wir konnten uns auf die Suche nach einem geeigneten Zuhause für das temperamentvolle, sportliche und überaus liebenswerte Füchslein machen.Azumi

Leider gestaltete sich die Suche gar nicht so einfach, wie wir es zu Anfang dachten. Passen sollten die neuen Menschen zu Azumi ja schon. Da Azumi eine nicht ganz so große und wirklich hübsche Maus ist, meldeten sich zwar einige Interessenten, aber es passte immer irgendetwas nicht so, wie wir uns das vorstellten.

Und dann meldete sich Familie R.. Wir machten einen Besuchstermin aus, und so konnten sich Familie R. und Azumi recht schnell persönlich kennen lernen. Und was soll man sagen, es machte gleich „klick“ bei allen! Erfahrung mit einem Temperamentsbolzen war durch den früheren Jack Russell auch vorhanden. Nachdem auch die Vorkontrolle, wie erhofft und erwartet, überaus positiv verlaufen ist, durfte Azumi dann in den Schwarzwald ziehen. Dort hat sie sich erst einmal mit der etwa gleichaltrigen Katze anlegen wollen, was mittlerweile aber auch der Vergangenheit angehört. Aber lassen wir Familie R. doch selbst erzählen:Azumi und Nala

„Als wir das Bild von Azumi in der Zeitung „Schwarzwälder Bote“ sahen, war unser Interesse an ihr schnell geweckt, und einen Anruf später waren wir gleich eingeladen, uns Azumi anzuschauen.

Spätestens nach dem Termin hatte sie unsere Herzen im Sturm erobert. Besonders positiv empfanden wir es, dass im Vorfeld auch geschaut wurde, ob Azumi zu uns passt und ob wir ihr ein schönes Zuhause bieten können.

Azumi hat sich bei uns schnell eingelebt und bereits am ersten Tag gut gefressen und viel gekuschelt. Wir haben die Hundenahrung von der Nothilfe übernommen, sodass Azumi alles gut vertragen hat und es keinerlei Probleme gab. Auch die anfängliche Skepsis unserer Katze Luna gegenüber Azumi konnte aufgrund von Azumis freundlichem Wesen schnell überwunden werden und die beiden nähern sich einander zunehmend an.

Azumi mit der Katze

Azumi hat unser Leben sehr bereichert und motiviert die ganze Familie, mit ihr bei jedem Wetter laufen zu gehen. Auch nach einem stressigen Arbeitstag ist es schön, mit ihr abends noch eine Runde zu drehen, um den Kopf frei zu bekommen.Azumi und Nala

AzumiAzumi ist ein sehr schlauer Hund mit einer schnellen Auffassungsgabe, und sie konnte bereits von Anfang an gut ein paar Stunden alleine bleiben; so fällt die Begrüßung auch immer sehr freudig aus. Azumi ist zudem auch ein sehr sozialer Hund und hat mit unserem Nachbarhund Nala sofort Freundschaft geschlossen, und die beiden spielen regelmäßig miteinander auf der Wiese.

Azumi hat sich bei uns gut eingelebt und genießt die langen und ausgedehnten Spaziergänge, wobei sie auch nach einem Zehn-Kilometer-Marsch noch genügend Energie hat, um mit Nala auf der Wiese zu spielen. Wir freuen uns, dass Azumi nun ein Mitglied unserer Familie ist, die alle zu mehr Bewegung motiviert und auch mal gerne auf dem Sofa kuschelt

 Ein großes Danke an die Nothilfe, dass Sie uns Azumi vermittelt haben und auch ein großes Danke für Ihre Arbeit und dass Sie sich so toll um die Tiere kümmern.

Azumi

Familie R."

Dieses Danke geben wir von Herzen zurück: Danke, dass Sie Azumi so vorbehaltlos aufgenommen haben. Wir wünschen Ihnen und Azumi eine lange und glückliche Zeit und viel Spaß miteinander. Der Pflegestelle sagen wir herzlich danke, dass sie so spontan eingesprungen ist, als Azumi Hilfe brauchte.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde e. V., Freudenstadt


Easy – immer für eine Überraschung gut

Easy

Wer Easy kennt (und das sind die meisten der regelmäßigen Besucher unserer Website), wird sich jetzt fragen: „Welche Überraschung hat sie denn jetzt schon wieder für uns?“ Aber da es auch immer wieder neue Besucher unserer Website gibt, die Easy noch nicht kennen, möchten wir zunächst kurz die bisherigen Überraschungen schildern.

EasyAls die damals zehnjährige Easy im Herbst 2015, zusammen mit ihrer Tochter Anuri, bei uns in der Station einzog, weil sich ihre bisherige Besitzerin nicht mehr um sie kümmern konnte, hatte sie eine riesige Geschwulst am linken Schulterblatt. Easys bisherige Tierärztin hatte diese als nicht behandlungsbedürftige Fettgeschwulst diagnostiziert.

Die erste – böse – Überraschung war, dass sich bei der Untersuchung durch unsere Tierärztin diese Geschwulst als äußerst aggressiver Krebstumor herausstellte. Für uns war es keine Frage, dass diese liebenswerte und fröhliche Hündin eine Chance verdient hatte und operiert werden sollte. Die Op hat Easy gut überstanden, doch leider neigt diese Art von Krebs dazu, wiederzukommen. Neu aufkommendes Krebsgewebe sollte daher immer frühzeitig unter örtlicher Betäubung entfernt werden. Niemand konnte sagen, wie viel Zeit Easy ihrer Krankheit würde noch abtrotzen können, doch in diesem Moment zählte für uns nur, dass Easy keine Schmerzen hatte und Lebensfreude zeigte.

Überrascht waren wir, dass wir von einigen Leuten, die über unsere Website von Easys Schicksal erfuhren, bitterböse angegangen wurden, weil wir Easy nicht gleich über die Regenbogenbrücke geschickt hatten, „erlöst“ hatten (wobei wir uns immer noch fragen „erlöst wovon?“, denn Easy hatte und hat ja keine Schmerzen). Wir fragten uns zwar auch, wie schnell wir für eine kranke, alte Malamutin, die noch dazu mit fast allen anderen Vierbeinern unverträglich ist, eine Familie finden würden, aber Easy war im Stationsalltag nicht unglücklich, und wir hatten mit Hartnäckigkeit und Ausdauer schon für andere „schwierige Fälle“ Familien gefunden.

Wir sind nach wie vor froh über unsere Entscheidung, Easy am Leben zu lassen, denn nach diesen bösen Überraschungen wendete sich Easys Schicksal, und sie wartete mit zwei riesengroßen positiven Überraschungen auf (und dazwischen vielen kleineren).

Zunächst hatte Easy bereits vier Wochen nach der Op, am 20.12.2015, eine Familie gefunden! Diese Familie war auf Easy aufmerksam geworden und hatte beschlossen, sie kennen zu lernen, obwohl die Planungen für das neue Jahr noch keinen Vierbeiner vorgesehen hatten. Bei dem Besuch in unserer Station waren die potenziellen neuen Menschen und Easy gegenseitig so begeistert, dass Easy als Dauerpflegehund gleich mit in die Schweiz zog.Easy

Seither überraschten uns immer wieder nette Berichte der Familie und von Easy selbst. Easy lebte sich sehr schnell ein, genießt die Streicheleinheiten, läuft und schwimmt für ihr Leben gern, liebt den Schnee und Autofahren, das Ferienhaus in den Bergen, wurde sogar verträglich mit einigen Artgenossen – kurzum ihr Leben als vollwertiges Familienmitglied. Bislang kam der Tumor nicht wieder, einige kleinere Geschwulste wurden vorsorglich entfernt, hatten sich allerdings als (noch) gutartig entpuppt.

Besser hätte es nicht kommen können – dachten wir. Aber Easy bzw. im Falle der letzten großen Überraschung ihre Menschen belehrten uns eines besseren: Vor ein paar Tagen erhielten wir die folgende Nachricht von Easy und ihren Menschen:

Easy schreibt:

„Hallo ihr Lieben,

ich komme nicht herum, Euch zu schreiben, denn ich kann es kaum fassen. In meinen kühnsten Träumen hätte ich dies nicht für möglich gehalten, aber es scheint wahr zu sein. Es macht mich ganz närrisch und dies außerhalb der Narrenzeit.

Easy

Kurz nach meiner letzten Nachricht haben Herrchen und Frauchen immer wieder einmal ihre Köpfe zusammengesteckt, und so sehr ich auch lauschte, verstand ich kein Wort. Dass es um mich ging, war mir klar, da die Augen meiner Liebsten immer wieder zu mir blickten. Dies ging mir einfach zu weit, und so zeigte ich den beiden einmal richtig, wieviel Stur- und Verbohrtheit in einem Malamute stecken kann. Ich testete die beiden bis aufs letzte. Aber leider hatte ich die Rechnung ohne den Wirt gemacht, denn sie zeigten sich ebenfalls stur und verbohrt.

Mein Herzchen machte einen Aussetzer, als sie mir in ihrer Sprache erklärten, dass sie mich nicht mehr als Pflegefall betreuen wollen. Nein, das durfte einfach nicht wahr sein, hatten wir doch so eine schöne Zeit zusammen. Warum nur? Sie sind doch meine Familie, mein geliebtes Rudel!

Erst als mich beide ernst und mit warmen Blick anblickten und ihre Hände weiter durch mein Fell streichelten, hörte ich weiter ihren Worten zu und verstand nur „vom Pflegehund zum Glücksfell“. Nun spitzte ich aber die Ohren! Das würde ja bedeuten …Easy

Ich kann’s kaum glauben! Da muss man ja ganz aus dem Häuschen sein! Und die Lektion „Zuversicht haben“ wurde somit ebenfalls gelernt.
Nach über 15 Monate in meiner Familie habe ich viel gelernt, Vertrauen gewonnen und zeige täglich die Zuversicht auf eine glückliche Zukunft. Meine Krankheit mit den Hochs und Tiefs nehmen wir, wie sie kommt. Setzen sie in den Hintergrund, aber nicht in die Vergessenheit. So darf ich ein Malamute-Seniorenleben in der Eidgenossenschaft genießen und auf eine noch lange Zukunft im Kreise meines Rudels hoffen.

Die Basis für diese Zukunft habt Ihr, das Team der Nothilfe für Polarhunde e.V. und die Spenderinnen und Spendern geschaffen. Ich kann es nicht in Worte fassen, wie dankbar ich dafür bin. Es sollte mehr Leute wie Euch geben! In den Fotos seht Ihr, wie ich mein neues Leben voller Lebensfreude und -lust in meiner Familie genieße. Habt herzlichen Dank dafür.

Natürlich werde ich Euch nie vergessen, denn ich verdanke Euch so viel, und so werde ich ab und zu mal ein Lebenszeichen von mir geben, welches dann wahrscheinlich unter der Rubrik „News“ oder „Post von schon lange glücklich vermittelten Hunden“ zu finden sein wird.

Eure Easy“

Easy

Und die Nachricht von Easys Menschen lautet:

„Unsere Easy hat die neusten Nachrichten ja bereits bekannt gegeben, und so möchten wir uns ebenfalls nochmals herzlich bei allen bedanken. Easy kam kurz vor Weihnachten 2015 zu uns und gehört seit diesem Augenblick unserer Familie an. Wir wissen nicht, was die Zukunft Easy oder uns bringen mag, aber wir wissen und freuen uns auf die tägliche Herausforderung, welche wir zusammen meistern dürfen.

Barbara und Urs“

Wir waren erst einmal baff – aber dann freuten wir uns riesig, für Easy (für die sich durch diese Entscheidung wahrscheinlich wenig ändert), für die Familie und für andere unserer Schützlinge, denn wir hoffen, dass Sie, die immer wieder für Easy gespendet haben, nun einem anderen Notfell Ihr Herz schenken. Easy ist eines der besten Beispiele, die wir erlebt haben, dafür, was Liebe, Zuwendung und eine gesunde positive Einstellung alles bewirken können. Wir sagen der Familie und Easys Spendern und Spenderinnen herzlichst danke! Alles Gute Euch, Barbara, Urs und Easy, und wir freuen uns auf Easys nächsten Bericht.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde e. V., Freudenstadt


Black-Toyon – IHN zu beschreiben, braucht es nicht vieler Worte

Black-Toyon

„Eigentlich“ reicht ein Wort aus: Toyon ist ein „Schatz“. Ein Schatz mit Handicap, das aber weder ihn noch seine neuen Menschen stört. Gestört hat es nur seinen ehemaligen Besitzer, einen sogenannten „Musher“, der Toyon ins Tierheim abgeschoben hat, weil er keinen Schlitten ziehen wollte – bzw. nicht KONNTE. Denn der mittlerweile sechsjährige Rüde ist auf einem Auge blind und auf dem anderen stark sehbehindert. Das beeinträchtigt ihn aber in keiner Weise, und, wie schon so oft, beweist Toyon, dass Hunde aus Draußen-/Zwingerhaltung in einer Wohnung sofort stubenrein sein können, alleine bleiben, entspannt im Auto mitfahren, verträglich, verschmust, lieb und voller Lebensfreude sein können.

Toyon hat offensichtlich die Ausstrahlung, die gleich zwei Schutzengel auf ihn aufmerksam machten: Zum einen die Tierschützerin, die ihn aus der Slowakei für sich nach Deutschland holte (leider war eine harmonische Vergesellschaftung mit ihrem bereits vorhandenen älteren Rüden nicht möglich, weshalb sie uns um Vermittlungs-Hilfe bat). Zum anderen seine heutigen Menschen, die sich auf unserer Website in ihn verliebt haben. Allen diesen Schutzengeln sagen wir herzlich Danke, dass Sie nicht weggeschaut haben, so dass Toyon nun das Leben genießen kann.

 

Der erste Bericht von Toyons neuer Familie nach seinem Einzug:

Black-Toyon„Als ich zufällig auf die Webseite der Nothilfe für Polarhunde kam, habe ich mich sofort in den Huskyrüden Toyon verliebt. Seine Geschichte, die sehr ausführlich auf der Webseite beschrieben wurde, verstärkte mich in meinem Handeln, dass ich diesem Hund helfen muss.

                                             Black-Toyon 

Den Erstkontakt mit der Nothilfe für Polarhunde habe ich in Erinnerung als sehr empathisch, professionell und überzeugend, so dass ich keinen Zweifel hatte, dass ich den richtigen Weg gehe und gut betreut werde.Black-Toyon Die Mitarbeiterin der NfP klärte mich über die wichtigsten Dinge auf und versicherte mir, dass sie immer für mich da ist, wenn ich mich entscheide, Toyon zu adoptieren. Dieses Vertrauen habe ich sehr geschätzt, und es besteht bis heute noch, worüber ich sehr dankbar bin. Wenn ich Fragen habe, ist sie immer erreichbar.

Auch die Vorbereitung und Zusammenarbeit mit den Pflegeeltern, bei denen Toyon war, verlief so reibungslos, dass ich nie Bedenken hatte, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

Toyon ist jetzt bei uns, und ich bin allen Beteiligten so dankbar, dass ich diesem Hund ein neues zu Hause geben darf. Er ist der beste Hund, den man sich vorstellen kann, kein schlechtes Wort kann ich über ihn berichten. Eine Freundschaft fürs Leben. Er ist sooooo ein lieber Bub, Sie können es sich nicht vorstellen. Er hat den besten Charakter, den man sich für einen Hund vorstellen kann. Keine einzigen unangenehmen Eigenheiten, die man bei einem Husky so kennt. Und die 4,5 Stunden Autofahrt hat er einfach so gemeistert. Er fühlt sich schon huskywohl mit uns, als ob er uns schon immer kennt. Also alles könnte nicht besser sein.Black-Toyon

Wir möchten uns noch einmal ganz herzlich bei der NfP bedanken, die dies alles ermöglicht hat, und natürlich auch bei den Pflegeeltern, die Toyon schweren Herzens abgegeben haben.

Black-Toyon

Eine Geschichte, die jetzt erst anfängt ...

H., L. und L.“

 

War es wirklich Zufall, dass Toyons neue Menschen ihn „zufällig“ auf unserer Seite entdeckten?
Heute wissen wir, dass es Bestimmung war. Viel Glück mit dem Buben.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde e. V., Freudenstadt


Zia (jetzt Alexia) – diese Entscheidung war richtig

So sieht es die neue Familie von Zia, die jetzt Eidgenossin ist und Alexia heißt. Es war richtig, sich bald nach dem Tod von gleich zwei Fellnasen für einen neuen Hund zu entscheiden, und es war richtig, dass die Entscheidung auf Alexia fiel.AlexiaDer Anfang war zwar schwierig, weil die sechs Jahre alte Alexia aus ihrem früheren Zwingerleben bei einem Züchter nicht viel kannte und, trotz ihrer Neugier, eine scheue Hündin war, aber durch die Geduld ihrer neuen Menschen, ihr Einfühlungsvermögen und mit Hilfe der „routinierten“ Shiba-Gefährtin Kio waren diese Schwierigkeiten bald überwunden.
Heute haben alle, auch die um ihre Gefährten trauernde Kio, wieder Spaß am Leben – dank Alexia!
Unser Dank geht an Euch, Diana und Andi, dass Ihr so unvoreingenommen und ohne Erwartungshaltung unserer „Wundertüte“ eine Chance gegeben habt – die Chance ihres Lebens. Euch allen noch viele glückliche gemeinsame Jahre!

Das Team der Nothilfe für Polarhunde e. V., Freudenstadt

 

Die Familie berichtet:

„Wir mussten innerhalb von drei Tagen zwei unserer drei Hunde altershalber über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Unsere alleine zurück gebliebene Shiba- Hündin Kio war sehr traurig, wollte nicht mehr fressen und nicht mehr in den Garten gehen. Ich habe dann ein paar Tage frei genommen, um bei Kio zu bleiben, aber es nutzte nichts. Alexia und Kio

Alle unsere Hunde kamen von der Nothilfe für Polarhunde. So habe ich auch diesmal deren Website durchgeschaut und mir fiel gleich Zia auf. Auch meinem Mann gefiel die hübsche Husky-Hündin. Wir telefonierten dann mit einer Mitarbeiterin der NfP, die uns und unsere Hunde kennt, und sie sagte, sie denke, dass Zia zu uns passen würde.

Also fuhren wir am darauffolgenden Samstag in die Station auf die Alb und machten als erstes einen Spaziergang mit Zia und Kio. Das gegenseitige Interesse war nicht besonders groß. Nach dem Spaziergang haben wir die beiden in unser Auto gesetzt und geschaut, wie geht es. Beide waren total ruhig. Trotzdem wollten wir noch einen Spaziergang mit einer anderen Husky-Hündin und Kio machen, aber wir merkten sofort, dass es mit den beiden nicht funktioniert. Also entschieden wir uns, Zia mitzunehmen, zuerst mit einem Pflegevertrag, wenn alles passen würde, wollten wir das Mädel fest übernehmen. Kio und Alexia

Zuhause zeigte sich: Zia war nicht stubenrein; sie wollte ihr Futter verteidigen und knurrte Kio immer wieder an; sie hatte Angst, ins Auto zu springen; wenn man sie anleinen wollte, legte sie sich hin und war wie erstarrt.

Wir mussten also mit dem Mädel arbeiten: Zuerst wurde sie nur aus der Hand gefüttert. Erst viel später bekam sie einen eigenen Napf. Inzwischen hat sie gelernt, dass man das Futter nicht verteidigen muss, und wir können sogar ohne Probleme das Trockenfutter stehen lassen (Nassfutter gibt es am Abend, sonst steht immer Trockenfutter bereit, falls sie Hunger haben). Stubenrein ist Zia inzwischen natürlich ebenfalls.

Wir haben gemerkt, dass Zia auf den Namen Zia überhaupt nicht hört, und so haben wir für eine solche Schönheit einen entsprechenden Namen ausgesucht: Sie hieß bei uns von Anfang an Alexia, und man merkte, dass ihr der Name gefällt. Sie kommt sofort, wenn man „Alexia“ ruft.

Inzwischen verstehen sich Kio und Alexia super. Kio beschützt Alexia. Beide liegen gerne im Garten, lieben es, Dogscooter zu fahren, und jagen sehr gerne, Mäuse, Igel ect. Die beiden sind sich sehr ähnlich. Alexia versteht sich auch gut mit anderen Hunden. Sie hat gelernt, Treppen zu steigen und hat keine Angst mehr.

Jetzt wissen wir, dass es richtig war, dass wir uns für Alexia entschieden haben. Alexia und Kio passen super zueinander, Alexia ist der ruhende Pol für Kio. Kio ist wieder fit und hat wieder Spaß an ihrem Hundeleben. Unsere Kio ist wieder zufrieden – und wir auch. Wenn man jahrelang mit einem Hund gelebt hat, ist es immer schwierig, ihn oder sie gehen zu lassen. Jedes einzelne Tier ist einzigartig, und kein anderer wird je den gleichen Platz einnehmen, denn jedes Tier hat seinen eigenen Charakter, wie jeder Mensch auch. Viele Leute sagen „wenn ich diesen Hund (oder diese Katze oder …) einschläfern lassen muss, will ich keinen Ersatz mehr“. Aber man kann auch mit einen anderen Hund (oder …) wieder glücklich sein. Und jeder Hund ist froh, wenn er einen guten Platz hat und gibt einem so viel zurück.

Alexia und Kio

Für uns alle jedenfalls ist es ein Happy End.

Liebe Grüße

Diana, Andi, Kio und Alexia“


Flocke – einfach ein Hundemädel zum Verlieben

Flocke

Der einzige kritische Punkt bei der schneeweißen fünfjährigen Husky-Mix-Hündin Flocke war ihre Unsicherheit, da sie höchstwahrscheinlich ohne Umweltreize aufgewachsen ist. Aber ansonsten konnte man sie als freundlich gegenüber Mensch und Artgenossen beiderlei Geschlechts, sportlich, aber trotzdem angenehm leinenführig und einfach nur charmant bezeichnen.Flocke
Kein Wunder, dass sich ihre Interessenten in sie verliebten, als sie sie in unserer Station besuchten, und sich gleich für Flocke entschieden. Trotz ihrer Unsicherheit und trotz zweier Haushalte, die Flocke nun ihr Zuhause nennen darf, lebte sich Flocke problemlos ein. Ihre Unsicherheit überwindet sie mit Hilfe ihrer Menschen immer mehr und ist inzwischen eine angenehme und begeisterte Begleiterin – egal ob in der Stadt oder auf ausgedehnten Wanderungen im Schwarzwald. Wir bedanken uns bei der Familie für das Vertrauen in uns und die herzliche Aufnahme von Flocke und wünschen allen eine schöne gemeinsame Zeit.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde e. V., Freudenstadt

 

Der erste Bericht von Flockes Familie:

„Ein halbes Jahr nachdem unsere betagte Husky-Hündin gestorben war, kam doch wieder der Wunsch nach einem Hund auf. Ein Hund aus dem Tierschutz sollte es wieder sein. Gerne schon in einem „vernünftigen“ Alter. Und weil wir durchaus um die Schwierigkeiten und Mühen im Zusammenleben mit einem Husky wussten, haben wir uns dann erst einmal in diversen Tierheimen nach einem „Nichtpolarhund“ umgesehen – um dann doch wieder auf der Website der Nothilfe für Polarhunde zu landen. Und dort haben wir Flocke gefunden. Als unsicher wurde sie beschrieben und eher gemütlich und an lockerer Leine laufend. Könnte passen, dachten wir, die besuchen wir einfach ´mal in der Auffangstation in Burladingen.

Flocke

Ein paar Tage später schon waren wir dort und waren ganz schnell in diese charmante Hündin verliebt. Nur wenige Tage später zog Flocke bei uns ein. Das ging eigentlich ganz unproblematisch. Ohne Probleme kommt sie von Anfang an mit der speziellen Situation bei uns problemlos klar: Beruflich bedingt hat Flocke zwei Zuhause. Unter der Woche lebt sie bei meinen Eltern, das Wochenende über lebt sie bei uns. Zwei verschieden Häuser, zwei verschiedene Grundstücke sind kein Problem.Flocke

Sie hat sich toll entwickelt: Locker-an-der- Leine-Laufen ist schon lange nicht mehr, sie zieht ganz ordentlich. Stundenlange Wanderungen im Schwarzwald macht sie locker mit, sie geht mit Joggen und erhebt durchaus den Anspruch, drei bis vier Stunden am Tag unterwegs zu sein. Wenn wir das mal nicht schaffen, ist das aber auch okay.

Wir haben uns entschlossen, mit ihr in eine Hundeschule zu gehen. Wir haben eine Hundetrainerin gefunden, die verstanden hat, dass Flocke keine Lust auf stupides Gehorsamstraining hat, aber auf den Ausflügen mit den anderen Hunden der Trainingsgruppe durch die Innenstadt, durch den Gartenmarkt etc. hat sie durch Abschauen bei den anderen Hunden ganz viel gelernt. Heute kann man schon recht entspannt mit ihr durch unsere kleine Stadt laufen, sie auch mal zum Kaffeetrinken und Essengehen mitnehmen, sie legt sich dann einfach neben uns und döst. Sie wartet vor der Bäckerei und vor der Metzgerei, während wir einkaufen; natürlich erwartet sie dann aber auch, dass wir ihr etwas von dort mitbringen, und will es sofort haben.

Flocke

Alleine bleibt sie nicht gerne; sobald sie merkt, dass ihre Menschen das Haus verlassen, steht sie auch an der Türe und will mit. Aber mittlerweile akzeptiert sie es, wenn wir sie nicht mitnehmen, sie geht dann halt in ihr Körbchen und verdöst die Zeit bis wir wieder zurückkommen. Dann allerdings bellt sie, springt an uns hoch und tobt durchs Haus, lässt sich aber durch Leckerchen und Streicheleinheiten ganz schnell wieder beruhigen.

Flocke döst im Körbchen

Jeder Besucher bei uns wird allerliebst begrüßt, sie hat schon so manches Herz erobert. Auch wenn viele Besucher kommen, Flocke ist mittendrin dabei.

Wir können sie draußen an bestimmten Stellen ableinen, damit sie auch mal nach Herzenslust toben und rennen kann. Sie kommt recht zuverlässig zu uns, wenn wir sie rufen (natürlich darf dem Husky in ihr dabei kein Reh und kein Kaninchen begegnen).

Wir sind sehr glücklich mit ihr, und ich denke, sie fühlt sich wohl bei uns und hat Spaß mit uns. Es ist schön, zu sehen, wie sie sich entwickelt hat und wie selbstverständlich sie heute zu uns gehört.

Viele herzliche Grüße vom Hochrhein
Tina, Gisela, Günter, Peter und Flocke“


Bonnie – sie bleibt, sie bleibt nicht, und sie bleibt doch!

Bonnie

Ein Hund will spielen und kuscheln, der andere seine Ruhe. So bei unseren ehemaligen Schützlingen Enno, dem Spieler und Kuschler, und Aponi, der etwas spröden Schönheit.
Was macht Mensch in diesem Fall? Ennos und Aponis Menschen entschieden sich dafür, nach einem Spiel- und Kuschelpartner für Enno zu suchen.

Die Wahl fiel auf Bonnie, die erst knapp zweijährige und entsprechend muntere, aber auch selbstbewusste Husky-Mix-Hündin, die wegen eines Todesfalls in ihre Familie in unserer Station gelandet war.
Ihr Selbstbewusstsein traf auf Aponis – den Rest können Sie sich denken. Irgendwann kapitulierte die Familie, doch der Zufall spielte Bonnie in die Pfötchen, und sie MUSSTE erst einmal in der Familie bleiben.
Was für ein schöner Zufall für alle Beteiligten, denn schließlich arrangierten sich Aponi und Bonnie doch, und jetzt ist sie, sind alle drei, nicht mehr wegzudenken.

Der Familie sagen wir herzlichen Dank für Ihren Schritt zum Dritthund und Ihr Durchhaltevermögen . Wir freuen uns, dass die Wahl auf Bonnie gefallen ist, und wünschen Ihnen eine schöne Zeit mit den drei ehemaligen NfP-lern!

Das Team der NfP - Freudenstadt

 

Der erste Bericht der Familie:

Bonnie„Unser Husky-Rüde Enno braucht jemanden zum Spielen und Kuscheln. Zwar gibt es Husky-Hündin Aponi, aber diese ist für beides herzlich ungeeignet. Also folgte der Überlegung über einen dritten Hund ein Spontanbesuch bei der Nothilfe. Bei Bonnie schien alles zu passen, und so zog sie zwei Tage später bei uns ein.

Alle drei

Aponis ruppige Art war dem kleinen, selbstbewussten Hundemädchen vom ersten Tag an egal. Folglich knallte es bei den beiden immer öfter und auch heftig. Wir wollten nicht gleich aufgeben, aber irgendwann überlegten wir doch, Bonnie zurück in eine Pflegestelle zu geben. Leicht fiel uns der Entschluss nicht.Das Rudel am Scooter

Zum Glück platzte der Termin, und Bonnie blieb. Mittlerweile vertragen sich die Damen und spielen sogar ab und an zusammen. Bonnie behauptet souverän ihren Platz. Von Enno gibt es gelegentlich klare Ansagen, wenn sie etwas übers Ziel hinausschießt. Aber es passt!
Wir alle haben den kleinen Wirbelwind ins Herz geschlossen, und sie gehört einfach schon dazu.

Bonnie kuschelt

Liebe Grüße von Familie B., mit Enno, Aponi und Bonnie“


Suvi – Meilenstein für Meilenstein ins eigene Heim

Suvi

Im Frühjahr 2013 wurde die damals zweijährige Alaskan-Malamute-Hündin Suvi bei einem Animal-Hoarder beschlagnahmt und in einem Tierheim untergebracht. Ende April 2014, nachdem wir unsere Station eröffnet hatten, konnten wir sie und ihre Gefährtin Cheona übernehmen und so das aufnehmende Tierheim entlasten, denn bei der Beschlagnahmung mussten immerhin 50 Malamuten und Malamutemischlinge irgendwie auf irgendwelche Tierheime verteilt werden.
Suvi hatte offensichtlich in ihrer Prägephase keinen oder zumindest keinen positiven menschlichen Kontakt und war entsprechend scheu und verstört: Sie verzog sich panisch ins hinterste Eck und erstarrte, wenn man sich ihr näherte, aber sie machte nie Anstalten zu schnappen. Uns war klar, es würde schwer werden. Bis September 2016 sollte es schließlich dauern, bis die richtigen Menschen für Suvi auftauchten und auch Suvi selbst einer Vermittlung zustimmte.

Suvi

Nur wer einen Angsthund einmal erlebt hat, kann nachvollziehen, dass das Folgende MEILENsteine und keine kleinen Schrittchen in Suvis Entwicklung waren:
- Suvi gewöhnt sich an Geschirr und Leine und lässt sich zu ein paar Schritten aus ihrer Hütte bewegen.
- „Spaziergang“ in dem großen Gang vor den Gehegen in Begleitung ihres Rudels, Cheona und Orsa.
- Gassigehen mit ihrer Pflegerin und Cheona und Orsa.
- Suvi findet immer mehr Gefallen am Spazierengehen.
- Außer Suvis Pflegerin kann auch eine ehrenamtliche Helferin mit Suvi Gassi gehen.
- Das Leine-Beißen hat nachgelassen, auf manchen Spaziergängen macht Suvi es gar nicht mehr.
- Sie fordert ihr Fressen lautstark ein, und sie frisst, auch wenn man ihr dabei zuschaut.
- Sie erledigt draußen ihre „Geschäfte“.
- Eines Tages bleibt sie beim Anblick eines Spaziergängers zwar am äußersten Ende der Leine, aber ruhig stehen.
- Im Gehege lässt sie sich immer noch nicht anfassen, nur beim Geschirranziehen.
- Die Tierpflegerin kann beim Fressen die Hand neben ihren Napf legen.
- August 2014: Rudelchefin Cheona wird vermittelt – Suvi verfällt zunächst in ihre ursprünglichen Verhaltensweisen.
- Februar 2015: Suvis Pflegerin nimmt sie stundenweise mit nach Hause, um sie auf die Vermittlung vorzubereiten. Dort „erstarrt“ sie anfangs wieder.
- Frühjahr 2015: Umzug in eine Pflegefamilie mit der Option der Festübernahme, aber Suvi wird nicht richtig heimisch und versucht ständig zu fliehen, zweimal gelingt es ihr.
- Ende 2015: Suvi kommt in die Station zurück.Suvi

Wir waren sehr bedrückt, dass wir keine passende Familie für unser Sorgenkind gefunden hatten. Aber dann! Endlich! Ein im Umgang mit Angst-Hunden erfahrenes Paar wurde auf Suvi aufmerksam und besuchte Suvi zusammen mit ihrem Rüden, der aus dem gleichen Animal-Hoarder-Fall stammt und damit vielleicht sogar Suvis (Halb-)Bruder ist, der aber inzwischen durch diese Menschen zu einem souveränen Hund geworden war. Das Treffen verlief erfreulich, und Mitte September 2016 durfte Suvi in diese Familie umziehen. Und diesmal schafft es Suvi – und ihre Familie. Suvi gehört nun zu unseren Glücksfellen!
Die Familie schreibt:

„Liebes Nothilfe-Team,

seit über sechs Monaten gehört Suvi jetzt schon zu unserer Familie, und wir möchten kurz berichten, wie sie sich entwickelt hat.

Die ersten Tage in der neuen Umgebung waren für Suvi schwer. Doch mit Hilfe ihres großen Bruders Lunaro hat sie sich hier im Thüringer Wald gut eingelebt. Auch wenn ihr Verhalten noch sehr tagesformabhängig ist, sind wir sehr stolz auf ihre Fortschritte. Grundsätzlich lassen wir Suvi an all unseren Aktivitäten teilhaben. Wir nehmen sie zu Familienfeiern genauso mit wie zu Besuchen in der Großstadt. Dabei achten wir sehr darauf, dass sie nicht überfordert wird und dass ein geeigneter Rückzugsort (z. B. die Hundebox im Auto) schnell erreichbar ist. Wir haben das Gefühl, dass sie an solchen Herausforderungen wächst und sie dadurch Vertrauen zu uns gewinnt.

 

Das Leben mir ihr hat sich wie folgt entwickelt:

 

Der Zweithund:
Suvi als Zweithund

Suvis Unsicherheit hat ganz schnell den Beschützerinstinkt in unserem Rüden hervorgerufen. In den ersten Wochen, hätte man denken können, die beiden seien zusammengewachsen. Sie ist nicht von seiner Seite gewichen. Jetzt, da sie schon um einiges taffer geworden ist, kommt es schon mal vor, dass sie ihn durch die Wohnung jagt oder mit ihm aus einem Napf frisst. Kurz gesagt, die beiden sind ein Dreamteam.

Das Füttern:

Angefangen haben wir bei tagelanger Futterverweigerung. Dann Fütterung in einem separaten Raum mit geschlossener Tür, usw.. Jetzt frisst sie ihre tägliche 900-g-Fleischportion neben unserem Rüden in der Küche, auch wenn wir Zweibeiner dort mit herumwirbeln. Leckerchen frisst sie aus der Hand, teilweise auch von Freunden und Bekannten.

Gassi gehen:

Gassi gehenGassi gehen im Schnee

Wenn sie bemerkt, dass wir Gassi gehen wollen, bekundet sie lautstark und teilweise durch Anspringen ihre Vorfreude. Beim Laufen selbst versucht sie nicht mehr den größtmöglichen Abstand zu uns zu halten. Sie zieht gut voran, läuft aber auch mal bei Fuß. Ihre Aufmerksamkeit richtet sich mehr und mehr auf mögliche Beute (Katzen, Rehe, etc.) als auf uns. Sie ist wirklich eine Jägerin. Sie fängt sogar an, zu markieren und zu scharren. Ganz wie es der große Bruder vormacht.

In der Wohnung:

Suvi in der WohnungSuvi

Anfänglich hat ein Blick in ihre Richtung schon schweren Stress bei Suvi ausgelöst. Jetzt verlässt sie bei unserem Eintreten den Raum, bleibt aber so liegen, dass sie uns sehen kann, oder kommt hinter uns wieder in den Raum zurück. Vor allem nachts kommt sie immer öfter mit ins Schlafzimmer. Wenn ihr Bruder dann am Morgen den Terror-Knutsch-Wecker spielt, bellt sie frech am Bettrand mit. Wir haben das Gefühl, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, dass wir zwei tatkräftige Fell-Wecker haben werden. Wenn die beiden mal allein Zuhause waren, dann werden wir sehr stürmisch und lautstark begrüßt. Da hat sich unser Rüde auch mal etwas von Suvi abgeschaut.

Anfassen und Streicheln:

Suvi kuschelt gerne

Das war für Suvi wohl der Horror schlecht hin. Da es sich aber nicht vermeiden lässt, dass wir sie anfassen, musste sich Suvi auch damit auseinandersetzen. Wir haben angefangen, sie nach jedem Gassi gehen mit einem Handtuch sauber zu machen. Auch wenn dies nicht notwendig war. Das war ein guter Einstieg. Dabei haben wir sie dann immer öfter mal kurz gestreichelt. Jetzt erträgt sie alle Berührungen mit einer Leidensmiene, bleibt aber stehen und versucht nicht zu flüchten. Beim Ausbürsten kam es sogar schon vor, dass die Lady eingeschlafen ist. Es wird also.

Bei allen Fortschritten hatten wir aber auch ein Schreckenserlebnis:

Suvi

Voller Aufregung und Vorfreude wollten wir die beiden vor unser neu erworbenes Saccocart spannen. Unsere Aufregung und auch neugierige Zuschauer waren dann doch zu viel für Suvi, sie konnte sich aus dem Geschirr befreien und ist in den Wald gelaufen. Nach der Verfolgung mit dem Fahrrad konnten wir sie dann nach circa drei Kilometern abrufen. Erst ist sie in einem geringen Abstand hinter uns her gelaufen und dann vorne weg nach Hause bis vor die Haustür. Frei, ohne Leine! So konnten wir auch diesem Ereignis noch etwas Gutes abgewinnen. Ob Suvi jetzt ein Glücksfell ist, können wir nicht beurteilen. Aber wir sind sehr glücklich, dass sie Bestandteil unserer Familie ist. Sie wäre hier nicht mehr wegzudenken.

Viele liebe Grüße aus dem Thüringer Wald sendet Familie S./O. mit Lunaro und Suvi“

Wir können mit Worten nicht ausdrücken, wie dankbar wir sind, dass Suvi endlich ihren Platz im Leben gefunden hat und, liebe Familie S./O., wir sind sicher, dass Suvi sich selbst auch als Glücksfell sieht. Vielleicht wird sie es nie so zeigen können, wie ein „normaler“ Hund, aber Sie berichten ja bereits über die ersten Anzeichen. Wir danken Ihnen von ganzem Herzen für die unvoreingenommene Aufnahme von Suvi, ohne Erwartungshaltung bezüglich „Endergebnis“ und Zeit, Ihre Geduld mit und Liebe für Suvi, und wir wünschen Ihnen allen weiterhin eine gute gemeinsame Zeit.

 

Das Team der Nothilfe für Polarhunde e. V., Freudenstadt


Nita – Langeweile war gestern …

Nita

… und zwar sowohl für Nita als auch für deren Frauchen. Wie schreibt das Frauchen in ihrem Bericht? „Viel, ganz viel passiert in einem Jahr.“Nita
Wir ahnen ja schon im Voraus vieles, was passieren kann, wenn man einen so jungen Nordischen aufnimmt, wie Nita es war, aber wohl eben doch nicht alles. Sonst hätten wir in unserem Vermittlungstext nicht formuliert, der Rohdiamant Nita „sollte jetzt unbedingt ein bisschen Führung erhalten“. Nita jedenfalls hat die Monate, die sie als Welpe in Anbindehaltung verbringen musste, offenbar weit hinter sich gelassen und vielleicht sogar, geschuldet ihrer Jugend, ganz vergessen.
Unser erstes herzliches „Danke“ geht an die Tierschützerin, die Nita dort herausgeholt hat. Unser zweites herzliches „Danke“ geht an das heutige Frauchen, an Ihre Ausdauer, Geduld und Ihren Humor, der ganz offensichtlich sehr gut zu Nitas „Humor“ passt. Wir wünschen Ihnen und Ihrem  Diamanten noch viele spannende und doch entspannte gemeinsame Jahre.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde e. V., Freudenstadt

 

„Liebes Polarhundeteam,Nita

vielen Dank für a) Eure unglaubliche Arbeit und b) für mein Huskymädel, das seit der Kastration nun offiziell Familienmitglied ist. Nun ist sie noch nicht ganz ein Jahr bei mir. Viel, ganz viel passiert in einem Jahr.

Nita kam als coole Socke, die sie auch geblieben ist. Sie brachte so viel Schwung in die Bude, dass die Bude im wahrsten Sinne des Wortes durcheinandergewirbelt wurde.

Unser Start war nicht leicht. Nita hatte Husten, Giardien und war nicht so ganz zuverlässig stubenrein, nicht schön bei Giardiendurchfall. Dazuhin war der zu ihrer "Integration" geplante Rüde alles andere als begeistert von ihr. Da dieser Rüde nicht zur Familie gehört, sondern ich ihn nur hätte zu Nitas Eingewöhnung „ausleihen“ können, hatte sich das erledigt. Das Mädel musste also recht schnell alleine bleiben, während Frauchen in der Schule war. DAS war ihre Chance, die Wohnung in Besitz zu nehmen. Sie schlief auf meinem Schreibtisch, belegte den Esstisch, öffnete ohne Probleme alle Türen und auch den Kühlschrank.

Frauchen musste aufräumen, wegräumen, Kindersicherungen installieren. Letztere erwiesen sich für Nita als Herausforderung. Sie knackte die Kindersicherung, dekorierte die Küche um und veranstaltete ein buntes Farbentreiben. Schokoladenpulver, Mehl, Kuchendeko, alles musste sie untersuchen. Tupperdosen kein Problem.

Nita

Ich hatte mit Sicherheit das intelligenteste Huskymädchen der Auffangstation erwischt.

NitaDraußen stellte sich ganz schnell heraus, dass Nita unglaublich gerne und ausdauernd mit allen Hunden des Dorfes spielt. Sie versteht sich mit allen. Manchen geht ihr Wirbelwinddasein zwar furchtbar auf die Nerven, aber auch die älteren Herrschaften sind nach ein paar Minuten zu ein paar Spielhüpfern bereit. Alles muss genau in Augenschein genommen werden. Highlight auf unserem Standardweg sind die Schafe unseres Hufschmieds. Da kann Nita schon mal eine halbe Stunde sitzen und beobachten. Ihr entgeht nichts. Neue Pferde auf dem Hof werden akribisch  schnuffelnd begrüßt.

Ich habe mit Sicherheit den neugierigsten Hund im ganzen Landkreis.

Einmal in der Woche darf sie ins Hundehotel. Das ist dann CVJM und Jungschar in einem. Sie tobt dort den ganzen Tag durch den Außenbereich und spielt und spielt und spielt.

Nita

Ziemlich schnell begannen wir, Trainingsstunden bei Uwe Friedrich und Brigitte Henzler (www.teamcanin.com) zu nehmen. Einmal in der Woche machen wir Mantrailing bei Petra Contreras (www.suchhunde-waiblingen.de). Das betreibt Nita so gern, dass sie vor lauter Ungeduld im Auto jodelt und quietscht, wenn die Trainerin kommt. Und sie macht es gut!Nita

Im Herbst wurde sie läufig, und zu Frauchens Freude kam auch noch die Pubertät dazu. Die Hormone spielten verrückt und das machte mein Huskymädchen zu einer Energiebombe, und weil wir nichts auslassen, stellten sich auch ihre Ohren auf Taubheit um. Gleichzeitig beschloss sie, jeden Tag ihre Futtervorliebe zu ändern. Das zog sie mit Vehemenz bis Februar durch, nahm zwei Kilo ab. ICH war am Verzweifeln, SIE durchsuchte die Wohnung nach Fressbarem. Darunter litten die Orchideen, die Steckdose der Telekom und das Telefonkabel, von den Schranköffnungsversuchen und Holzknabbereien ganz zu schweigen. Wonach auch immer DAS schmeckte. Dann puff, von einem Tag auf den anderen war der ganze Spuk vorbei. Hormonnormalität, ein guter Zeitpunkt für die Kastration.

NitaEins ist sicher, langweilig ist es mit Nita nicht. Und ich bin mir auch sicher, dass wir es ohne die Hilfe von unseren Trainern und meiner Hundefreundin Silke Petersen, die IMMER eine Alternative parat hatte, nicht gemeinsam bis zum heutigen Tag geschafft hätten. Dieser Wirbelwind, Dickkopf und  Charmebolzen – Nita kann einen um den Finger wickeln, das ist unglaublich, und KURZ danach stellt sie wieder etwas an :-). Alleine bleiben geht zwischenzeitlich prima. Meistens. Kleines tagesaktuelles Update: ein Cowboystiefelpaar weniger im Haushalt. Nita fand sie übel retro ... Rückfälle sind immer drin.

Sie hat eine unglaublich klare Körpersprache. Frauchen auf der Wiese jagen ist super. Sie liebt den Wald und buddelt sich quasi von der einen zur anderen Seite durch. Wenn sie Lust dazu hat, apportiert sie meine Handschuhe, schleppt leere Kaffeebecher mit, findet immer den letzten Krümel Schokolade in meinen Taschen und setzt sich NIEMALS an der Haustür hin, wenn es heimgeht, aber SOFORT, wenn es rausgeht. Joggen ist ok, aber viel lieber würde sie alle Mauselöcher inspizieren.

Standardspruch von vielen, denen wir begegnen: „Gott, ist die süüüüüüß.“ Wenn die wüssten ... :-).

Nita

Sabine J-G.“