Die "Glückspelze" der Nothilfe für Polarhunde e.V. danken allen, die mitgeholfen haben, ihnen einen Platz zum Leben zu geben.
Nordische, die im Januar 2017 ein neues Zuhause gefunden haben

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Iron und Mexx – Glück hoch zwei

 Iron und MexxIron und Mexx waren Teil eines Bruder-Trios, das im Frühjahr 2016 im Rahmen einer notgedrungenen Rudelauflösung ein neues Zuhause suchte. Nach einem Zwischenaufenthalt im befreundeten Tierheim Schwebheim holten wir die Rüden im Mai in unsere Auffangstation und wie anhand der Beschreibungen der Vorbesitzer und der Tierschutzkollegen schon erwartet, erwies Mexx sich als das „Sorgenkind“ des Trios. Er war ziemlich scheu und obwohl er gegenüber seinen Betreuern schon nach wenigen Tagen auftaute und auch gerne mal Streicheleinheiten einforderte, waren Fremde immer wieder aufs Neue ein Problem.

 Nach der Vermittlung von Bruder Ben im Sommer waren noch Iron und Mexx übrig. Und daran änderte sich vorerst auch nichts. Die Monate zogen ins Land und konkrete Interessenten für die beiden ließen auf sich warten. – Bis zum November. Da flatterte plötzlich die Mail einer huskyerfahrenen Familie in unser Postfach, wo nach Mexx und Iron im Doppelpack gefragt wurde.

 Durfte das wahr sein?! Die beiden Brüder zusammen? Etwas Schöneres hätten wir uns vor allem für Mexx nicht wünschen können, der wegen seiner Unsicherheiten auf jeden Fall ein Zuhause als Zweithund finden sollte. Wir waren gespannt wie die Flitzebogen auf diesen Interessentenbesuch und drückten die Daumen, dass die Chemie zwischen Zwei- und Vierbeiner stimmen möge. Et voilà, es passte!

 Kurz vor ihrem 10. Geburtstag durften Mexx und Iron dann umziehen und wir staunten nicht schlecht, als in der ersten Rückmeldung Mexx als derjenige beschrieben wurde, der sich im Haus freier bewegte und vor fremden Geräuschen wie dem Fernseher weniger Respekt hatte. Doch die anfängliche Rollenverteilung hat sich mittlerweile wieder geändert und Iron tut sich inzwischen leichter mit seinem neuen Leben. Genießen tun sie es beide, aber eben jeder auf seine Art.Mexx

 Mexx ist zu einem Haushund mutiert, der bei jeglicher Verunsicherung Schutz im Inneren sucht. Er hat sogar Schwierigkeiten damit, vom Haus aus zur Gassirunde aufzubrechen. Besser funktioniert es, wenn er vorher Autofahren darf, und seien es auch nur ein paar Meter. Als Mensch neigt man dazu, diesen paar Metern keine große Bedeutung beizumessen, doch für Mexx macht es einen entscheidenden Unterschied. Er muss eben erst noch lernen, sein von früher verinnerlichtes Verhalten zu ändern. Und er ist auf einem guten Weg, wie folgende Zeilen beweisen:

 „Es wird langsam… Was Putenwiener doch ausmachen, da wird sogar Mexx zutraulich. Mexx und Iron haben ungeahnte Wachhund-Eigenschaften. Haben doch tatsächlich heute den Mann meiner Schwester angebellt und geheult und haben mich zu ihm gezerrt. Den kannten die beiden noch nicht.

 Iron aund Mexx zuhauseBei Mexx gilt immer noch „My Home is my Castle“. Ja nicht zu lange draußen bleiben und doch immer wieder rein in die Wohnung. Iron hat sogar mal Anzeichen von Spiellaune und kann sogar inzwischen 'Sitz'. Mexx, wie er halt will.

 Mexx ist jedoch viel anhänglicher, wenn man es auch kaum glauben kann. Er weiß ganz genau, wo das Auto ist und Gartentür auf und Mexx steht vor dem Kofferraumdeckel und wartet, wann der endlich auf geht. Iron geht da erst mal eine Runde, wenn man nicht aufpasst, aber auch hier kein Problem – er kommt gleich, wenn man ihn ruft. Wer hätte das gedacht!

 Iron und MexxWie ja schon gesagt, haben wir ja einige Huskys hier und Iron und Mexx sind mit Abstand die ruhigsten.

 Mir ist aber inzwischen auch klar, was wohl in der Schweiz passiert ist. Es dauert lange, bis beide mal eine Reaktion zeigen, wenn einer nervt, aber dann kurz und heftig, wenn nicht auf die 'Zeichen' geachtet wird. Die Zeichen kapieren wohl nur Huskys selber bzw. die anderen sind einfach nicht sozialisiert. Bei den Wadelbeißern macht Mexx gleich mal ‘nen Bogen, Iron will zumindest mal begrüßen. Sprich alles was laut ist, ist nicht das Ding von Mexx.

 Trotzdem hat es mit Mexx und Iron bei einem Ausflug auf der Berghütte mit einem Haufen Leute und Hunde ohne Probleme funktioniert.“

 Iron und Mexx sind in ihrem neuen Zuhause echte Familienmitglieder und wir wissen, dass ihre Menschen bestens für die zwei sorgen. Durch die langjährige Erfahrung mit nordischen Wegbegleitern und das nötige Einfühlungsvermögen haben unsere beiden Hübschen optimale Bedingungen und wir wünschen dem sympathischen Mensch-Husky-Rudel viele schöne und erfüllte gemeinsame Jahre.

 

 

 

 

Das Team der Nothilfe für Polarhunde e.V., Freudenstadt


Aus der schwierigen Anuk wird die sozialisierte Annabel

Anuk, jetzt Anabell

 Zwei Dinge fielen an Anuk auf, als wir sie Anfang 2016 von einem Tierheim in NRW übernahmen: ihre Schönheit und ihr Jähzorn. Letzterer führte sie auch zu uns, denn die Kollegen aus dem ursprünglichen Tierheim stellten fest, dass es zwar etliche Interessenten für Anuk gab, doch diese begeisterten sich allesamt wegen der Optik für die Hündin ohne dass sie mit ihren Macken zurecht gekommen wären.Anabelll

 Auch wir in der Auffangstation bemerkten rasch, dass Anuk es in sich hatte. Sie hatte bisher keine Regeln und Grenzen kennengelernt und brauchte nun eine absolut souveräne und ruhige Führung, sonst hätte sich ihr Fehlverhalten nur noch gesteigert. Aber solche Menschen sind leider nicht oft zu finden.

Anuk mit ihrem zukünftigen Hundekumpel

 Es war daher ein großes Glück, dass genau solch eine Frau auf Anuks Beschreibung aufmerksam wurde. Sie hatte schon Erfahrung mit schwierigen Hunden und traute sich diese neue Herausforderung zu. Nach ausführlichen Vorgesprächen waren auch wir positiv gestimmt, dass es passen könnte und alle miteinander fieberten wir dem persönlichen Kennenlernen entgegen.Anabelle und ihr Mitbewohner

 Wie erhofft stimmte die Chemie zwischen Anuk und ihrer künftigen Besitzerin und so stand dem Umzug nichts mehr im Wege. Wir drückten fest die Daumen, dass Anuk sich in ihrem neuen Zuhause einigermaßen gesittet aufführen würde und dass Frau L. mit den Unarten, die Anuk zweifellos früher oder später an den Tag legen würde, auch tatsächlich zurechtkäme.

 Unsere Wünsche gingen in Erfüllung, wenn der Weg dorthin auch etwas steinig war. Doch im Rückblick kann man sagen, dass Anuk sich dank der Geduld und des Durchhaltevermögens ihres Frauchens gut entwickelt hat. Uns fallen natürlich ganze Steinberge vom Herzen, dass die intelligente Anuk ihre Meisterin und damit auch ihren Lebensplatz an der Seite eines älteren Rüden gefunden hat. Folgender Bericht vermittelt einen Eindruck, wie es Zwei- und Vierbeinern bis jetzt ergangen ist:Anabell und ihr Kumpel

 „Betreffend Anuk (jetzt Annabel) ist zu sagen, dass der Anfang nicht leicht war. Der Lernprozess war nicht unblutig (für mich). Wir mussten beide viel lernen und unsere Sprache verstehen lernen. Trotz Zweifel war ich sicher, sie nicht aufzugeben. Sie hat erfahren und nach einiger Zeit verstanden, dass sie mir vertrauen kann und sie nicht mehr alles selbst entscheiden muss.

 Zusammengefasst: sie macht keine Türen mehr auf, sie schnappt und insbesondere beißt nicht mehr, beide essen friedlich nebeneinander und sie respektiert die Futterschüssel ihres Gefährten sogar wenn ich nicht im Zimmer bin. Sie bleibt auch mehrere Stunden ohne mich friedlich zuhause und macht rein gar nichts kaputt.

 Sie darf mittlerweile alleine auf der Terrasse liegen, wo sie alles beobachtet. Allerdings besteht noch Lernbedarf, dass sie dabei nicht nach Mäusen gräbt. Ihr sehr ausgeprägter Jagdtrieb konnte durch tägliches Training (Zuschauen) auf ein handsames Maß besänftigt werden. Wenn sie besonders erregt ist, setzt sie sich und schaut und schaut und ... so sitzen und stehen wir oftmals 5, 10, 15 ... Minuten vor einem Eichhörnchen oder Hasen und schauen ... und der Rüde versteht gar nicht warum.

Anabell mit Kumpel

 Besonders schätze ich an ihr ihre Lebensfreude, Intelligenz, Gelassenheit, Freundlichkeit, Liebenswürdigkeit, gute Laune und den Schwung, den sie in unser kleines Rudel bringt.“

Anabell glücklich

 Wir freuen uns unheimlich, dass sich die ganzen Mühen gelohnt haben und bedanken uns herzlich bei Frau L., die einen wirklich langen Atem bewiesen hat. Ohne solche Menschen hätten Hunde wie Anuk/Annabel keine Chance. Und nun darf unser ehemaliges Sorgenfell endlich ohne Stress ihr Leben genießen und wir wünschen der kleinen Familie alles Gute für die Zukunft.

 Das Team der Nothilfe für Polarhunde e.V., Freudenstadt


Colja

Auch als Hund kann man stolz sein, wenn man solch patente Großeltern hat…

So auch der etwas ungestüme Huskyrüde „Colja“. Wegen privater Veränderung seiner Besitzerin sollte für ihn ein neues Zuhause gesucht werden. Der Einzug bei einer vorhandenen Hündin ging „schief“, da diese für „Colja“ einfach zu schüchtern war und er sie schnell unterbutterte. Andere Interessenten passten nicht und letztlich wurde ein viel versprechender Besuch von Leuten ganz kurzfristig abgesagt. Wir als Mitarbeiter der NfP kennen das zur Genüge, dass Menschen sich melden und wahnsinnig interessiert sind, dann aber plötzlich sehr kurzfristig absagen, weil sie meist das Netz auf links gedreht haben und einen vermeintlich „passenderen Vierbeiner“ entdeckt haben. Wir werden es nie verstehen, aber auch niemals ändern können.

Colja“Colja“ war zwischenzeitlich schon bei „Oma und Opa“ untergebracht, da die Tochter bereits umgezogen war. Dieses sehr tierliebe Ehepaar ließ sich trotz der Diskrepanzen vor allem mit dem vorhandenen Rüden nicht beirren. Sie setzten alles daran, dass es doch irgendwie machbar sein müsse, diesen verrückten, aber auch liebenswerten Dickkopf, in die Hundegruppe zu integrieren. Mit der Hündin gab es auch schnell kaum noch Probleme, aber Rüden waren „Colja“ ein Dorn im Auge. Auch hier scheuten beide keine Umstände und Mühen. Der vorhandene Rüde „Elmo“ ging halt tagsüber mit ins Geschäft.

Ein sehr schlimmer Schicksalsschlag führte dazu, dass sich alles nochmals drastisch veränderte. Die Hündin „Blue“ starb innerhalb von drei Tagen ganz plötzlich in einer Tierklinik an einem Zeckenbiss, der ihr Blut verseucht hatte. Alle Bemühungen der Ärzte konnten „Blue“ nicht retten.

Nun sollte „Colja“ in jedem Fall bleiben und das Ehepaar setzte alle möglichen Maßnahmen durch, um „Elmo“ und „Colja“ zu vergesellschaften, dass ein Zusammenleben für alle tragbar wäre.

ES IST GELUNGEN !!! Wenn auch mit vorsorglicher Sicherung bei Abwesenheit. Diese wird aber nach einiger Zeit sicherlich auch der Vergangenheit angehören, denn die zwei werden mehr und mehr als Team zusammenwachsen.

Lesen Sie die Geschichte der „Großeltern“, die uns noch immer sehr berührt, dass Menschen sich so für einen Vierbeiner einsetzen und auch das gesteckte Ziel erreicht haben.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde e.V., Freudenstadt

„Hallo liebes Nothilfe-Team,

hier schreibt Euch Colja, der damals völlig unterfordert in einem Hochhaus lebte und nichts kannte. So zog ich bei meinem Frauchen ein und führte ein glückliches Leben bis sich dann im Leben meines Frauchens viel geändert hat. Nun stand bei mir alles kopf!

Ich sollte in ein anderes Zuhause und wurde zu einem netten Mann mit netter Hündin gebracht. Leider war mein Benehmen sehr rüpelhaft! Das ist halt mein Handikap und nach 5 Tagen war die Zeit dort für mich zu Ende gewesen und der Mann hat mich zu den Eltern meines Frauchens zurück gebracht, wo ich als Pflegehund wohnen sollte. Hier gab es auch eine Hündin mit Namen Blue und ein Rüde der Elmo hieß. Die kannte ich ja auch schon!Colja

Mit Blue habe ich mich gut verstanden mit Elmo war es schwierig, aber es fand sich niemand der mir ein passendes Zuhause geben wollte! Elmo ging dann mit meiner „Hundeoma“ arbeiten - Blue und ich blieben zuhause. Im letzten Jahr ist Blue dann ganz plötzlich über die Regenbogenbrücke gegangen! Einfach so!
Es hat uns alle umgehauen!

Mittlerweile steht fest, dass ich hier bleiben darf und Elmo geht auch nicht mehr arbeiten! Wir sind aber, wenn wir alleine sind, durch ein Türgitter getrennt. Meine Hundeoma traut mir nicht so ganz, ich bin halt ein Lauser, sagt sie!

Stimmt schon, aber irgendwann wird es schon klappen! Ich weine auf jeden Fall nicht mehr seit Elmo auch bleibt! Demnächst kommt auch mein ehemaliges Frauchen wieder nach Dortmund! Ende gut alles gut (PS: ich kann mich auch benehmen!)

Colja kann sich auch benehmen

Ich bin richtig glücklich, dass meine Oma und mein Opa sich so sehr für mich eingesetzt haben. Sie zu haben, war für mich ein wahrer Segen und ich bin mächtig stolz, denn darauf kann wohl kaum ein Hund bauen.

Euer Colja“

 


 

Nelly & Moritz – das Glück im Doppelpack oder die Geschichte vom steinigen, aber zielgerichteten Weg ins Glück

Nelly und Moritz

Nelly und Moritz kamen vor ein paar Wochen zu uns zurück, da sie ihrem Herrchen nicht bei seinem anstehenden Umzug folgen konnten. Schnell war klar, dass Nelly ein Blasenthema haben muss, da sie permanent püschern musste. Der Verdacht auf eine Blasenentzündung bestätigte sich nicht, stattdessen wurde ein großes Etwas in ihrer Blase entdeckt, das da sicher nicht hingehörte. Wir gaben die Hoffnung nicht auf, dass in der Tierklinik Hilfe möglich wäre. Bei der Operation wurde eine Art Stein entfernt der allerdings das Gewebe schon so stark verletzt hatte, dass ein zweiter Eingriff nötig war. Viele von Ihnen fieberten mit uns und drückten Daumen, dass die liebenswerte Nelly überlebt.
Und sie hat es geschafft und kam fröhlich und erleichtert zurück auf die Station. Moritz hat sich tierisch über die Rückkehr ‚seiner‘ Nelly gefreut und beide durften in die Quarantänestation umziehen, damit die Wunde ja gut und schnell verheilen kann.Nelly

Währenddessen bereitete sich eine Freundin der Nordischen, die immer wieder älteren und kränklichen Hunden ein Zuhause gibt, auf die Fahr zur Alb vor. Sie war noch sehr traurig, da sie erst vor kurzem ihren letzten Husky aus ihrer Gruppe verloren hatte. Während wir auf der Station gerade um die Wasserversorgung kämpften, fuhr sie mit ihrem dampfenden Auto vor. Hätte ich es nicht selbst erlebt, ich würde meinen, da erzählt jemand eine Filmszene!
Nachdem mehrere Männer mit sorgenvollem Gesicht in den Motorraum geschaut hatten, kam das volle Programm: ADAC, Abschleppen des Wagens in die Werkstatt, Hotel buchen, Diagnose der Werkstatt: der Wagen ist nicht mehr zu retten, Transport zum Schrotthändler. Puh, das erinnerte irgendwie an ‚murphy’s law‘!
Aber nichts konnte Frau S. davon abhalten, sich mit Nelly und Moritz zu beschnuppern und nach drei spannenden Tagen in einem Mietwagen mit ihren zwei Schätzen die 6-stündige Heimfahrt zu starten. Wir haben uns so gefreut, dass Nelly und Moritz zusammenbleiben dürfen.

Nach wenigen Tagen kam dann folgende Rückmeldung:

‚ ...ja, wir sind gut zu Hause angekommen.
Nelly und Moritz geht es sehr gut, sie sind beide fröhlich und freuen sich über den Garten, sie sind aber auch sehr gern im Haus. In den ersten 2 Tagen waren die beiden ganz aufgeregt und sind mir auf Schritt und Tritt gefolgt, haben aber gut gefressen und sind dann auf ihren neuen Bettchen auch gut eingeschlafen.Nelly und Moritz

Vermutlich war (und ist) es für die beiden Hunde, insbesondere wohl für Nelly, ein echter "Kulturschock", dass sie hier weder auf die Couch (die im Arbeitszimmer wurde allerdings inzwischen "freigegeben") noch mit ins Bett dürfen...

Während Moritz sich direkt damit abgefunden hat und sich in sein neues Bettchen gekuschelt hat, versucht Nelly nach wie vor, mich mit ihrem "Nelly-Blick" zu becircen, um doch noch mit ins Bett zu dürfen. Wenn ich kurz weg bin, wird das Bett natürlich in Beschlag genommen und wenn ich wieder da bin, laufen mir die beiden immer direkt entgegen, natürlich mit Unschuldsblick (wir? auf dem Bett gewesen? Nein, woher denn...).Moritz auf dem Sofa

Nelly und Moritz laufen übrigens auch Treppen, als ich letztens oben im Arbeitszimmer saß, kam erst Nelly und nach einiger Zeit dann auch Moritz. Da beide hier auf die Couch dürfen, ist insbesondere Nelly jetzt natürlich immer gleich zur Stelle (oder besser gesagt, auf der Couch), wenn ich am PC sitze. Moritz macht es sich da lieber auf seinem Bettchen bequem und kommt erst nach, wenn es ihm zu langweilig wird.

An der Leine laufen beide ganz prima und entspannt, auch Nelly trödelt nicht, sondern ist flott unterwegs, z.T. sogar schneller als Moritz, der zur Zeit alles ganz genau beschnüffelt (eine Hündin in der Nachbarschaft ist läufig). Natürlich müssen von Nelly alle Mauselöcher beschnüffelt werden, aber das macht Moritz auch.

Garteninspektion

Den Garten finden beide prima und auch den "Ausguck" zu Nachbar's Hunden haben die beiden natürlich gleich entdeckt. Auch das Geschehen vor dem Tor wird genau beobachtet und manchmal auch kommentiert...‘

Nelly und Moritz

Wir sind sicher, dass dies der Beginn einer wunderbaren Freundschaft ist, und wünschen dem Trio zusammen viele fröhliche und glückliche Jahre.
Danke Frau S.!

Und danke an alle, die mit ihren guten Wünschen und Spenden dieses Glück für Nelly ermöglicht haben!

Ihr Team der Nothilfe für Polarhunde