Die "Glückspelze" der Nothilfe für Polarhunde danken allen, die mitgeholfen haben, ihnen einen Platz zum Leben zu geben.
Nordische, die im November 2021 ein neues Zuhause gefunden haben

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Pamuk

PamukPamukDer am 20.01.2017 in der Türkei geborene Pamuk kam über den Tierschutz nach Deutschland. Hier lebte er 3 Jahre in einer Familie, bis er Mitte Juni 2021 zu uns in die Auffangstation kam. Pamuk, auf einem Auge blind, wurde uns als Husky-Mischling angekündigt. Doch von einem Husky war da nicht viel zu sehen. Pamuk ist ein sehr sensibler, lieber Rüde, der es liebt zu schmusen.

Nach kurzer Zeit waren alle in den kleinen Pseudo-Husky verliebt und jeder wollte mit ihm spazieren gehen.
Doch von Interessenten wurde er gerne übersehen.

Es dauerte ganze drei Monate bis eine junge Frau auf der Suche nach einem Husky in der Station auftauchte. Sie schaute sich kurz um und blieb an Pamuk hängen. Der legte sich voll ins Zeug und überzeugte mit seiner lieben, herzlichen Art die Interessentin davon, dass er der beste Husky auf der Station sei. Und so konnte Pamuk am 10.September in sein neues Zuhause umziehen.

Hier lief es von Anfang an traumhaft zwischen den beiden. Pamuk benahm sich vorbildlich.
Topf und Deckel hatten sich gefunden.

Pamuk

Im Nachbarort wurden schnell die Gehege-Kumpel Chinook und Miles ausfindig gemacht und bei einer gemeinsamen Gassi Runde feierten die drei ihr Wiedersehen ausgiebig und man versprach sich öfters mal zu treffen und gemeinsame Touren zu unternehmen.

Und was lernen wir aus Pamuks Geschichte: “Aussehen ist eben nicht alles.“

Wir freuen uns schon auf neue Nachrichten von dem liebenswerten Pamuk, der alle um seine kleinen Pseudo-Husky-Pfoten wickelt.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde


Chinook und Miles

Chinook und Miles

Mitte August 2021 kamen die Alaskan Huskys Chinook und Miles in unsere Auffangstation auf der Schwäbischen Alb.

Chinook und MilesChinookSchweren Herzens wurden der 4jährige Chinook (geb. 12.05.2017) und der 3jährige Miles (geb. 24.04.2018) von ihrer Familie auf die Station gebracht, weil keine passende neue Wohnung für alle gefunden werden konnte.

Die gut sozialisierten, freundlichen Hunde lebten sich schnell ein und eroberten alle Herzen im Flug.

So kam es, wie es kommen musste. Eine Interessentin, auf der Suche nach zwei Hunden, verliebte sich postwendend in die zwei tollen Kerle. Und schon nach wenigen gemeinsamen Gassi Runden war klar, Chinook und Miles können Anfang September schon wieder zusammen ausziehen.

Miles

Das neue Zuhause wurde genauso problemlos angenommen, wie das Leben auf der Station. Miles und Chinook tollten gleich ausgelassen durch den Garten und eroberten anschließend das Sofa für ein Nickerchen.

Für alle fühlt es sich so an, als haben die beiden schon immer zur Familie gehört. Auch mit dem kleinen Neffen der Familie kommen die großen Hunde super klar und lassen sich ausgiebig durchknuddeln.

Nur Chinook und Miles stürmisches Interesse an anderen Hunden beim Gassigehen war sehr anstrengend und so wurde gleich ein Hundetrainer engagiert, um das Problem in den Griff zu bekommen. Und schon nach kurzer Zeit stellten sich erste Erfolge ein.

Chinook und Miles

So nahm die anfänglich traurige Geschichte der beiden, im Eiltempo eine positive Wendung und jetzt ist das passende Zuhause für beide gefunden und keiner kann sich ein Leben ohne die zwei liebenswerten Riesen mehr vorstellen.

Wir wünschen Familie F. viele weitere tolle Jahre mit Chinook und Miles und freuen uns auf Post vom ersten Urlaub oder ersten gemeinsamen Weihnachtsliedern unterm Tannenbaum.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde


Akira

Akira

Im Sommer 2020 kam die damals 7 Monate alte Akira (geb. 26.11.2019) zu uns auf die Auffangstation. Die junge Alaskan Malamutin ist ein eher zierliches Geschöpf. Doch charakterlich steht sie den großen in nichts nach.Akira AkiraGegenüber Menschen zeigt sich Akira freundlich und kooperativ. Die Rüden der Gruppe stehen unter ihrem Pantoffel, Hündinnen gegenüber zeigt sie sich eher zickig. Die Schiefstellung ihres rechten Hinterbeines beeinträchtigte sie nicht.

Doch ihr Beinchen machte es schwierig, für sie ein passendes neues zuhause zu finden. Scheute doch jeder die Verantwortung, sollte sich das Bein verschlechtern oder sogar eine OP notwendig machen.

Doch ein knappes Jahr später kam der passende Deckel auch für Akira auf die Station. Nach wenigen Besuchen war klar, Akira darf Mitte August ausziehen.

Das Zusammenleben mit dem neuen Frauchen klappte von Anfang an super. Frauchen achtet stets darauf, dass Akira sich nicht übernimmt und genau soviel Bewegung und Pausen hat, wie es für das Bein gut ist.

Zusammen besuchen die beiden eine Hundeschule, um dem Zusammenleben noch den letzten Schliff zu geben. Akira findet zwar manchmal die Übungen ziemlich unnötig und langweilig und legt sich lieber hin, aber alles in allem haben beide Spaß und das ist das wichtigste.

Wir wünschen den beiden weiterhin viel Erfolg in der Hundeschule und drücken die Daumen, dass mit Akiras Beinchen alles gut bleibt. Hoffentlich sehen wir uns mal wieder oder hören von euch wie Akiras Geschichte weiter geht.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde