Die "Glückspelze" der Nothilfe für Polarhunde danken allen, die mitgeholfen haben, ihnen einen Platz zum Leben zu geben.
Nordische, die im Oktober2022 ein neues Zuhause gefunden haben

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Nascha

Nascha

NaschaNaschaDie Malamute Hündin Nascha kam zusammen mit Nino und Aschki Mitte Oktober 2021 in unsere Auffangstation auf der Schwäbischen Alb. Die am 13.10.2012 geborene Nascha kam mit einigen Fettpölsterchen und sehr unfit bei uns an.
Doch tägliche Bewegung in unserem „Kurgarten“ und immer länger werdende Spaziergänge haben ihre Muskeln wieder aufgebaut und Nascha wieder in Form gebracht.

Nachdem klar war, dass Nascha und Nino durchaus getrennt werden können und jeder auch ein Leben als Einzelhund führen könnte, meldete sich eine junge Frau aus Berlin und bekundete reges Interesse an Nascha.
Im Juni machte sich Frau K. auf den weiten Weg, um Nascha kennenzulernen.

Frau K. hatte bereits Malamute Erfahrung und war sogleich von Nascha angetan. Als Nascha erfuhr, dass sie in eine Eisdiele ziehen könnte, war es um unser Schleckermäulchen geschehen. Doch ein bisschen musste sich Nascha noch gedulden. Aber Ende Juni war es dann soweit. Nascha machte sich auf die Reise in die Metropole Berlin.

Nascha

Nach einer achtstündigen Fahrt kamen sie wohlbehalten am Ziel an. Fasziniert von den vielen fremden Gerüchen und Geräuschen schlenderte Nascha sogleich mit Frauchen die Straße entlang bis zur Wohnung. Hier stand Nascha vor der ersten Herausforderung, die Wohnung erreicht man mit einem Aufzug. Noch nie in ihrem Leben hatte Nascha so etwas gesehen. Doch mit viel Feingefühl und Geduld stieg sie ein und fuhr zitternd nach oben. Endlich angekommen, eroberte Nascha erstmal die Wohnung, vor allem die Küche.

Am nächsten Tag ging es dann zur heiß ersehnten Eisdiele, die Frauchen gehört. Hier sollte Nascha in Zukunft ein bisschen mithelfen, als Hundeeis-Tester und Eisdielen Maskottchen. Was für ein Leben, Eis mit Bananengeschmack und Schmuseeinheiten so viel man will. Beliebt vor allem bei den Kindern wurde Nascha durch ihre feinfühlige und liebenswerte Art schnell zum Star der Eisdiele und hat jetzt ihren eigenen Instagram Blog.

Nascha

Wir danken Frau K., dass sie den weiten Weg nicht gescheut hat und unserer Nascha eine fast märchenhafte Zukunft ermöglicht hat. Wir wünschen unserem Malamute Mädchen und ihrer Familie weiterhin ein tolles Leben zusammen, möge das Eis niemals ausgehen.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde


Bimba – heißt jetzt Freya

BimdaBimbaAnfang Mai 2022 kam Bimba zusammen mit ihrem Wurfbruder Askan in unsere Auffangstation auf der Schwäbischen Alb. Die am 22.04.2019 geborene Bimba ist optisch und vom Wesen her eher Malamute als Husky.

Bimba ist sehr selbstbewusst und geht mit Menschen sehr liebevoll um.

Schnell war der passende Gassigänger gefunden, der bei ausgiebigen Spaziergängen half, die Fettpölsterchen abzubauen.

Typisch Malamutin verträgt sie sich gut mit Rüden und agiert eher resolut.

Schon einen Monat später meldete sich Herr S. auf der Station und bekundete sein Interesse an Bimba. Herr S. nannte schon einen stattlichen Rüden sein Eigen und suchte nun die passende weibliche Ergänzung.

Bimba überzeugte schnell durch ihre liebevolle Art und so konnte sie schon am 01. Juli wieder ausziehen.

Besuch auf der Station

Ebenso wie wir fand Familie S. den Namen Bimba unpassend und so wurde sie kurzerhand in Freya umgetauft.

Freya gewöhnte sich schnell ein. Sie speckte weiter ab und baute bei langen Spaziergängen weiter Muskeln auf.

Anfänglich versuchte sie Futter zu ergattern wo auch immer es ging, was zu manchen Reibereien zwischen den Hunden führte. Inzwischen hebt sie sich einen Teil des Futters sogar für später auf.

Das einzige, dem sie nicht widerstehen kann, ist Kaffeemilch. Sobald diese auf dem Tisch steht, holt Freya sie runter und trinkt sie leer.

Freya zu Besuch

Ihren ersten Wanderurlaub in Österreich hat sie mit Bravour gemeistert. Weder der Aufenthalt im Hotel, noch im Restaurant war für Freya schwierig. Sie legte sich zu Herrchens Füßen und döste. Selbst das vorbeigetragene Essen brachte sie nicht aus der Ruhe.

Einzig der vor dem Hotel liegende Fischteich zog die Wasser begeisterte Hündin magisch an und so genoss sie gleich zu Beginn des Urlaubs ein ausgiebiges Bad darin. Sehr zum Leidwesen von Herrchen, da Freya anschließend einen üblen Geruch nach Fisch und nassem Hund im Hotel verströmte.

Auf dem Rückweg aus dem Urlaub schaute Freya noch kurz auf der Station vorbei und wir konnten mit eigenen Augen sehen, dass mal wieder der richtige Topf zum Deckel gefunden hat. Alle machten einen sehr glücklichen und entspannten Eindruck. Wir wünschen ihnen weiterhin eine tolle gemeinsame Zeit und freuen uns, wenn wir mal wieder Post von euch bekommen.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde