Post von schon lange glücklich vermittelten Hunden

Sie sind nicht unbedingt der Schreiber von Mehrzeilern fürs Journal für Nordische Hunde? Würden aber dennoch gerne mal ein paar Worte über den an Sie vermittelten Hund verlieren und ein, zwei Fotos seiner Entwicklung zeigen? Oder Sie haben DEN Schnappschuss gemacht?
Hier haben Sie Platz dafür! Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen an gluecksfell@polarhunde-nothilfe.com

 

 

Inuk (ehemals Loki) – es hat sich gelohnt

Inuk

InukSiebenjährig abgegeben wegen eines Beißvorfalls – nicht gerade die besten Voraussetzungen, um schnell eine neue Familie zu finden. Doch Loki bekam diese Chance und hat sie genutzt. Der Siberian-Husky-Rüde ist nun auch kein aggressiver Hund, er ist nur unsicher und sucht Orientierung am Menschen. Aber am Menschen orientieren kann er sich nur, wenn dieser Mensch ihm sympathisch ist. Dies war offenbar bei seinem ehemaligen Frauchen nicht der Fall – bei seiner heutigen Familie hingegen stimmt die Chemie, denn Inuk ist dort ein absolut freundlicher und offener Rüde, und Menschen und Hund vertrauen sich gegenseitig.

"Hallo zusammen,

Inuk renntnun ist es fast ein Jahr her, dass Inuk (Loki) bei uns einzog. Mittlerweile haben wir gegenseitig das Vertrauen aufgebaut, um ein gutes Team zu sein. Selbst den ersten Tierarztbesuch (Impfung war nötig) meisterten wir ohne Probleme, und Maulkorb war auch keiner nötig! Das war, ehrlich gesagt, noch unsere große Sorge nach dem, was wir alles gehört hatten.

Selbst das Laufenlassen ohne Leine klappt ganz gut. Nur ist Inuk auf das Mäusebuddeln gekommen. Statt zu laufen, verbringt er die meiste Zeit auf den Feldern mit Mäusejagd. Und da hört er wirklich nichts.

Wir sind sehr glücklich, dass wir Inuk ein neues Zuhause schenken durften. Trotz seines angekratzten Rufes verhielt er sich uns und unserer gesamten Familie inklusive Kinder und anderen Haustieren gegenüber sehr freundlich und interessiert.

Sicher ist es wichtig, alles erst mit Vorsicht zu genießen, aber wenn man allen Beteiligten Raum und Zeit gibt und Verständnis aufbringt, entwickelt sich eine wunderbare Freundschaft. In manchen Fällen läuft es einfach und wie von selbst. In anderen Fällen wiederum braucht man etwas mehr Durchhaltevermögen und Vertrauen.

Eins ist aber sicher: ES LOHNT SICH!

Viele dankbare Grüße

Martina"

Die Dankbarkeit ist ganz auf unserer Seite! Danke, Martina, dass Sie und Ihre Familie Inuk Orientierung und ein Zuhause geschenkt haben. Wir freuen uns sehr, dass Inuk sich bei Ihnen so gut entwickelt und gelernt hat zu vertrauen. Wir wünschen Ihnen allen noch viele Jahre der Freundschaft.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde e. V., Freudenstadt


Mogwai – der Tausendsassa

Mogwai

Der quicklebendige Husky-Mix-Rüde Mogwai hat ganz offenbar seinen Wirkungskreis gefunden: Schwimmen, Mantrailing, Hundeschule, Gondelfahren, Treibball, Hürdenlauf, Kastanienfangen, Laufen vor dem Scooter, Canicross – für Mogwai sind alle dies keine Fremdwörter. Er lernt unglaublich schnell, macht begeistert alles mit und zeigt damit auch, wie sehr er bereits jetzt, nach noch nicht einmal einem Jahr, seiner neuen Familie vertraut. Und obwohl Mogwai erst zwei Jahre alt und, wie soeben beschrieben, sehr unternehmungslustig ist, ertrug er eine mehrmonatige Pfotenentzündung samt Pfotenverband mit stoischer Geduld. Nur an der Lektion „Mogwai alleine zu Hause“ muss noch gearbeitet werden, aber mit Gefährtin Ikuma an seiner Seite klappt auch das schon ganz gut.

"Liebes Team der Nothilfe für Polarhunde,

seit unserem letzten Bericht über Mogwai ist schon einige Zeit vergangen, also höchste Zeit, mal wieder zu schreiben.

Nach gerade einmal knapp zwei Monaten in unserer Familie entwickelte sich bei Mogwai eine stark entzündete und angeschwollene Zehe am Vorderfuß. Unsere Tierärztin hielt es zunächst für eine leichte Entzündung, hervorgerufen durch eine kleine Hautverletzung, und Mogwai wurden im Anschluss Antibiotika verordnet. Während der nächsten Woche stellte sich allerdings keine Besserung ein, die Zehe entzündete sich sogar noch stärker. Zwei weitere Antibiotika konnten auch keine Abhilfe schaffen. Auf einmal stand dann ein Tumorverdacht im Raum. Um diesen Verdacht abzuklären, besuchten wir mit Mogwai eine Tierklinik. Dort wurde letztendlich unter Narkose eine Gewebeprobe entnommen und eingeschickt. Die nächste Woche war erfüllt mit bangem Warten auf das Ergebnis. Dann kam endlich die erlösende Nachricht: Es handelte sich um keinen Tumor, sondern um stark entzündete Haarwurzelkanäle. Ein viertes Antibiotikum wurde verschrieben, und es stellte sich die erhoffte Besserung ein. Nach über zwei Monaten mit Pfotenverband, welchen Mogwai mit einer unglaublichen Geduld täglich über sich ergehen ließ, war die Pfote endlich wieder ausgeheilt, und die ersten längeren Spaziergänge konnten unternommen werden.Mogwai

Nach Mogwais Genesung war schnell klar, dass wir ihm gerne die Möglichkeit geben wollten, sich frei im gesamten Garten bewegen zu können. Gesagt, getan, und so wurde in einer Wochenendaktion kurzerhand der Garten mit einem 1,80 m hohen Zaun „hundesicher“ gemacht. Seitdem genießt er die neugewonnene Freiheit, saust durch den ganzen Garten und spielt am allerliebsten mit heruntergefallenen Kastanien.Mogwai

Im April hieß es zum ersten Mal Taschenpacken, und wir fuhren für ein verlängertes Wochenende mit beiden Hunden ins Allgäu. Auf zahlreichen Wanderungen konnte Mogwai sich ordentlich austoben. Sogar eine Fahrt mit der Gondel aufs Nebelhorn hat er mit Bravour gemeistert und sich tierisch über den restlichen Schnee auf den Wanderwegen gefreut.

Damit die körperliche und geistige Auslastung für Mogwai nicht zu kurz kommt, besuchen wir regelmäßig eine Hundeschule. Aktuell stehen dort wechselnde Hundesportarten wie Treibball und Hürdenlauf auf dem Programm. Er hat dort auf Anhieb viele Hundefreundschaften geschlossen und ist auch bei den Trainern aufgrund seines freundlichen Wesens gegenüber unterschiedlichsten Hunden sehr beliebt. Zur kontrollierten Auslastung seines Jagdtriebes gehen wir seit kurzem zusätzlich zur Hundeschule noch ins Mantrailing. Es war spannend zu sehen, wie Mogwai direkt beim ersten Mal verstanden hat, worum es dabei geht, und sich zielstrebig seinen Weg zur versteckten Person erschnüffelte. Seit dem Rückgang der heißen Temperaturen gibt es jetzt endlich auch wieder die Möglichkeit zum hobbymäßigen Zughundesport. Vor dem Scooter oder beim Canicross macht es Mogwai riesigen Spaß, voraus durch den Wald zu sausen.

 

Mogwai

Eine größere Baustelle mit viel Übungsbedarf ist bei Mogwai aktuell das Alleinebleiben. Mit unserer Hündin Ikuma zusammen funktioniert es mittlerweile ganz gut (wenn man mal von Mogwais Geschick für das Öffnen von sämtlichen Türen und Fenstern während unserer Abwesenheit absieht - was für ein Glück, dass es montierbare Kindersicherungen gibt. Die hat er bis jetzt noch nicht knacken können). Alleinebleiben ohne unsere Hündin löst bei Mogwai aktuell noch großen Stress aus. Das muss noch ganz kleinschrittig weiter mit ihm trainiert werden.

Vor kurzem ging es für zwei Wochen an die Ostsee. Mogwai hat nicht schlecht beim ersten Anblick des Meeres gestaunt, sich danach umgehend ins Wasser gestürzt und ist eine Runde geschwommen. Das Planschen im Wasser hat sich zu einem seiner liebsten Hobbys entwickelt, einmal im Wasser ist er nicht mehr zu bremsen.

Mogwai

Wir sind glücklich, mit Mogwai einen tierischen Begleiter gefunden zu haben, der so gut zu unserer Hündin und zur Familie passt, und freuen uns auf noch viele gemeinsame Abenteuer.

Viele Grüße von Mogwai mit Ikuma und Familie"

Und wir sind glücklich, dass sich hier ganz offensichtlich, einmal mehr, ein richtig tolles Menschen-Hunde-Gespann zusammengefunden hat. Weiterhin viel Freude an- und miteinander!

Das Team der Nothilfe für Polarhunde e. V., Freudenstadt


Whiskey (Bacchus) - ein freudiger Anlass: 15 Jahre alt!

Whiskey

Wer hätte das gedacht? Erst einmal waren wir überrascht, wie viele Interessenten Whiskey, damals noch mit Namen Bacchus, bei seinem Alter (über 13) und seiner Vorgeschichte (Zwinger) hatte. Aber seine Ausstrahlung war (und ist) einzigartig.Whiskey Jetzt bekommen wir Post von seiner Familie – anlässlich seines 15. Geburtstages! Auch dass er diesen erlebt, hätte, ehrlich gesagt, kaum jemand erwartet. Gehofft ja, auf jeden Fall, alle Zeit der Welt gönnten und gönnen wir diesem lange Jahre misshandelten (Missachtung ist auch eine Form der Misshandlung) und doch so menschenfreundlich gebliebenen, liebenswerten und charismatischen Husky-Rüden. Inzwischen lässt es Whiskey langsamer angehen, aber er genießt es, voll integriertes und geliebtes Familienmitglied unter zwei Zwei- und fünf Vierbeinern zu sein:Whiskey läuft mit

"Liebes Team von Nothilfe für Polarhunde,

hier ist Mal wieder ein Update von Eurem ehemaligen Schützling Whiskey (Bacchus). Sein 15. Geburtstag ist ein guter Anlass zum Schreiben. Auch einige Bilder, damit Ihr seht, dass es ihm gut geht.

Am Mittwoch, den 07.11.2018, wurde Whiskey schon 15 Jahre alt – Wahnsinn! Das hatten wir nicht erwartet, als wir ihn im April 2017 abgeholt haben. Weg ist der scheue Hund, der „damals“ zu uns kam: Auch im Garten musste er immer angeleint sein, sonst konnte man ihn nicht mehr einfangen (ja, wir haben es mal versucht mit drei Personen, es ist uns nicht gelungen, der Garten zu groß, er zu schnell). Jetzt kann er sich ohne Leine und Geschirr im Garten frei bewegen, er kommt, wenn ich ihn rufe, und fordert auch Streicheleinheiten ein. Er ist einfach ein Goldstück!

Ja, im letzten Jahr ist er alt geworden, es gibt Tage, da will er nicht spazieren gehen, und dann darf er auch zu Hause bleiben. Wir haben ein circa 2.000 qm großes Grundstück hinter dem Haus, da hat er seine Bewegung. Aber es gibt noch immer mehr Tage, an denen er gerne mitgeht, aber nur mit mir, Frauchen, beim Herrchen geht er circa 30 Meter und kehrt dann um. Wenn Herrchen dann nicht gleich zurück geht, fängt er an zu schreien. Wahrscheinlich geht ihm das Umkehren nicht schnell genug, meinem Mann geht es ja nicht mehr so gut. Auch wenn er warten muss, weil einer der anderen Hunde etwas sieht, und es dauert ihm zu lange, fängt er an zu schreien, und ganz laut. Hören tut er nicht mehr so richtig gut, aber wenn es Leckerchen gibt, hört er auf.

Nachts ist er nicht mehr stubenrein, aber da habe ich etwas gefunden: Er macht immer an der gleichen Stelle, da habe ich jetzt einen Matratzenschoner liegen, 1 x 2 m, morgens lege ich einen sauberen hin, und abends nochmals, funktioniert super und ist umweltfreundlich. Er ist jetzt umgestellt auf Nierendiät, da seine Nierenwerte erhöht waren. Das Herz ist immer noch topfit.

Wir hoffen jetzt, dass wir nächstes Jahr sogar seinen 16. Geburtstag feiern dürfen. Ich glaube, Whiskey gefällt es noch sehr gut bei uns, also die Hoffnung ist da.

Whiskey

Liebe Grüße,
Jan und Diana B. mit Whiskey, Kingston, Sumi, Kaya und Niru"

Lieber Whiskey, herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag! Genieße weiterhin Dein neues Leben und lass es Dir gut gehen! Diana, Jan und Ihr Vierbeiner, ganz, ganz lieben Dank, dass Ihr Whiskey diesen „Ausgleich“ für sein voriges Leben ermöglicht. Whiskey sowieso, aber auch wir sind Euch unendlich dankbar!

Das Team der Nothilfe für Polarhunde e.V., Freudenstadt


Lynn – mit ihr sind ihre Menschen „auf den Hund gekommen“

Lynn

Lynn ist der erste Hund für ihre Menschen – eine Entscheidung, die diese nie bereut haben. So jedenfalls schreiben sie in ihrem neuen Bericht. Ungefähr ein Jahr ist die jetzt sechsjährige Husky-Mischlingshündin in ihrer neuen Familie und kommt sich, so menschenbezogen, wie wir sie kennen gelernt haben, dort bestimmt wie im siebten Himmel vor. Lynn, die damals in der Station noch so manche Unsicherheit zeigte, dankt es ihren Menschen mit absolutem Vertrauen.

"Hallo zusammen im Süden,

unsere Lynn ist jetzt seit etwas über einem Jahr bei uns im Ruhrgebiet. Vieles war nicht leicht, aber es hat immer richtig Spaß gemacht. Lynn hat absolut Vertrauen gefasst zu allen in der Familie, sie kann sie aber auch ganz gut verteidigen. Durch den Mischling in ihr schafft sie es leicht, uns und unser Haus bei Bedarf ausdrucksstark zu schützen.

LynnDieses durchaus positive Verhalten ist aber auch gut händelbar. Die schwierigen Hundebegegnungen sind auch bei entsprechender "Ansprache und Beachtung der Situation" gut geworden. Allerdings wird der Gegenüber absolut eindringlich beobachtet. Eine kleine falsche Bewegung kann schon ausreichen, um klar zu zeigen, dass das Mädel absolut aufmerksam ist.

Dank einer guten Hundeschule zeigt Lynn sehr gute Fortschritte im Verhalten und im Gehorsam. Somit sind auch erste vorsichtige Freigänge in einsamerer Gegend möglich. Lynn mag Aufgaben und will ihre Fähigkeiten einsetzen. Dem wollen wir natürlich gerecht werden.... Lynn ist begeistert beim Trailen dabei. Natürlich ist sie da noch keine Professionelle, zeigt aber richtig gute Leistungen. Wir werden das auf jeden Fall weiter ausbauen.Ansonsten will sie einfach immer und überall dabei sein. Im Urlaub, in der Stadt, beim Radfahren, im Garten, egal, Hauptsache, es passiert etwas.

Unsere Lynn ist aus der Familie nicht mehr weg zu denken.

Leider hat Lynn auch eine Kastrations-Inkontinenz. Aufgetreten ist es erst nach etwa drei Monaten. Als sie anfing, entspannter in den Tag zu gehen, sprich, als sie richtig bei uns angekommen war. Dies hatte uns zuerst ziemlich in die Verzweiflung getrieben und auch einige Tierarztbesuche zur Folge gehabt. Schlussendlich haben wir uns auf eine pflanzliche, tägliche Behandlung und einen festen Tages- und Zeitablauf eingeschossen. Neun Stunden schafft sie nun in der Nacht problemlos. Und da wir mit so einem Hund ja nicht den Tag verschlafen wollen, sind wir eh dann wieder das erste Mal auf Achse.

Wie gesagt bereuen wir die Entscheidung zu unserem ersten Hund nicht. Es ist eine Aufgabe, aber auch eine Bereicherung im Leben.Lynn

Sollte es mal passen, kommen wir gerne vorbei und schauen rein. Leider liegt die Station nicht so ganz auf unserem Weg.... Bis dahin also hin und wieder mal eine kleine Info von uns!

Gruß aus dem Ruhrgebiet von Lynn und Familie R."

Wir fragten auf diesen Bericht hin nach der „Behandlung“ der Kastrations-Inkontinenz, weil diese Tipps vielleicht auch für Sie, liebe Besucher und Besucherinnen unserer Website, nützlich sein können, und bekamen diese ausführliche Information, für die wir uns hier noch einmal ganz herzlich bedanken möchten:

"Wir verabreichen Granufink Blase, am Morgen und am Nachmittag jeweils eine Kapsel zu den Hauptmahlzeiten. Abends gibt es nur noch ein paar Leckerchen bei den verschiedenen kleinen Kopfaufgaben, die man gesellig noch zu erledigen hat. Gegen 21 Uhr stellen wir das Trinkwasser zur Seite und sind bis ca. 22 Uhr noch draußen. Zur Nacht gibt es nach dem Spaziergang noch zwei Schlückchen für die Schleimhäute. Lynn hält dann locker bis 7 oder 8 Uhr am nächsten Tag durch. Meistens bin ich aber eh schon um 5 Uhr, vor der Arbeit, mit ihr unterwegs. Tagsüber sind bei freier Trinkmenge (wir füttern das hochwertige Trockenfutter mit dem Wolf drauf… ist das Werbung?) 4 bis 5 Stunden möglich, dann wird es Zeit, mal wieder Luft zu schnappen.

Sollten wir es am Morgen etwas langsamer angehen lassen, kann sie kurz in den Garten gehen, und alles geht entspannter. Lynn hält tagsüber bis auf ganz, ganz wenige Ausnahmen die 4 bis 5 Stunden toll durch. Hin und wieder gibt es mal ein paar Tröpfchen, wenn sie absolut tiefenentspannt ist. Ist aber wirklich sehr selten und dadurch tragbar.

Ich möchte ausdrücklich anmerken, dass dies so nicht vom Tierarzt empfohlen wurde, sondern von uns auf der Suche nach guten Möglichkeiten und viel Lesen ausprobiet wurde. Der Tierarzt ist aber darüber informiert und äußert keinerlei Bedenken dazu. Ist halt immer eine Einstellungssache, ob man gängige Medikamente mit teilweise unschönen Nebenwirkungen verabreicht oder versucht, etwas anderes mit seinem Tier zu "erarbeiten".

Solche Zeilen, die zeigen, wie sehr die Familie sich um Lynn bemüht und sorgt, sie liebt und in ihr Leben einbindet, sind der schönste Lohn für unsere Arbeit. Wir freuen uns riesig für die so liebenswerte Hündin und ihre Familie, dass alles so super passt und Sie sich gegenseitig das Leben bereichern. Danke!

Das Team der Nothilfe für Polarhunde e. V., Freudenstadt


Nayeli – noch schöner ist es zu zweit!

Nayeli und ihre neue "Schwester" Hanja

Noch kein Jahr ist es her, dass unser „Baby“ (damals!) ausgeflogen ist – mit gerade mal acht Monaten längst nicht „trocken hinter den Ohren“, aber bereit für ihre eigenen Menschen. Inzwischen hat sich Nayeli super entwickelt, wie bereits dem letzten Bericht ihrer Familie zu entnehmen war. Von Zurückhaltung oder gar Scheu keine Spur mehr – Nayeli weiß, dass sie wer ist, sie ist mit Hilfe ihrer Familie und durch vielfältige Erfahrungen zu einer selbstbewussten jungen Husky-Dame herangewachsen. Und nun hat sie auch noch Verstärkung durch ein weiteres Husky-Mädel bekommen:

"Liebes Polarhunde-Nothilfe-Team,

Nayeli möchte nach unserem Urlaub wieder „Hallo“ sagen.

Bei einem sehr aufregenden Urlaub durch Dänemark und Schweden durfte Nayeli das erste Mal mit dem Meer in Kontakt kommen. Unsere Wasserratte war sofort dem Meer verfallen, und im Handumdrehen schwamm Nayeli. Den Strand verlassen ohne Leckerli – unvorstellbar. Am schönsten war die viele Zeit, immer draußen, die man während der drei Wochen zusammen verbringen konnte.

Nayeli und Hanja Hanja und Nayeli beim Spiel Nayeli und Hanja Mäusejagd
auf dem Sofa Nayeli mit Baby Nayeli schläft
Nayeli am Strand Hanja und Nayeli Nayeli am Strand

Vor ein paar Wochen haben wir durch Zufall das Husky-Mädchen Hanja im Tierheim Elisabethenhof entdeckt. Bei einem ersten Treffen stimmte sofort die Chemie zwischen Hanja und Nayeli, was Frauchen und Herrchen sehr glücklich machte.

Seitdem sind wir zu viert.

Viele Grüße und bis bald! Werden Euch zum Weihnachtsmarkt besuchen kommen.

Nayeli, Hanja, M. und S."

Herzlichen Glückwunsch zum weiteren Familienzuwachs! Was für zwei Husky-Schönheiten und was für eine Harmonie zwischen den Mädels! Wir freuen uns schon riesig auf das „Vierer-Rudel“ beim Weihnachtsmarkt.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde e. V., Freudenstadt

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