Akira

Akira

Rasse: Alaskan Malamute
Geschlecht: weiblich
Geboren: 26.11.2019
Verträglichkeit: lebt in der gemischten Gruppe
Katzen/ Kleintiere: eher nein
Kinder: vorstellbar
Autofahren: ja
Alleine bleiben: nach Eingewöhnung vorstellbar
Seit Ende Juni 2020 in unserer Auffangstation auf der Schwäbischen Alb 

 

AkiraAkira

Akira ist die kleinste der drei Malamutinnen aus der Auflösung einer größeren Gruppe von Alaskan Malamuten, die wir Ende Juni in unserer Station aufgenommen haben. Das scheint sie nur selbst nicht zu wissen, denn ‚motzen‘ kann sie wie eine große. Sie wird vermutlich an der körperlichen Untergrenze eines Malamute bleiben, wenn sie ausgewachsen ist.

Akira ist total offen gegenüber Menschen und Artgenossen und das auf eine feine Art. Sie ist sehr Menschenbezogen und freut sich über deren Kontakt. Bei Akira kann man sich auch eine Kombination mit einem hündischen Partner gut vorstellen. Wie sie sich Richtung Akzeptanz weiblicher Gruppenmitglieder entwickeln wird, wagen wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht zu beurteilen.

Fehlstellung hinten

Sie brachte eine offensichtliche körperliche ‚Baustelle‘ am Bein hinten rechts mit. Deshalb haben wir sie erst mal körperlich nicht belastet. Es wurde auch gleich ein Termin in der Tierklinik vereinbart, um Akiras Bein beurteilen zu lassen.AkiraAkira

Am 3. August wurde sie einem Experten für Knochenbau vorgestellt. Der Mediziner würde es vermutlich etwas anders erklären, aber wir drücken hier in unseren Worten aus, wie wir es verstanden haben. Die Röntgenaufnahmen ergaben ein schräg ausgeprägtes Knochenende, verursacht durch ein Thema an der Wachstumsfuge. Akira kann sich momentan gut damit bewegen. Der Experte riet uns deshalb von einer sofortigen OP ab. Die Empfehlung lautet, Akira schrittweise mehr zu belasten und dabei zu beobachten. Auch mit Unterstützung eines Tierarztes. Dazu braucht man nicht permanent Röntgenbilder, Veränderungen sind auch durch Abtasten feststellbar.

Der Zeitpunkt für eine OP spielt keine Rolle und eine OP ist erst notwendig, wenn sich für Akira Probleme einstellen würden, wenn ihre Lebensqualität beeinträchtigt würde. Dann müsste man zu der Maßnahme greifen.

Einfach wäre der Eingriff in keinem Fall, weil in der Nähe des Gelenkes begradigt werden müsste, was für die Stabilisierung nach der OP eine große Herausforderung darstellt und auf alle Fälle ein kürzeres Bein hinten rechts erwarten ließe.

Wir suchen deshalb für Akira nach einer Familie, die von einem Alaskan Malamuten keinen Sport-Profi erwarten. Emphatische Menschen, die Akira beobachten, ob sie irgendwann eventuell medizinische Hilfe braucht. Und die, falls es notwendig würde, die Erfahrung, die Lebensumstände und den Willen haben, sie durch diese Phase mit der aufwendigen Nachbetreuung zu begleiten.

Akira

Was das im Speziellen bedeuten kann, können Sie in der Erfolgs-Geschichte des Alaskan Husky Grinch nachlesen.<klick>

Das Team der Nothilfe für Polarhunde - Freudenstadt

 

 

 

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letzte Bearbeitung am 08. Aug 20