Balu
Es gibt Möglichkeiten für mich, gewiss,
aber unter welchem Stein liegen sie?“

(Franz Kafka)
 

Balu

Rasse: Siberian Husky
Geschlecht: männlich, kastriert
Geboren: November 2011
Verträglichkeit:
Artgenossen: Hündinnen und Rüden
Kinder: nein
Katzen: nein
Kleintiere: nein
Stubenreinheit: ja
Autofahren: ja
Alleinebleiben: ja

Von Balu haben wir ein Video auf unserem Youtube Kanal <klick>

Update 15.12.2017

Balu

eilige Suchmeldung - eilige Suchmeldung – eilige Suchmeldung –

Gesucht wird wieder mal die Nadel im Heuhaufen:

Balu sucht seinen HUNDEPROFI – Menschen mit dem Händchen für besondere Fälle die ihm neuen Input geben und ihn Schritt für Schritt in den Alltag und neue Situationen heranführen.

Da dies sicherlich keine einfache Aufgabe sein wird, Balu ist kein einfacher Hund, suchen wir gezielt nach Menschen, die sehr viel Hundeerfahrung mitbringen, und eventuell schon einmal einen ähnlich „schwierigen Hund“ begleitet haben.

Balu kann sich leider in unserer Station nicht mehr weiterentwickeln.

Das Team der NfP - Freudenstadt

 


 

Update 04.05.2017

Balu

Balu ist nun schon seit 462 Tagen bei uns auf der Station.Balu beim Training

Er hat hier zwei Personen seines Vertrauens gefunden, seine Gassigeherin und seine Pflegerin, die seither viel mit ihm gearbeitet haben.
Er dankt es ihnen, indem er mitarbeitet und Fortschritte macht. Wir haben einen Weg gefunden, wie wir ihn erreichen und fördern können. Nur sind in einer Auffangstation Grenzen des Machbaren gesetzt und Balu stagniert auf dem bisher erreichten Niveau.Balu

Weiterkommen kann er jetzt nur noch mit SEINEN Menschen in SEINEM neuen Zuhause.

Sind SIE so ein Mensch, der ihm seine neue Zukunft ermöglichen würde? Dann scheuen Sie sich bitte nicht, mit uns Kontakt aufzunehmen. Wir stehen Ihnen gerne mit unseren Tipps zur Seite, damit Sie auf Ihre Art zielgerichtet mit ihm weiterarbeiten können. Er hat es verdient.

Balu

Das Team der NfP - Freudenstadt


 

BaluBalu lebt in unserer Auffangstation in der Schwäbischen Alb.

Eigentlich bringt Balu alles mit, was sich Menschen von einem Nordischen wünschen. Der Huskyrüde kommt mit Artgenossen beiden Geschlechts zurecht, ist verspielt, verhält sich ruhig beim Autofahren, kennt das Leben im Haus, ist stubenrein und kann sogar alleine bleiben - wären da nicht Balus Probleme mit Menschen.

Er wurde abgegeben, weil sich schlussendlich keine Besserung seines Verhaltens abgezeichnet hat, obwohl einiges versucht wurde. Wir wollen nicht bewerten, ob diese Maßnahmen auch die richtigen waren und wo das Problem genau lag, dennoch liegt die Vermutung nahe, dass der Umgang mit Balu nicht der richtige war. .

Wir haben hier einen sehr misstrauischen Schlittenhund vor uns, der Menschen nicht so recht einschätzen kann und sich sehr schnell bedrängt fühlt. Dazu gehört bereits ein Anfassen von fremden Personen. Dies quittiert Balu mit deutlichem Drohverhalten und das sollte auch als solches wahrgenommen und akzeptiert werden.Balu

Balu hat sich bereits in der Vergangenheit gegen Übergriffe (aus seiner Sicht) verteidigt, er hat seine Zähne deutlich eingesetzt, es gab einen Beißvorfall.
Es ist keine Respektlosigkeit des Hundes, es ist ein Verhalten, das er sich aufgrund unbekannter Gründe angeeignet hat. Wie bereits erwähnt, fehlt ihm das Vertrauen. Wir möchten diese Eskalation nicht beschönigen, wir wollen sie erklären, damit Balu überhaupt eine Chance bekommen kann.

Balu braucht also Menschen, die seine schroffen Abwehrreaktionen akzeptieren können bevor er zum letzten Mittel greift, denen bewusst ist, dass dieser Rüde Geduld und Verständnis braucht, ehe er sich überhaupt öffnen kann. Auf der Station zeigt er auch deutlich, wem er folgen will, und wem nicht. Anders als man es vom Sibirier gewöhnt ist, sucht er die Distanz zum Menschen.
Unterwerfungsversuche, Rangreduktionsmaßnahmen oder sonstige „gängige Mittel“, um den Hund zu brechen, würden ihn zu einem wirklich gefährlichen Hund machen!

Dabei ist Balu aber nicht unberechenbar, er zeigt auch, sofern er Raum hat, konfliktvermeidende Körpersprache und weicht aus. Er ist nicht auf Konfrontation aus, doch in beengten Situationen weiß er sich nicht anders zu helfen, als sein bisheriges Verhalten abzuspulen.

Deshalb ist dieser Husky ein Spezialfall und braucht fachkundige Menschen, die am besten Erfahrung mit „Problemhunden“ haben, die nicht versuchen, Balu unterzuordnen, sondern ihn souverän eingliedern können, während sie sich langsam sein Vertrauen erarbeiten. Er braucht Zeit und die Möglichkeit auch ausweichen zu können.Balu
Aufgrund seiner Vorgeschichte wird Balu nicht in einen Haushalt mit Kindern vermittelt. Idealerweise haben Interessenten die Möglichkeit, den Huskyrüden über einen längeren Zeitraum kennenzulernen und mit Begleitung auf unserer Auffangstation schon etwas mit ihm zu arbeiten.

Denn Balu ist für alle Arten der Beschäftigungen sehr aufgeschlossen, sodass man ihn manchmal bremsen muss. Es freut ihn richtig, Suchspiele zu absolvieren und er geht auch unheimlich gerne Spazieren. Positive Interaktion mit dem Hund ist mit sehr großer Wahrheit der Schlüssel für ein Zusammenleben.
Beschäftigt man sich auf diese Weise mit ihm, zeigt sich Balus Potential. Er möchte doch gefallen und ist alles andere als ein „böser Hund“.

Sind Sie die Nadel im Heuhaufen, die Balu bei sich aufnehmen möchte oder es sich zumindest vorstellen kann? So melden Sie sich bitte bei uns und machen einen unverbindlichen Kennenlerntermin aus.

 

 

 

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letzte Bearbeitung am 14. Dez 17